CH298602A - Siebzentrifuge. - Google Patents

Siebzentrifuge.

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Publication number
CH298602A
CH298602A CH298602DA CH298602A CH 298602 A CH298602 A CH 298602A CH 298602D A CH298602D A CH 298602DA CH 298602 A CH298602 A CH 298602A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sieve
rotor
basket
vessel
ring
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Application number
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English (en)
Inventor
Widmer Hans
Original Assignee
Widmer Hans
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Publication date
Application filed by Widmer Hans filed Critical Widmer Hans
Publication of CH298602A publication Critical patent/CH298602A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/18Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Siebzentrifuge.       Zum     Ausscheiden    von     Unreinigkeiten    aus  flüssigen Massen, wie Farben, Lacke und       andern    flüssigen Erzeugnissen,     insbesondere     in der chemischen     Industrie,    werden Sieb  zentrifugen verwendet. Diese weisen einen ro  tierenden, von einem Elektromotor angetrie  benen Siebkorb auf, welcher von einem Auf  fanggefäss mit Auslauf umgeben ist. Das  zu reinigende. Siebgut wird     langsam    in den  rotierenden Siebkorb geschüttet.

   Das     Siebgrit     wird durch die Fliehkraft durch das Sieb ge  trieben und gegen die Wand des Auffang  gefässes     geschleudert,    aus welchem das gerei  nigte Siebgut durch den Auslauf. in ein zum  Abfüllen bereitgehaltenes Gefäss läuft. Das  Sieb dieser Zentrifugen ist auswechselbar, und       es    besteht die Möglichkeit, zuerst ein grobes  Sieb, dann ein mittleres Sieb und zum     Schluss     ein ganz feines Sieb     zu    verwenden. Auf diese  Weise kann die zu     reinigende    Flüssigkeit in  drei Arbeitsgängen von allen     Unreinigkeiten     und     z--    wenig feinen Bestandteilen befreit  werden.  



  Nachteilig bei den bestehenden Siebzentri  fugen sind die     -umständlichen    -Reinigungs  arbeiten bei der     Auswechslung    der gröberen  gegen feinere Siebe. Wird die     Filtrierung    der  Flüssigkeit in einem einmaligen Arbeitsgang  mit einem feinen Sieb vorgenommen, so muss  schon nach kurzer Zeit ein Auswechseln oder  Reinigen des feinen Siebes vorgenommen wer  den.  



  Die vorliegende     Erfindung-    betrifft nun  eine Siebzentrifuge, welche sich gegenüber    den     bekannten    Einrichtungen     #    durch grössere  Leistungsfähigkeit auszeichnet und weniger  häufig gereinigt werden muss. Sie kann ausser  dem so ausgebildet sein, dass sie die Anwen  dung von     Seidenstoffen,    Gazen     usw.    -für das  feinste Sieb gestattet.  



  Die Siebzentrifuge gemäss .der Erfindung  weist zu     diesem    Zweck einen von einem Elek  tromotor direkt angetriebenen Rotor mit  einem     Siebkorbhalter    auf, in welchem ver  schieden feine konzentrisch     ztu        Rotorachse    in  einandergestellte Siebkörbe auswechselbar an  geordnet sind.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    l einen senkrechten Schnitt durch  eine Siebzentrifuge,       Fig.    2 einen waagrechten Schnitt nach. der  Linie     II-II    in     Fig.1    und       Fig.    3 eine Partie des in-     Fig.1.    darge  stellten Schnittes in grösserem Massstab.   Die dargestellte Siebzentrifuge     weist    -einen  eingeschalteten Motor 1 auf, welcher mit einer  Fussplatte 2 versehen ist.

   Auf die am freien  Ende als Vierkant ausgebildete Motorwelle 3  ist der Rotor 4 mit seiner mit einer Vierkant  bohrrmg     versehenen    Achse     5-leicht    abnehmbar  aufgesteckt. Der Rotor weist an seinem Um  fang     vier    als Stäbe ausgebildete,     senkrecht     gestellte     Siebkorbhalter    6 auf.

   Der mit den  vier Haltern 6 versehene Rotor     dient    zur  Aufnahme von drei verschieden feinen Sieb-           körben    7, 8     -Lind    9, welche konzentrisch     zur          Rotorachse    5 passend     ineinandergestellt    sind  und durch die Haltestäbe 6 in ihrer zur       Rotorachse    konzentrischen Stellung gesichert  sind.   Der äusserste Siebkorb 7 weist einen obern  Ring 10 und einen untern Ring 11 auf, wel  che Ringe durch acht vertikale Streben 12  miteinander     verbinden    sind und mit diesen  einen Korb bilden. Der untere Ring 11 weist  innen einen Falz 13 auf, in welchen ein  Spannring 14 eingreift.

   Die Verbindungsstre  ben 12 sind oben an der Aussenseite mit  schräg nach     unten    gerichteten hakenartigen  Spitzen 15 versehen. Als eigentliches Sieb für  den Siebkorb 7 dient eine Gaze oder ein Sei  denstoffgewebestück 16, welches über den  Spannring 14 gespannt, an der Innenseite des  Korbes 7 nach oben     geführt,    über den Ring 10  herumgeschlagen und mit dem Rand an den  Spitzen 15     eingehängt    ist.  



  Der mittlere Siebkorb 8 besteht aus einem  feingelochten Blechzylinder, welcher oben mit  einem Ring 17 und unten mit einem Ring 18  versehen ist. Beim Einschieben des mittleren  Siebkorbes 8 in den äussern, mit der feinen  Gaze bespannten Siebkorb 7 liegt der Ring 18  an dem     Spannring    14, und der Ring 17 an  dem Ring 10 an. Der grobe Siebkorb 9 be  steht aus einem     weniger    fein gelochten Blech  zylinder, welcher oben mit einem Ring 19  und unten mit einem Ring 20 versehen ist.  Da sich die Gaze 16 auch über die Boden  fläche des Siebkorbes 7 erstreckt, kann letz  terer zusammen mit den beiden andern Sie  ben 8, 9 aus dem Rotor herausgehoben bzw.  in diesen eingesetzt werden.

   Die Durchmesser  der Ringe 10, 17, 19 sowie 11, 14, 18 und 20  sind so aufeinander abgestimmt, dass sie sich  mit ihren     Berührungsflächen    gegenseitig zen  trieren     und    mit dem Rotor konzentrisch ro  tieren. Der Rotor ist von einem Auffanggefäss  21 mit starkem Boden 22 umgeben, welches  mittels eines Tragringes 23 auf der Motor  schalung 1 abgestützt und mit dieser starr  verbunden     ist.    In der Mitte des Bodens 22  ist ein Lagerhals 24 vorgesehen, in welchem  ein Kugellager 25 angeordnet ist. Im Lauf-    ring dieses Kugellagers ist die Achse 5 des  Rotors herausnehmbar angeordnet, so dass der  Rotor     aus    dem Gefäss 21 herausgehoben wer  den kann.  



  Im Boden 22 des Gefässes 21 ist eine       Durchbrechung    26 vorgesehen, an welche ein  Auslauf 27 angeschlossen ist. Mit 28 ist ein  an der Unterseite des Rotors 4 konzentrisch  zur     Rotorachse    angeordneter, nach unten ra  gender Schatzring bezeichnet, welcher den  Zutritt von Flüssigkeit zum Kugellager 25  verhindert.  



  Die aus den Siebkörben gegen die Innen  wand des Auffanggefässes 21 geschleuderte  Flüssigkeit kann durch den     Auslauf    27 un  gehindert abfliessen. An der Unterseite und  am     Umfang    des     Rotorbodens    4     sind    vier  Räumschaufeln 29 angeordnet, welche im Be  trieb der Zentrifuge das an die Innenwand  des Gefässes 21 geschleuderte und nach unten  auf den Gefässboden abfliessende Gut gegen  die Gefässwand hin befördern und schliess  lich gegen den Auslauf abdrängen.

   Auf dem  obern Rand des Gefässes 21     ist    ein Spritzer  fangring 30 abnehmbar aufgesetzt, welcher  auf der Höhe der obern Ränder der Sieb  körbe im Zwischenraum     zwischen    Gefäss 21  und Rotor eine Sammelrinne 31 trägt, von  welcher allfällige gegen den Ring 30 geschleu  derte Spritzer aufgefangen werden können.  Dadurch wird verhindert, dass     ungesiebte          Flüssigkeit    zu der gesiebten Flüssigkeit ge  langen kann.  



  Die zu reinigende Flüssigkeit wird wäh  rend des Betriebes der Zentrifuge in der Mitte  der Siebe eingegossen. Die     Unreinigkeiten     werden durch die Siebkörbe 9, 8 und 7 stu  fenweise zurückgehalten. Dank der gröberen       Vorschaltsiebe    wird ein Verstopfen des feinen  Siebes 16 erheblich verzögert. Die Siebe müs  sen daher weniger häufig gereinigt werden.  Ein Reinigen des äussersten Siebes erübrigt  sich, da bei diesem lediglich die Gaze oder  der Seidenstoff 16 gegen einen neuen ausge  wechselt wird. Bei der Reinigung werden zu  erst ' die Siebe, und dann der Rotor heraus  gehoben und die Teile einzeln gereinigt.

   Nach  dem Auswaschen des Behälters 21 können      Rotor und Siebe     wieder    eingesetzt werden,  womit die Zentrifuge     wieder    betriebsbereit ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Siebzentrifuge mit einem rotierenden, von einem Elektromotor angetriebenen Siebkorb, welcher von einem Auffanggefäss mit Auslauf umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen von einem Elektromotor direkt ange triebenen Rotor mit Siebkorbhalter aufweist, in welchem verschieden feine, konzentrisch zur Rotorachse ineinandergestellte Siebkörbe aus wechselbar angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den mit Sieb korbhaltern versehenen Rotor drei verschie den feine Siebkörbe sowohl einzeln als auch gemeinsam heraushebbar eingesetzt sind, und dass das äusserste Sieb durch einen als Fein sieb verwendbaren, mit Textilstoff auswechsel bar bespannten Korb gebildet ist. 2.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der mit Textilstoff bespannte Korb zwei durch senkrechte Streben miteinander verbundene Ringe aufweist, von welchen der untere Ring innenseitig mit einem Falz ver sehen ist, in welchen ein Spannring -unter Zwischenklemmung des über diesen gespann ten Textilstoffes eingepresst ist, und dass der Textilstoff vom Spannring nach oben ge führt, um den obern Korbring herumgeschla gen und aussen an den Korbstreben befestigt ist. 3.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere und der grobe Siebkorb je durch einen gelochten Blechzylin der, der oben und unten aussenseitig je mit einem Ring versehen ist, gebildet sind, wobei die Ringe des mittleren Siebes an den Ringen des äussern Siebes und die Ringe des innern Siebes am mittleren Sieb geführt sind. 4.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Rotor mit den Siebkorbhaltern -umgebende Gefäss mittels eines Tragringes auf der Verschalung des Motors befestigt ist, und dass das Gefäss ein in der Mitte seines Bodens eingesetztes Ku gellager aufweist, welches von der auf die Motorwelle kraftschlüssig aufgesteckten Rotor achse durchsetzt ist. 5.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass oben auf den Rand des den Rotor umgebenden Gefässes ein Spritzerfang- ring abnehmbar aufgesetzt ist, welcher eine mit den Oberkanten der Siebkörbe bündige, im Zwischenraum zwischen Gefäss und Rotor befindliche Sammelrinne trägt. 6.
    Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass unten am Rotorboden Räumschaufeln angebracht sind, zum Zwecke, die von der Gefässwand herab auf den Ge fässboden laufende gesiebte Flüssigkeit gegen die Gefässwand zu und schliesslich in den Auslauf des Gefässes zu befördern.
CH298602D 1952-02-06 1952-02-06 Siebzentrifuge. CH298602A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH298602T 1952-02-06

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CH298602A true CH298602A (de) 1954-05-15

Family

ID=4490011

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH298602D CH298602A (de) 1952-02-06 1952-02-06 Siebzentrifuge.

Country Status (1)

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CH (1) CH298602A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3511373A (en) * 1967-05-22 1970-05-12 Sweco Inc Diverse screens with cleaning and distribution means

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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