CH298191A - Vorrichtung zum Phasenabgleich des Triebflusses bei Triebmagneten von Induktionsmessgeräten. - Google Patents

Vorrichtung zum Phasenabgleich des Triebflusses bei Triebmagneten von Induktionsmessgeräten.

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CH298191A
CH298191A CH298191DA CH298191A CH 298191 A CH298191 A CH 298191A CH 298191D A CH298191D A CH 298191DA CH 298191 A CH298191 A CH 298191A
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CH
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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Description


  



  Vorrichtung zum Phasenabgleich des Triebflusses bei Triebmagneten von   Induktionsmessgeräten.   



   Zur Einstellung der sogenannten   90 -Ver-    schiebung bei Induktionsmessgeräten sind verschiedene Anordnungen bekannt. Man beein  flnsst    entweder den motorisch wirksamen Fluss durch eine   Kurzschlusswicklung    mit veränderlichem Widerstand, oder man lässt den Widerstand der   Kurzschlusswicklung konstant und    beeinflusst den im Bereich der   Kurzsehluss-      wicklung    liegenden   Flusspfad    des   Triebmagne-    ten durch Änderung seines magnetischen Widerstandes derart, dass die   Kurzschlusswick-    lung mehr oder weniger Kraftlinien umfasst.



   Die erstere Art der   Abgleichung    leidet an dem Mangel, dass sie verstellbare Kontakte benötigt, deren Ubergangswiderstand sieh im Laufe der Zeit ändern kann, während bei der zweiten Art durch die auftretende Flussände  rung unbeabsichtigte Nebenwirkungen,    wie z.   B.    Anderung des Drehmomentes, eintreten können.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die zweite Art der Steuerung. Die   erfindungs-    gemässe Vorrichtung zum   Phasenabgleieh    des Triebflusses bei Triebmagneten von Induk  tionsmessgeräten ist gekennzeichnet durch    ein verstellbares, den   Triebfluss    belastendes Leiterelement, das auf einem aus ferromagnetisehem Material bestehenden zylindrischen Kern aufgebaut ist, der in einer zylindrischen Bohrung des Triebmagneten bewegbar ist, und wobei der Kern und das Leiterelement so ausgebildet sind, dass bei ihrer Verstellung die Wirkkomponente des magnetischen Widerstandes im Triebmagneten konstant bleibt und die im Leiterelement induzierten Ströme die Phase des Triebflusses beeinflussen.



   In den Figuren sind einige   Ausführungs-    beispiele dargestellt. Es zeigen die Fig.   1    bis 3 die Einzelteile eines   Ausfiihritngsbeispiels.    in perspektivischer Ansicht, während die Fig. 4 und 5 das Ausführungsbeispiel im Zusammenbau zeigen. Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel,    zu dessen Erläuterung die Fig. 7 und 8 dienen.



   In Fig.   1    ist der   Stromtriebmagnet    eines Induktionszählers dargestellt. Das Joch dieses Triebmagneten besitzt einen Luftspalt mit zy  lindrischer    Bohrung zur Aufnahme eines in Fig. 2 dargestellten zylindrischen Eisenkerns.



  Um einen Teil des Eisenkerns 2 legt sich ein aus zwei Teilen elektrisch gut leitenden Materials bestehendes Element. Nach dem Beispiel von Fig. 2 besteht es aus zwei der Form des   Eisenkerns    angepassten Blechplättchen 3. In Fig.   2a    und   2b    sind Ausführungsformen des Elementes als   Kurzschlusswicklungen    dargestellt. Nach Fig. 2a kann jeder Teil dieser   Kurzschlusswicklung    aus einem Drahtbügel bestehen. Die   Kurzsehlusswicklung    kann aber auch   gemma3    Fig.   2b    dadurch hergestellt werden, dass aus einem Blechplättchen   der Mittel-    teil ausgestanzt wird, so dass nur ein schmaler flacher Rand übrig bleibt, der in die entsprechende Form gebogen wird.

   In Fig. 3 ist eine   Haltebriieke    4 für den Eisenkern dargestellt.



  Der Eisenkern ist zwecks Verschiebimg inner halb des Luftspaltes mit einer Gewindespindel versehen und kann dadurch in einem   Gewinde-    loch der   Haltebrücke    4 verschraubt werden.



  Die Brücke 4 wird zweckmässig mit Hilfe von Nieten 5 am Joch 1 des Triebmagneten befestigt.



   Bei der Verschiebung des zylindrischen Eisenkerns 2 im Luftspalt des Triebmagheten 1 mit Hilfe der Schraubenspindel, werden die auf ihm angeordneten Leiterteile 3 mehr oder weniger von dem Magnetfeld des   Triebmagne-    ten 1 durchflutet, wobei, wenn die Leiterteile 3   Kurzschlusswicklungen    sind, die von dem Magnetfeld in den Kurzschlusswicklungen 3 induzierte   Ell ! IK    einen Sekundärstrom erzeugen, der eine Phasenverschiebung des Flusses im Magnetkern   1    nach bekannten Gesetzen bewirkt. Dies gilt nicht nur für den Fall, dass ausgesprochene   Kurzschlusswioklungen gemäss    Fig.   2a    und   2b    verwendet werden, sondern auch dann, wenn vollwandige   Blechplättchen    gemäss Fig. 2 vorgesehen sind.

   In diesen Blechplättchen werden zwar keine Kurzschluss  strume    induziert, jedoch treten darin   Wirbel-      strume    auf, und, wie die Praxis gezeigt hat, ergeben sich dabei in bezug auf die Phasenverschiebung des Flusses im Magnetkern 1 ähnliche Wirkungen wie bei einer Kurzschlusswicklung.



   Bei der in dem Ausführungsbeispiel be  schriebenen    Anordnung erübrigt sich eine besondere Befestigung des Elementes 3 auf dem Eisenkern 2. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die   Wirkkompo-    nente des magnetischen Widerstandes in dem Flussfeld des Triebmagneten   1    bei jeder Stellung des zylindrischen   Lisenkerns      2    im Triebmagnet   1    gewahrt bleibt und   somit nnbeabsich-    tigte Änderungen des magnetischen Flusses des   Hauptstromtriebkerns    mit allen Nebenerscheinungen nicht auftreten können.



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt. Bei ihm ist in den Luftspalt eine zylinderförmige Hülse aus   Kup-    fer oder dergleichen eingefügt, deren Mantelfläche einander gegenüberliegende Aussparungen besitzt. Der besondere Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass diese Hülse nicht mehr wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel in der Richtung des Luftspaltes längs verschoben werden muss, was eine besondere   Stellsehraube    erfordert. Vielmehr wird diese   zylinderformige    Hülse lediglieh im Luftspalt um mehr oder weniger grosse Win  kelbeträge    gedreht, wobei sich die Lage der Aussparungen gegenüber der Richtung des den Luftspalt durchsetzenden Flusses ändert.



   Bei dem Ausführungsbeispiel dieser Anord  nung    ist in den Fig. 6 bis 8 mit 10 der Eisenkern des Triebmagneten, der genau wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel einen Luftspalt 20 mit zylindrischer Bohrung besitzt, bezeichnet. In diesem Luftspalt befindet sich eine zylindrische Hülse 30, die getrennt nochmals herausgezeichnet ist und an deren Mantelfläche im Bereich des Kerns einander gegenüberliegende Aussparungen 40 angebracht sind.



   In Fig. 7 und 8 sind zwei ausgezeichnete Lagen dieser im Luftspalt um ihre Längsachse drehbaren Hülse dargestellt. In der Fig. 7 umfassen die Aussparungen in der Hülse den maximal möglichen Teil des Magnetflusses, während in Fig. 8 der durch die Aussparungen tretende Fluss gleich Null ist.



   Diese Hülse stellt also ebenfalls eine Kurzschlusswicklung   dar ;    die je nach der Drehung einen mehr oder weniger grossen Teil des Flusses umschliesst. Die vom Magnetfeld in dieser Kurzschlusswicklung induzierte EMK erzeugt einen Sekundärstrom, der seinerseits eine Phasenverschiebung des Flusses im Magnetkern nach bekannten Gesetzen hervorruft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Phasenabgleich des Triebflusses bei Triebmagneten von Induktionsmessgeräten, gekennzeichnet durch ein verstellbares, den Triebfluss belastendes Leiterelement, das auf einem aus ferromagnetischem Material bestehenden zylindrischen Kern aufgebaut ist, der in einer zylindrischen Bohrung des Triebmagneten bewegbar ist, und wobei der Kern und das Leiterelement so ausgebildet sind, dass bei ihrer Verstellung die Wirkkomponente des magnetischen Widerstandes im Triebmagneten konstant bleibt und die im Leiterelement induzierten Ströme die Phase des Triebflusses beeinflussen.
    UNTERANSPRÜCHF : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das die Phase des Triebflusses steuernde Leiterelement aus zwei auf dem ferromagnetischen Kern angeordneten und der Kernform angepassten Blechplättchen besteht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Phase des Triebflusses steuernde Leiterelement aus auf dem ferromagnetischen Kern angeordneten Eurzsehlusswickhmgen besteht.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswicklung aus zwei gleichen Teilen besteht, die in Führungsschlitzen des Triebmagneten geführt sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Phase des Triebflusses steuernde Leiterelement aus einer zylinderformigen Metallhülse besteht, deren Mantelfläche zwei einander gegenüberliegende Aussparungen besitzt.
CH298191D 1951-08-09 1951-08-20 Vorrichtung zum Phasenabgleich des Triebflusses bei Triebmagneten von Induktionsmessgeräten. CH298191A (de)

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