CH295362A - Fadenabzugseinrichtung an einer Nähmaschine. - Google Patents

Fadenabzugseinrichtung an einer Nähmaschine.

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CH295362A
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Fadenabzugseinrichtung an einer Nähmaschine.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Fadenabzugseinrichtung an einer  Nähmaschine, welche dazu dient, während  jedes Stichbilde-Kreislaufes eine bestimmte  Fadenlänge von einer Vorratsquelle abzuzie  hen und sie für die Stichbildung zur Ver  fügung zu stellen.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  eine Fadenabzugseinrichtung zu schaffen,  welche auf einfache Weise einstellbar ist, so  dass pro Stichbilde-Kreislauf verschiedene  Fadenlängen für die Stichbildung zur Ver  fügung gestellt werden können.  



  In der beigefügten     Zeichnung    ist eine  beispielsweise Ausführungsform der Erfin  dung zur Darstellung gebracht.  



  Fig. 1 ist eine Ansicht von vorn eine  Nähmaschine mit einer einstellbaren Faden  abzugseinrichtung; ein Teil des Armes des  Maschinengehäuses ist weggebrochen, um die  Anordnung des beweglichen Teils der Abzugs  einrichtung besser wiederzugeben.  



  Fig. 2 ist eine Draufsicht der in Fig. 1  dargestellten Maschine; sie gibt in voll ausge  zogenen Linien den beweglichen Teil der  Abzugseinrichtung in der einen Endstellung  und in gestrichelten Linien in der andern  Endstellung wieder.  



  Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie  3-3 der Fig. 1 in grösserem Massstab.  



  Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab einen  senkrechten Schnitt längs des     Armes    des  Maschinengehäuses nach Linie 4-4 der Fig. 2.    Fig. 5 zeigt eine Draufsicht des beim  Nähen feststehenden Teils und des     Einstell-          Anzeigeteils    der Abzugseinrichtung, sowie  das Einstellexzenter und sein Tragzapfen im  Schnitt.  



  Das Gehäuse der auf der Zeichnung wie  dergegebenen Nähmaschine weist einen Fuss  10, einen Ständer 11 und einen Maschinen  arm 12 auf, der in einem hohlen Kopf 13  endigt. Eine Unterwelle 14 ist in Längsrich  tung des Fusses 10 gelagert, und an ihrem  hintern Ende ist ein kombiniertes     Riemen-          und    Handrad 15 angeordnet. In dem Maschi  nenarm 12 ist eine oszillierende Armwelle 16  (Schwingwelle) gelagert, welche innerhalb  des Ständers 11 durch einen Antriebslenker  17 mit der Unterwelle 14 verbunden ist. Die       Armwelle    16 ist an ihrem vordern Ende durch  einen Schwingarm 18 und einen Lenker 19  mit einer in dem Kopf 13 auf und ab beweg  lichen     Nadelstange    20 verbunden.

   Die Nadel  stange 20 trägt an ihrem untern Ende eine       fadenfi.ihrende    Nadel 21, welche mit einem       Flügelkettenstialigreifer    bekannter Art (nicht  dargestellt) zusammenarbeitet, der vor dem  äussern Finde der Unterwelle 14 getragen  wird.

   Das Arbeitsstück kann unterhalb der  Nadel vermittels einer     Vorschubeinrichtung     vorgeführt werden, welche am Fuss 10 ange  ordnet ist und welche einen Stoffschieber  umfasst, der periodisch durch den üblichen  Schlitz in der Stichplatte 22     hindurchtritt.     Wie üblich wird das     Arbeitsstück    gegen die      Stofftragplatte durch einen Drückerfuss 23  nachgiebig     gehalten,    der von dem untern  Ende einer federbeeinflussten Drückerstange  24 getragen wird, die in dem Kopf 13 in  senkrechter Richtung beweglich ist.

    Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und  2 ist ersichtlich, dass der Nadelfaden T von  einer nicht     gezeichneten        Vorratsquelle    durch  eine Fadenführung 25 hindurch und dann       zwischen    die Scheiben eines Fadenspanners  26 geführt wird. Von demn Fadenspanner 26  wandert der Faden T durch die später im  einzelnen beschriebene Abzugseinrichtung und  von dort zwischen die Scheiben einer Faden  klemme 27, zu einem Fadenführer 28, zu  einer Aufnahmeöffnung 29 in der Nadel  stange 20, zu einer Fadenbremse 30, zu einer  Fadenführung 31 an einer mit dem Kopf 13  verbundenen     Deckplatte    32 und dann zu dem  Öhr der Nadel 21.

   Wie es bei Maschinen  dieser Art üblich ist, wird die Fadenklemme  27 bei jedem Stichbilde-Kreislauf von der  Welle 16 aus betätigt, um den Faden T fest  zuklemmen, und während der Zeit, während  der der Faden T auf diese Weise festge  klemmt ist, wird die Abzugseinrichtung be  tätigt, tun Faden von dem Vorrat abzuziehen.  



  Die während jedes Stichbilde-Kreislaufes  betätigte     Abzugseinrichtung    umfasst einen  beim Nähen feststehenden Plattenteil 33 und  einen beweglichen, am Faden T angreifen  den Teil 34, der an ,seinem untern Ende mit  einem Sitz 35 (Fig. 3) versehen ist, welcher  so geformt ist, dass er auf die Armwelle 16  palsst, und der an dieser durch eine Schraube  36 befestigt ist.

   Der bewegliche Teil 34 ragt  durch einen Schlitz 36' in dem Maschinen  arm 12 nach     aussen        und    ist     mit    einem     V-för-          migen    Endteil 37 versehen, welcher so ange  ordnet ist, dass er jeweils zwischen den im  Abstand voneinander befindlichen, an dem  feststehenden Teil 33 gebildeten Schenkeln 38  und 39 hindurchgeht und mit dem Nadel  faden T in Eingriff gelangt, der zwischen  in Ausrichtung liegenden Fadenführungs  augen 40 lund 41 ausgestreckt ist, die in den       Schenkeln    38 und 39 vorgesehen sind.

   Der  Abzugsarm 34 bildet in seiner einen Schwenk-    lage, die in Fig. 2 in gestrichelten Linien wie  dergegeben ist, eine Schleife in dem Nadel  faden T,     und    der     Fadenüberschuss,    welcher  die Schleife bildet, wird von dem Vorrat  durch den Fadenspanner 26 hindurch abge  zogen. Um zu gewährleisten, dass der gesamte  die Schleife bildende Faden von dem Vorrat  abgezogen und nicht von .der Nadel zurück  gezogen wird,     ist    der Abzugsarm 34 so einge  stellt und betätigt, dass er an dem Faden nur  dann angreift, während die Klemme 27 ge  schlossen ist.  



       Mittel    sind vorgesehen, um die Länge des  jeweils von dem Vorrat abgezogenen Fadens  einstellen zu können, und zwar kann zu die  sem Zweck der beim Nähen     feststehende    Teil  33 durch die Bedienungsperson relativ zu dem  freien Ende des Abzugsarmes 34 verschoben  werden, um dadurch den     'wirksamen    Hub  des Abzugsarmes zu verändern. Wie in den.       Fig.    4 und 5     dargestellt,        ist    der Teil 33 an  einem Ende mit einem     Schwenkzapfen    42       versehen,    welcher in eine in den Maschinen  arm 12 gebohrte Öffnung vorsteht.

   Der Teil  33 ist zwischen seinen Enden verbreitert und  bei 43 mit einer Öffnung versehen,     um    ein  Einstellexzenter 44 aufzunehmen, das mit  dein untern Ende     eilfies    Einstellknopfes 45       einstüchig@    ausgebildet     ist,    der     zum    Drehen  auf einem Zapfen 46 gelagert ist, der in den       Maschinenarm    12 eingeschraubt ist.

   Um     ein     ungewolltes Drehen des     Knopfes    45 auszu  schliessen, ist eine     Druckfeder    47 vorgesehen,  welche     zwischen    dem Kopf des Zapfens 46  und einem an deal Knopf 45 befindlichen  Innenflansch eingesetzt ist, wodurch der  Knopf mit Reibung in seiner ausgewählten  Stellung auf dem Arm 12 gehalten wird.

   Um  das richtige Einstellen der     Fadenabzugsein-          richtung    zu erleichtern, ist zwischen dem  Maschinenarm 12 und einer am Zapfen 46       (Fig.    4) befindlichen Schulter ein Zeiger 48  festgeklemmt, welcher so     -angeordnet    ist, dass  er mit einer in dem Randteil des Einstell  knopfes 45 vorgesehenen Skala     zusammen-          wirkt.     



  Es ist ersichtlich, dass der Zeiger 48 durch  den mit Schulter versehenen Zapfen 46 an      Ort und Stelle festgehalten wird; ein ge  wöhnlich ein für allemal erfolgendes Einstel  len des Zeigers ist möglich, indem der Zapfen  gelockert wird. Weiterhin ist ersichtlich, dass  das Exzenter 44 eine solche Grösse hat, dass  es gleichzeitig mit den gegenüberliegenden  Seiten der Öffnung 43 in dem Teil 33 in Be  rührung steht und dadurch den Teil 33 gegen  eine seitliche Bewegung festhält.

   Es ist weiter  ersichtlich, dass die Druckfeder 47 dahin  wirkt, den     Einstellknopf    45 mit der obern  Fläche     des    Zeigers 48 in Berührung     herun-          terzudrücken,    wodurch auf diese Weise der  Einstellknopf durch Reibung gegen unge  wolltes Drehen gehalten wird, und zugleich  legt sich die Schulter 49, welche den Boden  des Randes des Einstellknopfes 45 bildet  leicht gegen den Teil 33 und hält ihn in der  gewählten Stellung auf dem Arm 12 des  Maschinengehäuses.  



  Aus vorstehenden     Ausführungen    ist     er-          sichtlich,    dass die Länge des bei jeder Bewe  gung des Abzugsarmes 34 von dem Faden  vorrat abgezogenen Nadelfadens von der Stel  lung der Fadenführungsaugen 40 und 41  relativ zum Abzugsaren abhängt. Aus Fig. 2  ist ersichtlich, dass durch solches Drehen des  Einstellknopfes 45, dass der Teil 33 sich im  Uhrzeigersinn um seinen     Schwenkzapfen    42       bewegt,    der Abzugsarm 34     jeweils    mit dem  Faden zwischen den Fadenführungsaugen 40  und 41 während einer längeren Zeitdauer in  Eingriff gelangt und daher eine grössere  Fadenlänge von dem Vorrat abzieht als vor  her.

   Umgekehrt wird nach Drehen des Ein  stellknopfes 45 in der entgegengesetzten Rich  tung während jedes Stichbilde-Kreislaufes  weniger Faden von dem Vorrat abgezogen  als vorher.    Die Nadel 21 und der Greifer (nicht dar  gestellt) bilden in der üblichen Weise Stiche,  und das Fadengeberauge 29 der Nadelstange  gibt bei seiner Abwärtsbewegung mit der  Nadelstange 20 Faden an den Greifer ab.  Wenn die Nadelstange ihre Aufwärtsbewe  gung beginnt, öffnet sich jeweils die Klemme  2 7 und gibt den Faden frei, der kurz vor-    her von     dem    Abzugsglied 34 zur Verfügung  gestellt worden ist. Das Fadengeberauge 29  bewegt sich ebenfalls nach oben     und    zieht  daher in Zusammenarbeit mit der Vorschub  einrichtung und dem Greifer den Stich an.

    Zum gleichen Zeitpunkt, in dem das Faden  geberauge 29 hilft, den Stich anzuziehen, zieht  es auch von der Klemme 27 diejenige Faden  länge ab, die von dem Abzugsglied 34 zur  Verfügtung gestellt worden ist. Wenn sich  das Fadengeberauge dem obern Ende seiner  Bewegung nähert, schliesst sich die Klemme  27, und damit ist der Kreislauf der Nadel  faden-Steuereinrichtung beendet.  



  Aus vorstehenden     Ausführungen    ist er  sichtlich, dass eine Nähmaschine, welche mit  der beschriebenen     Fadenabzugseinrichtung     versehen ist, für die Herstellung von gleich  förmigen Stichen deshalb besonders geeignet  ist, weil die     Bedienungsperson    die Faden       abzugswirkung    einstellen und damit     Ände-          rungen    in der Stichlänge oder in der Stich  festigkeit ausgleichen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fadenabzugseinrichtinmg an einer Näh maschine, mit einem beim Nähen 1-eststehen- den Teil, der einstellbar von dem Maschinen gehäuse getragen ist und im Abstand von einander angeordnete Fadenführungsaugen besitzt, sowie mit einem beweglichen, ain abzuziehenden Faden angreifenden und auf einer Antriebswelle der Maschine befestigten Teil, der während jedes Stichbilde-Kreislau- fes zwischen diesen Fadenführungsaugen hin durchgeht,
    um in dem Faden eine Schleife zu bilden und dadurch eine bestimmte Fadenlänge von einem Fadenvorrat abzuziehen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben der im Abstand voneinander angeordneten Faden führungsaugen des beim Nähen feststehenden Teils relativ zu dem beweglichen Teil ein von Hand drehbarer Einstellknopf vorgesehen ist, dem ein Exzenter zugeordnet ist, welches mit dem faststehenden Teil zusammenwirkt, so dass ein Drehen des Einstellknopfes eine Ver stellung des feststehenden Teils bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fadenabzugseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil, welcher die Fadenführungs augen besitzt, an demn Maschinengehäuse mit tels des Einstellknopfes am einen Zapfen drehbar ist, welcher Einstellknopf an dem Gehäuse drehbar angeordnet ist. 2. Fadenabzugseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Einstellknopf auf einem Zapfen angeordnet ist, und dass zwi- sehen Zapfen und Einstellknopf sich eine Feder befindet, um durch Reibung den Ein stellknopf gegen unbeabsichtigtes Drehen zu verriegeln. 3.
    Fadenabzugseinrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil,, welcher die Fadenführungsaugen be sitzt, eine Platte ist, und dass ein Zeiger vor gesehen ist, der einer an dem Einstellknopf angeordneten Skala zugeordnet ist.
CH295362D 1951-09-26 1951-09-26 Fadenabzugseinrichtung an einer Nähmaschine. CH295362A (de)

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