CH296020A - Durchschreibeinrichtung für Loseblatt-Buchhaltungen im Einschriftsystem. - Google Patents
Durchschreibeinrichtung für Loseblatt-Buchhaltungen im Einschriftsystem.Info
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Description
Durchschreibeinrichtung für Loseblatt-Buchhaltungen im Einschriftsystem. Gegenstand der Erfindung ist eine Durch- scfhreibeinriehtung für Loseblatt-Buehhal- tungen im Einsehriftsystem, also mit ge- stüekelten Journalen, wobei Buchung und Gegenbuchung in einer Niederschrift gleich zeitig durchgeführt werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, demn hierbei an sieh schon schnellen Durchsehreibevorgang ihm noch anhaftende Nachteile zu nehmen, um ihn noch weiter zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Es ist bekannt, für jedes wesentliche Sachkonto ein eigenes Journal anzulegen, um die Gegenbuelhung zu sparen. Bisher mussten die gestüekelten Journale jeweils auf ein und derselben Buchungsunterlage ausgewechselt werden. Dieses Verfahren ist jedoch so un- ständlich, dass das Einschriftsystem trotz seiner unbestreitbaren Vorteile bis heute keine praktische Bedeutung erlangt hat. Be sonders störend ist es, dass alle Buehungsv or- gänge zuerst vorsortiert werden müssen.
Auch verlangt es einen erheblichen Zeit aufwand, die Journalblätter laufend immer wieder auszuwechseln. Dass schliesslich die übrigen, nicht grade eingespannten Journal- blätter lose auf dem Arbeitsplatz herumlie gen, wirkt störend und ruft das Gefühl der Unsicherheit hervor. Es ist schon vorgeschla gen worden, die Journalblätter wie in einer Kartei abzustellen. Da die Journalblätter je doch normalerweise eine erhebliche Grösse auf weisen, so besassen sie nicht die notwendige Standfestigkeit und kippten um. Besonders bei der Verwendung von Aehatpapier traten die genannten Nachteile in Erscheinung, wel che gemäss der Erfindung vermieden werden sollen.
Um den Journalblättern einerseits eine höhere Standfestigkeit zu geben und sie an derseits bequemer handhab en zu können, wird vorgeschlagen, jedem Jogur Talblatt eine eigene und unabhängige Buchungsunterlage zuzu ordnen, die eine Führung zur zeilengerechten Einstellung des Kontenblattes aufweist. Beim Buchungsvorgang braucht also das Journal- blatt nicht noch einmal ausgewechselt zu wer den. Hierdurch wird es möglich, das so ge haltene Journalblatt entweder in einer Kar tei abzustellen oder in einem Fachregal Über einander oder in einer Hängevorrichtung unterzubringen.
In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei spiel mit Detailvarianten des Erfindungs- gegenst.andes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein gestückeltes Journal in eineng buchmässig gehefteten Journalordner, Fig. 2 eine einzelne Buchungsuntaerlage in etwas grösserem Massstab, wobei zur Ver deutlichung der Farbblatt-Träger in etwas angehobener Lage dargestellt ist, Fig. 3 ein einzelnes Kontenblatt in ausge breiteter Lage, wobei eine Kante umgeschla gen ist,
Fig. 4 eine Buchungsunterlage, bei der das Farbblatt in anderer Weise geführt. ist. Fig. 5 die dabei benutzte Farbblatt-Tasche im Aufriss verkleinert, Fig. 6 einen zugehörigen Querschnitt, nach der Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Hilfsvorrichtung zur Einfüh rung des Farbblattes in die Tasche, Fig. 8 eine andere Buchungsunterlage mit verschiebbarer Doppeltasche im Aufriss, Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie 9--9 in Fig. 8, Fig. 10 bis 12 die Rückseite von drei ver schiedenen, nur einseitig bedruckten Journal- blättern.
Der Buchungseinband 10 gemäss Fig. 1 ist in bekannter Weise als Ordner ausgebil det, so dass sein Fassungsvermögen den wech selnden Erfordernissen angepasst werden kann. In ihm ist eine Mehrzahl von platten- förmigen Buchungsunterlagen 11 eingebun den, die verhältnismässig dünn und steif sind. Jede einzelne dieser Unterlagen ist durch einen biegsamen Gelenkstreifen 12 mit einer Heft leiste 13 verbunden. Die letztere dient zum Einheften in den Buchungseinband 10. Jede Buchungsunterlage 11 trägt ein Journalblatt 14, welches wenigstens an einem senkrechten Rand eindeutig geführt ist, z. B. an einem Falz 15. Der zweite senkrechte Rand wird automatisch von einem Farbblatthalter 17 gehalten.
Die Unterkante des Formulars 14 stösst gegen eine Klammer 16, die gleichzeitig dazu dient, den freien Rand des Farbblatt- halters 17 zu befestigen, wenn dieser in seiner Benutzungslage an der Unterlage 11 anliegt. Dadurch wird verhindert, dass beim Umwen den der Buchungsunterlagen der Farbblatt halter durch selbständiges Aufklappen stö rend wirkt. Imn übrigen ist der Farbblatthal- ter 17 gelenkig an der senkrechten Aussen kante 18 der Unterlage 11 befestigt. Diese Kante 18 ist vorteilhaft durch eine Metalleiste I9 eingefasst.
Der Farbblatthalter 17 ist als Doppelplatte ausgebildet und besteht aus rahmenförmigen Einzelplatten 17a und 17b, ,welche das Farbblatt 20 fest eingeklemmt halten. Bei dieser Ausbildung kann das an sich sehr empfindliche Farbblatt 20 mitsamt dem Farbblatthalter 17 beliebig hochge- schwenkt werden, wenn eine Buchung kon trolliert werden soll oder beispielsweisse auch ein neues Journalblatt 14 auf der Buchungs unterlage 11 eingespannt werden soll. Ist das Blatt 14 umgewandt oder wieder schreibfer tig eingelegt, so wird der Farbblatthalter 17 in die flache Anllagestellung entsprechend Fig. 1 zurückgeschwenkt und durch Einschie ben des Halters 16a in die an der Platte 11 befestigte Klammer 16 gesichert.
Die einzelnen schreibfertig zugerichteten Buchungsunterlagen 11 können dann ein wandfrei wie die Seiten eines Buches umge schlagen werden. Dabei kann jede Buchungs unterlage 11 mit einem Griffreiter 21 ver sehen sein. Die einzelnen Reiter der Unter lagen 11 werden vorteilhaft versetzt gegen einander angeordnet und mit einer Beschrif- tungsmögliehkeit versehen. Es kann sodann mühelos die für jede Buchung erforderliche Buchungsunterlage 11 bzw. das zugehörige Journalblatt 14 in die offene Beschriftungs lage gebracht werden. Der Reiter 21 jeder Unterlage 11 ist lösbar und verstellbar an derselben eingerastet, damit er beim Ein reihen weiterer Buchungsunterlagen 11 in den Einband 10 verstellt werden kann.
Das Kontenblatt 22, welches gemeinsam mit dem Journalblatt 14 im Durchschreibeverfahren beschrieben werden soll, ist zweckmässig ent sprechend Fig-. 3, also als Doppelformular ausgebildet. In der Mitte ist es mit. einer Falzlinie 23 versehen und jede der Hälften trägt einen Besehriftungsvordi-uck 21. Dabei sind jedoch bei ausgebreitetem Blatt die bei den nebeneinanderliegeiiden Vordileke 2-1 um 180 gegeneinander verdreht..
Die Rückseite ist in der gleichen Weise bedruckt wie die Vorderseite, und die Vordrucke sind auf der Vorder- und Rückseite abermals uin 180 gegeneinander verdreht. Jedes Blatt 22 trägt also insgesamt. vier Vordrucke 21, die durch Umdrehen des Formulars und Faltung zur andern Seite nacheinander in die Beschrif tungslage gebracht werden können.
Das Kontenblatt 22 wird zur Vornahme einer Buchung gemäss Fig. 1 mit seiner Falt- kante 23 so an die Führungskante 19 der der rechten Seite aus unter der Leiste 26 hin durch über das Journalblatt 14 geschoben, bis es schliesslich an seinem linken Rand einen Anschlag findet. Die Leiste 26 ist an der Stelle angeordnet, wo sieh auf den zu be schriftenden Kontenblättern die Saldospalte befindet. Auch die Breite der Leiste 26 ent spricht der Saldospalte, so dass eine an dieser Stelle des Kontenblattes eingetragene Bu- ehung nicht auf das Journalblatt 14 durch geschrieben werden kann.
Die rechte Rahmen leiste des Farbblatthalters 28, 29 liegt eben falls verdeckt unter der Führungsleiste 26 der Buchungsunterlage. Der Griff 30 kann so nach oben umgelegt werden, dass er den Buchun gsvorgang auf dem Journalblatt 14 in den Zeilen auf der Höhe des Griffes nicht stört. Falls erforderlich, kann der Farbblatt balter 28, 29, wie strichpunktiert durch die Linie 34 in Fig. 4 angedeutet ist, nach rechts verlängert sein, wobei der Rahmen 28 eine zusätzliche Ausnehmung 28' für die hier durehzusehreibende Buchung aufweist.
Die Buchungsunterlage nach Fig. 8 ent spricht an sich der Buchungsunterlage gemäss Fig. 4. Sie ist hier aber mit einer auf- und abschiebbaren Doppeltasche 35, 36 versehen, damit eine zusätzliche Durehsehrift der Buchung des Kontenblattes auf einem zwei ten Buchungsblatt 37, z. B. einem Kontoaus zugsblatt, erfolgen kann, das über der Tasche 36 eingeführt wird. Der Taschenteil 36 ragt seitlich über den Taschenteil 35 hinaus, der art, dass die Originalbuchungen des Konten blattes sowohl auf dem Kontoauszugsblatt als auch auf dem Journalblatt 14 erscheinen, während die an der rechten Seite vorgenom menen Buchungen lediglich vom Kontoaus zugsblatt 37 auf das Journalblatt 14 über tragen werden.
Die Doppeltasche 35, 3 6 hat wie vorher nur einen einzigen, rahmenförmi- gen Träger 38, auf dem jedoch zwei verschie den lauge Schichten 39 bzw. 40 aus Trans parentpapier oder dergleichen angebracht sind. Der Rahmen 38 hat Aussparungen 41 und 42. Die Doppeltasche 35, 36 selbst liegt über den Führungsleisten 25, 26 und 27. Zu ihrer Führung dient einerseits ein Lap- pen 43, der aus der linken Rahmenleiste ge stanzt ist, unter die Führungsleiste 25 gelegt wird und dann die Tasche 35, 36 niederhält und anderseits ein schlauchartiges Führungs stück 44, das die Führungsleiste 26 umgreift.
Dieses Führ ungsstück kann selbständig sein und ist in diesem Falle in irgendeiner geeig neten Weise mit der von den Aussparungen 41 und 42 gebildeten Zwischenrahmenleiste in Verbindung gebracht. Es kann aber auch entsprechend dem Lappen 43 ans der Zwi- sehenrahmenleiste gestanzt sein und sich von der linken Kante her unter die Führungs- leiste 26 legen.
Ein Lappen 45 an der rech ten Kante des Rahmens 38 soll die Einfüh rung einer Mappe gemäss Fig. 7 erleichtern oder auch als Handgriff zum Entfernen der Doppeltasche 35, 36 von der Buchungsunter lage dienen, wenn sie, statt. in der dargestell ten Weise geführt zu werden, unter die Leisten 25 und 26 geschoben ist..
Anstatt die Durchschrift durch Zwischen lage eineu besonderen Farbblattes zu errei- chen, kann auch in bekannter Weise auf der Rückseite der die Erstschrift aufnehmenden Formulare ein entsprechend wirkender Farb- aufdruck angeordnet sein. In Fig. 10 bis 12 sind derart behandelte Kontoblätter 22, wie ;sie an Hand der Fig. 1 und 2 beschrieben wurden, dargestellt.
Diese ebenfalls durch Faltung gedoppelten Blätter 22 tragen nur einseitig, und zwar auf der in der Zeichnung nicht sichtbaren Seite, zwei nebeneinander liegende Beschriftungsvordrucke, während sie auf den einander zugekehrten Innenflächen mit den Farbaufdrucken 46 versehen sind. Diese beginnen beide in der Nähe der Falt- linie 23, also - von der zu beschriftenden Seite aus betrachtet - in der Nähe des linken Randes, wo bei einer Buchung Datiun und Text eingetragen werden.
Die Felder 46 sind hei der Ausbildung der Kontenblätter gemäss Fig. 10 so breit, da.ss sie sich auch noch hin ziehen über die Spalten, in welche die Kun denbeträge eingetragen werden. Während das Kontoblatt 22 nach Fig. 10 zur Führung eines Kundenkontos dient, soll das Blatt nach Fig. 11 z.
B. für ein Lieferantenkonto benutzt Buchungsunterlage 11 angelegt, dass der zu beschriftende Vordruck auf die Oberseite des Farbblattes 20 zu liegen kommt, während die zweite Blatthälfte auf der Unterseite der Un terlage 11 liegt. Darauf wird das Blatt 22 so weit entlang der Kante 19 verschoben, bis es zeilenrichtig mit dein Journalblatt 14 liegt. Wird darauf die Unterlage 11 abgesenkt, so wird damit gleichzeitig die unten liegende Hälfte des Blattes 22 eingeklemmt und da durch das Kontenblatt als Ganzes gegen eine ungewollte Verschiebung gesichert.
Wie in Fig. 1 der Zeichnung erkennbar ist, wird zunächst nur einseitig auf jeder Buchungsunterlage 11 ein Journalblatt ange bracht. Es besteht aber ohne weiteres die Möglichkeit, auch auf der Rückseite der Un terlagen 11 ebenfalls ein Journalblatt anzu heften. Für diesen Zweck braucht lediglich an dem linken Rand der Rückseite auch eine Führung für das Kontoblatt angebracht zu werden. Soll das Kontoblatt in der weiter oben geschilderten Weise mit einem Falz an der freien Aussenkante der Buchungsunter lage geführt werden,, so ist das ohne weiteres möglich, wenn zuvor der Einband 10, 11 umn 180 gedreht wird.
Praktisch kann dann in der Weise gearbeitet werden, dass die zu ver buchenden Vorgänge vorsortiert werden, so dass der Einband praktisch nur einmal ge dreht zu werden braucht. Auf diese Weise kann aber im gleichen Einband die doppelte Anzahl von Journalblättern untergebracht werden.
Für die Benutzung der Rückseite der Unterlagen 11 werden vorteilhaft die Wende reiter 21 am obern Rand der Unterlagen 11 angebracht. Ein Farbblatthalter kann in gleicher Weise wie bei der dargestellten Aus bildung am Rande der Unterlage 11 ange bracht sein. Sind die Kontenblätter 22 als Doppelblätter ausgebildet, die um eine Mit tellinie 23 gefaltet, sind, so können unter Um ständen auf den einander zugekehrten Seiten eines derartigen Kontenblattes Abdruckfarb- flächen angebracht sein, die sich bei gefalte tem Blatt im wesentlichen überdecken.
Es fällen also hier die sonst bei der rückseitigen Anbringung von Abdruckfarbflächen auftre tenden Nachteile fort.
Eine Beschmutzung der Hände und des Journalblattes ist nicht zu befürchten. Während bei der bisher beschriebenen Einrichtung der Farbblatthalter 17 seitlich an der Buellungsunterlage 11 angelenkt war, sind gemäss Fig. 4 zum Festhalten des Farb- blattes Deckleisten 25 und 26 angeordnet. Diese dienen gleichzeitig in Verbindung mit den obern und untern\Anschlagleisten zum Halten des Journalblattes 14, welches von der Seite her unter der Leiste 26 eingescho ben wird, bis sein linker Rand unter der Leiste 25 liegt. Der rechte Rand des Journal blattes wird dann unter eine Deckleiste 27 geschoben.
Das Farbblatt 20 ist im vorlie genden Falle in einer Parbblatt-Tasche unter gebracht., die aus einem rahmenförmigen Träger 28 und einer die ganze Rahmenfläche überdeckenden Schicht 29 aus dur chschreib- fälligem Transparentpapier besteht.. Das Transparentpapier 29 umgreift drei Seiten- ränder des Rahmens 28.
Lediglich all der rechten Seite, an welcher sieh ein Griff 30 befindet, besteht keine Verbindung zwischen dem Rahmen 28 und dem Transparentpapier 29. Von dieser Seite aus kann das Farbblatt 20 eingeschoben werden. Das geschieht bei spielsweise mit Hilfe der in Fig. 7 darge stellten Mappe 31, die die Gestalt eines Ak tendeckels hat, dessen Rücken einen geschlos senen Falzrand 32 aufweist. Am freien Deckelrand sind Fingerausschnitte 33 vorge sehen. Die Abmessungen der Mappe 31 ent sprechen im übrigen der Crösse des Farb- blatthalt.ers 28, 29.
Das in diesen Farbblatt- ha.lter einzuführende Farbblatt. 20 wird zu näehst in die Mappe 31 gelegt und gemein sam mit dieser sodann von der rechten Seite aus zwischen den. Rahmen 28 und dem Trans- parentpapier 29 eingeselloben. Wird dann über dem Ausschnitt 33 ein Fingerdruck auf den Rahmen 28 und das Transparentpapier 29 ausgeübt, so wird das Farbblatt 20 fest gehalten und die Mappe 31 kann seitlich wie der aus dein Halter 28, 29 herausgezogen werden. Der Farbblatthalter wird dann von werden.
Die Farbaufdrucke 46a beginnen wie derum in der Nähe der Faltlinie 23, so dass in der gleichen Weise wie bei der Ausbildung nach Fig. 10 Datum und Text durchgeschrie ben werden. Bei den Lieferantenkonten wer den die Beträge weiter seitlich eingetragen. Dementsprechend sind die Farbaufdruekfel- der 46a nur schmal, und weiter zur Seite ge rückt sind getrennte Farbaufdruckstreifen 47 vorgesehen. Bei den Sachkonten nach Fig. l2 schliesslich sind die Farbfelder 46a in gleicher Weise angeordnet, die Felder 48 dagegen sind noch weiter an den Aussenrand des Formular gerückt, also nochmals versetzt gegenüber den Feldern 47 der Lieferantenkonten.
Bei dieser Anordnung kann also eine Eintragung der Durchschrift an einer falschen Stelle des Journalblattes nicht stattfinden. Allerdings sind die Kontenblätter verhältnismässig breit, da drei Betragsspalten nebeneinander ange ordnet sind.
Es genügt aber auch, wenn jedes Konten blatt nur eine Betragsspalte aufweist und dann etwa in der gleichen Weise wie bei der Ausbildung gemäss der Fig. 10 rückseitig mit einem Farbaufdruck versehen ist. Wird dann der Farbaufdruek für Kunden z. B. grün, für Lieferanten rot und für Sachkonten braun, so sind auf dem Journalblatt ohne weiteres die Durchschriften voneinander zu unterscheiden, so dass sie auch getrennt addiert werden können. Wie in den Fig. 10 bis 12 erkennbar, decken seich die Farbaufdruckflächen 46 bis 48 auf der rechten und linken Formularhälfte derart, dass sie sich bei zusammengefaltetem Blatt nahezu vollkommen decken.
Der Farb- aufdruck auf den Rückseiten der Kontenblät ter lässt sich auch in hellen, sich von der Farbe der Kontoblätter wenig abhebenden F arbtönen herstellen. In diesen Fällen muss aber das Formular, auf welches durchge schrieben wird, derart farbig ausgebildet sein, dass sieh ein möglichst starker Kontrast ge genüber dem Farbaufdruck ergibt. Im übri gen spielt es keine Rolle, ob der Farbauf- druck unmittelbar auf den Formularen ange- bracht ist oder ob er mit Hilfe von aufgekleb ten Farbblättern erreicht wird.
Da der Einband 10 als Ordner ausgebildet ist und die Journalblätter mit ihren Bu- ehungsunterlagen 11 schreibfertig eingeordnet bzw. herausgenommen werden können, besteht die Möglichkeit, mehrere Personen gleichzei tig mit der Buchführung zu beschäftigen, indem die Unterlagen mit den Journalblättern aufgeteilt werden.
In gleicher Weise wie die Vorderseite kann auch die Rückseite der Buchungsunter lagen mit Haltevorrichtungen für ein Jour- nalblatt 14 versehen sein, die derart gestaltet sind, dass eine wenigstens annähernd tisch parallele Auflage der Buchungsunterlage ge währleistet ist. Analog können auch auf der Rückseite der Buchungsunterlagen Mittel zum Festhalten eines Farbblattes vorhanden sein.
Wenn die doppelseitig benutzbaren Bu chungsunterlagen in einem Einband 10 einge ordnet sind, so weisen sie mit Vorteil an ihrem obern Rand die für die Rückseite be stimmten Griffreiter auf, so dass nach Dre hung der Unterlagen bzw. des Einbandes 10 um 180 die Buchungen in der üblichen Weise erfolgen können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durchschreibeinrichtung für Loseblatt- Buchhaltungen im Einschriftsystem, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Journalblatt (14) eine eigene und unabhängige Buchungsunter lage (11) zugeordnet: ist., die eine Führung zur zeilengerechten Einstellung des Kontenblattes (22) aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Durchschreibeinrichtung nach Patent a.nspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Buehungsun@terlage (11) an einer Kante einen biegsamen Falzstreifen (7.2) besitzt, der am Aussenrand mit Aufreihmitteln versehen ist.2. Durchsehreibeinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Buchungsunterlagen (11) buchartig (Feg. l<B>)</B> zusammengefasst sind. 3. Durchsehreibeinrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchungsunterlagen (11) gestaffelte Griff reiter (21) zum Aufschlagen der Unterlagen (11) tragen. 4. Durehsehreibeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet., dass das Kontenblatt (22) lose an der freien Kante (19) der Buchungsunterlage (11) geführt ist. 5.Dur chschreibeinriehtun g nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der senkrechten Aussenkante der Buchungs unterlage (11) eine metallene Schiene (19) zur Führung für das Kontenblatt (22) ange bracht ist. 6. Durchschreibeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontenblatt (22) durch einen Falz (23) an der freien Aussenkante (19) der Buchungs unterlage (11) geführt ist. 7. Durchschreibeinriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dlass dlas Kontenblatt (22) als Doppelblatt ausgebildet. und um seine senkrechte Mittellinie (23) ge faltet ist, wobei der Beschriftungsvordrucek (24) auf den bei flach ausgebreitetem Blatt nebeneinanderliegenden Formularhälften um 180 gegeneinander verdreht ist. B.Durchschreibeinriehtung nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftungsvordruck e (24) auf der Vorder- und Rückseite des Formulars (22) um 180 gegeneinander verdreht sind. 9. Durchschreibeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Buehungsunterlage (11) ein Farbblatt- halter (17) angebracht ist. 10. Durehschreibeinrichtung nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Buchungsunterlage (11) am senkrech ten freien Rand derselben ein rahmenartig ausgebildeter Farbblatthalter (17) angelenkt ist. 11.Durchschreibeinrichtung nach Unter ansprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeich net, dass die metallene Führungsschiene (19) gleichzeitig zum Anklemmen des Farbblatt- halters (17) ausgebildet ist. 12. Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der rahmenförmige Farbblatthalter (17) als Dop pelplatte (17a, 17b) ausgebildet ist, deren an der Anlenkstelle (18) fest miteinander ver bundene Einzelplatten wenigstens in der Be schriftungslage an der gegenüberliegenden Seite durch eine lösbare Klammer (16) mit einander und mit der Buehungsunterlage (11) verbunden sind, so dass sie beim Umlegen der letzteren fest an dieser haften. 13.Durehschreibeinrichtung nach Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchungsunterlage (1l) auf ihrer Flach seite mit einer Halteklammer (16) versehen ist, die gleichzeitig als unterer Anschlag für das Journalblatt (14) dient, dessen senkrech ter, freier Rand geschützt in einem Falz (15) der Buchungsunterlage (11) liegt. 14. Durehschreibeinriehtung nach Patent anspruch, dadurclh gekennzeichnet, dass in gleicher Weise wie die Vorderseite der Bu chungsunterlage (11) auch ihre Rückseite mit Haltevorrichtungen für eilt Journalblatt (14) ersehen ist. 15.Durchschreibeinriehtung nach Unter ansprüchen 3 und 14, dadurch gekennzeieh- rnet, dass die für die Rückseiten bestimmten Griffreiter am obern Rande der Buchungs unterlagen angebracht sind, derart, dass nach Drehung der Buchungsunterlagen (11) um l80 die Buchung in der üblichen Weise vor sieh gehen kann. 16. Durchschreibeinrichtung nach Unter- ansprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den einander zugekehrten Innenflächen des Doppelblattes (22j Abdruckflächen (46-48) angebracht sind, die sieh bei gefaltetem Blatt wenig tens annählernd überdecken. 17.Durclhschreibeinrichtung nach Unter anspruch 1.6, dadurch. kerinzeielinet, ilass nur die zum Durchschreiben benützten Teile des Kontoblattes rückseitig einen abgegrenz ten Fa.rbdruiek (46-48) aufweisen. 18. Durchschreibeinriehtung nach Unter- aruspnutcli 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdruekfläehen einen Kontrastton zur Papierfarbe des darunterliegenden Papiers aufweisen. 19.Dur chschreibeinrichtung nach Unter- anspruelh 16, zur Verwendung beim Ein-Spal ten-Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kontenblattart eine eigene Farbe für die Ab1cdruckfarbflächen (46) vorgesehen ist. 20. Durchschreibeinrichtung nach Unter- ansprtclh 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbblatthalter (20) einen Rahmen (28) auf weist, dessen Rahmenaussparung mit einer Schicht (29) aus durchschreibfähigem Werk stoff derart überzogen ist, dass der Rahmen und die Schicht zusammen eine einseitig offene Tasche bilden. 21.Dur chschreibeinrichtung nach Unter- anspruclh 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbblatt-Tasche zwei übereinanderlie gende Schichten aus durehschreibfähigem Werkstoff aufweist. 22. Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbblatt-Tasche einen Griff (30) auf weist, der so umgelegt werden kann, dass er den Buchungsvorgang in den Zeilen seiner Höhe nicht stört. 23. Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbblatt-Tasche an der linken Seite von einer Führungsleiste (25) und ausserdem von einer weiter rechts liegenden, das Journalblatt (14) übergreifenden, zweiten Führungsleiste (26) gehalten und geführt ist. 24.Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass siele die zweite Führungsleiste (26) an der Stelle der Saldospalte des Kontenblattes be findet und in ihrer Breite der Saldospalte entspricht. 25. Druchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die rechte Rahmenleiste der Farbblatt-Tasche ebenfalls der Stelle und der Breite der zwei ten Führungsleiste (26) entspricht. 26. Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rahmenleiste der Farbblatt-Tasche eine mit einer von den beiden Führungsleisten (26) der Buchungsplatte zusammenwirkende Führung (44) aufweist. 27.Durchschreibeinrichtung nach Unter anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (44) einen selbständigen Teil bildet, der in lösbarer Verbindung mit dem Farbblatt-Tasehenrahmen steht. 28. Durchsehreibeinrichtimg nach Unter anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbblatt-Tasche an dem der Führung (44) gegenüberliegenden Ende einen Lappen (43) hat, der im Zusammenwirken mit der ihm zugeordneten Führungsleiste (25) der Buchungsunterlage (11) ebenfalls die Tasche führt und sie niederhält.29. Durchschreibeinrichtang na:eh Unter anspruch 20, gekennzeichnet durch eine in die Farbblatt-Tasche einschiebbare, der Farb- blattgrösse angepa.sste Mappe (31), die am Rücken einen geschlossenen Falzrand (32) hat, der bei eingeschobener Mappe aus der Tasche herausragt, und die ferner an den freien Deckelkanten mit, einem Fingeraus schnitt (33) versehen ist.
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