CH297592A - Einrichtung mit elektrischem Schwingantrieb. - Google Patents
Einrichtung mit elektrischem Schwingantrieb.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02K33/18—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with coil systems moving upon intermittent or reversed energisation thereof by interaction with a fixed field system, e.g. permanent magnets
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Description
Einrichtung mit elektrischem Schwingantrieb. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein- riehtung mit elektrischem Sehwingantrieb.
Es ist bekannt, Kolbenmaschinen (Pum pen, Kompressoren usw.) mittels Elektro- inotoren anzutreiben. Man hat diesen Weg auch dann noch besehritten, wenn es sich um Kleinstkolbenmasehinen handelte. Solche Kleinstkolbenmasehinen werden in kleinsten Kältemasehinen verwendet, zum Beispiel in Tauchkühlern, die äusserlich ähnlich einem elektrischen Tauchsieder gebaut sind, jedoch eine Flüssigkeit kühlen, statt erwärmen.
Da es oft nicht einfach ist, die Dreh bewegungen des Motors in hin und her ge hende Bewegungen des Kolbens betriebssicher umzusetzen, ist es auch bekannt, einen Eisen kern und eine Magnetspule durch Wechsel- stroni -- e I eneinander zu beweuen. Bei Strom- losi#-keit <B>-</B> entfernt dann eine Rückstellfeder den, Eisenkern wieder von der Spule.
Erregt man die Spule mit 50periodigem Wechsel strom, so macht die Anordnung<B>100</B> Schwing bewegungen in der Sekunde. Dieses beigrossen und -rössten Maschinen vielfach bekannte An- Z, triebsverfahren kann auf kleine Antriebe des halb nicht übertragen werden, weil die Be grenzung des Hubes durch ein dämpfendes Mittel, zum Beispiel. Gununipuffer oder Luft polster, viel Energie verzehrt wegen der ver hältnismässig grossen, bewegten Massen.
Der Antrieb arbeitet hart und die Ersebütterun- 1.1.en übertragen sieh in unangenehmer Weise auf (1 as yan7 e Gerät.
I Bei kleinen Aggregaten besitzt der An trieb der Kolbenmasehinen durch Elektro motoren und der Antrieb durch einen beweg ten Eisenkern, der gegen eine Rückstellfeder periodisch in eine Magnetspule hineingezogen wird, auch einen schlechten Wirkungsgrad.
Die Einrichtung gemäss der vorliegenden Er findung ermöglicht, diese Nachteile zu ver meiden und ist -ekennzeiehnet durch eine von einem periodischen Strom über Stromzufüh rungen zu speisende Spule, einen mit Per- manentma(meten erregten magnetischen Kreis, in dessen Luftspalt sich die Spule bewegt, ferner durch die Abstimmung der Masse des die Spule tragenden, von dieser bewegten Teils mittels einer elastischen Einrichtung auf eine Frequenz, die auf<B> 10</B> 1/9 genau der Frequenz des die Spule durehTliessenden, periodischen Stromes gleich ist.
Die Spule kann eine Luftspule sein, das heisst, keinen, SpulenkÖrper enthalten. Sie kann darum ausserordentlich leicht, gebaut werden, Die Zeichnung zeigt beispielsweise schenia- tiseli eine Ausführungsform der erfindungs gemässen Einrichtung, welche einen Teil einer Kleinst-Kältemasehine darstellt.
In der Zeichnung ist 2 ein Ringmagnet aus magnetischem Werkstoff von grosser Koer- 7itivkraft. Die Buchstaben,<B>N</B> und<B>S</B> bezeich nen seine Polarität.<B>3</B> und 4 sind Polsehuhe aus Weieheisen, die den Magnet-kreLq so schliessen, dass nur noch der Ringspalt,<B>5</B> frei- bleibt.
2 bis 4 bilden damit den Topfinagileten mit Ringspalt<B>5.</B> Im Ringspalt<B>5</B> bewegt sieh vom Magneten 2 bis 4 frei die Tauchspule<B>6,</B> deren Kupferwindungen an die Sekundärwiek- Jung des Zwisehentransformators <B>7</B> ange schlossen, sind. Die Primärwieklung des Transformators<B>7</B> führt zu den Stiften<B>8</B> des Steekkontaktes, der in jede Liehtsteekdose eingesteckt werden kann. Der Transformator <B>7</B> setzt die Netzwechselspannung, im all,-,e- meinen 22,0 Volt, auf etwa 4 bis<B>6</B> Volt her unter.
Bei vorae-ebener Breite des Ringspal- n <B>C</B> tes <B>5</B> kann man ja die Wieklung der Tauch spule nicht beliebig hochohmig machen und muss mittels eines Zwischentransformators die Spannung herabsetzen.
Der Zwisehentrans- formator <B>7</B> kann, wie in der Zeichnung mit dem Steekkontakt züi einer Einheit zusam- men-ebaut oder in einem besonderen, Käst- ehen -untergebracht werden, das zwischen Steckdose und Tauehspule in das Zuleitungs kabel eingeschaltet wird. 2 bis<B>8</B> stellen somit den Tauelispulenantrieb dar, der zum An trieb der Kleinst-Kältemasehine verwendet %verden kann.
In der Zeichnung ist eine solche Kleinst- Kältemasehine skizziert. Die Tauehspule <B>6</B> ist mit der Kolbenstange<B>9</B> verbunden., an der die beiden Verdichterkolben <B>10</B> Lind<B>11</B> be festigt sind.
Die Kolbenstange wird zweek- mässig durch Aden. Polsehuh 4 und die TaLiell- spule <B>6</B> hindurehgeführt. Damit erhält man einen doppelt wirkenden Verdiehter, ohne dass die Kolbenstanee durch Stopfbuelisen hin durchgeführt werden muss. Die Masse des -ganzen beweglichen Systems, welches die Tauchspule<B>6,</B> die Kalbenstange <B>9</B> und die beiden Verdiehterkolben <B>10</B> und<B>11</B> enthält,
ist auf die elastische Einrichtung, die durch die Gaspolster beidseitig der Kolben.<B>10, 11</B> dargestellt wird, so abgestimmt, dass seine Eigenfrequenz auf<B> 10</B> 1/o genau der Erre- gerfrequen7 (Spulenstrom) gleieli ist.
Die Zy linder 12 und <B>13),</B> die Überdriiekventil.e 14 und <B>15</B> und die Ansaugventile l# und<B>17</B> vervoll- .ständigen !den doppelt wirkenden Verdiehter. Die Zylinder sind über Rohrleitungen<B>18, 19</B> und 20 mit dem Kondensator 21 verbunden, in dein das komprinlierte Kältenlittel unter Wärmeab,-abe an die Luft verflüss4.,t wird.
Konstruktiv kann der Kondensator 21 wendel- förmig um den Topfmagneten des Tauei)- spulenantriebes und die übrigen Bauteile herumo,e-wiekelt werden. Vom Kondensator'21 führt die Rohrleitun- 22 über das Drossel ventil<B>23</B> in den Verdampfer 24<B>',</B> wo das Kältemittel wieder verdampft und dabei der zu kühlenden Flüssigkeit 25 (gestriehelt gle- zeichnet-) Wärme entzieht.
Das im Verdamp fer 24 verdampfte Kälteinittel wird schliess-, lieh über Rohrleitungen<B>26, 27</B> Lind 28 vom doppelt wirkenden Verdiellter angesaugt und komprimiert dem Kreislauf neu zu-eführt. Die Pfeile an den Rohrleitungen deuten den Kreislauf des Kältemittels an.
Weil die Räume unterhalb des Kolbens <B>10</B> und oberhalb des Kolbens<B>11</B> nicht mit der freien Atmosphäre verbunden sind, wirkt das in diesen Räumen enthaltene G'as als Federelement.
Die skizzierte Kältemasehine ist eine üb- liehe Verdampfungskältemasehine, die im all gemeinen mit Ammoniak als Kältemittel ar beitet. Statt ein Drosselventil<B>23</B> anzuordnen, hätte man selbstverständlieh auch die Ent spannung des Kältemittels unter Rüekge- winnun- von Arbeit (Expansion) vornehmen können.
Das bringt aber nicht viel und kostet ausserdem zwei weitere Expansionskolben bzw. Stopfbuehsen, wenn man die Rückseite der Verdiehterkolben als Expansionskolben ver wenden will. Selbst bei grösseren Kälteniasehi- nen verzichtet man heute auf die Rüekge- winnung dieser Arbeit.
Claims (1)
- PATENTA-NSPRU'CH: Einrichtung mit elektrisehem Sehwing- antrieb, gekennzeichnet durch eine von einem periodischen Strom -über Stromzuführungen zu speisende Spule, einen mit Permanent- agneten erregten magnetischen Kreis, in des sen Luftspalt sich die Spule bewegt, ferner durch die Abstimmung der Masse des die Spule tragenden, von dieser bewegten Teils mittels einer elastischen Einriehtunc auf eine Frequenz, die auf<B> 10</B> 11/9 genau der Fre- quenz des die Spule durchfliessenden,peri- odisehen Stroms gleich ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentansprueh, da durch aekennzeiehnet, dass die Spule eine <B>C</B> Luftspule ist. 2. Einriehtun#g nach Patentanspruch, da- Jurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper aus einem Isolierstoff besteht.<B>3.</B> Einriehtung nach Patentanspruch, als doppelt wirkender Kleinverdichter, dadurch gekennzeichnet, dass <B>je</B> ein Verdichterkolben auf beiden Seiten der Spule angeordnet ist. 4. Einrichtung nach den Unteransprüchen <B>1</B> und<B>3.</B> <B>5.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 und<B>3.</B> <B>6,</B> Einrichtung nach Patentanspruch,<B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass der Permanent magnet mit Polseliuhen derart versehen ist, dass er einen Topfmagneten bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE297592X | 1950-01-27 |
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| CH297592D CH297592A (de) | 1950-01-27 | 1950-12-22 | Einrichtung mit elektrischem Schwingantrieb. |
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|---|---|
| CH (1) | CH297592A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014012737A1 (de) * | 2014-08-26 | 2016-03-03 | Jörn Hübner | Elektrisch angetriebener Motor |
-
1950
- 1950-12-22 CH CH297592D patent/CH297592A/de unknown
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