CH298235A - Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach -diesem Verfahren hergestellter Treibriemen. Die Praxis hat gezeigt, dass für Kunst stofftreibriemen: ein weities Verwendungsgebiet besteht, da diese gegen Öl, Wasser, Chemi kalien usw. beständig sind. Die auf dem Markt bekannten Kunststofftreibriemen sind: aus monofilen Bändern hergestellt, das heisst sie bestehen aus einem 'Stück, welches die für den Verwendungszweck erforderliche Breite und Dicke hat.
Diese Treibriemen haben alle den Nachteil, dass Materialfehler und -schwächen, weil sie sich durch einen, homogenen Querschnitt un gehindert ausbreiten können, von jeder Keim stelle aus das ganze Band oder einen grossen Teil desselben zu Schaden bringen. Eine rasche Zerstörung kann beispielsweise durch. Zug- und Biegebeanspruchung hervorgerufen wer den, die in Längs- und Querrissen (Spleissnei- gung) zum Ausdruck kommen.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Nachteile der bisher be kannten Kunststofftreibriemen zu beseitigen. Sie betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kunststofftreibriemens, das sich da durch kennzeichnet, dass man mindestens zwei aus Kunststoff bestehende Bänder, von denen wenigstens eines ein aus :Kunststoffäden beste hendes Gewebeband ist, unter Anwendung von Druck und Wärme flachseitig miteinander vereinigt.
Die Erfindung betrifft auch einen nach diesem Verfahren hergestellten Kunst stofftreibriemen, der sich seinerseits dadurch kennzeichnet, dass er- aus mindestens zwei un- ter Anwendung von Wärme miteinander ver- pressten Bändern besteht, von denen wenig stens eines ein Kunststoffgewebeband ist.
Naturgemäss setzt sich der Gesamtq r- schnitt eines so hergestellten Treibe em eis entsprechend der verschiedenen Gewebefäden aus vielen Einzelquerschnitten zusammen, was insofern von grosser Bedeutung ist, als even tuelle !Spleisserscheinun@gen lokalisiert bleiben und sich nicht über den ganzen Querschnitt verbreiten.
Zur Herstellung eines solchen Treibriemens kann man beispielsweise wie folgt vorgehen: Auf ein zum Beispiel 30 ein breites und 1. mm dickes Riemenband von einer gewissen Länge aus.
Kunststoff, wie zum Beispiel Poly amid, Polyvinylchlorid oder dergleichen, wird ein Gewebeband gleicher Länge und Breite, dessen Fäden aus dem gleichen Material be stehen, flachseitig aufgelegt,, nachdem die ein ander zugekehrten Flachseiten der beiden Bänder mit einem Lösungsmittel, wie zum Beispiel Ameisensäure, bestrichen worden sind.
Die beiden Bänder werden dann in eine mit einer Heizvorrichtung versehene Bandpresse gelegt und in dieser unter Anwendung von Wärme miteinander verpresst. Dadurch findet eine Verschmelzung der Oberflächenteile der beiden Bänder und demzufolge eine untrenn bare Vereinigung dieser letzteren. statt. Das so verpresste Riemenband wird dann auf einer oder auf beiden Seiten mit einem Reib= oder Adhäsionsbelag versehen, der zum Beispiel aufgespritzt werden kann.
Als Belagmat:erdal eignet sich zum Beispiel Gummi-Latex. Nach dieser Behandlung wird das Riemenband der Länge nach in zum Beispiel 5 Bänder von 6 cm Breite zerschnitten. Dank des Umstan des; dass die Oberflächenteile der Bandschich ten miteinander verschmolzen sind, fransen die -einzelnen Bänder an ihren Längskanten beim Schneiden nicht aus.
Die beiden Enden der geschnittenen Treibriemen werden als dann zum Beispiel auf einer Schleifscheibe keilförmig angeschärft und auf ähnliche Weise wie oben :gesehildert durch eine Verschmel zungsoperation zwecks Bildung eines endlosen Riemens miteinander verbunden.
Anstatt nur zwei Bänder könnte man auch etwa drei Bänder auf die oben geschilderte Weise miteinander verpressen, wobei die bei den äussern Bänder Gewebebänder sein könn ten oder gewünschtenfalls nur das mittlere Band. Es könnten aber auch alle Bänder Ge webebänder sein.
In jedem Fall werden meh rere Kunststoffbänder, von denen mindestens eines ein aus Kunststoffäden bestehendes Band ist, unter Anwendung von Druck und Wärme auf die geschilderte Weise miteinan der vereinigt. Dabei kann man natürlich auch von Bändern .ausgehen, die gerade die ge wünschte Riemenbreite aufweisen.
Für die Seriefabrikation von Treibriemen der oben be schriebenen Art ist aber die Arbeitsmethode, wonach man breitere Bänder zu einem dann in der Längsrichtung zu zerschneidenden Rie men miteinander verpresst, rationeller.
Die Kett-, und Schussfäden der verwendeten Gewebebänder sind zweckmässig bezüglich ihres Querschnittes verschieden. So können die Kettfäden, also die Längselemente, zum Bei spiel einen rechteckigen Querschnitt und die 'Schussfäden, also die Querelemente, einen run den, vorzugsweise kleineren, Querschnitt auf weisen.
Die Kett- und Schussfäden könnten gegebenenfalls im Querschnitt, aber auch recht eckig sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Treib riemens aus Kunststoff, dadurch gekennzeich- net, dass mindestens zwei aus Kunststoff be stehende Bänder, von denen wenigstens eines ein aus Kunststoffäden bestehendes Gewebe band ist, unter Anwendung von Druck und Wärme flachseitig miteinander vereinigt wer den.II. Treibriemen aus Kunststoff, erhalten nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus minde- stens zwei unter Anwendung von Wärme mit einander verpressten Bändern besteht, von denen, wenigstens eines .ein Kunststoffgewebe- band ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das durch Verpressen erhaltene zusammengesetzte Band in der Längsrichtung zu schmäleren Riemen zerschneidet.2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man vor dem Ver- pressen wenigstens die eine Flachseite von zwei benachbarten Bändern mit einem Binde mittel behandelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass man als ein Lösungsmittel verwendet. 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, d.ass man wenigstens die eine Flachseite des Treibriemens- mit einem Reib- und Adhäsionsbelag versieht. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Enden des aus miteinander verpressten Bändern bestehen den Riemens keilförmig zuschärft und zwecks Bildung eines endlosen Riemens durch An wendung von Druck und Wärme miteinander verbindet.. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man drei Bänder unter Anwendung von Wärme miteinander verpresst, wobei die beiden äussern Bänder CTewebebänder sind. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man drei Bänder unter Anwendung von Wärme miteinander verpresst, wobei dias mittlere Band ein Gewebe band. ist. B.Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, dass man alles Gewebe bänder unter Anwendung von. Wärme mitein ander verpresst. 9.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Kettfäden :des Gewebebandes grösser ist als derjenige der Schussfäden. 10. Verfahrene nach Patentanspruch I und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettfäden einen rechteckigen und die Schussfäden einen runden Querschnitt auf weisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH298235T | 1951-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH298235A true CH298235A (de) | 1954-04-30 |
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ID=4489895
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298235D CH298235A (de) | 1951-12-19 | 1951-12-19 | Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH298235A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213682B (de) * | 1966-03-31 | Rudolf Poeschl | Zugband fuer Riemen aller Art, Transport-baender, auf Zug beanspruchte Textilmaschinen-elemente od. dgl. | |
| DE1231500B (de) * | 1958-01-10 | 1966-12-29 | Plastus S A | Kunststoffriemen in flacher Form mit mindestens einer fortlaufenden Verstaerkungseinlage |
| DE1265512B (de) * | 1964-09-29 | 1968-04-04 | Unitex Ltd | Verfahren zur Herstellung eines Antriebsbandes oder Foerderbandes und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1284734B (de) * | 1963-05-24 | 1968-12-05 | Max Schlatterer Maschinenbandw | Endloses Flachband als Treibriemen bzw. als Transportband od. dgl. |
| DE1285980B (de) * | 1965-11-16 | 1969-01-02 | Wegner Guenther | Verfahren zur Herstellung einer zumindest einseitig mit einem Faservlies beschichteten Polyamidfolie |
| DE1600264B1 (de) * | 1965-06-29 | 1972-05-25 | Dayco Corp | Endloser Zahnriemen und Verfahren zur Fertigung desselben |
-
1951
- 1951-12-19 CH CH298235D patent/CH298235A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213682B (de) * | 1966-03-31 | Rudolf Poeschl | Zugband fuer Riemen aller Art, Transport-baender, auf Zug beanspruchte Textilmaschinen-elemente od. dgl. | |
| DE1231500B (de) * | 1958-01-10 | 1966-12-29 | Plastus S A | Kunststoffriemen in flacher Form mit mindestens einer fortlaufenden Verstaerkungseinlage |
| DE1284734B (de) * | 1963-05-24 | 1968-12-05 | Max Schlatterer Maschinenbandw | Endloses Flachband als Treibriemen bzw. als Transportband od. dgl. |
| DE1265512B (de) * | 1964-09-29 | 1968-04-04 | Unitex Ltd | Verfahren zur Herstellung eines Antriebsbandes oder Foerderbandes und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1600264B1 (de) * | 1965-06-29 | 1972-05-25 | Dayco Corp | Endloser Zahnriemen und Verfahren zur Fertigung desselben |
| DE1285980B (de) * | 1965-11-16 | 1969-01-02 | Wegner Guenther | Verfahren zur Herstellung einer zumindest einseitig mit einem Faservlies beschichteten Polyamidfolie |
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