CH295520A - Elektrischer Apparat mit einer Einrichtung, die einen Messkondensator enthält. - Google Patents

Elektrischer Apparat mit einer Einrichtung, die einen Messkondensator enthält.

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CH295520A
CH295520A CH295520DA CH295520A CH 295520 A CH295520 A CH 295520A CH 295520D A CH295520D A CH 295520DA CH 295520 A CH295520 A CH 295520A
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CH
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capacitor
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correction
grid
tube
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/38Exposure time

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Elektrischer Apparat     mit    einer     Einrichtung,    die     einen        Messkondensator        enthält.       Die Erfindung betrifft. einen elektrischen  Apparat mit einer Einrichtung, die einen       Messkondensator    enthält, dessen Spannung  nach Inbetriebnahme des Apparates minde  stens angenähert wie das Zeitintegral einer  für die     Funktion    des Apparates massgebenden  physikalischen Grösse verändert wird.

   Das  betreffende Zeitintegral kann     z.B.        als    Soge  nanntes      mAs-Produkt     ein Mass für die vom  Apparat von der     Einschaltung    ab aufge  nommene Energie bilden, so     z.    B. bei einem       Röntgen-Diagnostikapparat    für die der Rönt  genröhre zugeführte Energie, wobei die er  wähnte physikalische Grösse der Röhrenstrom  ist. Letztere kann aber auch, z.     B.    bei einem  photographischen Kopierapparat, die Licht  stärke sein, wobei ein der Lichtstärke entspre  chend bemessener Ladestrom den     Messkonden-          sator    auflädt.  



  Soll bei einer bestimmten Ladespannung  des     Messkondensators    die Abschaltung des  Apparates bewirkt werden, dann stellt sich  das Problem, die     SchäItfehler    zu korrigieren,  die durch die     Abschaltverzögerung    :des Ab  sehaltschützes bedingt sind. Weitere Schalt  fehler können bei einer derartigen Einrich  tung auftreten, wenn die Änderung der Span  nung an dem     Messkondensator    nicht genau  proportional der Änderung des     mAs-Produk-          tes    ist, bei dem, z.     B.    im Falle eines Röntgen  apparates,     eine        Röntgenröhre    abzuschalten ist.

      Wird die an dem     Messkondensator    auftre  tende     Spannung    anstatt zum Abschalten einer  Röhre lediglich zum Messen     des    betreffenden  Zeitintegrals verwendet, dann können ähn  liche Fehler auftreten.  



  Erfindungsgemäss enthält. nun die oben  erwähnte Einrichtung, z. B. ein     mAs-Relais,     vom Ladestrom des     Messkondensators        unbe-          einflusste    Mittel     mir    'Erzeugung einer zeit  lich variablen     Korrekturspannung.     



  Der zeitliche Verlauf dieser Korrektur  spannung     kann    aus der graphischen     odei     mathematischen Analyse der Fehler ermittelt.  werden. Ein besonderer Vorteil der Erfin  dung besteht darin, dass     durch    die zeitlich ver  änderliche.     Korrekturspannung        mehrere    Feh  ler gleichzeitig ausgeglichen werden können.  



  Es ist zweckmässig, wenn die Korrektur  spannung durch Ladungsänderung (Auf- bzw.  Um- oder Entladung) eines oder mehrerer  weiterer Kondensatoren (Korrekturkondensa  toren) über     Ohmsche    Widerstände erhalten  wird.  



  Die Erfindung soll an Hand der     Fig.1    bis  8 erläutert werden  In der     Fig.1    ist das Schaltbild eines be  kannten     mAs-Relais    dargestellt, das zum<B>Ab-</B>  schaltender Röntgenröhre eines Röntgenappa  rates dient.

   Der im Stromkreis der Röntgen  röhre 1 eingebaute     Messkondensator    2 befin  det sich zugleich     in.    dem Gitterkreis der git-           tergesteuerten    Gas- oder     Dampfentla.dungs-          röhre    4, in deren Anodenstromkreis die Spule  6 eines elektromagnetischen Schützes einge  schaltet ist, dessen Kontakt s zum Abschalten  des     Hochspannungstransformators    3 vom Netz  5 dient.

   Der     Messkondensator    2 ist ferner  über einen Ruhekontakt 7 mit einem     Span-          nungsteiler    8 verbunden, der mit den Wider  ständen 9, 10 in Serie geschaltet und zusam  men mit diesen Widerständen an die Strom  quelle 11' angeschlossen ist. Das für eine  Röntgenaufnahme     gewünschte        mAs-Produkt          kann    vor der Aufnahme an dem Spannungs  teiler 8 eingestellt werden. An dem Gitter  der Entladungsröhre 4 liegt somit vor einer       Aufnahme    eine negative Spannung, die sich  aus der Summe der an dem Widerstand 10       und    der an dein Spannungsteiler 8 abgenom  menen Spannung ergibt.

   Bei Beginn der Auf  nahme wird der Ruhekontakt 7     zwangläufig     geöffnet und der     Messkondensator    2 durch den  Röhrenstrom so lange in entgegengesetzter  Richtung aufgeladen, bis die Entladungsröhre  4 anspricht und damit der Röntgenapparat  durch den Kontakt s abgeschaltet wird. Dabei  erhält man bei konstanter     Abschaltverzöge-          rung    des Apparateschützes und bei einer be  stimmten Einstellung für das     mAs-Produkt     einen Schaltfehler, der je nach dem mittels  einer nicht     :gezeigten,    einstellbaren     Kathoden-          heizvoirichtung    gewählten Röhrenstrom ver  schieden gross ist.  



  In     Fig.2    ist der     Spannungsverlauf    am       1lesskondensator    für zwei     Aufnahmen    bei der  gleichen     mAs-Einstellung,    aber verschiedenen       Röhrenströmen    mit sehr guter Annäherung  durch die Geraden 12, 13 dargestellt. Auf der       Abszissenachse    ist die Zeit t aufgetragen, auf  der     Ordinatenachse        Spannungen,    die generell  mit e bezeichnet sind.

   Wenn die durch die  Geraden 12 und 13 dargestellten     Spannungen     den Wert     e"    des Punktes 14 erreicht haben,  bei dem die gesamte negative     Gittervorspan-          nung    der     Entladungsröhre    4 ausgeglichen ist  und die Entladungsröhre 4 und damit das  Netzschütz anspricht, lädt sich der     Messkon-          densator    2 mit der jeweiligen     Stromstärke          weiterhin-auf,    bis die     Verzögerungszeit        T,.=18       des     Netzschützes    beendet ist.

   Die Fehler für  'die     mAs-Produkte,    bei denen die Abschaltung  stattfindet, sind bei den :beiden Röhrenstrom  stärken der in     Fig.2    schraffierten Dreiecken  bzw. den Strecken 15, 16 proportional, Bei  Variation des Röhrenstromes erhält man für  die 'Spannung, bei der in Ermangelung weite  rer Massnahmen die Abschaltung stattfinden       würde,    jeweils einen !Schaltfehler, der durch  die Kurve 17 veranschaulicht ist.     'Um    die  Schaltfehler auszugleichen, muss die Entla  dungsröhre 4 jeweils um die Verzögerungszeit.       T,,=18    früher     zum    Ansprechen gebracht wer  den.

   Bei einem in der bekannten Schaltungs  anordnung benützten Ausgleich der     Abschalt-          verzögerung    wird in dem Gitterkreis an einem  vom Ladestrom des     Messkondensators        29,    also  bei gesperrter Röhre, vom     Röhrenstrom        durch-          flossenen    Widerstand eine konstante Gleich  spannung erzeugt. Ein derartiger Widerstand       2a    ist in     Fig.    1 gestrichelt angedeutet. Im Dia  gramm kann dies. jeweils durch eine durch  den     Schnittpunkt    19 der beiden Geraden 12,  20 gelegte Parallele 21 zur Zeitachse darge  stellt werden.

   Es ist ersichtlich, dass diese Art  des Ausgleiches nur bei konstantem Röhren  strom möglich ist. Für pulsierenden Röhren  strom wäre die Parallele 21 durch eine  den     Röhrenstromschwanluingen    entsprechende  Kurve zu ersetzen. Dabei erhielte man, je  nach dem Einschaltmoment, einen den     Röh-          renstromschwankungen    entsprechenden posi  tiven oder negativen Schaltfehler.  



  Bei dem in     Fig.3    dargestellten     Ausfüh-          r        ungsbeispiel    der Erfindung wird zum Fehler  ausgleich in den     Gittei4ireis    der Entladungs  röhre 4 mittels eines weiteren Kondensators 26  eine zeitlich veränderliche Korrekturspannung  eingeschaltet, die vom Ladestrom des     Messkon-          densators    2 irrabhängig ist.

   Für den Aus  gleich des durch die     Abschaltverzögerung    des  Netzschützes bedingten Fehlers muss diese       Korrekturspannung    den zeitlichen Verlauf  der Kurve 22 aufweisen, die den geometri  schen Ort der Schnittpunkte 19 -der Geraden  12 und 20 darstellt, die bei Variation des  Röhrenstromes wie folgt. erhalten werden:  Vom     Schnittpunkt    der Geraden 12     (bzw,    13      usw.) mit der Parallelen zur     Abszissenachse     in Höhe     E"    wird     T"=18    nach links abgetra  gen und die Gerade 20 senkrecht zur     Abszis-          senachse    gezogen.

   Die Gleichung der Kurve 22  in bezug auf das Koordinatensystem     t+T,,     und     ej;    mit Nullpunkt 0' ergibt sich aus     Fig.    2.  Es ist:  
EMI0003.0009     
    Dabei ist       ek    die jeweilige Korrekturspannung (23,       23o,   <I>. .</I><B>.

   ),</B>       ero    die negative     Vorspannung    24 am Wi  derstand 10,  e<I>,</I>     o    die negative     Vorspannung    25 am     Mess-          kondensator    2,       e"    =     (er,    +     e,.)    somit die gesamte nega  tive     Gittervorspannung    und  To die konstante Verzögerungszeit 18 des       Netzschützes.    '    Die Gleichung (1) stellt eine Hyperbel dar,  deren Asymptoten die Achsen des Koordina  tensystems mit dem Nullpunkt 0' sind.

   Die  Hyperbel 22 lässt sich nun mit praktisch ge  nügender Genauigkeit durch eine nach einer       Exponentialfunktion    verlaufende Kurve er  setzen, die bei der     Entladung    des erwähnten       Kondensators    erhalten     wird.    Parallel zu dem  Kondensator 26 liegt ein     Ohmscher    Wider  stand 27. Für     Röntgenaufnahmen    mit einem  bestimmten     mAs-Produkt    bei verschiedenen  Röhrenstromstärken ist der Kondensator 26  vor jeder Aufnahme auf eine bestimmte Span  nung aufzuladen und während der betreffen  den Aufnahme über den Widerstand 27 zu  entladen.

   Dabei erhält. man an den Klemmen  des Kondensators 26     eine    Korrekturspannung,  die ungefähr den zeitlichen Verlauf der     Kurve     22 aufweist.  



  Zeichnet man die den verschiedenen Zei  ten entsprechenden Korrekturspannungen auf  einer Zeitachse auf und addiert die so erhal  tene Kurve 28 zu den die !Spannungen an dem       11Zesskondensator    bei den zwei im Diagramm  der     Fig.2    gewählten, Röhrenstromstärken  darstellenden Geraden 12,<B>13,</B> dann erhält man    für die die     Entladungsröhre    4 steuernden  Spannungen die in     Fig.4        wiedergegebenen     Kurven 29,     30.*    Die Zündspannung 31 der  Entladungsröhre 4 wird dabei um die Ver  zögerungszeit 18 des Netzschützes früher  erreicht, als dies ohne die Korrekturspannun  gen der Fall wäre.

   Es ' ist wichtig, dafür zu  sorgen, dass die Korrekturspannung erst eine  bestimmte Zeit 32 nach dem     Einschalten    voll  zur     Wirkung    kommt, da sonst die Zündspan  nung schon zu Beginn einer Aufnahme vor  handen ist und die betreffende Aufnahme  überhaupt nicht zustande kommen kann.

   Ver  wendet man für die Erzeugung der Korrek  turspannung die Entladung des Kondensators  und wählt dabei die Werte für die Kapazität  und für die Ladespannung des Kondensators  sowie für den     Entladewiderstand    so, dass die  Hyperbel 28 in dem Arbeitsbereich durch die       Entladespannungskurve    33 des     Kondensators     ersetzt werden     kann,    dann tritt die     eiben    ge  schilderte Schwierigkeit. nicht auf, da die       Exponentialkurve    33 am Anfang flacher ver  läuft als die     Hyperbel    28.  



  Die Korrekturspannung     cl,    ist nach Glei  chung (1)     proportional        zu    der Summe der  Spannungen     er,    und     e",;    diese     Siunmenspan-          nung    ist aber proportional     ztt    dem     inAs-Pro-          dukt,    bei dem die     Röntgenröhre    abzuschalten  ist.

   Von andern Korrekturen abgesehen, folgt  daraus,     dass    die Korrekturspannung und da  mit auch die     ,Spannung,    mit der der Zusatz  kondensator 26 vor einer Röntgenaufnahme  aufzuladen ist, proportional zu diesem     mAs-          Produkt    sein     muss.    Es ist     zweckmässig,    die  Spannung     zum    Aufladen des     Zusatzkonden-          sators    26 an einem aus den Widerständen 27,  34 gebildeten Spannungsteiler abzunehmen,  der den     1Vlesskondensator    2 und einen Teil des  damit in Serie geschalteten Widerstandes 10,

    an dem die     Gittervorspannung        elo    liegt, über  brückt. Bei Beginn einer Röntgenaufnahme       wird    der Ruhekontakt 35 in der Verbindungs  leitung 36 des aus den Widerständen 27, 34  gebildeten Spannungsteilers mit dem varia  blen Abgriff 37 an dem Widerstand 10, der  von einem konstanten Strom durchflossen  wird,     zwangläufig    geöffnet. An dem Span-           nungsteiler    27, 34 liegt. somit. nicht die ganze.       Summenspannung        (e"o+elo),    sondern nur eine  etwas kleinere Spannung.

   Die an den Korrek  turkondensator 26 geführte Spannung ist in  dem Ausführungsbeispiel nicht proportional  zu     (eca+erss),    sondern     zii        (e"a+K    -     er,),    wobei       (e"+K-        er,)    die von der Summe der negativen       Gittervorspannungen    etwas unterschiedliche       Zündspannung    38 (siehe     Fig.4)    der     Entla-          rumgsröhre    4 darstellt.

   Bei der Bemessung der  Widerstände 27, 34 ist     zu    beachten, dass durch  das Verhältnis dieser Widerstände die von der       Zündspannung    der Entladungsröhre 4 unter  schiedliche Ladespannung für den Korrektur  kondensator 26 bestimmt ist, und dass ,der  Widerstand     2'7    zusammen mit dein Korrektur  kondensator 26 für die     Entladung    dieses     Kon-          densators    eine bestimmte Zeitkonstante er  geben muss.  



  Bei einem     mAs-Relais    für     einen    Röntgen  apparat ist es in mancherlei Hinsicht vorteil  haft., den     Messkondensator    in einen     Neben-          sehlusskreis    zu einem in den Röhrenstromkreis  geschalteten Widerstand zu legen. In     Fig.    5  ist ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  dargestellt, bei dem dies der Fall ist.

   Der in  den Gitterkreis der Entladungsröhre des     mAs-          Relais    geschaltete     Messkondensator    2 befindet  sich zugleich in einem der beiden in den  Stromkreis der     Röntgenröhre    1 eingebauten  parallelen Stromzweige mit den Widerstän  den 39, 40. Diese     Sehaltungsanordnung    er  laubt die Verwendung eines verhältnismässig  kleinen     lIesskondensators    bei grossen Röhren  strömen. Sie ist auch dann mit Vorteil zu ver  wenden, wenn das Arbeiten mit grösseren An  sprechspannungen erforderlich ist..

   Ein gro  sser Nachteil dieser Schaltung ist. jedoch, dass  bei     ihr    die     Änderung    der an dem     Messkonden-          sator    auftretenden     Ladespannung    nicht mehr  praktisch proportional der Änderung des     mAs-          Produktes    ist.  



  Zur Erläuterung des hierdurch bedingten  Schaltfehlers dienen die in     Fig.    6 dargestell  ten Kurven. Da bei der     iSchaltung    nach     Fig.    5  die     Spannung    an dem     Messkondensator    nach  einer     Exponentialfunktion    41 verläuft, wird  die     Ansprechspannung    42 der Entladungs-    röhre des     mAs-Relais    erst später erreicht, als  dies bei linearem Spannungsverlauf nach der  Geraden 43 der Fall sein müsste.

   Wenn man  voraussetzt, dass die Abschaltung des Röntgen  apparates in dem Augenblick, in dem die  Spannung am     Messkondensator    die     Ansprech-          spannung    42 erreicht hat,     trägheitslos    erfolgt,  dann ergibt sich bei der gewählten Strom  stärke für das geschaltete     mAs-Produkt    ein  der Strecke 44 proportionaler Schaltfehler.  Bei Variation des Röhrenstromes erhält man  für die verschiedenen, in der Regel im voraus  nicht bekannten Schaltzeiten Schaltfehler, die  sich durch die     Spannungskurve    45 veran  schaulichen lassen.

   Auch diese     -Schaltfehler          können    durch eine in den Gitterkreis geschal  tete, zeitlich veränderliche Korrekturspannung  ausgeglichen werden. Die Korrekturspannung  46 für die gewählte Röhrenstromstärke ergibt.  sich in dem Diagramm der     Fig.    6 aus der Dif  ferenz der     Ansprechspannung    42 und der in  dem     Ansprechmoment    vorhandenen Span  nung 47 am     yIesskondensator    2. Ihr zeitlicher  Verlauf ist in dem Diagramm durch die Kurve  48 veranschaulicht. Sie kann durch die wäh  rend     einer    Röntgenaufnahme stattfindende  Ladung eines in den Gitterkreis 3 geschalteten  Korrekturkondensators 49 über einen Wider  stand 50 erzeugt werden.  



  Der in den     Gitterkreis    einer elektrischen       Entladungsröhre    geschaltete     Messkondensator     kann auch durch den     Ionisationsstrom    einer       Ionisationskammer    aufgeladen werden, wie es  bei in der Röhrentechnik verwendeten Dosis  relais der Fall ist. In der     Fig.    7 ist ein ent  sprechendes Ausführungsbeispiel der Erfin  dung dargestellt. Hierbei wird der in den Git  terkreis der Entladungsröhre 4 geschaltete       1hIesskondensator    2 vor der Bestrahlung der       Ionisationskammer    51 auf eine     bestimmte     Spannung aufgeladen.

   Die weitere     Aufladung     des     Messkondensators    bis zum Erreichen der       Ansprechspannung    der Entladungsröhre er  folgt nach der Öffnung des Ruhekontaktes 52  durch den     Ionisationsstrom    einer auf die     Ioni-          sationskammer    51 auftreffenden bestimmten       Röntgenstrahlendosis.    Bei einem derartigen       Dosisrelais    können unter Umständen verschie-           dene    'Schaltfehler auftreten, die durch     Ableit-          ströme    bedingt. sind.

   Es ist möglich, dass sich  der     Messkondensator    2 bei einer Bestrahlung  der     Ionisationskammer    51 auf eine zu niedrige  oder auf eine zu hohe Spannung auflädt, je  nachdem ein Teil des     Ionisationsstromes    nach  der gestrichelten Linie 53 über den zum     Mess-          kondensator    parallel liegenden     A#bleit.wider-          stand    der Entladungsröhre 4 oder ein Teil des  von der     Anodenstromquelle    54 gelieferten  Stromes nach der gestrichelten Linie 55 über  den zwischen Anode     und.    Gitter liegenden     Ab-          leitwiderstand    

  der Entladungsröhre und über  den     'Miesskondensator    2 fliesst. Die hierdurch  bedingten Schaltfehler werden durch eine an  dem Korrekturkondensator 56 erzeugte, im  Gitterkreis geschaltete, zeitlich veränderliche  Korrekturspannung ausgeglichen. Der Kor  rekturkondensator     5@6    wird während der Be  strahlung der     Ionisationskammer    51 über einen  Widerstand 57 durch eine positive oder nega  tiv e Spannung aufgeladen.  



  In     Fig.    8 ist ein weiteres Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt, mit einem       Dosisrelais,    das zwei Korrekturkondensatoren  enthält. Dieses Relais soll die Röntgenröhre  selbsttätig von der Betriebsspannung     albsehal-          ten,    sobald die auf die     Ionisationskammer    58,  die vor dem zu belichtenden photographi  schen Film 59 angeordnet ist, auftreffende       Röntgenstrahlendosis    einen bestimmten, im  voraus einstellbaren Wert erreicht hat.

   In dem       Csitterkreis    60 der     Verstärkerröhre    61 dieses  Relais befinden sich der     Messkondensator    62  und ein Korrekturkondensator 63. In dem  Gitterkreis 64 der gittergesteuerten Gas- oder       Dampfentladungsröhre    65 befindet. sich ein  Spannungsteiler 66, an dem die negative Git  tern     orspannung    liegt, ein Widerstand<B>67,</B> an  dem die     durch    die     Verstärkerröhre    61 ver  stärkte     1lessspannung    auftritt, und ein Kor  rekturkondensator 68.

   Die zu schaltende       Röntgenstrahlendosis    kann an dem     im    An  odenkreis der Röhre 61 befindlichen Wider  stand 67 eingestellt werden. Die an diesem  Widerstand abgegriffene Spannung wird  über einen Ruhekontakt 69 an den     Messkon-          densator    62 geführt. In dem Primärstrom-    kreis des die Röntgenröhre 70 speisenden  Hochspannungstransformator 71 befindet sich  ein Schalter 72 und ein Ruhekontakt 73.

   Der       Ruhekontakt    73 wird durch     ein    in den       Anodenstromkreis    der gittergesteuerten     Gas-          oder        Dampfentladiingsröhre    65 geschaltetes  Schütz 74 betätigt.  



  An dem     Korrekturkondensator    63 tritt  eine     Korrekturgpannung    auf, die nur zum  Ausgleich des durch     Ableitströme    im Gitter  kreis 60 bedingten Schaltfehlers bestimmt ist.  Die an dein Korrekturkondensator 68 wirk  same     Korrektionsspannung    dient dagegen nur  für den Ausgleich des     durch    die     Abschaltver-          zögerung    des Schützes 74 bedingten Schalt  fehlers.

   Die über einen Ruhekontakt 75 ge  führte     Ladespannung    für den Korrekturkon  densator 63 wird an einem an die Anoden  spannung 76 des Relais gelegten     Spannungs-          teiler    7 7 abgenommen. Die     Ladespannung        für     den     Korrekturkondensator    68 wird an     einem          Spannungsteiler    78 abgenommen, der unter       7wischensehaltung    eines Ruhekontaktes 79       und    eines variablen     Abgriffes    81 den Wider  stand 6 7 und einen Teil des damit     in    Serie  geschalteten Widerstandes 66 überbrückt,

   der  von einem konstanten Strom durchflossen  wird.  



  Vor Beginn einer Röntgenaufnahme sind  die Kondensatoren 62, 63, 68 auf bestimmte  Spannungen geladen. Bei Beginn einer     Rönt-          genaiifnahme    wird der Schalter 72 geschlos  sen; gleichzeitig werden die Ruhekontakte 69,  7-5 und 79     zwangläufig    geöffnet. Die Ab  schaltung der Röntgenröhre von der Netz  spannung 80 erfolgt durch Öffnen des Ruhe  kontaktes 73 in dem Augenblick, in dem die  auf den Film 59 auftreffende     Röntgenstrah-          lendosis    den vorbestimmten Wert erreicht hat.

    Durch die während einer Röntgenaufnahme  an den     Korrekturkondensator    63, 68 wirk  samen, zeitlich veränderlichen     Korrekturspan-          nungen    ist es     möglich,    mit dem Relais nach       Fig.    8 sehr kurzzeitige     Schaltungen    exakt aus  zuführen. Als     Verstärkerröhre    61 kann dabei  eine einfache     Verstärkerröhre    verwendet wer  den.

   Ohne den Ausgleich der durch die     Ab-          leitströme    verursachten Schaltfehler wäre an      Stelle .der     TTerstärkerröhre    61     ziun    genauen  Schalten eine teure und praktisch nur für       kleine    Leistungen erhältliche     Messröhre    erfor  derlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Apparat mit einer Einrich- itung, die einen Messkondensator enthält, des sen Spannung nach Inbetriebnahme des Appa rates mindestens angenähert wie das- Zeitinte gral einer für die Funktion des Apparates massgebenden physikalischen Grösse verändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung vom Ladestrom des Messkondensators unbeeinflusste Mittel zur Erzeugung einer zeitlich variablen Korrekturspannung auf weist. UINTTERAI\TSPRÜCHE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturspannung durch Ladungsänderung mindestens eines Korrekturkondensators (26, 49, 56, 63 und <B>68)</B> über Ohmsche Widerstände erzeugbar ist (Fug. 3, 5, 7, 8). 2.
    Apparat nach Unteranspruch 1, bei dein der Messkondensator (2, 62) im Gitterkreis einer gittergesteuerten Entladungsröhre 61) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturkondensator mit dem Mess- kondensator in Reihe geschaltet ist (Fig.3, 5, 7, 8). 3.
    Apparat nach Unteranspruch 1, bei dem die Spannungen des Mess- und Korrekturkon- densators das Gitter einer gittergesteuerten Entladungsröhre (61) beeinflussen, die ihrer seits über mindestens eine weitere gitterge steuerte Entladiuzgsröhre (65) wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass in deren Gitter kreise sich ein weiterer Korrekturkondensator (68) befindet (Fig.8). Apparat nach Unteranspruch 1, mit einer von den genannten Spannungen auto matisch betätigten Abschaltvorrichtung, da durch gekennzeichnet,
    dass Mittel vorgesehen sind, durch die ein Korrekturkondensator (26, 68) vor der Inbetriebnahme des Apparates auf eine den Betriebsbedingungen entspre chend variable Spannung aufgeladen wird (Fig.3, 8). 5. Apparat nach Unteranspruch 4, in Form eines Röntgenaufnahmeapparates, des sen Röntgenröhre nach erfolgter Belichtung des Films automatisch abgeschaltet wird, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Aufladung des Kondensators (26) einen Span nungsteiler (27, 34) aufweisen, der einerseits an den Messkondensator (2) und anderseits über einen variablen Abgriff (37)
    an einen .von einem Strom konstanter Grösse durch flossenen Widerstand (10) angeschlossen ist, der seinerseits an die andere Seite des Mess- kondensators angeschlossen ist (Fig.3). 6. Apparat nach Unteranspruch 4, in Form eines Röntgenapparates, dessen Rönt- -eivröhre nach erfolgter Belichtung des Films automatisch abgeschaltet -wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Aufladung des Kondensators (68) einen Spannungsteiler (78) aufweisen, der einerseits an einen im Anodenkreis einer Entladungsröhre (61) an geordneten Widerstand (67) und anderseits über einen variablen Abgriff (81)
    an einen von einem Strom konstanter Grösse durchflos senen Widerstand (66) angeschlossen ist, der seinerseits an die andere Seite des zuerst er wähnten Widerstandes (67) angeschlossen ist (Fig.8).
CH295520D 1944-10-04 1951-07-02 Elektrischer Apparat mit einer Einrichtung, die einen Messkondensator enthält. CH295520A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072754B (de) * 1960-01-07 Oppelt Prag Jin Verfahren zur Überwachung und Regelung der Anodentemperatur einer Röntgenröhre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1072754B (de) * 1960-01-07 Oppelt Prag Jin Verfahren zur Überwachung und Regelung der Anodentemperatur einer Röntgenröhre

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