CH295761A - Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten in Trögen. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten in Trögen.

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CH295761A
CH295761A CH295761DA CH295761A CH 295761 A CH295761 A CH 295761A CH 295761D A CH295761D A CH 295761DA CH 295761 A CH295761 A CH 295761A
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liquid
troughs
wooden
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Ag Blum
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Ag Blum
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/0235Stationary devices on or in legs or poles
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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    • B27K3/02Processes; Apparatus
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Description


  Verfahren     zum        Imprägnieren    von     Holzmasten        in    Trögen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zum Imprägnieren von  Holzmasten in Trögen mittels Saftverdrän  gung.  



  Es ist. bereits bekannt, Holzmasten im       Saftverdrängungsverfahren    zu imprägnieren,  wobei die     Trä.nkflüssigkeit    durch Verdrän  gung des     Zellsaftes    in das Holz eingeführt  wird, wobei man die Stammenden der frisch  geschlagenen,     entwipfelten    und     entästeten,     horizontal     gelagerten    Baumstämme einzeln mit  einem hochstehenden Vorratsbehälter für die       Tränkstofflösung    in     Verbindung    gebracht hat.,  so dass letztere aus dem     Behälter    unter ihrem  hydrostatischen Druck in die Stämme ein  drang.  



  Neuerdings wurde vorgeschlagen,     weissge-          #ehälte    Stämme in saftfrischem Zustand in  eine salzhaltige Imprägnierlösung zu legen  und die Imprägnierung durch     beiderends    des  Stammes kontinuierlich wirkendes Vakuum zu       beschleunigen,    wobei die Imprägnierlösung  durch die Mantelfläche des Holzes eindringt.  Dieses Verfahren besitzt den     Na.ehteil,    dass  nur die äussersten Schichten des Stammes     im-          prää@niert    werden, während die innern     Sehieh-          ten    des     Splintholzes        ungetränkt    bleiben.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt eine  Verbesserung dieses letzteren     Verfahrens.    Das  erfindungsgemässe Verfahren besteht darin,  dass dem. zu imprägnierenden, weissgeschälten  Mast eine     Imprägnierflüssigkeit        einerends     unter Druck zugeleitet wird, -die     andernends     durch Vakuum     abgesogen    wird. Gegenüber    den erwähnten bekannten Verfahren, bei wel  chen die Imprägnierung nur die äussersten  Schichten durchdrang,     weist    das erfindungs  gemässe Verfahren den grossen Vorteil auf,  dass die Imprägnierung gleichmässig über den  ganzen Querschnitt erfolgt, mit Ausnahme  des Kerns, welcher überhaupt nicht imprä  gniert werden kann.  



  Vorzugsweise wird der weissgeschälte Mast  bei der Imprägnierung in eine     wässrige    Salz  lösung gelegt.  



  Das Verfahren wird an Hand der beilie  genden Zeichnung näher erläutert, in welcher  als Ausführungsbeispiel eine     Prinzipskizze     einer Imprägnieranlage dargestellt ist.  



  Die Imprägnieranlage weist. einen Trog 1  auf, welcher mit einer     wässrigen    Salzlösung 2,  z. B. einer     1,5o/oigen    Lösung aus einem Ge  misch von     Natrium-Fluorid,        Natrium-Bichro-          mat,        Natrium-Arsenat    und     Dinitrophenol,    ge  füllt wird. Der zu imprägnierende Holzmast 3  wird weiss geschält und in den Trog 1 gelegt.  Das Fussende des     Mastes    wird mittels einer  Druckleitung 4 mit einem Druckgefäss 5 ver  bunden, welches so erhöht angeordnet. ist,  dass die durch die Druckleitung 4 strömende  Imprägnierflüssigkeit, z.

   B. eine     0,75 /oige    Lö  sung des gleichen Gemisches, einen hydrosta  tischen Druck von 1 bis     1.,5        Atm.    hat. Der  Anschluss der Druckleitung 4 an das Ende  des Holzmastes erfolgt durch eine spezielle  Dichtungskappe, welche an und für sich be  kannt und in der Zeichnung nicht näher dar  gestellt ist. Das entsprechende     Holzmastende         wird zunächst gereinigt oder sogar angeschnit  ten, so dass die Dichtungskappe gegen eine  gesäuberte oder sogar schnittfrische     Quer-          sehnittsflä.che    zur Auflage kommt, deren Po  ren nicht verstopft sind.

   Das Zopfende des  Holzmastes 3 ist durch eine Leitung 13 mit  der Saugseite einer von einem Motor 6 an  getriebenen Vakuumpumpe 7 verbunden, wel  che die     abgesogene    Flüssigkeit durch eine Lei  tung 14 durch den Kühlwassertrog 12 in den  Behälter 1 fördert.  



  Die Zubereitung der     Imprägnierflüssig-          keit        erfolgt    in einem Behälter 8, welche durch  eine Leitung 9 mit einem Reservoir 10 in Ver  bindung steht. Aus diesem wird die Flüssig  keit mittels einer Pumpe 11 durch ein Filter  15 dem Druckgefäss 5     zugeführt.    Am dünnem       Stammende        wird        mittels        95        bis        99        %        Vakuum     gesogen, so dass in den     Längstracheiden    vom  Fuss zum Zopf eine durchgehende Strömung  entsteht.  



  Durch das beschriebene Verfahren wird  eine Imprägnierung mit sehr hoher Tiefen  wirkung durchgeführt, wobei, wie es     zweek-          dienlich    ist, der     Mastenfuss    durch den hohen  Druck am intensivsten getränkt wird.     Dureb     das vorherige     Weissschälen    der Masten wird  auch die äusserste Mantelfläche durch die       Diffusionsfähigkeit    des saftfrischen Holzes  gut getränkt.    Das Verfahren kann so     durehgeführt    wer  den, dass Druck und Vakuum gleichzeitig  oder     intermittierend    angewendet werden.

   An  Stelle des Druckgefässes 5 kann zur Druck  erzeugung auch eine Pumpe verwendet wer  den, durch welche der Druck auch während  der Imprägnierung variiert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von Holz masten in Trögen mittels Saftverdrängung, dadurch gekennzeichnet, dass dem zu imprä gnierenden, weissgeschälten Mast einerends eine Imprägnierflüssigkeit unter Druck zugeleitet wird, die andernends mittels Vakuum ab gesaugt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Imprägnierung in einer Badeflüssigkeit erfolgt, in der Weise, dass die Imprägnierflüssigkeit den Holzmast in axialer Riehtung durchströmt, während die Badeflüssigkeit quer dazu in den Holzmast eindringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass die Badeflüssigkeit eine wässrige Salz lösung ist.
CH295761D 1951-09-24 1951-09-24 Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten in Trögen. CH295761A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002002287A1 (fr) * 2000-07-04 2002-01-10 Innovis International Procede et equipement de preservation des poteaux en bois

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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