CH296514A - Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen. - Google Patents

Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen.

Info

Publication number
CH296514A
CH296514A CH296514DA CH296514A CH 296514 A CH296514 A CH 296514A CH 296514D A CH296514D A CH 296514DA CH 296514 A CH296514 A CH 296514A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
train
modulation
transmitter
route
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH296514A publication Critical patent/CH296514A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels     hochfrequenter     elektromagnetischer Wellen.    Das übliche Verfahren zur Überwachung  von Zügen auf der Strecke besteht noch heute  in der Regel darin, dass längs des Schienen  weges in jedem Blockabschnitt Signalgeber  vorgesehen sind, die     auf    optischem Wege dem  Fahrpersonal den Belegungszustand des je  weils vor dein Zuge liegenden Blockabschnittes  anzeigen. Die richtige Auswertung der von  diesen     Signalgebern    gegebenen Signalzeichen  ist also allein von der Aufmerksamkeit des       Fahrpersonals    abhängig.

   Es ist bekannt, dass       dieses    Verfahren der     Signalgebung    keine abso  lute Sicherheit. bietet, so dass z. B. bei starkem  Nebel ein Überfahren eines Sperrsignalzei  chens möglich ist. Um dies zu verhindern,  sind Mittel bekanntgeworden, die beim Vor  beifahren an einem Signal auf optischem oder  induktivem Wege unmittelbar ein Zeichen auf  eine für diese Zeichen empfindliche Emp  fangseinrichtung auf den Führerstand des  Triebfahrzeuges übertragen und dort neben  einem insbesondere akustischen Signal gege  benenfalls auch eine Zwangsbremsung aus  lösen.  



  Es ist ferner auch eine Einrichtung zur Über  wachung des Zuglaufes mittels hochfrequenter  elektromagnetischer Wellen bekannt, bei der  sowohl vom Zug als auch von einer Zugüber  wachungsstelle geschwindigkeitsbeeinflusste  hochfrequente elektromagnetische Wellen aus  gesendet und empfangen werden. Dabei wird    z. B. die Frequenz der vom Zug ausgesendeten  hochfrequenten elektromagnetischen Welle  durch den Istwert der Geschwindigkeit, die  Frequenz der von der Überwachungsstelle aus  gesendeten     hochfrequenten    elektromagneti  schen Welle vom Sollwert der Geschwindigkeit  beeinflusst und der Unterschied beider Fre  quenzen in der Überwachungsstelle zur Über  wachung der Zuggeschwindigkeit, auf dem  Zug dagegen bei überschreiten eines bestimm  ten Grenzwertes zur selbsttätigen Auslösung  einer Zwangsbremsung ausgenutzt.

   Diese Ein  richtung kann so ausgebildet. sein,     da.ss    sie ge  eignet ist, das Überfahren eines Haltesignals  zu verhindern, indem die der Sollgeschwindig  keit entsprechende Frequenz vom Augenblick  der     Vobeifahrt    am gesperrten     Vorsignal    an  nach der dem normalen Bremsdiagramm des  Zuges zwischen Vor- und Hauptsignal ent  sprechenden Geschwindigkeit geändert wird.  Folgt der Zug dem einzuhaltenden Geschwin  digkeitsverlauf nicht, so entsteht     zwangläufig     eine den Grenzwert überschreitende Frequenz  differenz, und die Zwangsbremsung wird aus  gelöst.

   Alle diese bekannten Mittel zur Zug  beeinflussung haben aber den Nachteil, dass  sie nur an einem Punkt oder auf einem be  schränkten Streckenabschnitt auf den Zug ein  wirken, wobei insbesondere die mit punkt  mässiger Einwirkung arbeitenden Systeme  nicht das erforderliche Mass an Betriebssicher  heit gewähren.      Es ist noch ein weiteres Signalsystem be  kannt, das zur Ermittlung des Abstandes zwi  schen zwei fahrenden Zügen dient; bei diesem  System werden Kurzwellen über die Schienen  übertragen. Als Kriterium für die Auslösung  eines Signals dient dabei die Reichweite des  Senders des voranfahrenden Zuges, das heisst  der Energieinhalt der vom Empfänger des  nachfolgenden Zuges aufgenommenen Welle.  Die Signalauslösung erfolgt dabei bei Über  schreiten eines bestimmten Schwellwertes der  Empfangsenergie.

   Da jedoch bei einer derarti  gen Übertragungsweise die Reichweite sehr  starken Schwankungen unterliegt, kann die  Empfangsenergie keinen zuverlässigen Mass  stab für die Entfernung beider Züge bilden,  so dass also dieses System praktisch unbrauch  bar ist.  



  Die Nachteile der bisher bekannten Ver  fahren werden nach dem erfindungsgemässen  Verfahren vermieden, das ausserdem umfas  sendere Überwachungsmöglichkeiten bietet.  Dieses Verfahren zur Überwachung von Zügen  auf der Strecke, das sich ebenfalls hochfre  quenter elektromagnetischer Wellen bedient,  ist dadurch gekennzeichnet, dass über     eine    aus  mehreren Blockabschnitten bestehende Strecke  eine     elektromagnetische    Welle mit einer festen  Trägerfrequenz dauernd übertragen und  jedem Blockabschnitt ein     charakteristisches     Modulationszeichen zugeordnet wird, mit dein  die Welle bei Durchfahren eines Blockab  schnittes von einem Zuge moduliert wird  durch eine auf dem Triebfahrzeug angeord  nete Sendeeinrichtung,

   die bei Einfahrt des  Zuges in den Blockabschnitt zwangläufig zur  Modulation der Welle mit dem für diesen  Blockabschnitt charakteristischen Modulations  zeichen eingestellt wird unter gleichzeitiger  Abstimmung des auf dem Triebfahrzeug ange  brachten Empfängers auf den selektiven Emp  fang des wenigstens dem in Fahrtrichtung un  mittelbar folgenden Blockabschnitt zugeord  neten charakteristischen Modulationszeichens,  welches auf dem Triebfahrzeug Sicherheits  inassnahmen auslöst, und dass in einer orts  festen Überwachungsstelle zur Feststellung  der Streckenbelegung ein Empfänger für die    in allen Blockabschnitten entstandenen Modu  lationszeichen und zur Beeinflussung des Zug  laufes ein auf die für die     verschiedenen    Block  abschnitte charakteristischen Modulations  zeichen einstellbarer Sender vorhanden sind.  



  Auf diese Weise wird ein einfaches und       betriebssicheres    Blocksystem geschaffen, das  in der Regel allein von den auf der Strecke  befindlichen Zügen gesteuert wird und in  folgedessen gegenüber den von Stellwerken  aus bedienten Signaleinrichtungen den Vorteil  einer verlustzeitfreien Signalgabe aufweist.,  was sich besonders bei dichter Zufolge sehr  günstig auswirkt. Darüber hinaus gestattet  das Verfahren gemäss der Erfindung auch  eine ständige Überwachung der Streckenbele  gung von einer     Überwachungsstelle    aus durch  den dort vorgesehenen Empfänger, der gleich  zeitig alle den einzelnen Blockabschnitten zu  geordneten Signalzeichen aufzunehmen ver  mag.

   An der gleichen Stelle wird zweckmässig  zusätzlich ein gleicher Sender wie auf den  Triebfahrzeugen aufgestellt, der wahlweise auf  die verschiedenen Modulationszeichen einstell  bar ist. Ist, der Zuglauf zu dicht, so kann  man mit diesem Sender das Modulations  zeichen eines bestimmten, z. B. zu sperrenden,  Blockabschnittes senden und damit     Siehe-          rungsmassnahmen    in dem vor diesem Blockab  schnitt befindlichen Zug auslösen. Hierbei  kann es sich um akustische oder Lichtzeichen  handeln; es kann aber auch eine     Bremsung    des  Zuges     hervorgerufen    werden.  



  Fällt der Modulationssender eines Zuges  aus, und ist der Zug damit nicht mehr in der  Lage, den von ihm angenommenen Block  abschnitt anzuzeigen, so kann der Sender in  der ortsfesten Station     (Überwachungsstelle)     benutzt werden, um das     ausgefallene        Modula-          tionszeiehen    für die Zeit von dessen Ausfall  durch den Sender auf dem     Zug    zu senden und  damit den Zug zu sichern. Dies kann so lange  erfolgen, bis der Sender auf dem Zug die  Modulation selbst. wieder übernehmen kann.  



  Die Modulation der     ausgesandten    elektro  inagnetischen Welle, die als Trägerwelle dient,  kann nach     Impulsmodulations-    oder Frequenz  modulationsverfahren erfolgen. Man kann      auch     Kombinationen    beider Verfahren benut  zen. Die Abstimmung der zugeigenen     Sende-          imd    Empfangseinrichtungen wird zweckmässi  gerweise an den Grenzen zweier Blockab  schnitte zwangsweise erfolgen. Dazu wird  man in den Gleisen Einrichtungen vorsehen,  die ein Signal auf den Zug übertragen, das  die Steuerung eines die Empfänger- und Sen  derabstimmung bewirkenden Stromkreises ver  anlasst.

   Hierzu können beispielsweise an den       (,'leisen    angebrachte Schaltnocken dienen;  genau so gut kann aber auch die Übertragung  des Signals auf den Zug auch auf induktivem  Wege erfolgen.  



  Die Art und Weise, wie diese     Überwachung     durchgeführt werden kann, soll bei der folgen  den Beschreibung eines Ausführungsbeispiels       des    erfindungsgemässen Verfahrens behandelt.  werden. Die Durchführung der Speisung des  überwachten Streckenabschnittes mit einer       hochfrequenten    elektromagnetischen Welle  sowie die Ankopplung und Ausbildung der  sende- und Empfangseinrichtung kann auf       beliebige,    an sich bekannte Weise erfolgen.  



  Angenommen sei eine grössere Strecke, die  von zwei Bahnhöfen A und     13    begrenzt werde.  Diese Strecke ist in eine Anzahl von z. B. zehn  Blockabschnitten aufgeteilt, die den bereits  vorhandenen Blockabschnitten entsprechen  können. Über die gesamte Strecke wird nun  eine     hochfrequente    elektromagnetische Welle  mit. fester Frequenz als Trägerwelle übertra  gen. Zur Übertragung diene eine Trägerfre  quenzeinrichtung, die nach dein Einseiten  bandprinzip arbeite und die Fahrleitung der  als elektrifiziert     angenommenen    Strecke als       Übertragungsmedium    benutze.

   Beide Bahn  höfe sowie alle Triebfahrzeuge der     auf    der  Strecke befindlichen Züge besitzen eine aus  Sender und Empfänger bestehende Hochfre  quenzeinrichtung. Die Trägerwelle selbst, die  von einer festen Endstation aus gesendet. wird,  ist für alle Sender und Empfänger gleich. Den  einzelnen Blockabschnitten werden nun cha  rakteristische Impulsfolgen zugeordnet, mit  denen die Trägerwelle durch entsprechend ab  gestimmte Sender moduliert werden kann.  An jeder Blockabschnittsgrenze befinde sich    weiter eine Einrichtung, die ein Signal auf  das Triebfahrzeug überträgt, mit dessen Hilfe  die Sender- und Empfängerabstimmung er  folgt.

   Diese Einrichtung kann beispielsweise  wie folgt ausgebildet sein: Am Anfang eines  jeden     Blockabschnittes,    also an der Stelle, an  der sich normalerweise das     Hauptsignal    be  findet, ist zwischen den Gleisen eine Nocke  eingebaut, die an allen Einbaustellen die  gleiche Ausbildung aufweist. Diese Nocke be  tätigt auf mechanischem Wege eine Schaltvor  richtung an dem vorbeifahrenden Triebfahr  zeug, die ihrerseits eine kurzzeitige Schliessung  bzw. Unterbrechung eines Stromkreises be  wirkt. Dieser Impuls veranlasst, beispielsweise  über ein Schrittschaltwerk, die Weiterschal  tung der     Abstimmung    von Sender und Emp  fänger, die jeweils selektiv auf eine bestimmte  Sende- und eine andere Impulsfolge einge  stellt sind.

   Die Zuordnung der Impulsfolgen  zur Sende- und Empfangseinrichtung erfolgt  dabei auf folgende Weise:  Bei Eintritt eines Zuges in die aus zehn       Blockabschnitten    bestehende angenommene  Strecke wird der Sender des Triebfahrzeuges  auf die dem ersten Blockabschnitt zugeordnete  Impulsfolge     J1    eingestellt. Gleichzeitig damit  wird der Empfänger auf dem gleichen Fahr  zeug auf Empfang der Impulsfolge J2 abge  stimmt, die dem in der Fahrtrichtung davor  liegenden     Blockabschnitt.zugeordnet    ist. Befin  det sich in diesem Blockabschnitt ein Zug, so  wird von dem Zug im ersten Blockabschnitt  die Impulsfolge J2 empfangen. Die empfan  gene Impulsfolge wird zunächst dazu benutzt,  an das Fahrpersonal ein Warnsignal zu geben.

    Weiterhin kann sofort oder nach einer fest  gesetzten Verzögerungszeit, wenn nach deren  Ablauf noch immer die Impulsfolge J2 emp  fangen wird, eine     Zwangsbremsung    ausgelöst  werden. Die Zwangsbremsung wird erst auf  gehoben, wenn der Empfang der Impulsfolge  J2 aussetzt, der     voranfährende    Zug also in  den Blockabschnitt 3 eingetreten ist.  



  Bei Überschreiten der Grenze zwischen  Blockabschnitt 1 und Blockabschnitt 2 werden  in der     bereits    beschriebenen Weise Sender und  Empfänger so umgeschaltet, dass der Sender      die Impulsfolge     .l.    aussendet, der Empfänger  dagegen die     Impulsfolge        .1.,>,    empfängt.. In glei  cher Weise erfolgt die     Weiterschaltung    beim  Übergang auf die folgenden Blockabschnitte.  



  Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wer  den auch in den die Gesamtstrecke begrenzen  den Bahnhöfen Sende- und Empfangseinrich  tungen vorgesehen. Im Gegensatz zu den  selektiv auf     eine    Impulsfolge eingestellten  Fahrzeugempfängern sind die ortsfesten Emp  fänger so eingerichtet, dass sie alle zehn Im  pulsfolgen gleichzeitig aufnehmen und aus  werten können. Auf diese Weise ist zunächst  eine Überwachung sämtlicher auf der Strecke  befindlicher Züge möglich, da durch den  Empfang     bestimmter    Impulsfolgen unmittel  bar die Lage der die betreffenden Impuls  folgen aussendenden Züge gekennzeichnet ist.  Werden gleichzeitig zwei Impulsfolgen emp  fangen, die einander benachbart sind, so wird  ein     Alarmsignal    ausgelöst.

   Es kann dann vom  Bahnhof aus mittels des wahlweise einstell  baren Senders die Impulsfolge des entspre  chenden Blockabschnittes ausgesendet werden       Lind    damit von dieser Stelle aus der nachfol  gende Zug     zum    Stehen gebracht werden. Das       gleiche    kann geschehen, wenn festgestellt wird,  dass die Aussendung der Impulsfolgen von  einem     unterwegs    befindlichen Zug, z. B. in  folge einer Störung, aussetzt. In diesem Falle  kann von der ortsfesten Überwachungsstelle  eine Impulsfolge ausgesendet werden, die dem  jenigen Blockabschnitt entspricht, in dem der  Zug festgestellt worden ist.  



  Die der Einstellung von Empfänger und  Sender, das heisst ihrer Weiterschaltung beim       Übergang    in den nächstfolgenden Block  abschnitt dienenden Nocken können auch so  ausgebildet bzw. angeordnet werden, dass sie  an Stelle einer schrittweisen     Weiterschaltung     von Sender und Empfänger eine unmittelbare  Einstellung von Sender und Empfänger be  wirken. Die Herstellung der als Modulations  zeichen dienenden Impulsreihen selbst kann  beispielsweise so erfolgen, dass eine rotierende  Walze Nockenbahnen in der Anzahl der  höchstens vorkommenden Blockabschnittzahl  trägt, Von diesen Nockenbahnen werden    dann jeweils zweibenachbarte zur Einwirkung  auf zwei Kontakte gebracht, von denen einer  den Sender, der andere den Empfänger  steuert.  



  Zweckmässig werden die Führerstände der  Triebfahrzeuge und ebenso die festen Über  wachungsstellen mit einer Leuchttafel ausge  rüstet, die die Gestalt einer Streckennachbil  dung haben können. Der gerade befahrene  Blockabschnitt kann durch Leuchtzeichen an  gezeigt sein, die. auf den     Fahrzeugen    ebenfalls  von der Gleisnocke eingeschaltet werden. Das  Leuchtzeichen kann ferner     von    der Betriebs  fähigkeit der Hochfrequenzeinrichtung selbst  abhängig gemacht sein und auf diese Weise  dem Fahrpersonal als Überwachungszeichen  für die Hochfrequenzanlage dienen.  



  An Stelle der mechanischen Signalübertra  gung auf die Fahrzeuge zur Einstellung der  Hochfrequenzeinrichtung kann auch irgend  eine andere bekannte Einrichtung, z. B. eine  induktiv wirkende Einrichtung, vorgesehen  sein. Ferner können die Empfänger auf den  Fahrzeugen auch so ausgebildet sein, dass sie  gleichzeitig die charakteristischen Modulations  zeichen zweier benachbarter Blockabschnitte  aufnehmen können, von denen (las eine dem  übernächsten Blockabschnitt zugeordnet ist.,  das zweite     dein    unmittelbar vor dem Zug lie  genden Blockabschnitt, wobei der Empfang  des ersteren nur ein Aufmerksamkeitszeichen,  der des zweiten sofort die     Zwangsbremsung     auslöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektro magnetischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass über eine aus mehreren Blockabschnitten bestehende Strecke eine elektromagnetische Welle mit- einer festen Trägerfrequenz dauernd übertragen und jedem Blockabschnitt ein charakteristisches Modulationszeichen zugeord net wird, mit dem die Welle bei Durehfahren eines Bloekabsehnittes von einem Zuge modu liert wird dureh eine auf dem Triebfahrzeug angeordnete Sendeeinrichtung,
    die bei Ein fahrt des Zuges in den Bloekabsehnitt zwang läufig zur Modulation der Welle mit dem für diesen Blockabschnitt charakteristischen Mo clulationszeichen eingestellt wird unter gleich zeitiger Abstimmung des auf dem Triebfahr zeug angebrachten Empfängers auf den selek tiven Empfang des wenigstens dem in Fahrt richtung ummittelbar folgenden Blockab schnitt zugeordneten charakteristischen Modu lationszeichens, welches auf dem Triebfahr zeug Sicherheitsmassnahmen auslöst, und dass in einer ortsfesten Überwachungsstelle zur Feststellung der Streckenbelegung ein Emp fänger für die in allen Blockabschnitten ent standenen Modulationszeichen und zur Beein flussung des Zuglaufes ein auf die für die verschiedenen Blockabschnitte charakteristi schen Modulationszeichen einstellbarer Sender vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE: l.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Beeinflussung des Zuglaufes von der festen Überwachungs stelle aus erfolgt, indem finit dem wahlweise auf die verschiedenen Modulationszeichen ein stellbaren Sender Modulationszeichen zu sper render Blockabschnitte gesendet werden. ''. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass bei Ausfall der Modulation der ausge sandten elektromagnetischen Wellen mit dem charakteristischen Modulationszeichen auf einem unterwegs befindlichen Zug die Modu lation für die Zeit des Ausfalles der Modula tion durch den Sender auf dem Zug von dein auf die verschiedenen Modulationszeichen ein stellbaren Sender der festen Überwachungs stelle übernommen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangläufige Einstellung der Sender und Empfänger auf den Triebfahrzeugen an den Grenzen zweier Blockabschnitte mittels an den Gleisen vorgesehener Einrichtungen zur Übertragung eines Signals auf den Zug er folgt, das die Steuerung eines die Empfänger und Senderabstimmung bewirkenden Strom kreises veranlasst. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Übertragung des Signals zur Abstimmung von Sender und Empfänger an der Grenze zweier Blockabschnitte auf den Zug Schaltnocken vorgesehen sind. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Übertragung des Signals zur Abstimmung von Sender und Empfänger an der Grenze zweier Blockabschnitte auf den Zug induktiv erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl in der festen Überwachungsstelle als auch auf den Führerständen der Fahrzeuge Leuchttafeln in Gestalt einer Streckennachbildung vorge sehen sind, die den Belegungszustand der Strecke anzeigen, und dass die Anzeige gleich zeitig von der Betriebsbereitschaft der Anlage für das Überwachungsverfahren abhängig ist und damit zur Kontrolle derselben dient. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Empfänger so ausgebildet sind, dass sie gleichzeitig die charakteristischen Modulationszeichen zweier Blockabschnitte aufnehmen können, von denen das eine dem übernächsten, das zweite dem unmittelbar vor dem Zuge liegenden Blockabschnitt zugeord net ist, und dass der Empfang des ersten Zei chens lediglich ein Aufmerksamkeitszeichen, der Empfang des zweiten jedoch die sofortige Zwangsbremsung auslöst. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als charakteristisches Modula tionszeichen Impulsfolgen dienen. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als charakteristisches Modula- tionszeichen verschiedene Modulationsfrequen- zen dienen. 10. Verfahren nach Patentanspruch und 'Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekenn zeichnet, dass als charakteristisches '-#l odula- tionszeichen eine Kombination von Impuls folgen und verschiedenen Frequenzen dient. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass die Übertragung der hochfrequenten elektromagnetischen Welle bei elektrifizierten Strecken leitungsgerichtet längs der Fahrdrahtleitung erfolgt.
CH296514D 1943-12-13 1944-11-01 Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen. CH296514A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE296514X 1943-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH296514A true CH296514A (de) 1954-02-15

Family

ID=6090401

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH296514D CH296514A (de) 1943-12-13 1944-11-01 Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH296514A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206008B (de) * 1956-02-01 1965-12-02 Compteurs Et Moteurs Aster Schaltungsanordnung fuer mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise fuer Eisenbahnsicherungsanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206008B (de) * 1956-02-01 1965-12-02 Compteurs Et Moteurs Aster Schaltungsanordnung fuer mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise fuer Eisenbahnsicherungsanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2114621C3 (de) Verfahren zur selbsttätigen, abstandgesicherten Brems- und Fahrsteuerung von auf derselben Bahn oder Spur befindlichen Fahrzeugen
DE2330366A1 (de) Fahrzeugsteuersystem
WO1984003264A1 (fr) Procede de transmission d'informations et/ou d'instructions
EP3280631A1 (de) Verfahren sowie einrichtung zum ermitteln einer fahrerlaubnis für ein spurgebundenes fahrzeug
DE19509696A1 (de) Verfahren zur gegenseitigen Kontaktaufnahme zwischen Zügen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1106794B (de) Zugdeckungseinrichtung
DE3337183A1 (de) Anordnung zur signalisierung an bahnstrecken
EP2279107B1 (de) Vorrichtung zur detektion des belegt- oder freizustandes eines gleisabschnittes
WO2019091772A1 (de) Verfahren, streckenseitige übertragungseinrichtung und subsystem für ein zugbeeinflussungssystem
DE69617034T2 (de) Verfahren zum verzögern oder anhalten eines schienenfahrzeugs
EP2708439B1 (de) Verfahren und System zum Extrahieren eines Signalbegriffs aus einem Magnetkreis
CH296514A (de) Verfahren zur Überwachung von Zügen auf der Strecke mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen.
DE2902238C2 (de) Einrichtung zur Zugschlußüberwachung
DE2632108C2 (de) Datenübertragungseinrichtung zur Übertragung von Signalbegriffen
DE892908C (de) Verfahren zur UEberwachung von Zuegen auf der Strecke mittels Hochfrequenz
DE3445115A1 (de) Anordnung zur vereinfachung und verbesserung der zugfahrtsicherung
CH431605A (de) Verfahren und Einrichtung zum Bestimmen der Bewegungsrichtung eines Fahrzeuges, insbesondere eines schienengebundenen Triebfahrzeuges
DE2205368C3 (de) Einrichtung zur punktweisen Zugbeeinflussung und Informationsübertragung zwischen Schienenfahrzeugen und der Strecke
DE2710113A1 (de) Verfahren zur ueberwachung des verkehrs von zuegen
DE721323C (de) Einrichtung zur UEberwachung des Zuglaufs mittels Hochfrequenz
DE2655057C2 (de) Einrichtung zur Ortung und Datenübertragung bei Schienenfahrzeugen
DE1605393A1 (de) Automatisches Regelsystem fuer Fahrzeuge
DE2848984C2 (de)
DE2428130A1 (de) Ausruestung fuer die steuerung einer fahrzeuggeschwindigkeit aufgrund von informationsuebertragungen an einzelnen punkten
DE563985C (de) Einrichtung zur Abgabe einer Meldung o. dgl. an den fahrenden Zug