CH295926A - Heb- und senkbares Schleusentor. - Google Patents

Heb- und senkbares Schleusentor.

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CH295926A
CH295926A CH295926DA CH295926A CH 295926 A CH295926 A CH 295926A CH 295926D A CH295926D A CH 295926DA CH 295926 A CH295926 A CH 295926A
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CH
Switzerland
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gate
rollers
gate body
lock
lock gate
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Application number
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English (en)
Inventor
Rheihausen Fried Krup Stahlbau
Original Assignee
Fried Krupp Stahlbau Rheihause
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description


  Heb- und senkbares Schleusentor.    Die Erfindung bezieht sich auf ein     heb-          und    senkbares Schleusentor. Der Torkörper  bekannter solcher Tore ist mit Laufrollen ver  sehen, die beim Heben und Senken des Tor  körpers auf Schienen geführt sind. Die Lauf  rollen stehen dabei unter der dauernden Ein  wirkung von Federn, die den Torkörper von  den festen Dichtungsflächen abzuheben ver  suchen, oder es sind Hebel- oder Spindel  getriebe zum Abheben des Torkörpers von den  Dichtungsflächen vorgesehen. Dieses Abheben  in Richtung gegen das Oberwasser erfolgt vor  dem Öffnen des Tores, um zu vermeiden, dass  die festen und die am Torkörper vorgesehenen  Dichtungsflächen     aufeinander    schleifen und  sich abnutzen.

   Bei Verwendung von Federn  tritt ein Abheben erst dann ein, wenn  zwischen dem Ober- und dem Unterwasser der       Spiegelunterschied    so gering geworden ist,  dass die Federn den noch restlichen Über  druck des Oberwassers zu überwinden ver  mögen.  



  Die Erfindung bezweckt, ein heb- und  senkbares Schleusentor zu schaffen, bei demn  der Torkörper nicht gegen die Wirkung des  Oberwassers abgehoben wird, bevor ein Öffnen  des Tores stattfindet, sondern bei dem der  Torkörper vor einem Heben oder Senken nach  dem Unterwasser hin bewegt wird. Die Erfin  dung besteht darin, dass zwischen dem Tor  körper und in diesem senkrecht zum Tor  körper verstellbar gelagerten, auf Schienen  geführten Laufrollen eine Vorrichtung ange-    ordnet ist, durch welche das Tor in die Dich  tungsstellung gebracht.

   werden kann, wobei  der Torkörper gegen die     Dichtungsflächen     gedrückt     wird,    und durch welche vor     einer     Senk- oder Hubbewegung des     Torkörpers     dieser um so viel in Richtung gegen     dasUnter-          wa.sser    bewegt werden kann, dass die am Tor  körper vorgesehene     Sohlendichtungsleiste     gegenüber dem als Nase ausgebildeten     Drem-          pel    in senkrechter Richtung frei beweglich ist.

    Zwischen dem Torkörper     und    den Laufrollen  können Kniegelenke     angeordnet    sein, die auf  jeder Seite des Tores mit einer gemeinsamen  Antriebsvorrichtung verbunden sind. An die  Stelle der Kniegelenke können auch zwei  armige, schwenkbar gelagerte Hebel treten,  deren einer Arm eine Laufrolle trägt und  deren anderer Arm mit einer Antriebsvor  richtung     verbunden    ist. Zweckmässig sind am  Torkörper in der Verlängerung der die Lauf  rollen tragenden Achsen Stützrollen gelagert-,  die auf in jeder     Nische    des Tores angeordne  ten, mit Bezug auf die Stützrollen nach dem  Oberwasser hin liegenden Führungsschienen  laufen.

   Bei Ausbildung des Tores als Hub  senktor ist. eine nach oben und unten wirkende  doppelte     Sohlendichtungsleiste    vorgesehen.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin  dung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     einen    senkrechten Querschnitt  durch das erste Schleusentor in Dichtungs  stellung,      Fig. 2 den gleichen Querschnitt bei von  den Dichtungsflächen abgehobenem Tor und  Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie  A-B in Fig.1.  



  Fig. 4 zeigt einen Teil des zweiten  Schleusentores in senkrechtem Querschnitt  und  Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt durch  den untern Teil eines weiteren Schleusen  tores mit doppelter Sohlendichtungsleiste.  



  Der Torkörper 1 gemäss den Fig.1 bis 3  hängt an Hubketten 2, die über Antriebsritzel  3 geführt sind. Die aus nachgiebigem Werk  stoff bestehende Sohlendichtungsleiste 4 liegt  in der Dichtungsstellung des Tores (Fig.l)  an der eine Dichtungsfläehe 33 bildenden  Unterseite einer Drempelnase 5 an. Nach dem  Oberwasser hin trägt das Tor die Dichtungs  wand 6, die an beiden Seiten mit in den  Nischen 7 des Tores liegenden Seitendichtun  gen 8 (Fig.3) versehen ist. Diese bestehen  beispielsweise aus einem Federblech, das an  seiner einen Kante mit der     Dichtungswand    6  fest verbunden ist und an seiner andern  Kante eine Dichtungsleiste 31 trägt, die an  der nach demn Oberwasser hin liegenden  Nischenwand unter dem Druck des Ober  wassers an der von dieser Wand gebildeten  Dichtungsfläche 32 anliegt.

   Nach dem Unter  wasser hin ist im Torkörper auf beiden Seiten  oben und unten je eine Laufrolle 9 waagrecht  und senkrecht zum Torkörper 1 verschiebbar  gelagert. Die Laufrollen sind auf Schienen 10  geführt und mit ihren Achsen 11 je in dem  einen verschiebbaren Ende eines Kniegelenkes  12 gelagert, dessen anderes Ende mittels Bol  zen 13 im Torkörper umverschiebbar gelagert  ist. Die Gelenkbolzen 14 der beiden auf jeder  Seite des Tores liegenden Kniegelenke sind  durch eine Stange 15 miteinander verbunden.  Am obern Gelenkbolzen 14 jedes Kniegelenk  paares greift eine Spindel 16 an, deren     kipp-          bar,    aber umverschiebbar am Torkörper ge  lagerte Mutter 17 von Hand oder mittels eines  mechanischen Antriebes gedreht wird. Die  Teile 15-17 bilden eine Antriebsvorrichtung.

    Am Torkörper sind auf den nach aussen ver-    längerten Achsen 11 Stützrollen 18 (Fig.3)  gelagert, die auf in jeder Nische angeordne  ten, mit Bezug auf die Stützrollen nach dem  Oberwasser hin liegenden Führungsschienen  19 laufen. Durch diese Einrichtung werden  die Laufrollen 9 in dauernder Anlage an den  Schienen 10 gehalten. Die Stützrollen 18  können auch auf besonderen Achsen laufen,  die durch geeignete Mittel in einer Lage  gleichachsig zu den Laufrollenachsen gehalten  werden.  



  In der Dichtungsstellung nach Fig.1 wird  der auf den Torkörper wirkende Wasserdruck  durch die sich in gestreckter Lage befind  lichen Kniegelenke 12 und die Laufrollen 9  auf die Schienen 10 übertragen. Soll das Tor  abgesenkt werden, so werden durch Drehen  der Spindel<B>1.6</B> die Kniegelenke in die ge  knickte Stellung     naeli        Fig.2    gebracht..

   Da  durch wird der Torkörper um so viel abge  hoben,     also    in Richtung nach dem     Unter-          wasser    hin bewegt., dass die     Sohlendichtungs-          leiste    4 aus dem Bereich sowohl der     Aus-          nelnnung    20 als auch der Nase 5 des     Drempels     herauskommt. Das Tor kann dann gegenüber  dem     Drempel    frei gesenkt. und auch gehoben  werden.  



  An die Stelle der Kniegelenke können  auch, wie     Fig.    4 zeigt, zweiarmige Hebel 21,  22 treten, die je um eine Achse 23 schwenkbar  sind und deren einer Arm 21 eine Laufrolle  24 trägt und deren anderer Arm 22 mit einer  Antriebsvorrichtung 25, 26, 27 zum Schwen  ken der Hebel verbunden ist.  



  Das Schleusentor nach     Fig.    5 ist mit. einer  doppelten     Sohlendiehtungsleiste    28, 29 ver  sehen. In der gezeichneten Stellung     liegt    die  untere, nach unten wirkende Dichtungsleiste  28 auf der     Drempelnase    30 auf, so dass das  Tor aus der Staustellung angehoben werden  kann. Soll das Tor aus der Staustellung ab  gesenkt werden, so wird es in der beschriebe  nen Weise abgehoben, an der Nase 30 vorbei  gesenkt und wieder in -die Dichtungsstellung  gebracht, in der nunmehr die obere, nach oben  wirkende Dichtungsleiste 29 von unten her  gegen die Nase 30 drückt. (vergleiche     Fig.1).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heb- und senkbares Schleusentor, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Torkörper (1) und in diesem senkrecht zum Torkörper (1) verstellbar gelagerten, auf Schienen (10) geführten Laufrollern (9, 24) eine Vorrich tung (11-17 bzw. 21, 22, 23, 25, 26, 27) angeordnet ist, durch welche das Tor in die Dichtungsstellung gebracht werden kann, wo bei der Torkörper gegen die Dichtungsflächen gedrückt wird, und durch welche vor einer Senk- oder Hubbewegung des Torkörpers die ser tun so viel in Richtung gegen das Unter wasser bewegt werden kann, dass auch die am Torkörper vorgesehene Sohlendichtungsleiste (4 bzw. 28, 29) gegenüber dem als Nase aus gebildeten Drempel (5, 30) in senkrechter Richtung frei beweglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schleusentor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tor- körper (1) und den Laufrollen (9) Knie gelenke (12) angeordnet sind, die auf jeder Seite des Tores mit einer gemeinsamen An triebsvorrichtung (15, 16, 17) verbunden sind. 2. Schleusentor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tor körper und den Laufrollen (24) zweiarmige Hebel schwenkbar angeordnet sind, deren einer Arm (21) eine Laufrolle (24) trägt und deren anderer Arm (22) mit einer Antriebs vorrichtung (25, 26, 27) verbunden ist. 3.
    Schleusentor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Torkörper (1) in der Verlängerung der die Laufrollen (9 bzw. 24) tragenden Achsen (11) Stütz rollen (18) gelagert sind, die auf in jeder Nische (7) des Tores angeordneten, mit Bezug auf die Stützrollen nach dem Oberwasser hin liegenden Führungsschienen. (19) laufen. 4. Schleusentor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine nach oben und eine nach unten wirkende Sohlendichtungsleiste (28, 29).
CH295926D 1950-05-24 1951-02-26 Heb- und senkbares Schleusentor. CH295926A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955850C (de) * 1954-02-28 1957-01-10 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Hub-Senktor, insbesondere fuer das Oberhaupt einer Schiffschleuse
DE1634154B1 (de) * 1965-02-15 1971-07-29 Simmering Graz Pauker Ag Schütz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955850C (de) * 1954-02-28 1957-01-10 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Hub-Senktor, insbesondere fuer das Oberhaupt einer Schiffschleuse
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