CH297960A - Kurzschlussankermotor. - Google Patents
Kurzschlussankermotor.Info
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Description
Kurzschlullankermotor. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kurzschlussankermotor, bei welchem die Sta- torspulen in einer abgeschlossenen Kammer untergebraeht sein müssen, wie es insbesondere bei untertauchbaren, elektrisch angetriebenen Pumpen erforderlich ist.
Es ist bekannt, dass bei derartigen unter tauehbaren elektrisch angetriebenen Pumpen das Bedürfnis besteht, die Statorspulen vor dem in der abgeschlossenen Kammer entste henden Kondenswasser zu schützen. Zu die sem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, die Enden dieser Kammer mit körnigem Quarz zu füllen.
Es hat, sich aber gezeigt, dass trotz dieser torgenannten Massnahme noch Defekte infolge Kondensation entstanden. Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, neuartige, bessere Mittel gegen das Defektwerden der Stator- spulen infolge Kondensation zu schaffen. Die erfindungsgemässe Schutzmassnahme kann auf jeden der in Frage kommenden Motoren ange wandt werden, ohne diese in irgendeiner Weise abzuändern.
Der erfindungsgemässe Motor ist da durch gekennzeichnet, dass jeder Raum innerhalb der Kammer, in welcher die Statorspulen untergebracht sind, mit einer chemisch neutralen, schwer v erflüehtigbaren Flüssigkeit mit hoher dielektrischer Festigkeit und hohem Siedepunkt, vorzugsweise Trans formatorenöl, gefüllt ist, und dass die Enden der Kammer durch flüssigkeitsdichte Ab schlussorgane abgeschlossen sind.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 teilweise eine Ansicht, teilweise ein Schnitt durch einen erfindungsgemäss ausge bildeten Kurzschlussankermotor einer ge bräuchlichen untertauchbaren, elektrisch an getriebenen Pumpe.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Stator des in Fig. 1 dargestellten Motors.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch den Stator des Motors in vergrössertem Massstab. Fig. 4 ist ein Schnitt durch den obern Dichtungsring des in Fig. 3 dargestellten Stators.
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf den in Fig. 3 dargestellten Dichtungsring.
Fig. 6 ist ein Schnitt. durch den untern Dichtungsring des in Fig. 3 dargestellten Sta- tors, und Fig. 7 ist eine Aufsicht. auf den in Fig. 6 dargestellten Dichtungsring.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Der dargestellte Kurzschlussankermotor weist eine Statorkammer A auf, die von der Rotorkammer durch eine dünne Zylinder buchse C getrennt ist. Die Rotorwelle 10 ist mit Pumpenflügelrädern 101, 102 und 103 versehen, welche sich mit dieser drehen, und dass die Saugkraft des Pumpenflügelrades 103 durch in einem feststehenden Teil 112 ange brachte Öffnungen 111 unterstützt wird. Die Rotorwelle 10 ist mit einer schraubenartig an geordneten Nut 104 und der Umfang des Rotors mit einer schraubenartig angeordneten Nut 106 versehen, wobei die Nut 104 in um gekehrtem Sinne verläuft wie die Nut 106.
Der ganze freie Raum der Rotorkammer B ist mit einem Schmiermittel in Form einer Emulsion von Öl und Wasser gefüllt und steht mit einem Reservoir 113 in Verbindung, wel ches im untern Teil des äussern Gehäuses vor gesehen ist.
Die Öl-Wasser-Emulsion wird unter der Wirkung der Pumpenflügelräder 101, 102, 103 und der schraubenartig angeordneten Nuten 104 und 106 innerhalb der Rotorkammer Bin Zirkulation versetzt, wie durch die in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile angedeutet wurde.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, umfasst der Stator des dargestellten Motors ein zylindri sches äusseres Gehäuse 115 und eine innere Zy linderbuchse C, deren Mittelteil durch ein inneres Paket von Lamellen 13 verstärkt ist. Dieses Paket wird mittels Zylinderbuchsen 141 und 142 in Verbindung mit Abschluss ringen 15 und 16 festgehalten.
Die Statorspulen 17 sind innerhalb der abgeschlossenen Statorkammer A unterge bracht und werden imprägniert, nachdem sie in die Kammer A gebracht worden sind.
Das obere Ende der Statorkammer e1 ist durch den Abschlussring 15, das untere Ende der Statorkammer A durch den Abschlussring 16 abgeschlossen.
Der obere Abschlussring 15 (siehe Fig. 4 und 5) ist mit einer Öffnung 151 zur Durch führung des Leiterkabels 18 und mit einer Öffnung 152 für den Füllspund 19 versehen.
Der untere Abschlussring 16 (siehe Fig. 6 und 7) ist mit einer Öffnung 161 für den Füllspund 20 versehen.
Die Abschlussringe 15 und 16 wirken auf Gummidichtungsringe 21, so dass, wenn die Anschlussringe 15 und 16 eingeschraubt wer den, die Statorkammer A wasserdicht abge schlossen wird. Wenri der Stator -@ecnäl.) Fig. 3 zusammen- gebaut ist, so wird in jedes Ende der Stator- kammer Transformatorenöl mit einer Mindest durchschlagfestigkeit von 80 kV/em eingefüllt,
welches den in Fig. 2 gestrichelt angedeuteten Raum, das heisst die Endräume und alle Räume, die nicht von den Statorspulen 17 oder vom Statoreisen 22 eingenommen werden, aus füllt.
Das Einfüllen des Öls wird so vorgenom men, dass die Füllspunde 19 und 20 weg genommen werden und das Transformatorenöl unter Druck in das betreffende Ende einge führt wird.
Nach dem Einfüllen des Transformatoren- öls werden die in den Abschlussringen 15 und 16 vorgesehenen Füllöffnungen 152 und 161 wieder durch die Füllspunde 19 und 20 ver schlossen. Die Statorkammer wird so vollstän dig als möglich gefüllt, und die Volumenände rung des Öls infolge Erwärmung wird nicht berücksichtigt, da sich herausgestellt, hat, dass dank des guten durch die Nuten 104 und 106 und die Pumpenflügelräder gebildeten Kühl systems die Temperatur des Öls praktisch konstant gehalten werden kann, so dass keine wesentlichen Volumenänderungen desselben auftreten.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die erfin dungsgemässe Art des Schutzes der Statorwick- lung 17 jedes Defektwerden derselben infolge von Kondensation. innerhalb der Statorkam- iner verhindert.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCIf Kurzschlussankermotor, dadureli gekenn zeichnet, dass jeder Raum innerhalb der Kam mer, in welcher die Statorspulen unterge- braelit sind, mit. einer eliemiseh neutralen, schwer verfliichtif-baren Flüssigkeit mit hoher dielektriseher Festigkeit.uüd hohem Siede punkt gefüllt ist, und dass die Enden der Kammer dureli flüssigkeitsdichte Abschluss- organe abgeschlossen sind. L'-N- TER ANSPR CCIIE 1.Motor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ende der Kammer mittels eines Abschlussringes abgeschlossen ist, welche Abschlussringe je mit einer Öffnung versehen sind, welche durch Spunde ver schliessbar sind, wobei diese Öffnungen bei weggenommenen Spunden dazu dienen, in jedes Ende der Kammer die Isolierflüssigkeit einzufüllen.\'. Motor nach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussringe auf ringförmige Dichtungsorgane wirken, welche den flüssigkeitsdichten Abschluss der Kammer bewirken, wenn diese in der genannten Weise mit der Isolierflüssigkeit gefüllt ist. 3. Motor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Aufbau wie in der Zeichnung dargestellt und an Hand derselben beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB297960X | 1951-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH297960A true CH297960A (de) | 1954-04-15 |
Family
ID=10297289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH297960D CH297960A (de) | 1951-01-25 | 1952-01-24 | Kurzschlussankermotor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH297960A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151863B (de) * | 1961-05-04 | 1963-07-25 | Ritz Motorenbau K G | Abdichtung des Statorwicklungsraumes eines Unterwasser-Elektromotors der halbnassen Bauart |
-
1952
- 1952-01-24 CH CH297960D patent/CH297960A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1151863B (de) * | 1961-05-04 | 1963-07-25 | Ritz Motorenbau K G | Abdichtung des Statorwicklungsraumes eines Unterwasser-Elektromotors der halbnassen Bauart |
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