CH298647A - Verfahren und Einrichtung zum Schalten von Hochspannungs-Gleichstromkreisen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Schalten von Hochspannungs-Gleichstromkreisen.Info
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- H01H33/59—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zum Schalten von Hochspannungs-Gleichstromkreisen. Es ist bekannt., dass in Gleichstromkreisen mit Induktivitäten beim Abschalten hohe Absehaltspannungen entstehen können. Diese lassen sich dadurch vermeiden, dass parallel zu den Induktivitäten bzw. parallel zu dem abzuschaltenden, die Induktivitäten enthaltenden Teil des Gleichstromkreises, kurz vor dem Öffnen des Schalters ein Stromweg geschlossen wird, über den sich die in den In- duktivitäten aufgespeicherte Energie entladen kann. Es ist beispielsweise vorgeschlagen worden, kurz vor dem Öffnen eines Gleichstromschalters durch einen Hilfsschalter Trockengleichrichter derart zu der abzuschaltenden Induktivität parallel zu schalten, dass beim Umkehren der Spannung an der Induktivität ein Strom durch den Gleichrichter fliessen kann. In Gleichstromkreisen sehr hoher Leistung, beispielsweise in Energieübertragungs- anlagen mit hochgespanntem Gleichstrom, würde ein solcher Gleichrichter sehr teuer ,-erden. Wollte man den abzuschaltenden Gleichstromkreis unmittelbar kurzschliessen, so würde der abzuschaltende Strom schnell ansteigen und den Schaltvorgang dadurch erheblich erschweren. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren und eine Einrichtung zum Schalten von Hochspannungs-Gleichstrom- kreisen und bezweckt, diese Schwierigkeiten zu vermeiden. Das Verfahren ist dadurch ge- kennzeiehnet, dass vor der Öffnung des Stromkreises zunächst ein Widerstand mit dem ab- zuschaltenden Teil des Stromkreises in Reihe geschaltet wird, worauf der abzuschaltende Stromkreisteil kurzgeschlossen und schliesslich der Stromkreis ganz unterbrochen wird. Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens weist erfindungsgemäss einen in Reihe mit dem abzuschaltenden. Stromkreisteil, im normalen Betriebszttstandüberbrückten,:Strom- begrenzungswiderstand und einen parallel zu dem abzuschaltenden Stromkreisteil, während des normalen Betriebszustandes geöffneten hberbrückitngsschalter auf. Zur weiteren Erleichterung der Stromunterbrechung kann parallel zur Unterbrechungsstelle oder parallel zum Stromverbraucher ein Kondensator angeordnet werden. Der Schalter kann dann praktisch ohne Spannungsdifferenz zwischen den sich gerade öffnenden Kontakten schalten. Der Widerstand kann in mehreren Stufen durch Öffnen von Überbrückungsschaltern eingeschaltet oder auch kontinuierlich durch Bewegen eines Kontaktes längs -einer Widerstandsbahn, oder durch Bewegen einer Elektrode in einer Widerstandsflüssigkeit eingeschaltet werden. In Fig. 1 ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Schaltung mit einem dreistufigen Vorschaltwiderstand dargestellt. Der abzuschaltende Belastungskreis besteht aus einem Widerstand R und einer Induktivität L, die zur Hälfte dem Wider- stand vorgeschaltet angenommen ist. Beim Abschalten werden zunächst die Schalter 1 <Desc/Clms Page number 2> und 2 gleichzeitig oder kurz nacheinander geöffnet. Jeder Schalter braucht dann nur die halbe Netzspannung zu sperren. Die Sperrspannung an den Schalterkontakten steigt von Null allmählich an, da der zum Widerstand 'parallel liegende Kondensator plötzliche Spannungsänderungen nicht zulässt. Der während des Schaltvorganges mit dem Stromkreis in Reihe geschaltete Widerstand wird mit Vorteil so bemessen, dass auch bei talmittelbar kurzgeschlossenen Verbrauchern die speisende Stromquelle nur mit einem Strom belastet wird, der dem normalen Belastungsstrom entspricht. oder doch wenigstens diesen Belastungsstrom nicht unzulässig überschreitet. Als Reihenwiderstand zur Strombegrenzung dient zweckmässig entweder ein rein Ohmscher Widerstand oder die Parallelschaltung eines Ohmsehen Widerstandes mit einer Kapazität. Nach Öffnen der Schalter 1 und 2 wird der Schalter 3 geschlossen. Wenn, wie in der Zeichnung angegeben, die beiden Widerstände, die durch die Schalter 1 und 2 eingeschaltet werden, zusammen ebenso gross sind wie der Belastungswiderstand R, so kann der vom Netz über den kurzschliessenden Schalter 3 fliessende Strom nicht höher werden als der Strom vor dem Schliessen des Schalters 3. Dieser Strom kann durch Öffnen eines weiteren Schalters 4 noch herabgesetzt werden. Es ist als Beispiel angenommen, dass der Widerstand Parallel zum Schalter 4 halb so gross wie der Belastungs- widerstand R ist. Nach dem Öffnen der drei Schalter 1, 2 und 4 kann der Hauptschalter 5 gefahrlos ausgeschaltet werden. Der ziun Stromverbraucher parallel geschaltete Kon- clensator 6 ist. auf volle Netzspannung aufgeladen und entlädt. sich nach Öffnen des Schalters 5 über den Belastungswiderstand R und den Kurzschlusssehalter 3 so langsam, dass in- zwischen die volle Sperrfähigkeit des Schalters 5 eingetreten ist. Zweckmässig wird vor den Schalter 3 eine kleine Induktivität 8 geschaltet, damit umzulässig grosse Stromstösse beim Einschalten des Schalters 3 vermieden werden. Ferner wird zweckmässig auch noch dem Kondensator 6 eine Impedanz, nämlich ein kleiner -#Viderstand 7 oder eine kleine Induktivität vorgeschaltet, -um beim Einschalten den Ladestromstoss zu begrenzen. In Fig. 2 ist eilte Schaltung dargestellt, die sich von der Schaltung nach Fig. 1 dadurch unterscheidet, dass der Vorwiderstand nicht stufenweise, sondern kontinuierlich in den Gleichstromkreis eingeschaltet wird. Der Schaltvorgang beginnt damit, dass sich der Gleitkontakt über den ersten Teil des Reihenwiderstandes bewegt. Proportional dem \Vege möge dabei infolge entsprechender Bemessung dieses Widerstandes sein vorgeschalteter Anteil zunehmen. Sobald dieser @Anteil den Wert. R des kleinsten betriebsmässig vorkommenden Belastungswiderstandes des abzuschaltenden Gleichstromkreises erreicht hat, wird der Schalter 3 geschlossen. Der Gleitkontakt läuft dann weiter, erhöht den Reihenwiderstand, lind zwar vorteilhaft bei entsprechender Bemessung desselben so, dass er schneller als vorher weiter ansteigt, und unterbricht schliesslich den Stromkreis vollständig. Nach dem Schliessen des Schalters 3 sind die Strom- änderLing im Schaltwiderstand und die auftretende Spannung vom äussern Belastungsstromkreis unabhängig. Beim Einschaltvorgang kann der die Induktivität bzw. den Belastungskreis überbrückende Schalter, das heisst. der Schalter 3 in den Fig. 1. und 2, schon vor Beginn des Einschaltens geöffnet werden. Er kann aber auch in der gleichen Reihenfolge wie beim Ausschalten erst dann geöffnet werden, wenn schon ein Teil des Vorwiderstandes überbrückt ist. Die Aufeinanderfolge der Schaltbewegungen kann mechanisch durch einen gemeinsamen Antrieb bewirkt. werden, man kann aber auch bei einer Anordnung nach Fig. 2 den Schalter 3 dann einschalten, wenn die Augenblickswerte der Spannungen an den Klemmen a und h des Schalters 3 gleich geworden sind, was je nach der abzuschaltenden Stromstärke bei verschiedenen Werten des vorgeschalteten Widerstandes der Fall ist. Man kann dazu dem Schalter 3 einen Antrieb geben, der elektrisch in Abhängigkeit von der Spannung am Schalter ausgelöst wird. Die <Desc/Clms Page number 3> Widerstände der Schaltung nach Fig. 2 werden zweckmässig so abgestuft, dass der Widerstand sich im ersten Teil der Gleitbahn proportional mit dem Weg ändert, dass dagegen von dem Widerstandswert an, der dem kleinsten Belasttmgswiderstand entspricht, der Widerstand so schnell hohe Werte annimmt, wie dies mit Rücksicht auf die vor dem Schalter in der speisenden Leitung liegenden Induk- tivitäten zulässig ist. Man kann damit. errei- ehen, dass selbst bei dem grössten abzuschaltenden Strom die Netzspannung nur um ein ganz bestimmtes Mass überschritten wird. Dem den Verbraucherkreis kurzschliessenden Schalter kann zweckmässig ein Ohmscher Widerstand vorgeschaltet werden, um den über die Kurzschlussstelle fliessenden Strom in seiner Dauer zu beschränken und thermische Schäden an der Kurzschlussstelle möglichst klein zu halten. In diesem Vorwider- stand wird dann die magnetische Energie der Induktivitäten vernichtet, die sich in dem abzuschaltenden Teil der Gleichstromleitung befinden. Um die Energie dieser Induktivitäten möglichst schnell zu vernichten und gleichzeitig Überspannungen zu vermeiden, kann der Widerstand, der dem Kurzschlussschalter vorgeschaltet ist, kontinuierlich verändert werden, insbesondere derart, dass die Spannung an ihm während .der Geit bis zur vollständigen Unterbrechung des Kurzschlussstromes mindestens annähernd konstant und höchstens gleich der zulässigen Gleichspannung ist. Man erhält dann eine Schaltung, bei der der abzuschaltende Teil der Gleichstromleitung nicht wie bei den Schaltungen der Fig. 1 und 2 unmittelbar kurzgeschlossen wird, bei der vielmehr nicht nur in Reihe mit dem abzuschaltenden Gleichstromkreis, sondern auch parallel dazu ein veränderlicher Widerstand liegt. Liegt der Gleichstromschalter nicht am Anfang der Gleichstromleitung und sind dementsprechend .auch vor ihm noch nennens- wexte Induktivitäten vorhanden, so ist die Geschwindigkeit der Widerstandszunahme im Schalter durch die zulässige Überspannung vor dem Schalter begrenzt. Um den abzuschal- tenden Stromkreisteil möglichst schnell abtrennen zu können, ist es vorteilhaft, vor dem Schalter einen Parallelwiderstand vorzusehen, dessen Wert während des Schaltvorganges zunächst allmählich abnimmt und dann wieder bis auf praktisch unendlich zunimmt. Dies führt zu einer Schaltung; beider sowohl vor dem Hauptschalter als auch hinter dem Hauptschalter und zwischen dem Hauptschalter und dem abzuschaltenden Belastungsstromkreis veränderliche Widerstände liegen: In Fig. 3 ist eine Schaltung dargestellt, die in der vorstehend beschriebenen Form von den Schaltungen der Fig. 1 und 2 abweicht bzw. diese durch Parallelwiderstände ergänzt. Es ist angenommen, dass zwischen dem Stromerzeuger 10 und dem Verbraucher 11 Induktivitäten liegen, von denen die In- duktivitäten 12, 13 hinter der Schaltstelle, die Induktivitäten 14, 15 dagegen vor der Schaltstelle liegen. Die Schalteinrichtung besteht im wesentlichen aus drei veränderlichen Widerständen 16, 17 und 18 mit zugehörigen Schaltbrücken 19 und 20. In eingeschaltetem Zustand befinden sich die beiden Schaltbrük- ken 19 und 20 in der Stellung E am untern Ende des Widerstandes 16. Dieser Widerstand ist dabei vollständig überbrückt. Der Parallelstromkreis zum Verbraucher ist ausgeschaltet und ebenso der Parallelstromkreis vor der Schalteinrichtung wegen des dem Parallelwiderstand 17 vorgeschalteten Kon- densators 21. Beim Ausschalten werden die beiden Schaltbrücken 19 und 20 derart bewegt, dass der Widerstand 16 nach und nach eingeschaltet wird. Nach dem Einschalten eines bestimmten Teils des Widerstandes 1ä wird ein Teil des Widerstandes 18 eingeschaltet bzw. zu dem Verbraucher 11 und den beiden Induktivitäten 12 und 13 parallelgeschaltet. Etwas später wird auch über einen Teil des Widerstandes 17 der Parallelstromkreis vor der Schalteinrichtung geschlossen. Mit weiter fortschreitender Bewegung der Schaltbrücken 19 und 20 wird der .abzuschaltende Gleichstromkreis vollständig kurzgeschlossen, und etwas später wird auch der Widerstand 17 vor der Schalteinrichtung <Desc/Clms Page number 4> kurzgeschlossen, so dass in diesem Parallel- stromkreis nur noch der Vorwiderstand 22 eingeschaltet bleibt. Mit weiter zunehmender EI inschaltiuig des Vorwiderstandes 16 werden die Widerstände in den beiden Parallelstromkreisen wiederLim erhöht. Am Ende des Schaltvorganges befinden sieh die Schaltbrücken 19 und 20 in der Ausschaltstellung -4. Nach vollständiger Einschaltung des Widerstandes 16 ist der Stromkreis über den Kondensator 23 vollständig unterbrochen. Die entsprechend der Schaltung der Fig. 3 vorgesehenen Reihen- Lind, Parallelwiderstände werden bei gegebenen Induktivitäten im Gleichstromkreis so bemessen, dass hinsichtlich der auftretenden Überspannungen, der in den Widerständen entstehenden Wärme und der Zeit bis zur vollständigen Abtrennung des Stromverbrauchers ein Optimum erreicht wird. Wie -bereits für die Schaltungen der Fig. 1 und 2 erwähnt, ist das Verfahren zur Veränderung der Widerstände an sich beliebig. Es können Gleit-, Rollen- oder Wälz- kontakte mit entsprechend abgestuften Widerständen verwendet werden. Zweckmässig wird die Schaltung so gewählt, dass sowohl im eingeschalteten als auch im ausgeschalteten Zustand die Widerstände abgetrennt sind, damit keine Dauerverluste in ihnen entstehen können. Für die Bemessung und Anordnung der Widerstände kann als Richtschnur das Bestreben gelten, dass die magnetische Energie der im Gleichstromkreis vorhandenen Induk- tivitäten im Parallelwiderstand vernichtet wird, ohne da.ss eine nennenswerte Vergrösserung der Strombelastung der Gleichstromquelle oder eine schädliche Überspannung auftreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: .I. Verfahren zum Sehalten eines Hoch- spannungs-Gleichstromkreises, dadurch gekennzeichnet, dass vor der öffnung des Stromkreises zunächst ein Widerstand mit dem abzuschaltenden Stromkreisteil in Reihe geschaltet, darauf der abzuschaltende Stromkreisteil kurzgeschlossen und schliesslich der Stromkreis ganz unterbrochen wird. Il.Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem abzuschaltenden Stromkreisteil ein während des normalen Betriebszustandes überbrückter Strom- begrenzungswidersta.nd und parallel zti dem abzuschaltenden Stromkreisteil ein während des normalen Betriebszustandes geöffneter Überbrückungsschalter vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Kurzschliessung des abzuschaltenden Stromkreises ein weiterer Strombegrenzungswiderstand damit in Reihe geschaltet wird, bevor der Stromkreis endgültig unterbrochen wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschaltvorgang zuerst. der Überbrückungsschalter --e- öffnet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschaltvorgang zunächst ein Teil des Vorwidersta.n- des überbrückt und dann der überbrückungs- schalter geöffnet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzsehluss vor dem Ende des Ausschaltvorganges über einen veränderbaren Vorwiderstand wieder aufgehoben wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach Vorschaltung eines Teils des Reihenwiderstandes die aus diesem, der Unterbrechungsstelle und dem abzuschaltenden Stromkreisteile bestehende Reihenschaltung während des weiteren Ausschaltvorganges vorübergehend durch einen veränderbaren Parallelwiderstand überbrückt wird, der zunächst. vermindert und dann wieder erhöht wird. 6.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strombe- grenzungswiderstand so gross ist, dass die Höhe des bei geschlossenem überbrüekiings- schalter fliessenden Stromes geringer ist. als der für den von ihm durchflossenen Stromkreisteil zulässige Höchstwert. <Desc/Clms Page number 5> 7. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung der Stromunterbrechung ein Kondensator vorgesehen ist, der ;einen- Teil des zu unterbrechenden Stromkreises überbrückt. B.Einrichtung nach Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass .der Kondensator parallel zur Unterbrechungsstelle liegt. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator parallel zli dem abzuschaltenden Stromkreis- teile liegt. 10.Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kondensator eine den Ladestrom begrenzende Impedanz vorgeschaltet ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strombe- grenzungawiderstand ein rein Ohmacher Widerstand ist. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strombe- grenzungswiderstand aus einer ParalleIschal- tung eines Ohmschen Widerstandes und einer Kapazität besteht. 13.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strombe- grenzungswiderstand ebenso gross ist wie der Belastungswiderstand des abzuschaltenden Stromkreisteils. 14. Einrichtung nach Patentanspi-ich II, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Über- brückungsschalter eine Induktivität in Reihe geschaltet ist. 15.Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Mittel zur selbsttätigen Steuerung des Überbrückungsschalters in Abhängigkeit von der Spannung an seinen Klemmen. 16. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Stroinbe- grenzungswiderstand derart kontinuierlich veränderbar ist, dass er zunächst proportional mit dem Wege seines Verstellgliedes zunimmt, bis er den Wert des kleinsten Belastungswiderstandes erreicht hat, und:danach schneller als vorher weiter ansteigt. 17. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass dem -Gberbrük- kungsschalter ein Ohmscher Widerstand vorgeschaltet ist. 18. Einrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgeschaltete Widerstand kontinuierlich veränderbar ist. 19.Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand und seine Steuerung für einen solchen Verlauf der Widerstandsänderung ausgelegt sind, dass die Spannung am Widerstand während der Zeit bis zurr vollständigen Unterbrechung des Kurzschlussstromes mindestens angenähert konstant und höchstens gleich der zulässigen Gleichspannung ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298647D CH298647A (de) | 1943-08-11 | 1944-08-08 | Verfahren und Einrichtung zum Schalten von Hochspannungs-Gleichstromkreisen. |
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| CH (1) | CH298647A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2094189A1 (de) * | 1970-06-11 | 1972-02-04 | Hughes Aircraft Co |
-
1944
- 1944-08-08 CH CH298647D patent/CH298647A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2094189A1 (de) * | 1970-06-11 | 1972-02-04 | Hughes Aircraft Co |
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