CH297354A - Vorrichtung zum Zwirnen. - Google Patents
Vorrichtung zum Zwirnen.Info
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- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
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Description
Vorrichtung zum Zwirnen. Gegenstand v urliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zwirnen, bei welcher (las zu zwirnende Material in Richtung der Axe einer sich drehenden Spule von dieser abgezogen wird. Bei bekannten Vorrichtun gen dieser Art ist. der drehbar gelagerte Dorn, auf welchen die Spule lösbar aufgesteckt ist, in seiner Längsrichtung durchbohrt, damit das gezwirnte Material durch den Dorn hin durchgezogen werden kann. Das eine Ende des Dornes, in welches der Faden einläuft, dient dabei als Fadenauge für das von der Spule abgezogene Material.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, da.ss das gezwirnte Material beim Durchlaufen des Dornes mit. der sich drehen den Innenwandung desselben in Berührung kommt, was zu mechanischen Beschädigungen des gezwirnten Materials und zu schädlichen elektrischen Aufladungen dlesselben führen kann.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Beseitigung, des genannten Nachteils. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Zwirnen zeichnet sich dadurch aus, dass der drehbar gelagerte Dorn, auf welchen die Spule lösbar aufgesteckt ist, eine durchgehende Längsaus- nehmung aufweist, welche von einem ruhen den Rohr koaxial durchsetzt. ist.
Vorzugsweise ist, der drehbare Dorn mit tels Wälzlagern aussen gelagert. und berührt das Rohr nicht. Das Rohr kann mit Vorteil nur an seinem einen Ende gehalten sein, der art., dass die Spule ungehindert vom Dorn abgenommen und auf diesen aufgesteckt. wer den kann.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in der beigefügten Zeich nung dargestellt, und zwar zeigt:: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung zum Zwirnen, in Seitenansicht und teilweise im senkrechten Schnitt., Fig. 2 eine Detailvariante zu Fig. 1 und Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in Seitenansicht. und teil weise im senkrechten ,Schnitt.
In Fig. 1 bezeichnet. 10 eine 'Spule, auf welcher das zu zwirnende Material aufgewik- kelt ist. Diese Spule ist lösbar auf einen senk rechten Dorn 11 aufgesteckt, der bei seinem untern, Ende mit Hilfe von zwei Wälzlagern 12 und 13 aussen drehbar gelagert ist.
Der zwischen den beiden Wälzlagern 12 und. 13 liegende Teil 11a des Dornes dient als Wirtel zum Antrieb des Dornes und damit der Spule 1,0 mittels eines vorbeilaufenden: Treibrie mens 14, Die Aussenringe der Wälzlager sind am 'Tragorgan 15 befestigt, dessen Ausbil dung aus Fig. 1 ersichtlich ist, und welches mit Hilfe eines Gewindebolzens 16 mit zuge höriger Mutter an einem Gestell 17 angeord net ist. Der drehbare Dorn 11 weist eine durchgehende Längsausnehmung auf, welche von einem Rohr 18 koaxial durchsetzt ist.
Beide Enden dieses Rohres 18 ragen über den Dorn 11 hinaus, und das untere Ende ist mit tels eines Armes 15a des Tragorgans 15 ge halten, so dass sich das Rohr 18 nicht drehen kann. Zwischen der Aussenwandung des Roh res 18 und der Innenwandung des hohlen Dornes 11 ist. ein gewisser Abstand vorhan den, damit sich diese beiden Teile im Betrieb nicht berühren können. Weil das Rohr 18 nur an einem seiner Enden gehalten ist., lässt sich die Spule 10 ungehindert vom Dorn 11 abnehmen und auf diesen aufstecken.
Der Arm 15a trägt, ferner eine Schale 19, welche sich unter dem untern Wälzlager 13 erstreckt und dazu bestimmt. ist, ällfällig abtropfendes Öl und andere Unreinngkeiten vom gezwirn ten Material 20 fernzuhalten, das durch das Rohr 18 abgezogen wird.
Unmittelbar -unterhalb der untern Mün dung des Rohres 18 ist eine Umlenkroile 21 für das gezwirnte Material .drehbar an einem Finger ?\? gelagert, der vom genannten Arm 15ca abzweigt. Von der Rolle<B>21</B> läuft Lias ge zwirnte Material 20 zu einem Fadenführer 23, mit dessen Hilfe es gleichmässig auf eine Spule 2'l; aufgewiekelt wird. Zum Antrieb dieser Spule 24 dient eine Friktionswalze 25.
Der waagrecht verlaufende Teil des gezwirn ten Materials 20 ist in geringem Abstand oberhalb einer waagrechten Glasplatte 26 -geführt, welche die beschriebene Zwirnvor richtung von einer darunter angeordneten weiteren derartigen Vorrichtung schützend trennt.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, dass das Rohr 18 jederzeit. ruht, auch wenn sich der Dorn 11 und die Spule 10 dre hen. Das gezwirnte Material, welches das Rohr 18 durchläuft, kann daher keine mechanischen Beschädigungen durch rotierende Teile erlei den, selbst, wenn es mit. der Innenwan.dilng des Rohres 18 in Berührung kommt.
Die ver hältnismässig lange Strecke von der obern Mündung des Rohres 18, wo die Zwirnung des Materials praktisch beendet ist, bis zum Fadenführer 23 ermöglicht. einen sehr guten Ausgleich des Drahtes, wobei dieser Ausgleich nicht durch drehende Teile gestört werden kann.
Um die Scheuerwirkiurg auf das ge zwirnte Material möglichst klein zu halten und um elektrische Aufladungen des Mate- rials zu vermeiden, ist es von Vorteil, das Rohr 18 aus einem niehtmetallisehen Werk stoff, z. B. einem Kunststoff, herzustellen. Praktiseh die gleiche Wirkung- erzielt man aber auch, wenn lediglich der obere Endteil des Rohres 18 aus nichtmetallischem Material besteht., derart, dass der niehtmetallisehe Stoff den innern Mündungsumfang bildet, wie in Fig. ? veranschaiilielit ist.
Gemäss dieser Figur besitzt das Rohr 18 an seinem obern Ende einen niclitmetallisehen Ring<B>'</B>7, der in den übrigen Teil des Rohres eingesetzt ist. Der Ring 37 kann aus Kunststoff oder aus glasierter Keramik, z. B. Porzellan, bestehen und ermöglicht einen glatten Einlauf des ge zwirnten Materials in das Rohr 18.
Das in Fig. 3 gezeigte Ausführungs beispiel unterseheidet sich von dem mit Be zug auf Fig. 1 beschriebenen hatiptsäehlieli dadurch, dass es zum Abziehen des gezwirn ten Materials 30 nach oben eingerichtet ist. L'ber der obern Mündung des Rohres 18 ist ein Fadenauge 31 befestigt und darüber eine Umlenkrolle 32 drehbar an einem Finger 33 angeordnet. Unterhalb der untern Mündung des Rohres 18 befindet sieh eine Vorrats spule 34, von welcher ein zu umwickelnder Faden oder Draht 35 nach oben durch das ruhende Rohr 18 und das Fadenauge 31 läuft.
Das von der Spule 10 abgezogene und zu zwirnende Material 36 wickelt sich bei der Drehung der Spule um den Draht oder Faden 35 herum, worauf das Ganze, 30, über die Umlenkrolle 32 und einen Faden führer 37 auf eine Spule 38 aufgewickelt wird. Die letztere wird mittels einer Frik- tionswalze 39 angetrieben. Eine waagrechte Glasplatte 40 befindet. sieh unter dem waag recht verlaufenden Teil des fertigen Mate rials 30 und oberhalb der Fadenöse 31.
Mit der beschriebenen Vorriehtung lässt sich z. B. Mooskrepe herstellen, oder es kön nen elektrische Leiterdrähte 35 mit. Isolier material 36 umsponnen werden. Auch hier zeigt sich der Vorteil, dass das Rohr 18 sieh nicht dreht, wodurch mechanische Beschädi gungen des Drahtes 35 durch umlaufende Teile vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zum Zwirnen, bei welcher clas zu zwirnende Material in Richtung der Axe einer sich drehenden Spule von dieser abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Dorn, auf welchen die Spule lösbar aufgesteckt ist, eine durch tehende Längsausnehmung aufweist, welche von einem ruhenden Rohr koaxial durch setzt ist. <B>UNTER-ANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn mittels Wälzlagern derart gelagert ist, da.ss er das Rohr (18) nicht berührt.?. Vorrichtung nach Patentansprach, da ciureh gekennzeichnet, dass das Rohr nur an seinem einen Ende gehalten ist, damit. die spule am andern Ende umgehindert vom Dorn abgenommen und auf diesen aiü- gesteekt werden kann. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr wenigstens an seinem freien Ende einen niehtmetallischen Teil besitzt, weleher den innern Mündungsumfang des Rohres bildet.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass in das freie Ende des Rohres ein nichtmetallischer Ring eingesetzt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nichtmetallische Teil des Rohres aus gmLststoff besteht. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nichtmetallische Teil des Rohres aus glasierter Keramik besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das ganze Rohr aus nichtme tallischem Material besteht. B.Vorrichtung nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass unmittelbar unterhalb der untern Mündung des Rohres eine drehbare U mlenkrolle angeordnet ist, von welcher das gezwirnte Material recht winklig zur Spulenaxe ablaufen kann. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Dornes (11) eine Schale (19) zum Auffan gen von Tropföl und Unreinigkeiten ange ordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH297354T | 1951-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH297354A true CH297354A (de) | 1954-03-31 |
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| CH297354D CH297354A (de) | 1951-12-15 | 1951-12-15 | Vorrichtung zum Zwirnen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH297354A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285372B (de) * | 1960-07-12 | 1968-12-12 | Fouvez & Fils S A A | Verfahren zum Spinnen und Zwirnen |
-
1951
- 1951-12-15 CH CH297354D patent/CH297354A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285372B (de) * | 1960-07-12 | 1968-12-12 | Fouvez & Fils S A A | Verfahren zum Spinnen und Zwirnen |
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