CH295376A - Einrichtung zur Verhinderung von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen.

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CH295376A
CH295376A CH295376DA CH295376A CH 295376 A CH295376 A CH 295376A CH 295376D A CH295376D A CH 295376DA CH 295376 A CH295376 A CH 295376A
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CH
Switzerland
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molds
cheese
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Inventor
Ag Anton Stein Maschinenfabrik
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Steinecker Maschf Anton
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/115Separating whey from curds; Washing the curds by discontinuous separation

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Verhinderung von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen.



   Zum Abfüllen von   Käsemasse    aus dem Käsefertiger in Formen geht ein Teil der Käsemasse zwischen den Stossfugen der Formen verloren, das heisst ein Teil der   Käse-    masse fliesst. durch die Stossfugen ab ; insbesondere ist dies der Fall bei Verwendung zylindrischer Formen, weil hier benachbarte Formen verhältnismässig grosse   Zwischen-    räume zwischen sich frei lassen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diesen Verlust an Käsemasse zu verhindern. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass die Stossfugen der Formen überdacht sind. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen. Zum Beispiel mit Hilfe eines auf den Formensatz aufzulegenden, wabenartigen Rahmens, dessen Stege im Querschnitt dachartig sind und die Stossfugen überdecken.

   Zylindrische Formen können   füllseitig    je mit einem im Grundriss rechteckigen, zweckmässig trichterartigen Randansatz versehen sein. Hier bilden dann die aneinanderstossenden Kanten benachbarter Formen ein Dach, welches den beim   Abfül-    len über den Stossfugen auftreffenden Teil der   Käsemasse    in das Innere der Formen ablenkt. Schliesslich kann die Anordnung so getroffen sein, dass aneinanderstossende Kanten oder Ränder benachbarter Formen sich   kup-    pelnd übergreifen.



   Die   Figurez    beiliegender Zeichnung zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar 8
Fig.   1    ein Ausführungsbeispiel im   Ground-    riss,
Fig. 2 einen Schnitt nach   Linie A-B    in Fig.   1,   
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel im Grundriss,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie   C-D    in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie   E-F in    Fig.   3,   
Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt,
Fig. 7 den Grundriss zu Fig. 6.



     GFemäss    den Fig.   1    und 2 sind die hohlzylindrischen Käseformen a üblicher Ausführung zu einem Satz zusammengestellt ; in diesen Formensatz wird der Käsebruch aus dem Käsefertiger abgefüllt, etwa mit Hilfe eines versehwenkbaren Ablaufrohres oder dadurch, dass man den Formensatz an der   Auslauföff-    nung des Käsefertigers vorbeibewegt. Die Formen sind in einer Wanne stehend zu denken.



  Auf der Oberseite des Formensatzes liegt ein wabenartiger Rahmen, dessen Stege b   zwi-    schen den Öffnungen c im Querschnitt dachförmig sind (Fig. 2). Diese Stege decken die Zwischenräume zwischen den sich längs Mantellinien tangierenden, zylindrischen Formen ab und lassen zum Einfüllen der Käsemasse in die Formen lediglich die im Beispielsfalle rechteckigen   Offnungen    c frei, von denen je eine im Bereiche der obern Einfüllöffnung einer Form a liegt.

   Der von oben her auf den wabenartigen Rahmen fliessende   Käsebruch    gelangt somit durch die Öffnungen c in die Formen a, ohne dass ein Teil des   Käsebruehes    in die zwischen den Formen frei gelassenen Fugen gelangen und verlorengehen kann ; denn diese Fugen sind durch die dachartigen Stege   b    des wabenartigen Rahmens überdeckt.



   Bei der   Ausführungsform    nach den Fig. 3, 4 und 5 sind wiederum zylindrische Formen a verwendet ; jede dieser Formen besitzt füllseitig einen im Grundriss rechteckigen Randansatz d. Dieser Randansatz ist, wie aus den Fig.   4 und    5 ersichtlich, trichterartig geformt.



  Die Kanten der Randansätze benachbarter Formen stossen geradlinig aneinander   (Fig.    3)   und-ergänzen    sich infolge ihrer Schräge zu einem Dach (Fig. 4, Mitte), welches den über den Stossfugen auftreffenden Teil der KÏsemasse in das Innere der Formen ablenkt.



   Bei der   Anordomg    der Fig. 6 sind im Querschnitt rechteckige Formen e verwendet.



  Jede dieser Formen ist an zwei im rechten Winkel aneinanderstossenden Oberkanten ha  kenförmig    umgebördelt ; diese gebördelten Kanten sind mit f bezeichnet ; sie übergreifen, wie aus Fig. 6 ersichtlich, im   Kupplungs-    anschluss die nicht gebördelten Oberkanten der Seitenwandungen benachbarter Käseformen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass jede Käseform, die nicht gebördelten Oberkanten zweier benachbarter   Käseformen    übergreift und an ihren eigenen, nicht   gebör-    delten Oberkanten von den gebördelten Oberkanten zweier benachbarter Käseformen übergriffen wird.

   Hierdurch wird einmal erreicht, dass in die Stossfugen der Formen Käsemasse nicht eindringen kann ; ferner sind alle Formen des Formensatzes miteinander   gekuppelt,    was beim Vorbeitransportieren des Formensatzes an der Auslauföffnung des   Käseferti-    gers von grossem Vorteil ist ; denn der Formensatz kann hierbei nicht in Unordnung geraten.



   Selbstverständlich könnte man die Anordnung auch so treffen, dass man einen Teil der Formen an allen vier Oberkanten   umbördelt    und einen andern Teil der Formen ohne ge  bördelte    Oberkanten ausführt ; hier würde dann jeweils eine der letzteren Formen an vier Kanten der ersteren Art angeschlossen.



   Die in den Fig. 6 und 7 gezeigte   Ausfüh-    rung der Kupplung der Formen des Formensatzes untereinander kann auch an zylindrischen Formen Verwendung finden. In diesem Falle besitzen die zylindrischen Formen, wie in Fig. 3,4 und 5 gezeigt, im Grundriss   recht-    eckige   Randansätze,    deren Kanten dann sinngemäss   umgebordelt    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH H : Einrichtung zur Verhinder-Ling von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfugen der Formen iiberdacht sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Einrichtung nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch einen auf den Formensatz aufzulegenden, wabenartigen Rahmen mit die Stossfugen abdeckenden, im Querschnitt dach- artigen Stegen (b) zwischen den Einfülloffnungen (c) (Fig. 1 und 2).
    2. Einrichtung nach Patentanspruch für zylindrische Formen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formen füllseitig je einen im Grundriss rechteckigen, trichterartig geformten Randansatz (d) besitzen (Fig. 3 bis 5).
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aneinandersto ssende Kanten oder Ränder benachbarter Formen sich kuppelnd übergreifen (Fig. 6 und 7).
CH295376D 1943-10-09 1944-09-29 Einrichtung zur Verhinderung von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen. CH295376A (de)

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CH295376D CH295376A (de) 1943-10-09 1944-09-29 Einrichtung zur Verhinderung von Verlust an Käsemasse beim Einfüllen derselben in einen Satz nebeneinander angeordneter Formen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0406899A1 (de) * 1989-07-07 1991-01-09 Kalt Söhne Ag Vorrichtung zum flüssigkeitsgehaltverringernden Zusammenpressen von Käserohmasse bei der Käseherstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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