CH297023A - Emulsion für Schutzüberzüge. - Google Patents

Emulsion für Schutzüberzüge.

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CH297023A
CH297023A CH297023DA CH297023A CH 297023 A CH297023 A CH 297023A CH 297023D A CH297023D A CH 297023DA CH 297023 A CH297023 A CH 297023A
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emulsion
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Lechler Firma Paul
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Lechler Paul Fa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/02Emulsion paints including aerosols
    • C09D5/022Emulsions, e.g. oil in water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C3/00Treatment in general of inorganic materials, other than fibrous fillers, to enhance their pigmenting or filling properties
    • C09C3/08Treatment with low-molecular-weight non-polymer organic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Emulsion für Schutzüberzüge.    Für Schutzüberzüge und Abdichtungs  zwecke bestimmte Emulsionen enthalten Binde  mittel, wie Bitumen, Pech, Harz, Kunstharz  und dergleichen mehr, ferner     Emulgatoren,          Wasser    sowie gegebenenfalls Stabilisatoren  und feinkörnige anorganische Stoffe. Letztere       sind    als Füllstoffe oder     Farbpigmente    für  hochwertige Emulsionen von besonderer Be  deutung; denn die Art und Struktur dieser  Stoffe beeinflusst in hohem Masse die Wirkung  und Haltbarkeit der mit solchen. Emulsionen       hergestellten    überzöge.

   Als Füllstoffe sind  feingemahlene Steinmehle, wie Schiefermehl,  Asbestmehl, Kaolin,     Kieselgur,        Talcum,    Kalk  steinmehl und andere Mineralien, gebräuch  lich, wogegen als     Farbpigmente        vorzugsweise          Oxy        dpigmente,    wie rotes und gelbes Eisen  oxyd, Chromoxyd usw., verwendet werden. Je  nach dem gewünschten Farbton werden aber       auch    andere     aus    der     Anstriehteehnik    bekannte  Pigmente, z. B.     Lithopone,        Titandioxyd,    Ba  riumsulfat, Zinkoxyd usw., herangezogen.

   Die  Füllstoffe und Pigmente haben bei den Emul  sionen ähnliche Zwecke zu erfüllen wie die  Pigmente bei den Ölfarben, so vor allem die  empfindlichen Bindemittel gegen     at.nrosphä-          rIselie    Einwirkungen     zrr    schützen. Mit ihrer       vorteilhaften        Wirkung        sind    aber in der     Ernul-          sionsteehnik    bisher auch wesentliche Nachteile  verbunden gewesen, die darauf zurückzufüh  ren sind, dass diese anorganischen Stoffe  durchweg eine mehr oder weniger grosse  Affinität zu Wasser besitzen.

      Dadurch wird bei Emulsionen die Aus  bildung eines homogenen Überzugs, wie er für ;  die Haltbarkeit entscheidend ist, gehemmt  und weiterhin der     Troeknungsvorgang    ungün  stig beeinflusst. Infolge des     hydrophilen     Charakters der mineralischen Füllstoffe und  Pigmente entweicht das     Emulsionswasser,    .  besonders zum Schluss, nur langsam aus dem       i'berzug;    denn es wird von der Oberfläche der  Mineralkörper mitunter hartnäckig festgehal  ten.

   Die     Wasserhaltigkeit    der Oberfläche der  Mineralkörper verhindert die Benetzung durch  das Bindemittel, so dass praktisch oft. der  Überzug aus einem heterogenen Gefüge be  steht, in welchem die Füllstoff- und Pigment  körper locker mit. dem Bindemittel verklebt,  aber nicht, wie es erwünscht. wäre, miteinan  der innig verschmolzen sind.

   Die     hydrophilen     Mineralkörper wirken in gewissem Grade als       @,#'asserspeiclrer    und     begünstigen    damit auch  die     Rückbildung    der     Emulsion        (Reemulgie-          rung).       Die genannten Nachteile werden gemäss  der Erfindung dadurch behoben, dass die  Oberflächeneigenschaften der feinkörnigen  anorganischen Stoffe - in diesem Fall ihr       hydrophiler    Charakter - in dem Sinn um  gewandelt werden, dass sie wasserabweisend       (hydrophob)    werden.

   Dies erfolgt in der  Weise, dass die feinkörnigen anorganischen  Stoffe durch Umhüllung der Körner mit was  serabweisenden Stoffen, vorzugsweise hoch-      siedenden Ölen, wasserabstossend gemacht  werden.  



  Die V     orbehandlung    kann z. B. so durch  geführt werden, dass die feinkörnigen Stoffe  mit.     Anthracenöl    in einem     Kollergang    innig  vermischt werden. Es empfiehlt sich, dabei  nur so viel Öl zuzugeben, dass sich auf der  Oberfläche der Teilchen bloss eine dünne     Öl-          haut    ausbildet, so dass das Material Pulver  charakter behält und sich in     -N#@'asser    verteilen  lässt. Der     günstigste    Ölanteil kann durch     Ver-          suehe    leicht ermittelt werden. Auch andere  hochsiedende Teeröle und Mineralöle sowie  Fette lassen sich mit. Vorteil verwenden.

    Wenn die     Vorbehandlung    unter Anwendung  von Wärme geschieht, können     aueli    schwer  flüssige oder feste Stoffe, z. B. Fette, Wachse,  Paraffin,     Paraffingatseh,    Vaseline,     Erdwaelis,     Bitumen und Pech, benützt werden. Sofern  es sieh um Stoffe handelt, die unter dem Ein  fluss von Wärme oder an der Luft verharzen  oder in sonstiger Weise erhärten, so ergibt  sieh eine besonders günstige     Wirkung,    wenn  diese Erhärtung durch entsprechende Be  handlung der feinkörnigen Stoffe eingeleitet  wird.     Dies    ist, z. B. dadurch erreichbar, dass  das geölte Pulver in einen erwärmten Luft  strom     geblasen    wird.

   Die     Umhüllung    der Kör  ner, insbesondere mit     schwerflüssigen    Ölen  oder festen Fetten, kann dadurch erleichtert  werden, dass letztere in Lösung angewandt  werden, wobei     gegebenenfalls    das Lösungs  mittel nach der Behandlung ausgetrieben und  wiedergewonnen werden kann. - Bei     Füll-          Stoffen    und Pigmenten, die porig sind, wie  z. B. Kieselpur, ist es zweckmässig, auch die  erreichbaren innern Flächen mindestens zum    Teil durch     hidrophobe    Stoffe wasserabwei  send zu machen.  



  Die in der     beschriebenen    Weise behandel  ten feinkörnigen     anorganischen    Stoffe halten  das Wasser nicht durch     Adsorption    fest. Da  her verdunstet das     Emulsionswasser    schneller  und vollständiger, und bei der sieh dann  anschliessenden     Filmbildun-    benetzt (las     orga-,          nische    Bindemittel die mit Stoffen     seiner    Art  vorbehandelte     Mineralkörperoberfläche    voll  kommen und innig, im Gegensatz zu nicht       vorbehandelten        hpdrophilen        Mineralkörpern,

       an deren Oberfläche eine Feuchtigkeitshaut  zurückbleibt, welche die     Verschmelzung    von  Bindemittel und     l1ineralkörper        beeinträ(:li-          tigt.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRU CII Emulsion für Schutzüberzüge, welcheWas- ser, Emulputoren, Bindemittel und feinkör nige anorganische Stoffe enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner der feinkör nigen anorganischen Stoffe mit wasserabwei senden Stoffen umhüllt und dadurch wasser abstossend gemacht sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Emulsion nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass die Körner der Feinkörnigen anor@ganiseben Stoffe mit. Fetten umhüllt sind. 3. Emulsion naeli Patentanspruch, da durüh gekennzeichnet, dass die Körner der feinkörnigen anorganischen Stoffe mit Wach sen umhüllt sind.
CH297023D 1948-10-01 1951-07-23 Emulsion für Schutzüberzüge. CH297023A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982003402A1 (fr) * 1981-03-31 1982-10-14 Schwarz Guenther Procede pour la preparation de vernis aqueux
DE102008021007A1 (de) * 2008-04-25 2009-11-12 Byk-Chemie Gmbh Dispersionen von Wachsen und anorganischen Nanopartikeln sowie deren Verwendung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982003402A1 (fr) * 1981-03-31 1982-10-14 Schwarz Guenther Procede pour la preparation de vernis aqueux
DE102008021007A1 (de) * 2008-04-25 2009-11-12 Byk-Chemie Gmbh Dispersionen von Wachsen und anorganischen Nanopartikeln sowie deren Verwendung

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