CH295880A - Getriebe an Motorrädern. - Google Patents

Getriebe an Motorrädern.

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CH295880A
CH295880A CH295880DA CH295880A CH 295880 A CH295880 A CH 295880A CH 295880D A CH295880D A CH 295880DA CH 295880 A CH295880 A CH 295880A
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Kreidler Alfred
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Kreidler Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description


  Getriebe an Motorrädern.    Die Erfindung betrifft. ein Getriebe an  Motorrädern, das mit mindestens zwei vom  Fahrer schaltbaren Gängen versehen ist.  



  In der Regel ist: bei Kraftfahrzeugen zwi  schen Motor und     Wechselgetriebe    eine w     ill-          kürlieh    lösbare Kupplung und mitunter in  den     Kraftfluss    zwischen     Wechselgetriebe    und  Hinterrad eine     Freilaufkupplung    eingeschal  tet.. Eine solche     Freilaufkupplung    hat den  Vorteil der     Brennstoffersparnis    im Stadtver  kehr mit häufigem Halten und besonders auch  bei     der    Bergabfahrt. Sie dient ausserdem zur       Schonung    des Motors.  



  Die     Erfindung    will diese Vorteile beibe  halten und darüber hinaus auch dem unge  übten. Fahrer die Bedienung solcher Getriebe  erleichtern     und.    ihm ein stossfreies     Schalten          ermöglichen.    Gemäss der Erfindung erhält der  kleinere Gang des Getriebes eine Freilauf  kupplung, während der grössere Gang     durch     eine     willkürlich    ein- und     ausrückbare    Kupp  lung unter Überbrückung der     Freilaufkupp-          lung    einschaltbar ist. Damit. sind Freilauf  kupplung und     willkürlich    lösbare Kupplung  gewissermassen in das Getriebe hineingerückt.

    Die Bedienung kann dadurch vereinfacht       werden,    weil ein Auskuppeln vor dem Schal  ten nicht notwendig ist: und weil weiter die  Drehzahlunterschiede beim Schalten in der       Freilaufkupplung        ausgeglichen    werden.  



  Es ist schon bei Motorrädern bekannt,  eine im Motorantrieb liegende     Freilaufkupp-          lung    durch eine     einrückbare    Kupplung zu    überbrücken. Doch ist diese Massnahme nicht  für die     Schaltung    von Gängen, sondern für  das Anwerfen des Motors durch Anschieben  des Motorrades bestimmt.  



  Ferner sind     automatische        Getriebe    be  kannt geworden, die in. der Weise arbeiten,       dass    bei einer bestimmten Motordrehzahl über  eine     Fliehkraftkupplung    der erste     Gang    des       Getriebes    und dass bei steigender Drehzahl  über eine weitere     Fliebkraftkupplung    der  nächsthöhere Gang eingeschaltet wird, wobei  infolge einer in den niedrigeren Gang einge  bauten     Freilaufkupplung    ein Überholen statt  findet.

   Ein solches automatisches Getriebe mit  einer Mehrzahl von     Fliehkraftkupplungen     und     Freilaufkupplungen    lässt die erforder  liche Zuverlässigkeit und Billigkeit vermissen  und ist sehr umfangreich.  



  Ähnliche - jedoch nichtautomatische  Getriebe sind an Eisenbahntriebwagen ange  wendet. Doch sind diese den besonderen Be  triebsverhältnissen angepasst und entspre  chend schwerfällig gebaut.  



  Vorteilhaft ist eine Tretkurbelwelle eben  falls mit der     Abtriebswelle    gekuppelt, derart.,  dass bei eingerückter Kupplung der Motor an  getreten, dagegen bei ausgerückter Kupplung  das Motorrad mit stillstehendem Motor durch  Treten fortbewegt werden     kann.     



  Zweckmässig greifen     zwei    oder mehr starr  mit der Kurbelwelle des Motors     verbundene          Ritzel    in von der     Abtriebswelle    getragene     Ge-          gQnräder    ein, von denen das grösste Rad über      die     Preilaufkupplung    auf die     Abtriebswelle     wirksam ist, während -das oder     die        weiteren     Räder durch die willkürlich ein- und     ausrück-          bare    Kupplung mit der     Abtriebswelle    in Ver  bindung stehen.

   Damit kann ein     besonders          gedrungener    raumsparender Aufbau erzielt  werden, der sich leicht im Fahrzeugrahmen  unterbringen lässt.  



  Der Aufbau kann noch     gedrungener    sein,  wenn das Getriebe mit dem     Tretkirbelantrieb     zu einer organischen Einheit verbunden ist,  derart,     cdass    die im Getriebegehäuse selbst ge  lagerte Tretkurbelwelle über eine     Freilauf-          kupplung    mit einem auf der     Abtriebswelle          starr        befestigten    Ritze] in Verbindung steht.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein zweigängiges Ge  triebe von einem Motorfahrrad dargestellt,  und zwar in       Fig.    1 in einer Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, und in       Fig.    2 in einem waagrechten Schnitt in  grösserem Massstab.  



  Im Getriebegehäuse 1 ist die     Kurbelwelle    2  des Motors gelagert.. Auf ihr     sind        zwei    Ritze]  3 und 4 für den grossen und den kleinen Gang  eingeschnitten. Das     R.itzel    3 kämmt mit einem  Gegenrad 5 und das Ritze] 4 mit. einem Gegen  rad 6. Diese     Gegenzahnräder    sind auf der       Abtriebswelle    7 drehbar gelagert, auf welcher       ausserhalb    des Gehäuses 1 das Kettenrad 8  für den Antrieb der     Kette    zum Hinterrad  drehfest angeordnet     isst.     



  Das kleinere Zahnrad 5 für den grossen  Gang     (d:    h. für den rascheren Lauf der     Ab-          t.riebswelle    7) ist mit der     Abtriebswelle    7  durch eine an der     Innenfläche    des Radkranzes  angreifende Spreizkupplung 9 verbunden,  deren Spreizring von einem mit einer Schräg  fläche 10 versehenen     .Stift    11     aufgespreizt     wird.

   Dieser Stift. liegt mit einer zweiten  Schrägfläche 12 an seinem innern Ende gegen  eine Kegelfläche 13 eines in einer     Mittelboh-          rung        Tier    Welle 7 verschiebbar geführten  Druckbolzens 14 an, der     .unter    der Wirkung  einer Dreckfeder 15     steht..    Eine am Ende ab  geflachte Welle 16, die mit     dem    nicht gezeich  neten Schaltgriff     verbinden    ist, dient     Zinn       Ausrücken der     Spreizkupplung    unter     Zusam-          mendrüel@un        ##    der Feder 15.  



  Das Getrieberad 6 für. den kleinen Gang  (d. h. für den langsameren Lauf der     Abtriebs-          welle    7) ist über eine     Freilaufkupphtng    17  mit der     Abtr        iebsw        elle    7 so verbunden, dass die       Abtriebswelle    nur in der gezeichneten Pfeil  riehtung vom Motor her über die Freilauf  kupplun:g mitgenommen wird und     dass    von  ihr aus in dieser     Richtung-    über die     Freilauf-          kupplung    17 keine Kraft auf den     Motor    über  tragen werden kann.  



  Die     Abtriebswelle    7 besitzt noch ein festes       Ritze]    18, mit dem das Rad 19 eines Zahn  radvorgeleges kämmt. Mit dem Rad 20 dieses       Vorgeleges        ist    der Zahnkranz 21 der Freilauf  kupplung 22 im Eingriff. Diese     überträät    die  im Pfeilsinn     erfolgenden.        Umdrehungen    der  Tretkurbelwelle 23, die gleichfalls im     Gehäuse          1.    gelagert ist, auf die     Vorgelegleräder    19, 20  usw.  



  Aus diesem Aufbau ergeben     sieh        folgende          Betriebszustände     a) Antrieb durch Treten: Die     Spreizkupp-          lung    9 ist ausgerückt.

   Die Umdrehungen der  Tretkurbelwelle 23 werden über die Freilauf  kupplung 22, die     Vorgelegeräder    20, 19 und  das Ritze] 18 auf die     Abtriebswelle    7 und     von     ihr über das Kettenrad 8 und die Kette auf  das Hinterrad     übertragen.    Da die Kupplung 9  ausgerückt ist und die     Freilaufkupplung    17  in dieser Richtung keine Kraft übertragen  kann, stehen die     (Tetrieberäder    3-6 und der  Motor still.  



  b) Anwerfen des Motors: Die Spreizkupp  lung 9 wird eingerückt. Die     Umdrehungen    der  Tretkurbelwelle 23 werden über die     Freilauf-          luipplung    22, die     Vorgelegeräder        ''0,    19, das  Ritze] 18, die     Abtriebswel1e    7, die Kupplung 9  und die Getrieberäder 4, 3 auf die Kurbel  welle 2 übertragen und damit der Motor an  geworfen. Ist der     'Motor    in Gang gekommen,  so erfolgt der     Kraftfluss    in umgekehrter Rich  tung auf die     Abtriebswelle    7 und das Ketten  rad B.

   Die     Vorgelegeräder    19, 20 und der  Kranz 21 laufen mit, und dieser überholt in  folge der     Freilaufkupplung    22 die Umdre  hungen     der        Tretkurbelwelle    ?3, die sodann      vom Fahrer stillgesetzt werden kann. Die  Zahnräder 4, 6 laufen leer mit, wobei die Ab  triebswelle 7 mit ihrer Drehzahl infolge der       Freilaufkupplung    17 die Drehzahl des Zahn  rades 6 überholt.  



  c) Fahrt im grossen Gang: Der     Kraftfluss     ist derselbe wie nach dem Anspringen des       3lotors.     



  (Z) Fahrt im kleinen Gang: Um den klei  nen Gang einzuschalten, kann während der  Fahrt die Kupplung 9 ausgerückt werden.  Dann     erfolgt.    die     Kraftübertragung    von der  Kurbelwelle 2 des Motors über die Getriebe  räder 4, 6 und die     Freilaufkuppung    17 auf  die     Abtriebswelle    7 und das Kettenrad B. Die  Räder 3 und 5 laufen leer mit, wobei das Rad       :3    rascher umläuft als die Welle 7.  



  Die Bergabfahrt: Der kleine Gang wird  eingeschaltet. Der Motor kann gedrosselt wer  den und die     Abtriebswelle    7 überholt mit ihrer  Drehzahl gegebenenfalls das Zahnrad 6.  



  Das beschriebene Getriebe ist deshalb ein  fach in seiner Bedienung, weil vor dem Schal  ten kein Auskuppeln mehr notwendig ist, so       class    durch Bedienungsfehler bedingte Stösse  auf das Getriebe und den Motor nicht mög  lich sind.  



  Das Getriebe dürfte empfindlich gegen  Verunreinigungen des Schmieröls durch Ei  sen- oder Stahlteilchen sein, wie solche durch  den Betrieb der     Spreizkupplung    unvermeid  bar ins Schmieröl geraten. Daher ist an der  tiefsten Stelle des Getriebegehäuses 1 ein Ab  lassstopfen 24 eingeschraubt, der einen Stab  magneten 25 enthält. Durch diesen werden die  leim Betrieb der Spreizkupplung abgeriebe  nen Eisen- bzw.     Stahteilchen    gefangen und so  aus dem. Öl entfernt. Die Teilchen können       (laiui    nicht zwischen die Räder des Getriebes  oder in die     Freilaufkupplung    geraten und so  zu Betriebsstörungen führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe an Motorrädern, mit mindestens zwei vom Fahrer schaltbaren Gängen, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinere Gang eine Freilaufkupplung (17) enthält, während der grössere Gang durch eine willkürlich ein- und ausrückbare Kupplung (9) unter überbrük- kung der Freilaufkupplung (17) einschaltbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tretkurbelwelle (23) ebenfalls mit der Abtriebswelle (7) gekuppelt ist, derart, dass bei eingerückter Kupplung (9) der Motor über den grösseren Gang ange treten, dagegen bei ausgerückter Kupplung (9) das Motorrad bei stillstehendem Motor durch Treten fortbewegt werden kann. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei starr mit der Kurbelwelle des Motors verbundene Ritzel (3, 4) in von der Abtriebs welle getragene Gegenräder (5, 6) eingreifen, von denen das grössere Rad (6) über die Frei laufkupplung (17) auf die Abtriebswelle <B>(7)</B> wirksam ist, während das kleinere Rad (5) durch die willkürlich ein- und ausrückbare Kupplung (9) mit der Abtriebswelle (7) in Verbindung steht. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die willkürlich ein- und ausrückbare Kupplung (9) eine Spreizkupp- lung ist. 4. Getriebe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die im Getriebegehäuse (1) selbst ge lagerte Tretkurbelwelle (23) über eine Frei laufkupplung (22) mit einem auf der Ab triebswelle (7) starr befestigten Ritzel (18) in Verbindung steht. 5. Getriebe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass das Getriebegehäuse an seiner tief sten Stelle mit einem in den Ablassstopfen (24). eingesetzten Magneten (25) versehen ist.
CH295880D 1950-12-07 1951-10-31 Getriebe an Motorrädern. CH295880A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003620B (de) * 1955-09-08 1957-02-28 Porsche Kg Wechselgetriebe fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Motorfahrraeder
DE1096229B (de) * 1955-03-09 1960-12-29 Zuendapp Werke G M B H Antriebsvorrichtung fuer Leichtmotorraeder, Mopeds od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096229B (de) * 1955-03-09 1960-12-29 Zuendapp Werke G M B H Antriebsvorrichtung fuer Leichtmotorraeder, Mopeds od. dgl.
DE1003620B (de) * 1955-09-08 1957-02-28 Porsche Kg Wechselgetriebe fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Motorfahrraeder

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