CH297182A - Verfahren zur Herstellung einer orthopädischen Fussbekleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Fussbekleidung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer orthopädischen Fussbekleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Fussbekleidung.

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CH297182A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer orthopädischen   Fussbekleidung    und nach diesem Verfahren hergestellte   Fu#bekleidung.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer   orthopädischen Fussbeklei-      dung    mit einem als Stütze dienenden Unterteil und einem zur Aufnahme des   Fu#es    des Trägers bestimmten Oberteil sowie eine nach diesem Verfahren hergestellte   Fussbekleidung.   



   Eine solehe   Fussbekleidung,    die dem an einem   Oebrechen,    durch das der eine Fuss verkürzt ist, leidenden Träger ein normales Aussehen ermöglichen soll, wird   gewöhnlieh    so getragen, dass der Unterteil in einem Schuh steckt.



   Je naeh der Art des FuRleidens kann eine solche   Fussbekleidung    einen relativ hohen Unterteil mit einem annähernd horizontal verlaufenden   Brandsohlenteil    besitzen, dessen Ober-   @    teil die Form eines normalen Oberteils eines song. hohen Schuhes aufweist. Der Unterteil kann aber auch verhältnismässig niedrig sein und einen schräg nach hinten ansteigenden   Brandsohlenteil besitzen, wobei    der Oberteil lediglich zwei Seitenteile zum Umfassen der hintern   Fusspartie    und der Knochelpartie aufweist.



   Beim Herstellen einer   solelien    Fussbekleidung wurde bisher gewöhnlieh ein falseher, hölzerner Fuss nach den Anforderungen des Patienten angefertigt, mit einer passend ge  stalteten    Tragfläche und einem   Au#enüberzung    aus Leder oder dergleichen, der nach oben verlängert ist, um beim Tragen wie ein Schuh den eigentlichen Rist und Fersenteil zu umfassen. Dieser Überzug ist durch eine den Fersenteil   umfassende und    am Holzkörper starr befestigte Metallplatte verstärkt.



   Diese bekannte   orthopädisehe      Fussbeklei-    dung, aux wenn aus einem relativ leichten Holz, z. B. Tannenholz, herestellt, belastet den   verkrüppelten Fuss,    an dem sie getragen wird, zusätzlich in einem beträchtlichen Ausmass, insbesondere wenn der Unterteil bei einem stark verkürzten Bein sehr hoch sein muss, um grössere   Unterschiede    in der Länge der beiden Beine des Trägers   auszugleiehen.   



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht, das Gewicht der Fussbekleidung gegenüber den bekannten Ausführungen zu verringern, so   da#    der Träger mit erhöhter Leichtigkeit und Wohlbefinden gehen kann und sein   Gebrechen    weniger   auffällt.   



   Das Verfahren zur Herstellung einer ortho  pädischen      Fu#bekleidung nach   der Erfindung ist   dadureh    gekennzeiehnet, dass zur Bildung des Unterteils eine Mehrzahl nicht metallischer Elemente auf einer Matrize geformt und zu mindestens einem Hohlkörper   zusammenge-    setzt werden.



   Aus den genannten Elementen können z.   B.    auch zwei den Unterteil bildende versteifte Hohlkörper gebildet werden, die dann   zweeks    Erleichterns des Gehens gelenkig miteinander verbunden werden.



   Zur Bildung der einzelnen Elemente wird vorzugsweise ein   biegsamer Xberzug auf    die Matrize gelegt und mit einer Kunststoffmasse imprägniert bzw. überzogen, die man vor dem  Abnehmen der Elemente von der Matrize erhärten lässt.



   Die Elemente können auch aus einem in Wärme härtbaren Kunstharz   bestehen"oder    sie können aus einer thermoplastischen Knnststoffplatte geschnitten, im plastischen Zustand in die gewünschte Form gebogen, und dann miteinander verbunden werden.



   Bei all diesen Varianten des   Herstellungs-    verfahrens wird vorzugsweise der eine Auf  lagefläehe    bildende Teil des Hohlkörpers durch z.   B.    rohrförmige oder andere Stützen an einem Bodenteil des Hohlkörpers abgestützt.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele der orthopädischen   Fussbekleidung    gemäss der Erfindung zeigt, soll das   erfindungsgemä#e Verfahren beispiels-    weise näher erläutert werden ; es zeigt :
Fig.   1    einen Längsschnitt durch eine   ortho-      pädische    Fussbekleidung, deren Unterteil in einem normalen Sehuh eingesetzt ist,
Fig. 2 eine Ansicht von unten zu Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine ortho  pädische    Fussbekleidung mit relativ hohem Unterteil,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der   Fussbekleidung    nach Fig. 3, teilweise im Schnitt.



   Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte ortho  pädische    Fussbekleidung besitzt einen Unterteil, dessen Brandsohle sehräg nach vorn geneigt ist und der als Hohlkörper von nachstehend beschriebener Konstruktion ausgebildet ist. Dieser Unterteil zusammen mit einem Teil des zur Aufnahme des Fusses bestimmten Oberteils ist dazu vorgesehen, in einem Halbsehuh 10 getragen zu werden.



   Hinter dem   Spitzenende    weist die Oberfläche des Hohlkörpers einen   zurüekspringen-    den Teil 11 als   vordern Absehluss    der Auflagefläehe 12 auf, die nach hinten ansteigt und der Form der Fusssohle des Patienten und der Stellung, in der der Fuss abgestützt werden soll, angepasst ist.



   Eine U-förmige Kappe 13 zur Aufnahme der Ferse des Trägers umfasst das hintere Ende des Hohlkörpers und ist an diesem be  testigt,    wie dies nachstehend beschrieben ist.



   Der Unterteil ist an einer Stelle   14,    die angenähert unter der vom   Fussballen      einge-      nommenen    Stelle liegt, quer zu seiner Längsrichtung in zwei getrennte Hohlkörper geteilt ; bei 17 sind die beiden Hohlkörper durch ein Scharnier miteinander verbunden, dessen Achse horizontal und wenigstens annähernd bündig zur Auflagefläche 12 ist.



   Zu diesem Zweek   sind die Schanüerplatten    18, 19 in die Auflagefläche 12 eingelassen, wobei jede dieser Platten   U-förmig    ausgebildet ist zweeks   Hmfassens    des Endes des betreffenden Hohlkörpers.



   Die obern und die untern   Sehenkel    der beiden   U-Platten    18, 19 sind über und unter den Hohlkörpern   15.    16 an diesen befestigt, wobei die beiden untern Schenkel in derselben Flucht befindliche Einbuchtungen 20   aufwei-    sen, die in die Unterseite der Hohlkörper   15,    16 eingelassen sind und wenigstens eine Zugfeder 21 aufnehmen, um die beiden Hohlkörper 15, 16 in ihrer normalen gegenseitigen Lage zu halten. Die. Feder 21 kann eine   Sehraubenfeder    sein und mit 6sen versehen sein, die in Haken   22    an den Seharnierplatten 18, 19 eingreifen.



   Der hintere Hohlkörper 16 des Unterteils wird aus einer Mehrzahl von Elementen aus nicht   metallisehem    Material mit Hilfe einer aus Holz, Gips oder dergleichen bestehenden Matrize hergestellt. Diese Matrize bestimmt auch die Form der die Ferse haltenden Kappe 13, die bei der bekannten Ausführung des Unterteils in Holz   gewöhnlieh    eine am hintern Ende des   Holzkörpers    festgeschraubte   Vletall-    platte ist.



   Der hintere Hohlkörper 16 ist aus vier   vor-    geformten Elementen zusammengesetzt, nämlich einem Bodenteil   23,    einer Brandsohle   24    und einem   vordern ttnd    einem hintern Endteil 25 bzw. 26.



   Beim Herstellen dieser Elemente wird wenigstens eine Lage aus Fasermaterial, vorzugsweise aus Druektuch-oder anderem Wollgewebe, straff über den betreffenden Teil der Matrize gezogen und   festgenagelt.    



   Vor oder nach dem Aufbringen des Fasermaterials auf die Matrize wird dieses mit einer Kunststoffmasse imprägniert oder bestrichen, die beim Trocknen erhärtet.



   Auf Grund von Versuchen wurde für die   Kunststoff masse die (folgende für    diesen Zweek geeignete Mischung gefunden :    Nitrozellulose 40 Gewichtsprozente    Benzol   28,    5   Aceton 28, 5   Kreosot-oder Rizinusöl als Weichmacher 3  
Diese Mischung kann bei einer Temperatur von angenähert   17     luftgetrocknet werden.



  Wenn sie fertig getrocknet ist, werden die Ränder der festen, so   erzeugten Körperele-    mente vor oder nach ihrer Abnahme von der Matrize abgeschnitten.



   Das Erhärten dieser geformten Elemente kann mittels eines Heissluftgebläses oder durch Behandlung mit infraroten Strahlen besehleunigt werden.



   Beim Zusammenbau dieser Elemente werden die   entspreehenden    Ränder der beiden Endteile 25,   26    des hintern Hohlkörpers 16 zusammengefügt, und dieser Stoss wird mittels eines   Diehtungsstreifens    27 aus ähnlich   imprägniertem    Gewebe abgedeckt, weleher Streifen natürlich im klebrigen Zustand aufgebracht und dann getrocknet wird.



   Der Bodenteil 23 wird auf ähnliche Art und Weise hergestellt und mit den Endteilen   25,    26 verbunden, worauf dann im Hohlkörper 16 zum Abstützen der Brandsohle   24    am Bodenteil   23    Stützen angebracht werden.



   Zum Herstellen solcher Stützen wird auf der Innenseite des Hohlkörpers 16 ein Glied   28    von der in Fig.   2    gezeigten Form aus dem imprägnierten Fasermaterial. in gewelltem und noch klebrigem Zustand aufgebracht. So kann die ganze hintere Hälfte des hintern   l-Iohlkörpers    16 auf diese Weise inwendig aus  gekleidet    werden, wodurch der Hohlkörper 16 versteift wird.



   Wenn das aufgebrachte Glied 28 trocken ist,   l) ilden    seine drei wellenförmigen Teile hohle, mit der Innenwand des Hohlkörpers 16 verbundene   Verstarlnnssrippen 29.   



   Eine ähnliehe Versteifung wird am relativ dünnen   vordern    Endteil des Hohlkörpers 16 durch   Einwärtslegen    des obern Randes 30 des Endteils 25 erhalten.



   Nachdem die Herstellung des hintern Hohlkörpers 16 so weit gediehen ist, kann dieser dem Träger angepasst werden, um die richtige Grosse der fertigen Prothese zu ge  währleisten,    wobei der Fuss für   Versuchs-    zwecke auf einen behelfsmässigen Oberteil aus komprimiertem Filz gelegt wird, der auf dem Randteil 30 und den obern Enden der Verstärkungsrippen   29    abgestützt ist. Durch provisorisches Unterlegen von Material aussen unter dem Fersenende des Bodenteils 23 kann die erforderliche Höhenlage beriehtigt werden.



   Darauf wird dann die Brandsohle   24    auf die gleiche Weise wie der Bodenteil 23 hergestellt und mit den andern Elementen zum a, bgeschlossenen hintern Hohlkörper 16 vereinigt, wobei das hintere Ende der Brandsohle   24    zum Vergrössern der Dicke entsprechend dem Betrag des beim Anpassen unterlegten Materials mehrere Schichten aufweisen kann.



   Um eine innere Kondensation zu verhindern, werden die Verstärkungsrippen 29 mit Ventilieröffnungen 31 versehen, bevor die Brandsohle   24    festgelegt wird. Falls erwunscht, können ähnliche Öffnungen im Randteil   30 und auch    in der Brandsohle 24 selbst vorgesehen sein.



   Die U-förmige Kappe 13 wird dann aus dem Fasermaterial ausgeschnitten,   imprä-    gniert, mit dem hintern Endteil 26 verbunden, der über die Stütze 28 hinaus nach oben verlängert ist, so dass der ganze   Rüeken    des hintern Hohlkörpers 16 aus zwei Schichten aufgebaut ist.



   Der vordere Hohlkörper 15 des Unterteils wird auf ähnliche Weise aus zwei oder mehr Elementen aus imprägniertem Fasermaterial hergestellt. Die Elemente werden auf einer  Matrize geformt und nach ihrem Erhärten miteinander verbunden. Der vordere Hohlkörper 15 weist ebenfalls Ventilieröffnungen 32 auf.



   Das oben beschriebene   Herstellungsverfah-    ren kann in   versehiedener    Weise variiert werden. Es kann sich z. B. als vorteilhaft erweisen, den Unterteil als eine Einheit aufzubauen, die dann bei 14 getrennt wird. Beim Herstellen des einen oder andern Hohlkörpers können ihre Endteile je durch zwei seitliche Stücke ersetzt werden, die längs der   Schnitt-    linie der Längsmittelebene der Prothese mit denEndteilen miteinanderverbunden werden.



   Die   versehiedenen    imprägnierten Faserelemente können zusammengebaut werden, solange sie noch klebend sind, oder es können gewisse dieser Elemente zum Erhärten gelangen, bevor sie mit den zugeordneten Teilen des Hohlkörpers vereinigt werden. Im letzteren Fall werden die miteinander zu verbindenden Flächen mit einem Lösungsmittel, wie z.   B.    Azeton, behandelt, um sie klebend zu machen.



   Ein Beispiel mit erhöhtem Unterteil ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. In diesem Fall ist der vordere Endteil 25 des hintern Hohlkörpers 16 einerseits erhöht, so   da#    die   Auflage-      fläehe    12 mehr oder weniger horizontal liegt, und anderseits weiter nach vorn über den   vordern    Hohlkörper 15 verlängert. Falls erwünscht, kann auch in diesem Falle die Brandsohle 24 gegenüber dem Unterteil schräg angeordnet sein zwecks Anpassung an eine eventuelle Abnormität im Knie oder Unterschenkel des Trägers.



   Der rüekwärtige Teil der Brandsohle 24 ist mittels einer einzigen rohrförmigen Stütze 33 am Bodenteil 23 abgestützt. Das Vorderende der Brandsohle   24    ist einerseits auf einer Stütze   34    aus   imprägniertem    Fasermaterial und anderseits auf dem nach innen umgelegten Rand 35 des   vordern    Endteils   25    des Hohlkörpers 16 abgestützt.



   Die Stütze   33    wird durch Aufrollen des imprägnierten Fasermaterials um einen z. B. zylindrischen Dorn, Aufschneiden und Aus  einanderlegen    der Enden des so erzeugten Rohres und durch   Troeknen    dieses Rohres hergestellt, wobei dessen gespreiztes unteres Ende gegen den Bodenteil 23 anliegt und so mit diesem vereinigt wird.



   Die bei der Beschreibung des   ersten Aus-      führungsbeispiels    angegebene   Zusammenset-      zung    der Kunststoffmasse kann variiert werden zweeks   Anpassens    an die von den ver  schiedenen    Elementen des Hohlkörpers verlangten Eigenschaften oder an die Art der in Frage stehenden Prothese.



   So kann z. B. der Anteil des   Kreosot-oder      Rizinusöls-das    die imprägnierten Organe beim Trocknen nicht spröde maclit-unter die angeführten 3% verringert werden, wenn die Beinverlängerung dureh die Prothese   nicht,    mehr als 5 em beträgt. Anderseits ist bei   grosseren      Verlängerungen-wie    sie z. B. bei Verwendung einer in den Fig.   3 und 4    gezeigten Prothese erreicht werden-wiin  sehenswert,    dass die einzelnen Elemente einen ziemlich hohen Anteil von Kreosot-oder Rizi   nusöl und weniger Nitrozellulose enthalten,    so dass das Gebilde unter Belastung die er  forderliche    Elastizität besitzt.



   Anstatt den Hohlkörper aus   imprägnier-    tem Fasermaterial herzustellen, wie vorher dargelegt, können seine   versebiedenen    Elemente aus Platten von   Polymethyl-Methakrylat    oder einem andern thermoplastischen   Kunst-    stoff geschnitten werden, die in   heissem Was-    ser plastisch gemacht um die Matrize   gehogen    und nach Abkühlen an ihren Rändern fest miteinander verbunden werden.



   Anderseits kann der Hohlkörper aus Elementen hergestellt werden, die aus einem in Wärme härtbaren Kunstharz geformt werden.



   Beim ersten Ausführungsbeispiel ist der Oberteil 36 durch   zwei nicht bezeichnete Sei-    tenteile gebildet, die einen Teil des Ristes sowie die   Knöehelpartie    umfassen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist ein   sehuhähnli-    eher, d. h. den   ganzen Fu#    sowie den Unterteil des   Sehenkels umfassender Oberteil    37 vorgesehen. Das für diesen Oberteil verwendete Leder wird um den Unterteil herum, wie durch 38 angedeutet, festgestiftet oder fest mit diesem verklebt. Der Unterteil der Prothese kann auf ähnliehe Weise   bedeekt    oder   einfach bemalt    werden. Im letzteren Fall wird vorzugsweise ein   Zelluloselack    verwendet, da dieser die   Imprägniermasse    nicht angreift.



   Hohle   Fussbekleidungen    der   besehriebenen    Art können verhältnismässig billig hergestellt werden, insbesondere bei Verwendung von mit   einer Kunststoffmasse imprägniertem    Fasermaterial, so dass ein   Orthopäd    ein Lager von   verschiedenen Unterteilen für    Proben an Patienten halten kann, zusammen mit den geeigneten Matrizen, mittels welchen die verlangten Prothesen hergestellt werden.



   Demgegenüber muss bei der heutigen Praxis für jeden Einzelfall die Prothese von einem gelernten Handwerker von Hand ge  selinitteii    werden, wobei diese ganze Arbeit für jeden Patienten wiederholt werden muss,   obsehon    oft der Fall eintreten kann, dass die gleiche Prothese für verschiedene Patienten passen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I : Verfahren zur Herstellung einer ortho- pädisehen Fussbekleidung mit einem als Stütze dienenden Unterteil und einem zur Aufnahme des Fu#es des Trägers bestimmten Oberteil, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Bildung des Unterteils eine Mehrzahl nicht metallischer Elemente auf einer Matrize geformt und zu mindestens einem Hohlkörper znsammengesetzt werden.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass aus den. Elementen zwei versteifte Hohlkörper gebildet werden, die gelenkig miteinander verbmden werden.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes der Ele mente ein biegsamer Oberzug auf die Matrize gelegt wird, der mit einer Kunststoffmasse imprägniert wird, die man vor dem Abnehmen des Elementes von der Matrize erhärten lä#t.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff- masse aus 40 /o Nitrozellulose, 28, 5% Benzol, 28, 51/o Azeton und 3% Weichmacher besteht, wobei die Prozentzahlen Gewichtsprozente bedeuten.
    4. Verfahren naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes der Elemente ein biegsamer Oberzug auf die Matrize gelegt wird, der mit einer Kunststoffmasse imprägniert wird, und dass zweeks Zusammenbaues diese Elemente im klebrigen Zustand aneinandergelegt werden, damit sie sich miteinander verbinden.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Zu sammenbaues einzelne Elemente mittels eines Losungsmittels klebend macht, worauf sie mit andern Elementen verbunden werden.
    6. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, da. der Hohlkörper aus einem in Wärme härtbaren Kunstharz geformt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente zur Bildung des Hohlkörpers aus einer thermoplastischen Kunststoffplatte geschnitten, in plastischem Zustand gebogen und dann miteinander vereinigt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Orthopädische Fussbekleidung, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil mindestens einen aus einer Mehrzahl von nichtmetallisehen Elementen zusammengesetz- ten Hohlkörper aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE : 8. Orthopädisehe Fussbekleidung nach Pa tentanspruch II, dadurch gekennzeiclmet, da# der Unterteil zwei gelenkig miteinander verbundene, versteifte Hohlkörper auf weist.
    9. Orthopädische Fussbekleidlmg nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper eine eine Auflagefläehe darstellende Brandsohle aufweist, die mittels einer Hohlstütze an einem untern Bodenteil des Hohlkörpers abgestützt ist.
    10. Orthopädische Fu#bekleidung nach Pa l-entansprueh II und gemäss den Fig. 1 und @ ? der beiliegenden Zeichnung.
    11. Orthopädische Fu#bekleidung nach Pa- tentanspruch II und gemäss den Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung.
CH297182D 1951-06-27 1951-06-27 Verfahren zur Herstellung einer orthopädischen Fussbekleidung und nach diesem Verfahren hergestellte Fussbekleidung. CH297182A (de)

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