CH296212A - Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern. - Google Patents
Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern.Info
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- F16K7/02—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
- F16K7/04—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
- F16K7/07—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of fluid pressure
- F16K7/075—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of fluid pressure a rigid body being located within the tubular diaphragm
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Description
Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern.
Bekannt sind für die Abstützung verwen dete Pendelhalbachsen mit einer zusätzlich ab gefederten Kurbel. Diese Kombination hat jedoch folgende Nachteile: 1. Die Federung der Kurbel arbeitet bei gezwungenermassen kurzem Hub der Kurbel zu stark progressiv.
?. Infolge des Versehwenkens des Rades um die Wagenlängsachse einerseits und der Kurbel -um die Achse der Pendelhalbachse anderseits muss für einen störend wirkenden breiten Radkasten gesorgt sein.
3. Am unangenehmsten ist das Verschwen- ken der Kurbel beim Bremsen und Anfahren, das senkrechte Bewegungen des Fahrzeugober teils zur Folge hat.
Diese Nachteile sollen erfindungsgemäss durch die Kombination einer am Fahrzeug oberteil angelenkten Pendelhalbachse und das Laufrad führender, an der Pendelhalb achse unter Bildung eines Gelenkviereckes an geordneter Lenker beseitigt sein.
Durch die Anordnung von Sperrmitteln kann ermöglicht sein, dass die Pendelhalbachse gegenüber dem Fahrzeugoberteil bzw. die Len ker gegenüber der Pendelhalbachse blockiert werden können. Bei Blockierung der Pendel- halbachse gegenüber dem Fahrzeugoberteil bilden Halbachse und Oberteil zusammen einen starren Körper, so dass die das Rad füh renden Lenker allein um ihre Anlenkbolzen an der Pendelhalbachse schwingen (besonders geeignet für glatte Fahrbahn, z. B. Auto bahn).
Dagegen bilden die Pendelhalbachse und die Lenker bei Blockierung der letzteren ge genüber der Pendelhalbachse einen starren Körper, so dass das aus Rad, Lenker und Pen- . delhalbachse bestehende Aggregat um die An lenkstelle der Pendelhalbachse am Oberteil schwingt (besonders geeignet im Gelände).
Es kann dabei zur Bedienung der Sperr mittel eine besondere Schaltvorrichtung in der , Reichweite des Fahrers vorgesehen sein. Vor zugsweise werden die Sperrmittel aber vom Getriebeschalthebel aus betätigt. Das Einrük- ken der Sperrmittel kann dabei in der Weise erfolgen, dass beim Schalten eines kleineren Ganges die Lenker mit der Pendelhalbachse und beim Schalten eines grösseren Ganges die Pendelhalbachse mit dem Fahrzeugoberteil starr verbunden werden und dass beim Schalten eines mittleren Ganges sowohl die Lenker als auch die Pendelhalbachse frei schwingen können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Abstützungseinrichtung unter Verwendung von Metallfedern in Vor deransicht und Fig. 2 eine Abstützungseinrichtung unter Verwendung von Gummifedern in Vorder ansicht ; Fig. 3 stellt die zugehörigen Sperr- und Schaltmittel vergrössert im I-forizontalschnitt dar.
-Nach Fig. 1 sind die Räder 1. an den je aus den Lenkern 2, 3 und dem Achsschenkel träger 4 bestehenden CTelenkvierecken befestigt. Die Lenker 2, 3 sind einerseits durch die Bolzen 5, 6 an dem Achsschenkelträger 4 und anderseits durch die Bolzen 7,
8 an der Pen- dellialbaehse 9 angelenkt. Die Pendellialb- aehsen sind ihrerseits wieder durch den Bol zen 10 an einem auf einem Längsmittelträger 1.3 befestigten Gehäuse 11 für ein Blattfeder paket 12 angelenkt. Mit den Gelenkaugen auf den Bolzen 8 stützen sieh die Pendelhalb aehsen 9 gegen das Blattfederpaket 12 ab. Ausserdem stützt sich jeder untere Lenker 3 über eine Schraubenfeder 14 gegen einen Fe derbock 15 an der Pendelhalbaehse 9 ab.
Die Pendelhalbachsen sowie die Lenker sind nun nach Belieben ein- und ausschaltbar. Hierzu können einmal die Pendelhalbachsen 9 gegenüber dem Gehäuse 11 blockiert werden. In diesem Fall wirken die Pendelhalbaehsen 9 und das Gehäuse 11 zusammen als starres Gebilde mit den Anlenkbolzen 7 und 8 für die Lenker 2, 3. Bei Unebenheiten der Fahr bahn schwingen also lediglich die Lenker 2, 3. In diesem Falle übernehmen sie die Haupt federung (kleine Federkonstante) was vor allem bei einer Fahrt auf ebener Fahrbahn (Autobahn), bei der eine grosse Fahrgeschwin digkeit entwickelt werden kann, günstig ist.
Bei Blockierung der Lenker gegenüber den Pendelhalbachsen wirken die ersteren und die Halbachsen zusammen als starres Gebilde, das bei Auftreffen von Stössen auf das Rad um den Anlenkbolzen 10 der Pendelhalbachse am Gehäuse 11 schwingt. In diesem Falle über nimmt die Pendelhalbaehse die Hauptfede rung (grosse Federkonstante), was vor allem bei Geländefahrten günstig ist. Das Blockieren der Pendelhalbachsen 9 gegenüber dem Gehäuse 11 und der Lenker 2, 3 gegenüber den Pendelhalbachsen 9 erfolgt z.
B. din:-eli Sperrmittel an den Anlenkbolzen 10 bzw. 7, 8, durch welche eine Drehung der Halbachsen bzw. der Lenker in ihren Gelen ken unmöglich gemacht werden kann. Einrük- ken und Ausrücken der Sperrmittel können durch einen besonderen Bedienungshebel in Reichweite des Fahrers erfolgen.
Da mit gro sser Geschwindigkeit im allgemeinen auf lan gen, geraden Strecken mit (geringen Uneben heiten, dagegen mit geringerer Geschwindig keit in Kurven oder im Gelände gefahren wird, können die Sperrmittel vorteilhafter weise auch mit dem (xetriebesehaltliebel gekup pelt sein, derart, dass bis ztt einem bestimmten Gang die Sperrmittel.
für die Lenker einge rückt bleiben, nach Ausrücken dieses Ganges und Überschalten auf den nächst höheren aber ausgerückt werden, so da.ss beide Fede rungen ansprechen. Erst bei Einrücken des direkten Ganges oder des Schnellganges kön nen dann ebenfalls durch den Getriebeschalt hebel selbsttätig die Sperrmittel für die Pen- delhalbachsen eingerückt werden, so dass ledig lieh die Federung der Lenker anspricht.
Zur Sperrung der Gelenke kann die Ein richtung beispielsweise die folgende Ausbil dung haben: Durch einen. am Längsträger 13 befestigten Querträger 18 sind zwei Zapfen 19, 20 hindurchgeführt, an denen je eine Stange 21 bzw. 22 mittels der Universalgelenke 23 bzw. 24 befestigt ist. Die Stangen 21, 22 sind anderseits über Universalgelenke 25 bzw. 26 mit in einer Brücke 27 gelagerten Achsen 29 bzw. 30 verbunden, auf denen je ein Ritze] 31 bzw. 32 aufgekeilt ist.
Die Ritze] 31, 32 greifen ihrerseits in Verschiebezahnräder 33 bzw. 34 ein, die mittels Innengewinde auf Ge windezapfen 35 bzw. 36 aufgeschraubt sind. Die Zapfen. 35, 36 bilden mit den Anlenk- bolzen 10, 8 der Pendellialbaehse 9 bzw. des obern Lenkers 2 ein Stück;
zwischen den Ver- schiebezahnrä.dern 33, 34 und der Pendel- halbaehse 9 bzw. dem Lenker 2 sind auf den Bolzen 10, 8 Kupplungsstücke in Form von Sperrkonussen 37 bzw. 38 verschiebbar ange- ordnet, die mit kegeligen Innenflächen über entsprechende kegelförmige Zapfen 39, 40 als (Tegenkupplungsteile greifen. Der Zapfen 39 ist an einem der beiden an dein Längsträger 1:3 starr befestigten Augen 46 vorgesehen, in denen der Bolzen 10 drehbar gelagert ist.
Mit einer Innenverzahnung greifen die Sperr konusse 37, 38 ferner in ein entsprechendes Keilnutenprofil 41, 42 der Bolzen 10, 8 ein.
Der Bolzen 8 ist durch einen Stift 28 in der Pendelhalbachse 9 und durch einen Stift 43 in der Brücke 27 gegen Drehung und Ver- sehiebung gesichert. Ebenso ist der Bolzen 10 durch einen Stift 41 in der Pendelhalbachse 9 und durch einen Stift 4.5 in der Brücke gegen Drehung und Verschiebung gesichert.
Zur Sperrung des Gelenkes am Bolzen 10 wird der Zapfen 19 vom Fahrer in irgend einer Weise (z. B. elektrisch, durch Bowden zug, mittels des Schalthebels oder dergleichen) gedreht. Über das Universalgelenk 23, die Stange 21, das Gelenk 25, die Achse 29 und das R.itzel 31 wird dabei auch das Verschiebe zahnrad 33 gedreht, das sieh bei dieser Dre hung auf dem Gewindezapfen 35 axial ver schiebt. Mit seiner dem kegelförmigen Zap fen 39 zu liegenden Stirnseite nimmt das Ver schiebezahnrad 33 den Sperrkonus 37 mit, bis dieser sieh fest gegen die Kegelfläche des Zap fens 39 gelegt hat.
Dadurch wird die Pendel halbachse 9 starr mit dem Längsträger 13 ver bunden, so dass nur die Lenker um ihre Bol zen schwingen können. Zur Lösung dieser Sperrung wird durch Drehung des Zapfens 19 das Zahnrad 33 in entgegengesetzter Rich tung bewegt, so dass der z. B. unter der Wir kung einer (nicht dargestellten) Rückführ- Feder stehende Sperrkonus 37 von dem Kegel zapfen 39 abrückt.
Die Sperrung des Gelenkes am Bolzen 8 sowie die Lösung der Sperrung mittels des Sperrkonusses 38 erfolgen in gleicher Weise durch Betätigung desselben von dem Zapfen 20 aus.
Beins Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Gelenkaugen mit dein Anlenkbolzen 8 durch vorzugsweise anvulka.nisierte Gummi Ilülse.n 16 verbunden. Ferner sind die Pendel- halbaehsen 9 in bekannter Weise mittels Gummihülsen 17 auf dem rohrförmigen Längs- mittelträger 13 befestigt.
Wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 können auch hier die Pendelhalbachsen 9 gegenüber dein Längsmittelträger 13 und die Lenker gegenüber den Pendelhalbachsen blockiert werden, so dass nur die Lenker in Wirkung treten bzw. mit den Pendelhalb- aehsen ein starres Gebilde darstellen, das um die Achse des rohrförmigen Längsmittelträ- gers 13 schwingt. Ein- und Ausrücken der Sperrmittel kann wie beim Ausführungsbei spiel nach Fig. 3 erfolgen.
Die beschriebene Einrichtung kann zur Abstützung des Fahrzeugoberteils auf Vorder- wie auf Hinterrädern sowie auf angetriebenen oder nicht angetriebenen Rädern verwendet
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstüt zung des Oberteils auf den Rädern, gekenn zeichnet durch die Kombination einer am Fahrzeugoberteil angelenkten Pendelhalbachse und das Laufrad führender, an der Pendel halbachse unter Bildung eines Gelenkviereckes angeordneter Lenker. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anordnung von Sperr mitteln für die Erzielung einer starren Ver bindung wenigstens eines der beweglichen ; Achsteile mit dem von ihm getragenen Teil des Fahrzeuges. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel für die starre Verbindung der Pendelhalbachse mit dem Fahrzeugoberteil vorgesehen sind. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel für die starre Verbindung der Lenker mit der Pendelhalbachse vorgesehen sind. 4. Einrichtung nach -Unteranspruch 1, an Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer besonderen Schaltvorrich tung für die Sperrmittel in der Reichweite des Fahrers. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, an Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel vom Getriebeschalthebel aus betätigt werden. 6.Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel mit dem Schaltgetriebe derart verbunden sind, dass beim Schalten eines kleineren Ganges die Lenker mit der Pendelhalbachse und beim Schalten eines grösseren Ganges die Pendel halbachse mit dem Fahrzeugoberteil starr ver bunden werden und beim Schalten eines mitt leren Ganges sowohl die Pendelhalbachse als auch die Lenker frei schwingen können. 7.Einrichtung nach Unteranspruch 6, an Kraftfahrzeugen mit Längsmittelträger, da durch gekennzeichnet, dass die Pendelhalb achse (9) einerseits schwingbar am Längsmit- telträger (13) befestigt ist und sich anderseits mit dem Anschlussgelenkteil für den obern Lenker (2) gegen ein ebenfalls am Längsmittel träger befestigtes Blattfederpaket abstützt, und dass zwischen den intern Lenker (3) und einen darüber an der Pendelhalbachse (9) vor gesehenen Federbock (15) eine weitere Feder (14) geschaltet ist. B.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pendelhalb achse (9) mittels Gununihülse (17) am Fahr zeugoberteil und einer der Lenker mittels Gummihülse (16) an der Pendelhalbachse drehelastisch befestigt ist. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrmittel eine Kupplung bilden, deren einer Teil un- drehbar auf dem einen und deren anderer Teil undrehbar auf dem andern der zu verbin denden Teile des Fahrzeuges angeordnet ist. 10.Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Len ker (2) an mindestens einem seiner Augen zur Lagerung des durch die Pendelhalbaehse (9) hindurchgeführten Anlenkbolzens (8) einen kegelförmigen Zapfen (40) aufweist, dem ge genüber auf dem Bolzen (8) undrehbar ein Sperrkonus (38) axial verschiebbar angeord net ist, und dass an mindestens einem der bei den am Fahrzeugoberteil starr befestigten Augen (46) zur Aufnahme des Anlenkbolzens (10) für die Pendelhalbaehse (9) ein kegel förmiger Zapfen (39) und diesem gegenüber auf dem Bolzen (10) undrehbar ein Sperr konus (37) axial verschiebbar angeordnet. ist. 11.Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschie bung der Sperrkonusse (37, 38) über je ein vom Fahrer aus betätigtes Verschiebezahnrad (33, 34) erfolgt und beide Zahnräder (33, 34) vor einem Ritzel (31, 32) angetrieben und mit tels in einen mit dem Bolzen (10, 8) in einer Flicht liegenden Gewindezapfen (35, 36) ein greifender Innengewinde verstellt werden. 12.Einrichtung naeli Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (29 bzw. 30) der Ritzel (31, 32) in einer auf den Enden der Gewindezapfen (35, 36) befestigten Brücke (27) gelagert und an Gelenkstangen (21, 22) angeschlossen sind, die anderseits mit durch einen Querträger am Fahrzeug (18) hindurchgeführten, über eine Antriebsvorrich tung vom Fahrer betätigbaren Zapfen (19, 20) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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