CH297133A - Anlage mit einer Dampfkraftmaschine. - Google Patents

Anlage mit einer Dampfkraftmaschine.

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CH297133A
CH297133A CH297133DA CH297133A CH 297133 A CH297133 A CH 297133A CH 297133D A CH297133D A CH 297133DA CH 297133 A CH297133 A CH 297133A
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CH
Switzerland
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sep
pressure
network
steam
control valve
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/02Arrangement of sensing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description


  Anlage mit einer     Dampfkraftmaschine.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine An  lage mit einer     Dampfkraftmaschine,    deren  Entnahmedampf und Abdampf zur Beliefe  rung von drei Heiznetzen verschiedenen  Druckes dienen.

   Sie ist dadurch gekennzeich  net, dass dem Heiznetz höchsten Druckes  Dampf aus der Entnahmestelle     ungedrosselt     zugeführt wird, so dass in diesem Netz un  gefähr der Druck der Entnahmestelle der  Kraftmaschine herrscht, dass ferner dem Netz  niedrigsten Druckes Dampf aus dem     Auslass     der     Dampfkraftmaschine        ungedrosselt    zu  geführt wird, so dass in diesem Netz ungefähr  der     Auslassdruck    der     Dampfkraftmaschine     herrscht, und dass schliesslich dem Netz mitt  leren Druckes über einen Speicher Entnahme  dampf zugeführt und der Druck in diesem  Netz durch ein     Druckregelventil    konstant  gehalten wird.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes  ist: auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.  Der Kessel 1 erzeugt Hochdruckdampf,  welcher zur Belieferung der Turbine 2 und  der Heiznetze 3, 4 und 5 dient. Der Dampf  kann vom Kessel 1 beispielsweise mit 100 atü  und     500     C erzeugt werden und das Heiznetz  3 einen Druck von 18-24 atü, das Heiznetz 4  einen     Druck    von 10 atü und das Heiznetz 5  einen. Druck von 6     atii    aufweisen. Die Netze 3       und    5 weisen einen mehr oder weniger gleich  tnäl3igen Verbrauch auf. Im Netz 4 treten  jedoch erhebliche Abnahmestösse auf; es ist  deshalb mit einem Dampfspeicher 6 aus-    gerüstet, welcher die     Stösse    zu überbrücken  vermag.  



  Der Dampf     kann    durch zwei     Druekhalte-          ventile    aus dein Kessel austreten, von denen  das Ventil 7 bei 98 atü und das Ventil 8 bei  105 atü zu öffnen beginnt. Diese Ventile wer  den je durch einen der Servomotoren 9 und 10  eingestellt, die durch den Druckfühler 11 mit  tels der Steuerschieber 12 und 13 gesteuert  sind. Vom     Druckhalteventil    7 führt die       Hauptdampfleitung    14 über das Regelventil  15 zur Turbine 2. Vom     Druckhalteventil    8 ge  langt der Dampf durch eine Leitung 16 in  einen an das     Gegendrucknetz    3 ohne Zwi  schenschaltung eines Regelorganes ange  schlossenen Speicher 17.  



  Die Turbine 2 treibt einen elektrischen  Stromerzeuger 25. Ihre Drehzahl und damit  die Frequenz des elektrischen Stromes wer  den durch einen Regler 26 geregelt. Hierzu  stellt der Regler mittels des Schiebers 27 und  des Servomotors 28 das Regelventil 15 ein.  Zusätzliche Impulse werden auf das Regel  ventil 15 über den Steuerschieber 29 vom  Druck des Dampfkessels 1 und über die  Steuerschieber 30 und 31 vom Druck im     Ge-          gendrucknetz    5 ausgeübt.  



  Die     Turbine    2 besitzt eine     Zwischenent-          nahmestelle,    aus welcher Dampf nach Be  darf in die     Gegendrucknetze    3 bis 5 geleitet  werden kann. Die Entnahmeleitung 18 führt  über ein     Rückschlagventil    19 ohne Zwischen  schaltung eines andern Regelorganes in das       Heiznetz    3, Ausserdem sind noch zwei weitere      Leitungen von der Entnahmeleitung 18 ab  gezweigt. Eine erste Zweigleitung 20 führt  über ein Regelventil 21 in den Speicher 6. Aus  dem Speicher gelangt dann Dampf durch das  Ventil 32 geregelt in das Netz 4. Durch eine  zweite Zweigleitung 22 kann über ein Regel  ventil 23 auch Dampf in das Netz 5 strömen.

    Der Abdampf der Turbine 2 wird durch die  Leitung 24 direkt ins Netz 5 geleitet.  



  Das Regelventil 21     wird    durch einen  Servomotor 33 eingestellt. Die Steuerung die  ses     Servomotors    erfolgt vom Netz 5 aus über  die Steuerschieber 31 und 34; zusätzlich kann  sie auch noch über die Steuerschieber 35 und  36 beim Sinken des Druckes und über die  Steuerschieber 35 und 3 7 beim Steigen des  Druckes vom     Gegendrucknetz    3 aus beein  flusst werden. Das Regelventil 32 ist über den  Steuerschieber 40 und den Servomotor 41  unter den Einfluss des Druckes im Gegen  stromnetz 4 gestellt. Das Regelventil 23 in  der Zweigleitung 22     wird    über die Steuer  schieber 31 und 39 des Servomotors 38 vom  Druck im     Gegendrucknetz    5 beeinflusst.  



  Die dargestellte Regeleinrichtung arbeitet  im Betrieb     wie    folgt: Das     Druckhalteventil    7  ist bei normalem Betrieb geöffnet und hält  den Druck am Austritt des Dampferzeugers  ungefähr auf 100 atü.     Sinkt    dieser Druck  unter 98 atü, was höchstens bei Versagen  der     Turbinenregelung    vorkommen kann, so  schliesst     dieses    Ventil. Steigt der Druck im  Dampferzeuger bis auf 105 atü, so beginnt  das Ventil 8 zu     öffnen,    so dass der überschüs  sige Dampf in den Speicher 17 abströmen  kann.  



  Das     Einlassregelventil    15 der Turbine 2  öffnet, wenn der Druck am Kesselaustritt  100 atü oder mehr ist, der Druck im     Gegen.-          drucknetz    5 6,2 atü oder weniger und die    Frequenz des elektrischen Stromes 50 Peri  oden oder weniger ist. Das Ventil 15 schliesst,  sobald entweder der Druck am Austritt des  Dampfkessels unter<B>100</B> atü sinkt, oder der  Gegendruck im Netz 5 über 6,2 atü steigt,  oder die Frequenz des elektrischen Stromes  über 50 Perioden steigt.  



  Das Regelventil 21 für die Ladung des  Speichers 6 regelt bei 6 atü Gegendruck im  Netz 5, solange der Druck im Netz 3 zwischen  18 atü und 24 atü sich bewegt. Das Ventil ist  mit einer einstellbaren starren Rückführung 42  ausgerüstet, wodurch die Statik der Regelung  den Anforderungen für die Stabilität der Ge  samtanlage angepasst werden kann. Un  abhängig vom Druck im Netz 5 schliesst das  Ventil 21, sobald der Druck im Netz 3     mater     18 atü fällt, und öffnet, wenn dieser über  <B>24</B> atü steigt. Das zur Haltung des     Dampf-          druckes    im Netz 5 dienende Regelventil 23,  öffnet erst, wenn der Druck im Netz 5 unter  <B>5,8</B> atü fällt.  



  Die Feuerung des Dampfkessels richtet  sich nach dem im Speicher 6 herrschenden  Druck, der an einem in seiner Nähe angeord  neten Instrument 43 abgelesen werden kann.  Der Speicher muss hierbei in einem mittleren  Ladezustand gehalten werden, so dass das  Ladeventil 21 nie ganz ausgesteuert sein kann.  



  In der beschriebenen Anlage können sich  die folgenden Betriebszustände ergeben:  1. Grosser Dampfverbrauch im Netz 5 und  grösstmögliche Turbinenleistung.  



  2. Grosser Dampfverbrauch im Netz 5 und       verminderte    Turbinenleistung.  



  3. Geringer Dampfverbrauch im Netz 5  und grosse Turbinenleistung.  



  4. Stark verminderte Leistung der Tur  bine.  



  5.     Umwälzbetrieb    ohne Turbinenleistung.      Hierbei entstehen die für die nachstehende Tabelle     wiedergegebenen        Einstellungen.     
EMI0003.0003     
  
    1 <SEP> ?. <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5
<tb>  Dampfkessel- <SEP> ungefähr
<tb>  druck <SEP> atü <SEP> 100 <SEP> 10.5 <SEP> 105 <SEP> 105 <SEP> 50-80
<tb>  Druck <SEP> in <SEP> Lei  tung <SEP> 18 <SEP> atü <SEP> 2.1-1.8 <SEP> 24-18 <SEP> 18 <SEP> 18 <SEP> 0
<tb>  Druck <SEP> im
<tb>  Netz <SEP> 3 <SEP> atü <SEP> 24--18 <SEP> 24-1.8 <SEP> 18 <SEP> 24 <SEP> 24
<tb>  Druck <SEP> im
<tb>  Netz <SEP> <B>5</B> <SEP> atü <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 6,2 <SEP> 5,8 <SEP> 5,

  8
<tb>  Ventil <SEP> 8 <SEP> geschlossen <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 105 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 105 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 105 <SEP> geöffnet
<tb>  atü <SEP> im <SEP> Kessel <SEP> atü <SEP> im <SEP> Kessel <SEP> atü <SEP> im <SEP> Kessel
<tb>  Ventil <SEP> 15 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> <B>100</B> <SEP> regelt, <SEP> auf <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 6,2 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> geschlossen
<tb>  atü <SEP> im <SEP> Kessel <SEP> Frequenz <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 5 <SEP> Frequenz
<tb>  flückschlag  ventil19 <SEP> geöffnet <SEP> geöffnet <SEP> geschlossen <SEP> geschlossen <SEP> geschlossen
<tb>  Ventil <SEP> :

  .' <SEP> 1 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 6 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 6 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 18 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 24 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 24
<tb>  atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 5 <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 5 <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 3 <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 3 <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 3
<tb>  Ventil <SEP> 23 <SEP> geschlossen <SEP> geschlossen <SEP> geschlossen <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 5,8 <SEP> regelt <SEP> auf <SEP> 5,8
<tb>  atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 5 <SEP> atü <SEP> im <SEP> Netz <SEP> 5       In den Fällen 1 und 2     wird    der Druck in  der Leitung 18 durch die Belastung der Tur  binenstufe nach der     Anzapfung    festgelegt.

    Für den Fall 5, in welchem die Turbine ausser  Betrieb ist,     wird    der Druck im Dampferzeu  ger allein nach dem Dampfbedarf eingestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage mit einer Dampfkraftmaschine, deren Entnahmedampf und Abdampf zur Be lieferung von drei Heiznetzen verschiedenen Druckes dienen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heiznetz höchsten Druckes Dampf aus der Entnahmestelle ungedrosselt zugeführt wird, so dass in diesem Netz ungefähr der Druck der Entnahmestelle der Kraftmaschine herrscht, dass ferner dem Netz niedrigsten Druckes Dampf aus dem Auslass der Dampf kraftmaschine ungedrosselt zugeführt wird, so dass in diesem Netz ungefähr der Auslass- druck der Dampfkraftmaschine herrscht,
    und dass schliesslich dem Netz mittleren Druckes über einen Speicher Entnahmedampf zu geführt und der Druck in diesem Netz durch ein Druckregelventil konstant gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil der Dampfkraftmaschine durch einen Geschwin digkeitsregler eingestellt wird zwecks an nähernder Konstanthaltung der Drehzahl der Maschine. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil der Dampfkraftmaschine durch einen zusätz lichen Druckregler bei Sinken des Kessel druckes unter einen zulässigen Wert geschlos sen wird. 3. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil der Dampfkraftmaschine durch einen zusätz lichen Druckregler bei Steigen des Druckes im Niederdrucknetz über einen zulässigen Wert. geschlossen wird.
    4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr von Ent- nahmedampf zum Speicher des Mitteldruck netzes durch einen Druckregler so eingestellt wird, dass der Druck im Niederdrucknetz auf vorgeschriebener Höhe bleibt.
CH297133D 1951-12-22 1951-12-22 Anlage mit einer Dampfkraftmaschine. CH297133A (de)

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