CH296220A - Vorrichtung zum Verändern des Luftdruckes in Fahrzeugreifen auch während der Fahrt. - Google Patents

Vorrichtung zum Verändern des Luftdruckes in Fahrzeugreifen auch während der Fahrt.

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CH296220A
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    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  Vorrichtung     zum    Verändern des Luftdruckes in Fahrzeugreifen auch während der Fahrt.    Es sind verschiedene Vorrichtungen be  kannt, die es erlauben, den Luftdruck in  Fahrzeugreifen gegebenenfalls während der  Fahrt     zii    verändern. In einigen Fällen war  dabei die Anordnung so getroffen, dass die       luftdiehte    Verbindung zwischen einem festen  Teil des Fahrzeuges und dem umlaufenden       liad    erst im Bedarfsfalle selbsttätig herge  stellt wurde. Hierdurch wurde eine     Abnut-          ziirrg    der Dichtung weitgehend verhindert.  Die bekannten Vorrichtungen sind jedoch in  folge ihres Aufbaues nicht geeignet, den Luft  druck auch während der Fahrt. zu messen.

    Des weiteren erlauben die bekannten Vorrich  tungen auch nicht eine Ausführung, bei der  die Veränderung des Luftdruckes     selbsttätig     durchgeführt wird.  



  Die vorliegende     Erfindung    stellt sieh die  Aufgabe, die Nachteile der bekannten     Vor-          rielrtungen    zu beseitigen. Die erfindungsge  mässe Vorrichtung zum Verändern des     Luft-          druckes    in Fahrzeugreifen auch während der  Fahrt ist.

   eine solche, bei welcher die Verbin  dung zwischen einem festen Teil     des    Fahrzeu  ges und dem     rimlaufenden    Rad mittels Druck  luft hergestellt werden kann,     und    sie zeich  net sieh durch einen, zum umlaufenden Rad  axial     versschiebbar    angeordneten     Drucküber-          tragungskörper    aus, der sieh mit einer axialen  Bohrung in Flucht mit dem Sitz des zentral  angeordneten     Reifenventilkörpers    befindet,  wobei eine in der Bohrung verschiebbare Na  del     dazu    eingerichtet ist,

   ein     willkürliehes    Ab-    heben des     Reifenventilkörpers    zur Messung  des Reifendruckes auch während der Fahrt  zu gestatten.  



  Mit Vorteil kann die axiale Verschiebung  des     Druckübertragungskörpers    durch einen  mittels Druckluft gesteuerten Kolben erfol  gen, dem ein     Verriegelungsorgan    zugeordnet.  ist, das ihn unabhängig vom     Luftdraack    in  Angriffsstellung am     Druekübertragungskör-          p    r festhält. Ferner kann durch diesen Kolben  eine Bohrung führen, die in Arbeitsstellung  des     Druckübertragungskörpers    zur wahlwei  sen Verbindung des Reifens mit einer     Füll-          luftleitung    bzw. mit, einer     Messluftlleitung    ein  gerichtet ist.

   Die Vorrichtung kann zur axia  len Verschiebung des     Druckübert.ragungskör-          pers    von Hand oder durch in     Abhängigkeit     vom Reifendruck selbsttätig arbeitende  Steuerorgane, zum Beispiel Magnetspulen,  eingerichtet sein. Die Vorrichtung kann durch  Druckmesser, gegebenenfalls für jeden ein  zelnen Reifen des Fahrzeuges, ergänzt sein.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung veranschaulicht. Es  zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein Ventil  nach Linie     I-1    der     Fig.2.        Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     11-II     der     F'ig.1.        Fig.    3     einen)    Längsschnitt durch den mitt  leren Teil des Ventils bei Betätigung,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     IV-IV     der     F'ig.    5,

             Fig.    5 einen Längsschnitt durch den glei  chen Teil wie in     Fig.3    in Ruhestellung,       Fig.    6 einen Längsschnitt durch den Steuer  schalter für Füllung in grösserem Massstab  nach Linie     VI-VI    der     Fig.    8,       Fig.    7     einen    Längsschritt! durch den Steuer  sehalter für Entlüftung in grösserem Massstab,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie       VIII-VIII        d'er        Fig.        ö,          Fig.    9 eine Ansicht der Leitbuchse und des  Bolzens,

         Fig.    10 einen Längsschnitt der Teile nach       Fig.    9 in der Ruhestellung des Ventils,       Fig.    11 die     Leitbuchse    und den Bolzen  bei     Betätigung    des Ventils und       Fig.12    eine Ansicht der     Kontroll-    und  Einstellgeräte am Armaturenbrett.  



  Bei der dargestellten Vorrichtung ist je  dem Radreifen und somit. jedem Radkörper  des Fahrzeuges ein Ventil zugeteilt.  



  Das Gehäuse 1 des Ventils besteht aus  einem mittels eines Gewindestutzens 2 mit der  feststehenden Radachse gesichert     versehraub-          ten    feststehenden Gehäuseteil 4 und einem  mit. dem Radkörper verbundenen umlaufen  den Gehäuseteil 3. Beide Gehäuseteile sind  aufeinander durch ein Kugellager 5 abge  stützt.  



  In dem     durchbohrten    Achsschenkel sind  zum Ventil drei Leitungen geführt, und zwar  eine     Dinlckluftleitung    6 von einem Druck  luftbehälter (nicht gezeichnet), eine     Messluft-          leitung    7 zum Reifendruckmesser am Arma  turenbrett sowie ein Kabel 8 vom Armaturen  brett.  



  Der feststehende Gehäuseteil 4 des Ventils  trägt axial einer     Druckzylinder    9 und einen  in ihm in Achsrichtung verschiebbaren Druck  kolben 10. Gegen Drehung ist. der Druck  kolben 10 durch seine Führung in Nuten 11       gesiehert.    Auf dem     Druckzylinder    9 sitzt ein       Begrenmingsring    12, der dem im     Druekkolben     10 befindlichen Federkolben 13 einen An  sehlag gibt. Zwischen beiden: Kolben ist eine  Druckfeder 14 angeordnet. Der Federkolben  13 erhält seine zentrale Führung durch den       Druekkolben    10.

      Dem Druckkolben 10 ist im Druckzylinder  9 ein     Zylindervorraum    1.5 vorgelagert., der ge  genüber der     Druekzy        linderbohrung    geringe  ren Durchmesser aufweist, so dass der Druck  kolben. 10 bei seiner Zurückführung in die  Ruhestellung nicht in den Vorraum gelangen  kann. Im Zylindervorraum     15    befindet sich  eine Zugfeder 16, die den Zylinder 9 mit dem       Dxiiekkolben    10 verbindet     und    die Aufgabe  hat, diesen beim Abschalten des     Ventils    in  seine Ruhestellung zurückzuführen und dort  zu halten.  



  Im     Drtiekzylinder    9 ist axial ein Bolzen  17     vorhanden,    der eine Längsbohrung 18 und  an -dem vom     Druekkolben    abgewandten Teil  eine Aussparung 19 besitzt.     (Fig.   <B>10).</B> Der  Bolzen 17 ist, mit dem     Druckzylinder    9 ver  schraubt und gibt. dem     Druckkolben,    10 eine       mittige    Führung. Die Aussparung 19 dient  zur Aufnahme eines Ventilkegels 20, der mit  einer Nadel 21 starr verbunden ist. Die Nadel  21 ist. im Durchmesser schwächer gehalten als  die     Bohrung    18 des Bolzens 17. Zum Zwecke  einer zentralen. Führung bei der Betätigung  ist die Nadel 21 mit- Führungsflügeln 22 ver  sehen.  



  Der Bolzen 17 trägt eine verschiebbar auf  ihm angeordnete Leitbuchse 23. Beim Betä  tigen des Druckkolbens 10 wird sie durch  eine Magnetspule     2-I        (Fig.    4), die einen ein  armigen     Ilebel    25 in eine in ihr befindliche       Ausnehmung    26 einrasten lässt, von diesem  mitgenommen. Der Hebel. 25 wird durch eine       Zugfeder    2:7 wieder in seine Ruhestellung ge  bracht.  



  Gelangt     nun        Druckluft    an einem Ventil  kegel 28 vorbei in den     Zylinderv        orraum    15,  so wird der Druckkolben 10 unter Mitnahme  der Leitbuchse 23 in seine     Arbeitsstellung    ge  bracht und in ihr festgehalten.     Dies    erfolgt  durch einen     Winkelhebel    29, der durch eine  Magnetspule 30 betätigt werden kann und  dessen Nase 31 in eine Kerbe 32 des     Druck-          kolbens    10 einrastet.  



  Nach erfolgter Arretierung des Druckkol  bens 10 wird die Sperrung der Leitbuchse 23  durch die Magnetspule 24 aufgehoben. Eine       nviseben        Leitbuebse    23 und     1)raekzylinder        11         angeordnete Zugfeder 33 bringt. die erstere  wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Die       Leitbiiehse    23 hat eine Bohrung 34. Der Bol  zen 17 besitzt ebenfalls im Bereich seines  Sitzes in der Leitbuchse 23 eine Bohrung 35,  die mit. seiner axialen Bohrung 18 in     Ver-          b'indiung    steht.

   In der     Ruhestellung    des Druck  kolbens 10 sind diese beiden     übereinanderlie-          genden    Bohrungen 34 und 35 durch den  Druckkolben 10 überdeckt. Bei dem Zurück  gleiten der Leitbuchse 23 in ihre Anfangs  stellung gelangen diese beiden Bohrungen im  Zylindervorraum frei übereinander. 'Somit  kann nunmehr die Druckluft durch diese  Bohrungen in die axiale Bohrung 18 des Bol  zens<B>17</B> gelangen.  



  Der Federkolben 13 ist durch eine ge  sicherte Verschraubung 36 mit einem     Druck-          übertragungskörper    37 axial fest, aber dreh  bar verbunden. Der     Druekübertragungskörper     37 hat die Form einer axial     auseinandergezo-          genen    Kugel und hat in seiner Längsachse  eine Bohrung 38. In der Ruhestellung des       Druckkolbens    10     liegt    er frei drehbar in einer  runden muldenförmigen Aussparung des Fe  derkolbens 13. Durch seine Bohrung 38 ist  die Nadel. 21 hindurchgeführt.  



  Bei einer Betätigung des Druckkolbens 10  und damit. des Federkolbens 13 wird der     Druck-          übert.ragungskörper    37 in eine halbkugelför  mige     Ausbuchtung    39 des umlaufenden Ge  häuseteils 3     hineingedrückt.    Dadurch gelangt  die Bohrung 38 des     Druckübertragungskör-          pers    37 auf den in Flucht dazu befindlichen  Zugangskanal 40 einer     kegeligen    Bohrung 41  im rotierenden Teil 3 des Ventilgehäuses 1.  Da der Federkolben 13 nur axial verschiebbar  gehalten ist, erfolgt. gegebenenfalls ein Mut  drehen des     DruckübertTagiingskörpers    37.

   Die  Nadel 21 ragt bis nahe an die Bohrung 41  heran und kann bei einer axialen Verschie  bung gegen die Bohrung 41 hin einen diese  abschliessenden zentralen     Reifen.ventilkegel42     heben.  



  Die     Druekluftleitung    6 mündet- in eine  luftdicht, abgeschlossene Kammer 43. In: dieser  befindet sich eine Magnetspule     44    und ein  von ihr betätigter zweiarmiger Hebel 45, der    um den, Punkt 46 drehbar gelagert ist. Bei  einer Einschaltung der Magnetspule 44 kann  also der     Ventilkegel    28 gehoben werden und  dadurch Druckluft auf dem vorhergehend be  schriebenen Weg dem umlaufenden Ventil  gehäuseteil 3     zugeführt    werden. Eine Zug  feder 47 hat. die Aufgabe, den zweiarmigen  Hebel 45 bei Nichtbetätigung in seine Ruhe  stellung zurückzuführen.  



  Im     Druckzylinder    9 ist eine     luftdichte     Kammer 48 angeordnet, in die die     mit    einem  Reifendruckmesser verbundene     Messluftlei-          tung    7 einmündet. In der Kammer 48 befin  den: sich eine Magnetspule 49 und ein zwei  armiger Hebel 58, der an dem in der Aus  sparung 19 des Bolzens 17 liegenden Ventil  kegel 20 und damit an der Nadel 21 angreift. ,  Eine Zugfeder 51 führt den zweiarmigen  Hebel 50 in seine     Ausgangsstellung    zurück.  



  Um dem umlaufenden Teil 3 des Ventil  gehäuses und somit dem Radreifen     Fülluft          zuzuführen,    wird nicht nur durch die Magnet  spule 44 in der Kammer 43 der zweiarmige  Hebel 45     betätigt.,        sondern    ebenfalls durch die  Magnetspule 49 der zweiarmige Hebel 50 in  der Kammer 48 und damit auch die Nadel 21,  damit der Ventilkegel 4,2 gehoben wird.  



  Soll jedoch dem rotierenden Teil des Ven  tilgehäuses Reifenluft zum Messen entzogen  werden, so muss mittels der Magnetspule 44  der Ventilkegel 28 für den Durchlauf eines  Druckluftstromes gehoben' werden, der für  diesen Fall nur die Aufgabe hat, den Druck  kolben 10 in seine Angriffsstellung am Druck  übertragungskörper 37 und, diesen in Anlage  am umlaufenden Gehäuseteil 3 zu bringen.  Nach Erreichen der Sperrung wird der c       Stromzufluss    zur Magnetspule 44 unterbro  chen und damit auch die weitere Zufuhr von  Druckluft. Alsdann wird die Magnetspule 49  betätigt, was zur Folge hat,     dass    der Ventil  kegel 20 gehoben und die Nadel 21 in An- s  griff an dem     Ventilkegel    42. gebracht wird.

    Dadurch wird erreicht, dass Reifenluft aus  dem rotierenden Gehäuseteil 3 durch die Boh  rung 18 in die Kammer 48 und somit. durch  die     Messluftleitung    7 an den hierfür ange  schlossenen     Druckmesser    gelangt.      Soll der Reifendruck vermindert, werden,  so genügt     die    Einschaltung der Magnetspule  49. Die Ventilnadel 21 hebt den Kegel 42  von seinem Sitz und die Reifenluft kann frei  entweichen.  



  Die erwähnten 'Schaltungen der Magnete  können willkürlich von Hand erfolgen oder  aber automatisch. Im nachstehenden sind die  Mittel     zur    automatischen Schaltung     ,dargelegt.     



  Im feststehenden Gehäuseteil 4 sind um  den Druckzylinder 9 ein 'Schalter 52. für die  Füllung, ein Schalter '53 für die Entlüftung  sowie blosse Führungsorgane angeordnet. Die  einzelnen Schalter und Führungsorgane sitzen  in Zylindern 52' bzw.     5i3'    am     'Teil    54 des  feststehenden Gehäuseteils 4. Die Schalter be  sitzen je zwei einander gegenüberliegende  Reihen von     hintereinanderliegenden    Metall  platten 55, die gegeneinander durch nichtlei  tende Platten 5.6 isoliert sind. In den Zylin  dern 52' und 513' ist, ein Kolben 57 verschieb  bar, der bei den Schaltern mit zwei bzw.  einem Kontaktring 58 versehen ist. Der Kol  ben 57 trägt an seinem dem umlaufenden  Gehäuseteil zugewandten Ende eine Laufrolle  59.

   In. seinem Innern ist. eine einen Bund 60  tragende     Kolbenstange        6@1    angeordnet. Die       Kolbenstange    61 ist durch einen     Zylinder-          abschlrzssdeckel    62 geführt. Zwischen diesem  und dem Bund 60 befindet sich eine     Druck-          feder    63.  



  Zwei Schubringe 64 und 65 sind im um  laufenden     Gehäuseteil    konzentriert zueinan  der so angeordnet, dass sie bei der Umdre  hung des umlaufenden     Gehäuseteils    3 eine Ab  lauffläche der     zugeordneten    Rollen<B>5</B>9 bil  den. Die Schubringe 64 und 65 liegen in  Aussparungen 6,6 des umlaufenden Gehäuse  teils 3 und sind- in drei gleich weit. vonein  ander entfernten Punkten durch Schub  stangen 67 mit je einem !Steuerkolben 68  verbunden, der im Zylinder 69 geführt. ist.  



  Jeder Zylinder 69 ist mit. einem aufge  schraubten     Verschlussdeckel    70 versehen.     Zwi-          sehen    dem Steuerkolben 68     und,    dem     Ver-          sehlussdeckel    70 befindet sich eine Druck  feder 71. Durch Öffnungen 72 im Zylinder  69 drückt die Reifendruckluft. auf den Steuer-         kolben    68.

   Da mit dem Steuerkolben 68 über  die Schubstange 67 der Schubring 61     bzw.    65  in     Verbindung    steht., so werden Schwankun  gen des     Reifendruckes    im umlaufenden Ge  häuseteil 3 über die unter Federdruck ab  laufenden     Laufrollen    59 den Kolben 57 mit  geteilt. Die     Kolben    5 7 bestreichen mit ihren  Kontaktringen 58 bei     Kolbenbetätigung    die  leitenden Metallplatten 55     und    stellen damit  eine     Stromverbindung    zwischen den Metall  platten der einander gegenüberliegenden  Reihen her in dem Masse, wie die Metallplat  ten nacheinander bestrichen werden.  



  Beim     Füllungssebalter    52 sind zwei Grup  pen von     Metallplattenreihen    vorgesehen. Die  erste Gruppe dient zur Steuerung der Fül  lung. Wird beispielsweise vom Fahrzeugfüh  rer ein gewisser     Fülldruckwert    eingestellt,  so wird demzufolge Strom zu der diesem       Druckwert    entsprechenden Metallplatte 55 ge  leitet. .Solange sieh der Reifendruck unter  halb dieses Wertes befindet, sind die für  die Füllung benötigten     Magnetspulen    einge  schaltet, so     dass,    eine Zuführung von Druck  luft stattfindet.  



  Mit der Zunahme des     Reifendruckes    wird  der Kolben 57 verschoben, bis er mit seinem  Kontaktring 58 die unter Strom gesetzte  Metallplatte 55 der einen Reihe berührt und  dadurch eine     Verbindun-    zur Metallplatte 55  der andern, gegenüberliegenden Reihe herbei  führt. Durch Schliessen dieses Stromkreises  werden sämtliche für die Füllung eingeschal  teten Magnetspulen wieder abgeschaltet.  



  Der     Entlüfttrngssehalter    53 besitzt nur  eine Gruppe von     Metallplattenreihen.    In die  ser wird ebenfalls die gleiche Metallplatte 55  bei der Wahl des Druckwertes unter Strom  gesetzt. Solange der     Reifendruck    oberhalb  dieses Wertes steht, ist die     Magnetspule    für  die Entlüftung eingeschaltet.

   Vermindert sich  im umlaufenden Gehäuseteil der Reifendruck,  so gelangt der Kontaktring 58 in den Bereich  der stromführenden     3letallplatte    55 und       bleibt    auch bei einer weiteren     Drtiekabnahmc     zufolge des breit gehaltenen Kontaktringe  ständig in     Verbindung    mit dieser     betreffen.     den.     Metallplatte,    wodurch eine sofortige Ab-           sehaltung    der Magnetspule für die Entlüf  tung vorgenommen wird.  



  Die zweite Gruppe von     Metallplattenrei-          hen    im     Füllsehalter    52 dient. der Schaltung  einer     Hauptkontrollampe    73 am Armaturen  brett.  



       Am    Armaturenbrett des Fahrzeuges sind  ferner ein     Il        auptschalter    74 für Abschaltung  der Vorrichtung, Messen des     Reifendruekes     und automatische Schaltung, zwei Druck  stufensehalter 75, gemeinsam für die beiden  Hinter- bzw. Vorderräder, und vier     Kontroll-          lampen    76 vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorriehtung zum Verändern des Luft- druekes in Fahrzeugreifen auch während der Fahrt, bei welcher die Verbindung zwischen einem festen Teil des Fahrzeuges und dem umlaufenden Rad mittels Druckluft herge stellt werden kann, gekennzeichnet durch einen zum umlaufenden Rad axial verschieb bar angeordneten Druckübertragungskörper (37), der sich mit einer axialen Bohrung (38) in Flucht. mit, dem Sitz des zentral angeord neten Reifenventilkörpers (42) befindet., wo bei eine in der Bohrung (38) verschiebbare Nadel (2-1) dazu eingerichtet.
    ist, ein will- kürliches Abheben des Reifenventilkörpers (42) zur Messung des Reifendruckes auch während der Fahrt. zu gestatten. UNT'ERANSPRCCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die axiale Ver schiebung des Druckübertragungskörpers (37) durch einen mittels Druckluft gesteuerten Kolben (10) erfolgt, dem ein Verriegelungs- organ (31) zugeordnet ist, das ihn in An griffsstellung am Druckübertragungskörper (37) unabhängig vom Luftdruck festhält. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen im Druckkolben (10) entgegen Federkraft längsverschiebbaren Kolben (13), an dem der Druckübertragungskörper (37) drehbar angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass durch den Kolben (10) eine Bohrung (18) führt, die in Angriffsstellung des Druckübertragungskörpers (37) zur wahl weisen Verbindung des Reifens mit der Füll- luftleitung (6) bzw. mit- der Messluftleitung (7) eingerichtet. ist.
CH296220D 1950-08-10 1951-08-02 Vorrichtung zum Verändern des Luftdruckes in Fahrzeugreifen auch während der Fahrt. CH296220A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008095470A1 (de) * 2007-02-06 2008-08-14 Saadat Fereshteh Radachse und antriebs- oder gelenkwelle für fahrzeuge mit zentraler reifendruckversorgung

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US8191594B2 (en) 2007-02-06 2012-06-05 M. Mohsen Saadat Wheel axle and drive or universal shaft for vehicles with a central tyre pressure supply

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