CH297089A - Verfahren zum Schützen von geschmolzenen, leicht oxydierbaren Metallen und Legierungen gegen Oxydation. - Google Patents

Verfahren zum Schützen von geschmolzenen, leicht oxydierbaren Metallen und Legierungen gegen Oxydation.

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CH297089A
CH297089A CH297089DA CH297089A CH 297089 A CH297089 A CH 297089A CH 297089D A CH297089D A CH 297089DA CH 297089 A CH297089 A CH 297089A
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CH
Switzerland
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sulfur
molten
easily oxidizable
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Aktiengesellsc Aluminium-Werke
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Vaw Ver Aluminium Werke Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00—Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/30—Fluxes or coverings on molten baths
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00—General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/006—General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with use of an inert protective material including the use of an inert gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description


  Verfahren zum Schützen von geschmolzenen, leicht     oxydierbaren    Metallen und Legierungen  gegen Oxydation.    Beim Vergiessen von leicht     oxydierbaren          -Metallen    und Legierungen, wie insbesondere       dem        lla"#,nesium,    hat man zur     Verhinderung,          unerwünschter    Oxydation seit langem auf die.

         Sandformen    oder Kerne eine Schlichte     auf-          teiii-acht,    die aus Stoffen besteht, die in     Be-          rührung    mit dem geschmolzenen Metall     inerte          Mleil    leicht     oxydierbare    Gase oder Dämpfe       afigeben,        welehe    sowohl selbst wie in     ihren          Ot'-dationsprodukten    ohne     Einwirkun-    auf  (las     -Metall    sind.

   Wurde das betreffende Metall  in feuchte     Sandformen    vergossen, so     wurde          (ler        Formstoff    mit     diesen        Sehutzstoffen        ver-          iniselit.        I-in        diese    Metalle oder     Leaierun    gen       aw-li        beim        Einsehmelzen    oder beim     Aufreeht-          erlialteil    d     e.,

          geschmolzenen        Zustandes        =gegen     die     Einwirkung-    fremder Gase zu schützen,       liat        nian    auch die eingangs erwähnten Stoffe  auf die Oberfläche des     geschmolzenen        l@etal-          Ie,        =.;

  ebraeht    oder als Dämpfe     darübergeleitet.          _11s        solche        Seliutzst.offe        wurden    insbesondere  Schwefel.     Magnesium-    oder     Ammonoxalat.          Borate,    Harnstoff und     dergleichen    verwendet.

         Vorzugsweise        gelangten    solche Stoffe zur     Ver-          wendung,    die sieh ohne     Ilinterlassung    eines       Rückstandes    verflüchtigen, um eine     Verunrei-          nigun-    des zu     giessenden        Met.alles    mit Rück  ständen des     Schutzstoffes    zu vermeiden.  



  Die Verwendung von Schwefel bei dem       zuletzt    genannten Verfahren des     Aufbringens     auf die flüssige Metalloberfläche besitzt aber  den     Nachteil,        da.ss    das entstehende Schwefel-         dioxyd    sich zum Teil in dem geschmolzenen  Metall. löst, zum Teil     sulfidisehe    Verbindun  gen des zu     vergiessenden        Metalles    bildet, die  sich an seiner Oberfläche in Form von schwer       entfernbaren    schwarzen Belägen abscheiden.

         Ausserdem    erfolgt durch die starke Entwick  lung von     sehwefelhaltigen    Dämpfen eine Be  lästigung der mit dem Schmelzen und Giessen  dieser Metalle beschäftigten Arbeiter.  



  Aus diesem Grunde hat man auch den  Schwefel nicht. direkt auf die Oberfläche des       Oleschmolzenen        ylagnesiums,    sondern auf eine  das flüssige Metall bedeckende Schutzschicht  von     Magnesium-    oder     Ammoniumfluorid        auf-          (Y        ebraeht.    Der auf diese     Sehutzschicht    aufge  brachte Schwefel schmilzt und verbrennt, lang  samer als bei direktem     Auftragen    auf die  flüssige Metalloberfläche, weil ,die Schutz  schicht eine bedeutend niedrigere Temperatur  als die des geschmolzenen     Metalles    besitzt.

         Auch    die Belästigung der     Umgebung    mit       Sehwefeldämpfen    ist auf diese Weise besei  tigt. Dieses bekannte Verfahren ist aber wie  der mit. dein Nachteil behaftet, dass vor dem  Aufbringen des Schwefels auf das flüssige  Metall eine Schutzschicht aufgebracht werden  muss. Verwendet man     Ammoniumfluorid,    so  dissoziiert dieses bei     verhältnismässig    niedri  =ger Temperatur, was die Entstehung     gesund-          heit.sschä,dlicher        Fluordämpfe    verursacht.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft. nun  ein Verfahren zum Schützen von geschmolze-           nen,    leicht     oxydierbaren    Metallen und Legie  rungen, insbesondere Magnesium, gegen Oxy  dation durch     Inberührungbringen    der     zu     schützenden Begrenzungsfläche mit Schwefel  enthaltenden Stoffen, das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass als Schutzstoff ein Gemisch  von Schwefel mit     oxydischen    Verbindungen  des Eisens verwendet wird.

   Vorteilhaft wird       als        Schutzstoff    die bei der Entschwefelung  von     Leucht-    oder     Koksofengas    anfallende     Rei-          nigermasse    verwendet. Dies kann in der Form  geschehen, dass man z. B. die Gasreiniger  masse auf die Oberfläche des geschmolzenen  Metaller bzw. der Legierung oder als Schlichte  auf die     Sandformen    aufbringt oder schliesslich  die Giessformen und Kerne ganz oder zum  Teil mit Sand gemischt aus der Gasreiniger  masse aufbaut-.

   Diese ausgebrauchte     Gasreini-          germasse        enthält        ungefähr        50        %        Schwefel        in     äusserst feiner und gleichmässiger Verteilung.  Dadurch ist es möglich, das     flüssige    Metall  gleichmässig mit den entstehenden     Schwefel-          bzw.        Schwefeldioxyddämpfen    zu bespülen.  Das Aufbringen einer besonderen Schutz  schicht auf das geschmolzene Metall ist. nicht  erforderlich.

   Auch     lä.sst    sich bei Verwendung  dieser ausgebrauchten     Gasreinigermasse    eine  äusserst langsame Verdampfung bzw. Oxyda  tion des Schwefels erreichen, so dass eine Be  lästigung der Umgebung mit gesundheits  schädlichen Dämpfen vermeidbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schützen von geschmolze nen, leicht, oxydierbaren Metallen und Legie rungen, insbesondere Magnesium, gegen Oxy dation durch Inberührungbringen der zu schützenden Begrenzungsfläche mit Schwefel enthaltenden Stoffen, da.dureh gekennzeich net, dass als Schutzstoff ein Gemisch von Schwefel mit oxy dischen Verbindungen des Eisens verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Schutzstoff die bei der - Entsehwefelun- von Rohgas anfal lende Grasreinigermasse verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch geli:ennzeiehnet, dass der Schutzstoff auf die Oberfläche der geschmolzenen Metalle und Leaierun-en auf mebracht wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurchekennzeiehnet, dass der Schutzstoff als Sehlichte auf beim Giessen des zu schützenden 'Werkstoffes ver wendete Sandformen aufgebracht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Giessen des zu schützenden Werk stoffes mindestens zum Teil aus anfallender Gasreinigermasse aufgebaute Formen verwen det werden.
CH297089D 1944-02-23 1945-02-23 Verfahren zum Schützen von geschmolzenen, leicht oxydierbaren Metallen und Legierungen gegen Oxydation. CH297089A (de)

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CH297089D CH297089A (de) 1944-02-23 1945-02-23 Verfahren zum Schützen von geschmolzenen, leicht oxydierbaren Metallen und Legierungen gegen Oxydation.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0278235A1 (de) * 1987-01-13 1988-08-17 RÖPERWERK-Giessereimaschinen GmbH Vorrichtung zum Aufbewahren einer oxidierbaren Schmelze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0278235A1 (de) * 1987-01-13 1988-08-17 RÖPERWERK-Giessereimaschinen GmbH Vorrichtung zum Aufbewahren einer oxidierbaren Schmelze

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