CH295689A - Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen. - Google Patents

Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen.

Info

Publication number
CH295689A
CH295689A CH295689DA CH295689A CH 295689 A CH295689 A CH 295689A CH 295689D A CH295689D A CH 295689DA CH 295689 A CH295689 A CH 295689A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magnesium
evaporated
documents
germ
main metal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gmbh Robert Bosch
Original Assignee
Gmbh Robert Bosch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gmbh Robert Bosch filed Critical Gmbh Robert Bosch
Publication of CH295689A publication Critical patent/CH295689A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/02Pretreatment of the material to be coated
    • C23C14/024Deposition of sublayers, e.g. to promote adhesion of the coating
    • C23C14/025Metallic sublayers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen. Bringt man nach dem bekannten Verfahren der thermischen Verdampfung im Vakuum auf irgendwelche Unterlagen Überzüge auf, insbesondere metallische dünne Schichten, so kann man den    Kondensationsvorgang   durch die Gegenwart von gewissen Stoffen bei der Niederschlagung der Schichten aus der Dampfphase verbessern. Solche Stoffe (Keimstoffe), welche die Kondensation offensichtlieh begünstigen, braueben auf der Oberfläche der zu bedampfenden Unterlagen nur in sehr geringer Menge vorhanden zu sein, so dass sie auch mit bewaffnetem Auge nicht sichtbar sind tnd mit den empfindlichsten Messmethoden nur schwer nachweisbar sind, um die von ihnen beobachtete Keimwirkung auf die zu kondensierenden Dampfteilchen auszuüben. Die bislang vorgeschlagenen Keimstoffe, z.

   B. metallisches Silber für Zink, zeichnen sieh gegen- über den zur Metallisierung verwendeten Stoffen durch einen niedrigeren Dampfdruck ans. Man glaubt, dass diese Eigenschaft notwendige Voraussetzung für die Eignung eines Sloffes als Keimstoff für die Bedampfung ist. Aus rationellen Gründen bringt man, zumal bei der Metalllisierung von laufenden Bändern z. B. ans Papier, den Keimstoff im gleichen evakuierten Arbeitsraum unmittelbar vor der eigentlichen letallbedampfung, also im gleichen Arbeitsgang, auf. Man braucht hierfür einen besonderen Verdampfer, der zwar im Verhältnis zu demjenigen, aus dem heraus das Hauptmetall verdampft wird, sehr klein ist, dafür aber wegen des niedrigeren Dampfdruckes des    Keimstoffes   heisser sein muss.

   Dieser heisse Verdampfer für den Keimstoff ist grösserem Verschleiss ausgesetzt, vor allem dann, wenn sich im evakuierten Arbeitsraum Sauerstoff und Wasserdampf als Restgase befinden, die bei hohen Temperaturen das Tiegelmaterial und die Heizvorrichtung des Verdampfers stark angreifen. Nach dem Auspumpen der Luft aus dem Arbeitsraum ist in diesem mit Sauerstoff als Restgas infolge der in technischen Apparaturen vorhandenen Undichtigkeiten immer zu rechnen. Der Wasserdampf    kann   aus den eingeführten, zu bedampfenden Unterlagen, z. B. aus dem Papier, entstehen und ist dann nicht. zu vermeiden. 



  Der Verschleiss der Tiegel für den Keimstoff    kann   vermieden werden, wenn gemäss der    ErfindungMagnesium   als Keimstoff verwendet wird. Es hat sieh nämlich gezeigt, dass metallisches Magnesium trotz seines verhältnismässig hohen    Dampfdruckes   ganz vorzüglich als Keimstoff auf    zti      bedampfendeUnterlagenwirkt.Mit   Magnesium als Keimstoff bedampfte Unterlagen zeigen nach der eigentlichen Metallinierung dichte, glänzende und festhaftende Metallüberzüge.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Der hohe Dampfdruck des Magnesiums erlaubt für die Vorhedampfung mit Magnesium als Keimstoff verhältnismässig niedrige Temperaturen, so dass die Werkstoffe für die Tiegel und deren Heizeinrichtung keiner besonderen Abnutzung ausgesetzt sind und deren Auswahl auch keine Schwierigkeiten macht. Magnesium hat aber überdies noch einen weiteren Vorteil: es verdampft bei den in manchen Fällen technisch angewendeten Dampfdrucken, ohne zu schmelzen, d. h. es sublimiert. Die Konstruktion des Verdampfers lässt sieh daher in diesen Fällen sehr einfach gestalten: es genügt, eine Heizspirale anzuordnen, in die das Magnesium eingelegt ist.

   Der hohe Dampfdreck des    Magnesiums   erlaubt in vielen Fällen sogar, eine gesonderte Heizvorrichtung fortzulassen und dem Magnesium die nötige Verdampfungswärme durch Leitung vom Hauptverdampfer zuzuführen. Wird Magnesium als Keimstoff bei der Metallisierung mit z. B. Zink oder Cadmium verwendet, so reicht bei den Verdampfungstemperaturen dieser Metalle der Dampfdruck des Magnesiums bereits    aus,   um das Magnesium als Keimstoff auf die später zu metallisierenden Unterlagen aufzubringen.

   Es genügt dann, seitlich am Verdampfungstiegel für das Hauptmetall der eigentlichen    Metallisierung   ein Blech anzuschweissen, das einen einfachen Behälter für das Magnesium als Keimstoff bildet, wie dies in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt ist, die ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens zeigt. Der Tiegel 1 enthält das Hauptmetallbad 2, z. B. ein Zinkbad, für die Metallisierung. Am Rande des Tiegels 1 ist durch ein angeschweisstes Blech 3 ein weiterer Behälter gebildet, der Magnesium aufnimmt und gleichzeitig mit dem Haupttiegel 1 durch die    Heiz-      vorrichtung   4 erhitzt wird. 



  Die zu bedampfenden Unterlagen werden dann zuerst über den Magnesiumverdampfer 3 geführt, so dass die nachfolgenden Dämpfe des Hauptmetalles 2 aus dem Tiegel 1 den Keimstoff Magnesium bei ihrer Kondensation schon vorfinden. Zweckmässig ist es, das Magnesium nicht in reinem Zustande, sondern aus einer Legierung mit z. B. 50% Zink oder Cadmium heraus zu verdampfen. Beim Öffnen des evakuier tun    Arbeitsraumes   bedeckt sieh nämlich das noch heisse, reine Magnesium leicht mit einer dicken Oxydschieht oder es brennt unter hoher Wärmeentwicklung sogar offen ab. Diese Nachteile können durch die genannte Anwendung von Legierungen vermieden werden. Auch bei diesen ist der Materialverbrauch äusserst gering, da es sieh bei dem Aufbringen von Keimstoffen nur um mit dem Auge nicht wahrnehmbare Schichten handelt. 



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann in manchen Fällen der besondere Verdampfungstiegel für das Magnesium sogar ganz gespart werden; das Magnesium wird dann dem zu verdampfenden Hauptmetall einfach beigefügt. Die mit der Legierung zusammen verdampfte geringe Magnesiummenge, die auf der Oberfläche der mit Metall zu bedampfenden    Unterlage   kondensiert, wirkt auch auf diese Weise    nocb   als Keimstoff für die    mitfolgenden   Dämpfe des    Hauptmetalles.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen durch Kondensation von Metallen aus der Dampfphase, dadurch gekennzeichnet, dass 1Tagnesiem als Keimstoff verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE: l.. Verfahren nach Patentanspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass 3Iagnesium aus einer Legierung heraus verdampft wird. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesium aus einer Zinklegierung heraus verdampft wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass Magnesium aus einer Cadmiamlegierun,l heraus verdampft wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadureli gekennzeichnet, dass das Magnesium dem Hauptmetallbad direkt. beigefügt wird. <Desc/Clms Page number 3> PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zer Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfungstiegel für das Magnesium mit dem Verdampfungstiegel für das Hauptmetall wärmeleitend verbunden ist und durch die gleiche Heizvorrichtung er- hitzbar ist.
CH295689D 1944-11-04 1951-07-02 Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen. CH295689A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE295689X 1944-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH295689A true CH295689A (de) 1954-01-15

Family

ID=6090130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295689D CH295689A (de) 1944-11-04 1951-07-02 Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH295689A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3333984A (en) * 1963-08-30 1967-08-01 Minnesota Mining & Mfg Process for the formation of images on a substrate
EP0085536A3 (en) * 1982-02-03 1983-08-31 Minnesota Mining And Manufacturing Company Primed surface and charge transfer media and process of making

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3333984A (en) * 1963-08-30 1967-08-01 Minnesota Mining & Mfg Process for the formation of images on a substrate
EP0085536A3 (en) * 1982-02-03 1983-08-31 Minnesota Mining And Manufacturing Company Primed surface and charge transfer media and process of making

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1950126A1 (de) Verfahren zur Aufringung isolierender Filme und elektronische Bauelemente
DE861182C (de) Verfahren zur Metallisierung von Unterlagen
DE1907099C3 (de) Verwendung eines Verbundwerkstoffes für ein Gefäß zur Handhabung, insbesondere zum Verdampfen von Aluminium oder Aluminium-Legierungen
DE868026C (de) Verfahren zur Herstellung einer nicht als Gluehkathode dienenden Elektrode fuer ein elektrisches Entladungsgefaess
DE968125C (de) Verfahren zur Herstellung eines sperrschichtfreien Kontaktes mit Germanium
DE976068C (de) Verfahren zum laufenden UEberziehen band- oder drahtaehnlicher Gebilde nach dem thermischen Aufdampfungsverfahren
DE691688C (de) Verfahren zur Herstellung einer isolierenden Zwischenschicht fuer Bildwurfelektroden von speichernden Bildfaengerroehren mit Kathodenstrahlabtastung
DE1040135B (de) Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen aus Silicium od. dgl. durch Anwendung eines chemischen AEtzvorganges an der Stelle des p-n-UEberganges
DE699490C (de) Verfahren zur Verminderung des Angriffs von Salzsaeure auf Silber
DE3114467A1 (de) Verdampferschiffchen und verfahren zu seiner herstellung
DE736758C (de) Verfahren zur Herstellung eines Trockengleichrichters vom Selentyp mit Traegerelektrode aus Leichtmetall
DE701650C (de) Verfahren zum Metallisieren von Papier
DE882788C (de) Verfahren zur Metallisierung von Isolierstoffen durch Metallaufdampfung oder Kathodenzerstaeubung
DE764928C (de) Verfahren zum Verdampfen hochsiedender Metalle
DE900572C (de) Verfahren zur Gewinnung des bei der Ammoniakverbrennung mit Hilfe von Katalysatoren aus Platin oder Platinlegierungen sich verfluechtigenden Platins
DE2248840A1 (de) Verfahren zum aufdampfen von duennen schichten aus einer fluessigen quelle
DE128768C (de)
AT141131B (de) Verfahren zur Entfernung von Wasser aus Cyannatriumlösungen.
DE642846C (de) Verfahren zur Herstellung von Lumineszenzschirmen, insbesondere fuer Kathodenstrahlroehren
DE488963C (de) Kobaltlegierung
AT127569B (de) Verfahren zur Einbringung von Barium in elektrische Entladungsgefäße.
DE524787C (de) Verfahren zur Herstellung von Thermoelementen
DE1134566B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Isolierstoff-baendern durch Bedampfen mit Metall unter Anwendung einer oertlich begrenzten Vorbedampfung mit kondensations-hindernden Stoffen
DE843788C (de) Korrosions- und zunderbestaendige Oberflaechen
DE736129C (de) Verfahren zur Oberflaechenveredelung von Werkstuecken