CH298235A - Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen.

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CH298235A
CH298235A CH298235DA CH298235A CH 298235 A CH298235 A CH 298235A CH 298235D A CH298235D A CH 298235DA CH 298235 A CH298235 A CH 298235A
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Habegger Fernand
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Habegger Fernand
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/14Driving-belts made of plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach -diesem Verfahren  hergestellter     Treibriemen.       Die Praxis hat gezeigt, dass für Kunst  stofftreibriemen: ein     weities        Verwendungsgebiet     besteht, da     diese    gegen Öl,     Wasser,    Chemi  kalien usw. beständig sind. Die auf dem Markt  bekannten Kunststofftreibriemen     sind:    aus       monofilen    Bändern hergestellt, das heisst sie  bestehen aus einem 'Stück, welches die für den       Verwendungszweck    erforderliche Breite und  Dicke hat.  



  Diese Treibriemen haben alle den Nachteil,  dass Materialfehler und -schwächen, weil sie  sich durch     einen,    homogenen     Querschnitt    un  gehindert ausbreiten können, von jeder Keim  stelle aus das ganze Band oder einen grossen  Teil desselben zu Schaden bringen. Eine rasche  Zerstörung     kann    beispielsweise     durch.        Zug-          und        Biegebeanspruchung    hervorgerufen wer  den, die in Längs- und Querrissen     (Spleissnei-          gung)    zum Ausdruck     kommen.     



  Die     vorliegende    Erfindung hat sich zur  Aufgabe gestellt, die Nachteile der bisher be  kannten Kunststofftreibriemen zu beseitigen.  Sie betrifft ein Verfahren zur Herstellung  eines Kunststofftreibriemens, das sich da  durch kennzeichnet, dass man     mindestens    zwei  aus     Kunststoff    bestehende Bänder, von denen       wenigstens    eines ein aus     :Kunststoffäden    beste  hendes     Gewebeband    ist, unter     Anwendung    von  Druck und Wärme     flachseitig    miteinander  vereinigt.

   Die Erfindung     betrifft    auch einen  nach diesem Verfahren hergestellten Kunst  stofftreibriemen, der sich seinerseits dadurch       kennzeichnet,    dass er- aus mindestens zwei un-         ter    Anwendung von Wärme miteinander     ver-          pressten    Bändern besteht, von denen wenig  stens eines ein     Kunststoffgewebeband    ist.  



  Naturgemäss setzt sich der     Gesamtq        r-          schnitt    eines so     hergestellten    Treibe     em        eis     entsprechend der verschiedenen Gewebefäden  aus vielen Einzelquerschnitten zusammen, was  insofern von grosser     Bedeutung        ist,    als even  tuelle     !Spleisserscheinun@gen        lokalisiert    bleiben  und sich nicht über den ganzen Querschnitt  verbreiten.

     Zur Herstellung eines solchen     Treibriemens     kann man     beispielsweise        wie        folgt    vorgehen:  Auf ein zum     Beispiel    30 ein breites und  1. mm dickes Riemenband von einer     gewissen     Länge aus.

   Kunststoff, wie zum Beispiel Poly  amid,     Polyvinylchlorid        oder        dergleichen,    wird  ein Gewebeband gleicher Länge und Breite,  dessen Fäden aus dem gleichen Material be  stehen,     flachseitig        aufgelegt,,    nachdem die ein  ander     zugekehrten        Flachseiten    der beiden  Bänder mit einem Lösungsmittel, wie zum  Beispiel     Ameisensäure,        bestrichen    worden sind.

    Die beiden Bänder werden dann in eine mit  einer     Heizvorrichtung    versehene Bandpresse  gelegt und in dieser unter Anwendung von  Wärme miteinander     verpresst.    Dadurch findet  eine Verschmelzung der     Oberflächenteile    der  beiden Bänder und demzufolge eine untrenn  bare Vereinigung dieser     letzteren.    statt. Das  so     verpresste    Riemenband wird dann auf einer  oder auf beiden Seiten mit einem Reib= oder       Adhäsionsbelag    versehen, der zum Beispiel           aufgespritzt    werden kann.

   Als     Belagmat:erdal     eignet sich zum     Beispiel        Gummi-Latex.    Nach  dieser Behandlung wird das Riemenband der  Länge nach in zum Beispiel 5 Bänder von  6 cm     Breite    zerschnitten. Dank     des    Umstan  des; dass die Oberflächenteile der Bandschich  ten miteinander     verschmolzen    sind,     fransen     die     -einzelnen        Bänder    an ihren Längskanten  beim Schneiden     nicht    aus.

   Die beiden Enden  der     geschnittenen    Treibriemen werden als  dann zum     Beispiel    auf einer Schleifscheibe  keilförmig     angeschärft        und    auf ähnliche Weise  wie oben     :gesehildert    durch     eine    Verschmel  zungsoperation zwecks Bildung     eines    endlosen       Riemens    miteinander verbunden.  



       Anstatt    nur zwei Bänder     könnte    man auch       etwa    drei     Bänder    auf die oben geschilderte  Weise     miteinander        verpressen,    wobei die bei  den äussern Bänder Gewebebänder sein könn  ten oder     gewünschtenfalls    nur das mittlere  Band. Es könnten aber auch alle Bänder Ge  webebänder sein.

   In     jedem    Fall werden meh  rere     Kunststoffbänder,    von     denen        mindestens     eines     ein    aus     Kunststoffäden    bestehendes  Band     ist,        unter        Anwendung    von Druck und  Wärme auf die geschilderte Weise miteinan  der     vereinigt.    Dabei kann man natürlich auch  von Bändern     .ausgehen,    die gerade die ge  wünschte Riemenbreite aufweisen.

   Für die       Seriefabrikation    von Treibriemen der oben be  schriebenen     Art    ist aber die     Arbeitsmethode,     wonach man breitere Bänder zu einem dann  in der Längsrichtung zu zerschneidenden Rie  men     miteinander        verpresst,    rationeller.  



  Die     Kett-,        und        Schussfäden    der     verwendeten     Gewebebänder sind zweckmässig bezüglich  ihres Querschnittes verschieden. So können die       Kettfäden,    also die Längselemente, zum Bei  spiel einen rechteckigen Querschnitt und die       'Schussfäden,    also     die    Querelemente, einen run  den,     vorzugsweise        kleineren,    Querschnitt auf  weisen.

   Die     Kett-        und        Schussfäden    könnten       gegebenenfalls    im     Querschnitt,    aber auch recht  eckig     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Treib riemens aus Kunststoff, dadurch gekennzeich- net, dass mindestens zwei aus Kunststoff be stehende Bänder, von denen wenigstens eines ein aus Kunststoffäden bestehendes Gewebe band ist, unter Anwendung von Druck und Wärme flachseitig miteinander vereinigt wer den.
    II. Treibriemen aus Kunststoff, erhalten nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus minde- stens zwei unter Anwendung von Wärme mit einander verpressten Bändern besteht, von denen, wenigstens eines .ein Kunststoffgewebe- band ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das durch Verpressen erhaltene zusammengesetzte Band in der Längsrichtung zu schmäleren Riemen zerschneidet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man vor dem Ver- pressen wenigstens die eine Flachseite von zwei benachbarten Bändern mit einem Binde mittel behandelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass man als ein Lösungsmittel verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, d.ass man wenigstens die eine Flachseite des Treibriemens- mit einem Reib- und Adhäsionsbelag versieht. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Enden des aus miteinander verpressten Bändern bestehen den Riemens keilförmig zuschärft und zwecks Bildung eines endlosen Riemens durch An wendung von Druck und Wärme miteinander verbindet.. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man drei Bänder unter Anwendung von Wärme miteinander verpresst, wobei die beiden äussern Bänder CTewebebänder sind. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man drei Bänder unter Anwendung von Wärme miteinander verpresst, wobei dias mittlere Band ein Gewebe band. ist. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet, dass man alles Gewebe bänder unter Anwendung von. Wärme mitein ander verpresst. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Kettfäden :des Gewebebandes grösser ist als derjenige der Schussfäden. 10. Verfahrene nach Patentanspruch I und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettfäden einen rechteckigen und die Schussfäden einen runden Querschnitt auf weisen.
CH298235D 1951-12-19 1951-12-19 Verfahren zur Herstellung eines Treibriemens aus Kunststoff und nach diesem Verfahren hergestellter Treibriemen. CH298235A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213682B (de) * 1966-03-31 Rudolf Poeschl Zugband fuer Riemen aller Art, Transport-baender, auf Zug beanspruchte Textilmaschinen-elemente od. dgl.
DE1231500B (de) * 1958-01-10 1966-12-29 Plastus S A Kunststoffriemen in flacher Form mit mindestens einer fortlaufenden Verstaerkungseinlage
DE1265512B (de) * 1964-09-29 1968-04-04 Unitex Ltd Verfahren zur Herstellung eines Antriebsbandes oder Foerderbandes und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1284734B (de) * 1963-05-24 1968-12-05 Max Schlatterer Maschinenbandw Endloses Flachband als Treibriemen bzw. als Transportband od. dgl.
DE1285980B (de) * 1965-11-16 1969-01-02 Wegner Guenther Verfahren zur Herstellung einer zumindest einseitig mit einem Faservlies beschichteten Polyamidfolie
DE1600264B1 (de) * 1965-06-29 1972-05-25 Dayco Corp Endloser Zahnriemen und Verfahren zur Fertigung desselben

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