CH295800A - Regeleinrichtung für Heiz-, Kühl- und Klimaanlagen. - Google Patents

Regeleinrichtung für Heiz-, Kühl- und Klimaanlagen.

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CH295800A
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Description


      Regeleinrichtung        für        Reiz-,    Kühl.     und        Klimaanlagen.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine Regeleinrichtung für     Heiz-,        Kühl-          und    Klimaanlagen, mit mindestens einer ver  stellbaren     Grössenheeinflussungseinrichtung     und     mindestens    einem     Messgerät    für die     mi     regelnde Grösse.  



  Die erfindungsgemässe Regeleinrichtung  ist dadurch gekennzeichnet, dass das Messge  rät ein von der zu regelnden Grösse abhängi  ger elektrischer Widerstand ist, der Bestand  teil einer im Sollzustand abgestimmten     Mess-          brückenanordnung    ist, deren von der     Mess-          rösse    abhängige     Ausgangsspannung    dem  Eingangskreis einer elektronischen Relais  schaltung mit Verstärker     zugeführt    wird.  deren Relais je nach Grösse und Sinn der       Crössenabweichung    die     Grössenbeeinflussungs-          einrichtung    verstellen.  



       Beispielsweise    Ausbildungsformen der Er  findung werden an Hand der zugehörigen  Zeichnung erläutert. Darin zeigt       Fig.    1 eine aus einer     Messbrücke    und einer  elektronischen     Relaisschaltung    mit.

   Verstär  kern     bestehenden    Regeleinrichtung,       Fig.    2 den Aufbau eines     Temperaturmess-          widerstandes,          Fig.    3 den Aufbau eines     Luftfeuchtig-          keitsmesswiderstandes,          Fig.    4 eine schematische Gesamtansicht  einer Klimaanlage,       Fig.        ä    ein Temperaturdiagramm und       Fig.    6 eine Regeleinrichtung mit mehre  ren elektronischen     Relaisschaltungen    mit Ver  stärker.

      In der Ausführungsform gemäss     Fig.    7  ist aus den Festwiderständen A, B und C,  einem veränderlichen     Messwiderstand    D und       zwei        Potentiometern        P,        und    P2 eine     Wheat-          stonsche    Brücke gebildet, die von der Sekun  därwicklung     EW2    eines Eingangstransfor  mators     TIe        gespiesen    wird, dessen Primär  wicklung     EWi    an das     Wechselstromnetz     angeschlossen ist.

   Parallel zur     Sekiuidärwick-          lung        EW2    ist ein     Potentiometer    P3 geschaltet,  dessen     Abgriffsklemme    über einem Konden  sator C an Erde angeschlossen ist. Der     l@Zess-          widerstand    D entspreche in seinem     Momentan-           "ert    einer     bestimmten        zu        regelnden    Grösse,       z.    B. einer Temperatur oder der Luftfeuch  tigkeit an einer bestimmten Stelle. Dieser       Widerstand    D habe also z.

   B. für einen be  stimmten Sollwert der zu     messenden    Tempe  ratur einen     Mittelwert        Do,    der bei Sinken  der zu     messenden    Temperatur kleiner und  beim Ansteigen der Temperatur über den  Sollwert grösser wird. Die     dargestellte        Brük-          kenanordnung    kann nun mit Hilfe der Po  tentiometer     P1    und P2 so abgestimmt werden.

    dass die Spannung     -UB?-    Null wird, wenn der       Momentanwert    des     Widerstandes    D dem Soll  viert     Do    entspricht, wobei auch die phasen  mässige Abstimmung der Brücke durch Ver  stellen des     Potentiometers        Ps    erzielt werden  kann. Diese Spannung     TIBr    wird nun dem  Eingangskreis eines     WechseIstromverstärkers     V zugeführt.

   Im Ausgangskreis     dieses        Wech-          selstromverstärkers    V liegen zwei Trioden       TRi    und     TR2,    deren Anoden je über eine           Relaisspule        RSi    und     RS2    an die     Endklem-          men    der Sekundärwicklung SW eines     Sym-          metrietransformators        SUe    angeschlossen     sind.     Die     Primärwicklung        PW    dieses Transforma  tors     

  SUe        ist    an dieselbe Netzquelle wie die       Wicklung        EW1    des     Brückenspeisetransforma-          tors        EUe    angeschlossen. Der     blittelabgriff     der     Sekzndärwicklung    SW     ist    geerdet, so  dass zwangsläufig die Anoden der beiden  Trioden     TR,    und     TR2    im Gegentakt     gespie-          sen    werden.

   Den beiden     Relaisspulen    RS, und       RS2        ist    je ein     Entladekondensator        RCi    und       RC2    parallel     geschaltet.    Durch nichtgezeich  nete zusätzliche Schaltmittel werden die  Steuergitter der beiden Trioden so vorge  spannt, dass diese Trioden nur dann leitend  werden, wenn eine Triode gleichzeitig am  Steuergitter und an der Anode einen posi  tiven Spannungsimpuls erhält..

   Sofern also       beispielsweise    in der in     Fig.    1 gezeichneten  Anordnung der     Momentanwert    des     'VVider-          standes    D unter den Sollwert     Do    fällt, wird  den beiden Trioden     TR,    und     TR2    vom Ver  stärker V     aus    je eine Steuerspannung von  vorbestimmter Phasenlage gegenüber dem  Netz zugeführt. Nur für eine der Trioden  wird die Phasenlage der Steuerspannung der  Phasenlage der     Anodenspannung    entsprechen.

         -während    für die andere Triode die Steuer  ,     spa.nnung    und die Anodenspannung     gegen-          phasig    sein werden. Dementsprechend     wird     während     dieser    Zeit     beispielsweise    die Relais  spule RS, unter Strom gesetzt, weil die  Triode     TR,    leitend wird, wobei der Entlade  ;     kondensator        RS,        bewirkt,    dass auch in den  Gegenphasen ein Strom durch die Relaisspule       RSi    fliesst.

   Diese Relaisspule     RS,    wirke nun  über an sich bekannte Steuermittel auf eine       Beheizungseinrichtung    im Sinne einer Erhö  hung der durch den     Messwiderstand    D ge  messenen Temperatur ein, so dass also nach  einer     bestimmten    Zeit der     Messwiderstand    D  seinen Sollwert     Do    erreicht, für welchen die  Brückenspannung     UBr    gleich Null     ist.    In  diesem Fall wird keiner der Trioden eine  merkliche Steuerspannung zugeführt und  dementsprechend wird auch keine der Relais  spulen RS, und     RS2    erregt,

   so dass die durch    diese     Relaisspulen    gesteuerte Heizeinrichtung  ihren     gegenwärtigen    Zustand unverändert  beibehält. Wenn nun trotzdem die     konstant     zu haltende Temperatur weiter     ansteigt    und       dementsprechend    der Wert.     des    Widerstandes  D auch ansteigt, so entsteht.

   am Ausgang des  Verstärkers V eine Steuerspannung, die ge  genüber der erstgenannten Steuerspannung       gegenphasig    ist und welche dementsprechend  an Stelle der Triode     TR,    die Triode     TR2    lei  tend macht, so dass die Relaisspule<U>RS.</U> erregt  wird, welche die Heizeinrichtung im Sinne  einer     Heizverminderung    verstellt.

   Der Ver  stärker V mit den beiden Trioden     TR,    und       TR2    und den beiden Relaisspulen RS, und       RS2    bildet eine elektronische     Relaisschaltung,     die eine Grössenbeeinflussung     einrichtung,    im  vorliegenden Falle eine Heizeinrichtung, je  nach der Art. der     Verstimmung    er     lZess-          brücke    so steuert, dass der eingestellte     Soll-          wert    selbsttätig dauernd beibehalten wird.  



       Fig.    2 zeigt einen als     Temperaturmess-          ,-iderstand    T     ausgebildeten    Widerstand, der       aus,    einem     Isolierzylinder    1,     einer        Wickhmb     aus Kupfer oder Nickeldraht 2 und den An  schlussklemmen 3 besteht. Ein solcher     Tem-          peraturmesswiderstand    kann ohne weiteres an       Stelle    des Widerstandes D in die in     Fig.    1  gezeichnete     Messbrüeke    eingeschaltet werden.  



       Fig.    3 zeigt. einen als     Feuchtigkeitsmess-          widerstand    ausgebildeten     Messwiderstand.    Er  besteht aus einer Isolierplatte 4, auf welche  eine     hvgroskopisehe    Salzschicht 5 aufgelebt  ist, in welcher Salzschicht ein System von  zwei     Leitern.    6 und 7 in der in     Fig.        3ra    ge  zeichneten Anordnung eingebettet     ist.    Die  Salzschicht 5 ist. bedeckt.

   durch eine     plastische          hygroskopische        Sehutzsehieht.        B.    Je nach dem  Feuchtigkeitsgehalt der Salzschicht wechselt  der wirksame Widerstand zwischen den Lei  tern 6 und 7, so dass ein solcher, in     Fig.    3       dargestellterWiderstand    einen     F.euchtigkeits-          messwiderstand    darstellt, der an Stelle des       1-Iesswiderstandes    D in die in     Fig.    1 gezeigte       lIessbrücke    eingeschaltet werden kann. In  diesem Fall wäre vorzusehen, dass z.

   B. die  Relaisspule RS, bewirkt., dass einem     Luftbe-          feuchter    mehr Feuchtigkeit zugeführt wird,      während bei der Erregung der Relaisspule       RS2    diese Feuchtigkeitszufuhr zum     Luftbe-          feucht.er    gedrosselt wird, so dass durch eine  in     Fig.    1 dargestellte Regeleinrichtung der  Feuchtigkeitsgehalt eines Luftraumes auf  einen vorbestimmten Wert geregelt werden  kann.  



  Unter Bezugnahme auf die     Fig.    4 bis 6  wird nun im folgenden eine Klimaanlage be  schrieben, bei welcher eine Mehrzahl von       Messgerät.en    über ein einziges     zentrales    Steuer  gerät eine Mehrzahl von verschiedenen Beein  flussungseinrichtungen     steuert.     



  Nach     Fig.    4 soll ein Raum 10 klimatisiert  werden. Zu diesem Zweck ist ein     Luftfüh-          rungssystem    vorgesehen, welches einen An  saugkanal, 11, den     Beeinflussungskanal    12,  den motorisch angetriebenen     Luftumwälzer     13 und den     Zuluftkanal    14 sowie den Aus  führungskanal: 15 und den     Rückführkanal    16  umfasst.

   Verstellbare Regulierklappen 17, 18  und 19 sind dazu bestimmt, je nach den Ge  gebenheiten entweder praktisch alle     Zuluft     über den Ansaugkanal 11 aus dem Freien  anzusaugen und die verbrauchte Luft aus  dem Raum 10 durch den Ausführungskanal       15    wieder ins Freie     auszustossen    (Klappen 17       tmd    19 offen, Klappe 18 geschlossen) oder       umgekehrt    praktisch die ganze aus dem Raum  10 abströmende Luft über den Rückführungs  kanal 16 wieder in den Beeinflussungskanal  12 zu leiten (Klappen 17 und 19 geschlossen,  Klappe 18 offen),

   wobei     natürlich    alle Über  gangsstellungen zwischen diesen     Grenzstel-          lungen    der Klappen 17 bis 19 möglich sind.  Zur Betätigung dieser Klappen dienen die  Servomotoren     311    und     113.    Der Motor     11Z3     dient zum Antrieb des     Luftumwälzers    13.  



  Im     Beeinflussungskanal    12 sind     als    ver  stellbare Beeinflussungseinrichtungen für die  geförderte Luft eine Kühleinrichtung 20,  eine     Heizeinrieht.ung    21 und ein     Luftbefeuch-          ter    22 angeordnet. Eine     Kühlmittelleitung    201  kann durch Verstellung des Ventils     V20    ge  drosselt oder geöffnet werden, so dass im       ersten    Fall eine minimale und im zweiten  Fall eine maximale Kühlwirkung der Kühl  einrichtung 20 erzielt wird.

   Eine Heizmittel         leitung    211 steht in gleicher Weise unter Ein  fluss des steuerbaren Ventils     V21,    das heisst  die Heizeinrichtung 21 übt dann ihren     Heiz-          einfluss    am stärksten aus, wenn das Ventil       T'21    voll geöffnet ist und ist dann wirkungs  los,     wenn    das Ventil     V21        geschlossen.    ist.

   Das  Ventil     V22    führt dem     Luftbefeuchter    22 in  geschlossenem Zustand kein     Befeuchtungs-          wasser    über die     Leitung    221 zu, während es  im offenen Zustand eine maximale Befeuch  tung der     Zuluft    bewirkt.  



  Im Raum 10 sind ein     Thermowiderstands-          fühler        T1    und ein     Feuchtigkeitswiderstand          I71    (siehe     Fig.    2 und 3) als Messgeräte für  die     zu    regelnden     Klimawerte    im Raum 10 an  geordnet. Ein     langgestreckter    Temperatur  fühler T2 ist am Ausgang des     Zuluftkanals          kanals    14 angeordnet, um die Temperatur  der dem Raum 10     zugeführten        Zuluft    zu  messen.

   Vier     Aussentemperaturfühler    T3, T4,       Z'5    und     T6    sind im Freien angeordnet und  dienen zur     Mutberücksichtigung    der Aussen  temperatur bei der Verstellung der     Beein-          flussungseinrichtungen.    Alle Motoren, alle  Ventile und alle     Grössenfühler    sind durch       Verbindungs-    und Steuerleitungen mit dem  zentralen Steuergerät 23 verbunden,

   in wel  chem die zugehörigen     Messkreise    und die  elektronischen     Steuerrelaisschaltungen    mit  Verstärkern sowie die     Einstell-    und     Eich-          organe    enthalten sind.  



  Die     Fig.    5 zeigt im Diagramm eine Tem  peraturkurve 24h     und    24k, welche in Funk  tion der Aussentemperatur den Wert der an  gesteuerten Innentemperatur angibt. Es wird  nämlich angestrebt, dass bei niedrigen Aussen  temperaturen eine höhere Raumtemperatur  erreicht wird als bei höheren Aussentempera  turen, während bei sehr hohen Aussentempe  raturen,     also        wenn    eine Kühlung des Raumes  erfolgen muss, die     Rauintiemperatur    im glei  chen Sinne wie die Aussentemperatur, aber  weniger steil, ansteigen soll.

   Es hat sich ge  zeigt, dass an heissen Sommertagen mit Aussen  temperaturen von     -f-    38  eine Raumtempera  tur von 30  bereits als angenehm kühl emp  funden wird, während bei derselben Aussen  temperatur eine Raumtemperatur von nur      23 bis     25         als    unangenehm frostig empfunden  wird.  



  Wie nun eine Mehrzahl von     Messwider-          ständen        (T1        bis    T6 und     Hl)    gemeinsam auf  mehrere     elektronische        Relaisschaltungen    mit  Verstärker ER     einwirken    können, ist im  Verbindungsschema von     Fig.    6 dargestellt.

    Eine     Messbrücke        Brl    besteht aus den Fest  widerständen     A1,        B1,        Cl,    den     Potentiometern          P1,    P2, P3 und aus dem     Temperaturfühl-          widerstand        T1    (siehe     Fig.    4).

   Die ganze  Brücke     Brl    wird vom     Netztransformator        Uel          gespiesen.    An die Angriffsklemmen der Po  tentiometer     P5    und P6 ist je der eine     Ein-          7angspol    zweier elektronischer Relaisschal  tungen ER, und     ER2    mit Verstärkern ange  schlossen, während die andern Eingangsklem  men der beiden Relais an Erde     liegen.    Es     ist          'eleht    ersichtlich,

   dass die Spannung zwischen  'en     Potentiometerabgriffen        P1    und     P5    nie  dieselbe     sein    kann wie die Spannung zwischen  den     Potentiometerabgriffen        P1    und P6. Wohl  kann eine von diesen     Brückenausgangsspan-          nungen    zeitweise null sein, dann ist aber die  andere     zwangläufig    gross.

   Das Relais ER"  das in     seiner.    Ausbildung vollständig den Re  lais ER von     Fig.    1     entspricht,    ist nun dazu  bestimmt, das Ventil     V21        (Fig.    4) zu steuern,  während das Relais     ER2    dazu bestimmt     ist,     das Ventil     V20        (Fig.    4) zu verstellen.

   Wenn  der     Brüekengleichgewichtspunkt,    das heisst  derjenige Punkt der     Brüchenlängsleitung        A1,          B1,    der dasselbe Potential hat wie der     Poten-          tiometerabgriff        P1    in     Fig.    6, links ausserhalb  des Bereiches des     Potentiometers        P5        liegt,          n-ird    dem Heizrelais     ERl    eine Steuerspan  nung von solcher Phasenlage     zugeführt,

      dass  das Ventil     V21    im Sinne einer Öffnung ver  stellt wird. Wenn dann infolge der dadurch  eintretenden     Erwärmung    des Raumes 10 der       Abgleichungspunkt    der Brücke     Brl    über das       Potent.iometer        P5    nach rechts wandert, kommt  der Moment., in welchem dem Relais ER,  keine Steuerspannung von merklicher Ampli  tude     zugeführt    wird,

   das heisst der     Abglei-          ehungspunkt    der Brücke liegt beim     Potentio-          meterabgriff        P5.    In diesem Fall wird durch  Glas Relais ER, keine seiner Verstellrelais-    spulen     erregt    und das Ventil     1'2i    bleibt in  der erreichten Lage stehen. Wenn der Ab  gleichungspunkt weiter nach rechts wandert.,  erhält das Steuerrelais ER, gegenüber vorher  eine gegenphasige     Steuerspannung    und wirkt  im Sinne einer Schliessung auf das Ventil  V21.

   Während dieser ganzen Zeit ist das Re  lais     ER2    so erregt, dass es das Ventil     V20     dauernd vollständig     geschlossen    hält. Wenn  nun infolge weiteren     Ansteigens    der Raum  temperatur der     Abgleiehungspunkt    der  Brücke     Br1    den     Potentiometerabgriff    P6 in  Rechtsrichtung überschreitet.,

   so wechselt die  dem Relais     ER2    zugeführte Steuerspannung  ihre Phase und das Relais     ER2    verstellt nun  das Ventil     V2o    im Sinne einer Öffnung und       bewirkt    dadurch eine zusätzliche Kühlung  der     Zuluft.    Wenn deshalb nachher der Ab  gleichspunkt wieder nach links     wandert    und  z.

   B. im Bereiche des     Potentiometers    P6 ste  hen bleibt, wird dem Relais     ER2    keine Steuer  spannung mehr zugeführt, und das Ventil       V2o    bleibt in der erreichten Lage stehen, wäh  rend in diesem Fall     das    Ventil     V21    vollstän  dig geschlossen ist. Diese beschriebenen Wir  kungen der Brücke     Brl    treten dann ein, wenn  der Abgriff des     Potentiometers        P1    an Erde  gelegt ist..

   In diesem hier nicht. dargestellten  Fallwerden die beiden Ventile     V21    und     V20     einzig und allein in Funktion der durch den       Fühlwide.rstand        T1    gemessenen Raumtempe  ratur     verstellt.    Das Ventil V22 wird ebenfalls       durch    elektronische     Relaisschaltungen    ge  steuert. Es hat sich nun gezeigt,     dass    bei  Klimaanlagen auch noch andere Temperatur  werte zur Steuerung der Anlage herbeige  zogen werden müssen.

   Zu diesem Zweck ist  der     Mittelabgriff    des     Potentiometers        P1    der  Brücke     Brl    au den Umschaltkontakt eines  Umschalters 25 angeschlossen und wird je  nach der Stellung dieses Umschaltkontaktes  über die Klemme     h    oder die Klemme<I>k</I> und  weitere Steuerleitungen an Erde gelegt. Zwei  weitere     Messbriicken        Br2    und     BrS    sind zu  einer Doppelbrücke     vereinigt.,    die durch den  Transformator<B>U E2.,</B> gemeinsam     gespiesen     wird.

   Die Längswiderstände     123    und B2  sowie das     Eichpotentiometer        Py    sind den bei-      den Brücken     Br2    und     Brs    gemeinsam. Der  zweite Längswiderstand der Brücke     Brs    be  steht aus dem Festwiderstand     C3    und dem       Temperaturmesswiderstand    T3 (siehe     Fig.    6).

    Von den beiden     POtentiOmetel-ri    P7 und PS  ist. der eine     Mittelabgriff    PS an Erde gelegt,  während der     Mittelabgr        iff        P7    mit der Klemme       jr    des Umschalters 25 verbunden ist.

   Die bei  den     Potentiometer    P7 und PS dienen dazu,  je einen Teil der     Brückenübergangsspannun-          g    en wirksam zu     machen.    Die wirksamen  Teile der Ausgangsspannungen der beiden  Brücken     Br2    und     Br;

  ,    sind also unter sich       seriegeschaltet    und sind als Summe der       Brückenausgangsspannung        Er,        seriegeschal-          tet,    so     dass    - im gezeichneten Fall die an den  beiden Relais     ER2    und     ER3    liegende Span  nung aus drei Teilspannungen zusammenge  setzt ist.

   Beide     Temperaturmesswidenstünde          1'2    und     T3    wirken nun bezogen auf die  Brücke     B7,    bei     ihrer        Erwärmung    im Sinne  einer Rechtswanderung des     Abgleichspunk-          tes.    Das Verhältnis, in welchem diese beiden       zusätzlichen        1Tesswiderstände   <I>T2</I> und     T3    die  Relais     ER2        und        ER3        beeinflussen,

      wird durch  die     Einstellung    der     Potentiometer    P7 und     P3     bestimmt. Eine weitere Brücke     B7'4,    welche  die Festwiderstände A4, B4, C4, den     Tem-          peraturmesswiderstand        Z'4        (Fig.    4) und die       Spannungsteiler        P1o    und     P11    enthält, ist an  die Klemme k des Umschalters 25 angeschlos  sen.

   Diese Brücke wird durch den Übertrager       üE4        gespienen.    Die Brücke     Br4    soll dann in  Wirksamkeit gelangen, wenn die Aussentem  peratur oberhalb eines Wertes von 22  liegt,  das heisst dann, wenn eine Kühlung des Rau  mes 10 erforderlich ist.

   Zu diesem Zwecke  wird der     Umschaltkontakt    des Umschalters  ?5 durch ein Relais ER einer     Messanordnung     nach     Fig.    1     gesteuert.,    in welcher der     Mess-          widerstand    D durch den     Temperaturfühl-          widerstand        T5        (Fig.    4)     ersetzt    ist. Diese  Brücke ist so abgestimmt, dass bei Aussen  temperaturen unterhalb 22  der Umschalter  ?5 die gezeichnete Klemme h belegt, während  er bei Temperaturen oberhalb 22  die Klemme  k belegt.

   Im     letzteren    Fall wird durch das  Zusammenwirken der Temperaturmesswider-    stände T1 und T4, das heisst der Brücken     Br1     und     Br4,    die Temperaturkurve<I>24k</I>     (Fig.    5)  erreicht, während unterhalb     Temperaturen     von 22  durch das     Zusammenwirken    der     Mess-          widerstände    T1,<I>T2</I> und     T3,    das heisst durch  die     Serieschaltimg    der     Ausgangsspannungen     der Brücken     Bri,

          B72    und     Br3    das Steuer  programm nach der     Kurve    24h, von     Fig.    5       verwirklicht    wird. Eine weitere nicht darge  stellte Brückenanordnung nach     Fig.    1, bei  welcher der     Messwiderstand    D durch den       Temperaturfühlwiderstand        Ts    gebildet wird,  wirkt auf die Motoren IN, und     M2    ein, um  die Regulierklappen entsprechend der jeweili  gen     Aussentemperatur    zu verstellen.

   Es     ist     dabei vorgesehen, dass diese letztgenannte  Steuereinrichtung so     ausgebildet    ist, dass bei  extrem hohen oder extrem     niederen    Aussen  temperaturen möglichst wenig     Frischluft    von  aussen in den Raum 10     geführt    wird, weil im  einen Fall     zuströmende    Frischluft     gekühlt     und im andern Fall erwärmt werden muss.

         Anderseits    ist     anzustreben,    dass bei Über  schreitung des vorbestimmten Raumtempera  turwertes     zuerst    versucht wird, durch     Zufuhr     von     kühler    Aussenluft die Temperatur im  Raum 10 zu     erniedrigen.     



  Es     ist    leicht     ersichtlich,    dass bei Anwen  dung der beschriebenen Mittel im     zentralen     Steuergerät 23 alle Verstell und     Eichorgane     sowie alle Relais angeordnet werden können,  so dass von diesem zentralen Steuergerät aus  die Einstellung der Anlage auf ein     gewähltes     Steuerprogramm möglich ist. Die Anzahl der       Grössenmessgeräte    und die Anzahl der     Beein-          flussungsorgane    sowie die Art und Weise der  Verkupplung der verschiedenen     Messbrücken     kann natürlich im Rahmen der Erfindung  in mancherlei Weise variiert werden.  



  Es     ist    natürlich nicht notwendig, dass die       geregelte    Anlage eine     mit        strömender    Luft  betriebene Klimaanlage ist, sondern es kann  mit einer nach den     Fig.    1 und 6 ausgebilde  ten     Regeleinrichtung    auch eine     Ofenheiz-          anlage,    z. B. ein     ölbeheizter        Zentralheizungs-          kessel,    gesteuert werden. In diesem Fall kön  nen z.

   B. je ein     Temperaturmesswiderstand     für die Aussentemperatur, für die Heisswas-           Sertemperatur    und -für die     -Rüeklaufwasser-          temperatur    in einer     Messbrückenanordnung     nach dem Prinzip von     Fig.    6 auf eine     elek-          tronische    Relaisschaltung mit Verstärker ein  wirken, von welchen aus der     ölpumpenmotor     für den     ölheizungskanal    gesteuert werden  kann.

   In     ähnlicher        Weise    kann bei Kühl  anlagen, ob diese     nun    durch motorisch ange  triebene oder nach dem Absorptionsverfahren  arbeitende Kühlaggregate betrieben werden,  eine     Beeinflussung    der Steuerorgane von       elektronischen    Relaisschaltungen ausgehen,       die        Bestandteile    einer     Messbrückenanordnung     mit     Temperaturfühlwiderständen    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Heiz-, Kühl- und Klimaanlagen, mit mindestens einer verstell baren Grössenbeeinflussungseinrichtung und mindestens einem Messgerät für die zu re gelnde Grösse, dadurch gekennzeichnet, dass das Messgerät ein von der zu regelnden CTr össe abhängiger elektrischer Widerstand ist, der Bestandteil einer im Sollzustand abgestimm ten Messbrüekenanordnung ist,
    deren von der M essgrösse abhängige Ausgangsspannung dem Eingangskreis einer elektronischen Relais schaltung mit Verstärker zugeführt wird, deren Relais je nach Grösse und Sinn der Crössenabweiehung die Grössenbeeinflussungs- einrichtung verstellen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Verstellein- riehtungen in einem zentralen Steuergerät an geordnet sind.
    2. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 1, mit Wechselstromspeisung für die Mess- brücke, dadurch gekennzeichnet, dass die elek tronische Relaisschaltung als Wechselstrom verstärker ausgebildet ist und in seiner End- stufe einen Phasendiskriminator aufweist. 3.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasen- diskriminator aus zwei Trioden besteht, deren Anoden an die zwangläufig im Gegentakt ge- spiesenen Ausgangsklemmen eines Symmetrie- transformators angeschlossen sind und-deren Eingangskreisen dieselbe verstärkte Brücken- ausgangsspannung zugeführt wird,
    so dass in Abhängigkeit von der Phasenlage der Brük- kenausgangsspannung entweder die eine oder die andere Triode leitend wird. 4. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den An odenkreisen der beiden Diskriminatortrioden je ein Relais angeordnet ist, wobei die Erre gung des einen Relais eine Verstellung der Grössenbeeinflussung#seinrichtung in der einen Richtung und die Erregung des andern Relais eine Verstellung der Grössenbeeinflussungs- einrichtung in der andern Richtung auslöst. 5.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 4, für Luftheizanlagen, bei welcher die Grö- ssenbeeinflussungseinrichtung eine durch Re lais verstellbare Temperaturbeeinflussungs- einrichtung für den durch einen Windsaug- kanal geförderten Zuluftstrom lind das Grö- ssenmessgerät ein temperaturabhängiger Mess- widerstanel
    für die Temperatur des mit der Anlage versehenen Raumes ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abgleichpunkt der Messbrücke mit Hilfe mindestens eines Poten- tiometers wählbar eingestellt werden kann.
    6-. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mess- widerstand zur Messung der Zuhifttempera- tur einen Zweig einer weiteren Wheatstone- schen Brücke bildet und dass die Brücken der art miteinander verbunden sind, dass die der elektronischen Relaisschaltung zugeführte Messspannung die Summe der beiden Brücken- ausgangsspann"mgen darstellt., zum Zwecke,
    die T-emperaturbeeinflussungsseinrichtunä in Abhängigkeit von beiden Temperaturwerten zu -verstellen. 7. Regeleinrichtung nach Unt:
    eransprueh 5, dadurch -gekennzeichnet, dass ein 31ess- iriderstand zur Messung der Aussentempera tur einen Zweig einer weiteren Wheatstone sehen Brücke bildet und dass die Brücken der art miteinander verbunden sind, dass die der elektronischen Relaisschaltung zugeführte Messung--die -Summe der darstellt, zum Zwecke,
    die Tem- peraturbeeinflussungseinrichtung in Abhän gigkeit von beiden Temperaturwerten zu ver stellen. B. Regeleinrichtung nach Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass einer elektronischen Relaisschaltung die Summe von drei Messbrückenausgangsspannungen zu geführt wird. 9. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Brücken unabhängig von der andern abge stimmt werden kann.
    10. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der prozen tuale Einfluss der zusätzlichen Messgrössen auf die elektronische Relaisschaltung wählbar eingestellt werden kann. 11. Regeleinrichtung nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass im Wind saugkanal eine Kühleinrichtung und eine 1Teizeinrichtung angeordnet sind, und dass jeder dieser Temperatlubeeinflussungsein- richtungen eine elektronische Relaisschaltung mit Verstärker zugeordnet ist, die beide von derselben Brücke aus gespeist. werden. 12.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet., dass ein Längs zweig einer Messbrücke mit Hilfe von Fest widerständen und Spannungsteilern unter teilt ist und dem einen Teil eine elektronische Heizrelaisschaltung (ER,) und dem andern Teil eine elektronische Kühlrelaisschaltung (ER.) zugeordnet ist, deren eine Pole zu- sammengeschaltet sind und je an einem be sonderen Potentiometer angeschlossen sind.
    und von denen jede einen vorbestimmten Regelbereich der Raumtemperatur umschliesst, das Ganze derart, dass im Regelbereich der Heizrelaissehaltung die Wirkung der Kühl- einrichtung gesperrt und im Regelbereich der Kühlrelaisschaltung die Wirkung der Heiz- einrichtung gesperrt ist.
    13. Regeleinrichtlang nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet., dass zwei ein stellbare Zusatzmessbrücken mit je minde stens einem weiteren Temperaturmesswider- stand über einen relaisbetätigten Umschalter derart mit der ersten Messbrücke verbunden sind, dass für die Heizung die Ausgangsspan nung der einen Zusatzbrücke und für die Kühlung die Ausgangsspannung der andern Zusatzbrücke der Ausgangsspannung der ersten Messbrücke seriegeschaltet wird.
    14. Regeleinrichtung nach Unteranspruch l"-, dadurch gekennzeichnet, dass der Um schalter durch eine elektronische Relaisschal tung betätigt wird, der die Ausgangsspan nung einer einen Messwiderstand (T5) für die Aussentemperatur enthaltenden Messbrücke zugeführt wird. 15.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Wind kanal als Beeinflussungseinrichtung ein Luft befeuchter angeordnet ist, der von einem im zu klimatisierenden Raum angebrachten, als feuchtigkeitsabhängigen Widerstand über eine Messbrücke und eine elektronische Relais schaltung mit Verstärker gesteuert wird. 1.6. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch Servo motoren verstellbare Steuerklappen vorhan den sind. 17. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 4, für Ofenheizanlagen mit verstellbaren Steuerorganen. 18.
    Regeleinrichtung nach Unteranspruch 4, für Kühlanlagen mit verstellbaren Steuer organen.
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