CH298686A - Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Ultraviolettstrahlung. - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Ultraviolettstrahlung.

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CH298686A
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Co Hanovia Chemi Manufacturing
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Hanovia Chemical & Manufacturi
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    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
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    • A61L2/08Radiation
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23B2/53Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating with ultraviolet light
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Description


  
 



  Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit   Ultraviolettstrahlung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Ultraviolettstrahlung, beispielsweise auf eine Vorrichtung zum Sterilisieren von Flüs  sigkeiten,    wie Wasser, Fruchtsäften und dergleichen.



   Die Sterilisierung von Flüssigkeiten durch Anwendung von ultravioletten Strahlen hat viele praktische Vorteile gegenüber andern dafür bekannten Verfahren. Hierzu gehört die absolute Reinheit, die in der   Getränke- und    Nahrungsmittelindustrie eingehalten werden kann, ohne dass der Geschmack der Flüssigkeit beeinflusst wird. Es wird der Flüssigkeit nichts zugesetzt, was ihre chemische Zusammensetzung verändern würde, ausserdem lässt sich je nach der Geschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit an der Strahlungsquelle vorbeiströmt, jeder gewünschte   Sterilisierungsgrad    erreichen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist ein rohrförmiges Mantelgefäss auf mit   Zu- und      Ableitnngsstutzen    und einem in diesem koaxial angeordneten Innenrohr aus ultraviolettdurchlässigem Werkstoff, welches eine Entladungslampe enthält und mit einer Vorrichtung zur Reinigung der Aussenfläche des Innenrohres, welche an einer drehbaren Welle befestigt ist, die von aussen betätigt werden kann.   



   Nachfolgend wird an li Hand der Zeichnung    ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In dieser bedeutet:
Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1.



   In Fig. 1 ist mit 1 ein rohrförmiges Mantelgefäss bezeichnet, welches zweckmässig aus rostfreiem   Staill    gefertigt ist und in der Nähe seines einen Endes mit dem Einlassstutzen 2 zur Zuführung der Behandlungsflüssigkeit, und in der Nähe seines andern Endes mit dem Auslassstutzen 3 zum Abführen der behandelten Flüssigkeit ausgerüstet ist.



     Koaxial    zum Mantelrohr 1 ist ein Innenrohr 4 angeordnet, das aus ultraviolettdurchlässigem Werkstoff hergestellt ist, wie ge  schmolzenem    Quarzglas oder irgendeinem für diesen Verwendungszweck bekannten ultraviolettdurchlässigen   Kunstharz.    Dieses Innenrohr wird an seinem offenen Ende 5 von der Platte 6 gehalten, die mittels der Schrauben 7 an dem Aussenflansch 8 befestigt ist, welcher am Ende des Mantelrohres 1 befestigt ist. Die Platte 6 ist zur Aufnahme des offenen Endes des Innenrohres 4 bei 9 zylindrisch durchbohrt. Die Wandung dieser Bohrung ist bei 10 ringförmig ausgenommen. In dieser Ausnehmung sind die Dichtungsringe 11 angebracht, welche in der aus der Zeichnung erkennbaren Weise vermittels der Stopfbuchse 12 als Abdichtung für das Rohr 4 wirken.

   Die Stopfbuchse 12 hält die Dichtungsscheibe 13 auf dem Ende des Innenrohres. Zwischen dem Flansch 8 und der Verschlussplatte 6 ist eine Dichtung  14 vorgesehen, um diese beiden Flächen flüssigkeitsdicht zu verbinden.



   Das geschlossene Ende 16 des   lichtdnrch-    lässigen Innenrohres 4 trägt eine geschlitzte metallene   lilemmuffe    17 und einen Sockelteil 18 mit einer Filzscheibe 19. Zwischen den Enden der durch die Schlitze gebildeten Zungen der Muffe 17 und dem Rohr 4 ist eine Polsterung 20 aus Glaswolle angebracht. Diese gesamte Anordnung ist mittels des   I(lemmrin-    ges 21 an dem Rohr befestigt.



   Das Innenrohr 4 und die geschlitzte   Bleimuffe    sind am Mantelgefäss 1 mittels der drehbaren Welle 22 befestigt, welche durch eine zentrische Bohrung 23 der Wand 24 geführt ist, die das Rohrende abschliesst. Zur Abdichtung der Wellendurchführung dienen die Dichtungsringe 25. Das Innenende der Welle 22 befindet sich im Sockelteil 18 der Muffe und ist in diesem frei drehbar, wobei eine   Axialbewegung    gegen den Sockelteil mittels Schraube 16 und Ringnut 27 verhindert wird. Von Zeit zu Zeit müssen Ablagerungen der   Behandlnngsflüssigkeit    von der Aussenfläche des Innenrohres 4 entfernt werden, da sonst die Intensität der auf das Behandlungsgut fallenden Strahlung wesentlich verringert würde. Diese Abscheidungen werden durch eine Abwischvorrichtung entfernt, die von   Hand    betätigt werden kann.

   Sie besteht aus dem Arm 28, welcher   auf    der Welle 22 so befestigt ist, dass er mit dieser gemeinsam gedreht werden kann. Dieser Arm ist mittels des Bolzens 29 drehbar mit dem Rohrstück 30 verbunden, welches den aus Filz oder ähnlichem Werkstoff bestehenden Wischer 31 trägt. Das Rohrstück ist in der Nähe seiner beiden Enden an   Klemmbändern    32 befestigt. Diese   Elemm-    bänder werden mittels der Befestigungsschraube 33 und der. Feder 34 derart unter Spannung am Rohr anliegend gehalten, dass der Wischer 31 leicht gegen das Rohr gepresst wird und trotzdem die   Klemmbänder    gegen das Rohr leicht verdrehbar sind.



   Es ist wichtig, dass der Drehzapfen 29 nicht in der Mitte zwischen den beiden Klemmbändern, sondern näher an dem einen von beiden angeordnet ist. Hierdurch ist es   möglich,    das Rohr besser durch den Wischer zu reinigen, und zwar deshalb, weil das den Wischer tragende Rohrstück aus seiner achsenparalle ]en Lage zum Rohr verschoben wird, wenn es zunächst in der einen und dann in entgegengesetzter Richtung um das Rohr gedreht wird, da das vom Drehzapfen weiter entfernt angeordnete Klemmband nachsehleift und sich dadurch der Wischer teilweise um den Drehzapfen dreht, wenn er über die Aussenfläche des Innenrohres geführt wird.



   Nachdem das Innenrohr in den Mantel eingepasst ist, das heisst nachdem man das geschlossene Ende des Innenrohres mit der   Wischvorrichtung      und    der Welle in das Mantelrohr eingesteckt und bis an das Endstück 24 herangeschoben hat, wird eine rohrförmige Ultraviolettlampe 40 in das Innenrohr eingeschoben   und    in diesem durch geeignete Halterungsvorrichtungen axial befestigt, z. B. durch die Klammerhalterung 41. Diese Ultraviolettlampe 40 enthält die üblichen Elektroden, ein ionisierbares Medium, z. B. Quecksilber, sowie ein Zündgas im Innern eines Kolbens aus ultraviolettdurchlässigem Werkstoff, z. B. geschmolzenem Quarz. Derartige Anord  zungen    sind bekannt, so dass sich hier eine weitere Beschreibung derselben erübrigt.

   Die   Stromznführungsdrähte    47 der Lampe können mit einem   Klemmenblock    42 verbunden werden, der aus Isoliermaterial besteht und im domförmigen Deckelteil 43 angeordnet ist, der seinerseits in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise mit dem Aussenrand der Verschlussplatte 6 verbunden sein kann. Der Deckelteil 43 ist mit der   Öffnung    48 zur Durchführung des Kabels 49 von der Stromquelle an den Klemmenblock 42 versehen. Das Lampenende kann mit einer Schutzkappe 44 versehen sein, die aus schwer schmelzendem Werkstoff besteht.



   Das Innenrohr 4 schützt die Lampe vor plötzlichen Temperaturänderungen der Be  handlungsflüssigkeit,    welche die ringförmige Kammer zwischen der Aussenfläche des Innenrohres und der Innenfläche des Mantelgefässes durchströmt. Bei direktem   Kontakt    zwischen Flüssigkeit und Lampenkolben wür  den die Metalldämpfe im Innern des Kolbens kondensiert und dadurch die Leistung der Lampe sinken. Um festzustellen, ob die Lampe zufriedenstellend arbeitet, kann in der Wandung des Mantelrohres ein Fenster 45 vorgesehen sein, ferner kann man einen Ablassstöpsel 46 zur Entleerung der   BesÜahhmgskam-    mer anbringen. Dieser Stöpsel kann auch zur Einleitung eines Gases benutzt werden, um die Flüssigkeit nach Wunsch während der Bestrahlung zu belüften.



   Die vorstehend beschriebene Vorrichtung zum Bestrahlen von   Plüssigkeiten    ist einfach und zweckentsprechend gebaut. Mit ihr lässt sich   Ultraviolettstrahlung    für Sterilisationszwecke erzeugen,   und    die Lampe lässt sich leicht auswechseln, ohne dass die andern Teile der Vorrichtung gestört würden. Wenn es notwendig ist, die gesamte Vorrichtung vollständig zu reinigen, kann das Innenrohr mit der   Wischvorrichtlmg    als Ganzes aus dem Mantelrohr herausgenommen werden, wodurch sich Zerlegung   und    ansehliessender Zusammenbau der Vorrichtung erheblich vereinfachen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit ultravioletter Strahlung, welche ein rohrförmiges Mantelgefäss aufweist mit Zuund Ableitungsstutzen und einem in diesem koaxial angeordneten Innenrohr aus ultraviolettdurchlässigem Werkstoff, welches eine Entladungslampe enthält, und mit einer Vorrichtung zur Reinigung der Aussenfläche des Innenrohres, welche an einer drehbaren Welle befestigt ist, die von aussen betätigt werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1 Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelgefäss mit an gegenüberliegenden Enden angebrachten Zu- und Ableitungsstutzen versehen ist und die Reinigungsvorrichtung drehbar auf das Innenrohr aufgesetzt ist, und die koaxial im Mantelgefäss angeordnete Betätigungswelle sich nach aussen erstreckt, welch letztgenannte über einem an ihr befestigten Arm einen Wi- scher trägt, der, durch Drehgelenk mit ihm verbunden, an seinen beiden Enden mit je einem um das Innenrohr herumgeführten Klemmband verbunden ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Mantelgefäss beidseitig abschliessenden Wände durchbohrt sind, während das einseitig offene Innenrohr mit seinem offenen Ende in der Durchbohrung der einen Abschlusswand gehaltert ist, während in der Durchbohrung der andern Abschlusswand die Betätigungswelle gelagert ist und das Innenrohr und die Welle flüssigkeitsdicht durch die entsprechenden Durchbohrungen geführt sind.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelgefäss aus einem Metallrohr und das Innenrohr aus einem Quarzrohr besteht, welch letzteres an seinem einen Ende eine durch einen Klemm- ring an ihr befestigte Sockelanordnung trägt, in welcher die Betätigungswelle drehbar gelagert ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche eine axiale Verschiebung der Betätigungswelle gegenüber dem Sockel verhindern.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass auf ¯ dem einen Ende des Innenrohres der Sockelteil mittels einer axial geschlitzten zylindrischen Muffe und eines Klemmringes befestigt ist und das Drehgeleiik am Wischer gegenüber dessen axialer Mitte versetzt angeordnet ist.
CH298686D 1952-02-07 1952-02-07 Vorrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Ultraviolettstrahlung. CH298686A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1999001381A1 (de) * 1997-07-03 1999-01-14 August Schmid-Stiftung Zürich Entkeimungsgerät für ein medium, vorzugsweise für wasser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999001381A1 (de) * 1997-07-03 1999-01-14 August Schmid-Stiftung Zürich Entkeimungsgerät für ein medium, vorzugsweise für wasser
US6402964B1 (en) 1997-07-03 2002-06-11 August Schmid-Stiftung Zurich Sterilizing device for a medium, preferably water

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