CH297201A - Kennzeichnungseinrichtung. - Google Patents

Kennzeichnungseinrichtung.

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CH297201A
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CH
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Schneider John Dickinson
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Schneider John Dickinson
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/005Identification bracelets, e.g. secured to the arm of a person

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Description


      Kennzeichnungseinrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Kenn  zeichnungseinrichtung, die sich auszeichnet  durch ein Band mit zwei je das gleiche Mar  kierungszeichen tragenden Endabschnitten  und durch Mittel, um die voneinander ge  trennten und je um ein Organ herumgelegten  Endabschnitte an den Organen zu sichern.  



  Es besteht oft die Aufgabe, die Zugehörig  keit von Personen zueinander oder die Zu  gehörigkeit eines Gegenstandes zu einer Per  son oder zu einem andern Gegenstand fest  zustellen. Am häufigsten tritt diese Gelegen  heit in Entbindungsheimen auf, wo während  eines einzigen Morgens ein Dutzend oder  mehr Kinder von einer gleichen Zahl Mütter  geboren werden und ein Kind dem andern oft  in schneller Folge folgt. Hier ist das Personal  des Heims bis zur Grenze beansprucht, um  die Kinder einzutragen und ihre richtige  Kennzeichnung durchzuführen, damit jede  Mutter sicher ist,     daB    sie ihr eigenes Kind  wiedererhält.  



  Andere Gelegenheiten, bei denen Kenn  zeichnungen     erforderlich    sind, sind Kata  strophen, zum Beispiel Erdbeben, Explosio  nen oder dergleichen, bei denen Diebstähle  verhindert werden sollen und bei denen Iden  tifizierungsmittel, zum Beispiel Brieftaschen,  von den Körpern weggenommen werde,  ohne     daB    ein Kennzeichen an dem Körper  verbleibt, das dessen Zugehörigkeit zu der  Brieftasche kennzeichnet. Wo die Körper der  Opfer über die Erkennungsmöglichkeit hin-    aus verstümmelt sind,     können    dann     irrige     Identifizierungen erfolgen oder auch Körper  nicht identifizierbar sein.  



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der  Erfindung ist besonders geeignet, bei den  oben erwähnten Gelegenheiten zwei Kenn  zeichen zu schaffen, die je die Form eines  Armbandes haben, das leicht an der zu iden  tifizierenden Person befestigt werden kann,  während das andere Armband, das die glei  chen Kennzeichen trägt, an der Person oder  den Gegenständen befestigt werden kann,  deren Zugehörigkeit zu der ersten Person  erkennbar bleiben soll.  



  Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung  kann nicht nur zur sicheren Identifizierung  eines Kindes dienen, sondern auch eine Ein  richtung bilden, durch die der Name und  andere das Kind betreffende wichtige Infor  mationen den mit der Wartung des Kindes  beauftragten Kinderschwestern leicht er  kennbar     sind.     



  Ausführungsbeispiele der     Erfindung    sind  in der nachstehenden Beschreibung an Hand  der Zeichnungen erläutert.  



  In der Zeichnung ist       Fig.    1 eine Ansicht einer Kennzeichnungs  einrichtung;       Fig.2    ein Schnitt nach     Linie    2-2 der       Fig.    1;       Fig.    3 eine Endansicht der in     Fig.    1 dar  gestellten Kennzeichnungseinrichtung in      einem teilweise     auseinandergefalteten    Zu  stand, um den innern Aufbau zu zeigen;       Fig.4    ein Schnitt nach Linie     4-4    der       Fig.    1;

         Fig.    5 eine zu der in     Fig.    1 dargestellten  Kennzeichnungseinrichtung gehörige Karte,  die in das Band in der in     Fig.    6 dargestellten  Weise eingeschoben werden kann;       Fig.    6 eine Ansicht des links liegenden  Abschnittes der     Fig.    1.  



       Fig.    7 zeigt die Befestigung eines Bandes  an der Hand einer Mutter.         Fig.    8 zeigt die Befestigung eines Bandes  an der Hand eines Kindes.         Fig.    9 zeigt das Sichern eines Bandes an  einer zu kennzeichnenden Person.  



       Fig.    10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10  der     Fig.    7, und       Fig.    11 ist eine der     Fig.    1 entsprechende  Ansicht einer abgeänderten Durchführungs  form.  



  Bei dem in den     Fig.    1, 2 und 3 dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    besteht die Kenn  zeichnungseinrichtung aus einem aus durch  sichtigem biegsamem Material bestehenden  Band 20, das in der in     Fig.    2 dargestellten  Weise in der Längsrichtung gefaltet ist, wo  bei ein Lösungsmittel auf die Flächen der sich  überlappenden Abschnitte aufgebracht und  dann die sich überlappenden Flächen zusam  mengedrückt wurden, um mittels der Längs  naht einen Schlauch zu bilden. Während des       Faltens        wird    ein Streifen     21a    zurückgebogen.

    Wird das Band 20 zur Kennzeichnung von in  einem Heim     befindlichen    Kindern verwendet,  so erfolgt seine Herstellung aus einem eine  Reizung nicht hervorrufenden Kunststoff,  zum Beispiel     Vinylyt.    Da dieses Material  dehnbar ist, wird vor der Bildung des Schlau  ches     ein    Streifen aus nicht dehnbarem Mate  rial 22 von einem Ende bis zum andern Ende  des Bandes eingelegt. Dieser Streifen ist eben  falls durchsichtig und besteht aus regenerier  ter Zellulose, die nicht dehnbar ist.

   An jedem  Ende des Schlauches 21 sind Nieten 23 und 24  vorgesehen, um die voneinander getrennten    und je um ein Organ herumgelegten     End-          abschnitte    25 und 26 an den zusammengehö  rigen Organen, seien es Gegenstände oder  Personen, zu sichern. Der Schlauch kann in  zwei Abschnitte unterteilt werden, indem der  Schlauch beispielsweise längs der Linie 2-2  der     Fig.    1 durchgeschnitten wird, um die bei  den gesonderten Endabschnitte 25 und 26 zu  schaffen. An jedem Endabschnitt ist auf der  Innenseite des Bandes 20 ein gleiches Kenn  zeichen 27 und 28 aufgedruckt, das hier als  eine Zahl dargestellt ist.

   Da der Aufdruck vor  dem Falten des Bandes geschieht und auf der  Innenseite des Schlauches sich befindet, wer  den Reizungen der Haut durch die zum Auf  drucken verwendete Farbe verhütet und eine  Änderung der Markierungszeichen 162 ist un  möglich.     Gewünschtenfalls    können noch an  dere Hinweise, wie der Name des Entbin  dungsheimes, zum Beispiel  Städtisches  Krankenhaus , auf der Innenseite der Strei  fen aufgebracht werden. Jedes Band trägt  natürlich ein von den andern Bändern ver  schiedenes Kennzeichen. Es ist also nur ein  Band vorhanden, das die Zahl  162  trägt,  während die andern Bänder unterschiedliche  Nummern tragen.  



  Sobald das Kind geboren ist, wird der  Schlauch in der dargestellten Weise unter  teilt und der Endabschnitt 25, wie in     Fig.    8  dargestellt, um das Handgelenk des Kindes  herumgelegt und in der aus     Fig.    9 ersicht  lichen bekannten Weise durch ein Nietwerk  zeug befestigt.

   Wie aus den     Fig.    9 und 10 er  sichtlich, erfolgt die Befestigung in der Weise,  dass der Endabschnitt 25 um das Handgelenk  oder das Fussgelenk des Kindes herumgelegt  wird, so dass die Enden sich in der in     Fig.    10  ersichtlichen Weise überlappen, worauf dann  der Niet 23 durch beide Enden hindurch  gezogen     wird.    Nach der Befestigung ist es  nur möglich, das Armband nach Durchschnei  den zu entfernen, da der Niet selbst nicht wie  der geöffnet werden kann.  



  Der andere Endabschnitt 26 wird dann  um das Handgelenk der Mutter gelegt und  mittels des Nietes 24 in der gleichen Weise  wie bei dem Kind vernietet.      Sobald später das Kind zur Mutter ge  bracht wird, hat die Mutter lediglich ihre  Nummer mit der auf dem Armband des Kin  des befindlichen Nummer zu vergleichen, um  vollständig sicher zu sein, dass sie ihr eigenes  Kind hat.  



  Um den in dem Entbindungsheim tätigen  Schwestern das Erkennen jedes Kindes zu er  leichtern, ist eine Karte 40 vorgesehen,\ welche  einen     abtrennbaren    Kartenabschnitt 41 be  sitzt, auf dein die gleichen Angaben wie auf  dem Streifenabschnitt 42 eingeschrieben wer  den können. Die beiden Streifenabschnitte  können längs einer Reisslinie 43     voneinander-          gerissen    werden. Nach Beschriftung wird die  Karte 40 in der in     Fig.    6 ersichtlichen Weise  in das     offene    Ende des Abschnittes 25 ein  geschoben, der an dem Kind befestigt werden  soll.

   Durch Festhalten des Abschnittes 41 mit  dem Daumen und dem Zeigefinger kann dann  der Kartenabschnitt 42 längs der Schwä  chungslinie 43 abgerissen und aus dem Ende  des Armbandes herausgezogen werden, so dass  der Abschnitt 41 innerhalb des Schlauches in  einem genügenden Abstand von dessen En  den bleibt, demgemäss leicht sichtbar ist und  den nachfolgenden Nietvorgang nicht stört.  Bei eingeschobener Karte ist es für die  Schwester nicht schwierig, im Bedarfsfalle  ein bestimmtes Kind zu     finden.     



  Der Abschnitt 42 der Karte 40 ist mit  einer gummierten Fläche versehen, so dass er  an der der Mutter mit in den Kreissaal ge  gebenen Krankenkarte befestigt werden kann.  Auf der Rückseite beider Abschnitte     41und42     können die Fingerabdrücke der Mutter auf  gebracht werden, wobei der Abschnitt 41 in  dem Armband des Kindes verbleibt, wäh  rend der Abschnitt 42 angefeuchtet und auf  der Krankenkarte zwecks weiterer     Identifi-          zierungsmöglichkeit    befestigt werden kann.  



  Bei der in     Fig.    11 dargestellten Durchfüh  rungsform besteht das Band aus einem durch  sichtigen, keine Reizung der Haut hervor  rufenden Stoff, wobei die Kennzeichen (hier  Nummern) auf die Innenseite des Schlauches  aufgedruckt sind, so dass keine Reizung der  Haut von der Druckfarbe her erfolgen kann.    Das Band 50 besitzt einen ersten     End-          abschnitt    51, der an dem     Kind    befestigt wird,  und einen zweiten Endabschnitt 52, der an  der Mutter befestigt wird, wobei jeder Ab  schnitt zu diesem Zweck einen Niet 53 bzw. 54  aufweist. Der Streifen besitzt auch einen Zwi  schenabschnitt 55, der ebenfalls das gleiche  Kennzeichen 165 trägt.

   Bei dieser Durchfüh  rungsform     wird    der Abschnitt 51 längs der  Schwächungslinie 56 abgetrennt und an dem  Kind befestigt, während der Abschnitt 52  längs der Schwächungslinie 57 getrennt und  an der Mutter befestigt wird. Der Zwischen  abschnitt 55 kann an der     Krankenkarte    der  Mutter angeheftet oder anderweitig befestigt  werden, so dass also die Nummer 165 an drei  Stellen erscheint: Im Armband des Kindes,  im Armband der Mutter und auf der Kran  kenkarte.

   Vorzugsweise wird der Streifen 50  an der Krankenkarte befestigt, ehe die Mut  ter in den Kreissaal gebracht wird, wobei der  Heftstreifen am Zwischenabschnitt     55    an  geordnet wird, so dass dieser     Zwischenteil     nachher an der Karte verbleibt, wenn die  Endabschnitte entfernt werden, damit 'ihre  Befestigung an der Mutter und an dein     Kind     erfolgen kann.     Gewünschtenfalls    kann eine  der Karte 40 ähnliche Karte, wie     vorbeschrie-          ben,    in den für das     Kind    bestimmten Ab  schnitt 51 eingeschoben werden.  



  Verlässt das Kind das Heim, so kann der  Streifen von dem Kind abgenommen und auf  die Krankenhauskarte, die noch den Zwi  schenabschnitt 55 trägt, aufgeheftet werden  und     kann    auf diese Weise als Quittung für  das richtige Kind dienen.  



  Die dargestellte Kennzeichnungseinrich  tung ist zwar in Verwendung in der Entbin  dungsabteilung eines Krankenhauses be  schrieben, kann aber auch gleich gut zur Mar  kierung von Opfern eines Unglückes dienen.  Hierbei kann einer der Abschnitte um das  Handgelenk oder Fussgelenk eines Opfers und  der andere Abschnitt an dessen persönlichen  Gegenständen befestigt werden, so dass durch  Identifizierung der Gegenstände auch die  Identifizierung des zugehörigen Körpers er  folgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kennzeichnungseinrichtung, gekennzeich net durch ein Band mit zwei je das gleiche Markierungszeichen tragenden Endabschnit- ten und durch Mittel, um die voneinander ge trennten und je um ein Organ herumgelegten Endabschnitte an den Organen zu sichern. UNTERANSPRÜCHE 1. Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band durchsichtig ist. 2. Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus Kunststoff besteht. 3. Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch g( ke.inzeichnet, dass das Band einen Schlauch bildet.
    4. Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in Längsrichtung gefaltet ist, um einen Schlauch zu bilden. 5. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das gefaltete Band durch eine Längsnaht zu sammengeklebt ist, um einen Schlauch zu bilden. 6. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein nicht dehnbarer Stoffstreifen in den Schlauch eingelegt ist. 7. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen von einem Ende bis zum andern Ende des Schlauches reicht. B. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen durchsichtig ist. 9.
    Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Markierungszeichen auf das Band auf gedruckt sind. 10. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungszeichen auf die Innenfläche des Schlauches aufgedruckt sind. 11. Kennzeichnungseinrichtungfnach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band an jedem Ende einen Niet aufweist, die als Sicherungsmittel dienen. 12. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch eine Karte, die in den Schlauch eingeschoben wer den kann. 13.
    Kennzeichnungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass s die beiden Endabschnitte an einem Zwischen abschnitt befestigt sind, der das gleiche Mar kierungszeichen wie die Endabschnitte trägt, die längs einer Schwächungslinie vom Zwi schenabschnitt abtrennbar sind. s 14. Kennzeichnungseinrichtung nach Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte längs einer Schwächungslinie in zwei Abschnitte trennbar ist.
CH297201D 1950-11-08 1951-10-02 Kennzeichnungseinrichtung. CH297201A (de)

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