CH298913A - Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern. - Google Patents
Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern.Info
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
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Description
Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern, welche mit Hilfe eines Bewe gungsbildwerfers als bewegliche Bilder proji ziert werden können.
Bekantlich werden solche Reihenbilder in der Weise aufgenommen bzw. wiedergegeben, class man sowohl bei der Aufnahme als bei der Projektion je ein Bild aufnimmt bzw. projiziert, dann das Bildfenster durch irgend welche Mittel abblendet, während dieser Ab blendung das belichtete Filmfeld bzw. das projizierte Bild durch eine unbelichtete Fläche bzw. das nächstfolgende Bild ersetzt, und eine neue Aufnahme bzw. Projektion vornimmt usw.
Durch Wiederholung dieses Vorganges, z. B. viei-Llndzwanzigmal in der Sektcode, er hält man den Eindruck der Bewegung. Es werden aber die Sehnerven der Zuschauer durch die regelmässig eintretenden Dunkel pausen ungünstig beeinflusst, und es treten bald Ermüdungserscheinungen hervor.
Statt vierundzwanzig Bilder . in der Se kunde, hat man es versucht, die Helligkeit der Projektion durch Verdoppelung dieser Zahl zuu ermöglichen und ist auf achtundvierzig Bil der pro Sekunde übergegangen, z. B. indem jedes Teilbild einer Vierundzwanziger-Reihe zweimal auf den Bildschirm geworfen wurde. In bezug auf die Ermüdung der Zuschauer bietet aber diese Massnahme keinen Vorteil, 0 weil sie die Zahl der Dunkelpausen nur ver doppelt aber nicht vermeidet.
Um diese letzteren auszuschalten und die Helligkeit der Projektion gleichzeitig noch mehr zu erhöhen, sieht die vorliegende Erfin dung vor, dass die einzelnen aufgenommenen Bilder auf mindestens einem Bildträger der art verteilt und bei deren Wiedergabe unter Bewahrung. der bei der Aufnahme erfolgten Reihenfolge projiziert werden, dass sowohl während der Aufnahme als auch während der Wiedergabe eines Bildes das Bildfeld des unmittelbar nachfolgend aufzunehmenden bzw. wiederzugebenden Bildes in das zuge hörige Bildfenster gebracht werden kann, so dass zwischen den einzelnen Bildern keine Dunkelpausen mehr vorhanden sind.
Die anliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführungsform einer Vorrich= tlcog zur Durchführung des erfindungsge mässen Verfahrens zur Aufnahme und zurr Wiedergabe von auf einem Film angeordneten Reihenbildern.
Abb. 1 zeigt die schematische Anordnung von sowohl bei der Aufnahme als bei der Wie dergabe verwendbaren optischen Mitteln.
Abb. 2 zeigt einen bei dieser Anordnung angewendeten rotierenden Spiegel in der An sieht.
Abb. 3 zeigt die Filmführung.
Abb. 4 ist eine graphische Darstellung der Bildhelligkeit bei der Wiedergabe nach einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens.
Abb.5 ist eine ähnliche Darstellung der Vorgänge bei den bisher bekannten Ausfüh rungen von Bewegungsbildwerfern.
Die Aufnahme geschieht gemäss Abb. 1 in der Weise, dass das durch das Objektiv a ein fallende Strahlenbündel dank eines rotieren den Spiegelsektors b (Abb.2) wechselweise auf die Filmfläche g bzw. g1 gerichtet wird.
Während sich der Spiegelsektor b, wie in Vollstrich abgebildet, zwischen dem Objektiv a und der Filmfläche g befindet und diese letz tere abdeckt, wird das Strahlenbündel abge lenkt und belichtet die Filmfläche g1.. In der Zwischenzeit kann der in g befindliche Film durch ein an sich-bekanntes Schaltorgan vor gerückt werden.
Befindet sich. der Spiegelsektor in der ge strichelten Lage (Abb. 1), so wird umgekehrt die Filmfläche g direkt belichtet, während der in g1 befindliche Film transportiert werden kann.
Die Spiegel c und d sowie die Linsen e und f gestatten die jeweilige Kontrolle der Bild schärfe an den belichteten Stellen durch die Beobachtungslinse h.
Es müssen in g und g1 nicht notwendiger weise zwei verschiedene Filme vor die Bild fenster gebracht werden, sondern es kann nach der schaubildlichen Darstellung der Abb. 3 ein einziger Filmstreifen derart belichtet werden, dass durch die hier mit g und g1 bezeichneten Bildfenster die Bilder nacheinander aufge zeichnet werden und die jeweilige einzelne und wechselweise Fortschaltung mit Hilfe von Rollen i und il vorgenommen wird.
Es genügt hierzu, dass der Filmstreifen zwischen den beiden Belichtungsstellen eine Schleife bil det, die diese wechselweise Fortschaltung ohne Schaden zulässt, wie man in den üblichen Bildwerfern zwischen den sich regelmässig ab wickelnden Filmspulen und dem sprungweise fortgeschalteten Teil des Films Schleifen ein schaltet.
In dem dargestellten Beispiel wird der Film je zur Hälfte- seiner Breite benützt, das heisst es wird die bei g gebildete Bildreihe neben den bei g1 gebildeten Bildern aufge zeichnet. Es wäre aber auch denkbar, sämt liche Bilder wie üblich hintereinander anzu ordnen, nur müsste dann der Film vor jedem Fenster je um zwei Schritte derart vorge rückt werden, dass nach der Belichtung im erst durchgeschrittenen Fenster je eine un belichtete Bildfläche für die nächste Belich tung in g1 frei bliebe.
Bei der Wiedergabe kann man sich einer ähnlichen Anordnung wie die der Abb. 1 be dienen. Die Lichtquelle würde man etwa bei h oder dahinter anordnen.
In der in Vollstrich dargestellten Lage des Spiegelsektors b würde das Licht über der Spiegel d und die Linse f zum Filmstreifen teil gelangen, um von da aus über den Spiegel sektor b durch die Linse a projiziert zu wer den.
In der gestrichelten Lage des Spiegels würde das Licht umgekehrt durch eine Hinter flächenspiegelung des Sektors b nach dem Spiegel e abgelenkt werden, um von da aus über den Spiegel c, die Linse e und Film streifenteil g gleichfalls zur Linse a zii ge langen.
Während je ein Bild projiziert wird, wird das andere Bild fortgeschaltet, und es ist leicht verständlich, dass sich die einfallenden Licht strahlen vor den Spiegeln c und d kreuzen und dass der .bewegliche Spiegel b in dem Masse in den einen Strahlengang eintritt, wie er den andern verlässt, so dass weder Dunkel pausen noch Helligkeitsunterschiede auftreten.
Die Abb. 4 und 5, die dem zeitlichen Ver lauf der Wiedergabe entsprechen, zeigen die Folgen von Licht und Dunkelheit beim soeben beschriebenen Verfahren (Abb. 4) und bei den bekannten Verfahren (Abb. 5).
Die Klammern k umfassen in beiden Fällen ein Bildintervall, so dass in der gleichen Zeit beim beschriebenen Verfahren zwei phasen verschobene Bilder Z und m, ohne Dunkel pause erscheinen im Gegensatz zu den bisheri gen bekannten Anordnungen mit z. B. acht undvierzig Bildern in der Sekunde, wo zwei gleiche Bilder n und o erscheinen, welche je von einer Dunkelpause begleitet. werden: Bei der räumlichen Anordnung gemäss Abb. 3 sind die Rollen i und il als versetzte Schaltrollen ausgebildet. Werden getrennte Bildstreifen benützt, dann müssen diese Schaltrollen an den gleichgelegenen Enden der Filmkanäle angeordnet werden, so dass beide Filmstreifen gleiche Richtung haben.
Die verschiedenen Verteilungsmöglichkei ten der Bilder sind entsprechend der zur Aufnahme und Wiedergabe benutzten Film formate anwendbar. Beispielsweise ist es den Vorzug, das 16 mm und darunterliegende Formate nicht zu halbieren, sondern die dop pelte Filmlänge unter Beibehaltung der bis herigen Bildgrösse zu verwenden, was insbeson dere eine bessere Tonaufzeichnung gestattet.
Beim Normalfilm kann die Halbierung unter Einhaltung einer zulässigen Vergrösse rung zur Anwendung kommen.
Für die Stereoprojektion ist die Aufnahme auf getrennte Normalbildstreifen zu empfeh len, da dabei jeder Streifen einzeln für zwei dimensionale Bildwiedergabe verwendbar ist.
In allen Fällen aber wird eine bessere Bild- und Tonwiedergabe erzielt.
Die Anwendung des beschriebenen Verfah rens für die Aufnahme von zweidimensionalen Bildreihen ermöglicht weiterhin die Herstel lung von zwei Negativen oder parallaxer Ver setzung und die Auswertung der Kopien nach den bisher bekannten Wiedergabeverfahren oder dem einem der beschriebenen Wieder gabeverfahren. Somit ist für die Einführung der verbesserten Wiedergabe eine Übergangs möglichkeit gegeben.
Für die Einführung des beschriebenen Verfahrens zur Wiedergabe der dreidimensio nalen Stereoaufnahmen ist aber durch die er höhte Bildwandausleuchtung eine beträcht liche Herabsetzung der für die Bildtrennung erforderlichen und bis zu 50 % lichtabsorbie renden Filter eine direkte Notwendigkeit und stehen hierfür der Einführung keine wirt schaftlichen Bedenken der Auswertung ent gegen.
Weiterhin kann nach diesem Verfahren die dreidimensionale Bildübertragung in der Fernsehübertragung ausgebaut werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aufnahme die einzelnen Bilder auf mindestens einem Bildträger derart ver teilt und bei deren Wiedergabe unter Bewah rung der bei der Aufnahme erfolgten Reihen folge projiziert werden, dass sowohl wäh rend der Aufnahme als auch während der Wiedergabe eines Bildes das Bildfeld des -unmittelbar nachfolgend atüzunehmenden bzw. wiedergebenden Bildes in das zugehörige Bildfeld gebracht werden kann, so \dass zwi schen den einzelnen Bildern keine Dunkel pausen vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei der Aufnahme durch einen beweglichen Spiegel die Bild strahlen wechselweise auf das eine und andere von zwei Bildfenstern abgelenkt werden, und dass der Bildträger jeweils hinter demjenigen Bildfenster fortgeschaltet wird, welches jeweils von den Strahlen nicht getroffen wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch je einen hinter jedem Bildfenster angeordneten, ortsfesten Spiegel die abge- lenkten und nicht abgelenkten Bilder nach einer gemeinsamen Optik geworfen werden, durch welche die -ununterbrochene Bildreihe betrachtet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei der Wiedergabe das Licht einer Lichtquelle über zwei orts feste Spiegel und einen beweglichen Spiegel wechselweise dem einen und dem andern von zwei Bildfenstern zugeworfen wird, worauf es einem Projektionsobjektiv zugeführt wird, indem die Lichtstrahlen einmal über den be weglichen Spiegel auf einen ortsfesten Spie gel geworfen werden, von welchem aus sie durch das Bildfenster das Objektiv erreichen, und das andere Mal über den andern orts festen Spiegel durch das andere Bildfenster geleitet werden, nach welchem sie mit Hilfe des beweglichen Spiegels nach dem Objektiv zu abgelenkt werden, und dass die zu proji zierenden Bilder jeweils vor demjenigen Bild fenster fortgeschaltet werden,das kein Licht erhält. 4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bildfenster in zueinander senkrechten Ebenen angeordnet werden und als beweglicher Spiegel ein beid seitig verspiegelter Halbkreissektor benutzt wird, der sich in der Halbierungsebene des erwähnten rechten Winkels dreht. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bilder auf einem gemeinsamen Bildstreifen durch Halbie rung des Streifens in zwei Bildreihen verteilt angeordnet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bilder auf ge trennte Bildstreifen verteilt werden. 7.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bilder gerad- zahliger Ordnung einerseits und diejenigen umgeradzahliger Ordnung anderseits auf einem gemeinsamen Bildstreifen in der Lauf richtung derart versetzt angeordnet werden, dass zwischen zwei nacheinander zu projizie renden Bildern eine derartige Streifenlänge frei -bleibt, dass die erstgenannten Bilder vor das eine und die zweitgenannten Bilder gleich zeitig vor das andere Bildfenster kommen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE298913X | 1951-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH298913A true CH298913A (de) | 1954-05-31 |
Family
ID=6091116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298913D CH298913A (de) | 1951-01-25 | 1952-01-15 | Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH298913A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145482B (de) * | 1956-04-12 | 1963-03-14 | Alexander Nikolaus Karawias | Verfahren zum Aufnehmen, Kopieren und Wiedergeben kinematographischer Filme und Vorrichtungen zur Durchfuehrung desselben |
| DE1179107B (de) * | 1962-11-28 | 1964-10-01 | Zeiss Ikon Ag | Verfahren zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Fernsehbildfolgen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1299526B (de) * | 1966-03-25 | 1969-07-17 | Reisini Nicolas | Verfahren und Vorrichtung zur Filmprojektion |
-
1952
- 1952-01-15 CH CH298913D patent/CH298913A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145482B (de) * | 1956-04-12 | 1963-03-14 | Alexander Nikolaus Karawias | Verfahren zum Aufnehmen, Kopieren und Wiedergeben kinematographischer Filme und Vorrichtungen zur Durchfuehrung desselben |
| DE1179107B (de) * | 1962-11-28 | 1964-10-01 | Zeiss Ikon Ag | Verfahren zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Fernsehbildfolgen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1299526B (de) * | 1966-03-25 | 1969-07-17 | Reisini Nicolas | Verfahren und Vorrichtung zur Filmprojektion |
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