CH298602A - Siebzentrifuge. - Google Patents
Siebzentrifuge.Info
- Publication number
- CH298602A CH298602A CH298602DA CH298602A CH 298602 A CH298602 A CH 298602A CH 298602D A CH298602D A CH 298602DA CH 298602 A CH298602 A CH 298602A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sieve
- rotor
- basket
- vessel
- ring
- Prior art date
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 239000011344 liquid material Substances 0.000 description 1
- 239000012263 liquid product Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/08—Rotary bowls
- B04B7/18—Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Siebzentrifuge. Zum Ausscheiden von Unreinigkeiten aus flüssigen Massen, wie Farben, Lacke und andern flüssigen Erzeugnissen, insbesondere in der chemischen Industrie, werden Sieb zentrifugen verwendet. Diese weisen einen ro tierenden, von einem Elektromotor angetrie benen Siebkorb auf, welcher von einem Auf fanggefäss mit Auslauf umgeben ist. Das zu reinigende. Siebgut wird langsam in den rotierenden Siebkorb geschüttet.
Das Siebgrit wird durch die Fliehkraft durch das Sieb ge trieben und gegen die Wand des Auffang gefässes geschleudert, aus welchem das gerei nigte Siebgut durch den Auslauf. in ein zum Abfüllen bereitgehaltenes Gefäss läuft. Das Sieb dieser Zentrifugen ist auswechselbar, und es besteht die Möglichkeit, zuerst ein grobes Sieb, dann ein mittleres Sieb und zum Schluss ein ganz feines Sieb zu verwenden. Auf diese Weise kann die zu reinigende Flüssigkeit in drei Arbeitsgängen von allen Unreinigkeiten und z-- wenig feinen Bestandteilen befreit werden.
Nachteilig bei den bestehenden Siebzentri fugen sind die -umständlichen -Reinigungs arbeiten bei der Auswechslung der gröberen gegen feinere Siebe. Wird die Filtrierung der Flüssigkeit in einem einmaligen Arbeitsgang mit einem feinen Sieb vorgenommen, so muss schon nach kurzer Zeit ein Auswechseln oder Reinigen des feinen Siebes vorgenommen wer den.
Die vorliegende Erfindung- betrifft nun eine Siebzentrifuge, welche sich gegenüber den bekannten Einrichtungen # durch grössere Leistungsfähigkeit auszeichnet und weniger häufig gereinigt werden muss. Sie kann ausser dem so ausgebildet sein, dass sie die Anwen dung von Seidenstoffen, Gazen usw. -für das feinste Sieb gestattet.
Die Siebzentrifuge gemäss .der Erfindung weist zu diesem Zweck einen von einem Elek tromotor direkt angetriebenen Rotor mit einem Siebkorbhalter auf, in welchem ver schieden feine konzentrisch ztu Rotorachse in einandergestellte Siebkörbe auswechselbar an geordnet sind.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt Fig. l einen senkrechten Schnitt durch eine Siebzentrifuge, Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach. der Linie II-II in Fig.1 und Fig. 3 eine Partie des in- Fig.1. darge stellten Schnittes in grösserem Massstab. Die dargestellte Siebzentrifuge weist -einen eingeschalteten Motor 1 auf, welcher mit einer Fussplatte 2 versehen ist.
Auf die am freien Ende als Vierkant ausgebildete Motorwelle 3 ist der Rotor 4 mit seiner mit einer Vierkant bohrrmg versehenen Achse 5-leicht abnehmbar aufgesteckt. Der Rotor weist an seinem Um fang vier als Stäbe ausgebildete, senkrecht gestellte Siebkorbhalter 6 auf.
Der mit den vier Haltern 6 versehene Rotor dient zur Aufnahme von drei verschieden feinen Sieb- körben 7, 8 -Lind 9, welche konzentrisch zur Rotorachse 5 passend ineinandergestellt sind und durch die Haltestäbe 6 in ihrer zur Rotorachse konzentrischen Stellung gesichert sind. Der äusserste Siebkorb 7 weist einen obern Ring 10 und einen untern Ring 11 auf, wel che Ringe durch acht vertikale Streben 12 miteinander verbinden sind und mit diesen einen Korb bilden. Der untere Ring 11 weist innen einen Falz 13 auf, in welchen ein Spannring 14 eingreift.
Die Verbindungsstre ben 12 sind oben an der Aussenseite mit schräg nach unten gerichteten hakenartigen Spitzen 15 versehen. Als eigentliches Sieb für den Siebkorb 7 dient eine Gaze oder ein Sei denstoffgewebestück 16, welches über den Spannring 14 gespannt, an der Innenseite des Korbes 7 nach oben geführt, über den Ring 10 herumgeschlagen und mit dem Rand an den Spitzen 15 eingehängt ist.
Der mittlere Siebkorb 8 besteht aus einem feingelochten Blechzylinder, welcher oben mit einem Ring 17 und unten mit einem Ring 18 versehen ist. Beim Einschieben des mittleren Siebkorbes 8 in den äussern, mit der feinen Gaze bespannten Siebkorb 7 liegt der Ring 18 an dem Spannring 14, und der Ring 17 an dem Ring 10 an. Der grobe Siebkorb 9 be steht aus einem weniger fein gelochten Blech zylinder, welcher oben mit einem Ring 19 und unten mit einem Ring 20 versehen ist. Da sich die Gaze 16 auch über die Boden fläche des Siebkorbes 7 erstreckt, kann letz terer zusammen mit den beiden andern Sie ben 8, 9 aus dem Rotor herausgehoben bzw. in diesen eingesetzt werden.
Die Durchmesser der Ringe 10, 17, 19 sowie 11, 14, 18 und 20 sind so aufeinander abgestimmt, dass sie sich mit ihren Berührungsflächen gegenseitig zen trieren und mit dem Rotor konzentrisch ro tieren. Der Rotor ist von einem Auffanggefäss 21 mit starkem Boden 22 umgeben, welches mittels eines Tragringes 23 auf der Motor schalung 1 abgestützt und mit dieser starr verbunden ist. In der Mitte des Bodens 22 ist ein Lagerhals 24 vorgesehen, in welchem ein Kugellager 25 angeordnet ist. Im Lauf- ring dieses Kugellagers ist die Achse 5 des Rotors herausnehmbar angeordnet, so dass der Rotor aus dem Gefäss 21 herausgehoben wer den kann.
Im Boden 22 des Gefässes 21 ist eine Durchbrechung 26 vorgesehen, an welche ein Auslauf 27 angeschlossen ist. Mit 28 ist ein an der Unterseite des Rotors 4 konzentrisch zur Rotorachse angeordneter, nach unten ra gender Schatzring bezeichnet, welcher den Zutritt von Flüssigkeit zum Kugellager 25 verhindert.
Die aus den Siebkörben gegen die Innen wand des Auffanggefässes 21 geschleuderte Flüssigkeit kann durch den Auslauf 27 un gehindert abfliessen. An der Unterseite und am Umfang des Rotorbodens 4 sind vier Räumschaufeln 29 angeordnet, welche im Be trieb der Zentrifuge das an die Innenwand des Gefässes 21 geschleuderte und nach unten auf den Gefässboden abfliessende Gut gegen die Gefässwand hin befördern und schliess lich gegen den Auslauf abdrängen.
Auf dem obern Rand des Gefässes 21 ist ein Spritzer fangring 30 abnehmbar aufgesetzt, welcher auf der Höhe der obern Ränder der Sieb körbe im Zwischenraum zwischen Gefäss 21 und Rotor eine Sammelrinne 31 trägt, von welcher allfällige gegen den Ring 30 geschleu derte Spritzer aufgefangen werden können. Dadurch wird verhindert, dass ungesiebte Flüssigkeit zu der gesiebten Flüssigkeit ge langen kann.
Die zu reinigende Flüssigkeit wird wäh rend des Betriebes der Zentrifuge in der Mitte der Siebe eingegossen. Die Unreinigkeiten werden durch die Siebkörbe 9, 8 und 7 stu fenweise zurückgehalten. Dank der gröberen Vorschaltsiebe wird ein Verstopfen des feinen Siebes 16 erheblich verzögert. Die Siebe müs sen daher weniger häufig gereinigt werden. Ein Reinigen des äussersten Siebes erübrigt sich, da bei diesem lediglich die Gaze oder der Seidenstoff 16 gegen einen neuen ausge wechselt wird. Bei der Reinigung werden zu erst ' die Siebe, und dann der Rotor heraus gehoben und die Teile einzeln gereinigt.
Nach dem Auswaschen des Behälters 21 können Rotor und Siebe wieder eingesetzt werden, womit die Zentrifuge wieder betriebsbereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Siebzentrifuge mit einem rotierenden, von einem Elektromotor angetriebenen Siebkorb, welcher von einem Auffanggefäss mit Auslauf umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen von einem Elektromotor direkt ange triebenen Rotor mit Siebkorbhalter aufweist, in welchem verschieden feine, konzentrisch zur Rotorachse ineinandergestellte Siebkörbe aus wechselbar angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1.Siebzentrifuge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den mit Sieb korbhaltern versehenen Rotor drei verschie den feine Siebkörbe sowohl einzeln als auch gemeinsam heraushebbar eingesetzt sind, und dass das äusserste Sieb durch einen als Fein sieb verwendbaren, mit Textilstoff auswechsel bar bespannten Korb gebildet ist. 2.Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der mit Textilstoff bespannte Korb zwei durch senkrechte Streben miteinander verbundene Ringe aufweist, von welchen der untere Ring innenseitig mit einem Falz ver sehen ist, in welchen ein Spannring -unter Zwischenklemmung des über diesen gespann ten Textilstoffes eingepresst ist, und dass der Textilstoff vom Spannring nach oben ge führt, um den obern Korbring herumgeschla gen und aussen an den Korbstreben befestigt ist. 3.Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere und der grobe Siebkorb je durch einen gelochten Blechzylin der, der oben und unten aussenseitig je mit einem Ring versehen ist, gebildet sind, wobei die Ringe des mittleren Siebes an den Ringen des äussern Siebes und die Ringe des innern Siebes am mittleren Sieb geführt sind. 4.Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Rotor mit den Siebkorbhaltern -umgebende Gefäss mittels eines Tragringes auf der Verschalung des Motors befestigt ist, und dass das Gefäss ein in der Mitte seines Bodens eingesetztes Ku gellager aufweist, welches von der auf die Motorwelle kraftschlüssig aufgesteckten Rotor achse durchsetzt ist. 5.Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass oben auf den Rand des den Rotor umgebenden Gefässes ein Spritzerfang- ring abnehmbar aufgesetzt ist, welcher eine mit den Oberkanten der Siebkörbe bündige, im Zwischenraum zwischen Gefäss und Rotor befindliche Sammelrinne trägt. 6.Siebzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass unten am Rotorboden Räumschaufeln angebracht sind, zum Zwecke, die von der Gefässwand herab auf den Ge fässboden laufende gesiebte Flüssigkeit gegen die Gefässwand zu und schliesslich in den Auslauf des Gefässes zu befördern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH298602T | 1952-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH298602A true CH298602A (de) | 1954-05-15 |
Family
ID=4490011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298602D CH298602A (de) | 1952-02-06 | 1952-02-06 | Siebzentrifuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH298602A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3511373A (en) * | 1967-05-22 | 1970-05-12 | Sweco Inc | Diverse screens with cleaning and distribution means |
-
1952
- 1952-02-06 CH CH298602D patent/CH298602A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3511373A (en) * | 1967-05-22 | 1970-05-12 | Sweco Inc | Diverse screens with cleaning and distribution means |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2063516C3 (de) | Trommelsiebvorrichtung fur Faserstoff suspen sionen | |
| DE1152992B (de) | Vorrichtung zum Reinigen eines zylindrischen Siebes | |
| DE2413949A1 (de) | Trommelsiebvorrichtung fuer faserstoffsuspensionen | |
| DE1411283A1 (de) | Siebanordnung in zylindrischen Behaeltern fuer Zellstoffbrei | |
| DE1915561C3 (de) | Rotierende Filtertrommel zur Konzentration verdünnter Fasersuspensionen | |
| EP0672459A1 (de) | Filterzentrifuge | |
| DE526278C (de) | Vorrichtung zum Loesen von festen Stoffen | |
| CH298602A (de) | Siebzentrifuge. | |
| DE3342689A1 (de) | Filtervorrichtung zum entfernen von verunreinigungen aus fluessigkeiten, insbesondere aus dispersionsfarben | |
| WO1992011946A1 (de) | Entfettungsvorrichtung für massenteile | |
| DE599616C (de) | Knotenfaenger mit senkrechter Achse, insbesondere fuer die Papier- und Zellstoffindustrie | |
| DE1757953C3 (de) | Rührwerksmühle | |
| DE507587C (de) | Knotenfaenger | |
| DE529142C (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren und Filtrieren von Saatgut | |
| AT17429B (de) | Kreisender Läuterbottich. | |
| DE969241C (de) | Schneckenschleuder zum Trennen einer festen und zweier fluessiger Komponenten von Suspensionen | |
| DE503269C (de) | Knotenfaenger | |
| AT91662B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Trinkkaffee bzw. Extrakt. | |
| DE741031C (de) | Schleuder zum Entwaessern von Schlaemmen, insbesondere von Feinkohle | |
| AT151169B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Abscheidung von in einer Flüssigkeit enthaltenen Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes. | |
| DE463806C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Stoffen, die in zaehfaseriger Stuetzsubstanz (Bindegewebe) eingebettet sind | |
| DE1432902B1 (de) | Zentrifuge | |
| DE576209C (de) | Kontinuierlicher Extraktionsapparat | |
| DE189825C (de) | ||
| DE820273C (de) | Spuelkorb zum Reinigen feinmechanischer Teile |