CH297215A - Maschine zur Verpackung aufgestapelter Artikel, wie Päckchen, in Schachteln. - Google Patents

Maschine zur Verpackung aufgestapelter Artikel, wie Päckchen, in Schachteln.

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CH297215A
CH297215A CH297215DA CH297215A CH 297215 A CH297215 A CH 297215A CH 297215D A CH297215D A CH 297215DA CH 297215 A CH297215 A CH 297215A
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CH
Switzerland
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English (en)
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Walrave Willem
Veen Petrus
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Lever Brothers & Unilever N V
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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/20Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by folding-down preformed flaps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/28Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by grippers co-operating with fixed supports
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/06Packaging groups of articles, the groups being treated as single articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  



  Machine zur Verpackung aufgestapelter Artikel, wie   Päckehen    in Schachteln.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Ma-       scliine zur Verpackung aufgestapelter Artikel,    wie   Päekehen,    in Schachteln, welche Maschine dazu bestimmt ist, mit einer andern Maschine   zesammenzuarbeiten,    welche die Artikel in ein Magazin stapelt und diesen Stapel ans dem Magazin fördert. Eine hierfür ge  eignete Aufstapelmaschine    ist zum Beispiel in der Schweizer Patentschrift Nr. 266533 be  schrieben.    Wo nachstehend von  Schachteln  die Rede ist, können diese zum Beispiel aus Papier, Pappe, Holz, Metall oder Kunststoff bestehen.



   Die   Päekehen könnten    zum Beispiel   Mar-      garine enthalten.   



   In der   Margarineindustrie    wird die   Vlar-    g automatisch in Mengen von bestimmtem Gewicht geteilt, welche Mengen   darauf-    hin, gleichfalls automatisch, in eine bestimmte Form gebracht. und mit einer   Papierhülle    versehen werden. Die in dieser Weise gebildeten Päckchen müssen d'ann in Schachteln ver  packt    und an die Abnehmer gesandt werden.



  Die Verpackung der Päckchen in Schachteln musste bis   heurte    von Hand durchgeführt werden. Zwar gibt es Maschinen, die selbsttätig eine bestimmte Anzahl Päekehen   aufsehiehten,    aber das Hineinbringen eines derartigen Stapels in   eine Schachtel brachte bisher Schwie-      rigkeiten    mit sich, weil, wenn auf einen solchen Stapel Kraft ausgeübt wird, um diesen Stapel zu versetzen, die Päckchen, namentlich diejenigen der obern Schiethen des Stapels, sich in bezug auf die andern leicht verschieben können, wodurch der ganze Stapel ver  schoben    und   umgeworfen wird.   



   Diese Nachteile   machtensich    insbesondere bei weichen plastischen Stoffen bemerkbar, wie bei der Margarine, weil die Pächchen mit dieser Masse leicht deformiert werden können.



   Die Erfindung hat nun zum Zweek, eine    Masehine zu sehafènt, mittels weleher das    Verpacken der Päckchen in Schachteln in Zusammenarbeit mit einer Aufstapelmasehine völlig   automatiseh durehgeführt    werden kann.



   , Erfindungsgemäss ist die Machine dadurch gekennzeichnet, dass während eines er  sten Arbeitszyklus    jeweils von einem Stapel flacher, gefalteter Werkstücke eines abgehoben und zu einer auf einer ihrer Seiten stehendem Schachtel geformt wird, wobei im nächsten Arbeitszykus diese Schachtel hinter das Magazin gefordert wird und nachher die Schachtel und das Magazin derart in bezug aufeinander gefordert werden, dass die Schachtel über das Magazin gelangt, damit der Boden der Schachtel mit der Vorderseite des   Artikelstapels    in Berührung kommt, das Ganze derart, dass, nachdem eine gefüllte  Schachtel das Magazin verlassen hat, mittels dieser Schachtel ein Orga betätigt wird, wodurch jeweils ein neuer   Arbeitszylilus    eingeleitet wird.



   Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zur Aufnahme des Stapels gefalteter Werkstüeke ein hin und her bewegbarer Schlitten vorgesehen, bei dessen   Hinbewe-    gung ein Abheben eines Werkstüekes vom Stapel durch einen schwenkbaren Saugarm stattfindet.



   Auch kann der Saugarm vorteilhaft so ausgebildet und angeordnet sein, dass er das gefaltete Werkstück am Ende der Rüekbewegung des'Schlittens an die Druckwand des Schlittens bewegt und in dieser Weise das gefaltete Werkstück öffnet.



   Ferner kann die Maschine zweckmässig mit Armen versehen sein, die das geöffnete gefaltete   Werkstüek auf    eine Unterlage drüeken, mit weiteren Armen, die zwei hintere Klappen der Schachtel etwas nach aussen drücken, mit weiteren Armen,   die anschlie-    ssend die andern zwei hintern   Klappen zu-    falten,.

   und schliesslich mit Armen, die die erstgenannten hintern Klappen der schachtel   zufalten.    Vorteilhafterweise kann   sie aueh    mit Armen versehen sein, welche die auf der Seite des Magazins befindliche senkrechte vordere Klappe der gebileten Schachtel um einen Winkel aufdrehen, bevor der Schlitten diese Schachtel vor das Magazin bringt, und mit einem festen Arm, der die obere   waagreehte    vordere Klappe der Schachtel während dieser Bewegung des Schlittens ein wenig anhebt.



   Ferner kann vorteilhaft das Glied, das die gebildete Schachtel und das Magazin der   Aufstapelmaschine    in bezug aufeinander för  dert,    aus einem Hebel bestehen, der die gebildete Schachtel am Ende der   Hinbeweglmg    des Cehlittens über das Magazin fördert, bis der Boden der Schachtel mit der nächsten Schicht der Artikel in Berührung ist, welcher Hebel durch die Weiterbewegung des   Artikelstapels    in seine Ausgangslage zurückgedrängt wird. Dieser Hebel ist vorteilhafterweise mit einem Nocken versehen, der bei der Rückbewegung dieses Hebels infolge Betätigung eines   Vakuumventils    eine   Kupplung ein-    rückt, wodurch die Vorgänge   gefaltetes Werkstück abheben ¯ bilden ¯ fördern  in Gang gesetzt werden.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Machine mit einer Aufstape  lungsvorrichtung    zusammenwirkt, wird na. ehstehend an Hand der Zeichnung näher er  läutert.   



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht   der Ma-    schine in einer Stellung, welche als die An  fangsstellung    des Zyklus betrachtet werden kann, und in welcher der Saugkopf gerade ein Werkstück   zwecks Aufklappun ;' vom    Stapel abgenommen hat.



     Fig. 2    ist eine Draufsicht der Fig. 1.



   Fig. 3 ist eine Seitenansicht, welche der  jenigen gemäss    der Fig.   1    entspricht, bei der darauffolgenden Phase der Behandlung.



   Fig.   4    ist eine Seitenansieht bei der dritten Phase der Behandlung.



   Fig. 5 ist eine Seitenansicht bei der vierten Phase der Behandlung.



   Fig. 6 ist eine Seitenansieht bei der fünften Phase der Behandlung.



   Fig. 7 ist eine Seitenansicht der sechsten Phase der Behandlung.



   Fig. 8 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1 bis 7, gleichfalls bei der sechsten Phase der Behandlung.



   Fig. 9 ist   eine Seitenansieht, welche der-      jenigen    der Fig. 8 entspricht, bei der siebenten Phase.



   Fig. 10 ist eine   Seitenansicht, welche der-    jenigen der Fig. 8 entspricht, bei der   aehte    Phase.



   Fig. 11 ist eine   Seitenansielit,    welche der  jenigen    nach der Fig.   8      entsprieht,    bei der neunten Phase.



   Fig. 12 ist eine Seitenansicht, welche der  jenigen    nach der Fig.   8    entspricht, bei der zehnten Phase.



   Fig. 13 ist eine   Seitenansieht,      welche    derjenigen nach der Fig. 8 entspricht, bei der elften Phase.



   Fig. 14 stellt Draufsichten einer Sehachtel in der   plattgefalteten Anfangjsstellung    und in den verschiedenen Phasen des Auf  klappens    und des'Zufaltens dar.



   Fig. 15 ist eine   Seitenansieht    der Wellenkupplung in gekuppelter Lage.



   Fig. 15a ist eine'Seitenansicht der Wellenkupplung in   entkuppelter    Lage.



   Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie XVI-XVI uncl teilweise eine Seitenansieht der Fig. 15.



   Die   Machine    steht auf einem mit Füssen   2    versehenen   Gestell 1 Auf Åaer    obern Platte des Gestelles ist der Wagen 3 hin und her bewegbar aufgestellt. Dieser Wagen trägt den Stapel   flacher,gefalteterWerkstücke4und    kann mittels des aus zwei   gelenkig verbun-    denen Teilen bestehenden Hebels 5 hin und her bewegt werden. Dazu ist auf der Antriebswelle 6, welche im untern Teil des Gestelles angeordnet ist und mittels eines Iotors in Drehung gebracht wird, eine Nockenseheibe 7 vorgesehen, welche den Hebel 5   und folglieh    aueh den'Schlitten 3 in den richtigen Augenblicken hin und her bewegt.

   Die   Aufstape-      hmgsmaschine    treibt mittels einer   Kupplnng    die Antriebswelle 6. Ferner werden alle für das Aufklappen des flachen, gefalteten Werkstüekes und für das Bilden des Schachtel   bodens aus diesem Werkstück benotigten. Be-      wegungen von dieser    Antriebswelle abgeleitet.



     Mit dem Bezugszeicben    8 wird eine Va  kuumleitung    bezeichnet, auf welcher Leitung ein drehbarer Saugarm 9 vorgesehen ist, welcher Arm mittels eines mit einer auf der Antriebswelle 6 angeordneten Nockenscheibe 10 verbundenen Stangensystems 11 in die er  forderliehen    Stellungen eingestellt werden kann, und mittels eines nicht auf der   Zeich-    nung dargestellten, auf dier Antriebswelle angeordneten Exzenters, Vakuum zum Erfassen eines   WerkstücksundzumFesthalten    dieses Werkstücks bis es zu einer Schachtel aufgeklappt worden ist, erhält.

   Dieser Saugarm dient   dam,    sobald der Wagen sich gegen ihn zu bewegt hat, einen der Werkstücke vom Stapel wegzunehmen und dessen untern Rand     egen die Druekwand    17 zu bewegen, wodurch das gefaltete flache Werkstück geöffnet wird und die Form annimmt, welche in der Fig.   1    mit ausgezogenen Linien gezeiehnet ist. Die Zwischenstellungen sind mit   punktierten    Linien angegeben, Der Saugarm dreht sich dabei nach unten.



   In der Fig.   1    ist das Magazin der Auf  stapelmaschine mit.    12 bezeichnet, während mit 13 eine Rollbahn bezeichnt wrid, längs welcher die mit Päckchen gefüllten Schachteln abgeführt werden, um zugefaltet und   zugeklebt    zu werden.



   Auf der Antriebswelle 6 ist ferner ein Exzenter   14    angeordnet, welcher Exzenter mittels eines   Stangensystems    15 die Arme 16, welche die eben gebildete Schachtel beim Lösen vom Saugarm halten, bedient.



   Die Anfangsstellung und die verschiedenen Stellungen, welche der   Schachtel dar-    aufhin nacheinander gegeben werden, sind in der Fig. 14 in Draufsicht dargestellt. Diese Schachteln besitzen eine bestimmte Konstruk tion. Vier Wände dieser Schachtel bestehen aus drei Teilen, und zwar aus einem Mittelstück mit an beiden Seiten angeordneten be  weglichen    Klappen. Wenn in der vorliegenden Besehreibung von senkrechten Klappen die Rede ist, so werden darunter die Klappen    der Seitenwände verstanden, währendt die    waagrechten Klappen an der obern und an    der untern Wand angeordnet sind.

   Dabei    wird die Schachtel betrachtet. in der   aufge-    falteten Stellung, in welche sie in der in den Fig.   1    und 2 dargestellten Phase der Behandlung versetzt wird, Dies ist die erste Behandlungsphase, deren Ende in der in Fig. 14 dargestellten Draufsicht mit 1 bezeichnet worden ist.



   Als die Vorderseite betrachtet man diejenige Seite, welche über die   aufgestapelten    Gegenstände geschoben wird und deshalb offen sein soll, während die   Rüc'lcseite-wel-    che Seite, wenn die Schachtel einmal gefüllt und   fortgekippt    ist, den   Boden bildetZll-    gefaltet wird, ehe die Schachtel über den Stapel geschoben wird. Die Rückseite dient zur Unterstützung des Stapels beim Füllen und beim Entfernen der gefüllten Schachtel aus dem Magazin.

   In der zweiten Phase (siehe Fig.   3    und   14,    2) werden die hintersten  Senkrechtklappen 18 ein wenig nach aussen   gedrüekt.    Dies geschieht mittels zwei gebogener Arme 19, die an drehbaren Stangen   20    befestigt sind, welche ihrerseits mittels eines auf der Antriebswelle 6 angeordneten Exzenters   21    bewegt werden. Während dieser Phase steht der Wagen 3 dank der Form des Exzenters 7still.



   In der dritten Phase werden die hintersten waagrechten Klappen   22 zugefaltet, das    heisst in die senkrechte Stellung gebracht   (Fig.    und 14, 3). Dies wird möglieh, weil in der vorhergehenden Phase die   senkreehten    Klappen 18 etwas naeh aussen bewegt worden sind. Die zugefalteten Klappen 22 schliessen sich nicht aneinander an, so dass sie zusammen keine vollständige Schachtelwand bilden.



  Das   Zufalten    geschieht mittels zwei   gebo-    gener, drehbarer Arme 23, welche mittels eines auf der Antriebswelle 6 angeordneten Exzenters 24 bewegt werden.



   In der vierten Phase werden nun, zum Komplettieren des Sehachtelbodens, die   sent-    rechten Klappen 18   tuber    die zugefalteten Klappen 22 hin gleichfalls zugefaltet (Fig. 5 und 14,   4).    Die Klappen 18 haben eine derartige Breite, dass sie sich in der   zugefalteten    Lage aneinander ansehliessen. Das Zufalten   gesehieht    mittels vier gebogener drehbarer Arme   25,    die gleichfalls mittels eines zuge  hörigen,    auf der Antriebswelle vorgesehenen Exzenters   26    bewegt werden.



   Die Rückseite der Schachtel ist also jetzt   versehlossen.    Die verschlossenen Klappen werden mittels federnder, am Wagen   angeord-    neter Organe in ihrer Lage gehalten.



   Die Schachtel muss jetzt in eine Stellung gebraeht werden, die dazu geeignet ist, sie über einen, inzwischen von der Aufstapelmaschine im Magazin aufgesehichteten Stapel gewisser Gegenstände zu schieben.



   In der fünften Phase   (Fig.    6 und 14, 5) wird nun die senkrechte Klappe 27 nach der rechten Seite um einen gewissen Winkel, vorzugsweise einen Winkel von 60 bis 90 , aufgeschwenkt, um in der Schachtel eine   Öff-      nung    vorzusehen, welche, wenn die Schachtel weiter nach rechts bewegt wird, über das Magazin 12   gesehoben    wird. Das Aufschwenken der Klappe 2 geschieht mittels zwei drehbarer, gebogener   Arme 28, welche    ihre Bewegung   gleiehfalls vom Exzenter 26 bekom-    men, so dass die vierte und die fünfte Phase sehr sehnell   nacheinander durehgefiihrt    werden.



   Am Ende der fünften Phase hat die Antriebswelle 6 eine vollständigre   Umdrehung ge-    macht, wodurch ein Arbeitszyklus beendet ist.



   Ein Noeken   29 (Fig. l), welcher auf    der Wel  lenkupplung 47 vorgesehen ist. kommt    jetzt mit einem an einem Hebel 31 vorgesehene Nocken 30 in Berührung. Der Hebel 31 wirkt in einer   nachstehend zu beschreibenden Weise    mit dem   pneumatisehen    System zusammen.



   Das am Nocken   29 befestigte Kuppelorgan   
47 wird jetzt vom Nocken 30   umgekippt,    wo durch die Kupplung gelöst wird, so dass die
Antriebswelle stillsteht.



   In der darauffolgenden seehsten Phase, die bei Beginn des näehsten Arbeitszyklus einsetzt, muss die jetzt gebildete Schachtel hinter das Magazin 12 geführt werden, wozu also der Wagen 3 in Bewegung gesetzt werden muss. Dieser näehste Arbeitszyklus wird dadurch eingeleitet, dass die vorhergehende Schachtel von der   Aufstapelmasehine      inzwi-    schen gefüllt wurde und dabei eine derartige    Stellung angenommen hat. dass sie nach hin-    ten umkippt und auf die Rollenbahn 13 fällt.



   Der sich darauf nach rechts bewegende
Wagen ist mit einer Stange 42 (Fig. 2) ver sehen, welche die gefüllte Schachtel iiber die
Rollenbahn 13 auf ein Förderband bewegt, durch welches diese Schachtel abgeführt wird.



   Während des   Umkippens    wurde der Hebel    32    (Fig. 3 bis   13)    zurückgedrängt. Dieser
Hebel ist mit einem Nocken 33 versehen  (Fig. 13), weleher beim Zurückdrängen die in der Vakuumleitung angeordnete Klappe    34    nach unten drüekt,   wodureh    während eines
Augenblieks im Zylinder 35 (Fig. 13 und 1) ein Vakuum geschaffen wird, durch das der
Hebel   31 und    der Nocken. 30 nach oben be wegt werden, so dass clie   Wellenkupplung    selbsttätig wieder eingerückt wird, und die
Antriebswelle eine neue Umdrehung bzw. Ar   heitsxyklus anfangt.

   Dabei    wird zunächst der Wagen wieder nach rechts bewegt, wodurch auch die in der vorhergehenden Phase hergestellte Schachtel sich nach rechts bewegt (Fig. 7 und 14, 6) und hinter das Magazin   gelant.    Bei dieser Bewegung wird die waag  oeehte Vorderklappe    36 von einem am Ge  stell    vorgesehenen Arm 48 (Fig. 7) ein wenig aufgehoben, wie in der Fig. 8 angegeben.



   Dank der geöffneten senkrechten Klappe 27 kann sich der vordere Teil der Schachtel seitlich am Magazin 12 entlang schieben. Fig. 8 stellt eine Seitenansieht der jetzt erreichten Stellung dar.



   Der inzwischen in die Hohe gedrehte Saugarm   9    hat eine neue zugefaltete Schachtel ergriffen. Diese Schachtel wird in den darauffolgenden Phasen in gleicher Weise behandelt wie die Schachtel, welche jetzt die Stellung   nach      d'en Fig. 7 und    8 eingenommen hat.



   In der siebenten Phase (Fig. 9 und 14, 7) wird die Schachtel von dem durch einen Va  kuumzylinder    angetriebenen Hebel 32 über das Magazin und den darin inzwischen von der   Aufstapelmaschine      aufgeschichteten    Stape] Gegenstände, wie zum Beispiel Päckehen   Margarine, geschoben,    bis die aus den   Klap-       pen 18 und 22 gebildete Rückseite, welche    anschliessend der Schachtel, als Boden dienen soll, an den   Päckchenstapel,    welcher an der Rückseite ein wenig über   das ZIagazin    hervorspringt.   angedrüekt    wird.

   Das Magazin ist nämlich mit   Päckchenreihen gefüllt,    mit Aus  nahme    der letzten Reihe, die jetzt von unten her vor der   Aufstapelmaschine    herangeführt wird. Wenn das oberste Päckchen dieser Reihe die Endstellung erreicht hat, drückt es ein kleines Gegengewicht 37   (Fig.    9) nach oben, welches Gewicht an einem Hebel 38 befest-igt ist ; dieser Hebel hat einen Stützpunkt 39 und wird deshalb durch des   Höhergehen    des Ge  gengewiehtes    etwas umkippen, so dass es mit dem obern Teil des sich fortwährend hin und her bewegenden Hebels   40    in Berührung kommen wird.

   Die obengenannten Organe ge   hören zur Aufstapelmaschine, können aber      auch    unabhängig vorgesehen werden. Der Hebel 40 drängt nun den Hebel 39 und damit die Platte 41 zurück, so dass der ganze Inhalt des Magazins sowie auch die Schachtel und der Hebel   32    um die Dicke eines einzigen   Paelichens    zurückgeschoben werden.



   In den Fig. 11,   13,    13 wird dargestellt, wie die   Aufstapelmaschine dem Stapel    fortwährend eine Reihe zusetzt, bis die gefüllte Schachtel völlig   fortgedrängt ist und in    der oben beschriebenen Weise   umgekippt    wird.



  Weil sich dies auf die Tätigkeit der Auf  stapelmaschine    bezieht, ist es unnötig, darauf näher einzugehen.



   Die   Wellenkupplung    wird in den Fig. 15,   15 (t    und 16 im Detail dargestellt.'Sie besteht aus einem Aussenring 45 und einem Innenring 46. Die Kupplung der beiden Ringe kann mittels eines   Kuppelorganes    47   ein-oder aus-    gerückt werden, dessen'Schnitt die Form eines Halbkreises hat. In der   eingeriiekten    Stellung steht dieses Organ 47 in der in der Fig. 15 dargestellten Weise im Eingriff mit einer der am innern Umfang des AuBenringes 45 vorgesehenen halbkreisförmigen Aus  fräsungen.    Das   Kuppelorgan    47 wird mittels eines daran befestigten beweglichen Nockens 29 ein-oder   ausgerüekt.    Die Bewegungen des Nockens 29 werden nach beiden Seiten von Ansehlägen 44 begrenzt.

   Ferner ist eine Feder 43 mit ihrem einen Ende am Nocken 29 und mit ihrem andern Ende am Innenring 46 befestigt. Diese Feder ist bestrebt, das   Kuppel-    organ 47 fortwährend in die eingerückte   Stellung zn bringen.   



   Wenn in der oben beschriebenen Weise der am Hebel 31 angeordnete Nocken 30 (Fig.   1)    in die Bahn des Nockens 29 eingeführt wird, so wird dieser Nocken derart umgekippt werden, dass das   Kuppelorgan    47 ausser Eingriff mit den Ausfräsungen des Aussenrings geraten wird, wodureh der Innenring nicht mehr vom Aussenring mitgenommen wird (Fig. 15a), so dass die Antriebswelle, auf welcher der Innenring angeordnet ist, stillstehen wird. Dies dauert, bis der Nocken 30 wieder nach oben bewegt wird, so dass die Feder 43 den Nocken 29 zurüekkippt, wo durch die   Kupplung wieder eingerückt wer-    den wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Machine zur Verpackung aufgestapelter Artikel, wie Päekehen, in Schachteln, welche machine dazu bestimmt ist, mit. einer an dern Maschine zusammenzuarbeiten, welche die Artikel in einem Magazin stapelt und diesen Stapel aus dem Magazin fordert, dadureh gekennzeichnet, dass vvährend eines ersten Ar beitszyklus jeweils von einem Stapel flacher, gefalteter Werkstücke (4) eines abgehobe und zu einer auf einer ihrer Seiten stehenden Schachtel geformt wird, wobei im nach- sten Arbeitszyklus diese Schachtel hinter das Magazin (12)
    gefordert wird und nachher die Schachtel und das Magazin derart in bezug aufeinander gefördert werden, dass die Schachtel über das Magazin gelangt, damit der Boden der Schachtel mit der Vorderseite des Artikelstapels in Berührung kommt, das Ganze derart, dass, nachdem eine gefüllte Schachtel das Magazin verlassen hat, mittels dieser Schachtel ein Organ (34) betätigt wird, wodurch jeweils ein neuer Arbeitszyklus eingeleitet wird.
    UNT6ERANSPRÜCHE : 1. Machine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Werkstückstapels (4) ein hinund her bewegbarer Schlitten (3) wnd zum bei jeder Hinbewegung des Schlittens stattfindenden Abheben eines Werkstückes vom Stapel ein schwenkbarer Saugarm (9) vorgesehen ist.
    2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugarm (9) das abgehobene Werkstüek am Endie der Rückbewegung des Schlittens (3) an eine Druckwand (17) des Schlittens (3) stosst und es dadurch öffnet.
    3. Maschine naeh Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Öffnen des Werkstüekes Arme (16) die gebildete Schachtel auf eine Unterlage dirücken, während Arme (19) zwei hintere Vertikalklappen (18) der Schachtel etwas nach aussen drücken, Arme (23) anschliessend zwei hintere Hori zontalklappen. (22) zufalten und schliesslich Arme (25) die hintern Vertikalklappen (18) zur Bildung des Schaehtelbodens zufalten.
    4. machine naeh Unteranspruch 3, dadurch. gekennzeichnet, dass nach der Bildung des Bodens Arme (28) eine vordere Vertikal- klappe (27) der Schachtel aufdrehen, und dass nach dem Umkippen einer gefüllten Schachtel der Schlitten (3) die zuletzt gebil- dete Schachtel fordert, wobei ein feststehender Arm (48) die obere vordere Horizontalklappe (36) anhebt.
    5. Machine nach Unteranspl°leh 4, da- durch gekennzeichnet, dass nach der Forde- rung durch den Schlitten die zuletzt gebildete Schachtel von einem Hebel (32) bewegt wird, um über das Magazinzugelangen und bei Weiterbewegung des Artikelstapels in seine Ausgangslage zuruckgedrängt zu werden.
    6. Maschine nach Unteranspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (32) mit einem Nocken (33) versehen ist, der bei der Rüekbewegung dieses Hebels (32) in seine Ausgangslage ein Vakuumventil (34) betätigt, wodurch eine Kupplung eingerückt und ein neuer Arbeitszyklus eingeleitet wird.
CH297215D 1950-08-17 1951-08-16 Maschine zur Verpackung aufgestapelter Artikel, wie Päckchen, in Schachteln. CH297215A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0099218A3 (de) * 1982-07-05 1984-10-17 Arthur John Freemantle Verfahren und Maschine zum Verpacken von länglichen Artikeln in Schachteln oder Schalen

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EP0099218A3 (de) * 1982-07-05 1984-10-17 Arthur John Freemantle Verfahren und Maschine zum Verpacken von länglichen Artikeln in Schachteln oder Schalen

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