CH295710A - Uberdruckventil, insbesondere für Gasschutzräume. - Google Patents

Uberdruckventil, insbesondere für Gasschutzräume.

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CH295710A
CH295710A CH295710DA CH295710A CH 295710 A CH295710 A CH 295710A CH 295710D A CH295710D A CH 295710DA CH 295710 A CH295710 A CH 295710A
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CH
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valve
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flaps
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Heinrich Dr Draeger Otto
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Heinrich Dr Draeger Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/03Check valves with guided rigid valve members with a hinged closure member or with a pivoted closure member
    • F16K15/035Check valves with guided rigid valve members with a hinged closure member or with a pivoted closure member with a plurality of valve members
    • F16K15/036Dual valve members with hinges crossing the flow line substantially diametrical
    • F16K15/038Dual valve members with hinges crossing the flow line substantially diametrical having a common hinge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Überdruckventil,    insbesondere für     Gasschutzräume.       Die Erfindung betrifft, ein     Überdruck-          ventil,    insbesondere für     Gassehutzräume.    Sie       lässt    sieh vorteilhaft. bei     t'berdriiek-Klapp-          ventilen    und vor allem solchen, die mit. zwei       um        eine        ;remeinsame    Achse drehbaren Klap  pen     ausgerüstet*    sind, anwenden.  



  Bei     gasgesehützten    Belüftungsanlagen soll       ini    Fall der Gasgefahr in den     Sehutzräumen          ein        f'berdxalek    gegenüber der Atmosphäre ge  halten werden, damit keine     giftgashaltige     Luft von aussen durch L     ndiehtigkeiten    des  Bauwerkes in die     Gasschutzräume    eindrin  gen kann. Dieser Überdruck wird durch Ein  blasen von Luft in die Gasschutzräume und  durch Verwendung von     Z'berdrtieliventilen     erreicht. und     aufrechterhalten.     



  Als     @"'berdrnekventile    werden in den Ab  luftleitungen der Gasschutzräume häufig       Klappen-Überdruckventille    verwendet, die eine  Klappe     oder    zwei     haben,    die in Schliesslage  unter einem kleinen.     Winkel    zur Senkrechten        < geneigt    verlaufen:. Bei     abgesehalteter        Schutz-          belüftungsanlage    liegen diese Klappen des ge  schlossenen Ventils durch ihre     ei;;ene    Schwer  kraft auf dem Ventilsitz auf.

   Wird die     Be-          lüft.ung-sanlage    in Gang gesetzt, um in die       Sehutzräume    Luft.     einzublasen,    so kann diese  Luft     aus    den Räumen zunächst nicht     entwei-          cilen,    da die     Überdruckventile    in den; Abluft  leitungen     geschlossen    sind. Daher     steigt    der  Druck in den Räumen an. Die Ventile öffnen  sieh bei einem bestimmten     Raiiniüberclx-uck     etwas, um     einen.    Teil der zugeführten Luft    abströmen zu lassen.

   Bei weiterer Luftzufuhr  und dadurch steigendem     Raumüberdruek    öff  nen sich die Ventile     allmählieh    mehr, bis sie  bei einem bestimmten geforderten Raumüber  druck ganz     geöffnet    sind, um die gesamte,  den Schutzräumen zugeführte Luftmenge   die     Soll-Luftmenge    - abzuführen.

   Das     Über-          druekventil    ist also auf einen ganz     bestimni-          ten    Überdruck - den     Betriebsdruek    - ein  gestellt, der sich bei dauernder Zuführung  der     Soll-Luftmenge    und bei ständiger Abfüh  rung einer gleichen Menge Luft durch das  ganz geöffnete Ventil ergibt..  



  Bei einem     Schutzraumsystem,    bei dem  durch verschiedene Räume verschiedene Luft  mengen bei gleichem     Überdruck    in allen Räu  men durchströmen sollen, müssen die     dien    ein  zelnen Räumen     zugeordneten    Überdruckven  tile so beschaffen sein, dass der     Widerstand,     den das Ventil der durch den einen oder an  dern Rann     durehzuführenden        Soll-Luft-          menge        entgegensetzt,    dem geforderten Raum  überdruck entspricht.

   Da aber der Wider  stand der     Klappen-Überdruckventile    quadra  tisch im Verhältnis     zur        Durchfluss-Luftm@enge     zunimmt, ist. eine bestimmte     Ventilgrösse    bei       gefordertem    gleichem     Überdruck    nur für eine  einzige abzuführende     Soll-Luftmenge    ver  wendbar. Daher muss man bei Anlagen, deren  Räume mit. verschiedenen Luftmengen bei  gleichen     Überdrüeken    belüftet. werden sollen,  ebenso viele Überdruckventile     verschiedener     Grösse bauen und verwenden.

   Hierdurch wer-      den die Kosten für die Errichtung einer sol  chen Anlage, ferner für die Lagerhaltung  sowie für Nachschub und Reparatur     erheblieli     erhöht.  



  Diese     Nachteile    können durch die Erfin  dung     beseitigt.    werden. Die     Erfindung    ermög  licht, ein     Überdruckventil    bestimmter Grösse  bei gleichem gefordertem Raumüberdruck für  verschiedene durchströmende     Luftmengen    zu  benutzen. Bei einer Anlage, deren Räume ver  schieden stark belüftet werden sollen, kann  daher unter     Umständen    für alle Räume ein  Ventil der gleichen Grösse verwendet werden.

    Die Erfindung ermöglicht dies     dadurch,    dass       zur    Veränderung :der     Durchfluss-Kennlinie     des Ventils die Ö     ffnungsbegrenzungsmittel          und    damit. der     Ventilhub    verstellbar sind.  Bei einem     Klappen-Überdruckventil    mit zwei  um die gleiche Drehachse drehbaren Klappen  kann zur     Veränderung    der Grösse des Öff  nungsweges der Klappen ein Schraubenbolzen  vorgesehen sein, der     senkrecht    zur Ebene des  Ventilsitzes verstellbar ist und dessen Kopf  einen Anschlag für die sieh öffnenden Klap  pen bildet.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung sehe  matnsch     beispielsweise    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Kennlinie eines Überdruck  ventils bekannter Bauart.  



       Fig.    2 zeigt. die Kennlinien und den     ver-          g        01          rösserten    Arbeitsbereich eines     Überdniekven-          tils    nach der Erfindung.  



       Fig.3    ist eine Draufsicht auf ein Über  druckventil     mit    zwei Klappen     nach    der Er  findung.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt- nach Linie     4-4     von     Fig.    3.  



       Fig.5,    6 und 7 sind Querschnitte nach       Linie    5-5 von     Fig.    3 und zeigen verschiedene       Stellungen    der Klappen bei verschiedener       Öffnungs    Begrenzung.  



  Die beiden Schaubilder nach den     Fig.1     und 2     zeigen:    je die Kennlinien der Abhängig  keit des Widerstandes der Überdruckventile  von der     durchströmenden    Luftmenge. Dieser       Widerstand.        entspricht    dem im zu belüftenden  Raum herrschenden     Überdruck.    Er ist mit p  bezeichnet und wird zum Beispiel in     inmWS       gemessen. Der     Überdruelz        oder    Widerstand  ist auf der senkrechten Achse, die durchströ  mende     Luftmenge    h auf der     waa;greehten     Achse aufgetragen.

   Letztere     wird    zum Bei  spiel in     m3/min    gerechnet.  



  Die waagrechte Linie     _l    bedeutet in     beid(@li     Figuren den      Betriel)sdruek ,    das heisst den  für den zu belüftenden     Raum        -efordert.en          Ü,berdruek        p1.    Dieser     Raumüberdruck        p1    soll  bei     vollständig        -geöffnetem        Überdruckventil     erreicht.

   werden, wenn die     Soll-Luftmenge    L r  <I>bzw.</I>     L     und     L-'    in den Raum     ein,-eblasen     wird     und    durch das     j'berdr@uekventil    ab  strömt..

      Die Kurve     gemäss    der     Fig.1        zei--t    für  ein Überdruckventil bekannter Bauart, wie  der Widerstand oder der     R.aumüberdruek        p     bei wachsender, durch das Ventil strömender       Luftmenge    ansteigt, was quadratisch im Ver  hältnis zur Luftmenge     -@eseh-ieht.    Die Kurve     B     ist also die Kennlinie für in bisher übliches  Überdruckventil, das keine     Öffnungs-    oder       Hubbet-renzungseinriehtung    hat.

   Der Schnitt  punkt C der     Kennlinie        B    mit. der den gefor  derten Raumüberdruck     p1        bezeichnenden     waagrechten Linie A entspricht der     Sol.l-lsuft-          menge        L1.    Aus der Darstellung der     Fig.1     geht hervor, dass der     geforderte        I'berdx2ick        p7     bei einem Ventil bekannter     Bauart    nur bei  einer ganz bestimmten     Luftnnenge,    nämlich  der     Soll-Luftmence        L1,    zu erreichen ist.

   Der  Arbeitsbereich eines     Ventils    bestimmter Grösse  ist also nach oben auf :diese     Soll-Luftmenge     beschränkt..     Nenn    er     R.anmüberdruek        p1    bei  einer andern     ;Soll-Luftmenge    gehalten wer  den! soll, muss ein     Clrerdr uel:veirti.l        anderer     Grösse gewählt: werden.  



  Wird dagegen zum Beispiel ein entspre  chendes     Klappen-Überdruekventil    nach der  Erfindung verwendet, bei dem der     Huh    oder  der Öffnungsweg der Klappen in der Grösse  veränderbar ist, so ergibt sieh das Schaubild  der     Fig.        2..    Hier bezeichnet. wieder die waag  rechte Linie     _1    den geforderten Raumüber  druck     p1,    -der dem     Widerstand    des voll ge  öffneten Ventils entspricht. Die Kurve     D     zeigt den Anstieg des     Widerstandes    bei zii-           nehmender    Luftmenge bei maximal geöff  netem Ventil. an.

   Hier isst also die Ö     ffnungs-          oder        Hubbegrenzung    so     eingestellt,    dass das  Ventil seine weiteste Öffnungsmöglichkeit  hat.     Wird    dagegen die Öffnungsbegrenzung       und    damit der Hub auf den kleinsten Wert       ein=gestellt,    so ergibt sich bei ganz     geöffnetem     Ventil als Kennlinie die Kurve     E.    Die     Zwi-          sehenkurven   <I>F, G,

   H</I> entsprechen     dazwischen-          liegenden        Einstellungen    der Ö     ffnungsbegren-          zunr    zur Irreichung des geforderten     Raum-          überdr-Liekes        p1    bei zwischen<I>L2</I> und     Ls        lie-          -enden        Soll-Luftmengen.     



  Dem     Schmittpunkt    J der Kennlinie E mit  der     Betriebsdrucklinie    A entspricht die     Soll-          Luftmenge   <I>L2.</I> Dem     Sehnitt.punkt        h    der  Kennlinie D mit der     Drueklinie    A entspricht  die     Soll-Luftmenge        L-.    Die     Soll-Luftmenge          L3    ist, wie     Fig.2    zeigt, um.

   ein Mehrfaches  grösser als die     Soll-Luftmenge   <I>L2.</I> Bei Ver  wendung der Erfindung ergibt sieh also zum  Beispiel die Möglichkeit, ein     Cberdrnekventil     mit. verstellbarer     Öffnungsbegrenzung    nach  der     Erfindung    in einem Arbeitsbereich     1I    zu       verwenden,    der zwischen den     Soll-Luftmen-          1,,en        L     (als kleinster) und     L-    (als grösster)       lie-t.    Man braucht.

   daher bei Anwendung  der     Erfindung    nicht mehr, wie es bei den be  kannten Ventilen der Fall -war und aus     Fig.    1  folgt., für jede     Soll-Luftmenge    ein anderes  Ventil zu     verwenden.    Vielmehr kann man in  dem Arbeitsbereich     JI    ein einziges Überdruck  ventil verwenden, bei dem man nur die Öff  nungsbegrenzung zu verstellen braucht, wenn  man den gleichen Raumüberdruck     p1    bei     ver-          sehiedenen        Soll-Luftmengen    erhalten will.  



  Das in. den     Fig.    3 bis 7 dargestellte     Klap-          pen-i"berdiuickventil    1 hat zwei in Schliess  lage auf einem Ventilsitz aufliegende Klap  pen 2 und 3, die von einem Steg 4     getragen     werden. Sie sind     tim    .eine gemeinsame Dreh  achse in Scharnieren 5, 6, 7 und 8 :drehbar.  Im     Ster        4-    ist. eine     senkrecht    zur Ebene des  Ventilsitzes angeordnete Stellschraube 9     vor-          ,esehen.    Der Kopf 10 der Stellschraube (oder  eine mit diesem Kopf verbundene Scheibe)  bildet einen Anschlag für die Klappen 2 und  3.

   Dieser     Ansehlag    bildet eine Ciffnungsbe-    grenzeng für die Klappen und damit für den       Klappenhub.    In     Fig.    5 ist der Schraubenbol  zen 9 am wenigsten in den Steg hinein ge  schraubt,. In     Fig.    6 befindet er sich in einer  Mittelstellung, während in     Fig.    7 die tiefste  Stellung des     Sehraubenbolzens    9     dargestellt.     ist. Die Klappen 2 und 3 können sich daher  in der Stellung der     Fig.    5 am weitesten Öff  nen, in der Stellung nach     Fig.    7 am wenig  sten, während sie in der Stellung der     Fig.    6  eine Mittelstellung einnehmen können.

    



  Bei der Stellung nach der     Fig.    5, bei der  der     Klappenhub    am grössten ist, kann also  entsprechend     Fig.        \?    die grösste     Soll-Luft-          menge        L-    bei dem geforderten     Raumüber-          druek        p1    durchströmen.  



  Bei dem kleinsten Hub gemäss der     Fig.    7  wird nur die wesentlich geringere     .Soll-Luft-          menge    L2 bei dem gleichen Raumüberdruck       p1    durchgelassen. Bei der Mittelstellung nach  der     Fig.    6 wird eine mittlere     Soll-Luftmenge     etwa entsprechend dem Schnittpunkt. der  Kurve G mit der     Betriebsüberdrucklinie        .1     durchgelassen.

      Durch Höher-. und     Tieferstellen    der Stell  schraube p wird daher ermöglicht, bei glei  chem     Überdruck    im     Gegensatz    zu den bisher  bekannten Ausführungen derartiger Ventile  ein und dasselbe Ventil für verschiedene     Soll-          Luftmengen    zu verwenden. Man braucht also  beispielsweise für eine Anlage mit. mehreren  Räumen, durch die verschiedene Luftmengen ;  durchgeblasen werden sollen, nur ein Ventil  bestimmter Grösse.

   Die     verschiedenen        Soll-          Luftmengen    werden dann durch entspre  chende     Einstellung    der den     Klappenhub    be  grenzenden     @Schraubenbolzen    erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überdruckventil, insbesondere für Gas schutzräume, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Durchfluss-Kennlinie des Ventils die Üffnungsbegrenzungseinrich- tung und damit der Ventilhub verstellbar ist, so dass das Ventil auf verschiedene maximale Durehflussmengen bei gleichbleibendem Über druck eingestellt. werden kann.
    1-N TPRANSPR.LTCII überdruel-,v entil naeh Patentansprueh, als Klappenventil mit zwei um eine gemeinsame Drehaehse drehbaren Klappen ausgebildet, dadureh gekennzeiehnet, dass zur Verände rung der Grösse des Öffnungsweges der Klap pen (?, 3) ein Sehraubenbolzen (9) vorhan- den ist, der senhreeht zur Ebene des Ventil sitzes (1)
    verstellbar ist und dessen Kopf (10) einen Ansehla;- für die sieh öffnenden Klappen bildet.
CH295710D 1942-07-14 1943-07-13 Uberdruckventil, insbesondere für Gasschutzräume. CH295710A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3007488A (en) * 1959-07-02 1961-11-07 Mission Valve And Pump Company Check valve
US3026901A (en) * 1957-10-10 1962-03-27 Wheeler Valve And Pump Company Valve
US3074427A (en) * 1958-06-02 1963-01-22 Mission Valve And Pump Company Pivoted valve

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