CH299025A - Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen. - Google Patents

Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen.

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CH299025A
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internal combustion
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D29/00Controlling engines, such controlling being peculiar to the devices driven thereby, the devices being other than parts or accessories essential to engine operation, e.g. controlling of engines by signals external thereto
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
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Description


      Brennkraftmaschinenanlage,        insbesondere    zum     Antrieb    von Fahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Brennkraftmaschinenanlage,    insbesondere zum  Antrieb von Fahrzeugen, die mindestens eine  Kraftmaschine und mindestens ein Flüssig  keitsgetriebe zur Übertragung der Leistung  der Kraftmaschine besitzt sowie einen mit  einer     Drehzahleinstelleinrichtung    versehenen  Drehzahlregler zum Regeln der Drehzahl der  Kraftmaschine,

   eine     Brenustoffregeleinrich-          tung    für die Brennstoffmenge der Kraft  maschine und eine     Drehmomentregeleinrich-          tung    für die Drehmomentaufnahme des Flüs  sigkeitsgetriebes, wobei -durch den Drehzahl  regler bei unveränderter Drehzahleinstellung  die     Brennstoffregeleinrichtung    und die Dreh  momentregeleinrichtung so beeinflusst werden,  dass bei antreibender Kraftmaschine die Dreh  zahl und das vom Flüssigkeitsgetriebe auf  genommene Drehmoment praktisch unverän  dert bleiben.

   Sie besteht darin, dass beim Ver  stellen der     Drehzahleinstelleinrichtung    von  einer Arbeitsdrehzahl auf die Leerlaufdreh  zahl die     Drehmomentregeleinrichtung    im  Sinne einer Verminderung der     Drehmonient-          aufnahme    beeinflusst und in eine Stellung  geführt wird, in welcher das Flüssigkeits  getriebe kein Drehmoment mehr abgibt.  



  Hierdurch wird erreicht, dass eine beson  dere Kupplung, welche bei     Leerlaufdreh-          zählen    die Übertragung eines Drehmomentes  verhütet, gespart wird und dass in der Haupt  sache die gleichen Einrichtungen, durch wel  che bei antreibender Kraftmaschine die Dreh  zahlen und Drehmomente eingestellt und ge-    regelt werden,- auch für den Leerlauf der  Kraftmaschine verwendet werden können.  



  Für die     Drehmomentregeleinrichtung    kann  ein hydraulischer Servomotor vorgesehen sein,  bei-welchem die Lage seines Steuerschiebers  relativ zu den von diesem gesteuerten Öffnun  gen sowohl von der     Drehzahleinstelleinrich-          tung    als auch in Überlagerung zugleich von  der     Brennstoffregeleinrichtung    beeinflusst  wird, und diese beiden     überlagerten,    Beein  flussungen können in ihrem Verhältnis zu  einander so gewählt sein, dass beim Über  gang der Drehzahleinstellung auf Leerlauf  drehzahl der Steuerschieber seine     Absehluss-          stellung    erst dann erreichen kann,

   wenn die       Brennstoffregeleinrichtung    auf einer Stellung  ist,- wo sie eine kleinere als die für die einge  stellte Leerlaufdrehzahl benötigte     Leerlauf-          brennatoffmenge    einstellt.  



  Im     Beharrungszustande    vermag also in  diesem Falle der Steuerschieber nur in einer  im Sinne einer Verminderung der Drehmo  mentaufnahme von seiner     Abschlussstellung     abweichenden Stellung zu stehen, und der  Kolben des Servomotors führt infolgedessen  die     Drehmomentregeleinrichtung    in diejenige  ihrer Endstellungen, in welcher das Flüssig  keitsgetriebe kein     Drehmoment    mehr abgibt.  



  Die beiden überlagerten     Beeinflussungen,     welche der Steuerschieber erfährt, können in  ihrem Verhältnis zueinander auch so gewählt  sein, dass beim Übergang der     Drehzahleinstel-          lung    auf Leerlaufdrehzahl     der.Steuerschieber     seine     Abschlussstellung    erst bei einer Stel-      lang der     Brennstoffregeleinrichtung    erreichen  kann, welche einer Unterschreitung des Null  wertes der Brennstoffmenge entspricht.  



  Eine zum Dämpfen der Bewegung des  Servomotors erforderliche     Drosselung    seines  Flüssigkeitsstromes kann derart angeordnet  sein,     dass    sie durch das Einstellen     _der    Leer  laufdrehzahl mindestens vermindert wird. .  



  Für     die        Drehmomentregeleinrichtung    kann  ein hydraulischer Servomotor     vorgesehen     sein, bei welchem die Lage seines Steuerschie  bers relativ zu den von diesem gesteuerten  Öffnungen sowohl von der     Drehzahleinstell-          einrichtiwg    als auch in Überlagerung zugleich  von .der     Brennstoffregeleinrichtung    beein  flusst wird, und     es    kann für die     Drehmoment-          regeleinrichtug    noch ein zweiter     Servomotor          vorgesehen    sein,

   dessen Steuerschieber durch  die     Drehzahleinstelleinrichtung    erst beim Ein  stellen der Leerlaufdrehzahl beeinflusst wird  und dessen Kolben alsdann die     Drehmoment-          regeleinrichtung    in eine Stellung führt, in  welcher das Flüssigkeitsgetriebe kein Dreh  moment mehr abgibt.  



  Der     zweite    Servomotor kann mit einer  Rückführung versehen sein.  



  Die     Fig.        1-4    und 6 zeigen in schemati  scher Darstellung Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes,    und     Fig.    5 zeigt  eine Zusatzeinrichtung, welche in Verbin  dung mit den Beispielen nach     Fig.    3 und 4  verwendet werden kann.  



  In den     Fig.        1-4    und 6 ist eine Verbren  nungskraftmaschine 1 gezeichnet, welche über  ein im Gehäuseteil 2 enthaltenes Zahnradpaar  ein     Flüssigkeitsgetriebe    3 antreibt. Dieses  treibt über ein im Gehäuseteil 4 enthaltenes  Zahnradpaar die zum Antrieb des Fahrzeuges  dienende Welle 5.

   Der von der Kraftmaschine  1 getriebene Drehzahlregler 6 greift mittels  seiner Muffe 7 am Hebel 8 und dieser weiter  an der Stange 9 an, deren unteres Ende mit  dem Hebel 10     verbunden    ist, welcher die von  der Brennstoffpumpe 11 in die Verbren  ;     nungsräume    der Kraftmaschine 1 eingespritzte       Brennstoffmenge    in Abhängigkeit von der  jeweiligen Stellung der Fliehmassen des  Reglers 6 und seiner Muffe 7 regelt.

   Auf den    neben dem Hebel 8 sowie zwischen dem Hebel  10 und der Brennstoffpumpe 11 eingezeich  neten beiden Skalen bedeutet die Zahl 0 die  Nullstellung     dieser        Brennstoffregeleinrich-          tung;    also die Stellung, in welcher die gefor  derte Brennstoffmenge zu Null wird, während  die Zahl 10 dieser Skala derjenigen Brenn  stoffmenge entspricht, welche bei voller Be  lastung der Kraftmaschine 1 von der Brenn  stoffpumpe 11 gefördert wird.  



  Das obere Ende der Stange 9 beeinflusst  am Punkt 12 die     Drehmomentregeleinrich-          tung,    und zwar mittels des Hebels 13, welcher  sich hierbei um den Punkt 15 dreht und den  Steuerschieber 16 des Servomotors 14 ver  schiebt, dessen Kolben 17 mittels des Ge  stänges 18, 19, 20 die Drehmomentaufnahme  des     Flüssigkeitsgetriebes    3 verändert.  



  Hierzu verstellt der Hebel 20 einen Wert       des    Getriebes, welcher in der Zeichnung  neben dem Hebel 20 und neben dem Kolben  1.7 als ein Wert     ss    eingetragen ist, wobei eine  auf ein     -f-    Zeichen deutende Pfeilspitze die  Richtung einer Vergrösserung und eine auf  ein -Zeichen deutende Pfeilspitze die Rich  tung einer Verkleinerung dieses     Wertes    und  mit ihm des Drehmomentes anzeigt. Ist     ,8     gleich Null, so nimmt das     Flüssigkeitsgetriebe     3 zwar noch ein geringes zur Überwindung  seiner     Leerlaufwiderstände    nötiges Dreh  moment von der Kraftmaschine 1 her auf,  gibt jedoch kein Drehmoment mehr an die  Welle 5 ab.

   Bei einem Getriebe mit verstell  baren Schaufeln des     Pumpenrades    z. B. kann  der Wert     ss    den     Verstellwinkel    bedeuten. Ist       dieser        Verstellwinkel    gleich Null, so fördert  das Pumpenrad nichts. Bei einem     volumetri-          schen    Getriebe mit verstellbarer Exzentrizität  der seine     Pumpenkolben    antreibenden Kur  bel z. B. kann der Wert     ss    die Grösse dieser  Exzentrizität bedeuten.  



  Diese, wie erwähnt durch das obere Ende  der Stange 9, und somit durch die Brenn  stoffregeleinrichtung 9, 10, 11 beeinflusste       Drehmomentregeleinrichtung    13-20, wird  ausserdem noch, und zwar in Überlagerung,  von der     Drehzahleinstelleinrichtung    aus be  einflusst, welche besteht aus einem Handrad      21, von dem aus mittels der Kegelräder 22  und des Schraubengetriebes 23 das obere  Ende der     Reglerfeder    zwecks Verminderung  der Drehzahl gehoben und zwecks Erhöhung  derselben     gesenkt    werden kann, das heisst in  dem Sinne, wie er in den     Fig.    1-3 vermittels  des die Drehzahl bezeichnenden Buchstabens  n mit Pfeilspitzen,.

   welche auf ein     -I-    - und ein  -Zeichen hindeuten, eingetragen ist.  



  Die erwähnte Überlagerung der Beein  flussung geschieht in     Fig.    1, 3, 4     und    6 da  durch, das mittels des     Gestänges    25, 26 der  Drehpunkt 15 des Hebels 13 entsprechend der  am Handrad 21 jeweils eingestellten Drehzahl  gehoben und gesenkt wird. In     Fig.    2     geschieht     die Überlagerung dadurch, dass mittels Kurve  27, Rolle 28, Hebel 29     und    Gestänge 30, 31  eine die vom Steuerschieber 16 gesteuerten  Öffnungen enthaltende     Schieberhülse    32     ent,     sprechend der am Handrad 21 jeweils einge  stellten Drehzahl verschoben wird.  



  In der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung der  Muffe 7 des Reglers 6 befindet sich der  Steuerschieber 16 des Servomotors 14 in Ab  schlussstellung, und der     Servomotorkolben    17  bleibt daher in der einmal eingenommenen  Stellung stehen.  



  Wird jetzt die.Kraftmaschine 1 infolge  einer Änderung     des        Traktionswiderstandes     z B. stärker belastet, so geht die Muffe 7 des  Reglers 6 nach unten, so dass die Brennstoff  regeleinrichtung an der Brennstoffpumpe 11  eine vergrösserte Brennstoffmenge einstellt  und gleichzeitig über den Hebel 13, der sich  dann im Uhrzeigersinn um seinen Punkt 15  dreht, der Steuerschieber 16 der     Drehmoment-          regeleinrichtung    nach unten verschoben wird  und der     Servomotorkolben    17 beginnt, den  Wert     ss    und mit ihm die Drehmoment  aufnahme des Getriebes 3 so lange zu vermin  dern, die Kraftmaschine also so weit zu ent  lasten,

   bis die     Reglermuffe    7 ihre alte Stel  lung und mit ihr sowohl die Drehzahl wie die  Brennstoffmenge ihre alten Werte wieder ein  genommen haben, weshalb sich dann auch der  Schieber 16 wiederum in seiner     Abschluss-          stellung    befindet und den     Servomotorkolben       17 in der neuen von diesem eingenommenen  Stellung wiederum festhält.  



  Wird anderseits am Handrad 21 der Dreh  zahleinstelleinrichtung z. B. eine höhere Dreh  zahl     eingestellt,    wird also das obere Ende der  Feder 24 nach unten verschoben, die Feder 24  also zusammengedrückt, so stellt die sich zu  nächst senkende Muffe 7 mittels der Brenn  stoffregeleinrichtung 9, 10, 11 so lange eine  grössere Brennstoffmenge und mittels der       Drehmomentregeleinrichtung    13-20, deren  Drehpunkt 15 vorerst noch als fest angenom  men sei, da der Steuerschieber 16 sich nach  unten hin aus seiner     Abschlusslage    entfernt  hat, solange einen sich verkleinernden Wert       ss    ein,

   bis der Regler 6 den Steuerschieber 16  wiederum in seine     Abschlusslage    zurück  geführt hat und der     Servomotorkolben    17  daher in der neuen von diesem eingenomme  nen Stellung festgehalten wird. In dem sich  in dieser Weise einstellenden neuen Behar  rungszustand     würde    somit die Brennstoff  menge je Hub .die gleiche geblieben sein, je  doch ist die Drehzahl und mit ihr die Lei  stung gestiegen, während sich der Wert     ss    des  Getriebes zwar verkleinert haben würde, das  Getriebe -aber als Folge der gestiegenen Dreh  zahl, das etwa gleiche, nämlich das der Brenn  stoffmenge entsprechende Drehmoment auf  nehmen würde.  



  Würde also, was ja im vorstehenden noch  vorausgesetzt wurde, der Drehpunkt 15 des  Hebels 13 ein fester     Punkt    sein, so würde,  unabhängig von der jeweils eingestellten Ar  beitsdrehzahl, die Anlage im Beharrungs  zustand stets mit der gleichen Stellung der       Brennstoffeinstelleinrichtung    arbeiten.  



  Einige Arten von     Brennkraftmaschinen     vertragen jedoch -die volle Brennstoffmenge  erst bei etwas gesenkter Arbeitsdrehzahl, und  andere Arten von     Brennkraftmaschinen    ver  tragen sie erst bei voller Arbeitsdrehzahl.  Solchen besonderen Eigenschaften der ver  wendeten     Brennkraftmaschine    wird nun da  durch Rechnung getragen, dass mittels des Ge  stänges 25, 26 der Drehpunkt 15 des Hebels  13 entsprechend der am Handrad 21 jeweils  eingestellten Arbeitsdrehzahl gehoben und ge-      senkt wird.

   Die Bewegung der Drehzahl  einstelleinrichtung wird also der Bewegung  des Steuerschiebers 16 am Punkt 15 derart  übergelagert, dass nunmehr der     Abschlusslage     des Steuerschiebers 16 nicht mehr stets die  gleiche, sondern eine mit der jeweils einge  stellten Arbeitsdrehzahl etwas veränderliche  Brennstoffmenge zugeordnet wird.  



  Diese     Einrichtung    ist nun weiter dahin  ausgestaltet, dass an der     Drehzahleinstell.-          einrichtung    eine Stellung für die Leerlauf  drehzahl vorgesehen ist und dass die beiden       überlagerten    Bewegungen des Steuerschie  bers - das sind die von .der Brennstoffregel  einrichtung und die von der     Drehzahleinstell-          einrichtLmg    herrührende - in ihrem Verhält  nis zueinander so gewählt sind, dass beim  Übergang der     Drehzahleinstellung    auf Leer  laufdrehzahl der Steuerschieber 16 seine Ab  schlussstellung erst dann erreichen kann,

    wenn die     Brennstoffregeleinrichtung    auf  einer     Stellung    ist, wo sie eine kleinere als die  für die eingestellte     Leerlaufdrehzahl    benö  tigte     Leerlaufbrennstoffmenge    einstellt, oder  sogar erst dann,     wenn    die     Brennstoffregel-          einriehtung    auf einer Stellung ist, welche  einer Unterschreitung des Nullwertes der  Brennstoffmenge entspricht.

   Der Steuer  schieber 16 wird dann im Leerlauf der       Brennkraftmaschine    sowie beim Abstellen  derselben, wo die Brennstoffmenge bis auf  ihren Nullwert     verkleinert    wird, immer nach  unten aus seiner     Abschlussstellung    gelenkt,  und der Kolben 17 wird dann unter allen Um  ständen in der obern Endlage     festgehalten,    so  dass das     Flüssigkeitsgetriebe    kein Dreh  moment abgibt.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist, wie schon erwähnt wurde,  eine andere     Art    der Überlagerung der Be  einflussungen     des    Steuerschiebers 16 gewählt  worden, Ausserdem ist eine Kurve 27 vor  gesehen.

   Diese Kurve besitzt in ihrem     sich.     von     a    bis b erstreckenden, vorwiegend den  Arbeitsdrehzahlen vorbehaltenen Bereich     eine     Form, welche     hinsichtlich    der     Zuordnung    der  Brennstoffmenge     zur        eingestellten    Arbeits  drehzahl den     erwähnten    besonderen Eigen-         schaften    der verwendeten     Brennkraftmaschine     Rechnung trägt.

   Von b nach c hin geht die  Kurve dann in den Bereich der Leerlaufdreh  zahlen über und     bewirkt    hier eine rasche Ver  änderung der der -     Abschlussstellung    des  Steuerschiebers 16 entsprechenden Brennstoff  menge.    Bei dem in     Fig.    3 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist für die     Drehmomentregel-          einrichtung    noch ein zweiter Servomotor vor  gesehen. Im Vergleich zur Einrichtung nach       Fig.    1 ist hier der Hebel 25 der Drehzahl  einstelleinrichtung bis zu einem Punkt 37 ver  längert, welcher den Steuerschieber 36 des  zweiten Servomotors erst beim Einstellen der  Leerlaufdrehzahl beeinflusst.

   Der Steuerschie  ber schliesst dann den Ablaufkanal 38 und öff  net .den     Zulaufkanal    39, durch welchen Druck  flüssigkeit auf die Oberseite des vorher durch  die Feder 35 in seiner obern     Stellung    gehal  tenen     Servomotorkolbens    34 geführt     wird,    so  dass der Kolben 34 herabgedrückt und der  Drehpunkt 33 des Hebels 18 so weit gesenkt  wird, dass unabhängig von der Stellung, in  welcher sich der Kolben 17 des ersten Servo  motors befindet, der Hebel 20 in die Stellung  geführt wird, in welcher das Flüssigkeits  getriebe kein Drehmoment mehr abgibt.

   Das  Gestänge 25, 26, 13 kann dann so gewählt  werden, dass der erste Servomotor 14 nur den  Anforderungen Rechnung trägt, welche im  Bereich der Arbeitsdrehzahlen infolge der er  wähnten besonderen Eigenschaften der ver  wendeten     Brennkraftmaschine    an die Zu  ordnung der Brennstoffmenge zur jeweils  eingestellten     Arbeitsdrehzahl    zu     stellen    sind.  



  Die Verwendung     eines    zweiten Servo  motors hat noch folgenden Vorteil:  Beim     Anlassen    der     Brennkraftmaschine     und in deren Leerlauf muss am Getriebe der  Wert     ss    gleich Null sein. Bei     Fig.    1 befindet  sich zu diesem Zweck der Kolben 17 in der  obern Endstellung, während bei     Fig.    3 der  Kolben 17 in der untern Endstellung ist, ,je  doch der Kolben 34 nach unten gedrückt     wird     und so den     Wert        ss    gleich Null macht.

   Soll  nun das Fahrzeug angefahren werden, so muss      im allgemeinen schon bei .der niedrigsten Be  lastungsdrehzahl ein grosser Wert     ss    herbei  geführt werden, um die nötige     Anfahrzug-          kraft    zu erzielen. Da der     Servomotor    14 von       astatischer    Bauart ist, muss der Zutritt von  Druckmittel zu Kolben 17 etwas gedrosselt  werden,     um    die Bewegungsgeschwindigkeit       des    Kolbens 17 in mässigen     Grenzen    zu halten.       u#eil    sonst die     Drehmomentregeleinrichtung     ins Pendeln kommen kann.

   Die Zeit, die der  Kolben 17 braucht, um von der einen     End-          lage    in die andere zu gelangen, mag in gewis  sen Fällen als zu lang erscheinen. Die Aus  führung nach     Fig.    3 beseitigt diesen Nach  teil, indem der Kolben 34 momentan in die  obere Endlage geht, sobald sich das rechte  Ende des     Hebels    25 bei 37 von dem Schieber  36 abhebt. Da der Kolben 17 schon im Leer  lauf in der untern Endstellung war, tritt so  mit bei     Fig.    3 unmittelbar nach     übergang     von Leerlauf auf Belastung die maximale       Zugraft    auf.  



  In     Fig.    4 ist die     Drehmomentregeleinrich-          tung    ähnlich ausgebildet wie     Fig.    3, jedoch  mit dem Unterschied, sass der Kolben 34 hier  nebst der obern, durch den Anschlag beding  ten Endlage noch verschiedene weitere, durch  die Stellung der     Drehzahlverstellvorrichtung     bedingte Lagen einnehmen kann, zum Zweck,  bei der Anfahrt den     Wert        ss    nach Massgabe  der zu erzielenden     Anfahrzugkraft    allmählich  zu vergrössern.  



  Solange der Anschlag 37 des Hebels 25  das linke Ende des Hebels 40 nicht berührt,       wird,der    Hebel 40 durch die Feder 41 an den  Anschlag 42 gezogen. Die Regelung des Dreh  momentes geht dann genau gleich vor     sich    wie  bei     Fig.    1 und     Fig.    3, indem der Schieber 36  in     dieser    Stellung unterhalb der     Abschlusslage     steht und Druckmittel von unten zu Kolben  34 zutreten lässt und denselben auf diese  Weise in der obern Endlage hält. Gelenk 33  ist dadurch zu einem festen Drehpunkt ge  worden.  



  Sobald bei Einstellung gesenkter Dreh  zahlen der Hebel 25 mit dem Anschlag 37 den  Hebel 40 berührt und ihn allmählich um den  Drehpunkt 43 im     Gegenuhrzeigersinn    dreht,    geht der Schieber 36     vorerst    in     Abschlussstel=          lung    und hierauf nach oben aus der     Abschluss-          stellurig    heraus, so sass Druckmittel von oben  zum Kolben 34 gelangen kann und denselben  nach unten drückt. Durch den Rückführungs  arm     40a    des Hebels 40 wird der Schieber 36  beim Heruntergehen des Kolbens 34 wieder  in     Abschlusslage    gebracht, so sass der Kolben  34 stillsteht, wenn sich der Anschlag 37 nicht  mehr weiterbewegt.

   Jeder weiteren Stellung       des    Anschlages 37 gegen die     Leerlaufstellung     hin entspricht somit eine bestimmte Stellung       des        Servomotorkolbens    34, wodurch Stange  19 allmählich nach     unten    geht und schliesslich  den Wert     ss    des     Getriebes    zu Null macht.  



  Beim Anfahren     .des    Fahrzeuges arbeitet  der Servomotor 34, 36     wie    folgt  Im Leerlauf' der     Brennkraftmaschine    ist  der Kolben 34 in der untersten Lage, ebenso  der Kolben 17. Der Wert     ss    ist in dieser Stel  lung gleich Null. Wenn der Kolben 17 wäh  rend des     Anlassens    der     Brennkraftmaschine     die Tendenz hatte; nach oben zu gehen, so  wurde er daran durch das Gestänge 18, 19, 20  gehindert.

   (Will man die entsprechende     Ge-          stängebeanspruchung    vermeiden, so kann in  der Stange 19 nach     Fig.    5 ein Federglied 44  eingebaut werden, welches übrigens auch bei       Fig.    3     verwendbar    wäre.) In dieser Stellung  wird keine Zugkraft ausgeübt.  



  Um das Fahrzeug anzufahren, wird nun  das. Handrad 21 im Sinne einer Drehzahl  erhöhung gedreht; Hebel 25 dreht sich im     Ge-          genuhrzeigersinn,    Anschlag 37 hebt sich und  Feder 41 zieht den Hebel 40 an, der sich im  Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 43 dreht.

    Schieber 36 geht nach unten, so sass Kolben  34 von unten     beaufschlagt    wird und nach  oben geht und den Schieber 36 wieder in seine       Abschlussstellung    zurückführt, so sass Kolben  34 an einer bestimmten Stelle stillsteht, wenn  sich .der Anschlag 37 nicht     weiterbewegt.    Da  durch -erhöht sich der Wert     ss    um einen be  stimmten Betrag, und das Getriebe     beginnt     eine     Zugkraft    auszuüben.  



  Wird die Drehzahl mittels des Handrades  21 weiter erhöht, so geht der Anschlag 37  weiter nach oben und der     Servomotorkolben         34 bewegt sich wieder um einen     bestimmten     Weg,     wodurch    der Wert     ss    etwas mehr ver  grössert wird und die Zugkraft etwas steigt.  Das gleiche Spiel wiederholt sich bei jeder  weiteren Drehung des Handrades 21, bis sich  der Anschlag 37 vom Hebel 40 abhebt, der  Kolben 34 in die Endlage kommt und somit  der Gelenkpunkt 33 zu einem festen Dreh  punkt für den Hebel 18 wird.  



  Bei Einstellung nach höheren Arbeits  drehzahlen wird dann die     Drehmomentregel-          einrichtung    nur noch vom ersten Servomotor  aus betätigt.  



  Bei dem in     Fig.    6     dargestellten    Ausfüh  rungsbeispiel wird ein den     Fig.    3 und 4 ähn  licher Effekt erzielt, jedoch mit andern Mit  teln. Wie bei     Fig.    1 und 2 geht der     Servo-          motorkolben    17 bei Einstellung auf Leerlauf  drehzahl in die obere Endlage, entsprechend  einem Wert     ss    gleich Null, da das Gestänge  25, 26 so     ausgebildet    ist,     .dass    sich der Schie  ber 16 in     Abschlusslage    befindet bei einer  Stellung der     Brennstoffregeleinrichtung,

      die  unter der     Leerlaufstellung    liegt.  



  Wie bereits erwähnt, muss der Servo  motor 14, um bei der     Regulierung    im Bereich  der     Antriebsdrehzahlen    nicht ins Pendeln zu  kommen, mit einer seine Bewegung dämpfen  den Drosselung versehen sein. Nach     Fig.    6 ist  nun     diese    Drosselung in Form einer Bohrung  48 in einem besonderen Schieber 45 angeord  net. Dieselbe ist nur im Bereich der Antriebs  drehzahlen in Funktion bzw. nur bei jenen  Antriebsdrehzahlen, wo die automatische Re  gulierung in Funktion tritt.

   Bei den nied  rigsten Antriebsdrehzahlen wird die dieser  Drehzahl entsprechende     volle    Belastung der       Brennkraftmaschine    nicht mehr erreicht, und  der Kolben 17 geht somit dort in die untere,  einen grossen Wert     ss        einstellende    Endlage.  



  Bei einer     bestimmten    eingestellten Dreh  zahl berührt in     Fig.    6 der Anschlag 37 des  Hebels 25 die Stange am Drosselschieber 45,  und bei weiterer Senkung der eingestellten  Drehzahl geht dieser Schieber nach unten.  Der Zutritt zur Oberseite des Kolbens 17 er  folgt dann nicht mehr über die Partie 47     des     Schiebers 45 mit der Drosselstelle 48, son-         dern    über die Partie 46, wo der     Durchtritts-          querschnitt    sehr gross ist. Sobald nun die  Einstellung den Bereich der Leerlaufdrehzahl  erreicht, wo der Kolben 17 immer von unten       beaufschlagt    wird, geht derselbe ungedämpft  in die obere Endlage.

   Er führt somit ohne  Verzögerung durch Dämpfung den Wert     ss     auf Null, und die vom Getriebe ausgeübte  Zugkraft geht somit ohne Zeitverlust auf  Null.  



  Beim Übergang vom Leerlauf auf die  kleinste Belastungsdrehzahl bleibt. vorerst an  der Stelle 46 des Schiebers 45 noch der dort  vorhandene Querschnitt frei, und weil nun  durch das     Gestänge    12, 13 und 25, 26 die       Abschlusslage    des Schiebers 16     aiif    eine über  der     Leerlaufstellung    der     Brennstoffregelein-          richtung    liegende Stellung verlegt wird, an  derseits aber die Belastung der     Brennkraft-          maschine    noch gering ist, geht der Schieber  16 nach oben aus der     Abschlusslage    heraus,

    und der Kolben 17 erhält Druckmittel von  oben und geht     unverzögert    in die untere     End-          lage.     



  Bei einer weiteren Erhöhung der einge  stellten Drehzahl geht der Schieber 45 noch  weiter nach oben, und die Drosselstelle 48  wird in die eine der     Druckmittelleitungen     zum Kolben 17     eingeschaltet,    so dass die ge  wünschte Dämpfung des Servomotors 14 be  wirkt und damit das Pendeln der     Steuerung     bei der automatischen     Konstanthaltung    der  Belastung verhindert wird.  



  Statt des plötzlichen Überganges von voll  ständig gedrosseltem zu vollständig offenere  Durchtritt des Druckmittels     kann    durch ge  eignete Ausbildung des Steuerschiebers 45  auch ein kontinuierlicher Übergang vorge  sehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen, die mindestens eine Kraftmaschine und mindestens ein Flüs sigkeitsgetriebe zur Übertragung der Leitung der Kraftmaschine besitzt sowie einen mit einer Drehzahleinstelleinrichtung versehenen Drehzahlregler zum Regeln der Drehzahl der Kraftmaschine, eine Brennstoffregeleinricli- tung für -die Brennstoffmenge der Kraft maschine und eine Drehmomentregeleinrich- tung für die Drehmomentaufnahme,des Flüs sigkeitsgetriebes,
    wobei durch den Drehzahl regler bei unveränderter Drehzahleinstellung die Brennstoffregeleinrichtung und die Dreh momentregeleinrichtung so beeinflusst werden, dass bei antreibender Kraftmaschine die Dreh zahl und das vom Flüssigkeitsgetriebe auf genommene Drehmoment praktisch unverän dert bleiben, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verstellen der Drehzahleinstelleinrich- tung von seiner Arbeitsdrehzahl auf die Leer laufdrehzahl die Drehmomentregeleinrichtung im Sinne einer Verminderung der Dreh momentaufnahme beeinflusst und in eine Stellung geführt wird, in welcher das Flüssig keitsgetriebe kein Drehmoment mehr abgibt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Brennkraftmaschinenanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Drehmomentregeleinrichtung .ein hy draulischer Servomotor vorgesehen ist, bei welchem die Lage seines Steuerschiebers re lativ zu den von diesem gesteuerten Öffnun gen sowohl von der Drehzahleinstelleinrich- tung als auch in Überlagerung zugleich von der Brennstoffregeleinrichtung beeinflusst wird, und dass diese beiden überlagerten Be einflussungen in ihrem Verhältnis zueinander so gewählt sind, dass beim Übergang der Dreh zahleinstellung auf Leerlaufdrehzahl der Steuerschieber seine Abschlussstellung erst dann erreichen kann,
    wenn die Brennstoff regeleinrichtung auf einer Stellung ist, wo sie eine kleinere als die für die eingestellte Leerlaufdrehzahl benötigte Leerlaufbrenn- stoffmenge einstellt. z. Brennkraftmaschinenanlage nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden überlagerten Beeinflussungen, wel che der Steuerschieber erfährt, in ihrem Verhältnis zueinander so gewählt sind, dass beim Übergang der Drehzahleinstellung auf Leerlaufdrehzahl der Steuerschieber seine Ab schlussstellung erst bei einer Stellung der Brennstoffregeleinrichtung erreichen kann, welche einer Unterschreitung des Nullwertes der Brennstoffmenge entspricht.
    3. Brennkraftmaschinenanlage nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass eine zum Dämpfen der Bewegung des Servo motors bestimmte Drosselung seines Flüssig keitsstromes derart angeordnet ist, dass sie durch das Einstellen der Leerlaufdrehzahl aufgehoben wird.
    4. Brennkraftmaschinenanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Drehmomentregeleinrichtung ein hy draulischer 'Servomotor vorgesehen -ist, bei welchem die Lage seines Steuerschiebers re lativ zu den von diesem gesteuerten Öffnun gen sowohl von der Drehzahleinstelleinrich- tung als auch in Überlagerung zugleich von der Brennstoffregeleinrichtung beeinflusst wird und dass für die Drehmomentregelein- richtung noch ein zweiter Servomotor vor gesehen ist,
    dessen Steuerschieber durch die Drehzahleinstelleinrichtung erst beim Ein stellen der Leerlaufdrehzahl beeinflusst wird lind dessen Kolben alsdann .die Drehmoment regeleinrichtung in eine Stellung führt, in welcher das Flüssigkeitsgetriebe kein Dreh moment mehr abgibt. 5. Brennkraftmaschinenanlage nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Servomotor mit einer Rückfüh rung versehen ist.
CH299025D 1952-02-09 1952-02-09 Brennkraftmaschinenanlage, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen. CH299025A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153938B (de) * 1956-09-14 1963-09-05 Sulzer Ag Regeleinrichtung einer Brennkraftmaschinenanlage fuer Fahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1153938B (de) * 1956-09-14 1963-09-05 Sulzer Ag Regeleinrichtung einer Brennkraftmaschinenanlage fuer Fahrzeuge

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