CH298451A - Geschirrspülmaschine. - Google Patents

Geschirrspülmaschine.

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CH298451A
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CH
Switzerland
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brake
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liquid
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Inventor
Corporation Thor
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Thor Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/02Washing or rinsing machines for crockery or tableware with circulation and agitation of the cleaning liquid in the cleaning chamber containing a stationary basket

Landscapes

  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description


      Geschirrspülmaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf Geschirr  spülmaschinen, die im besonderen zur Ver  wendung in     Haushalt    und Wohnung     geeignet     sind und in.     entsprechender    Form auch in       Restaurants,    Hotels und ähnlichen Unterneh  men verwendet werden können.  



  Die Maschine nach der vorliegenden Er  findung ist ausgerüstet mit einem in einer  Wanne angeordneten     Geschirrhalter,    einem  innerhalb der Wanne gelagerten, unterhalb  des Geschirrhalters liegenden, oben offenen,  rotierenden Behälter     für        die    Aufnahme von       Spülflüssigkeit,    die einen an der Innenwand  des Behälters anliegenden     Flüssigkeitsring     bildet, in den Schaufeln, die     um    die Mittel  achse drehbar sind,

   mit ihren     Einlass-          öffnungen        eintauchen    und die aufgenom  mene Flüssigkeit durch     Auslassöffnungen     in Form eines     Sprühstrahls    aufwärts in den  Geschirrhalter spritzen, und die     Maschine    ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln  durch die Bewegung des Flüssigkeitsringes  mitgenommen werden,     wobei        eine    Bremse ihre       Umlaufgeschwindigkeit    unter der Umlauf  geschwindigkeitdes     Flüssigkeitsringes    hält.  



       Mittels    eines     Ausführungsbeispiels    der  Erfindung ist es     möglich,    einen sehr     zufrie-          denstellenden    und leistungsfähigen Spülvor  gang zu erzielen, wobei eine Mindestmenge  an heissem     Wasser    als     Spülflüssigkeit    verwen  det wird, das heisst eine Menge, die gerade       genügt,    um einen     Wasserring    von wesent  licher Dicke zu erzeugen und die im Bereich    von etwa zwei     Litern        liegt..    Der umlaufende  Behälter ist dabei so     gestaltet    und so bemes  sen,

   dass er nur die zum Gebrauch notwen  dige Menge an Spülflüssigkeit fasst und: zu  rückhält und jede überschüssige Flüssig  keitsmenge selbsttätig abgibt, so dass keine  mechanische     Vorrichtung    zum Abmessen der  Flüssigkeit vorgesehen noch die einzubrin  gende Wassermenge gemessen oder das Füllen  der Vorrichtung sorgfältig beobachtet wer  den     muss,    ;  Dieses     Ausführungsbeispiel    der     Geschirr-          spülmaschine    ist so     eingerichtet,    dass nach  Beendigung jedes     Reiniglings-    und Spülvor  ganges ein selbsttätiges Ablaufen der Spül  flüssigkeit erfolgt.

   Durch solche     Ausbildung     der     Vorrichtung    werden     Ablaufhahnen:    oder  ähnliche Vorrichtungen, die geöffnet werden  müssten, um Flüssigkeit aus dem     Flüssig-          keitsbehälter    abzulassen, vermieden. Bekannt  lich verstopfen sich die bei Maschinen dieser  Art verwendeten     Ablasshahnen        und:        Ablass-          ventile    oft     mit'Speiseresten    und     lassen    infolge  dessen das Spülwasser nicht mehr ab.

   Bei  dem vorliegenden Ausführungsbeispiel .entfal  len     derartige        Ablasshahnen,    und     gleichzeitig     wird die     Möglichkeit,    dass sich die     Auslasslei-          tungen    durch Speisereste verstopfen, völlig  ausgeschaltet.

   Infolge dieser Ausbildung     ist    die  Maschine also     selbstreinigend        und.    hygienisch  einwandfrei, so dass auch keine Notwendigkeit  besteht, die Maschine nach jedem Gebrauch  besonders     durchzuspülen    oder zu     reinigen.         Bei diesem     Ausführungsbeispiel    der Er  findung werden die Schaufeln durch den um  laufenden     Flüssigkeitsring.    angetrieben und ist  eine Bremsvorrichtung vorgesehen, um den  Umlauf der Schaufeln mit einer Geschwindig  keit zu     sichern,    die     wesentlich    geringer als  die     Umlaufgeschwindigkeit    des Flüssigkeits  ringes ist.

    



  Weiter werden die     Auslassenden    der Schau  feln zweckmässig in verschiedenen radialen  Abständen     von:    der Umlaufachse der Schau  feln vorgesehen, so d ass die aufwärts gerich  teten Sprühstrahlen     aus        Spülflüssigkeit    eine  Gruppe von sich überlappenden Kreis- bzw.  Ringflächen bestreichen,     die    die     gesamte    Quer  schnittsfläche des das Geschirr tragenden Hal  ters     decken.     



  Die     Antriebsvorrichtung    dieses     Ausfüh-          rungsbeispiels    wird unabhängig von dem um  gebenden Gehäuse vollständig von     dem.    Boden  der Wanne getragen, dabei ist die Geschirr  spülmaschine verhältnismässig einfach im Auf  bau, von hoher Leistungsfähigkeit beim Ar  beiten und     wirtschaftlich    in der     Herstellung.     



  In den beigefügten Zeichnungen ist ein       Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    veran  schaulicht. Es zeigen       Fig.1    einen senkrechten     Schnitt    durch  die Geschirrspülmaschine,       Fig.2    einen waagrechten Schnitt;

   im we  sentlichen     nach    der Linie     2-2    der     Fig.1.        Fig.3    eine schematische Darstellung der       Wasserverteilvorrichtung,          Fig.    4 einen vergrösserten Mittelschnitt  durch den die     Antriebsvorrichtung    enthalten  den untern Teil der Maschine,       Fig.    5 einen     waagrechten    Schnitt nach der  Linie     5-5    der     Fig.    4,

         Fig.    6 eine Seitenansicht der mit Schau  feln und     Tragarm        ausgerüsteten        Wasserver-          teilvorrichtung,    gesehen auf Linie 6=6 der       Fig.    5,

         Fig.7        einen    waagrechten Schnitt durch  die     Antriebsvorrichtung    nach     Linie    7-7 durch  die     Fig.4.        Fig.    8 einen waagrechten     Schnitt    nach  der Linie     8--8    der     Fig.4    durch die     Brems-          oder    Verzögerungsvorrichtung und         Fig.    9 einen     senkreehten    Schnitt. nach Linie  9-9 der     F'ig.4    durch die Brems- oder Ver  zögerungsvorrichtung.  



  Die Geschirrspülmaschine nach     Fig.1    be  sitzt ein mit     einstellbaren    Füssen 11     ausge-          rüstetes    Gehäuse 10 zur bequemen Aufstel  lung in einer Küche. Die     Maschine    enthält  eine Pumpe 12 mit     Kraftantrieb    und einer       Auslassleitung    14, mit der ein geeigneter  'Schlauch verbünden werden kann, um     die     verbrauchte Spülflüssigkeit in     ein        Abzugrohr     abzuleiten.

   Selbstverständlich kann die Ma  schine auch     ohne    das Gehäuse 10 hergestellt  und     unmittelbar    in die Ummantelung eines       Küchenabgusses    eingebaut werden; wobei die  Pumpe 12 und ihr     Antrieb        wegfallen    können  und die Leitung zum Ableitender verbrauch  ten Spülflüssigkeit an das Ablaufrohr des  Ausgusses angeschlossen werden kann, damit  die verbrauchte Spülflüssigkeit abfliessen  kann.  



  Wie in den Zeichnungen     dargestellt,    liegt  innerhalb des Gehäuses eine im     Querschnitt     runde Wanne 16, deren unteres Ende 17  einen verkleinerten Durchmesser     aufweist,    um  innerhalb der Wanne eine ringförmige Schul  ter 18 zu bilden, auf der .ein aus geeignetem  Material, zum Beispiel Gummi, bestehender  Ring 20 abdichtend aufliegt. Der Ring 20  umgibt die     Aussenkante    einer ringförmigen       Wasserablenkplatte    22, die sich nach einwärts  und abwärts in der aus     Fig.4    ersichtlichen  Weise erstreckt.

   Der Zweck dieser ringför  migen     Ablenlrplatte        wird:    später im     einzelnen     beschrieben. In eine abgesetzte ringförmige  Schulter     22a    der     Ablenkplatte    ist ein Rost  oder ein Sieb '25 eingelegt, während auf den  Gummiring ein Drahtkorb oder Drahtgestell  26     (Fig.    4) aufgesetzt ist, das geeignete  Stützen oder     Anschläge    aus Draht     aufweist,     die Taschen oder Halter     für        die    verschieden  artigen zu waschenden 'Teller, Platten, Gläser  und dergleichen bilden.

   Dieser Geschirrhalter  ist bekannt     und    wird demgemäss nicht weiter  im einzelnen beschrieben.  



  Die Wanne 116     wird    in dem Gehäuse 10  durch eine Anzahl     Konsolen    30 gehalten, die  mit von dem     Eckpfosten    des Gehäuses 10 ge-           tragenen        Konsolen.    31 verbunden sind und auf  diesen     Konsolen,    sich abstützen. Auf der  Aussenwandung der Wanne sitzt oberhalb  des     Ablenkringes    22 ein 'Trichter 33, der in  die Wanne mündet und durch den hindurch  ein Vorrat an Spülflüssigkeit     dem    Innern  der Wanne zugeleitet wird.

   An     der    Aussen  wandung der Wanne ist eine     Wasserzufüh-          rungsleitung    34 vorgesehen, deren     Auslass-          ende    über. der     trichterartigen    Vorrichtung 33  liegt. Die     Leittrog    34 wird mittels eines durch  ein     Solenoid    gesteuerten Ventils 35 betätigt.  Selbstverständlich kann die Wasserzufuhr  auch von Hand geregelt werden, ohne da  durch das Arbeiten der Maschine zu beein  trächtigen.  



  Unterhalb des Siebes 25 und .der Gestelle  26 liegt innerhalb des untern     Teils    der Wanne  16 eine Vorrichtung zur     Herbeiführung    des  Wasserumlaufes. Sie weist einen nach oben  offenen Behälter 40 auf, dessen Seitenwand  im Querschnitt gebogen ist und einen     U-för-          migen    Umriss besitzt, wie dies aus den Zeich  nungen ersichtlich ist.

   Der Behälter     40    wird  mit hoher Geschwindigkeit, die vorzugsweise:  in dem Bereich von 500 oder 600 Umdrehun  gen pro Minute     liegt,    in Umlauf gesetzt, um  gegen die Aussenwand des Gehäuses einen  aus Spülflüssigkeit bestehenden Kreisring zu  bilden, wie er in gestrichelten Linien bei 42       (Fig.4)        dargestellt    ist. Die Dicke des Flüs  sigkeitsringes 42 wird bei     Betriebsbeginn     durch das Mass begrenzt, um das der nach  innen umgebogene obere Rand     40a    des Be  hälters gegenüber dem äussersten Teil der  Seitenwand nach innen übersteht.

   Der Boden  des umlaufenden Behälters 40     steigt    gegen die  Mitte des Behälters nach aufwärts an, wie  dies aus     Fig.4    ersichtlich ist. Dieser Boden  weist eine Anzahl in Umfangsrichtung auf  Abstand voneinander stehender, bogenförmi  ger Öffnungen 43 auf, die gegenüber der  obern     Randkante        40a    des umlaufenden Be  hälters 40 etwas nach innen versetzt     liegen,     wie die     Fig.4    und 5 erkennen lassen.

   Un  mittelbar um die Öffnungen 43 weist der  Behälterboden     Vertiefungen        44    auf, so dass  beim Aufhören des Umlaufs des Behälters 40    der Abfluss der Spülflüssigkeit durch diese  Öffnungen hindurch erleichtert wird. Die un  tere Kante des     Ablenkringes    22 liegt gegen  über diesen Vertiefungen 44 etwas nach der  Achse zu     (Fig.4),    so dass die Gewissheit ge  geben ist, dass das Wasser beim Einlassen  in die Wanne 16 oder bei der     Rückführun     von gebrauchter Spülflüssigkeit zu der Ver  teilervorrichtung durch den     Ablenkring    22  abgelenkt wird und     einwärts    der Vertiefun  gen 44 auf den Boden des Behälters 40 trifft.

    Hier sei darauf     hingewiesen"dass        Spülflüssig-          keit    der Wanne 16 erst nach Beginn des  Umlaufs des Behälters 40 zugeführt wird, so  dass die zugeführte Flüssigkeit nach dem  Auftreffen auf dem Boden des Behälters  sofort durch Fliehkraft quer über den Boden  des Behälters und über die Vertiefungen 44  hinweggeschleudert wird     imd    sich in dem  äussern Kranzabschnitt des Behälters 40 zu  einem umlaufenden     Flüssigkeitsring    aufbaut,  wie er bei 42 dargestellt     ist.     



  Die     Antriebsvorrichtung    für den Antrieb  des Behälters 40 wird vollständig und nach  giebig von dem Boden der Wanne 16 getra  gen.     Ein    nach unten offener waagrechter Trä  ger 50     wird    in einem Abstand von dem Boden  der Wanne 16 mittels     einer    Anzahl federn  der Verbinder 52 getragen, die dazu dienen,  die durch das Arbeiten der Antriebsvorrich  tung     entstehende        Erschütterung    zu dämpfen  und aufzufangen. Von dem     Träger    50 wird  mittels Konsolen 53     ein,        Elektromotor    54 ge  tragen.

   Auf dem obern Ende der     senkrecht     angeordneten Motorwelle 55 sitzt eine     Rie-          menscheibe    56, -am die ein Keilriemen 57 ge  legt     ist,    der um den     obern    'Teil einer     zwei-          rillgen    Riemenscheibe 58 läuft. Die Riemen  scheibe 58 ist mittels einer     Stellschraube   <B>59</B>  mit einer Muffe 60 verbunden, die in zwei  Lagern 62 einer Lagerhülse 64 gelagert ist, die  fest an dem     rinnenförmigen    Träger 50 sitzt,  wie     Fig.    4 zeigt.

   Die Lagerhülse 64 erstreckt  sich durch die Bodenwandung der Wanne 16  hindurch nach oben und     trägt    eine Unterlag  scheibe 65, auf der eine Nabe 66 liegt, die  fest mit dem Boden des Behälters 40 ver  bunden ist und fest auf dem     obern    Ende der      Muffe 60 aufsitzt, so dass sie mit der Muffe  60 umläuft. Sobald also der Motor angetrieben  wird, wird der Behälter 40 über die Riemen  scheiben 56 und     58,,    die Muffe 60 und die  Nabe 66 mit einer Geschwindigkeit in Um  lauf gesetzt, die     vorzugsweise    500 bis 600 Um  drehungen, pro Minute beträgt.  



  Innerhalb des nach oben offenen Behälters  40 ist eine die Flüssigkeit aufnehmende und  verteilende Vorrichtung vorgesehen, die aus  einem dreiarmigen Armkreuz 70 besteht, des  sen Arme vorzugsweise in gleich grossen Win  kelabständen voneinander     liegen.    Von den  Aussenenden jeden Armes wird ein im allge  meinen rohrförmiges Schaufelelement 72 ge  tragen. Die Aussenenden dieser Elemente ra  gen in die     Aussenkranzfläche    des umlaufen  den Behälters 40 hinein und enden an einer  innerhalb des Flüssigkeitsringes 42 liegenden  Stelle, wie aus den     Fig.4    und 5 ersichtlich  ist.

   Jede     rohrförmige    Schaufel     erstreckt    sich  in     einem    kleinen     Winkel    zur radialen     Rich-          tung    (Fug. 5) und die Aussenenden der rohr  förmigen Schaufeln weisen eine     abgeschrägte     Mündung 73 auf, die quer zu der durch die  Pfeile in     Fig.    5 :dargestellten     Umlaufrschtung     des offenen Behälters 40 gerichtet ist.

   Die  Innenenden     dieser    Schaufel, das heisst die  den     Einlassenden        gegenständigen        Enden,     bilden Auslässe 74, die die Form von  nach aufwärts offenen Schaufeln haben.  Wie aus     Fig.    5     ersichtlich;    liegen diese Aus  lassenden :der rohrförmigen Schaufeln 72 in  verschiedenen radialen Abständen von der  Umlaufachse des Behälters 4.  



       Wenn    sich das Armkreuz 70 mit den  Schaufeln 72     ungehindert    frei drehen könnte,  so würde es nach er Bildung eines Wasser  ringes in dem Behälter allmählich auf eine  Geschwindigkeit kommen, die im wesentlichen  der     Umlaufgeschwindigkeit    des Flüssigkeits  ringes gleich ist, und zwar auf Grund des  Reibungsantriebes, den es durch die unmittel  bare     Berührung    der Schaufeln 72 mit der  Flüssigkeit     erfährt.    Unter diesen Betriebs  verhältnissen     würde    keine Flüssigkeit aus dem  Flüssigkeitsring aufgenommen werden.

   Des  halb werden, wie dies nachstehend beschrie-         ben    wird, Verzögerungsvorrichtungen vorge  sehen, durch die das Armkreuz und seine  Schaufeln einer     Bremswirkung    unterzogen  werden, um den Umlauf des Armkreuzes auf  eine Geschwindigkeit zu verzögern, die we  sentlich geringer     als    die     Umlaufgeschwindig-          keit    des Flüssigkeitsringes ist.

   Auf Grund  der zwischen den Schaufeln und dem Flüssig  keitsring bestehenden Geschwindigkeitsdiffe  renz wird die Flüssigkeit des Flüssigkeits  ringes durch die offenen Enden 73 der Schau  feln mit hoher Geschwindigkeit hindurchge  trieben und durch die     Auslassenden    74 in  der Form von     .Sprühstrahlen    nach oben ge  schleudert und     allseits    in Berührung mit     den     in dem Drahtkorb 26 ruhenden Geschirr ge  bracht.

   Infolge der hohen Umlaufgeschwin  digkeit des Flüssigkeitsringes hat die durch  die Schaufeln abströmende Flüssigkeit eine  verhältnismässig hohe Geschwindigkeit, so dass  sie unter kräftigem Druck auf das im Halter  26 befindliche Geschirr     aufgespritzt    wird  und ein     einwandfreies    und wirkungsvolles  Reinigen dieser Gegenstände sichert.  



  Da die     Auslassenden    74 der Schaufeln in  verschiedenen radialen Entfernungen von der  Umlaufachse des Behälters liegen und da die  Schaufeln ständig umlaufen, bestreichen die  Sprühstrahlen eine Gruppe von Kreisring  flächen, die sich überlappen und ein vollstän  diges     Bespritzen    des gesamten Querschnitt  flächenraums des Geschirrhalters 26 sichern.  In     Fig.3    stellen die     greise    76, 77 und 78  schematisch einen Querschnitt durch die von  den zugehörigen Schaufeln erzeugten Sprüh  strahlen dar.

   Da     diese    Sprühstrahlen um die       ochse    des Behälters umlaufen, erzeugen sie  dadurch eine Gruppe von kreis- bzw. ring  förmigen Flächenräumen A, B und C     (Fig.3),     die sich überlappen und dadurch eine voll  kommene Bedeckung der     Querschnittsfläche     des Geschirrhalters 26 sichern. Da sich die       Sprühstrahlen    nach oben ausbreiten, kommen  sie in die Nähe der obern Fläche des Ab  lenkringes 22 und ein Teil der Strahlen trifft  gegen die Innenwand der Wanne 16.  



  Das     Armkreuz    70 ist.,     beispielsweise    durch     i     Aufschrauben, an einer senkrechten Welle 80           befestigt,    die innerhalb der Muffe 60 gela  gert ist. Das     Armkreuz    70 wird von einer       Unterlegscheibe    81 getragen, die gegen das  obere Ende der Muffe liegt. Das untere Ende  der Welle 80 steht .unterhalb des     untern    En  des der Muffe 60 vor.

   An     diesem    untern  Ende     ist    mittels Stellschrauben 83 eine     be-          eherförmige,    unten offene Bremstrommel 85  befestigt, wie die     Fig.    4 und 9 zeigen. Durch  die Konsolen 87 ist mit der Rinne 50 eine  waagrechte Platte 88 verbunden, die zwei nach  aufwärts gerichtete Anschläge oder Ansätze  89 aufweist. Innerhalb der Trommel liegt eine       Reibungsbremse,    die aus zwei Bremsbacken 90  besteht, deren     Aussenflächen    der Krümmung  der senkrechten Wandung     der    Trommel 85       .entsprechend    gestaltet sind.

   Die Aussen  flächen dieser Backen besitzen, wie aus       Fig.8    und 9 ersichtlich, Nuten oder Aus  nehmungen 91, in denen     Streifen    aus     Rei-          bungs-    oder     Bremsmaterial    92 frei gelagert  sind. Die in Umfangsrichtung liegenden En  den dieser Nuten bilden Anschläge zur     Be-.     grenzurig der Längsbewegung der Reibbeläge  mit Bezug auf die Backen, während die Sei  tenwände der Nuten diese Bremsbeläge gegen  eine     Querbewegung    sichern.

   Die beiden Backen  weisen     ausgerichtete    Bohrungen 94 auf, in  denen die Enden einer Stange 95 gleitbar       gelagert    sind, so dass die Backen eine be  grenzte     Gleitbewegung    mit Bezug auf diese  Stange auszuführen vermögen.

   Zwischen den  Backen liegt auf dieser Stange eine 'Schrau  benfeder 96, die die Backen nachgiebig aus  einanderdrängt und     dadurch    die Bremsbeläge  in direkte Reibungsberührung mit der Innen  wand der Bremstrommel 85     bringt.    Die Kraft  der Feder 96     bestimmt        inf        olgedessen    das über  die     Bremsbeläge    auf die Trommel übertragene  Drehmoment, das auf     das        Armkreuz    und seine  Schaufeln eine Brems- oder Verzögerungs  wirkung ausübt, entgegen     dein        Antxiebsmittel     des Flüssigkeitsringes.

   Aus     Fig.    8 ist ersicht  lich, dass die     ausgestanzten    Tappen 89     o    so  liegen, dass sie Anschläge bilden, gegen die  die Endender Bremsbacken 90 anstossen und  auf diese Weise einer Neigung dieser Backen,  auf Grund des Umlaufs der Trommel 85 sich    zu drehen, entgegenwirken.

   Die Druckfeder 96  bestimmt auf     diese    Weise die relative Umlauf  geschwindigkeit des     Armkreuzes    und seiner  Schaufeln mit Bezug auf die Umlaufgeschwin  digkeit des     Flüssigkeitsringes.    Gewünschten  falls könnten die Bremsbacken mit ihren Rei  bungsbelägen fest an der Welle 80 befestigt  sein und mit dieser Welle umlaufen, während       die    Bremstrommel     dadurch    festgehalten wird,  dass ihre     Befestigung    an dem Träger 88 er  folgt.

   In diesem Falle würde die Vorrichtung  im wesentlichen genau so arbeiten, wie oben       -beschrieben-          Die    vorstehend beschriebene     .Brems-    oder  Verzögerungsvorrichtung besitzt einen sehr  einfachen Aufbau und kann wirtschaftlich  hergestellt werden. Die beiden Backen und  ihre Feder werden innerhalb der Trommel  gehalten. Selbst wenn die Backen unmittelbar  auf der Konsole 88 aufruhen, tritt kein merk  barer     Verschleiss    oder eine Beeinträchtigung  der Wirkung der Bremse auf, weil die Grösse  der möglichen Drehbewegung der Backen in  folge des Eingriffes mit den Anschlaglappen  89 begrenzt ist.  



  Um den untern Teil der     zweirilligen    Rie  menscheibe 58 ist ein Keilriemen 97 gelegt,  der um eine     Riemenscheibe    98 geführt ist, um  die Pumpe 12 anzutreiben, durch die das  Wasser aus der Wanne 16 abgezogen wird.  Die Pumpe wird mittels einer     U-förmigen     Konsole 99 von dem     rinnenförmigen    Haupt  träger 50 getragen.  



  Der Boden der Wanne 1,6 verläuft schräg  nach oben gegen die Mitte und endet     in.    einen  aufwärts gerichteten Ringflansch 100, der in  einem Abstand von der Lagerhülse 64 steht  und diese umgibt. Auf dem obern Ende dieses  Flansches 100 sitzt eine vorzugsweise aus  nachgiebigem Material bestehende ringför  mige Dichtung 101, die die Lagerhülse um  gibt und im Falle einer Verstopfung der Ab  zugsleitung verhütet, dass Wasser über die  obere Randkante des Ringes 100' in die     An-          triebsvorrichtung    fliesst.

   Der Boden der  Wanne ist mit einem (nicht dargestellten)  Sumpf ausgerüstet, der ein nach abwärts sich  erstreckendes ringförmiges Auslaufstück 104      hat, das durch einen biegsamen Schlauch 105  mit der     Einlassseite    der Pumpe 12 verbunden  ist.  



  <I>Die Arbeitsweise der</I>     Vorrichtung.     Nachdem das zu spülende Geschirr in den  Geschirrhalter 26 richtig eingesetzt     ist,    wird  der Motor eingeschaltet, so dass der drehbare  Behälter 40 sich in Umdrehung versetzt.  Während dieser Zeit stehen das Armkreuz und  die Schaufeln     still.    Wasser wird     dann    über  die     Leitung    34 und den Trichter 33 dem  Innern der Wanne zugeleitet, fliesst über den       Ablenkring    22 und spritzt auf den Mittel  abschnitt der Bodenwandung des Behälters 40.

    Gleichzeitig mit dem     Zuführen    der Spülflüs  sigkeit oder unmittelbar nachdem     genügend     Flüssigkeit der     Maschine    zugeführt worden  ist, kann ein geeignetes     Reinigungsmittel    in  die Maschine eingegeben werden.

   Infolge der  hohen Umlaufgeschwindigkeit des Behälters  40     wird    das auf dessen Boden auftreffende  Wasser durch Fliehkraft nach aussen über die  Sumpfstellen 44     weggeschleudert,    so dass es  sich in dem Bogen der Aussenwandung des  Behälters 40     sammelt    und dort einen Ring     aus     Spülflüssigkeit bildet.     Während    der Bildung  des Ringes aus     .Spülflüssigkeit    wird, da  der Ring mit     annähernd    der gleichen Ge  schwindigkeit wie der Behälter umläuft, eine  Drehkraft von dem     Flüssigkeitsring    auf die  Schaufeln übertragen, so dass sich dieselben  in Drehung setzen.

   Durch die oben beschrie  bene     Verzögerungs-    oder Bremsvorrichtung       liegt    auf den Schaufeln und dem Armkreuz  eine Belastung, so dass sie mit einer Ge  schwindigkeit umlaufen, die wesentlich ge  ringer als     die        Umlaufgeschwindigkeit    des       Flüssigkeitsringes    ist und auf Grund deren  die in dem Flüssigkeitsring enthaltene Wasch  flüssigkeit an den     Einlassenden    der Schau  feln erfasst und durch die     Auslassenden    dieser       Schaufeln    mit aussergewöhnlich hoher Ge  schwindigkeit herausgespritzt wird.

   Das aus  den     Schaufeln    austretende Wasser wird in  Form von Sprühstrahlen     aufwärts    geschleu  dert, wobei, wie oben erwähnt, diese Strahlen  mit starkem Druck auf das- im Geschirrhalter  26 befindliche Geschirr aufspritzen und den    ganzen     Querschnittsflächenraum    des     Halters     bespritzen, so     dassdadurch    eine wirksame       Reinigung    ,des     Geschirrs    in     kürzester    Zeit  stattfindet.  



  Der durch die nach innen abgebogene  Oberkante     40a    des Behälters 40 bestimmte  äussere Kranzabschnitt des Behälters 40 be  stimmt von selbst ,die Menge des Wassers., das  den Flüssigkeitsring bildet und zur Durch  führung eines Spülvorganges verwendet  wird. Jeder     Wasserüberschuss    fliesst um die  obere Randkante     40a    herum und, in die Wanne  16 hinein.

   Die dargestellte Ausführung ist so  bemessen; dass nur etwa zwei Liter Wasser  erforderlich sind, um     ein    einwandfreies und  wirkungsvolles Spülen zu bewirken, so dass  dadurch der benötigte Bedarf an heissem  Wasser zum Spülen des Geschirrs praktisch  auf eine Mindestmenge vermindert     wird.    Nach  der Berührung mit den in dem Halter 26  befindlichen Geschirr fällt das verbrauchte  Wasser entweder unmittelbar auf den Boden  des Behälters 40 oder auf den     Ablenkring    22  und von dort auf den Behälter 40 zurück,  so dass die Spülflüssigkeit immer wieder ver  wendet wird. Während der Durchführung des  Spülvorganges findet kein merkbarer Verlust  der ursprünglichen Menge von Spülflüssigkeit  statt.

      Nachdem das Geschirr gespült ist, wird die  Maschine abgeschaltet, und sobald der Be  hälter 40     stillsteht,    fliesst die Flüssigkeit des  Ringes 42 abwärts und. wird durch     die    Öff  nungen 43 in den     Unterteil    der Wanne 16  übergeleitet, von wo das Wasser durch die  Pumpe 12 einem Abzugsrohr     zugeführt    wird.  



  Sobald der Motor 54 abgeschaltet wird,  hört natürlich der Antrieb der Pumpe 12  gleichfalls auf, wobei es vorkommen kann,  dass die Pumpe nicht genügend lange arbeitet,  um das gesamte Wasser aus der Wanne 16  abzuführen. Aus diesem Grunde kann es er  wünscht sein, dass nach einer kurzen Pause  der Motor 54 wieder in Betrieb gesetzt wird,  damit die Pumpe 12 noch kurze Zeit arbeitet,  um die in der Wanne zurückgebliebene Spül  flüssigkeit     vollständig    abzuführen.     -Bei.    einer,      nach der     Beendigung    des Spülvorganges noch  maligen Inbetriebsetzung der Maschine verur  sacht der Umlauf des Behälters 40 einen be  grenzten Umlauf der     innerhalb    der Maschine  befindlichen Luft, die das Trocknen des ge  spülten. Geschirrs unterstützt.

    



  Häufig kann die Vorrichtung weiter da  durch vereinfacht werden, dass das Aussen  gehäuse und auch die Pumpe sowie deren  Antrieb weggelassen werden, weil die Ma  schine unmittelbar in der Ummantelung eines       Abgusses    eingebaut wird, wobei der Abzug  von der Wanne 16 unmittelbar mit dem  üblichen Ablaufrohr verbunden wird, so dass  alle Spülflüssigkeit einfach durch die .Schwer  kraft aus der Wanne 16 in das Ablaufrohr  strömt.

      Die     Arbeitsweise    der Maschine ist mit  Bezug auf das Spülen von Geschirr beschrie  ben worden;     es        ist    aber     selbstverständlich,     dass das Arbeiten der Maschine das gleiche  ist für ein     Vorspülen        oder    ein Nachspülen,       wenn    es zum Beispiel erwünscht     ist,    das Ge  schirr zuerst mit kaltem Wasser zu spülen,  um das Entfernen bestimmter Speisereste,  die fest an dem Geschirr haften, zu erleich  tern und,     wenn    es erwünscht ist,

   nach der  Beendigung des eigentlichen Spülvorganges  ein     Nachspülen    der Teller und dergleichen  vorzunehmen..  



  Es ist     bekannt,    dass     bestimmte    Speise  reste, zum Beispiel angetrocknetes Ei, zäh an  dem Geschirr kleben und nicht leicht zu ent  fernen sind. Bei der hier beschriebenen     Ge-          sehirrspülmaschine    wird die Spülflüssigkeit  mit hoher Geschwindigkeit und Kraft gegen  das Geschirr gespritzt, so     @dass,    sie ein wirk  sames Ablösen und Entfernen aller Speise  reste von dem Geschirr bewirkt, und zwar  ohne Rücksicht auf die verschiedenen Winkel  stellungen,     die    das Geschirr     in    dem Halter  einnimmt.

   Der Aufbau der Maschine sichert  also eine einwandfreie und wirkungsvolle Rei  nigung aller Flächen des in dem Geschirr  kalter befindlichen Geschirrs in verhältnis  mässig kurzer Zeit, wobei nur eine sehr     kleine     Menge Spülflüssigkeit verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Geschirrspülmaschine mit einem in einer Wanne angeordneten Geschirrhalter, - einem innerhalb der Wanne unterhalb des Geschirr halters liegenden, oben offenen, rotierenden Behälter für die Aufnahme von Spülflüssig keit, die einen, an der Innenwand des Be hälters anliegenden Flüssigkeitsring bildet, in dien Schaufeln, die um die Mittenachse dreh bar sind, mit ihren Einlassöffnungen eintau chen und die aufgenommene Flüssigkeit durch Auslassöffnungen in Form eines :
    Sprühstrahls- aufwärts in den Geschirrhalter spritzen, da durch gekennzeichnet, dass die Schaufeln durch die Bewegung des Flüssigkeitsringes mitgenommen werden, wobei eine Bremse ihre Umlaufgeschwindigkeit unter der Umlauf geschwindigkeit des Flüssigkeitsringes hält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein drehbares Armkreuz, des sen in radialer Richtung vorspringende Arme die Schaufeln tragen. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter an einer rohrförmigen Antriebswelle, in der eine senkrechte Hilfswelle gelagert ist, montiert und das Armkreuz am obern Ende der Hilfs welle befestigt ist. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Bremse am un tern vorspringenden Ende der Hilfswelle an gebracht ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die Schaufeln in Winkelabständen voneinander und ihre Aus lassöffnungen in unterschiedlichem radialem Abstand von der . Mittenachse liegen, das Ganze derart, dass die Spülstrahlen den ge samten Raum des Geschirrhalters bestreichen. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bremse eine Trommel mit einer zylindrischen Bremsfläche und ein mit dieser zusammenwirkendes Rei- bungsglied mit einem Bremsbelag besitzt, wobei das eine der beiden. Bremselemente mit clen Schaufeln starr verbunden ist, während das andere ortsfest gehalten wird. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Anschlagmittel zum Orts festhalten des einen Bremselementes, indem sie durch Eingriff eine Umlaufbewegung des selben verhindern. 7. Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Reibungsglied eine Anzahl Bremsbacken besitzt, die durch Federkraft mit ihren Bremsbelägen gegen die Bremsfläche gedrückt werden.
    B. Maschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass in der Bremstrom mel, welche mit en Schaufeln starr ver bunden ist und eine innere zylindrische Brems fläche besitzt, das Reibungsglied angeordnet ist, das zwei Bremsbacken aufweist, die durch eine Feder so auseinandergedrückt werden, dass ihre Bremsbeläge mit der Bremsfläche in Reibungsberührung kommen, wobei ein ortsfester Anschlag mit einem der Brems backen in Eingriff steht und dadurch eine Umlaufbewegung des Reibungsgliedes in einer Richtung verhindert. ,
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