CH298171A - Teleskop mit optischem Mikrometer. - Google Patents

Teleskop mit optischem Mikrometer.

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CH298171A
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Limited Taylor Taylor Hobson
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Taylor Taylor & Hobson Limited
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

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Description


  Teleskop mit optischem     Mikrometer.       Die vorliegende Erfindung betrifft. ein  Teleskop mit optischem Mikrometer für das  Ausrichten von     Werkstücken.     



  Um beim     Einmessen    und     Kontrollieren    der  Ausrichtung bzw. Parallelstellung von Werk  stücken, wie Lagern,     Zusammenbaulehren,     laugen     Maschinen-Grundplatten    und derglei  chen, genaue Messungen zu erhalten, ist es  besonders in der     Grossmaschinenindustrie    üb  lich,     Ausrichtteleskope    zu     verwenden..     



  Gemäss der üblichen Gebrauchsweise sol  cher Teleskope     wird:    in der Ebene eines Linien  netzes im Teleskop ein Bild des einzumes  senden bzw. zu kontrollierenden     Gegenstandes     gebildet, wobei dieses Liniennetz gewöhnlich  durch zwei     senkrecht    zueinander stehende  Linien bezeichnet ist, deren Schnittpunkt ge  nau auf der optischen Achse des Teleskops       liegt,.     



  Das Teleskop     wird    gewöhnlich in     Verbin-          duing    mit einem     Kol'limatorgerät    oder Ziel  schild verwendet., das ein Liniennetz aufweist;  dieses Liniennetz erscheint bei der Beobach  tung als demjenigen des Teleskops überlagert.  



       ;Die        Verwendung    genauer Skalen auf den  Liniennetzen erlaubt,     Ausrichte-Teleskope,    die  ser Art. so zu benützen, dass durch direkte       Ablesung    eine Genauigkeit erzielt wird; die  bei mangelhafter     Parallelstellung    der einzu  messenden     Gegenstände    Winkelfehler auf un  gefähr 6 Bogensekunden genau     Lind,    bei man  gelhafter Ausrichtung dieser Gegenstände auf  eine     Achse    Versetzungen auf ungefähr    0,25 mm genau zu messen lässt;

       durch    Schät  zung lassen sich     Winkela'bWeichungen    auf  2     Sekunden    und     Versetzungen    auf 0,05 mm       genau        ermitteln,     Um die     Gebrauchsgenauigkeit    solcher In  strumente beim Messen der Ausrichtung zu  erhöhen, können sie mit     optischen    Mikro  metern     ausgerüstet    werden, mittels welcher  eine noch höhere Genauigkeit der     Einstellung,     zum Beispiel auf 0,025 mm auf eine Ent  fernung von 15 m, durch direkte     Ablesung     möglich ist.  



  Die optischen     Mikrometer    bestehen aus  einem oder     -mehreren    Glaskörpern, die derart  vor dem Teleskop in dessen optischer     Achse     angebracht sind, dass sie - meistens von  Hand     mittels        eines    oder mehrerer Einstell  knöpfe - um eine zur     optischen    Achse des  Teleskops     senkrechte    Achse     verschwenkt    wer  den     können.     



  Das     Verschwenken    eines der Glaskörper       bewirkt    eine scheinbare Verschiebung des       Visierziels    in bezug auf die     Teleskopachse    in  einer zur     Schwenkachse        -des    Körpers senk  rechten     Richtung,    wobei der     Verschwenkwüu-          kel    für eine kleine scheinbare     Verschiebung     verhältnismässig gross ist;

   :der zum     Einstellen     eines solchen Körpers dienende     Knopf    kann  daher mit einer geeigneten Teilung, die bei  spielsweise direkt die     relative        Verschiebung          mit        Teilstücka'bstäuden    für je 0,025 mm an  gibt, versehen     werden..         Beim Gebrauch werden die Glaskörper       verschwenkt,    bis ein     -Schnitt-    oder Bezugs  punkt in der Mitte d .es     Zielschildes    genau mit  dem Schnittpunkt der Linien des     Linienkreu-          zes    im Teleskop zusammenfällt;

   an den Ein  stellknöpfen     lässt    sich     dann    der Betrag ab  lesen, um den der     Zielschild    versetzt ist. Auf  diese Weise lässt sich     eine    sehr genaue     Mes-          siuig    erreichen..  



  Bei den bisher' verwendeten optischen  Mikrometern, in denen nur ein Glaskörper  vorhanden     ist,    ist     dieser    Körper vor dem Ob  jektiv des     Teleskops        angeordnet    und wird in  nur einer Richtung mittels eines mit. einer  Teilung     versehenen        Einstellknopfes        verstellt,     der sich beim Glaskörper oder am     Oluila,r-          ende    des     Teleskops    befindet.

   Bei dieser     An-          ordnung    ist     es    notwendig, das Teleskop um  seine eigene Achse zudrehen, uni Messungen  in der     gewünschten    Richtung durchzuführen,  die waagrecht, senkrecht oder unter einem       beliebigen    Winkel schräg sein kann..  



  Beiden bisher     verwendeten    optischen     Xii-          krometern,    in denen zwei Glaskörper vorhan  den sind,     sind,    diese voreinander am Ende       des        "Teleskops    angeordnet, und jeder von ihnen  ist um eine Achse     schwenkbar,    die mit der  Schwenkachse des andern Körpers und mit  der optischen Achse des     Teleskops    einen  rechten Winkel bildet.

   Diese Art von Mikro  meter hat den Nachteil, dass seine Abmes  sungen grösser sind als der Durchmesser des       Teleskopgehäuses;    das     Mikrometer        kann    daher  oft     erst    am Teleskop montiert werden, nach  dem dieses in     seine        Arbeitsstellung    gebracht,       ziun    Beispiel     durch    eine Bohrung geschoben  worden     ist,    und     es        kann.        ztun    Beispiel im       letztgenannten    Fall überhaupt nur gebraucht  werden,

       wenn    es über die Bohrung hinaus  ragt.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezweckt, die  sen     Mängeln    abzuhelfen.  



  Beim Teleskop     mit    -optischem     Mikrometer,     das     Gegenstand.    der     Erfindung    ist, umfasst  das Mikrometer einen einzigen optischen Kör  per, der um zwei zueinander und zur opti  schen Asche des Teleskops annähernd senk  rechte Achsen     schwenkbar    ist.    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



       Fig.    1     ist.    ein Längsschnitt: durch ein  Teleskop     mit    optischem     Mikrometer.     



       Fig.    2 zeigt     Einzelheiten    einer     Nockenvor-          richtung,    die     zimz        Einstellen    des     Mikro-          meters    im Teleskop nach     Fig.    1 eingebaut     ist.     



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach Linie       A-A    von     Fig.    1.  



       Fig.    4 ist ein     Querschnitt    nach Linie       B-B    von     Fig.    1, und       Fig.        ä    ist ein Querschnitt. nach Linie       C-C    von     Fig.1.     



  Gemäss     Fig.1    ist der Glaskörper 1 des  Mikrometers     in    einer aussen kugeligen Fas  sung 2 eingebaut., die im Innern des Teleskop  rohres 3 vor der     Objektivlinse    4 des     Tele-          skops.    gelagert ist.  



  Zwei Zugfedern. 5 und 6, die     annähernd     parallel zur optischen Achse des Teleskops  liegen, sind     zwischen    einem     Widerlager    7 im  Vorderende des Teleskops     und,    der Fassung 2  eingebaut. Die Federn 5 und 6 greifen an der  Fassung 2 an und ziehen diese gegen     drei          Gelenkstücke,    deren Oberfläche zum Teil oder  vorzugsweise ganz kugelig ist; diese     Gelenk-          stücke    sind als Kugeln 8, 9 und 10 darge  stellt.

   Das eine von ihnen, 9, ist im Rohr 3  festgehalten, während die beiden andern, 8  und 10, auf langen, in durch das Rohr<B>3</B> in       Längsrichtung        laufenden    Kanälen 26 und 27       (Fig.4)        untergebrachten    Zugbändern 11 und  12 sitzen oder an     ihnen    gebildet sind. Jedes  Zugband 11, 12 trägt an     seinem    entgegen  gesetzten Ende einen     Anschlag    13 bzw. 14.  



  Durch den Zug der Zugfedern     a-    und 6  werden die Anschläge 13 und 14 in Berüh  rung mit. Nocken<B>16</B>     und    16     (Fig.1    und 5)  gehalten, die auf :Spindeln 1<B>7</B>     und    18 sitzen;  diese Spindeln können     dureh    Einstellknöpfe  7.9 und 20 gedreht.     -werden.     



       Fig.    2     zeigt        beispielsweise    die Gestalt des  Nockens 15, die auf dem Ende der durch  Drehen des Knopfes 19     einstellbaren    'Spindel  17 sitzt; die Gestalt und Anordnung des N     ok-          kens    16 ist dieselbe wie die :des Nockens     1.5.         Die Einstellknöpfe 19     und    20 sind in der  Nähe des Okulars 21     (Fig.1)    des     Teleskops     gelagert     und    befinden sich somit     an:

      vorteil  hafter Stelle für ihre Betätigung sowie für  das Ablesen ihrer     beispielsweise    bei 22 an  gegebenen Skalen. Diese Skalen geben die  Versetzung des auszurichtenden Gegenstandes  in     bezug    auf die optische Achse des     Tele-          skops    an.  



  Die     Anordnung    ist so getroffen, dass  durch Drehen     eines        Einstellknopfes,    beispiels  weise des Knopfes 19, der     Mikrometerkörper    1  um eine Achse     versehwenkt    wird, die die       Mittelpunkte    der festen Kugel 9 und der  Kugel 10 an dem     mittels    des Knopfes 20  verstellbaren Zugband 12     miteinander    ver  bindet;

   während durch Drehen des letztge  nannten     Knopfes    der     Mikrometerkörper    1 um  eine senkrecht zur     vorgenannten        stehende     Achse     verschwenkt        werden    kann.  



  Wie ersichtlich,     kann    durch geeignetes Be  tätigen der     Einstellknöpfe    19 und 20 der       Mikrometerkörper    1 um verschiedene zwi  schen diesen beiden     Achsen,    liegende Schwenk  achsen     verschwenkt    werden, und bei geeig  neter 'Teilung der Skalen 22 ist eine direkte       Ablesung    der zu     messenden    Versetzung mög  lich.  



  Wie     Fig.    3 zeigt, liegen drei     Seitenflächen     23, 24 und 25 der Fassung 2, die     denn    Mikro  meterkörper 1 beherbergt, an     den.    drei Ku  geln 8, 9, 10 in     Punkten.    an, deren gemein  same Ebene zur Stirnfläche dieses Körpers 1  parallel liegt. Diese Teile sowie die Federn 5  und 6 und die Zugbänder 11 und 12 im     Tele-          skoprohr    3 sind gegen     aussen,    durch ein Fen  ster 28     (Fig.1)    dicht abgeschlossen, dessen  Fassung vom     Widerlager    7 am Vorderende  des Teleskops gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATEI\TTANSPRUCH: Teleskop mit, optischem Mikrometer, da durch gekennzeichnet, dass das Mikrometer einen, einzigen optischen Körper besitzt, der um zwei zueinander und zur optischen Achse des Teleskops annähernd senkrechte Achsen schwenkbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Teleskop nach Patentanspruch, da durch -gekennzeichnet, dass der Mikrometer körper vor dem Objektiv des Teleskops im Teleskop gelagert ist. 2.
    Teleskop nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikrometerkörper von einer dem Okular des Teleskops benachbarten Stelle aus verstellbar ist. 3.
    Teleskop nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass der Mikrometer körper in, einer Fassung mit teilweise minde- stens annähernd kugeliger Oberfläche einge baut ist, welche Fassung von. Zugfedern im Eingriff mit drei Gelenkstücken mit minde stens teilweise kugeliger Oberfläche gehalten wird. 4.
    Teleskop nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eines der genannten Gelenkstücke am Teleskopgehäuse fest ist, während die beiden andern an Bändern sitzen., die sich in Längs richtung durch das Teleskopgehäuse erstrek- ken und je einen mit einem Nocken zusam menwirkenden Anschlag aufweisen,. 5.
    Teleskop nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten, Anschläge der Bänder durch den Zug der auf die Fassung des Mikrometerkörpers wirkenden Zugfeder. mit je einem Nocken im Eingriff gehalten werden, der auf einer in der Nähe des Oku lars gelagerten und' mittels eines Einstell knopfes drehbaren Welle sitzt. 6.
    Teleskop nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mikrometerkörper bei Dre hung des einen Einstellknopfes um eine Achse verschwenkt wird, die die Mittelpunkte des festen Gelenkstückes und desjenigen Gelenk stückes verbindet, das an dem mittels des an dern Einstellknopfes verstellbaren Bandes sitzt.
    7. Teleskop nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellknöpfe mit .Skalen. versehen sind, die die Versetzung des an visierten Punktes gegenüber der optischen Achse des Teleskops anzeigen. B.
    Teleskop nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass drei Flächen der Fassung des Mikro- meterkörpers die drei Gelenkstücke in einer Ebene berühren, die zur Stirnfläche des Mikrometerkörpers parallel ist. 9. Teleskop nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass der Mikrometer- körper und seine Betätigungsorgane im Innern des Teleskops durch ein Fenster, das in einer am Ende des Teleskops angebrachten Fas sung eingebaut ist, gegen aussen dicht abge schlossen sind. 10.
    Teleskop nach Patentanspruch, wie vorstehend beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
CH298171D 1950-09-26 1951-09-24 Teleskop mit optischem Mikrometer. CH298171A (de)

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GB110451X 1951-04-11

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