CH297010A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Abbauproduktes aus tetracyclischen Triterpenen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Abbauproduktes aus tetracyclischen Triterpenen.

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CH297010A
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    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
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    • C07JSTEROIDS
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Abbauproduktes    aus     tetracyclischen        Triterpenen.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einem  neuen     Altbauprodukt    aus     tetraeyelisehen          Triterpenen    gelangen kann, wenn man einen  Ester eines Alkohols der Formel  
EMI0001.0008     
    mit einem Oxydationsmittel behandelt und  das erhaltene Oxydationsprodukt     hydroly-          Das    Verfahrensprodukt, das     3-Oxy-          s    siert.  



  4,4,14 -     trimethyl    -11,20 -     diketo-pregnan    der  Bruttoformel.     C2,tH3803    schmilzt. bei 241 bis  217  (unter     Zersetzung).    Es soll als     Zwi-          sehenprodukt    zur Herstellung von Heilmit  teln dienen.  



  Für     die        Oxydation    des     Choladiens        verwen-          ((ei    man insbesondere eine Verbindung des       6-wertigen    Chroms, wie Chromsäure, ferner       Permanganat.,    Ozon, Peroxyde, wie     Benzoper-          säure,        Phthalmonopersäure    oder     Wasserst.off-          superoxyd,

      vorteilhaft in Gegenwart von     Os-          miumtetroxyd.    Je nach den verwendeten Oxy  dationsmitteln wird die     Dien-Struktur    direkt       aufgespalten,    oder man erhält primär       Ozonicle,    Glykole oder Oxyde. Die     Ozonide     lassen sich     hydrolytiseh,        reduktiv    oder oxyda-         tiv    aufspalten, die Oxyde durch Hydrolyse  in     Glykole        überführen.    Die Spaltung dieser  Glykole wird z.

   B, mittels Chromsäure, Blei  tetraacetat oder     Perjodsäure        vorgenommen.     



  Für die Hydrolyse der     Estergruppe    in       3-Stelling    verwendet man z. B. alkalische  oder saure Mittel, wie     Alkalimetall-hydroxyde,          -karbonate    oder     -bikarbonate,        Erdalkalime-          tall-hydroxyde    oder     Mineralsäuren.,    vorteil  haft in wasserhaltigen     Lösungsmitteln,    wie       @rä.ssrigen    niedrigen Alkoholen oder     wässrigem          Dioxan,        Tetrahydrofuran    oder mit Wasser  mischbaren niederen     Ketonen,    z. B. Aceton.

      Der Ausgangsstoff ist in     3:StelIung    z. B.  mit einer     aliphatisehen    oder aromatischen  Säure, wie mit     Essigsäure,        Propionsäure    oder       Benzoesäure,    verestert. und trägt in     24-Stel-          lung    z. B. 2     H-Atome    oder zwei Kohlenwas  serstoffreste, insbesondere aromatische Reste,  wie     Phenylgruppen.     



  Die als Ausgangsstoffe in Betracht fallen  den Ester lassen sich aus Derivaten von 27       Kohlenstoffatorne    zählenden Säuren, die  durch     oxydativen    Abbau von     tetracyclischen          Triterpenen    um 3     Kohlenstoffatome    erhält  lich sind, insbesondere ihren Estern,     Nitrilen;     Halogeniden oder     Anhydriden    herstellen.  Solche Säuren sind z.

   B. die den mehrfach  ungesättigten     tetracyclischen        Triterpenen,     wie     Lanosta-dienol,        Agnosterin,        Euphol    und       Tirucallol    entsprechenden Säuren mit 27       Kohlenstoffatomen,    die in     7,8,9,11-Stellung         die Gruppierung
EMI0002.0001  
   aufweisen.  Man gelangt durch folgende Umwandlungen  zu den     Ausgangsstoffen:    Reduktion der     8,9-          Doppelbindung,    z. B. mittels Zink und Eis  essig, Eliminierung der     7-Ketogruppe,    z. B.

    nach .der Methode von     Wolff-Kishner    oder  über     Äthylen=dithioketale    und anschliessende  Entschwefelung mit     Raney-Nickel,    schliesslich       Überführung    der in     3-Stellung        veresterten     3 -     Ox@#        -..4,4,14    -     trimetliy    l     -11-ket.o-eholansäure-          derivate    in die entsprechenden     'zo,z3-          Choladiene.     



  Zu letzterem Zweck werden die     3-Oxy-          4,4,14-trimethyl-11-keto-cholansäure-derivate     mit metallorganischen Verbindungen, wie       Nagnesiumverbindungen,    insbesondere     Aryl-          magnesiumhalogeniden,    wie     Phenylmagne-          siumhalogeniden,umgesetzt.    Auf diese Weise  erhält man tertiäre     Carbinole    oder     Ketone,

       welch letztere sich durch weitere Behandlung  mit metallorganischen Verbindungen oder mit  Wasserstoff in     Carbinole    überführen     lassen.       Aus den gebildeten     Carbinolen    spaltet.  man direkt: Wasser ab oder ersetzt die     IIy-          droxylgruppe    zunächst durch Halogen oder  eine substituierte     Oxygruppe.    Anschliessend  lässt sich die so umgewandelte     Hydroxyl-          gruppe    beispielsweise durch     thermisehe    Zer  setzung oder durch Behandlung mit Säure  bzw. alkoholabspaltenden Mitteln entfernen.

    Die Bildung der Doppelbindung kann auch  durch     Einwirkung    der metallorganischen  Verbindung bei erhöhter Temperatur direkt  erfolgen.    Zur     Halogenierung    des erhaltenen     @1ca-          Cholens    in     22-Stellung    wird dieses mit Halo  gen, wie Brom, oder     ain    Stickstoff z. B.

    durch Brom oder Chlor     halogenierten        Säure-          imiden    oder     -amiden,    besonders     N-halogenier-          ten        Suceinimiden    oder     Phtlialimiden,    ferner  auch     X-halogenierten        Aeetamiden,        Propion-          amiden,        Diacetamiden,    oder     kernhalogenierten     oder -nitrierten     Acetaniliden    oder     Benz-          aniliden    umgesetzt.

   Die     Halogenierung    wird  vorteilhaft unter Belichten     und/oder    Zusatz    eines Katalysators, z. B.     Benzoylperoxyd,    in  einem indifferenten     l.ösnn-smit-tel,    wie Tetra  ehlorkohlenstoff, oder     aliphatischen    oder     ali-          eyelisehen        Kohlenwasserstoffen,    gegebenen  falls unter Erwärmen der Reaktionslösung,  durchgeführt-. Zur Belichtung kann künst  liches oder starkes natürliches Licht verwen  det- werden.  



  Durch Abspaltung von Halogenwasser  stoff     durch    Erhitzen oder insbesondere durch       Behandlung    mit basischen     -Mitteln,    z. B. mit  tertiären Aminen, wie     Pvridin,        Collidin,          Chinolin,        Dimethylanilin    oder     Cyelohexyl-          amin,    gewinnt man das in.     3-Stellung        ver-          esterte        dzo,z3-3-Oxy-4,4,14-trimethyl-11-keto-          eholadien.     



  Im. folgenden Beispiel besteht zwischen       Gewielitsteil    und     Volumteil    die Bleiehe Be  ziehung wie zwischen.     (,'ramm    und Kubik  zentimeter. Die Temperaturen sind in Celsius  graden angegeben.         Beispiel:

         Eine Lösung von 10,9     CTewielitsteilen          ,J        20,z3    - 3     _        Aeetoxy    - 4,4,14 -     triniethyl    -11-     keto-          '?4,?4-diphenyl-eholadien    in einer     'Mischung     von 340     Volumteilen.        1Ietlii-lenehlorid,        2-10          Volumteilen,

      Eisessig und 48     Volumteilen     Wasser wird unter Rühren bei 0 bis 3  wäh  rend 1     Stunde    mit einer Lösung von 9     Ce-          wiclitsteilen        Clironiti-ioxyd    in 144     Volumteilen          80-proz.    Essigsäure versetzt. Das     Oxydations-          gemisch    wird dann     ?34        Stunden    bei 0  be  lassen, dann innerhalb von 30     Minuten.    auf  18  erwärmt     und    dann noch     21h    Stunden bei  dieser Temperatur stehen gelassen.

   Die über  schüssige Chromsäure wird     dureb    vorsichtige  Zugabe von Methanol zerstört, das Reaktions  gemisch in     Wasser        eingerührt    und der Nie  dersehla- in einem     (,'emiseh    von Äther und       Methylenehlorid    aufgenommen.

       1)as    in übli  eher     Weise    erhaltene, neutrale     Oxy        dations-          produkt.    wird zur Entfernung von     j1,ss-Diphe-          nyl-aerolein    mit     Petrolätlier        di-eriert    und der  bei 218 bis     223     schmelzende Rückstand aus  einer Mischung von     1@Iethi-lenchlorid    und           Methanol        umkristallisiert..    Man     erhält    das  3     Aeetoxy-4,4,14-trimethyl-11,

  20-diketo-preg-          nan    der Bruttoformel     C26H4004    vom F.  =232-233 ; [a] D=+109  in Chloroform.  



  Durch alkalische     Verseifung    und nach       Umkristallisieren        aus    einer     Mischung    von       Methylenehlorid    und Methanol erhält man  das unscharf unter Zersetzung bei 241 bis  247  schmelzende, ab 231  leicht sinternde       3-Oxy        -4,4,14-trimethyl-11,20-diketo-pregnan     der Bruttoformel     C24H3S03.     



  Das als Ausgangsstoff versendete     420.23-          3-        Aeetox@--4,4,14        -t.rimethyl        -11-keto    -     24,24-di-          phenyl-eholadien    kann folgendermassen her  gestellt werden:

    8 Gewichtsteile     Trisnor-acetoxy-lanostan-          dion-säure-methylester        werden    in 12     Volum-          teilen    absolutem Chloroform und 8     Volum-          teilen        Äthylendithioglycol    gelöst. und durch  die Lösung ein kräftiger Strom von trocke  nem     Chlorwasserstoffgas    geleitet. Nach dem  Entfernen der Salzsäure und des Lösungs  mittels im Vakuum in der Kälte wird der       Rückstand    aus Methanol und einer Mischung  von Chloroform und Methanol kristallisiert.

    Man erhält 8,2 Gewichtsteile des     Mono-äthy-          lendithioketals    der Bruttoformel     C32H5o05S2          von)        F.206-208 .    [a] D= +22  in Chloroform.       1)ureh    erneute Behandlung der     Alutt.erlaugen     mit     Äthylendithioglykol    und Chlorwasser  stoffgas kann eine weitere Menge des     Mono-          ätliylentlithioketals    gewonnen werden.  



  42 Gewichtsteile rohes     Mono-äthyIen-          dithioketal    werden in 800     Volumteilen        abso-          Intein        Dioxan    gelöst und mit einem aus 400  Gewichtsteilen     R.aney-Legierung    bereiteten       Niekel-Katalysator    6 Stunden am     Rüekfluss     erhitzt. Nach dem Erkalten wird vom Nickel       ahfiltriert    und gut mit.

   Benzol     naehgewa-          sehen.    Durch     Eindampfen    des Filtrats erhält  man 38 Gewichtsteile rohen     Trisnor-acetoxy-          lanostanon-säuremethylester    der Bruttoformel       C3()114805.DurchUmkristallisieren    aus einem       Gemisch    von     Methylenchlorid    und Methanol  erhält. man Nadeln, die bei 155  sintern, dann  wieder erstarren und bei 173-174  schmel  zen.     @Ta.eh    dem Sublimieren im Hochvakuum    bei 160  zeigt die Substanz einen F. von  176-177 .     [.a-]    D= +45  in Chloroform.  



  Nach alkalischer     Verseifung    erhält man  die     Trisnor-lanostanolon-säure    der Bruttofor  mel     C27H4404,    die nach dem     Umlösen    aus       Essigester    bei 155-157      schmilzt.        [a]D=+58      in Chloroform.     Durch        Behandlung    mit.

       Diazo-          methan    entsteht der entsprechende     Trisnor-          lanostanolonsäLire-methylester    der Brutto  formel     C2gH4604    vom     F.160-161 ([a]        =-I-56      in Chloroform), der aus einer Mischung von       Methylenchlorid    und     Hexan        umkristallisiert     werden kann.

   Durch     Acetylierimg    der     Tris-          nor-lanostanolon-säLire    mit     Pyridin    und     Ace-          tanhydrid    gelangt man zur     Acetoxy-säure     der Bruttoformel         C'291-4605    vom F.

       171-172 ,[a]D=+53 ,       Zur Herstellung     des        Acetoxy-diphenyl-          äthen-Derivates        (423-3-Acetoxy-4,4,14-trime-          thyl-11-keto-24,24-diphenyl-cholen)    werden 15       Gewichtsteile        Trisnor    -     acetoxy    -     lanostanon-          säuremethylester    3 Stunden mit 1500     Volum-          teilen        ln-äthanolischer    Kalilauge am Rück  fluss erhitzt,

   die     Verseifungslösung    in ver  dünnte Schwefelsäure gegossen und die aus  gefallene     Oxy-säure    mit Chloroform extra  hiert. Die mit Wasser     neutralgewaschene          Chloroformlösung    wird mit überschüssiger  ätherischer     Diazomethanlösung        versetzt,    der  nach dem Abdampfen des Lösungsmittels  erhaltene,

   rohe     Oxy-ester    in 450     Vollanteilen     absolutem Benzol gelöst und die     Lösung     durch     Abdestillieren    von 150     Volumteilen    des       Lösungsmittels    vollständig von     Wasser    be  freit. Die noch warme Lösung wird dann  innerhalb von 15 Minuten zu einer siedenden       Grignard-Lösung,    hergestellt aus 15 Gewichts  teilen Magnesium, 2ss0     Volumteilen        absolutem     Äther und 68     Volumteilen    Brombenzol, zu  fliessen gelassen.

   Darnach werden etwa 200       Volumteile    Äther     abdestilliert,    das zurück  bleibende Reaktionsgemisch unter Rühren  noch 7 Stunden am     Rüekfluss    weiter gekocht  und dann auf ein Gemisch von 800 Gewichts  teilen Eis und 45 Gewichtsteilen Ammonium  chlorid gegossen.

   Das bei der Reaktion gebil  dete     Diphenyl    lässt sich durch Wasserdampf-           clestillation        entfernen.    Die zurückbleibenden,  schwerflüchtigen, kristallisierten Reaktions  produkte werden     abgenutscht,    in 400     Volum-          tei.len    Benzol     -elöst,    die Lösung filtriert und  eingedampft.

   Der kristalline     Rückstand    wird  3 Stunden auf dem Wasserbade mit. 125     Vo-          lumteilen        Acetanhydrid    und 125     Volumtei-          len        Py        ridin        acetcliert,    danach das     überschüs-          sige        Acetanh@#drid    mit     Wasser    zerstört, das  ausgefallene     Acetylierungsprodukt    in Chloro  form aufgenommen und die     Chloroform-          lösung    mit werd.

   Salzsäure, ges.     Natrium-          bicarbonat-Lösung    und schliesslich mit Was  ser gewaschen. Nach dem Eindampfen des       Chloroforms    löst man den Rückstand in     -):)0          Volumteilen        Benzol    und erhitzt.

   die Lösung  nach Zugabe von 0,15     Gewichtsteilen    Jod  eine Stunde am     Rückfluss.    Die noch heisse,  tiefgefärbte Lösung wird dann mit 450     Vo-          lumteilen        Petroläther    und wenig     Aktivkohle     versetzt, weitere     45    Minuten am     Rüekfluss     gekocht und dann durch eine Säule aus  150 Gewichtsteilen Aluminiumoxyd filtriert.

    Nach der     Entwieklun-    des     Chromatogramms     mit 1000     Volumteilen        Petroläther-Benzol          (1:1)-Cemiseh,    250     Volumteilen    Benzol. und  350     Volumteilen        Benzol-Äther        (1:1.)-Gemisch     werden insgesamt 16,8 Gewichtsteile     schwach     gelbe Kristalle     gewonnen,    die zwischen 160  bis 180  schmelzen.

   Nach Kristallisation aus  einer     Mischung    von     Methylenehlorid    und  Methanol erhält. man 10,1)     Gewichtsteile    des       AL'()-        3-Acetoxy        -4,4,14-trimethyl-ll-keto-24,24-          diphenyl-cliolens    der Bruttoformel     C4iH540     in     kleinen    Blättchen vom F.     =190-191 ;          [2]i,=+74     in Chloroform.

    
EMI0004.0059     
  
    Durch <SEP> alkalische <SEP> Verseifung <SEP> des <SEP> Acetats
<tb>  gewinnt. <SEP> man <SEP> das <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> von
<tb>  Methylenehlorid <SEP> und <SEP> Hexan <SEP> kristallisierende
<tb>  Oxy-dipheny <SEP> läthen-Deriv <SEP> at <SEP> in <SEP> feinen, <SEP> zu <SEP> Bü  scheln <SEP> vereinigten <SEP> Nadeln <SEP> vom <SEP> unscharfen
<tb>  F.243-?50 . <SEP> [2]D=+72  <SEP> in <SEP> Chloroform.
<tb>  



  4,3 <SEP> Oewiehtsteile <SEP> des <SEP> J20-3 <SEP> .'leetoxy-4,4,14  trimethyl-11-keto-24,24-diphenyl-cholens <SEP> wer  den <SEP> in <SEP> 120 <SEP> Volumteilen <SEP> abs. <SEP> Tetraehlorkohlen  stoff <SEP> gelöst <SEP> und <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> naeli <SEP> Zugabe <SEP> von
<tb>  1,38 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> 94 /o <SEP> N-Bromsuccinimid            unter        starkem.    Belichten 20     Minuten    zum Sie  den erhitzt., so dass 40     Volumteile    des Lö  sungsmittels     abdestillieren.    Schon nach, etwa  Minuten kann im Destillat Bromwasser  stoff festgestellt  -erden.

   Nach dem Erkalten  wird vom     Sueeinimid        abfiltriert    und dieses  mit 40     Voluinteilen        Tetraehlorkohlenstoff          3@aehgewaschen.     



  Die bei 3 derartigen Ansätzen gewonnenen       Tetraehlorkohlenstofflösungen    werden verei  nigt und zur     Vervollständigung    der     Broin-          wasserstoffabspaltung    nach \ Zugabe von 23       Volumteilen    Eisessig und ?     Volumteilen          Aeetanhy        drid        :5    Stunden am     Riiekfluss     erhitzt.

   Nach dem     Abdampfen    des     Lösungs-          inittelgemisches        wird    der     Ptüelkstand    in wenig  Benzol gelöst und das Lösungsmittel im Va  kuum verdampft, wodurch die letzten     Spuren     Essigsäure sieh entfernen     lassen.    Zur Reini  gung wird das Rohprodukt. an einer Säule  von 150 Gewichtsteilen     Aluminiumoxyd          chromatographiert.    Mit 900     Volumteilen        Pe-          troläther-Benzol        (1:

  1)-Cemisch    und 500     Vo-          lumteilen    Benzol werden     insgesamt    11 Ge  wichtsteile bei ungefähr 180  sinternder und  dann bei     204-211     schmelzender Kristalle       eluiert.    Nach     einmali-er    Kristallisation aus  einer     3lischung    von \     1Iethvlenclilorid    und       Hexan    erhält     man    7,8     Gewichtsteile    des       ,A20,23    - 3 -     Acetoxv-        4,-1,

  14    -     trimethi-l    -11-     keto-          24,24--dipheni-1-clioladiens    der     Brtittoforniel          C.1iH5203    in flachen,     zit    Fächern     vereinigten     Nadeln vom konstanten F. =     221-)22 ;          [2]D=+52     in Chloroform. Aus der Mutter  lauge lassen sieh noch etwas tiefer schmel  zende Kristalle - isolieren.

    
EMI0004.0116     
  
    Die <SEP> alkalische <SEP> Verseifung <SEP> führt <SEP> zum <SEP> freien
<tb>  Oxydiphenyleholadien-Derivat., <SEP> das <SEP> aus <SEP> einer
<tb>  13isehung <SEP> von <SEP> Methylenehlorid <SEP> und <SEP> Hexan <SEP> in
<tb>  kurzen <SEP> zu <SEP> Sternen <SEP> vereinigten <SEP> Nadeln <SEP> vom
<tb>  F. <SEP> =250-\'51  <SEP> kristallisiert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Heisstellung eines neuen Abbauproduktes aus tetraeyelisehen Triter- penen, dadurch gekennzeiehnet, dass man einen Ester eines Alkohols der Formel.
    EMI0005.0001 tttit einem Oxydationsmittel behandelt und (las erhaltene Oxydationsprodukt. hydroly- siert. Das Verfahrensprodukt, das 3-Oxy-4,4,14- trimethyl-11,20-diketo-preänan, schmilzt un scharf bei 241-247 (unter Zersetzung). Es soll. als Zwisehenprodukt zur Herstellung von Heilmitteln verwendet werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Chromsäure verwendet.
CH297010D 1951-05-11 1951-05-11 Verfahren zur Herstellung eines neuen Abbauproduktes aus tetracyclischen Triterpenen. CH297010A (de)

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