CH297517A - Schraubenzieher mit Festhaltevorrichtung für die Schrauben. - Google Patents
Schraubenzieher mit Festhaltevorrichtung für die Schrauben.Info
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Description
Schraubenzieher mit Festhaltevorrichtung für <B>die Schrauben.</B> Die Erfindung betrifft einen Selirauben- zielier mit Festhaltevorrichtung für die Schrauben. Es sind schon Schraubenzieher auf den. Markt. gekommen, die den. Sehrauben kopf mit. Hilfe einer zangenförmigen Vorrieh- tung fassen; solche Schraubenzieher sind un handlich und unzuverlässig.
Auch sind Schraubenzieher bekannt geworden, bei denen eine Vorriehtung zur Aufspeicheiatng einer kraft, zum Festhalten der Schraube an der Sehrauhenziehersehneide mittels eines Halte organs vorgesehen ist, welche Kraft nach dem Ansetzen des Schraubenziehers freigegeben. weixden. kann, um ein selbsttätiges Festhalten der Schraube am Schraubenzieher zu bewir ken.
Bei Vorrichtungen dieser Art war die konstruktive Durchbildung derart, dass zuerst eine auf dem Schraubenzieherkörper vorge sehene Muffe verdreht. und diese dann axial versehoben werden -musste, um das äussere; wlinciclenarti-,e Ende des Halteorgans und die @cliraithenzieliersclineide in Bleiehe Rieh- tun@g zweeks Ermögliehung des Einführens in den Sehraubenkopfschlitz zu bringen.
Beim Einführen. des Schraubenziehers drang zuerst < las äussere Ende des vorstehenden Halte organs in den Schrauhenkopfschlitz ein und dann dasjenige der Schraubenzieherschneide selbst, bevor das Halteorgan zwecks Festhal tens der Schraube selbsttätig verdreht wurde. Bei verseliieden grossen Tiefen der Schrau- henkopfsehlitze bot. dies gewisse Schwierig keiten; zudem erschwerte das Verdrehen und Versehieben der Muffe seine Handhabung.
Der erfindungsgemässe Sehraubenzieher zeichnet sich dadurch aus, dass in einer einen Schraubenzieher-Aussenkörper bilden den Hülse ein in Richtung seiner Längsachse verschiebbarer Teil angeordnet ist. und Mittel vorgesehen sind, die bei der Längsverschie bung dieses Teils dem in die Schneide des Schraubenziehers hineinragenden Halteorgan eine Drehung erteilen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin- clunbgsgegenstandes dargestellt., und zwar ist.
Fig.l ein Längssehnitt einer ersten Aus führungsform, Fig. 2 ein Längsschnitt einer zweiten Aus führungsform, Fig. 3 ein Längsschnitt einer dritten Aus führungsform und Fig. 4 ein Längsschnitt einer vierten Aus führungsform.
In den Figuren bedeutet c. die einen Schraubenzieher-Aussenkörper bildende Hülse. Im Innern dieser Hülse ist ein üi Richtung seiner Längsachse verschiebbarer Teil b ange ordnet, der einen. zylindrischen Schaft c trägt, welcher aus der Hülse a heraustritt und an seinem äussern Ende einen Knopf d besitzt, mit dem. die Längsverschiebung des Teils b vorgenommen werden kann.
Auf dem diesem Teil b abgewandten Ende des Schraubenzie- lierkörpers a ist ein Stück e befestigt, welches an seinem vordern Ende als Schneide f ausge bildet ist. Durch die Bohrung g des Stückes e reicht bis zur Kante f' der Schneide f das Halteorgan h., das an seinem äussern Ende auch schneidenförmig ausgebildet ist. und. auf der Höhe der Kante f' eine Kante f" besitzt.
Im Ausführmgsbeispiel nach Fig. 1 hat. der Teil b einen zu seiner Längsachse parallel verlaufenden Schlitz i, in den der in die Hülse a eingeschraubte Zapfen<I>k</I> eingreift, so dass der Teil b. in Richtung seiner Achse verscho ben, dagegen nicht um diese Achse verdreht. werden kann.
Am vordern Ende des 'Teils b ist eine runde Platte l festgemacht, die in ihrer Mitte eine zentrisch zum Teil b ange ordnete -Öffnung besitzt., deren Form dem Umriss des Querschnittes des sehraubenartie geformten Stabes<I>in</I> entspricht-. Dieser Stab ist. seinerseits zentrisch im Zwischenstüek v. befestigt, in welchem auf der dem Stab m ge genüberliegenden Seite das Halteorgan ?z fest gemacht ist.
Zwischen der Platte d und dein Zwisehenstück n liegt die Feder o mit einer bestimmten Vorspannung, durch die der Teil b nach dem Loslassen, des Knopfes d bis zum Anliegen an der oben befindliehen Stirnwand der Hülse a, sieh verschiebt.
Zum Anfassen der Schraube wird der Teil b in der Hülse a nach vorn verschoben; diese Verschiebung hat. zur Folge, d'ass sieh der Stab in. dreht. und mit. ihm das Zwischenstüek n und das Halteorgan h.. Das Vorschieben der Hülse b wird fortgesetzt., bis die Richtung der Kante f' des Halteorgans h mit. .derjenigen der Kante f' der Schneide des Schraubenzie hers zusammenfällt. Dann kann der Sehrau benzielier in den Schlitz der Schraube eince- führt werden.
Nun wird der Teil b losgelas sen, das Halteorgan dreht sich etwas zurizck, bis die Enden seiner Kante f" an die Seiten- wändde des Schraubensehlitzes zum Anliegen kommen. Die Vorspannirng der Feder ist. so gewählt, dass ein ;enügender Anpressdruel: zwisehen der Kante f" des Halteorgans h und den Seitenwänden des Sehraubenschlitzes ent steht, um die Schraube am Schraubenzieher festzuhalten.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Teil b mit der zu seiner Längsachse parallel verlaufenden Nut i versehen, in welcher der Zapfen h eingreift, so dass der Teil b sich in Richtung seiner Längsaehse verschieben, da gegen nicht. verdrehen kann. Der ebenfalls sehraubenartig geformte Stab m ist. hier zen trisch in dem Teil b festgemacht, und das vordere Ende des Stabes vi. kann in einem zentriseh angeordneten Loch n' des Zwischen stückes<I>n</I> gleiten.
Ein in das Zwischenstück<I>n</I> eingeschraubter Zapfen k' reicht, mit. seinem innern Ende in eine sehraubenlinienförmige Bahn des Stabes irz. Durch die Einwärtsbewe- gung des Teils b wird das Zwischenstück n und mit. diesem das Halteorgan h gedreht.
Zwischen, der vordern Stirnseite des Teils b und dem Zwischenstüek v ist die Feder o mit Vorspannung eingeschaltet, welehe dieselbe Funktion ausübt. wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Die Arbeitsweise ist hier analog derjenigen nach dem ersten Ausführungsbei spiel. Durch die Anordnung nach Fig. 2 kann die Platte 1. und das Anpassen ihrer Öffnung an den schraubenartigen Stab umgangen wer den.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist kein schraubenartig geformter Stab vorhan den, sondern die Verdrehung des Halteorgans li, wird hier dureb eine auf der Umfangs- fläclie des Teils b eingefräste, sehraubenlinien- förmige Nut i erreicht, in die der in der Hülse a. eingeschraubte Zapfen h eingreift. Bei Verschiebung des Teils b gleitet der Zapfen 7@ in der Nut<I>i,</I> und dadurch er-führt der Teil b eine Verdrehung.
Diese Verdrehung wird auf einen zur Hülse a koaxialen Stab h' übertragen, der im Loch b' des Teils b ver schiebbar gelagert ist. und einen fest mit ihm verbundenen Querzapfen h" besitzt, der in einem Schlitz b" des Teils b geführt. wird. Mit dem Stab<I>h.'</I> ist. das Halteorgan<I>h</I> .fest verbunden. Die Feder n ist zwischen dem vordern Ende des Teils b und dem fest. mit dein Stab h' verbundenen Querstab lz"' mit Vorspannung angeordnet..
Die Arbeitsweise ist analog derjenigen nach den Ausführungsbei spielen 1 und 2. Durch die Anordnung nach Fig. 3 kann der in der Herstellung etwas teure schraubenartig geformte Stab m. um gangen werden. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 zeigt eine ähnliche Anordnung wie dasjenige nach Fig. 3. Im Gegensatz zum letzteren Ausfüh rungsbeispiel, bei dem sieh der Teil b in Rich tung seiner Längsachse verschiebt und um diese Achse sich dreht., kann der Teil b in diesem Beispiel nach Fig. 4 nur in Richtung seiner Längsachse verschoben werden, was durch den Längsschlitz<I>i</I> und den Zapfen k bewirkt wird.
Der Teil b erstreckt sich dage gen bis zum Zwischenstück 7e, mit dem das Halteorgan li. fest verbunden ist.. Im Zwischen stück ii. ist der Zapfen k' eingeschraubt, der in einem schraubenlinienförmigen Schlitz i' des Teils b gleiten kann. Bei der Verschiebung des Teils b wird das Zwischenstück n und mit demselben auch das Halteorgan h gedreht. Zwischen dem Grund des zentrischen Loches b' des Teils b und dem Zwischenstiick ia ist wieder eine vorgespannte Feder o angeordnet.
Die Arbeitsweise ist. gleich wie bei den beiden ersten Ausführungsbeispielen. Der schrauben artig geformte Stab m ist. hier nicht nötig; -egenü.ber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 besteht der Unterschied, dass hier der Teil b bei seinem Verschieben sieh nicht. dreht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubenzieher mit: Festlialtevorriehtung für die Schrauben, bei dem eine Vorrichtung zur Aufspeicherung einer Kraft zum Fest halten. der Schraube an der Schraubenzieher- sehneide mittels eines Halteorgans vorgesehen ist, welche Kraft. nach dem Ansetzen des Schraubenziehers freigegeben werden kann, ui ein selbsttätiges Festhalten der Schraube am Schraubenzieher zu bewirken, dadurch ge kennzeichnet, däss in einer einen Schrauben zieher-Aussenkörper bildenden.Hülse ein in Riel)tun,)@ seiner Längsachse verschiebbarer Teil angeordnet ist -Lind Mittel vorgesehen sind, die bei der Längsverschiebung dieses Teils dem in die Schneide des :Schraubenzie- hers hineinragenden Halteorgan eine Drehung erteilen. UNTERANSPRÜCHE 1.Schraubenzieher nach Patentanspruch, dadurch -ekennzeichnet, dass der verschieb- bare 'Teil einen zylindrischen Schaft besitzt, der aus dem Schraubenzieher-Aussenkörper heraustritt und an seinem äussern Ende einen Betätigungsknopf besitzt, und dass auf dem dem verschiebbaren Teil abgewandten Ende des Schraubenzieher-Aussenkörpers ein Stück befestigt. ist, welches an seinem vordern Ende eine Schneide aufweist, auf deren Kanten höhe die Kante des schneidenförmig ausgebil deten. Endes des Halteorgans liegt. 2.Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, d'ass der verschiebbare Teil einen zu seiner Längsachse parallel verlaufenden Schlitz aufweist, in den ein in den Schraubenzieher- Aussenkörper eingeschraubter Zapfen ein greift, dass am vordern Ende des verschieb baren Teils eine runde Platte festgemacht.ist, die in ihrer Mitte eine zentrisch zum ver schiebbaren Teil angeordnete Öffnung besitzt, deren Form dem Umriss des Querschnittes eines schraubenartig geformten Stabes ent spricht, der seinerseits zentrisch in einem Zwischenstück befestigt ist., in welchem auf der dem Stab gegenüberliegenden Seite das Halteorgan festgemacht ist, und dass zwischen der genannten Platte und dem Zwisehenstüek eine Feder mit. Vorspannung eingeschaltet ist.3. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der verschiebbare Teil eine zu seiner Längsachse parallel verlaufende Ausnehmung aufweist, in die ein in den Schraubenzieher- Aussenkörper eingeschraubter Zapfen ein greift, dass ein schraubenartig geformter Stab zentrisch am verschiebbaren Teil festgemacht ist,während das vordere Ende des Stabes in einem zentrisch angeordneten Loch eines Zwisehenstüekes gleiten kann und ein in das Zwischenstück eingeschraubter Zapfen mit sei nem innern Ende in eine sehraubenlinienför- mig verlaufende Bahn des Stabes hineinreicht, und dass zwischen der vordern Stirnseite des verschiebbaren Teils und dem Zwischenstück eine Feder mit Vorspannung eingeschaltet ist. 4.Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass auf der Umfangsseite des verschieb baren Teils eine schraubenlinienförmig ver laufende Nut sieb befindet, in die ein in den Schraubenzieher-Aussenkörper eingesehraubter Zapfen eingreift, dass ein koaxial zum Sehraubenzieher-Aussenkörper angeordneter Stab verschiebbar im verschiebbaren Teil ge lagert ist und einen fest mit ihm verbundenen Querzapfen besitzt,der in einem Sehlitz des verstellbaren Teils geführt wird', dass der Stab mit dem Halteorgan fest verbunden ist, und dass eine Feder zwischen dem vordern Ende des verschiebbaren Teils und einem fest. mit dem Stab verbundenen zweiten Querstab mit. Vorspannung angeordnet ist. 5.Schraubenzieher nach Patentanspiuch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieh- net, dass der verschiebbare Teil einen zu seiner Längsachse parallel verlaufenden Schlitz aufweist, in den: ein in den Schraubenzieher Aussenkörper eingesehraubter Zapfen ein greift, dass der versehiebbare Teil sich bis zu einem Zwischenstück erstreckt, mit dem das Halteorgan fest verbunden ist, dass im Zwi schenstück ein Zapfen eingesehraubt ist, der in einem schraubenlinienförmigen Schlitz des verschiebbaren Teils gleiten kann,und dass zwischen dein Grind eines zentriseli im ver schiebbaren 'Teil angeordneten Loches und dem Zwischenstück eine vorgespannte Feder angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH297517T | 1951-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH297517A true CH297517A (de) | 1954-03-31 |
Family
ID=4489647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH297517D CH297517A (de) | 1951-11-17 | 1951-11-17 | Schraubenzieher mit Festhaltevorrichtung für die Schrauben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH297517A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2890733A (en) * | 1956-05-15 | 1959-06-16 | Stanley B Valiulis | Screw-holding screw driver |
| DE1182157B (de) * | 1959-06-12 | 1964-11-19 | Stanley Boleslaus Valiulis | Schlupffreier Schraubenzieher |
| US3354919A (en) * | 1965-06-08 | 1967-11-28 | Sugaya Masao | Screwdriver with screw holding means |
| FR2572002A1 (fr) * | 1984-10-24 | 1986-04-25 | Picard Joel | Tournevis muni d'un dispositif de maintien de la vis |
-
1951
- 1951-11-17 CH CH297517D patent/CH297517A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2890733A (en) * | 1956-05-15 | 1959-06-16 | Stanley B Valiulis | Screw-holding screw driver |
| DE1182157B (de) * | 1959-06-12 | 1964-11-19 | Stanley Boleslaus Valiulis | Schlupffreier Schraubenzieher |
| US3354919A (en) * | 1965-06-08 | 1967-11-28 | Sugaya Masao | Screwdriver with screw holding means |
| FR2572002A1 (fr) * | 1984-10-24 | 1986-04-25 | Picard Joel | Tournevis muni d'un dispositif de maintien de la vis |
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