CH296154A - Schaltgerät mit elektromagnetischer Auslösevorrichtung. - Google Patents

Schaltgerät mit elektromagnetischer Auslösevorrichtung.

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CH296154A
CH296154A CH296154DA CH296154A CH 296154 A CH296154 A CH 296154A CH 296154D A CH296154D A CH 296154DA CH 296154 A CH296154 A CH 296154A
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CH
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plunger
release
switching device
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constriction
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Inventor
Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/34Electromagnetic mechanisms having two or more armatures controlled by a common winding

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Schaltgerät mit     elektromagnetischer        Auslösevorrichtung.       Die     Schnellauslösung    bei Schaltgeräten er  folgt in der Regel mit Hilfe eines Elektro  magneten, welcher bei     Stromdurchfluss    einen  auf die     Sehalterverklinkung    wirkenden Anker  in Bewegung bringt. Die gebräuchlichen An  ker sind Klapp- oder Tauchanker.  



  Soweit es sich um Schaltgeräte handelt,  welche hohe     Kurzschlussströme    abschalten  müssen, kommt es darauf an, dass die Schnell  auslösung möglichst rasch erfolgt, damit die  zu schützende Anlage keinen Schaden erleidet  und gegebenenfalls vorgeschaltete, höher ab  gestufte Sicherungsorgane nicht ansprechen.  Die schnelle Abschaltung ist aber auch des  wegen erwünscht, damit z.

   B. bei Abschaltung  von     Gleichstrom-Kurzschlüssen    der     Abschalt-          moment    auf einen möglichst niedrig liegenden  Punkt der ansteigenden Stromkurve zu liegen  kommt und das Schaltgerät gebrauchsfähig       bleibt.    Für Forderungen des Berührungs  schutzes wird ausser der Schnellauslösung  noch eine niedrig liegende Grenze der Auslöse  stromstärke verlangt.  



       L    m diese Anforderungen, insbesondere  wenn sie mit ein und derselben Magnetspule  erfüllt werden sollen, zu erfüllen, ist es not  wendig, eine Spule mit hoher     Windungszahl,     gutem     Eisenschluss    und einen     Auslösemecha-          nismus    mit äusserst geringem     Verklinktnmgs-          druck    anzuordnen.  



  Diese Massnahmen haben ausser einer Ver  teuerung auch noch elektrische und konstruk  tive     :Yachteile    zur Folge. Die Spule darf z. B.    bei Nennstrom eine begrenzte     Erwärmung,     welche durch den Draht- oder Bandquer  schnitt der Spule bedingt ist und daher durch  die Wahl eines angemessenen Querschnittes  bestimmt werden kann, nicht überschreiten.  Eine hohe     Windungszahl    geht daher auf  Kosten von zusätzlichem Material und der  Baugrösse. Ein guter     Eisenschluss    verteuert  ebenfalls, bringt zusätzliche Erwärmung und  beeinträchtigt     me-Ar    oder weniger die Licht  bogenlöschung durch die Kraftlinien.

   Kleine       Verklinkungsdrücke    anderseits erfordern  grosse Übersetzungen beim Schaltmechanis  mus; dies bedingt aber eine Verzögerung der       Abschaltgeschwindigkeit,    da bei grosser über  setzung viel     Leerlaufwege    in Kauf genommen  werden müssen. Ausserdem erfordert auch  diese Massnahme zusätzlichen     Kostenaufwand     und Bauraum.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den diese Nachteile dadurch beseitigt, dass  mindestens zwei     Auslöseanker    vorgesehen sind,  die bestimmt sind, je nach der Grösse des       Auslöseimpulses    unabhängig oder abhängig  voneinander auf eine     Auslöseverklinkung    des  Schaltschlosses zu wirken.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung mit zwei Ankern darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht,       Fig.    2 eine Vorderansicht des Schaltmecha  nismus.      Mit<I>b</I> ist ein mit einem Tauchanker     a    ohne  zusätzliche Befestigungsmittel     einhängbar    ver  bundener, gelenkig gekuppelter Klappanker  bezeichnet, welcher gleichzeitig das Übertra  gungsglied zur     Auslöseverklinkung    c bildet.  Diese beiden Anker führen zusammen gleich  zeitig die Auslösung herbei. Dem Tauchanker       a    ist noch ein Magnetpol e zugeordnet.

   Der  Tauchanker     a    hat am freien Ende eine     lauf-          rollenähnliehe        Einschnürung        cal.    Über diese  wird der am freien Ende mit einem offenen  Schlitz     b1    versehene Klappanker b gebracht,  welcher in Punkt f gelagert und unter der  Wirkung der Feder h steht, welche den Klapp  anker in die in der Zeichnung     gezeigte    Lage  bringt.

   Der Tauchanker wird ohne     zusätzliche     Befestigungsmittel in den     Spulenkörper    ein  gelegt und bei stromlosem Zustand der Spule  vom Klappanker mittels des Begrenzungs  anschlages     cal    in die gezeichnete Lage mit  genommen. Beim Auftreten eines kleinen  Magnetfeldes nimmt der Tauchanker den  Klappanker mittels des Anschlages     a2    mit  (voneinander abhängig wirkende Anker), bei  Vorhandensein eines starken Feldes unter  stützt der Klappanker die Bewegung des       Tauehankers,    indem er gegen den Begren  zungsanschlag     %    schlägt (voneinander unab  hängig wirkende Anker).

   Beide Begrenzungs  anschläge der     Einschnürung    des Tauchankers,  welcher zweckmässig aus einem     Stück    be  steht, sind allseitig     verrundet,    so dass eine gute  und fast reibungslose gelenkige Verbindung  ohne     zusätzlielleBefestigungsmittel    wie Schrau  ben, Niete und dergleichen und eine einfache  Montage geschaffen sind. Es ist nur ein fester  Drehpunkt f und nur eine für beide Anker  gemeinsame Feder h. vorgesehen.

   Der Spulen  körper hat keinen besonderen Befestigungs  flansch; Längenunterschiede innerhalb einer  Fabrikationsserie vom Drehpunkt f zum Teil       a1    und sonstige     Fabrikationsgenauigkeiten     werden durch den Schlitz     b1    und dadurch aus  geglichen, dass das Ankerlager f um den  Punkt<I>i</I> in     Fig.2    in Richtung des Pfeils     k          verdrehbar    angeordnet ist.  



  Die beiden Anker der dargestellten Aus  lösevorrichtung bilden zusammen einen sich    ohne zusätzliche Mittel ergebenden     günstigen          Eisenschluss,        vveleher    die magnetische     Blasung     an der     Kontaktunterbrechungsstelle    d nicht       beeinträchtigt.    Der konstruktive     Vorteil    des  Ausführungsbeispiels besteht darin, dass das  ohnehin notwendige Übertragungsglied b  gleichzeitig als Anker ausgebildet ist. Jeder  Anker würde für sich allein die Auslösung  bei einer bestimmten Stromhöhe J und einer  bestimmten     Amperewindungszahl        AW    bewerk  stelligen.

   Die Wirkung beider Anker     zusam-          men    ist jedoch derart, dass für die Auslösung  beim Strom J z. B. nur noch     etwa    0,5     AW     nötig sind. Dadurch kann die Spule gegen  über den bisherigen auf halbe Grösse oder bei  gleicher Grösse auf eine um etwa 50     %    tiefer  liegende     Auslösegrenze    gebracht. werden.

   Das  hohe Anzugsmoment dieser fast reibungslos  beweglich gekuppelten Anker gestattet ausser  dem einen kurzen     Hebelübertragungsweg    zur       Verklinkungsstelle,    wodurch ein schneller me  chanischer Ablauf des     Auslösev        organges    bis  zur Kontaktöffnung und mithin sehr kurze       Abschaltzeiten    erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltgerät mit elektromagnetischer Aus- lösev orrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Auslöseanker vorgesehen sind, die bestimmt sind, je nach der Grösse des Auslöseimpulses unabhängig oder abhän gig voneinander auf eine Auslöseverklinkung des Schaltschlosses zu wirken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit einem Tauchanker (a.) einhängbar verbundener, ge lenkig gekuppelter Klappanker (b) zugleich das mechanische Übertragungsglied vom Tauchanker zur Auslösev erklinkung bildet und dass dem Tauchanker ein feststehender Magnetpol (e) zugeordnet ist. 2. Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gebiet kleinerer überströme vor wiegend der Tauchanker und in einem Gebiet. grösserer Überströme beide Anker die Aus lösung herbeiführen. , 3.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und -Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Tauchanker (a) am freien Ende eine Einschnürung (a1) besitzt, welche in einen am freien Ende des Klappankers an- geordneten offenen Schlitz (bi) hineinragt, wobei zwecks Erzielung einer guten Gelenkig keit die die Einschnürung des Tauchankers bildenden Begrenzungsflächen allseitig abge rundet sind.
CH296154D 1950-10-21 1951-10-19 Schaltgerät mit elektromagnetischer Auslösevorrichtung. CH296154A (de)

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DE296154X 1950-10-21

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ID=6090294

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CH296154D CH296154A (de) 1950-10-21 1951-10-19 Schaltgerät mit elektromagnetischer Auslösevorrichtung.

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CH (1) CH296154A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0420517A3 (en) * 1989-09-25 1992-05-27 Westinghouse Electric Corporation Circuit breaker with low current magnetic trip

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0420517A3 (en) * 1989-09-25 1992-05-27 Westinghouse Electric Corporation Circuit breaker with low current magnetic trip

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