CH295290A - Stellwerk mit elektrischen Verschlüssen. - Google Patents

Stellwerk mit elektrischen Verschlüssen.

Info

Publication number
CH295290A
CH295290A CH295290DA CH295290A CH 295290 A CH295290 A CH 295290A CH 295290D A CH295290D A CH 295290DA CH 295290 A CH295290 A CH 295290A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
distributor
racks
distributors
individual
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH295290A publication Critical patent/CH295290A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description


  Stellwerk     mit    elektrischen Verschlüssen.    Bei Stellwerken mit elektrischen Ver  schlüssen     verwendet    man für die Herstellung  der     Leitungsverbindungen    über Kabel und  Leitungen besondere Zwischenverteiler, z. B.  Tannenbaumverteiler, um die verschiedenen       Querverbindungen    und notwendigen An  schlüsse übersichtlich und auch leicht um  schaltbar herzustellen. Die Relais für die       Steuerung    der einzelnen Vorrichtungen, Wei  chen, Signale usw. sind auf einer Anzahl von  Relaisstellen untergebracht, und es werden  zwischen den eigentlichen, Stellorganen, z. B.

    Tasten oder Hebeln auf .dem Schalttisch eines  Tischebelwerkes, und die Relaisgestelle solche  Verteilergestelle zwischengeschaltet, auf denen  mit. Hilfe von Verteilerklemmen, z. B. unter  Verwendung von Tannenbaumverteilern, die  jeweils erforderlichen Anschlüsse und die Ver  teilung der einzelnen Leitungen vorgenommen  werden. Da     jedoch    auch zwischen den einzel  nen Relais auf den Relaisgestellen noch Ver  bindungen: erforderlich sind, hatte man auf  jedem Relaisgestell auch noch entsprechende  Verteiler, also z. B. Tannenbaumverteiler, vor  gesehen, die einerseits mit, dem Verteiler auf  dem Verteilergestell verbunden waren und  anderseits auch untereinander Verbindungen  aufwiesen, die von Relais zu Relais gingen.  



  Es kann eine wesentliche     Vereinfachung     und     Verbilligung    erzielt. werden, wenn im  Sinne der Erfindung auch die Leitungsver  bindungen zwischen den einzelnen Relaisge  stellen über einen mindestens zwei Relaisge  stellen zugeordneten Verteiler verlaufen, das  heisst, dass die Verbindungsstellen der Relais-         anschlussleitungen    für die Verbindung der  Relais untereinander in das Verteilergestell  verlegt werden, wodurch die Verteiler auf  den einzelnen Relaisgestellen fortfallen kön  nen.

   Zwar erhält man etwas mehr Kabellänge,  weil die Verbindungen der einzelnen Relais  untereinander nun nicht von Relaisgestell zu  Relaisgestell     unmittelbar    gehen, sondern über  das     Verteilergestell.    Aber dieser Mehrauf  wand ist geringfügig gegenüber einer Unzahl  von Vorteilen, die sich ergeben und z. B. fol  gende sind: Es können erstens, wie schon er  wähnt, die Verteiler an den Relaisgestellen  wegfallen und die Kabel unmittelbar zu den  Relaisgruppen geführt werden. Mit dem Fort  fall der Verteiler an den     Relaisgestellen    er  übrigen sich .auch eine Unmasse von Lötstel  len, da z. B. bei einem Bahnhof mit 100 Wei  chen an den Verteilern der Relaisgestelle  schon mehrere tausend Lötstellen erforderlich  sind.

   Hinzu kommt,     da.ss    die Kabelführung  wesentlich einfacher, übersichtlicher und damit  weniger     störungsanfällig    wird, weil die Lei  tungsführung von Relaisgestell zu Relaisge  stell wesentlich komplizierter wird     als    von  den einzelnen     Relaisgestellen    zu dem Vertei  lergestell hin.

   Ausserdem     ist    es nun möglich,  Änderungen in der     Schaltung    nur noch an  dem Verteilergestell vorzunehmen,     während     man bisher stets diese Änderungen sowohl an  dem Verteilergestell als auch bei den Über  schaltungen zwischen den     Relaisgestellen    vor  nehmen     musste.    Den Mehrbedarf an Kabellänge  kann man unter Umständen sogar dadurch  wieder herabsetzen und die     Leitungsführung         noch übersichtlicher gestalten, dass man zwi  schen dem Verteilergestell und den einzelnen       Relaisgestellen    bzw. Gruppen von Relaisge  stellen Zwischenverteiler vorsieht.

   Hierdurch  ergibt sich zwar wieder ein geringer     Mehr-          aufwand    an Lötstellen bzw. Klemmen, aber je  nach den     vorliegenden    Verhältnissen     wird     man sich nun entweder zu etwas grösserer  Kabellänge und nur einem Verteiler oder ge  ringerer Kabellänge und     zusätzlichen    Zwi  schenverteilern entschliessen. Die     Vorteile    der  fortfallenden Verteiler an den     Relaisgestellen     bleiben     in    beiden     Fällen    erhalten.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind an Hand der Figuren erläutert.  In Fig. 1 sei 1 z. B. der Schalttisch eines  Tischhebelwerkes, auf dem Tasten oller Hebel  zur Steuerung der Weichen und Signale des       Bahnhofes    angeordnet sind. Die Relais, wel  che durch     diese        Schaltorgane    betätigt werden  können und welche die Abhängigkeit. zwischen  den     einzelnen    Fahrstrassen und dergleichen  herstellen und überwachen, sind in den     Relais-          gestellen    2 bis 7 untergebracht.

   Um nun     ,die     einzelnen Verbindungen zwischen den Schalt  organen im Schalttisch und den Relaisgestel  len zu ermöglichen, hat.     man.    einen Hauptver  teiler vorgesehen.     Dieser    Verteiler 8 trägt auf  der einen Seite die Verteilerteile, z. B. Tan  nenbaumverteiler, 80 bis 83 usw. und auf der  andern Seite     entsprechende        Verteilerteile    84       bis    89.

   Von den letzteren führen Kabel 90  bis 95 zu den Relaisgestellen 2 bis 7.     Man     hatte     nun    bisher an diesen Relaisgestellen  auch noch Tannenbaumverteiler 10 bis 15, die  nicht nur die Anschlussstellen der Kabel 90       bis    95 aufnehmen mussten, sondern auch noch  die Anschlussstellen von Leitungen 20 bis 22  usw., durch welche die Relais der     einzelnen          Gestelle    untereinander verbunden wurden.

    Solche Verteiler 10 bis 15. und damit     die    Lei  tungen 20 bis 22     usw.    kommen gemäss der Er  findung in Fortfall, wobei diese Verbindungs  stellen der Relais untereinander     in    :den Ver  teiler 8     verlegt    werden, so dass man mit den  Kabeln 90     bis    95 nunmehr unmittelbar an die  Anschlussstellen der einzelnen Relais in den       Relaisgestellen    2 bis 7 gehen kann.         Fig.    2 zeigt eine Anordnung, bei     .der        ausser     einem Hauptverteiler 8 noch Zwischenvertei  ler 30 und 40 vorgesehen sind.

   Hierbei ist an  genommen, dass bei einem grösseren Bahnhof       mit    einer grossen Anzahl von     Relaisgestellen     diese Gestelle 50 bis 57 sich über einen grösse  ren Raum erstrecken     und    nun zum     Zwecke     der Leitungsersparnis die     Leitungsführung     von dem     Verteiler    8 nach den äussersten Ge  stellen etwas vereinfacht. werden soll. Man  kann hier z.

   B. .den     Unterverteiler    30 vor  sehen für die Relaisgestelle 50     bis    52 und den  Unterverteiler 40 für die     Relaisgestelle    55  bis 57, während die     Gestelle    54, 53 unmittel  bar an den Hauptverteiler 8 angeschlossen  sind. Der Hauptverteiler und die Unterver  teiler sind untereinander durch Kabel 60, 61       verbinden.     



       Leitungsverbindungen        zwischen    solchen  Relaisgestellen, z. B. den Relaisgestellen 50  bis 52, die an einen gemeinsamen Unterver  teiler, z. B. den Unterverteiler 30, angeschlos  sen sind,     verlaufen    nur über diesen Unterver  teiler,     während    Querverbindungen zwischen  den Relaisgestellen 50 und 5 7 über den Unter  verteiler 30, den Hauptverteiler 8 und den  Unterverteiler 40 geführt. sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stellwerk mit elektrischen Verschlüssen, wobei die Leitungsverbindungen zwischen den eigentlichen Stellorganen und den Relaisge stellen über ein Verteilergestell verlaufen, da durch gekennzeichnet, dass unter Fortfall be sonderer Verteiler an den Relaisgestellen nie Leitungsverbindungen zwischen den einzelnen Relaisgestellen über einen mindestens zwei Relaisgestellen zugeordneten Verteiler verlau fen.
    UNTERANSPRUCH: Stellwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser einem Hauptverteiler (8) noch Unterverteiler (30, 40) für die Untereinanderverbindung einzel ner Relaisgestelle vorgesehen sind.
CH295290D 1951-07-27 1951-07-27 Stellwerk mit elektrischen Verschlüssen. CH295290A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH295290T 1951-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH295290A true CH295290A (de) 1953-12-15

Family

ID=4488828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295290D CH295290A (de) 1951-07-27 1951-07-27 Stellwerk mit elektrischen Verschlüssen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH295290A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19743974B4 (de) Schaltschrank
DE816413C (de) Anordnung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen
DE2057546A1 (de) Signalschalteinrichtung
DE902515C (de) Niederspannungs-Verteilungsanlage
DEV0000022MA (de) Anordnung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen
DE967644C (de) Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen, im besonderen Gleisbildstellwerken
DE102020000755A1 (de) Verdrahtungsaufbau
DE974488C (de) Anordnung bei Gleisbildstellwerken fuer Eisenbahnen
DE910678C (de) Panneel zum Ausgleich des Nebensprechens in Fernmeldekabeln
DE892459C (de) Einrichtung in Stellwerken, bei welchen irgendwelche Meldungen durch Tafeln, wie Gleistafeln, Tischhebelwerke od. dgl., gegeben werden
DE912108C (de) Paneel zum Ausgleich des Nebensprechens in symmetrischen Fernmeldekabeln, insbesondere fuer Traegerfrequenzbetrieb
DE1804846A1 (de) Anordnung zur Montage und zum Einschalten elektrischer Geraete
DE1850055U (de) Elektrisches geraet mit einer mehrzahl von benachbart angeordneten plattenbaugruppen.
DE1080590B (de) Anordnung bei Relaisgestellen fuer elektrische Stellwerke
AT217228B (de) Elektrische Analog-Rechenmaschine
DE432162C (de) Gekapselter Hebelschalter
DE830527C (de) Muffe zum Ausgleich des Nebensprechens in Fernmeldekabeln
DE3151093C2 (de) Gruppe von Lichtschaltern für ein Vermittlungssystem
DE1032775B (de) Einrichtung an Stelltischen von Gleisbildstellwerken
DE1090702B (de) Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschluessen, insbesondere bei Gleisbildstellwerken
DE1175922B (de) Lehrmittel fuer den Unterricht in Elektrotechnik
DE621797C (de) Kombinierter Differential- und Windungskurzschlussschutz fuer parallel arbeitende Generatoren oder Generatorwicklungen
DE1466312C (de) Ersatzschaltungseinrichtung fur Ge rate und Anlagen der elektrischen Nach nchteptechnik
DE966431C (de) Elektrisches Gleisplanstellwerk
DE709042C (de) Kabelverteiler