CH295406A - Method for melting a metallic coating onto a metallic carrier. - Google Patents

Method for melting a metallic coating onto a metallic carrier.

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CH295406A
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Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • C23C24/08Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat
    • C23C24/10Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat with intermediate formation of a liquid phase in the layer
    • C23C24/103Coating with metallic material, i.e. metals or metal alloys, optionally comprising hard particles, e.g. oxides, carbides or nitrides
    • C23C24/106Coating with metal alloys or metal elements only

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Description

       

  Verfahren     zum    Aufschmelzen     einer        metallischen        Auflage    auf     einen        metallischen    Träger.    Es ist an sich bekannt, metallische Werk  stücke herzustellen, die aus unterschiedlich  zusammengesetzt-en Schichten     bestehen,    wobei  beispielsweise die oberste Schicht andere ehe  mische und mechanische Eigenschaften auf  weist als die     darunterliegende    Schicht, die im  allgemeinen als     Trägerwerkstoff    bezeichnet  wird.

   Solche     Gegenstände    sind unter anderem  bekannt unter der Bezeichnung  plattierte  Bleche , bei welchen die     Oberflächenschicht:     beispielsweise     aus    nichtrostendem Stahl, etwa  von der Art des     austenitischen        Chrom-Nickel-          Stahls,    besteht, während der Trägerwerkstoff  ein     Kohlenstoffstahl    oder niedrig legierter  Stahl ist, der im wesentlichen die     Aufgabe     hat, die mechanischen Beanspruchungen auf  zunehmen, denen das     Werkstück    im Betriebe  unterworfen ist.

   Auch unter Anwendung von  Nichteisenmetallen. und     -legierungen    sind  solche Verbundwerkstoffe hergestellt -und be  nutzt worden.  



  Was     insbesondere    die auf der     Stahlbasis     aufgebauten Verbundstoffe anbelangt, so  haben sich die     verschiedensten    Herstellungs  verfahren entwickelt. Zur Herstellung eines  Trägerwerkstoffes aus Stahl mit einer Auf  lage     aus        nichtrostendem    Stahl sind auf     Platti-          nen    Bleche aufgelegt worden und alsdann         diese    Pakete     verwalzt    worden, wobei sich Trä  ger und Auflage miteinander verschweissten.

    Das Verfahren     ist    sehr umständlich, da es  eine saubere Bearbeitung der     au@einander-          liegenden    Flächen. voraussetzt und bei Erwär  mung auf Walzhitze Sorge dafür getragen  werden muss, dass eine Oxydation vermieden  wird.

   Es ist ferner versucht worden, Bleche       aus    chemisch hochwertigem Werkstoff mit  dem Trägerwerkstoff zu hintergiessen und das  so entstandene Halbzeug     aüs;twalzen.    Auch       dieses    Verfahren führte nicht zum     Erfolg.    Da  es schwierig ist,     Abmessungen    und Giesstempe  ratur so aufeinander abzustimmen, dass einer  seits die Verbindung zwischen den     unter-          schiedlichen    Werkstoffen erfolgt und ander  seits der in der Masse geringere Werkstoff  für die Auflage' von dem schmelzflüssigen  Trägerwerkstoff nicht aufgezehrt wird. Das  Plattieren ist daher eine Kunst geblieben, die  grosse Geschicklichkeit und viel Erfahrung  voraussetzt.  



  Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung derartiger     Verbundwerkstoffe,     das wesentlich vereinfacht ist und in seiner  Anwendung ausserordentlich     anpassungs-    und       abwandlungsfähig    ist. Es beruht auf der Er  kenntnis, dass es möglich ist, auf einem Trä-           gerwerkstoff    geeigneter Dicke den     Werkstoff     für die Auflage     niederzuschmelzen,    ohne dass  der Träger ebenfalls schmilzt.

   Das     erfin-          dungsgemässe    Verfahren zum     Aufsehixielzen          einer    metallischen     Auflage    auf einen metalli  schen Träger, dessen     @ateria@zusammen-          setziuig    sich von derjenigen der Auflage  unterscheidet, ist dadurch     gekennzeichnet,          d.ass    das die Auflage bildende Material einen  Schmelzpunkt hat, der höher als 1100 C liegt,

    und dass es     mittels        induktiver        Erw        ärmun.          derart    auf den Träger niedergeschmolzen  wird, dass der letztere sich nicht verflüssigt.  



  Es ergibt sich auf diese Weise ein Zusam  menhalt zwischen dem Trägerwerkstoff und  dem     Werkstöff        für    die Auflage, der gestattet,  das so erzeugte Verbundhalbzeug durch       Warmformgebung,    insbesondere durch Aus  walzen, weiter zu verarbeiten. Das Verfahren  eignet sich besonders für die Herstellung von  Verbundwerkstoffen mit einem Trägerwerk  stoff aus Eisen oder Stahl, beispielsweise aus  gewöhnlichem     gohlenstoffstahl    oder niedrig  legiertem Stahl,     und        einem    Auflagewerkstoff.

    in der Art der nichtrostenden     Stähle.    Es ist  aber auch möglich, andere Werkstoffe als  Trägerwerkstoff vorzusehen., und     ebenso    an  dere Stoffe für die     Auflage    zu wählen, deren  Schmelzpunkt höher als 1100 C liegt. Dabei  soll als     Schmelzpunkt    bei     Legierungen    die       dem        Soliduspunkt        entsprechende        Temperatur     und bei     Mischungen    aus zwei odermehreren  Komponenten die Schmelztemperatur der am  niedrigsten schmelzenden Komponente mass  gebend sein.  



  Es empfiehlt sich, die Ausgangsstoffe für  die Auflage in zerkleinerter bis fein zerteil  ter Form,     .beispielsweise.    gekörnt,     gepulvert,     in Form von Drehspänen, Schrott oder der  gleichen aufzubringen und auf dem sich nicht       verflüssigenden    Träger     niederzuschmelzen.     



  Als Träger kann     ein    ebener Körper ge  wählt werden, und zwar insbesondere eine       Plattine,    ein Sturz oder ein Blech geeigneter  Dicke. Nach dem Aufschmelzen der Auflage  kann     dann    das so entstandene Halbzeug durch       Warmformgebung,    insbesondere durch Wal  zen, weiterverarbeitet werden.    Zur Bildung der Auflage können reine  Metalle, Mischungen von Metallen oder     Ferro-          legierungen    verwendet werden.

   Es ist ferner  möglich, Stahl- oder     Metallegierungen    vorzu  sehen, welche zweckmässig in der Form von  Drehspänen oder auch Schrott in geeigneter  Weise     durch    Zerschneiden oder dergleichen  zerkleinert sind. Überraschenderweise kann  für die aufzuschmelzende Schicht ein Ge  menge solcher     Zusammensetzung    gewählt  werden, wie dies notwendig wäre, um eine  reine Legierung in einem metallurgischen  Ofen üblicher Art herzustellen.

   Um beispiels  iveise einen nichtrostenden Stahl herzustellen,       kann        ein    Gemenge     aufgebracht    werden, das  aus     Ferrochrom,    reinem Nickel, beispielsweise  in der Form der bekannten Nickelwürfel, Zu  schlägen aus Fluss- und     Verschlackung8mit-          teln    besteht und     selbstverständlich    den erfor  derlichen Zuschlag an Eisen in Form von  Schrott aufweist.  



  Die Zusammensetzung der Auflage kann  ohne weiteres so gewählt werden, dass sie im       Aussehen    oder bezüglich chemischer bzw.  physikalischer     Eigenschaften    'derjenigen an  sich bekannter     rost-,        säure    und/oder hitze  beständiger Stähle entspricht. Es können auf  diese Weise sowohl die     ferritischen    als auch  die     austenitischen    Sorten erhalten werden,  wie z.

   B. die     austenitischen        Chrom-Nickel-          Stähle    mit 1807o Chrom und     81/o    Nickel oder  die     ferritischen    Stähle, die lediglich einen  hohen Chromgehalt aufweisen. Die Warm  formgebung so hergestellter Verbundstoffe ist  einfach, da diese sich im wesentlichen so ver  halten wie der     Grundwerkstoff,    während  Schwierigkeiten, die bei der Warmformgebung  hochlegierter Stähle von der Art, wie sie für  die Auflage verwendet werden, aufzutreten  pflegen, sich kaum ergeben.

   Es können sogar  Legierungen, die sich als reine     Werkstoffe          pr        aktiseh.    nicht     .verwalzen    lassen, ohne wei  teres warmverformt werden, wenn sie im  Sinne der Erfindung als Auflage dienen.

   Dies  trifft beispielsweise zu für Legierungen mit  einem     Jiohen    Nickelgehalt und gegebenenfalls  mit Zusätzen an Chrom,     Molybdän    und Wolf  ram, einzeln oder     zu    mehreren.     Legierungen              dieser        Art        sind        beispielsweise        solche        mit        28%          Molybdän,    5     %        Eisen,

          Rest        Nickel        oder        15         /o          i,hrom,        1.711/o        Molybdän,        5%        Wolfram,        Rest     Nickel.

   Beide Legierungen haben einen       Kohlenstoffgehalt,        der        bei        etwa        0,05        %        liegt.     Die     '4Varmforingebung        solcher    Legierungen       isi    praktisch nur schwer     durchführbar,    wenn  Vollkörper aus diesen Werkstoffen hergestellt  werden sollen.

   Als Bestandteil eines gemäss  der Erfindung     hergestellten    Verbundstoffes  dagegen lassen sie sich wesentlich leichter ver  arbeiten, wobei sich zusätzlich der Vorteil er  gibt, dass in erheblichem Umfang Legierungs  elemente eingespart werden.  



  Das     Niederschmelzen    der Auflage erfolgt  gemäss der Erfindung durch induktives Er  hitzen, und zwar insbesondere mit. Hilfe so  genannter     Heizleiterschleifen,    die sich über  der     Werkstückoberfläche    schliessen. Es kommt  hierbei lediglich darauf an, die     Heizleiter-          schleifen    in geeigneter Form, etwa     mäa.nder-          artig,    auszubilden, so dass     bevorzugte    Schmelz  zonen in den aufgegebenen Stoffen vermieden  werden.

   Diese Feststellung gilt insbesondere,  wenn mittels solcher     Reizleiterschleifen    im       Gesamtflächenheizverfahren    gearbeitet wer  den soll. Eine geringere Rolle spielt die Aus  bildung der Heizleiter, wenn im fortschreiten  den Verfahren gearbeitet wird, bei welchem  die Auflage kontinuierlich von einem Ende  des Trägerkörpers zum andern fortschreitend.  niedergeschmolzen wird.

   Weiterhin ist es  möglich, die     niederzuschmelzeude    Masse durch       strahlende    Hitze vorzuwärmen und anschlie  ssend durch     Induktionsbeheizung        niederzu-          schmelzen.    In diesem Falle wird die     Vorwär-          inung    vorzugsweise so weit getrieben, dass die  einzelnen Bestandteile der     niederzuschmelzen-          den    Masse     zusammensintern.     



  Vornehmlich in den Fällen, in     denen    die       niederzuschmelzende    Masse ganz oder teil  weise aus pulverförmigen Komponenten be  steht, kann     es    zweckmässig sein, die Bestand-,  teile auf der Oberfläche festzulegen, damit.  bei der Anwendung des elektrischen     Induk-          tionserhitzens    das Magnetfeld die Pulver  nicht anzieht oder in unerwünschter Weise  auf der Oberfläche verteilt. Zum. Festlegen    der Stoffe eignen sich nichtoxydierende Mit  tel, wie beispielsweise Wasserglas, mit denen  die Stoffe     verpastet    werden.  



  Je nach dein     Flüssigkeitsgrad,    den die       niedergeschmolzene    Auflage erreicht, besteht  eine mehr oder minder grosse Neigung der  selben, vom Trägerwerkstoff abzufliessen. Dem  kann erforderlichenfalls dadurch begegnet  werden,     dass    ein Rand aus feuerfestem Werk  stoff um die     Plattine,    den Sturz oder das  Blech     herumgelegt    wird. In den     weitaus     meisten Fällen ist es jedoch nicht erforder  lich, solche Vorkehrungen zu treffen.

   Es hat  sich nämlich gezeigt, dass die Atmosphäre, in  der das Niederschmelzen vorgenommen     wird,     einen erheblichen     Einfluss    auf die Oberflä  chenspannung ausübt, die geeignet ist, das  Abfliessen vom Trägerwerkstoff zu unterbin  den. Es ist ohnehin zweckmässig, das Nieder  schmelzen unter einer Schutzatmosphäre vor  zunehmen, beispielsweise unter einem redu  zierenden oder unter einem     inerten    Gas. Es  kommt dann lediglich darauf an, die Schutz  atmosphäre so auszuwählen, dass sie ausser  ihrer     Schutzwirkung    noch einen     Einflu.ss    auf.  die     Oberflächenspannung    der schmelzflüssigen  Auflage ausübt, damit das Abfliessen verhin  dert wird.

   Welches Gas oder Gasgemisch im  Einzelfalle zu benutzen ist, kann durch. Ver  suche ermittelt werden.    Ausser den bisher erwähnten, mehr oder  weniger ebenen Trägerkörpern können auch  Trägerkörper nicht ebener Gestalt, und zwar  insbesondere Rohre mittels des beschriebenen  Verfahrens mit Auflagen- versehen werden. Die  aufzuschmelzenden Stoffe können dabei in  das Rohr eingefüllt werden. Während des  Niederschmelzens der Bestandteile für die       aufzusc        imelzende    Schicht wird das Rohr ge  dreht, und es hat sich als zweckmässig erwie  sen, beim Umlauf des Rohres um seine Achse  eine so hohe Drehzahl     anzuwenden,    dass die  niederschmelzenden Bestandteile gegen die       j:'ändung    gedrückt werden.

   Insbesondere da  durch, aber in     gewissen    Fällen auch bereits  bei langsamem Umlauf, wird eine vollkommen  gleichmässige Schichtdicke erzeugt.      Die Form,     in    der die     niederzuschmelzen-          den    Stoffe eingebracht werden, entscheidet  sich nach den jeweiligen     Erfordernissen    bzw.  nach dem Stoff. Es hat sich besonders be  währt, Blechstreifen oder     rohrförmig    gebo  gene Bleche einzuführen. Ferner können  Drähte     eingeführt    werden.

   Das Einfüllen und  gleichmässige Verteilen     des        niederzuschmel-          zenden    Stoffes ist auf     diese    Weise besonders  einfach gemacht.  



  Die Erhitzung des Rohres bzw. der in  das Rohr eingefüllten     niederzuschmelzenden          toffe    erfolgt elektroinduktiv, wobei je     naeh     S     S     den gegebenen Verhältnissen     entweder        .das     gesamte Rohr von innen oder aussen auf  geheizt wird; es kann aber auch im fort  schreitenden Verfahren gearbeitet werden,  indem eine Spule oder     Heizleiterschleife     aussen über das Rohr in Achsrichtung fort  sehreitend     entlang    bewegt wird.

   Es ist ferner  möglich, geeignete Induktoren in das Rohr       einzuführen,    und     entsprechend    dem     Nieder-          schmelzen    des Materials axial vorwärts zu be  wegen. In jedem Falle wird auf diese Weise  ein Niederschmelzen erreicht, das zu gleich  mässigen Schichten an der Innenwandung der  Rohre führt. Gelegentlich kann es auch zweck  mässig sein, die Bestandteile zunächst     anzu-          sintern        und    anschliessend     niederzuschmelzen.     



  Es ist     zweckmässig,    unter einer Atmo  sphäre zu arbeiten, die entweder neutrale  oder reduzierende 'Bedingungen im Innern       des    Rohres aufrechterhält.     Selbstverständlich     entscheidet sich die Wahl der Atmosphäre       ebenfalls    nach den gegebenen Umständen, und  zwar insbesondere danach, ob die aufzu  schmelzenden Stoffe oder Stoffgemenge Be  standteile enthalten, die mit der Normal  atmosphäre oder einer üblichen- Ofenatmo  sphäre in schädlicher Art reagieren oder  nicht.  



  Auf diese Weise können gleichmässig ver  teilte festhaftende Schichten der verschieden  sten Zusammensetzungen auf der Rohrinnen  wandung     erzeugt    werden, und zwar insbeson  dere auf Eisen- oder Stahlrohren, aber auch  auf Rohren     aits    andern Metallen oder Metall  legierungen.    Die Massnahmen gemäss der Erfindung ge  statten, auf diese Weise in den Rohren selbst  solche Überzüge herzustellen, die     -unter    andern  Umständen zu rohrförmigen Körpern über  haupt nicht oder nur unter ausserordent  lichen Schwierigkeiten verarbeitet. werden  könnten.  



  In den     weitaus    meisten Fällen     können     die gemäss der Erfindung erhaltenen Erzeug  nisse, insbesondere Rohre, weiterverarbeitet,  das heisst auf warmem oder kaltem     Wege     verformt werden. Die Warmverarbeitung  kann durch Walzen in dem üblichen Rohr  walzwerk erfolgen oder durch Warmziehen;  gegebenenfalls kann auch ein Kaltziehen er  folgen. Es ist selbstverständlich, dass die an  zuwendende     Verformungsart    sich ebenfalls  weitgehend danach     bestimmt,    welche Eigen  schaften die durch das Aufschmelzen auf  gebrachte     Schicht        aufweist.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  eignet sieh besonders zur Herstellung von  Eisen- oder     Stahlrohren,    deren     Innenschicht     aus einem     rost-    oder     säurebeständigen    Werk  stoff     besteht,

          beispielsweise    von der Art .der       austenitischen        Stähle        mit        18%        Chrom        und          8%        Nickel.        Bekanntlich        war        es        bisher        beson-          ders    schwierig, sogenannte     innenplattierte     Rohre herzustellen,

   während dies unter     An-          wendun.g    der Erfindung ohne besondere       Schwierigkeiten    möglich ist.  



  Auch     hochsilizierte    Innenwandungen kön  nen hergestellt werden, indem     beispielsweise     eine     Eisen-Silizium-Legierung    in das Rohr  eingebracht und niedergeschmolzen wird.  



  Für Rohre, die an der     Innenwandung    be  sonders hart und/oder     verschleissfest    sein  müssen, kann mit Vorteil     hochgekohlter    Stahl  oder Roheisen, z. B. in der     Form    von weissem       Roheisen,    in das Rohr     eingeführt    und nieder  geschmolzen werden.

   Hierbei     kann        es    zweck  mässig sein, die Atmosphäre so     züi    wählen,     da.ss     sie     aufkohlt.    Es bildet sich ein Wandbelag       gleichmässiger    Dicke aus Roheisen, der ausser  ordentliche     Verschleisseigenschaften        aufweist,     wie sie     beispielsweise    Blas- und     Spülv        ersatz-          rohre    erfordern, die in Bergwerken und der  gleiehen benutzt werden.

             1:s    ist mitunter zweckmässig, die     hohre     anschliessend an das Auskleiden einer     Wärme-          Behandlung    zu unterwerfen, wodurch die Aus  kleidung und/oder ,der Trägerwerkstoff     'in          seinen    Eigenschaften verändert wird. Die Be  handlung kann in einem Härten oder Ver  güten bestehen, es ist auch möglich, zu nor  malisieren oder dergleichen. Die Behandlung  kann aus der     Aufschmelzhitze    heraus oder  nach erneuter Erwärmung erfolgen.



  Method for melting a metallic coating onto a metallic carrier. It is known per se to produce metallic work pieces that consist of differently composed layers, for example the top layer has different mechanical and mechanical properties than the layer below, which is generally referred to as the carrier material.

   Such objects are known, inter alia, under the designation clad sheets, in which the surface layer: consists for example of stainless steel, for example of the austenitic chromium-nickel steel type, while the carrier material is a carbon steel or low-alloy steel, which is essentially has the task of absorbing the mechanical stresses to which the workpiece is subjected in the company.

   Also with the use of non-ferrous metals. Such composites and alloys are produced and used.



  With regard to the steel-based composites in particular, a wide variety of manufacturing processes have developed. In order to produce a support material made of steel with a support made of stainless steel, metal sheets were placed on plates and then these packages were rolled, the support and support being welded to one another.

    The process is very cumbersome because it allows for a clean processing of the surfaces lying on top of one another. and, when heated to rolling heat, care must be taken to avoid oxidation.

   Attempts have also been made to back-cast sheets of chemically high-quality material with the carrier material and to roll out the semi-finished product produced in this way. This procedure was also unsuccessful. Since it is difficult to coordinate dimensions and casting temperature in such a way that on the one hand the connection between the different materials takes place and on the other hand the lower material for the support is not consumed by the molten carrier material. Plating has therefore remained an art that requires great skill and experience.



  The invention relates to a method for producing such composite materials, which is significantly simplified and is extremely adaptable and modifiable in its application. It is based on the knowledge that it is possible to melt down the material for the support on a carrier material of suitable thickness without the carrier also melting.

   The method according to the invention for coating a metallic support on a metallic carrier, the composition of which differs from that of the support, is characterized in that the material forming the support has a melting point higher than 1100 C is

    and that it is by means of inductive heating. is melted down onto the carrier in such a way that the latter does not liquefy.



  This results in a cohesion between the carrier material and the material for the support, which allows the composite semi-finished product thus produced to be further processed by hot forming, in particular by rolling off. The method is particularly suitable for the production of composite materials with a carrier material made of iron or steel, for example made of ordinary carbon steel or low-alloy steel, and a support material.

    in the manner of stainless steels. However, it is also possible to use other materials as the carrier material, and also to choose other materials for the support whose melting point is higher than 1100 ° C. The melting point for alloys should be the temperature corresponding to the solidus point and for mixtures of two or more components the melting temperature of the component with the lowest melting point should be decisive.



  It is advisable to use the raw materials for the edition in crushed to finely divided form, for example. Granular, powdered, to be applied in the form of turnings, scrap or the like and to melt on the non-liquefying carrier.



  A planar body can be chosen as the carrier, in particular a plate, a lintel or a sheet of suitable thickness. After the overlay has melted, the resulting semi-finished product can then be processed further by hot forming, in particular by rolling. Pure metals, mixtures of metals or ferrous alloys can be used to form the overlay.

   It is also possible to provide steel or metal alloys which are expediently comminuted in the form of turnings or scrap in a suitable manner by cutting or the like. Surprisingly, an amount of such a composition can be selected for the layer to be melted, as would be necessary to produce a pure alloy in a metallurgical furnace of the usual type.

   In order to produce a stainless steel, for example, a mixture can be applied that consists of ferrochrome, pure nickel, for example in the form of the well-known nickel cubes, additions of flux and slagging agents and, of course, the necessary iron addition in the form of Has scrap.



  The composition of the overlay can easily be chosen so that it corresponds in appearance or with regard to chemical or physical properties to those of known rust, acid and / or heat-resistant steels. It can be obtained in this way both the ferritic and the austenitic grades, such as.

   B. the austenitic chrome-nickel steels with 1807o chrome and 81 / o nickel or the ferritic steels, which only have a high chromium content. The hot forming of composites so produced is easy because they behave essentially as ver as the base material, while difficulties that tend to occur in the hot forming of high-alloy steels of the type that are used for the support, hardly arise.

   There can even be alloys that prove to be pure materials. not .verwalzen, without further hot-deformed if they serve as a support for the purposes of the invention.

   This applies, for example, to alloys with a low nickel content and possibly with additions of chromium, molybdenum and tungsten, individually or in groups. Alloys of this type are, for example, those with 28% molybdenum, 5% iron,

          Balance nickel or 15 / o i, chromium, 1,711 / o molybdenum, 5% tungsten, balance nickel.

   Both alloys have a carbon content that is around 0.05%. It is practically difficult to implement such alloys for hot-melt processing if solid bodies are to be produced from these materials.

   As part of a composite produced according to the invention, on the other hand, they can be processed much more easily, with the additional advantage that alloying elements can be saved to a considerable extent.



  The melting down of the support takes place according to the invention by inductive heating, in particular with. With the help of so-called heating conductor loops that close over the workpiece surface. The only thing that is important here is to design the heating conductor loops in a suitable shape, for example in a meandering manner, so that preferred melting zones in the substances used are avoided.

   This statement applies in particular if such stimulus conductor loops are to be used in the overall surface heating process. The formation of the heating conductor plays a lesser role if the process is progressing, in which the support is continuously progressing from one end of the support body to the other. is melted down.

   It is also possible to preheat the mass to be melted down using radiant heat and then to melt it down using induction heating. In this case, the preheating is preferably carried out so far that the individual components of the mass to be melted sinter together.



  Mainly in those cases in which the mass to be melted down is wholly or partly made up of powdery components, it can be useful to define the components on the surface with it. When using electrical induction heating, the magnetic field does not attract the powder or distribute it in an undesirable manner on the surface. To the. Specifying the substances are suitable non-oxidizing means, such as water glass, with which the substances are pasted.



  Depending on the degree of fluidity reached by the melted layer, there is a greater or lesser tendency of the same to flow away from the carrier material. If necessary, this can be countered by placing an edge made of refractory material around the plate, the lintel or the sheet metal. In the vast majority of cases, however, it is not necessary to take such precautions.

   It has been shown that the atmosphere in which the melting down is carried out has a significant influence on the surface tension, which is suitable for preventing the carrier material from flowing away. In any case, it is expedient to take the melting down under a protective atmosphere, for example under a reducing or under an inert gas. It is then only a matter of selecting the protective atmosphere in such a way that, in addition to its protective effect, it also has an influence. the surface tension of the molten layer exerts, so that the flow is prevented.

   Which gas or gas mixture is to be used in the individual case can be determined by. Trials are determined. In addition to the more or less planar support bodies mentioned above, support bodies of a non-planar shape, in particular pipes, can be provided with supports by means of the method described. The substances to be melted can be poured into the pipe. During the melting down of the constituents for the layer to be melted down, the pipe is rotated, and it has proven to be expedient to use such a high speed as the pipe revolves around its axis that the melting constituents are pressed against the change .

   In particular because of this, but in certain cases even with slow circulation, a completely uniform layer thickness is created. The form in which the substances to be melted down are introduced depends on the respective requirements or the substance. It has proven particularly useful to introduce sheet metal strips or tubular bent sheets. Wires can also be inserted.

   Filling in and evenly distributing the substance to be melted is made particularly easy in this way.



  The heating of the pipe or the substances to be melted down into the pipe takes place electroinductively, depending on the given conditions either .the entire pipe is heated from the inside or the outside; However, it can also be used in a progressive process by moving a coil or heating conductor loop along the outside of the pipe in the axial direction.

   It is also possible to insert suitable inductors into the tube and to move them axially forward as the material melts down. In any case, melting down is achieved in this way, which leads to uniform layers on the inner wall of the pipes. Occasionally it can also be useful to first sinter the constituents and then melt them down.



  It is advisable to work under an atmosphere that maintains either neutral or reducing conditions inside the tube. Of course, the choice of atmosphere is also decided by the given circumstances, and in particular according to whether the substances to be melted or mixtures of substances contain constituents that react in a harmful way with the normal atmosphere or a normal furnace atmosphere or not.



  In this way, evenly distributed firmly adhering layers of the most varied compositions can be produced on the inner wall of the pipe, in particular on iron or steel pipes, but also on pipes made of other metals or metal alloys. The measures according to the invention make it possible in this way to produce such coatings in the pipes themselves which, under other circumstances, are not processed into tubular bodies at all or only with extraordinary difficulties. could become.



  In the vast majority of cases, the products obtained according to the invention, in particular pipes, can be further processed, that is to say deformed in a warm or cold way. The hot processing can be done by rolling in the usual pipe mill or by hot drawing; if necessary, cold drawing can also follow. It goes without saying that the type of deformation to be used is also largely determined by the properties of the layer applied by the melting.



  The method according to the invention is particularly suitable for the production of iron or steel pipes, the inner layer of which consists of a rust- or acid-resistant material,

          for example of the type of austenitic steels with 18% chromium and 8% nickel. As is well known, it has been particularly difficult to manufacture so-called internally clad pipes,

   while using the invention this is possible without any particular difficulties.



  Highly siliconized inner walls can also be produced by, for example, introducing an iron-silicon alloy into the pipe and melting it down.



  For pipes that have to be particularly hard and / or wear-resistant on the inner wall, high-carbon steel or pig iron, eg. B. in the form of white pig iron, inserted into the pipe and melted down.

   It can be useful to choose the atmosphere so that it is carburized. A wall covering of uniform thickness is formed from pig iron, which has excellent wear properties, such as those required, for example, blow and flushing tubes that are used in mines and the like.

             1: It is sometimes advisable to subject the lining to a heat treatment after the lining, which changes the properties of the lining and / or 'the carrier material'. The treatment can consist of hardening or hardening, it is also possible to normalize or the like. The treatment can take place from the melting heat or after renewed heating.


    

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Verfahren zum Aufschmelzen einer metal lischen Auflage auf einen metallischen Trä ger, dessen Materialzusammensetzung sich "on derjenigen der Auflage unterscheidet, dadurch gekennzeichnet, dass das die Auflage bildende Material einen Schmelzpunkt hat, der höher als 1100 C liegt, und dass es mittels induktiver Erwärmung .derart auf den Trä ger niedergeschmolzen wird, dass der letztere sich nicht, verflüssigt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Trägerwerk sioff Eisen verwendet wird. 2. PATENT CLAIM A method for melting a metallic support on a metallic carrier, the material composition of which differs from that of the support, characterized in that the material forming the support has a melting point higher than 1100 C and that it is heated by inductive heating . Is melted down on the carrier in such a way that the latter does not liquefy. SUBClaims: 1. Method according to patent claim, characterized in that iron is used as carrier. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Ttägerwerk- stoff Stahl verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Auflage ein reines Metall verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Auflage eine Mischung von Metallen verwen det wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss zur Bildung der Auflage eine Ferrolegieriuig verwendet wird. 6. Method according to patent claim, characterized in that steel is used as the carrier material. 3. The method according to claim, characterized in that a pure metal is used to form the support. 4. The method according to claim, characterized in that a mixture of metals is used to form the support. 5. The method according to claim, characterized in that a ferro-alloy is used to form the support. 6th Verfahren nach Patentansprxteh, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Auflage eine Stahllegierung verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Auflage aus rostbeständigem Stahl gebildet wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Auflage aus ,säurebeständigem Stahl gebildet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Auflage aus hitzebeständigem Stahl gebildet wird. 10. Method according to patent claim, characterized in that a steel alloy is used to form the support. 7. The method according to claim, characterized in that a support is formed from stainless steel. Method according to patent claim, characterized in that a support is formed from acid-resistant steel. 9. The method according to claim, characterized in that a support is formed from heat-resistant steel. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Auflage aus ferritischem Stahl gebildet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Auflage aus austenitischem Stahl gebildet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Niederschmel zen der Auflage mittels Verwendung einer Heizleiterschleife erfolgt. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflage im Gesamtflächenheizverfahren -auf die Träger oberfläche niedergeschmolzen wird. 14. Method according to patent claim, characterized in that a support is formed from ferritic steel. 11. The method according to claim, characterized in that a support is formed from austenitic steel. 12. The method according to claim, characterized in that the lower melting of the support takes place by using a heating conductor loop. 13. The method according to claim, characterized in that the support in the total surface heating process-is melted down on the carrier surface. 14th Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Niederschmel zen der Auflage über die Trägeroberfläche fortschreitend erfolgt. 15. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Material für die Auflage vor dem Niederschmelzen zer kleinert wird. 16. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Material für die Auflage aus mehreren Einzelstücken be steht, die beim Niederschmelzen legiert werden. 17. Method according to claim, characterized in that the melting down of the support takes place progressively over the carrier surface. 15. The method according to claim, characterized in that the material for the support is shredded before melting down. 16. The method according to claim, characterized in that the material for the support is made up of several individual pieces which are alloyed when melting down. 17th Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der niederzu- schmelzen.de Werkstoff in zusammenhängen der Form in einen rohrförmigen Träger ein geschoben wird. 18. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aufzubringende Masse aufgesintert und anschliessend induktiv niedergeschmolzen wird. 19. Verfahren nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass das Aufsintern der Masse mittels Strahlungswärme erfolgt. 20. Method according to patent claim, characterized in that the Niederzu- schmelzen.de material is pushed into a tubular carrier in contiguous form. 18. The method according to claim, characterized in that the mass to be applied is sintered and then inductively melted down. 19. The method according to dependent claim 18, characterized in that the mass is sintered on by means of radiant heat. 20th Verfahren nach Patentanspruch, da-. durcb. gekennzeichnet, dass das auf den Trä- ger niederzuschmelzende Material vor denä Niederschmelzen durch ein nichtoxydierendes Mittel auf der Trägeroberfläche festgelegt wird. 21. Verfahren nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die Auflagemasse mit Hilfe von Wasserglas auf der Trägerober- fläehe festgeklebt wird. Method according to claim, da-. durcb. characterized in that the material to be melted down on the carrier is fixed on the carrier surface by a non-oxidizing agent prior to melting down. 21. The method according to dependent claim 20, characterized in that the overlay is glued to the carrier surface with the aid of water glass. 22. 'erfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da;ss zur Verhinderung des Abfliessens der Auflageschmelze vom Trä gerkörper die Oberflächenspannung der Auf- lageschmelze durch die Wahl der den Träger umgebenden Schutzatmosphäre beein.flussi wird.. 22. Learned according to claim, characterized in that, in order to prevent the overlay melt from flowing away from the carrier body, the surface tension of the overlay melt is influenced by the choice of the protective atmosphere surrounding the carrier.
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