CH299017A - Greifvorrichtung für stabförmiges, gebündeltes Gut. - Google Patents

Greifvorrichtung für stabförmiges, gebündeltes Gut.

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CH299017A
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gripping
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Aktiebolag Stora Kop Bergslags
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Stora Kopparbergs Bergslags Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/422Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles actuated by lifting force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Greifvorrichtung für     stabförmiges,    gebündeltes Gut.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Greifvorrichtung für     stabförmiges,     gebündeltes Gut, welche eine Greifzange auf  weist, die beispielsweise an einer Hebetraverse  eines Krans angeordnet sein kann.  



  Durch die erfindungsgemässe     Greilvor-          riehtung    kann die Arbeit des Kranführers  erleichtert sein, indem die an einer Hebe  traverse angeordnete     Greilzange    beim Heben  und Senken der Traverse selbsttätig greifen       bzw.    loslassen kann. so     dass    der Führer sich       mir    noch auf die Bewegung des Krans kon  zentrieren     muss.     



  Die erfindungsgemässe Greifvorrichtung  ist gekennzeichnet durch eine Greifzange mit  einer horizontal in einem Zangengehäuse an  geordneten und starr in diesem befestigten  Tragachse, einem     serflcrecht    bezüglich dieser  Tragachse beweglichen Joch, mindestens zwei  Betätigungsstücken, welche<B>je</B> drehbar mit  einem Ende     auf    der Tragachse befestigt sind,  während an ihrem andern Ende<B>je</B> eine     Drei-          cekkurbel    mit einer Ecke drehbar befestigt  ist, die mit einer andern Ecke drehbar     äm     ,Joch befestigt sind, das Ganze derart,     dass,     wenn das Joch sich in einer gehobenen Stel  lung bezüglich der Tragachse befindet,

   die  Mittelachsen der genannten Betätigungsstücke  einen spitzen Winkel mit einer die Tragachse  enthaltenden Vertikalebene einschliessen, der  kleiner ist als der Winkel, den diese     Mittel-          aehsen    mit dieser Vertikalebene einschliessen,  wenn das Joch in einer gesenkten Stellung  bezüglich der Tragachse ist, wobei die GrQif-         zange    ferner<B>je</B> eine drehbar mit der dritten  Ecke der genannten Dreieckskurbeln ver  bundene Druckstange, mindestens zwei dreh  bar am Joch angeordnete, abwärts gerichtete  Greifarme, Anschläge im Joch und in jeder       Dreieckskarbel,    die mit     dierelativeBewegrung     der Greifarme bezüglich der sie tragenden  Teile begrenzenden,

   an den Armen angebrach  ten Zapfen zusammenwirken,<B>je</B> eine drehbar  am untern Ende der Greifarme angeordnete,  mit dem untern Ende<B>je</B> einer Druckstange  zusammenwirkende Greifklaue, und ferner  Mittel, um das Joch in seiner bezüglich des  Gehäuses gehobenen Lage festzuhalten,     und     Mittel, um die vorgenannten     Festhaltemittel     zu lösen, so     dass    das Joch für eine Abwärts  bewegung relativ zum Gehäuse freigegeben  wird und dabei die Greifklauen in ihre       Schliessstellüng    bewegt, aufweist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise     Ausführangsform    der     erTin-          dungsgemässen    Greifvorrichtung dargestellt:       Fig.   <B>1</B> ist ein     Aufriss    einer Greifzange.     -          Fig.    2 ist ein     Seitenriss    der Zange und  eines Teils einer sie tragenden Hebetraverse,  und       Fig.   <B>3</B> ist ein schematischer Querschnitt  der Zange, mit einer andern Arbeitslage ihrer  Teile.  



  Die dargestellte     Greilzange    weist eine in  einem Zangengehäuse 12 zwischen zwei par  allelen Seitenwänden desselben starr     be--          festigte    horizontale Tragachse<B>10</B> auf; das  Gehäuse 12 schützt den Betätigungsmehanis-           mus    und dient zur Befestigung der Zange an  der Aussenseite einer Hebetraverse eines  Krans.

   Die in der Zeichnung dargestellte  Zange ist dazu bestimmt, zusammen mit einer  andern Zange gleicher Konstruktion     ange-          wündet    zu werden, wobei die beiden Zangen  an<B>je</B> einem Ende eines Hebebalkens 14 be  festigt sind, der parallel mit der Längsrich  tung der in Bündeln zu fassenden Stäbe der  Last zu verwenden und dessen Länge unter  Berücksichtigung der Länge der Last und der'  lokalen Umstände bemessen ist. Am Balken- 14  ist ein Öhr<B>16</B> für den nicht gezeigten     Tra-          versenhaken    des Krans befestigt. Ein ähnli  ches Öhr ist in der Nähe der andern Zange  am Balken angeordnet.  



  Der Betätigungsmechanismus für die  Greiforgane der Greifzange weist ein Joch  auf, das aus einer waagrechten Bodenplatte  <B>18</B> und aus zwei lotrechten Seitenstücken 20  besteht, welch letztere mit seitlichen Ohren 22  ausgerüstet sind. Die     Tragaehse   <B>10</B> geht durch  lotrechte Schlitze 24 der Seitenstücke 20, so       dass    der Betätigungsmechanismus     im    Ver  hältnis zu der Tragachse in vertikaler     Rieh-          tung    begrenzt beweglich ist.

   In den Seiten  stücken ist ferner beiderseits vom Schlitz 24  <B>je</B> eine Achse<B>26</B> gelagert; auf welchen zwi  schen den Seitenstücken<B>je-</B> eine Kurbel<B>28</B>  und ein     winkelförmiger        Greifarin   <B>30</B>     verdreh-          bar    gelagert sind, der letztere am Ende seines  einen Schenkels.  



  Das freie Ende des andern, vom Joch     ab-          närts    ragenden Schenkels jedes Greifarmes  <B>30</B> ist mit einer Achse<B>32</B>     ve        rsehen,    auf wel  cher eine die Form eines zweiarmigen Hebels  aufweisende Greifklaue 34     verschwenkbar    ist.  .Jeder Greifarm ist ferner beim Übergang vom  einen Schenkel, zum andern mit einem Zapfen  <B>36</B> versehen, der im Schlitz<B>38</B> des Ohres 22  des benachbarten Seitenstückes 20 und in,  einem Schlitz 40 der benachbarten Kurbel<B>28</B>  beweglich ist. Die beiden Schlitze sind kreis  bogenförmig; der Mittelpunkt der Kreisbogen  ist auf :der Mittellinie der Achse<B>26</B> zur La  gerung der Kurbel im Joch.  



  Die Kurbeln<B>28</B> sind     dreieckförmig    und mit  einer Ecke, -wie oben angegeben,<B>je</B> um eine in    den     SeitenstÜcken    20 gelagerte Achse<B>26</B>     ver-          schwenkbar.    Am äussern     12,ek-pulilzte    jeder  Kurbel ist eine Achse 42 befestigt, mittels  welcher die Kurbel gelenkig mit einer     Driiek-          stange    44 verbunden ist, die die Drehbewe  gung der Kurbel auf die Greifklaue 34 des  <B>c</B>  zugeordneten Greifarmes vermittels eines  Achszapfens 46 im untern Ende der Stange  und eines aufwärts offenen Lagers 48 am  E     nde    des eine entsprechende Lage einnehmen  den äussern Teils der Greifklaue 34 überträgt.

    Am Achszapfen 46 ist ferner ein Glied<B>50</B>     gne-          lagert,    das auch an der Achse<B>32</B> des betref  fenden Greifarmes gelagert ist. Im dritten  Eckpunkte der Kurbeln befindet sieh<B>je</B> eine  dritte Achse<B>52,</B> an denen zwei Betätigungs  stücke 54 mit dem einen Ende drehbar be  festigt sind, während ihr anderes Ende mit  der Tragachse<B>10</B> drehbar verbunden ist.

   Die       Betätigungsstüeke    sind so ausgeführt,     dass     sie<B>je</B> einen Winkel von     nieht    ganz<B>900</B> mit der  die Achse der Tragachse<B>10</B> enthaltenden  Vertikalebene bilden können.     Auf    einer der  Achsen<B>52</B> ist ferner ein     Sperrliaken   <B>56</B>     -lela-          gert,    dessen hakenförmiger freier Endteil  dazu bestimmt ist, mit einer Verlängerung  der entsprechenden Achse der andern     Karbel     der Zange zusammenzuwirken. Der Sperr  haken<B>56</B> ist mit einer Nase<B>58</B> versehen.  



  Zentral in der Zange befindet sieh eine in  lotrechter     Richt-Luig    bewegliche Betätigungs  stange<B>60,</B> die in einer     Ausnehmung   <B>62</B> des  Gehäuses 12 und einer entsprechenden     Aus-          nehmung    64 in der Bodenplatte<B>18</B> des     Joehes     und vermittels einem eigenen längsverlaufen  den, von der Tragachse<B>10</B> durchsetzten  Schlitz<B>66</B> geführt ist, der, mit der     Tra.--aehse     <B>10</B> zusammenwirkend, die Bewegung der  Stange relativ zu Gehäuse, Joch und Trag  achse begrenzt.

   Unten ist die Stange mit  einer waagrechten Betätigungsstange<B>68</B> fest  verbunden, deren gabelförmige Enden die       (Ireifarme   <B>30</B>     innenseits    umgeben. Am obern  Ende der Betätigungsstange<B>60</B> befindet sieh  eine     Ausnehmung   <B>70</B> für eine Betätigungs  klinke<B>72,</B> die eine aufwärts     gi#richtete    Nase  74 aufweist, welche mit der Nase<B>58</B>     des     Sperrhakens<B>56</B> zusammenwirkt.

   Die Betäti-           gungsklinke   <B>72</B> ist an einer Achse<B>76</B> gelagert,  welche horizontal durch die Stange<B>60</B> und  quer zur     Ausnehmung   <B>70</B> verläuft, und ist in  der Weise ausgeführt,     dass    sie, wenn sich die  Betätigungsstange<B>60</B> aus einer Stellung, in  welcher die Klinke<B>72</B> sich über dem in seiner       .Arbeits,stellung    befindlichen Sperrhaken<B>56</B>  befindet, abwärts an der Nase<B>58</B> des Sperr  hakens<B>56</B>     vorbeibewegt,    in seitlicher Rich  tung ausschwingt,<B>-</B> ohne auf den Haken ein  zuwirken, während sie bei der Aufwärts  bewegung mit ihrer Nase 74 unter die Nase  <B>58</B> des Hakens greift und den Haken mit  nimmt, bis er aus der Bahn der Klinke gelangt,

    Auf der Oberseite des Gehäuses 12 ist eine  Flüssigkeitsbremse<B>78</B> vom Kolbentyp ange  bracht, deren Kolbenstange<B>80</B> mit einem  Winkelarm<B>82</B> des Seitenstückes 20 des Joches  verbunden ist.  



  Die     Greifvorrichtung    mit den     vorbesehrie-          benen    Greiftangen arbeitet wie folgt-.  



  <B>A.</B> Die Zange i<I>st in der Lage, in welcher sie</I>  <I>die Last ergreift.</I>  



  Die verschiedenen Teile der Zange befin  den sich in der in den     Fig.   <B>1</B> und '2 darge  stellten Lage. Das Joch ist in angehobener  Stellung bezüglich der Achse<B>10</B>     bzw.    des  Gehäuses 12. Die Betätigungsstange<B>60</B> stützt  sich mit der obern Endfläche des Schlitzes  <B>66</B> an der Tragachse<B>10</B> ab. Die Betätigungs  stange<B>68</B> befindet sich etwas oberhalb der  Achsen 32 der Greifarme<B>30,</B> Die aufwärts  gerichtete Nase 74 der Betätigungsklinke<B>72</B>       liect    unterhalb der Nase<B>58</B> des Sperrhakens  <B>56</B> und wird, wenn die Stange<B>60</B> sieh auf  wärts bewegt, den Sperrhaken zwecks Frei  gabe des     Betätigungsmechanismus    mit sich  führen.  



  Die Greifklauen 34 hängen lotrecht und  können sich frei einwärts, gegen die Mittel  linie der Zange hin     verschwenken,    nachdem  die Lager '48 der Zapfen 46 der Druckstangen  44 einwärts offen sind.  



  Die äussern, mit den Kurbeln<B>28</B> verbun  denen Enden der Betätigungsstücke 54 sind  bis auf die maximale Annäherung gegenein  ander geführt und sind durch den Sperr-.    haken<B>56</B> in dieser Lage verriegelt, welch,  letzterer mit seinem hakenförmigen Ende um  das herausragende Ende der Achse<B>52</B> in der       I#.-,urbel    28 greift, mit welcher der Sperr  haken nicht dauernd verbunden ist. Die Be  tätigungsstücke 54 nehmen eine Lage ein,     dass     ihre Mittellinien einen bedeutend kleineren  spitzen Winkel mit der erwähnten     Vertikal-          ,ebene    als in der gespreizten Stellung ein  schliessen.

   Das Gewicht des     ang        ehobenen          ,loches    und der darin befestigten Teile wird  auf die Tragachse<B>10</B> durch Vermittlung  dieser Betätigungsstücke Übertragen, wobei  diese Achse sich im untern Teile des Schlitzes  24 der Seitenstücke 20 des Joches befindet.  Die Kurbeln stehen durch den Sperrhaken  verbunden, in ihrer obern Endlage mit den       Aehszapfen   <B>36</B> der Greifarme<B>30</B> im Anschlag  mit der untern-     Endfläche    der Schlitze 40  der Kurbeln -Lind mit der obern     Endfläche    der  Schlitze<B>38</B> in den Ohren 22 der Seitenstücke.  Jeder Achszapfen<B>36</B> ist somit zwischen den  Enden der Schlitze<B>38</B> und 40 festgehalten.

    Die Lage der     Greilarme    ist demnach durch  die Achsen<B>26</B> und die Achszapfen<B>36</B> be  stimmt, wobei jeder     Greifarin    mit der lot  rechten Mittellinie der Zange einen kleinen  Winkel bildet, dessen Spitze oberhalb der  Zange liegt, so     dass    die innere Seite des  untern Endes des Greifarmes sieh in einem  etwas grösseren Abstand von der Mittellinie  befindet als die Innenseite seines Oberteils.    <I>B. Ergreifen von Last.</I>  



  Die beiden an<B>je</B> einem Ende des Balkens  14 befestigten Zangen werden auf das zu er  greifende     Stabbündel    herabgesenkt, wobei  darauf zu achten ist,     dass    der Balken 14 in  der Hauptsache parallel mit dem Bündel  liegt, und     dass    die Zangen auf die beiden  Seiten ausserhalb des Schwerpunktes des  Bündels zu liegen kommen,  Sobald nun die Zangen so tief gesenkt  sind,     dass    die Betätigungsstange<B>68</B> der  Zange sich am Bündel abstützt und     beüu          teren    Niedersenken der Zange relativ zu den  übrigen Teilen der Zange nach oben verscho  ben wird, findet folgender Vorgang statt:

        Die Nase 74 der Klinke<B>72</B> der Betäti  gungsstange<B>60</B> ergreift die Nase<B>58</B> des  Sperrhakens<B>56</B> und hebt, infolge ihres Still  standes bezüglich der Senkbewegung der  übrigen Zangenteile, den Sperrhaken, so     dass     die Hakenverbindung der Achszapfen<B>52</B>  freigegeben wird. Die Betätigungsstücke 54  werden hierbei frei und schwenken -um die       Tragaehse   <B>10</B> auswärts, wobei das Joch<B>18,</B>  20 im Verhältnis zum Gehäuse sinkt, bis die  obere Endfläche des Schlitzes 24 in den Sei  tenstücken 20 des Joches sich an der Trag  achse<B>10</B> abstützt. Die Senkgeschwindigkeit  des     Joehes    ist durch die Bremse<B>78</B> geregelt.

    Infolge der     Verschwenkung    der     Betätigungs-          st,üeke    54 werden die Kurbeln<B>28</B> dazu     ge-          7wungen,    sieh auswärts zu     versehwenken.    Die  äussern Ecken der Kurbeln bewegen sieh hier  bei im Verhältnis zu ihren Verdrehungs  achsen<B>26</B> abwärts.

   Diese relative     Bewe(        gung     der Kurbeln wird vermittels der     Druel-,-staii-          gen    44 auf die Greifklauen 34 übertragen,  deren innere     Greifteile    sich hierbei um etwa  <B>900</B> aufwärts     verschwenkün    und den Zwischen  raum zwischen den Greifarmen<B>30</B> versperren.  Gleichzeitig mit der     Verschwenkung    der  Kurbeln werden diese Arme frei, um sieh mit  ihren untern Enden einwärts zu     versellwen-          ken;    indem die Schlitze 40 der Kurbeln in  eine solche tiefere Lage gelangen,     dass    die  Arme eine senkrechte Stellung einnehmen  können.

   Wenn die Last breit ist, werden die  Arme daran gehindert, diese Lage einzu  nehmen und werden sich statt dessen an den  Seiten des     Stabbündels    abstützen. Das zu er  greifende     Stabbündel,    welches z. B. in be  kannter Weise     auf    Böcken oder in einem Ge  stell zur Aufnahme bereitliegt, befindet sich  nun innerhalb desjenigen Raumes, der von  der Bodenplatte<B>18</B> des Joches, den beiden  Greifarmen<B>30</B> und den Greifklauen 34 be  grenzt ist, wobei die Betätigungsstange<B>68</B>       auf    der Oberseite des Bündels ruht.

   Die Senk'       bewegung    wird eingestellt, bevor das Joch im  <B>kn</B>  Verhältnis zum Gehäuse in dem Masse wieder  gehoben wird,     dass    der Sperrhaken sieh in  seine Sperrlage legen kann.    <B><I>C.</I></B>     ffeben   <B><I>der</I></B><I> Last.</I>  



  Die Zange wird gehoben, so     dass    das Bün  del sieh jetzt auf den Greifklauen abstützt.  Da diese in der Weise ausgebildet und an  geordnet sind,     dass    die Oberseite ihrer Greif  teile etwas schräg gegen den Kreuzungs  punkt dieser Teile hin verläuft, wird die Last  zentral auf den Klauen liegen. Wenn die  Greifarme     zufol i#-dQ--Breite    der Last daran  gehindert werden, eine senkrechte Lage ein  zunehmen, und die Zapfen<B>36</B> nicht die tiefste  Lage in den Schlitzen<B>138</B> einnehmen, wird die       Tragaehse   <B>10</B> daran gehindert, sieh an die  obere     Endfläehe    der Schlitze 24 zu legen, da  auch die Kurbeln dann eine Zwischenlage  einnehmen.

   Infolge der Länge des Schlitzes 40  jeder Kurbel sind letztere jedoch trotzdem  nahe ihrer tiefsten Lage, so     dass    die Greif  klauen 34 unter die Last greifen, und die Be  tätigungsstücke 54 -ungefähr ihre annähernd  horizontale Lage einnehmen. Beim     Lastheben     wird die Tragachse<B>10</B> gegen die obere     End-          fläehe    der Schlitze 24 hin     gepresst,    da das  Joch durch die über die Zapfen<B>26</B> wirkende  Last abwärts gedrängt wird.

   Durch die     Betä-          tigung8stücke    54 wird diese Bewegung der       tD    n  Achse<B>10</B> auf die Kurbeln<B>28</B> übertragen, die  hierbei mit der obern     Endfläehe    der Schlitze  40 die Achsen<B>36</B> gegen die untere     Endfläehe     ,der Schlitze<B>38</B> hin drücken.

   Diese Verschie  bung des Lagerungspunktes der Achse<B>10</B>  führt mit sich,     dass    die Greifarme sich     ein     kleineres Stück einwärts, gegen die Mittel  linie der Zange hin. zu     versehwenken    suchen  und dabei eine zusammenpressende     Wirkun-'-          auf    den     Stabbündel    ausüben, der somit von  eventuellen Seitenstützen z. B. eines Lage  rungsgestelles entfernt wird und in gerader  Richtung aufwärts gehoben werden kann.,  ohne die Seitenstützen des Gestelles abzu  schaben.  



  In dieser Arbeitsphase nehmen die ver  schiedenen Teile der Zange die in der     Fig.   <B>3</B>  veranschaulichte Lage ein.    <B>. D.</B>     Ablege2i,   <B><I>der</I></B><I> Last.</I>  



  Wenn die Last, nachdem sie an die beab  sichtigte Stelle transportiert wurde, abgelegt           -#N    erden soll, wird die     ÜTreifvorrielltung    ge  senkt, bis die Last auf der neuen Unterlage  liegt und dann noch weiter, in dem Masse,       (lass    die Betätigungsstangen<B>68</B> der Zangen  relativ aufwärts verschoben werden, bis die  Stange jeder Zange an der Bodenplatte des  Joches anliegt.

   Letzteres ruht hierauf     auf    der       Ktange   <B>68,</B> und wenn das verhältnismässig       sehwere        Gehätise    12 mit den übrigen Zangen  teilen weiter abgesenkt wird, wird die im Ge  häuse 12 angeordnete Tragachse<B>10</B> in ihre  untere Lage in den Schlitzen 24 der     Seiten-          stlieke    20 geführt. Die äussern Enden der Be  tätigungsstücke 54, welche die Achsen<B>52</B>  tragen, werden hierbei gegeneinander ge  schwenkt, und der Sperrhaken<B>56</B> wird über  (las Ende des     Aehszapfens   <B>52</B> gefällt, wobei  der Betätigungsmechanismus der Zange ge  sperrt wird. Das Senken kann abgebrochen  und durch Heben ersetzt werden.

   Die Greif  klauen sind nun frei, -um sich mit den Greif  teilen abwärts in die geöffnete Lage zu     ver-          schwenken,    und die Betätigungsstange<B>60</B> ist  frei, um in ihre Ausgangslage gemäss     Fig.   <B>1</B>       zurüelm-uikehren,    so     dass    die Zange zum Er  greifen einer neuen Last bereit ist.  



  Wie aus     Fig.   <B>3</B> hervorgeht, können sich  die     Greifklauen    in der Schliesslage bei leerer  Zange ohne Hindernis mit ihrem     Greifteil     aufwärts     verschwenken.    Diese Eigenschaft ist  besonders wertvoll für den Fall,     dass    die  Zange geschlossen wird, ohne     dass    eine Last  sich zwischen den Greifarmen befindet.

   Um  die Zange zu öffnen,     muss    man sie lediglich  -über eine Stange oder dergleichen     nieder-          senken,    so lange, bis das     Zwischenjoch    in  seine obere Lage im Gehäuse gehoben und der  Betätigungsmechanismus in seiner Lage für  offene Zange gesperrt wird. Die Zange kann  sodann von der erwähnten Stange abgehoben  werden und ist somit bereit, neue Last zu er  greifen.  



  Wie aus dem Vorhergehenden erhellt,  arbeitet die beschriebene Greifzange in Ver  bindung mit einer sie tragenden Hebetraverse  ohne jedwedes     manuefles    Eingreifen und ohne  nennenswertes Komplizieren der Arbeit des  Kranführers, was eine beträchtliche Arbeits-         ergparnis    zur Folge hat. Die Zange ist in ihrer  Arbeit von keinen komplizierten     feinmechani-          sehen    Details abhängig und besitzt eine ein  fache und kräftige, betriebssichere Konstruk  tion.  



  Ein weiterer Vorteil der beschriebenen       Greifzange    besteht darin,     dass    sie wenig Raum  erfordert, so     dass    das     stabförmige,    gebündelte       GLit    auf normale Weise gelagert werden kann,  das heisst, ohne     dass    der Zwischenraum zwi  schen den einzelnen Bündeln vergrössert wer  den     müsste.     



  Schliesslich hat die beschriebene Greif  zange noch den weiteren Vorteil,     dass    der er  griffene Bündel beim Aufheben seitlich zu  sammengedrückt wird, so     dass    z. B. ein Ver  klemmen mit dem Gestell, in welchem die  Bündel gewöhnlich gelagert sind, vermieden  wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Greifvorrielitung lür stabförmiges, gebün deltes -Gut, gekennzeichnet durch eine Greif zange mit einer horizontal in einem Zangen gehäuse (12) angeordneten und starr in die- sein befestigten Tragachse<B>(10),</B> einem senk recht bezüglich dieser Tragachse beweglichen Joch (20), mindestens zwei Betätigungs stücken (54), welche<B>je</B> drehbar mit einem Ende auf der Tragachse<B>(10)</B> befestigt sind, während an ihrem andern Ende<B>je</B> eine Drei- eckkurbel <B>(28)</B> mit einer Ecke drehbar be festigt ist, die mit einer andern Ecke drehbar am Joch (20) befestigt sind, das Ganze der art,
    dass, wenn das Joch sich in einer ge hobenen Stellung bezügliel-i der Tragachse be findet, die Mittelachsen der genannten Betäti gungsstücke einen spitzen Winkel mit einer die Tragachse<B>(10)</B> enthaltenden Vertikal ebene einschliessen, der kleiner ist als der Winkel, den diese Mittelachsen mit dieser Vertikalebene einschliessen, wenn das Joch in einer gesenkten Stellung bezüglich, der Trag achse ist, wobei die Greifzange ferner<B>je</B> eine drehbar mit der dritten Ecke der genannten Treieckskurbeln <B>(28)</B> verbundene Druck stange (44), mindestens zwei drehbar am Joch angeordnete, abwärts gerichtete Greif arme<B>(30),</B> Anschläge<B>(38,</B> 40)
    im Joch und in jeder Dreieekskurbel, die mit die relative Bewegung der Greifarme bezüglich der sie tragenden Teile begrehzenden, an den Armen angebrachten Zapfen<B>(36)</B> zusammenwirken, <B>je</B> eine drefiba7r am untern Ende der Greif arme<B>(30)</B> angeordnete, mit dem untern Ende <B>je</B> einer Druckstange (44) zusammenwirkende Greifklaue, (34), und ferner Mittel<B>(56),</B> -um das Joch in seiner bezüglich des Gehäuses (12) gehobenen Lage festzuhalten ', und Mittel' <B>(60, 72),</B> -um die vorgenannten Festbaltemittel <B>(56)</B> zu lösen,
    so dass das Joch für eine<B>Ab-</B> wärtsbewegung relativ zum Gehäuse (12) frei gegeben wird und dabei die Greifklauen in ihre Sehliessstellung bewegt, aufweist. UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Greifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zange Glie der<B>(50)</B> aufweist, welche<B>je</B> das von der Dreieeksk-Lirbel entferntere Ende der Druck stangen (44) mit dem untern vom Joch ent fernteren Ende<B>je</B> eines Greifarmes<B>(30)</B> ver binden.
    2. Greifvorrichtan- nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festhalten des Joches in seiner gehobenen Stellung aus einem Sperrhaken (5#6) bestehen, der die Dreieeksk-Lirbeln lösbar miteinander verbindet, wenn deren Achsen<B>(52)</B> zur An- lenkung der Kurbeln an den Betätigungs- ken (54) sich am nächsten sind.
    stüe <B>3.</B> Greifvorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Zange eine bezüglich des Gehäuses (12), des Joches (20) und der Tragachse<B>(10)</B> bewegliche Stange <B>(60)</B> aufweist, -an welcher die Mittel<B>(72)</B> zur Lösung der Festhaltemittel <B>(56)</B> angeordnet sind.
    4. Greifvorriehtung nach PatentanApriieh, (Iadurch gekennzeichnet, dass jede Creifklaue (34) an einer zwischen ihren Enden liegen den Stelle drehbar mit einem der Arme (210) verbunden ist -Lind dass ein Eilde (48) jeder Greifklaue eine solche Stellung einnimmt, dass es in lösbarem Eingriff mit einer der Druekstangen ist.
    <B>5.</B> Greifvorriehtung naell Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Greif zangen an einem horizontalen Balken ange ordnet sind. <B>6.</B> Greifvorriehtuna, nach Patentansprueli, <B>Z,</B> dadurch gekennzeielinet, dass die Zange eine Bremse<B>(78)</B> zur Steuerung der Relativbewe gung des Joelies bezüglieh des Gehäuses auf weist.
    <B>7.</B> Greifvorriehtung nach Patentanspruell, dadurch gekennzeiehnet, (lass das Gehäuse (12) zwei parallele Seitenwände aufweist, zwischen welchen die Tragaehse <B>(10)</B> ange ordnet ist, dass das Joch (20) Seitenwände und eine Bodenplatte<B>(18)</B> aufweist, wobei in fliesen Seitenwänden des, Joehes von der Trag achse durchsetzte Schlitze (24) vorgesehen sind, und dass eine bezüglieh des Gehäuses (12) und- des Joches versehiebbare Stange <B>(60)
    </B> der Zange einen von der Tragaelise durchsetzten Schlitz<B>(66)</B> aufweist. <B>8.</B> Greifvorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansehläge im Joch und in den Kurbeln durch die End- begTenzungen von Schlitzen<B>(38,</B> 40) in Joch und Kurbeln gebildet sind, wobei je durch einen Schlitz des Joehes und einer Kurbel ein Zapfen<B>(36)</B> des Greifarmes geführt ist.
CH299017D 1951-07-14 1951-07-14 Greifvorrichtung für stabförmiges, gebündeltes Gut. CH299017A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113882326A (zh) * 2021-08-25 2022-01-04 山东水总有限公司 一种水闸工程排架施工方法
CN115417302A (zh) * 2022-10-19 2022-12-02 蓝谷智慧(北京)能源科技有限公司 一种电池吊具及电池吊具的控制方法

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