Aufzugskorb für an Baugerüsten angeordnete Aufzüge. Die Erfindung betrifft einen Aufzugs korb für < in Baugerüsten angeordnete Auf züge, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er wenigstens eine nach aussen verschwenkbare Klappe aufweist, die über Betätigungsorgane niit zwei über den Umruss des Korbes hinaus schiebbaren Sperrorganen in Wirkungsver bindung steht, derart, dass bei in die waag rechte Lage verschwenkter Klappe die Sperr organe über am Aufzugsgerüst befestigte Stützorgane zu liegen kommen, zwecks Ver hinderung des Absenkens des Fahrkorbes,
-elche Sperrorgane in der senkrechten Lage der Klappe in unwirksamen Stellungen liegen.
In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt den Aufzugskorb im Aufriss. . Fig. ? eine Unteransicht und Fig. 3 eine Seitenansicht gemäss der Pfeil richtung A. in Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen Teile des Aufzugs korbes in grösserem Massstabe, während die Fig. 6, 7 und 8 weitere Einzelheiten in grösserem Massstabe darstellen.
Fig. 9 zeigt eine Unteransicht auf den Aufzugskorb gemäss einer Detailvariante. Der Aufzugskorb ist mit einem zum Auf hängen an einem nicht gezeichneten Auf zugsseil bestimmten Seil 21 versehen, das an zwei Befestigungsplatten 22 angeschlossen ist. Vorhanden sind ferner Knotenplatten 20, die durch schräg nach abwärts sich er streckende M'inkeleisen 25 unter sich ver bunden sind (Fug. 1). Zur Geradführung des Korbes dienen unten und oben am letzterE,u angebrachte, im Querschnitt U-förmige Füh rungsstücke 26 und 27.
Der Eckplatten 23 zu Verstärkungs zwecken besitzende Aufzugskorb ist mit einem Mittelpfeiler 19 aus einem T-Profil- eisen sowie mit aus Brettern 28 gebildeten Wänden versehen und weist in jeder Ecke einen Eckpfeiler 18 aus Winkeleisen auf. Die eine Seitenwand des Korbes ist durch eine Klappe 16 gebildet, deren Schwenkachsen sich am untern Längsrande befinden, welche in Lagern 14 und 15 (Fug. 2 und 3) drehbar in Stellung gehalten sind.
Die Klappe 16 trägt einen unterhalb der Drehachse befindlichen Arm 11(Fig.1), der beim Herunterklappen der Klappe um 90 einen mit ihm gelenkig ver bundenen Arm 10 betätigt. Der Arm 10 ist in einem am Korb angebrachten Haltestück 13 geführt. Wie Fig. 2 zeigt, trägt der Arm 10 an seinem freien Ende einen Zapfen 30, der mit einem Lenker 9 in Arbeitsverbindung steht. Der Lenker 9 ist an einer Traverse 4 bei 31 schwenkbar befestigt. Das mit dem Arm 10 gekuppelte Ende des Lenkers 9 liegt auf einer Gleitschiene 12 (Fug. 1) auf, über welche es sich bei der Betätigung des Armes 10 durch den Arm 11 hinweg bewegt.
Das zweite Ende des Lenkers 9 ist gelenkig mit einem Steuerarm 8 (Fug. 2) verbunden, der seinerseits schwenkbar an den Steg eines T-Stückes 6 angeschlossen ist. Die beiden Flansche des T-Stückes 6 sind je mit. einem Schlossarm 5 verbunden. Jeder der beiden Schlossarrne 5 ist an einen Schlossriegel 214 an geschlossen. Die Schlossriegel ?4 sind länCs- i-erschiebbar zwischen zwei l!-förnrigen Pro fileisen 3 angeordnet.
Bei der Betätigung des Armes 10 bewirkt der Lenker 9 über den Steirerarrir 3 eine Verschwenkung des<B>T-</B> Stückes 6 um seine Schwenkachse 32 an einer Tragplatte 7 in dem Sinne, dass beim fler- unterkla.ppen der Klappe 16 die beiden Schlossriegel 2'1 derart innerhalb der Profil eisen 3 verstellt werden, dass sie zu beiden Seiten der zur Geradführung des Aufzugs korbes dienenden Führimgssehienen :
39 über die Seitenwände des Korbes vorstehen und mit Bezug auf das nicht gezeichnete Auf zugsgerüst eine Lage einnehmen, derzufolge ein Absenken des Aufzugskorbes ausge schlossen ist.
Eines der untern Führungsstücke 26 für die Geradführung des Korbes längs einer Führungsschiene 29 ist in Fig. 4 und 5 in grösserem Massstabe in einer Seitenansicht bzw. in einer Rückenansicht gezeigt. Aus diesen Figuren geht hervor, dass die Füh rungsstücke 26 am untern, aus JD-Profilen gebildeten Rahmen 2 des Korbes befestigt und mit einer Halteplatte 33 verbunden sind.
Die Schlossriegel 24 sind ss9-förrnig ausge bildet und besitzen eine Öffnungsweite, der zufolge das Führungsstück 26 bei in der Wirkungsstelltmg befindlichem Schlossriegel sich zwischen dessen Schenkeln befindet.
Das Absenken des Korbes bei herunter geklappter Klappe 16 verhindern als Unter lage für den Schlossriegel 24 dienende Platten 34, die mit den Führungsschienen 29 des Aufzugsgerüstes in den passenden Höhen lagen verbunden sind. Die Art und \'eise der Anordnung einer solchen Stützplatte 34 ist in Fig. 6-S dargestellt, aus welchen ersichtlich ist. dass sie eine zu den Querstangen 35 des Aufzugsgerüstes parallele Lage aufweist.
Die Platte 3.1 ist mit, einem im Querschnitt U- förmigen Träger- 39 verbunden, der mittels Schraubenbolzen 37 an der Führungsschiene ?9 befestigt ist. wobei die Muttern an quer über den Träger 39 gelegten Schienen 40 an liegen. Mit jeder Stützplatte 34 ist eine Rohr- klemme 36 verbunden. die ein Festklernnren der rohrförmigen. Querstangen 35 des Auf- zugsgetiiNtes mittels Selrraubenbolzen <B>3,8,</B> er möglicht.
Die Betätigungsv orriehtung für die bei den Sehlossriegel '4 gemäss der Detailvariante nach Fig. 9 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. darin, da,ss die beiden Schloss- riegel ?4 je mittels einer Schraubenfeder -11 reit dein.
T-Stück 6 verbariden sind. Für deri Anschluss dieser Federn 4 dienen an den Schlossriegeln ?4 und am T-Stück 6 ange ordnete Haken -1? bzw. 43. -Diese Schrauben federn 41 werden bein Herruiterklappen der Klapptüre 16 zufolge der Verschiebung der Schlossriegel ?41 aus der unwirksamen Lage in die Sperrstellung gespannt.
Sie erleichtern das Heraufklappen der Klapptüre 16. indem sie die Schlossriegel in die unwirksame Stel lung zurückziehen und gleichzeitig die i'er- schwenkung des mit dein Arm 10 in Wir- kungsverbindung stehenden. aus den Teilen 5. 6, 5 und 9 bestehenden Gestänges erleich tern. Die Wirkung der Federn rückwirkend auf die Klappe 16 ist ferner derart, dass eine Kraft die letztere in der aufgerichteten Stellung zu halten versucht.
Es könnten auch weitere Federn vorge sehen sein. die auf andere bewegliche Glieder der Betätigungsvorrichtung für die Schloss- -riegel einwirken. Der Aufzugskorb könnte auch. mehr als eine schwenkbare Klappe auf weisen, wobei an dein Aufzugskorb analoge Betätigungs- und Sperrorgane für jede Klappe vorzusehen. sind.
Die Schlossriegel 24. die bei um 90 aus der Vertikalstellung in. die Horizontallage v erschwenkter Klappe 16 in einer Sperr stellung über Stützplatten 34 liegen, ver hindern wohl ein unbeabsichtigtes Absenken des Aufzugskorbes, nicht aber eine im- beabsichtigte Aufwärtsbewegung innerhalb des Aufzugsgerüstes. Die Klappe 16, die an den Haltestellen des Aufzugskorbes in \der Horizontallage am Gerüst abgestützt ist. ist nun derart ausgebildet. dass sie in einem solchen Falle eine weitere Verschwenkung um 90 in.
die Vertikallage nach unten aus- führen kann, wobei gleichzeitig ein Rückzug der Schlossriegel aus der wirksamen Sperr- tellttna in die unwirksame Lage stattfindet. Auf diese Weise wird eine Beschädigung des Aufzugsgerüstes vermieden, wenn der Auf- ztigskorb bei heruntergelassener Klappe aus Versehen hochgezogen werden sollte.