CH297195A - Verfahren zur Herstellung eines Racemats vom 1-(p-Oxy-phenyl)-2-(a-methyl-y-phenyl-propylamino)-propanol-(1). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Racemats vom 1-(p-Oxy-phenyl)-2-(a-methyl-y-phenyl-propylamino)-propanol-(1).

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CH297195A
CH297195A CH297195DA CH297195A CH 297195 A CH297195 A CH 297195A CH 297195D A CH297195D A CH 297195DA CH 297195 A CH297195 A CH 297195A
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Kommanditgesellschaft Tropo Co
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Troponwerke Dinklage & Co Komm
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Verfahren</B>     zur        Herstellung        eines        Racemats   <B>vom</B>     1-(p-Ozy-phenyl)-2-(a-methyl-y-          phenyl-propylamino)-propanol-(1).       In der     schweiz.    Patentschrift     Nr.287711     ist ein Verfahren zur Herstellung eines R,ace-    mater mit. dem Schmelzpunkt<B>111</B> bis     11.211C     und von der Formel:  
EMI0001.0010     
         besehrieben.    Diese unter dem Namen      Dilatol      Markenprodukt) bekannte Verbindung weist  kreislauffördernde Eigenschaften auf.

      Es hat. sich gezeigt, dass der gleiche Stoff  erhalten wird, wenn man den     Benzyläther    der  Formel  
EMI0001.0014     
    hydriert und aus dem entstehenden     R.aeemat-          Gemiseh    die     racemisehe    Base mit dem     Sehmelz-          ptnikt   <B>111</B> bis     112     C abtrennt.  



  Man kann die Hydrierung derart leiten,  dass gleichzeitig sowohl die     Carbonylgruppe    zu  der Alkoholgruppe hydriert als     atieh    der     Ben-          zylrest        ahhydriert    wird. In diesem Falle     hy-          driert    man zweckmässig     katalytiseli,    insbeson  dere in     Gegenwart    von     Palladiumkatalysato-          i'en.     



  Wird der teure     Edelmetallkatalysator          dnreh    einen     Niekelkatalysator    ersetzt, so     be-          obaehtet    man     überrasehenderweise,    dass bei  der Hydrierung eines Salzes, z.

   B. des Brom  hydrats, des     Benzylätliers    der Formel     (1I)     zwar der     Benzylrest    glatt unter Bildung des       Plienolketons    abgespalten wird, die Hydrie  rung     aber        nieht    weitergeht- Um die     Verbin-          diingen    der Formel (I) weitergeht-Um erhalten, muss man       @-ielnieln-    mit Palladium     weiterhydrieren,    wo-    bei ein weiteres     lIol    Wasserstoff aufgenommen  wird.

       13ydriert    man hingegen die Salze der  Verbindung     (1I)    in Gegenwart eines Äquiva  lentes Alkali je     Mol    des zu hydrierenden Sal  zes, so kann     inan        aneh    mit Nickelkatalysato  ren, insbesondere     Raneyniekel,    unmittelbar die       Verbindung    der Formel (I) erhalten.

       Zweek-          mässig    ist es     jedoeli,    von vornherein von den  freien Basen der Formel     (II)    auszugehen     oder     aber diese aus den Salzen     dureh    Zusatz eines  Äquivalentes Alkali in Freiheit zu setzen. Der  Zusatz von Alkali kann von vornherein vor  genommen     werden,    Er kann aber auch erst. er  folgen,     naehdem        dureh    Hydrierung eines Sal  zes des     BenzyN.thers    der Formel     (II)    der     Ben-          zylrest    abgespalten wurde.  



  Der     Ausgangsstoff,    der     Benzyläther        der     Formel     (II),    ist     leieht        dureh    Umsetzung der       Benzvläther    der     a-Halogen-p-oxy-propiophe-          none    mit     a-Methy1-;,-phenyl-propylamin    erhält-      lieh. Dabei     hat    es sieh als     zweckmässig    erwie  sen,     äquimolekulare        Mengen    der beiden Ver  bindungen in Abwesenheit von Lösungsmit  teln aufeinander zur Einwirkung zu bringen.  



  Unter diesen Bedingungen reagiert zum  Beispiel das p-Ben7vloxy-a-brom-propioplie-         1101i    (MIT) mit. dem     1-Plien        zl-3-aminol)utaii     (IV) glatt unter     Bildung    von     1-(p-Benzcl-          oxc-phenyl)        -\?.-        (a-metliyl-;-phenyl-propyl-          amino)-propanon-(1    )     (V)    nach folgender       Gleieliung     
EMI0002.0016     
    Die Hydrierung der Verbindung     (II)    wird  zweckmässig in Gegenwart von Lösungsmitteln  durchgeführt, unter denen sich Methanol als  besonders geeignet erwiesen hat.

   Es können  aber auch andere niedere Alkohole, z. B.  Äthyl- oder     Isopropylalkohol,    verwendet wer  den. Diese Alkohole können im wasserfreien  Zustande verwendet werden; es können aber  auch     wasserhältige    Alkohole zur Anwendung  gelangen, z. B. 80      lo        iges    Methanol.  



  Die Aufarbeitung der Reaktionslösung  kann in üblicher Weise erfolgen. Da das     End-          produkt    drei     asvmmetrisehe        ungleichwertige          Kohlenstoffatome    enthält, wäre an sieh die  Bildung von vier     stereoisomeren        Raeematen     möglich.

   Von diesen     raeemischen    Basen ent  stehen jedoch nach dem     erfindungsgemässen     Verfahren stets nur zwei, von denen die eine  bei<B>111.</B> bis 112  schmilzt und ein     llvdroehlo-          rid    vom Schmelzpunkt     ???    bis     224 ,    ein     Hy-          drobromid    vom     Schmelzpunkt        21.4    bis 215 ,  ein Acetat vom     Schmelzpunkt    181 bis     1.89      und ein     Propionat    vom Schmelzpunkt 175 bis  177  bildet und starke kreislauffördernde Ei  genschaften hat,

   während die andere bei 139  bis     140     schmilzt, und ein Hydrochlorid vom       Schmelzpunkt    223 bis     224 ,    ein     Hydrobromid     vom Schmelzpunkt 215 bis 216 , ein Acetat  vom Schmelzpunkt<B>1.95</B> bis     199     und ein     Pro-          pionat    vom Schmelzpunkt 187 bis 188  bildet.  und wesentlich schwächere     kreislauffördernde     Eigenschaften hat.

   Zur     Trennung    kann das    Gemisch der     raeemiselten    Basen. in     niederen     Alkoholen, insbesondere in     lIethanol,    gelöst  und zur Kristallisation gebracht werden, wo  bei die zuerst anfallende Fraktion abgetrennt  wird, die der Base mit dem     Sehmelzpunlil        7l_1     bis 112  entspricht.  



       Beispiel   <I>1:</I>  <B>15,0</B> g     Hydrobromid    des     1-(p-Benzyloxy-phe-          nyl        )-2    -     (a-methy        1-y-phenyl        -pr        opy        lamino)        -pro-          panons-(1)    vom     Smp.        \_'     bis     \?37     (unter     Zer-          setz-Lmg)

      werden in 500     em3    reinstem     lIetha-          nol        suspendiert    und mit. 6,0 g eines 10  /o     igen          Palladiumhydroxyd    -     Bariumsulfat    - Katalysa  tors unter Wasserstoff geschüttelt.     Nach    Auf  nahme von etwas mehr als 2     31o1        Wasserstoff     kommt. die Hydrierung     zurr    Stillstand.

   Durch       Abifltrieren    vom Katalysator,     Naehwasehen     mit     liethanol    und Eindampfen wird da       Hydrobromid    der Base der Formel. (1) vom       Smp.    211 bis 215  in ausgezeichneter Aus  beute erhalten. An Stelle des     Palladium-          hydi-oxyd-Kat.alysatoi-s    kann man     aneli    25 ein?,  einer frisch bereiteten     Palladiumeliloriii@-Lö-          sung    unter Zusatz von 9     g    Tierkohle als Kata  lysator verwenden.  



  Das     Ausgangsmaterial    wird     erhalten,-ü1-          dem        man        äquivalente        -Mengen        p-BenzyIoxr-a-          brom-propiophenon    und 7     -Phenyl-3-amitio-          butan    ohne     Lösungsmittel    eine     Stunde    im  Wasserbad erhitzt.     \-Man    erhält einen festen       Kristallknehen    der als     Ans@rangsmaterial    be-           liiitzten    Verbindung.

   Er kann nach     Auskochen     mit Eisessig unmittelbar der Hydrierung     un-          teruorfen    werden.  



  <I>Beispiel</I>     N:     8,0 g     Hydrobromid    des     1-(p-Benzyloxy-          plielly    1)     -?    -     (a-methyl    -     y-phenyl        -propylamino)        -          propanons-(1),    das wie in Beispiel 1 darge  stellt.

       inid        dureh    zweimaliges Auskochen mit  der     fünffaehen    Menge Eisessig und Absaugen  bei 80      --reinigt    worden ist, werden in 70     cm3          reinem    Methanol, das 0,96     g    (entsprechend  1 IN)     KOFI    enthält,     finit    0,8g     Raney-Nickel     unter Wasserstoff     gesehüttelt.        Wenn    nach       -I    Stunden 2     Mol    Wasserstoff aufgenommen  sind,     wird    vom Katalysator filtriert,

   im Va  kuum eingedampft und der Rückstand zur  Entfernung von     Kaliumbromid    mit Wasser  und dann mit Methanol angerieben. Man er  hält so     3),7    g der     racemischen    Base vom     Smp.     11.0 bis     112         (721/o    d.     Th.    ). Der Rest der Basen    liegt in der     Methanolmutterlauge    als     Gemiseh     von     Stereoisomeren    vor.  



  Wenn man bei dem vorstehend     gesehilder-          ten    Verfahren das Alkali zunächst weglässt, so  wird rasch nur 1     Mol        Wasserstoff    aufgenom  men, das zur Abspaltung des     Benzylrestes    ver  braucht wird.

   Das zunächst suspendierte     I-ly-          drobromid    ist. in Lösung gegangen, die     Hy-          driei-Llng        verlangsamt    sich aber sehr     stark.     Sie     kommt.    sofort wieder in Gang, wenn man  zu der     Lösung    ein Äquivalent     KOH    hinzu  fügt. Die Ausbeute ist bei diesem Verfahren  praktisch dieselbe, wie wenn man das Alkali  von vornherein zufügt, von dem man im übri  gen auch einen     1'berschuss    anwenden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Raeemats von 1-(p-Oxy-plienyl)-2-(a-methyl-;,-plienyl- propylamino)-propanol-(1) der Formel EMI0003.0059 dadurch gekennzeichnet, dass man den Benzyläther des Betons der Formel EMI0003.0062 hydriert und aus dem entstandenen Racemat- Gemiseh die raceniisclle Base mit dem Schmelz punkt 111 bis 112 C abtrennt. Die Verbin- ilungweist kreislauffördernde Eigenschaften auf.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentansprueli, da durch cehennzeiehnet, dass man in Gegenwart. von Palladiumkatalysatoren hydriert. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da- (lü).cil gekennzeichnet., dass man mit Niekel- katalvsatoren hydriert.
    Verfahren nach Patentansprueli und I"nt@#ranspjueh ?, dadurch gekennzeielinet, dass man Raney-Niekel als Katalysator ver wendet. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von niederen Alkoholen hydriert. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss man Methanol verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gemisch der raeemischen Basen in einem niederen Alkohol gelöst, zur Kristallisation gebracht und die zuerst anfallende Fraktion abgetrennt wird, die der Base mit. dem Schmelzpunkt 111 bis 112 entspricht.
CH297195D 1946-05-28 1949-03-25 Verfahren zur Herstellung eines Racemats vom 1-(p-Oxy-phenyl)-2-(a-methyl-y-phenyl-propylamino)-propanol-(1). CH297195A (de)

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