CH296097A - Klauenfreilaufkupplung. - Google Patents

Klauenfreilaufkupplung.

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CH296097A
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claw
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Gmbh J M Voith
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Gmbh J M Voith
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/10Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Klauenfreilaufkupplung.       Die Erfindung betrifft eine Verbesserung       an        Klauenfreilaufkupplungen    mit Klinken  sperre zum     svnelivonisierten    Einrücken eines       Klauenkranzes    einer     sehraubenartig    auf einer  Welle     versehiebbaren    Kupplungsmuffe in  einen andern     Klauenkranz.    Wenn eine solche  Kupplung zur Verbindung zweier senkrechter  Wellen dient.,

   so wird im     Freilaufzustand    die  Kupplungsmuffe zum Beispiel -unter der Wir  <U>kung</U> ihres eigenen Gewichtes mit den     Lintern          Stirnfliiehen    ihrer Klauen gegen die obere       Stirnfläelie    des     (-uegenlzlai-ienkranzes    gedrückt  so     dass    die Klauen aufeinander gleiten.

   Da  nun stets ein gewisses Spiel zwischen den in  Eingriff     befindliehen    Klauen vorhanden ist       und    ausserdem die Kanten der Klauen leicht  abgerundet sind, so rücken die Klauen bei  dem erwähnten     Aufeinandergleiten    fortwäh  rend etwas ineinander     und    werden dann durch  die normale     Freilaufwirkung    der Kupplung,  also durch die Wirkung des     Steilgewindes,     wieder herausgezogen.

   Dieses mit einer der       1)i-ellzalildifferenz    zwischen     Kupphingsmuffe          mid        Gregenklauenkranz    mal der Zähnezahl ent  sprechenden Frequenz erfolgende Hin- und       Herffleiten    wirkt sieh sehr nachteilig aus, da  es die Klauen stark beansprucht und zu deren  Beschädigung führen kann.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zu-          ,"runde,    diese nachteiligen Folgen durch eine  besondere Gestaltung der Klauen beseitigen  zu können. Sie besteht in dem Vorschlag, die    im     Freilaufzustand    einander zugekehrten  Stirnseiten der Klauen der     Klauenkränze     mit einer derart schräg verlaufenden     Fläche.-          auszubilden,        dass    die vorauseilende Kante die  ser     Sehrägfläche    jeder Klaue des im     Freilauf-          zustand    schnelleren.

   Teils gegenüber der nach  eilenden Kante axial     ziirüekstelit,    während die  vorauseilende Kante der     Schrägfläehe    jeder  Klaue des jeweils langsameren Teils gegen  über der nacheilenden Kante axial vorsteht.  Durch diese Massnahme wird erreicht,     dass    die  Klauen ohne erheblichen Stoss aneinander ab  gleiten     bzw.    einander abweisen können.  



  Ausser in dem oben genannten Fall der  Anordnung der Kupplung zwischen zwei senk  rechten Wellen tritt die erwähnte Schwierig  keit, z. B. auch bei     Klauenfreilaufk-Lipplungen     mit     Klinkenhilfsgesperre    in doppelter Anord  nung,     sogenannten    Doppelkupplungen, auf..

    Hierbei ist das     Andrüeken    der verschieb  baren Kupplungshälfte gegen die Klauen der  einen oder andern Kupplungshälfte im     Frei-          laufzustand    dadurch zu erklären,     dass    sich die       versehiebbare    Kupplungshälfte hierbei gegen  über den beiden andern Kupplungshälften  mit verschiedener     Relativgesehwindigkeit     dreht, so     dass    die Klinken der einen Klinken  reihe häufiger ratschen als die Klinken der  andern Klinkenreihe.

   Dieser Unterschied hat,  das Verschieben der Kupplungsmuffe nach  derjenigen Seite zur Folge, auf der die Klin  ken mit der kleineren     Hätifigkeit    ratschen, so           dass    auf dieser Seite die Klauen der     Kupp-          lungsmuffe    an die     Cegenilzlatien'-eclrüekt        wer-          c     den.

    Bei einer solchen Doppelkupplung mit  einer gemeinsamen Kupplungsmuffe für       weeli.selweises    Eingreifen in zwei     versehie-          dene    Kupplungshälften werden die Klauen  der     Kupplungsmuffe    an beiden Stirnseiten  und die Klauen der beiden andern     Klauen-          kränze    an der dem     Klauenkranz    der ausge  rückten Kupplungsmuffe zugekehrten Stirn  seite in der angegebenen Weise     abgesellrä,-.'t.     



  Bei einer besonderen Ausführungsform  solcher     Klauenfreilaufkupplungen    können die  Klinken bei übermässiger Beanspruchung in  folge ungewöhnlicher Betriebsbedingungen       (z.B.        Rüekwärtsumlaufen    der     Antriebs-          niasehine    infolge Frühzündung) ausweichen  und die Kupplungshälften entgegen der nor  malen     Freilaufriehtung    einander überholen.

    Sofern bei einer solchen Ausführung ausser  dem die oben genannten Konstruktionsbedin  gungen vorliegen, also etwa Einbau zwischen  zwei senkrechte Wellen oder in doppelter An  ordnung, sind die im     Freilaufzustand    einan  der zugekehrten Stirnseiten der Klauen     V-Tör-          mig    abzuschrägen.

   Da bei der     zuletzterwähn-          ten        Überholriehtung    mit ausweichenden Klin  ken die auf die Klauen wirkenden Kräfte  wesentlich grösser sein können als bei der nor  malen Überholrichtung im     Freilaufzustand,     werden die Neigungen der zwei     Sehrägflächen     der doppelt     abgesehrägten        Klauenstirnseiten     vorteilhaft verschieden gross gewählt,

   und  zwar werden die Gleitflächen für die nicht  normale     Überholriehtung    stärker geneigt als       (Iie        (-r'leitfläehen    für die normale     Cberliolriell-          tung.    Die Erfindung wird an Hand einiger  in der Zeichnung dargestellter Ausführungs  beispiele im folgenden noch näher erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine einfache     Klauenfreilauf-          kupplung    in     lotreehter    Anordnung     und          Fig.    2 einen     aehssenkreeliten    Schnitt     hierz        ii     in Richtung     A-A    gesehen sowie       Fig.   <B>3</B> einen     Zylindersehnitt    durch die       Klauenkränze.     



       Fil-.    4 zeigt eine Doppelkupplung mit nor  malen Klinken im axialen Schnitt und         Fign   <B>)</B> einen     Zylindersehnitt    durch die       Klauenreihen.     



  Die     Fig.   <B>6</B>     und   <B>7</B> zeigen im axialen >Schnitt       und    im     aehssenkreehten        #,#3ehiiitt    eine Doppel  kupplung mit      ,gesichertem         Klinkenhilfs-          gesperre,    angewendet als     Sehaltkupplung    bei  einem     Zweigangplanetengetriebe.     



       Fig.   <B>8</B> ist hierzu ein     Zylindersehnitt    durch  die     Klauenkränze.     



  Die     Klauenfreilaufkupplung    der     Fig.   <B>1</B>  besitzt einen mit der normalerweise in     Rieh-          tun----    des     Ilfeils   <B>1</B> treibenden Welle 2 verbun  denen Kranz von Klauen<B>3</B>     und    eine auf einem  Steilgewinde der angetriebenen Welle 4     ver-          sehraubbar        Zelagerten        Kii        plungsmuffe   <B>5</B>     mit          p     einem Kranz von Klauen<B>6</B> und mit den Sperr  klinken<B>7.</B> Diese sind an der untern,

   Stirnseite  des die Klauen<B>6</B> bildenden     Flansehes    der       Kupplungsmuffe    drehbar befestigt. Die Na  sen<B>8</B> der Klinken     (Fig.    2) zeigen entgegen  der     Antriebsriehtung   <B>1,</B> so     dass    sie sieh beim  Antrieb durch die Wolle 2 zum Einrücken  der Kupplung gegen die Flanken der einen  <B>C</B>  oder andern Klaue<B>3</B> legen und beim     Anfab-          ren    die Kupplungsmuffe auf dem Steil  gewinde, der aus     Fig.   <B>1.</B> ersichtlichen     Rieh-          tung    des Gewindes entsprechend,

   aus der in       Fig.   <B>1</B> gezeigten Stellung nach unten ver  schrauben und ihre Klauen<B>6</B> stosslos (syn  chronisiert) in die Lücken zwischen     de'n     Klauen<B>3</B> einschieben. Wenn jedoch die getrie  bene Welle 4 die treibende Welle<B>92</B> überholt,  wird die     KLippiiiiigsiiiiiffe    nach oben aus dem       Klaueneingriff        herausgesehoben,    zurück in  <B>C</B>  die in     Fig.   <B>1</B> gezeigte Stellung. Unter ihrem  Eigengewicht liegt sie dabei mit den untern  Stirnseiten ihrer Klauen<B>6</B> auf den obern  Stirnseiten der Klauen<B>3</B> der treibenden       Ktippl-Lin,-,-sliälfte    auf.

   Diese     Stirnseiten    sind       nun    in der aus der     Fig.    3 ersichtlichen Weise       abgesehrägt,    wo     aueb.    den verschiedenen     Um-          fangsgesehwindigkeiten    entsprechend ver  schieden     o-rosse        Drehriehtungspfeile    einge  zeichnet sind.

   Aus der     Fig.   <B>3</B> ist ersichtlich,       dass    die Vorderkante oder vorauseilende  Kante<B>6'</B> der schneller laufenden Klauen<B>6</B>  gegenüber der Hinterkante oder     naelleilenden     Kante<B>V</B> axial zurückgesetzt ist, während die      Vorderkante<B>3'</B>     der    langsamer laufenden  Klauen<B>3</B> gegenüber deren     I-Iinterkante   <B>V</B>  axial, vorsteht.

   Es ist     ersielitlieh,        dass    einmal  die normale     Freilaufriehtung    die Kupplungs  muffe nach oben schraubt bis die Klauen  ausser Eingriff kommen,     dass    dann die     Cre-          wiehtswirkung    der Muffe die Klauen der  Muffe und die Klauen der primären     Kupp-          Jun,--shälfte    in     Aehsriehtung        gegeneinander-          drückt    und versucht, die Kupplung     einzurük-          ken,

          und        (lass    schliesslich die     Sehrägflächen          ein(,        Abweisewirkung    erzeugen, die der     Ge-          wiehtswirkung    entgegenarbeitet und ein     unge-          f#llt-Iielies        Aufeinandergleiten    der Klauen     zür          Foll--e    haben.  



  Bei dem in     Fign    4 gezeigten weiteren     Aus-          fülirungsbeispiel    einer Doppelkupplung ist  ausser der Primärwelle 2 mit dem Kranz von  Klauen<B>3</B> und der Sekundärwelle 4 mit der  Kupplungsmuffe<B>5</B> mit einem. Kranz von  Klauen<B>6</B> noch ein drittes Glied<B>10</B> mit einem  Kranz von Klauen<B>1.1.</B> vorhanden.

   Die     Kupp-          Jungsmuffe   <B>5</B> trägt     auf    beiden Seiten des       Klauenflansehes   <B>je</B> eine oder mehrere Sperr  klinken 12     bzw.   <B>13,</B> von denen die Klinken<B>13</B>  mit ihren 'Nasen in die     Drehriehtung   <B>1.</B> der  Antriebswelle und die Klinken 12 mit ihren  Nasen<B>(8</B> in     Fig.    2) entgegen dieser     Drehrieh-          tung    zeigen.

       Zur    Verriegelung der Kupp  lungsmuffe dient eine in einer Verzahnung  14 der     Kupplungsmuffe    gleitende     Sperrmulfe     <B>15,</B> die mit ihren Zähnen<B>1.6</B> in die Zähne<B>17</B>  eines auf der Welle 4 festsitzenden Teils ein  greifen kann.  



  In der untern Hälfte der     Fig.    4 ist die       Kupplungsmuffe    in ihrer linken     Endstellung     gezeigt, die durch den Anschlagring<B>18</B> fest  gelegt ist. Die Sperrmuffe<B>1.5</B> ist in der Sperr  stellung gezeigt, so     dass    sich die     Kupplungs-          nitiffe    nicht     versehieben    und die Kupplung  in beiden Richtungen Kraft übertragen kann.

    Soll, nun etwa bei Verwendung dieser Doppel  kupplung in einem     Gesehwindigkeitsweehsel-          getriebe    auf einen andern Gang umgeschaltet  werden, so wird nach     Entriegelung,    das heisst  Verschiebung der Sperrmuffe<B>15,</B>     dureh        Gas-          gliehmen    die Drehzahl der Welle<B>1</B>     verrin-          weg          gert,

      so     (lass    sieh die     Kupplungsnraffe    über    das Steilgewinde aus dem Eingriff mit den  Klauen<B>3</B> in die in     Fig.    4 oben dargestellte  Mittelstellung     heraussehraubt.    In diesem Be  triebszustand dreht sieh die Welle 2 mit klei  ner, die Welle 4 mit grösserer     Gesehwindig-          keit,    während sieh der Teil<B>10</B> etwa auf Grund  einer entsprechenden Übersetzung zwischen  den Teilen 2 und<B>10</B> mit noch grösserer     Ge-          sehwindigkeit    dreht.

   Dabei sollen die Klin  ken<B>13</B> vorübergehend wesentlich öfter als die  Klinken 12     ratsehen.    Die aus der grösseren  Häufigkeit der Schläge der Klinken<B>13</B>     resul-,          tierende    Kraft     versehraubt    die     Kupplungs-          inuffe    etwas nach links, derart,     dass    die linken  Stirnflächen der Klauen<B>6</B> gegen die rechten       Stirnfläehen    der Klauen<B>3</B> zur Anlage kom  men. Diese Stirnflächen verlaufen nun in  gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbei  spiel nach     Fig.   <B>1</B> beschrieben, schräg.

   Sie kön  nen daher, wie dies     Fig.   <B>5</B> zeigt, aufeinander  abgleiten. Die Klauen weisen einander so  lange ab, bis beim Erreichen und     Durehlau-          fen    der Drehzahlgleichheit zwischen den  Kränzen der Klauen<B>11</B> und<B>6</B> das andere       Klinkengesperre,   <B>13,</B> zur W     irkung    kommt, das  die     Kupplungsmuffe    dann in die     reclite        End-          stellung    verschiebt.

   In der angegebenen Weise  verlaufen auch die andern Stirnflächen der  Klauen<B>6</B> und die mit diesen Flächen zusam  menarbeitenden     Stirnfläehen    der Klauen<B>11,</B>  so     dass    auch bei jenem Betriebszustand, bei  dem die Klinken 12 häufiger ratschen als die  Klinken 13, die Klauen<B>6</B> und<B>11</B> aufeinan  der abgleiten können.  



  In den     Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> ist eine der Ausfüh  rung nach den     Fig.    4 und<B>5</B> weitgehend ähn  liche Doppelkupplung in einem Zweigang  getriebe eingebaut dargestellt. Mit der in  Richtung des Pfeils 20' umlauf enden An  triebswelle 20 ist eine Trommel mit     eineni     Kranz von Klauen 21 verbunden. Eine Ver  längerung 22 der     Antriebswelle    trägt den  Planetenstern<B>23</B> mit den Planeten des     Pla-          retengetriebes,    dessen Aussenrad 24 von der       Abtriebswelle   <B>25</B> getragen wird.

   Das Sonnen  rad<B>26</B> sitzt auf einer     11,11,iffe   <B>27,</B> die mit einem  Steilgewinde versehen ist, auf dem die Kupp  lungsmuffe<B>28</B> mit dem Kranz von Klauen<B>29</B>      und den Klinken<B>30</B> und<B>31</B> gelagert ist. Der  dritte Kranz von Klauen<B>32</B> wird von einer  mit dem Gehäuse des Getriebes verbundenen  Scheibe<B>330</B> gebildet. Auf der Kupplungsmuffe  ist noch eine Sperrmuffe 34 mit einer     Ver-          riegelungsver7ahnung    vorgesehen, die in eine  Verzahnung<B>35</B> auf der Gewindemuffe<B>27</B> ein  geschoben werden kann.  



  Die Nasen<B>36</B> und<B>37</B> der Sperrklinken<B>30</B>  und<B>31</B> sind derart     abgesehrägt        (Fig.   <B>7),</B>     dass     sieh die Klinken dann, wenn sie bei     ausser-          gewöhnliehen    Betriebsbedingungen mit einem  zu hohen Drehmoment belastet werden, selbst  tätig um ihre Drehzapfen verdrehen und  ausser Eingriff mit der das Drehmoment über  tragenden Verzahnung kommen. Beispiels  weise kann dieser Belastungsfall durch ein  unbeabsichtigtes Umkehren der Drehrichtung  der Getriebeantriebswelle eintreten.

   Es werde  beispielsweise angenommen,     dass    sieh die  Kupplungsmuffe<B>28</B> ganz links, also die  Klauen der Kupplungsmuffe in Eingriff mit  den Klauen 21 befinden, was bei dem ge  zeichneten Getriebe dem direkten Gang ent  spricht, während die rechte Endstellung der       Kupplungsmaffe    den übersetzten Gang er  gibt. Die Antriebsmaschine und das Getriebe  sollen sieh in Ruhe befinden. Ferner soll die  Sperrmuffe zur     Vorwählung    des höheren  Ganges nach rechts gerückt sein; das ist die  in     Fig.6    gezeichnete Stellung, in der die  Sperrmuffe die     Kupplungsmuffe   <B>28</B> freigibt.

    Weiterhin sei nun angenommen,     dass    die An  triebsmaschine in Gang gesetzt wird und     dass     sie infolge von Frühzündung einige     Rück-          wärtsumläufe    macht. Wenn die Antriebswelle  20 bei ruhender Welle<B>25</B> rückwärts läuft  (Pfeil<B>38),</B> dreht sich die     Sonnenradmuffe   <B>27</B>  infolge der     übersetzung    im Planetengetriebe  schneller     rüekwärts    als die Antriebswelle 20,  so     dass    die von der Muffe 34 freigegebene       Gewindemuffe   <B>28</B> durch das Zusammenwir  ken der Klauen 21 mit den Klauen<B>29</B> nach  rechts bewegt wird.

   Sobald die Kupplungs  muffe die in     Fig.   <B>6</B> gezeichnete Stellung er  reicht, kommen die Klinken<B>31</B> mit den Zäh  nen<B>32</B> in Eingriff und bremsen die Drehung  der Kupplungsmuffe ab, während sieh die    Klinken<B>30</B>     noeh    im Bereich der Klauen 21  befinden. Die Klauen 21     drüeken    gegen die  Klinken<B>30</B> der     Kapplungsmaffe,    deren an  derer Klinkensatz<B>Öl</B> die -Muffe gegen  fest   abstützt. Da die Klinken<B>30</B> nun     ',    wie in       Fig.   <B>7</B> gezeigt, an ihren Nasen<B>36</B>     abgesehrägt     sind, können sie unter dem auf sie übertra  genen     Rüekwäi#tsdrelin-ioiiient    ausweichen.

   Die  Klauen 21 können daher über die Klinken in  einer     deni        Uhrzeigersinn    entgegengesetzten  Richtung (in     Fig.   <B>7)</B> über die Klinken     hin-          wegratsehen.    Damit ist eine     Brueligefahr    für  die Klinken     ausgesehlossen.     



  Auch bei einer solchen     Kupphingsausfüb-          rung        nun    bringt die     Absehrägung    der Stirn  seiten der Klauen der     Kupplungsmuffe    und  der innern Stirnseiten der Klauen 21 und<B>32</B>  die     _gleichen    Vorteile wie oben an Hand der       Fig.    4 und<B>5</B>     besehrieben.    -Mit     Rüeksielit    dar  auf aber,     dass    bei einer solchen Ausführung  mit bei unzulässiger Belastung ausweichenden  Klinken     aiieh    die umgekehrte     Relativdrehrieh-          tung    vorkommt,

   sind hier die erwähnten       Klauenstirnseiten        V-förmig        abgesehrägt.    Dies  ist in     Fig.   <B>8</B> dargestellt. Dabei ist auch noch  gezeigt,     dass    die     Absehrägun-    nach der einen  <B>C</B>     LI     Seite mit steilerem Winkel ausgeführt ist als  nach der andern Seite, um so dem Umstand  Rechnung     züi    tragen,     dass    bei dem zuletzt     be-          sehriebenen    umgekehrten     -Uberholvorgang    mit  ausweichenden Klinken die beanspruchenden  Kräfte grösser sind als beim normalen Über  holvorgang.

  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Klauenfreilaufkupplung mit Klinkenge- sperre zum synchronisierten Einrüeken eines Klauenkranzes einer auif einem Steil-ewinde einer Welle versehraubbar gelagerten Kupp lungsmuffe, in einen andern KlaLienkranz, dadurch gekennzeichnet,
    dass an den im Frei- laufzustand einander zugekehrten Stirnseiten der Klauen der Klauenkränze eine derart sehräg verlaufende Fläche gebildet ist, dass die vorauseilende Kante dieser Sehrägfläche jeder Klaue des im Freilaufzustande schnel leren Teils gegenüber der naeheilenden Kante axial zurüeksteht, während die vorauseilende Kante der Sehrägfläehe jeder Klaue des<B>je-</B> weils langsameren Teils gegenüber der nach eilenden Kante axial vorsteht,
    so dass die Klauen als Abweiseklanen wirken können. UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Klauenfreilaafkupplung nach Patent- ansprueh, als Doppelkupplung mit einer zum weeliselweisen Eingriff in zwei Klauenkränze bestimmten Kupplungsmuffe mit entgegen gesetzt zueinander gerichteten Sperrklinken ausgebildet, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Klauen der Kupplungsmuffe auf beiden Stirnseiten und die dem ausgerückten Klauen- kranz der Kupplungsmuffe zugekehrten Stirnseiten der beiden Gegenklauenkränze eine Sehrä,-,fläehe der angegebenen Art auf weisen.
    2. Klauenfreilaufkupplung nach Patent- ansprueh, mit bei Ciberbeanspruehi-ing aus weichenden Klinken, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Stirnseiten der Klauen V-förmig abgesehrägt sind.
    <B>Z,</B> <B>3.</B> Klauenfreilaufkupplung nach Patent anspruch und Unteransprueh <B>1,</B> mit bei Über beanspruchung aLtsweiehenden Klinken, da durch gekennzeichnet, dass die erwähnten Stirnseiten der Klauen V-förmig abgesehrägt sind. 4. Klauenfreilaufhupplung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die bei nicht normaler Überholrichtung wirksamen Sehrägfläehen der Klauenstirnseiten steiler ausgebildet sind als die bei normaler Überholrichtung wirk samen.
    <B>5.</B> Klauenfreilaufkupplung nach Patent- ansprueh und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die bei nicht nor maler Überholrichtung wirksamen Sehrägflä- chen der Klauenstirnseiten steiler ausgebildet sind als die bei normaler Überholrichtung wirksamen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175496B (de) * 1958-11-25 1964-08-06 Renk Ag Zahnraeder Freilaufkupplung, insbesondere fuer Zahnraeder-wechselgetriebe
US6384082B1 (en) 1998-08-29 2002-05-07 Bayer Akitengesellschaft Snail bait

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DE1175496B (de) * 1958-11-25 1964-08-06 Renk Ag Zahnraeder Freilaufkupplung, insbesondere fuer Zahnraeder-wechselgetriebe
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