CH298357A - Verpackung für Rasierklingen. - Google Patents
Verpackung für Rasierklingen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Verpackung für Rasierklingen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für Rasierklingen, die mit einem längsgeriehteten Führungsschlitz versehen sind, umfassend eine kassettenartige, längliche Hülle mit an dem Oberteil für Friktionseingriff mit dem mittleren Teil der Ra sierklingen ausgebildetem Fingergriffloch und mit mindestens einem Führungsorgan an dem Bodenteil der Hülle für das Abführen der Rasierklingen aus der Hülle in deren Längsrichtung durch eine Abführöffnung an der einen Schmalseite der Hülle. Eine konventionelle Verpackung von diesem Typ enthält eine Federeinrichtung, die dazu bestimmt ist, bei der Abführung der obersten Rasierklinge die darunterliegenden Rasierklingen in Lage zu erhalten. Dieser Typ von Verpackung hat aber den Nachteil, dass der Federeinrichtung bei industriemässiger Herstellung nicht der Druck gegeben werden kann, der für die richtige Wirkung erforderlich ist. Ausserdem bringt die Verwendung der genannten Federeinrichtung erhöhte Herstellungskosten mit sich. Die Erfindung bezweckt, die obengenannten Nachteile zu beseitigen und besondere Federeinriehtungen zu vermeiden. Die Packung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante der Abführöffnung unter Vermittlung einer sehräggestellten Fläche sich an die innere Bodenfläche der Verpackung anschliesst, wel che Schrägfläche derart angeordnet ist, dass die vordere Kante der Rasierklinge unter Wirkung des in Richtung der Abführöffnung ausgeübten Friktionseingriffes auf die Fläche hinaufgleitet und dabei nach oben gebogen und dadurch von der darunterliegenden Klinge getrennt wird. Verschiedene Ausführungsformen der Packung nach der Erfindung sind als Beispiele in der beigefügten Zeichnung veran sehaulicht: Fig. 1 zeigt den Bodenteil der Verpackung, gegen die Innenseite gesehen; Fig. 2 ist ein Längssehnitt nach der Linie 22 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt in derselben Weise wie Fig. 1 den Oberteil der Verpaekung ; Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 ist ein Längsschnitt in grösserem Massstab durch die zusammengesetzte Verpakkung; Fig. 6 zeigt im Längssehnitt eine Ver paelsung in demselben Massstab wie Fig. 5 gemäss einer abgeänderten Ausführungsform ; Fig. 7 zeigt in derselben Weise wie Fig. 3 eine weitere abgeänderte Ausführung des Oberteils der Verpackung; Fig. 8 ist ein Längsschnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7; Fig. 9 ist eine teilweise geschnittene Seitenansieht einer Verpackung, die mit einer Aufbewahrungstasche für benutzte Rasierklingen kombiniert ist, und Fig. 10 zeigt die genannte Tasche von aussen gesehen. Die Verpackung besteht aus einer kassettenartigen länglichen Hülle mit einem Bodenteil 1 und einem kastenförmigen Oberteil 2, wo die eine Schmalseite fehlt. Längs der entsprechenden Endkante des Teils 1 erstreckt sich eine im Querschnitt dreieckige Leiste 3, deren Oberseite eine schiefe Ebene bildet, die von der Abführöffnung der Verpackung zur Innenfläche des Bodenteils verläuft. Der längsgerichteten Mittellinie des Bodenteils entlang sind zwei Führungsansätze 4 und 5 vorgesehen, deren hinteres Ende abgeschrägt ist, so dass eine Schlitzkante der Rasierklinge während der Abführung der Klinge auf die Ansätze hinaufgleiten kann. Die vordere Kante der Klinge gleitet hierbei gleichzeitig auf die schiefe Ebene der Leiste 3 hinauf. Der vordere Führungsansatz 4 hat zweckmässig etwas grössere Höhe als der hintere Führungsansatz 5. Am Oberteil 2 der Verpackung sind bei dem gezeigten Beispiel zwei Hilfsansätze 6 vorgesehen, je einer zu beiden Seiten des Führungsansatzes 4 und etwas vor diesem. Weitere zwei Organe befinden sich am Oberteil, nämlich zwei als Schaukelstuhlkufen ausgebildete Leisten 7, die beidseits des Führungsansatzes 5 angebracht sind. Sowohl die Ansätze 6 als auch die Leisten 7 sind dazu bestimmt, mit den längsgerichteten Rändern der Klinge in Kontakt zu gehen und diese nach unten zu biegen, während die längsgeriehtete Mittelzone der Rasierklinge über die Führungsansätze 4 und 5 hinweggeht. In der Verpackung befindet sich die vordere Kantenpartie der Klinge zwischen der Leiste 3 und der vordern Kante des Führungsansatzes 4 und die hintere Kantenpartie der Klinge hinter dem Führungsansatz 5. Der Mittelteil der Klinge ist von oben zugänglich für einen Finger (den Daumen) durch eine Ausnehmung 8 im Oberteil 2, der längs seinen drei Seitenwänden mit einem Falz 9 ausgebildet ist, in welchen der Bodenteil 1 eingeschoben und mit Hilfe eines Verbindungsorgans mit dem Oberteil zusammengefügt werden kann. Der Oberteil hat keine Seitenwand an der mit 10 bezeichneten Schmalseite, die zusammen mit der Leiste 3 eine schlitzförmige Abführöffnung für die Rasierklingen begrenzt, welche beispielsweise in einer Anzahl von zehn in die Verpackung eingelegt werden können, ehe die beiden Teile dieser letzteren miteinander zusammengefügt werden. Die beschriebene Ausbildung hat eine zwangläufig erwirkte Biegung derjenigen Rasierklinge zur Folge, die durch direkte Beein flusslmg mittels Daumeneingriffs in der Richtung auf die Abführöffnung geschoben wird, so dass abwärts gebogene Partien der Klinge auf eine einzelne oder mehrere noch vorhandene darunterliegende Klingen in der Verpacktmg einen Druck in der Richtung auf den Boden ausüben, wodurch diese Klingen daran gehindert werden, auf die Führungsansätze hinaufzugleiten, und in ihrer Lage erhalten werden. Als eine Sekundärwirkung der herbeigeführten Biegung der abzuführenden Klinge sei erwähnt, dass nur äusserst begrenzte Oberflächenpartien der gebogenen Klinge mit der darunterliegenden Klinge in Eingriff stehen, welche Oberflächenpartien praktisch genommen aus Linien oder Punkten bestehen, was zur Folge hat, dass das Haftvermögen, das zwischen zwei planen Klingen vorhanden ist, beseitigt wird. Während der Abführung bewegt sich die längsgeriehtete Mittelzone der Klinge über die Ansätze 4 und 5, während die längsgerichteten Seitenteile der Klinge mit Hilfe der Nockenorgane 6 und 7 abwärts in der Richtung auf den Bodenteil gebogen werden. Der Druck auf die darunterliegende Klinge wird hierbei etwas grösser bei den Organen 7 als bei den Ansätzen 6, infolge des Unterschiedes in der Höhe der Organe. Die Biegung der Klinge wird dagegen ungefähr die gleiche bei dem hintern und dem vordern Teil, was auf den Umstand zurückzuführen ist, dass der Führungsansatz 5 etwas niedri ger ist als der : Führungsansatz 4. Bei der Abführöffnung wird schliesslich die Klinge mittels der Leiste 3 um eine querlaufende Achse herum gebogen, wobei die Ansätze 6 effektiv zur Erhaltung der darunterliegenden Klingen in ihrer Verpackungslage beitragen, so dass sie gehindert werden, auf die Leiste 3 hinaufzugleiten. Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Verpackung, die sich von den oben beschriebenen dadurch unterscheidet, dass statt der Führungsansätze 4 und 5 ein einziges, rippenähnliches Organ 11 für denselben Zweck angeordnet ist. Die Länge des Führungsorgans 11 ist grösser als die des Führungsansatzes 4. Die Nockenorgane 7 sind hier vorgerückt und wirken mit dem geneigten, hintern Teil des Organs 11 zusammen, während das Fingergriffloch 12 nach hinten verlängert ist. Diejenigen Teile der Verpackung, die die Abführöffnung begrenzen, können elastisch nachgiebig ausgeführt sein. Gemäss Fig. 7 und 8 kann der Teil 10 in einfacher Weise durch Wegschneiden abgrenzender Eckpartien des Oberteils 2 der Verpackung als eine nachgiebige Zunge ausgestaltet sein. Hierdurch wird die Gefahr beseitigt, dass die bei der Abführung hintern Schneidepartien der Klinge mit den Seitenwänden der Verpackung in Berührung kommen. In denselben Figuren sind die beiden Organe 6 durch eine querlaufende Rippe 13 mit abgerundeter Querschnittsform ersetzt. Die Rippe 13 ist bestrebt, die Klinge um eine querlaufende Achse herum zu biegen. Die Verpackung kann vorteilhaft mit einer Aufbewahrungstasche für benutzte Rasierklingen kombiniert sein. Wie in Fig. 9 und 10 gezeigt, ist die Tasche an der Unterseite der Verpackung angeordnet und besteht aus einer Hülle 14 im wesentlichen derselben Form wie der obere Teil 2 der Verpackung. Zusammen mit dem Bodenteil 1 bildet die Hülle 14 eine Tasche 15, die geschlossen ist mit Ausnahme einer halbmondförmigen Einführöffnung 16 nahe der einen Schmalseite. Derjenige Teil der Einführöffnung, die sich zunächst der genannten Schmalseite befindet, ist etwas breiter als die Halbmondform und der Breite der Rasierklinge angepasst. Der übrige Teil der Öffnung bildet ein Fingergriffloch für das sehliessliche Einführen des letzten Teils der Klinge in die Tasche. Die Kanten der Einführöffnung können mit Vorteil derart schräggestellt sein, dass das Einführen der Klinge in die Tasche erleichtert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verpackung für Rasierklingen, die mit einem längsgerichteten Führungsschlitz versehen sind, umfassend eine kassettenartige, längliche Hülle mit an dem Oberteil für Friktionseingriff mit dem mittleren Teil der Rasierklingen ausgebildetem Fingergriffloch und mit mindestens einem Führungsorgan an dem Bodenteil der Hülle für das Abführen der Rasieridingen aus der Hülle in deren Längsrichtung durch eine Abführöffnung an der einen Schmalseite der Hülle, dadureh ge kennzeiehnet, dass die untere Kante der Abführöffnung unter Vermittlung einer schräggestellten Fläche sich an die innere Bodenfläche der Verpackung anschliesst, welche Schrägfläche derart angeordnet ist,dass die vordere Kante der Rasierklinge unter Wirkung des in Richtung der Abführöffnung ausgeübten Elriktionseingriffes auf die Fläche hinaufgleitet und dabei nach oben gebogen und dadurch von der darunterliegenden Klinge getrennt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die der Abführ öffnung abgekehrte hintere Kante des Führungsorgans bzw. der Führungsorgane abge schrägt ist und in Übereinstimmung mit der schräggestellten Fläche sich an die innere Bodenfläche der Verpackung anschliesst.2. Verpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Organe an der innern Seite des Oberteils der Verpackung auf Seite der Abführöffnung in Zusammenwirkung mit der schräggestellten Fläche eine Biegung der unter Abführung befindlichen Klinge nach einer Kurve herbeiführen.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Organe beidseits der längsgerichteten Mittelzone der Verpackung und somit beidseits einer durch die Führungsorgane hindurchgehenden Ebene angeordnet sind.4. Vorriehtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die auf Seite der Abführöffnung befindlichen Organe Teile einer in der Querrichtung der Verpackung angeordneten Rippe mit abgerundeter Querschnittform bilden.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Führungsorgane aus zwei voneinander entfernt angeordneten Führungsansätzen bestehen, wobei die Höhe des zunächst der Abführöffnung befindlichen Führungsansatzes grösser als die des hintern ist.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Führungsansatz mit Organen an dem Oberteil zusammenwirkt, wobei die hintern dazu bestimmt sind, mit den längsgerichteten Rändern der Klinge in Kontakt zu treten und diese nach unten zu biegen, und grössere Höhe haben als bei dem vordern Führungsansatz.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Eckpartie der Hülle zu beiden Seiten der Abführöffnung weggeschnitten ist.8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeiehnet, dass der eine der die Abführöffnung begrenzenden Wandteile der Hülle elastisch nachgiebig ausgebildet ist.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufbewahrungstasche für benutzte Rasierklingen an der Bodenseite der Hülle angeordnet ist.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der Tasche aus einer am einen Ende der Verpak kung querlaufenden Sehlitzöffnung besteht, die an eine innerhalb derselben befindliche, halbmondförmige Öffnung angeschlossen ist, von welchen Öffnungen die erstgenannte eine Einführöffnung für die Klingen und die andere ein Fingergriffloch für das sehliess liche Einführen der Klingen in die Tasche bildet.11. Vorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung nur mit einem einzigen Führungsorgan versehen ist, das durch eine zusammenhängende Rippe gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1951
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