CH299002A - Aschenbecher. - Google Patents
Aschenbecher.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F19/00—Ash-trays
- A24F19/08—Ash-trays with slidably mounted false floor
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Description
Aschenbecher. Es sind bereits Aschenbecher mit zwei teiligem Aufnahmebehälter für Asche, Rauch waren- und Streichholzreste bekannt, bei denen der obere Behälterteil vom untern Be hälterteil durch einen Klappdeckel getrennt ist, so dass durch Herunterklappen dieses Deckels das im obern Behälterteil befindliche Abfallgut in den untern Behälterteil beför dert wird, worauf sich der Deckel unter dem Binfluss einer Schliessfeder wieder schliesst.
Diese bekannte Bauart hat. jedoch den Nach teil, dass wegen der grossen Platzbeanspru chung, welche die Klappe für ihre nach unten erfolgende Klappbewegung bedarf, der Auf- nahmebehälter eine unerwünscht grosse Bau höhe benötigt und ausserdem beim Gebrauch, wie die Erfahrung bezeigt hat, über das vor -esehene Mass hinaus angefüllt wird, bevor er geleert. wird, so dass wegen der Abfüllgut anhäufung im Innern des Aufnahmebehälters das Herunterdrücken der Klappe ganz oder teilweise behindert. ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt. nun, diese Unzulänglichkeiten der bekannten Bau- Rrt zu unterbinden. Die- Erfindung betrifft einen Aschenbecher mit zweiteiligem Auf nahmebehälter für Asche, Rauchwaren- und Streichholzreste, wobei der obere Behälter teil vom untern Behälterteil :durch einen be i wegliehen Deckel getrennt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel als ein in waag rechter Ebene beweglich im Behältergehäuse geführter Schieber ausgebildet ist, der mit einer Einrichtung zum Öffnen und Schliessen verbunden ist.
Hierdurch ist erreicht, dass der Deckel den Füllraum des Aufnahmebehälters in keiner Weise schmälert und sich bei jedem Füllungsgrad, also auch bei.vollständig gefüll tem Aufnahmebehälter, einwandfrei öffnen lässt. Der Deckel kann ferner auf seiner Un terseite mit einem vorspringenden Abstreifer versehen sein, der quer zur Bewegungsrich tung des Deckels angeordnet ist, so dass bei der Deckelbetätigang -das im Aufnahmebehäl ter angehäufte Abfallgut selbsttätig beiseite geschoben wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig.1 zeigt einen Grundriss des Aschen bechers und Fig.2 einen Querschnitt. nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der dargestellte Aschenbecher weist einen zweiteiligen Aufnahmebehälter 1 für die Asche usw. auf mit einem Unterteil 2 und einem Oberteil 3. Der Unterteil 2 weist. einen waag rechten, ebenen Boden 4 zum Aufsetzen auf eine Tischplatte oder dergleichen und. eine Seitenwand auf, welch letztere am obern Rande durch einen Rollwulst 5 des Ober teils 3 in Klemmsitz dicht schliessend um fasst. wird, so dass der Oberteil 3 des Behäl ter 1 abgehoben und wieder aufgesetzt wer den kann. Der Oberteil 3 ist mit einer zen tralen Öffnung versehen, die durch einen. den Deckel des Aufnahmebehälters 1 bilden den Schieber 7 verschliessbar ist.
Der Schie ber 7 weist einen waagrechten Arm 8 auf, der an einer Hohlwelle 9 sitzt, die drehbar auf einer senkrechten Schwenkachse 10 gelagert ist, welche mittels eines Halters 21 am Oberteil 3 des Gehäuses des Aufnahme behälters 1 befestigt ist., so -d'ass durch Dre hen der Hohlwelle 9 .der Schieber 7 in- der waagmeclit.en Ebene schwenkbar ist zum Öffnen und Schliessen des Aufnahmebehälters 1.
Die Schwenkachse 10 ist mit einem zentralen Längskanal 11 versehen, in welchem ein Steuerglied, 12 längsverschiebbar geführt ist, dessen oberer Teil nach aussen geführt und oberhalb des Behältergehäuses mit einem Knopf 13 versehen ist-, der als Fingertaste zum Eindrücken des Steuergliedes dient.
Das untere Ende des Steuergliedes 12 steht unter dem Einfluss einer Druckfeder 14, welche dazu dient, selbsttätig -das heruntergedrückte Steuerglied 12 wieder in seine in F'ig. 2 dar gestellte Ausgangslage hinaufzudrücken. Der untere Teil des Steuergliedes 12 weist. ferner einen radial vorstehenden Mitnehmerstift 15 auf, der durch eine Nut 16 der Schwenkachse 10 hindurchgeführt ist. Diese axiale Nut 16 dient, als Führung für den Mutnehmer 15, so dass, das Steuerglied 1'2 längsverschiebbar, aber uridrehbar in :
der Schwenkachse 10 ge lagert ist, die ihrerseits gegenüber dem Auf nahmebehältergehäuse uridrehbar ist. Das freie Ende des Mutnehmers 15 ragt ferner durch eine in der Hohlwelle 9 angeordnete schraubenförmig verlaufende Nut 17 hinein und, bewirkt demzufolge beim Abwärtsbewe- gen des Steuergliedes das Drehen der Hohl welle und damit das Ausschwenken des Schiebers in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Öffnungslage, in welcher die Einfüllöffnung des Aufnahmebehälters 1 völlig freigegeben ist.
Beim Loslassen des Steuergliedes 12 führt die Feder 11 dasselbe in die in Fig.2 dargestellte obere Endlage und damit den Schiebür 7 in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Verschlussstellung zurück. Der Schieber 7 weist auf seiner Unter seite eine winkelrecht zur Schwenkachse 10 gerichtete winkelprofilförmige Leiste 19 auf, deren senkrechter Schenkel bei der Schwenk bewegung .des Schiebers 7 etwaiges zentral im Aufnahmebehälter 1 angehäuftes Ein füllgut beiseite schiebt und es auf diese Weise verteilt, um Platz zu schaffen für neues einzufüllendes Gut.
Bei geschlossenem Schieber 7 kann der obere mittlere Teil 6 des Behälteroberteils 3 mit dem Schieber 7 als Boden, wie ein ge- wöhnl'ich.er Aschenbecher, verwendet wer den, wobei auf dem Tellerrand Ein pressungen 20 vorgesehen sind, welche als Auflagestellen für brennende Zigarren oder Zigaretten dienen können. Hierbei ist es jederzeit möglich, diese Asche bzw. die Zi garren- und Zigarettenreste zusätzlich etwai ger angebrannter Streichhölzer und derglei chen durch Fingerdruck auf die Taste 13, welche das Öffnen des Schiebers 7 bewirkt, in das Innere des Aufnahmebehälters 1 hinunterfallen zu lassen, worauf nach Los lassen der Taste 13 der Schieber 7 wieder den selbsttätigen Abschluss dies Aufnahmebehäl ters 1 bewirkt..
Zum Entleeren des Aufnahmebehälters l wird der Oberteil abgezogen und. nach Ent leeren wieder aufgesetzt.
Die uridrehbare Führung des Steuerglie des 12. in der Schwenkachse 10 kann auch durch andere Mittel als durch die axiale Nut 16 und den Mutnehmer 15 bewirkt werden. Zum Beispiel kann der Längskanal 11 profi lierte Gestalt haben, in welcher das Steuer glied 12 passend und daher uridrehbar ge führt ist.
Das Steuerglied kann auch gegenüber der Schwenkachse drehbar gelagert und die Nut der Schwenkachse, in welcher der Mutneh mer hineinragt, schraubenförmig verlaufen, wogegen dann die Hohlwelle eine Axialnut aufweist, in welche der Mutnehmer hinein ragt, oder es kann der Arm des Verschluss- schiebers auf einer senkreehten drehbaren Welle sitzen, deren oberes Ende durch das Behältergehäuse hindurchgeführt und ober halb des Gehäuses mit. einer Dreheinrichtung beliebiger Art versehen ist, wozu zum Bei spiel ein einfacher Kurbelarm dienen kann.
Ebenso ist es möglich, den Arm des Schiebers einfach über die senkrechte Schwenkaehse hinaus zu verlängern und diese Verlängerung durch einen waagrechten Schlitz des Gehäuseunterteils zu führen und auf der Gehäuseaussenseite als Handgriff zum Schwenken des Schiebers. auszubilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aschenbecher mit zweiteiligem Aufnahme behälter für Asche, Rauchwaren- und Streich holzreste, wobei dier obere Behälterteil vom untern Behälterteil durch einen beweglichen Deckel getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel als ein in waagrechter Ebene beweglich im Behältergehäuse geführter Schie ber ausgebildet ist, der mit einer Einrich tung zum Öffnen und Schliessen verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Aschenbecher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber unter dem Einfluss einer das selbsttätige Schliessen bewirkenden Feder steht. 2. Aschenbecher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, der Schieber um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. 3.Aschenbecher nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber einen waagrechten Arm aufweist, der auf der Schwenkachse drehbar gelagert ist. 4. Aschenbecher nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Arm des Schiebers .eine über die Schwenkachse hin ausreichende Verlängerung aufweist, die durch einen waagrechten. Schlitz der Ge häusewand des Aufnahmebehälters hindurch geführt und auf der Aussenseite als Hand griff zum Schwenken des Schiebers ausgebil det ist. 5.Aschenbecher nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass. der Arm an einer zur Schwenkachse konzentrischen Welle sitzt, die mit einer von der Gehäuseaussenseite be- tätigbaren Einrichtung zum Drehen von Hand versehen ist. 6. Aschenbecher nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Welle durch das Gehäuse hindurchge- führt und oberhalb des Gehäuses mit der Dreheinrichtung versehen ist. 7. Aschenbecher nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Welle als auf der Schwenkachse drehbar gelagerte Hohl welle ausgebildet ist. B.Aschenbecher nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die uridrehbar mit dem Behältergehäuse verbundene Schwenk-. achse mit einem zentralen Längskanal ver sehen ist, in welchem ein Steuerglied längs verschiebbar geführt ist, dessen oberer Teil nach aussen geführt und oberhalb des Ge häuses mit einem Griff zum Längsverschie- ben von Hand versehen ist, wogegen der un tere Teil einen radial vorstehenden Mitneh- mer aufweist,der derart durch eine Nut der Schwenkachse hindurchgeht und mit der Hohlwelle derärt-in Eingriff steht, dass durch Aufwärts- und Abwärtsbewegen des Steuer gliedes zwangläufig ein Hin4 und Herdrehen der Hohlwelle im Sinne der Betätigung des Deckelverschlussschiebers erfolgt. 9.Aschenbecher nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Steuerglied gegenüber der Schwenkachse uridrehbar ge lagert ist und die Hohlwelle eine schrauben förmig verlaufende Nut aufweist, in die der Mitnehmer hineinragt. 14. Aschenbecher nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass :die Nut der. Sehwenkachse axial angeordnet ist und die' axiale Führung des Steuergliedes bewirkt. 11. Aschenbecher nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass - das.Steuerglied gegenüber der Schwenkachse drehbar gela gert und die Nut der Schwenkachse schrau benförmig verläuft, wogegen die Hohlwelle eine Axialnut aufweist, in welche der Mit nehmer hineinragt. 12. Aschenbecher nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Steuergliedes unter dem Einfluss einer als Druckfeder ausgebildeten Schliessfeder steht und die mit dein Mitnehmer zusammen arbeitenden Teile so beschaffen sind, dass durch Hinunterdrücken des Steuergliedes die Hohlwelle im Sinne des Deekelöffnens ge- dreht. wird, während die Schliessbewegung selbsttätig durch die Schliessfeder erfolgt. 13.Aschenbecher nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber auf seiner Unterseite mit einem vorspringen den, Abstreifer zum Beiseiteschieben von im Aufnahmebehälter zentral angehäuftem Ein füllgut versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH (1) | CH299002A (de) |
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1952
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