CH297354A - Vorrichtung zum Zwirnen. - Google Patents

Vorrichtung zum Zwirnen.

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CH297354A
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Schweizer Ernst
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Schweizer Ernst
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28Doubled, plied, or cabled threads
    • D02G3/283Doubled, plied, or cabled threads using hollow spindles through which one yarn is running

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Description


  Vorrichtung zum Zwirnen.         Gegenstand    v urliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zum Zwirnen, bei welcher  (las zu zwirnende Material in Richtung der       Axe    einer sich drehenden Spule von dieser  abgezogen wird. Bei bekannten Vorrichtun  gen dieser Art ist. der     drehbar        gelagerte    Dorn,  auf welchen die Spule lösbar aufgesteckt ist,  in seiner     Längsrichtung    durchbohrt, damit  das gezwirnte Material durch den Dorn hin  durchgezogen werden kann. Das eine Ende  des Dornes, in welches der Faden einläuft,  dient dabei als Fadenauge für     das    von der  Spule abgezogene Material.  



  Diese bekannten Vorrichtungen haben den  Nachteil,     da.ss    das     gezwirnte    Material beim  Durchlaufen des     Dornes    mit. der sich drehen  den Innenwandung desselben in Berührung  kommt, was zu mechanischen Beschädigungen  des gezwirnten Materials und     zu    schädlichen  elektrischen     Aufladungen        dlesselben    führen  kann.  



  Die     vorliegende    Erfindung ermöglicht die       Beseitigung,    des genannten Nachteils. Die       erfindungsgemässe    Vorrichtung zum Zwirnen  zeichnet sich dadurch aus, dass der drehbar  gelagerte Dorn, auf welchen die Spule lösbar  aufgesteckt ist, eine durchgehende     Längsaus-          nehmung    aufweist, welche von einem ruhen  den Rohr koaxial durchsetzt. ist.  



  Vorzugsweise ist, der drehbare Dorn mit  tels Wälzlagern aussen gelagert. und berührt  das Rohr nicht. Das Rohr kann mit Vorteil  nur an seinem einen Ende gehalten sein, der  art., dass die Spule ungehindert vom Dorn    abgenommen und auf     diesen    aufgesteckt. wer  den kann.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der     beigefügten    Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt::       Fig.    1 eine erste Ausführungsform der  Vorrichtung zum Zwirnen, in Seitenansicht  und teilweise im senkrechten Schnitt.,       Fig.    2 eine Detailvariante zu     Fig.    1 und       Fig.    3 ein weiteres Ausführungsbeispiel  der     Vorrichtung    in     Seitenansicht.    und teil  weise im senkrechten     ,Schnitt.     



  In     Fig.    1 bezeichnet. 10 eine 'Spule, auf  welcher das zu zwirnende Material     aufgewik-          kelt    ist. Diese Spule ist lösbar auf einen senk  rechten Dorn 11 aufgesteckt, der bei seinem       untern,    Ende mit Hilfe von zwei Wälzlagern  12 und 13 aussen drehbar gelagert ist.

   Der  zwischen den beiden Wälzlagern 12 und. 13  liegende Teil     11a    des Dornes dient als     Wirtel     zum Antrieb des Dornes und damit der Spule       1,0    mittels eines     vorbeilaufenden:    Treibrie  mens 14, Die     Aussenringe    der Wälzlager sind  am 'Tragorgan 15     befestigt,    dessen Ausbil  dung aus     Fig.    1 ersichtlich ist, und welches  mit Hilfe eines Gewindebolzens 16 mit zuge  höriger Mutter an einem Gestell 17 angeord  net ist. Der drehbare Dorn 11 weist eine  durchgehende     Längsausnehmung    auf, welche  von einem Rohr 18 koaxial     durchsetzt    ist.

    Beide Enden dieses Rohres 18 ragen über den  Dorn 11 hinaus, und das     untere    Ende ist mit  tels eines Armes     15a    des Tragorgans 15 ge  halten, so dass sich das Rohr 18 nicht drehen      kann. Zwischen der Aussenwandung des Roh  res 18 und der Innenwandung des hohlen  Dornes 11 ist. ein gewisser Abstand vorhan  den, damit sich diese beiden Teile im Betrieb  nicht berühren     können.    Weil das Rohr 18  nur an einem     seiner    Enden gehalten ist., lässt  sich die Spule 10 ungehindert vom Dorn 11  abnehmen und auf diesen aufstecken.

   Der  Arm     15a    trägt, ferner eine Schale 19, welche  sich unter dem untern Wälzlager 13 erstreckt  und dazu bestimmt. ist,     ällfällig    abtropfendes  Öl und andere     Unreinngkeiten    vom gezwirn  ten     Material    20 fernzuhalten, das durch das  Rohr 18 abgezogen     wird.     



  Unmittelbar     -unterhalb    der untern Mün  dung des Rohres 18 ist eine     Umlenkroile    21  für das gezwirnte Material .drehbar an einem  Finger     ?\?    gelagert, der vom     genannten    Arm       15ca    abzweigt. Von der Rolle<B>21</B> läuft     Lias    ge  zwirnte Material 20 zu einem Fadenführer  23, mit dessen Hilfe es gleichmässig auf     eine     Spule     2'l;        aufgewiekelt    wird.     Zum    Antrieb  dieser Spule 24 dient eine     Friktionswalze    25.

    Der waagrecht verlaufende Teil des gezwirn  ten Materials 20 ist in geringem Abstand  oberhalb einer waagrechten Glasplatte 26       -geführt,    welche die     beschriebene    Zwirnvor  richtung von einer     darunter    angeordneten  weiteren derartigen     Vorrichtung    schützend  trennt.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung geht  hervor, dass das Rohr 18 jederzeit. ruht, auch  wenn sich der Dorn 11 und die Spule 10 dre  hen. Das gezwirnte     Material,    welches das Rohr  18 durchläuft, kann daher keine mechanischen       Beschädigungen    durch rotierende Teile erlei  den, selbst, wenn es mit. der     Innenwan.dilng     des Rohres 18 in Berührung kommt.

   Die ver  hältnismässig lange Strecke von der obern       Mündung    des Rohres 18, wo die     Zwirnung     des     Materials    praktisch beendet ist, bis zum  Fadenführer 23 ermöglicht. einen sehr guten  Ausgleich     des    Drahtes, wobei dieser Ausgleich  nicht durch drehende Teile     gestört    werden  kann.  



  Um die     Scheuerwirkiurg    auf das ge  zwirnte Material möglichst klein zu halten  und um elektrische     Aufladungen    des Mate-         rials    zu vermeiden, ist es von Vorteil, das  Rohr 18 aus einem     niehtmetallisehen    Werk  stoff, z. B. einem Kunststoff, herzustellen.       Praktiseh    die gleiche     Wirkung-    erzielt man  aber auch, wenn lediglich der obere Endteil  des Rohres 18 aus nichtmetallischem Material  besteht., derart, dass der     niehtmetallisehe    Stoff  den innern     Mündungsumfang    bildet, wie in       Fig.    ?     veranschaiilielit    ist.

   Gemäss dieser  Figur besitzt das Rohr 18 an seinem obern  Ende einen     niclitmetallisehen    Ring<B>'</B>7, der in  den übrigen Teil des Rohres     eingesetzt    ist.  Der Ring 37 kann aus Kunststoff oder aus  glasierter Keramik, z. B. Porzellan, bestehen  und ermöglicht einen glatten Einlauf des ge  zwirnten Materials in das Rohr 18.  



  Das in     Fig.    3 gezeigte Ausführungs  beispiel     unterseheidet    sich von dem mit Be  zug auf     Fig.    1 beschriebenen     hatiptsäehlieli     dadurch, dass es zum Abziehen des gezwirn  ten Materials 30 nach oben eingerichtet ist.       L'ber    der obern Mündung des Rohres 18 ist  ein Fadenauge 31 befestigt und darüber eine       Umlenkrolle    32 drehbar an einem Finger 33  angeordnet. Unterhalb der untern     Mündung     des Rohres 18 befindet sieh eine Vorrats  spule 34, von welcher ein zu umwickelnder  Faden oder Draht 35 nach oben durch das       ruhende    Rohr 18 und das Fadenauge 31  läuft.

   Das von der Spule 10 abgezogene und  zu zwirnende     Material    36 wickelt sich bei  der Drehung der Spule um den Draht oder  Faden 35 herum, worauf das Ganze, 30,  über die     Umlenkrolle    32 und einen Faden  führer 37 auf eine Spule 38 aufgewickelt  wird. Die letztere wird mittels einer     Frik-          tionswalze    39 angetrieben. Eine waagrechte  Glasplatte 40 befindet. sieh unter dem waag  recht verlaufenden Teil des fertigen Mate  rials 30 und oberhalb der Fadenöse 31.  



  Mit der beschriebenen     Vorriehtung    lässt  sich z. B.     Mooskrepe    herstellen, oder es kön  nen elektrische Leiterdrähte 35 mit. Isolier  material 36 umsponnen werden. Auch hier  zeigt sich der Vorteil, dass das Rohr 18 sieh  nicht dreht, wodurch mechanische Beschädi  gungen des Drahtes 35 durch umlaufende  Teile     vermieden    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zum Zwirnen, bei welcher clas zu zwirnende Material in Richtung der Axe einer sich drehenden Spule von dieser abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Dorn, auf welchen die Spule lösbar aufgesteckt ist, eine durch tehende Längsausnehmung aufweist, welche von einem ruhenden Rohr koaxial durch setzt ist. <B>UNTER-ANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn mittels Wälzlagern derart gelagert ist, da.ss er das Rohr (18) nicht berührt.
    ?. Vorrichtung nach Patentansprach, da ciureh gekennzeichnet, dass das Rohr nur an seinem einen Ende gehalten ist, damit. die spule am andern Ende umgehindert vom Dorn abgenommen und auf diesen aiü- gesteekt werden kann. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr wenigstens an seinem freien Ende einen niehtmetallischen Teil besitzt, weleher den innern Mündungsumfang des Rohres bildet.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass in das freie Ende des Rohres ein nichtmetallischer Ring eingesetzt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nichtmetallische Teil des Rohres aus gmLststoff besteht. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nichtmetallische Teil des Rohres aus glasierter Keramik besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das ganze Rohr aus nichtme tallischem Material besteht. B.
    Vorrichtung nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass unmittelbar unterhalb der untern Mündung des Rohres eine drehbare U mlenkrolle angeordnet ist, von welcher das gezwirnte Material recht winklig zur Spulenaxe ablaufen kann. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb des Dornes (11) eine Schale (19) zum Auffan gen von Tropföl und Unreinigkeiten ange ordnet ist.
CH297354D 1951-12-15 1951-12-15 Vorrichtung zum Zwirnen. CH297354A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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