CH299032A - Kolbenpumpe, insbesondere zur Förderung von Schmieröl für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Kolbenpumpe, insbesondere zur Förderung von Schmieröl für Brennkraftmaschinen.

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CH299032A
CH299032A CH299032DA CH299032A CH 299032 A CH299032 A CH 299032A CH 299032D A CH299032D A CH 299032DA CH 299032 A CH299032 A CH 299032A
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CH
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piston
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lubricating oil
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Inventor
H C F Porsche Dr Ing Kg
Original Assignee
Porsche Kg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Kolbenpumpe, insbesondere zur Förderung von     Schmieröl    für     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe,  insbesondere zur Förderung von Schmieröl  für     Brennkraftmaschinen.     



  Bei den bekannten Ausführungen solcher  Pumpen müssen für die Steuerung des     ölein-          und        -austrittes    im Zylinder, bei manchen Aus  führungen auch im Kolben, räumlich vonein  ander getrennte Saug- und Druckventile vor  gesehen werden. Die Bearbeitung der Pum  penzylinder und der dazugehörigen Ventil  bohrungen und Ventilsitze ist mit Schwierig  keiten verbunden, vor allem, wenn es sich um  Pumpenzylinder handelt, die im Gehäuse der       Brennkraftmasehine    angeordnet sind.

      Durch die Erfindung wird eine wesent  liche Vereinfachung durch zwei in einer ge  meinsamen Zylinderbohrung     des    Maschinen  gehäuses gleitenden Kolben erreicht, von de  nen der eine als Pumpenkolben wirkt und der  andere als Ventilkolben ausgebildet ist. Der  Ventilkolben kann als Druck-     und    Über  druckventil ausgebildet sein und das Saug  ventil enthalten. Der Hub desselben wird  zweckmässig durch einen Anschlag begrenzt.  Der Ventilkolben ersetzt also in diesem     Falle     drei getrennte Ventile. Die Bearbeitung des  Pumpenzylinders vereinfacht sich, da der  Pumpenkolben und der Ventilkolben in der  gleichen Zylinderbohrung angeordnet sind.

    Um genügend grosse     Durchflussquersehnitte     zu erhalten, kann das Saugventil als Platten  ventil ausgebildet sein.    In der Zeichnung ist ein Längsschnitt  durch eine beispielsweise     Ausführungsform     der Kolbenpumpe nach der Erfindung mit  den anliegenden Teilen einer     Brennkraft-          maschine    gezeigt. ,  In einem     Fortsatz    1 oder einer Wand  des Gehäuses 2 der     Brennkraftmaschine    ist  ein Zylinder 3 ausgebohrt. Diese Bohrung 3  weist über ihre ganze Länge denselben  Durchmesser auf. In ihr gleiten ein Pum  penkolben 4 und ein Ventilkolben 5.

   Der  Pumpenkolben 4 ist etwa in seiner Mitte 6  eingeschnürt, so dass sich dort über     einen     Federteller 7 das eine Ende einer Schrau  benfeder 8 abstützen kann. Das andere Ende  der     Feder    8 stützt sich gegen den Pumpen  zylinder 1     und        drückt    den Pumpenkolben  gegen einen Nocken 9, der auf der Kurbel  welle 10 angeordnet ist. Der obere Teil des       Pumpenkolbens    wird in einer     Bohrung    11  eines Gehäusesteges 12 geführt. Diese     Boh-          rtrug    11 hat gleichen Durchmesser und die  selbe Achse wie die Zylinderbohrung 3.

   Da  mit wird erreicht, dass für die Bearbeitung  des Pumpenzylinders nur Werkzeuge glei  chen Durchmessers     notwendig    sind.  



  Der Ventilkolben 5 wird von einer Längs  bohrung 13 durchsetzt, die auf der einen  Seite durch eine Ventilplatte 14 abgeschlos  sen ist. Die Ventilplatte wird durch eine Fe  der 15 auf die innere Stirnfläche des Ventil  kolbens gedrückt. Am     entgegengesetzten,     aus dem Pumpenzylinder herausragenden      Ende des Ventilkolbens ist ein     als        Uub-          begrenzung    wirkender Federteller 16     für    die       Schraubenleder    17     angeordnet,    der bei der       Einwärtsbewegung    des Ventilkolbens gegen  die als Anschlag wirkende untere Wand des       Fortsatzes    1 stösst.

   Die Feder 17 stützt sich  gegen einen Deckel 18, der das Gehäuse 2  nach unten abschliesst.  



  Die     Wirkungsweise    der Pumpe ist fol  gende: Im untern Totpunkt des Pumpen  kolbens wird durch die Feder 17 der Ventil  kolben an den Pumpenkolben gepresst. Beim  Aufwärtshub des     Piunpenkolbens    unter der       Wirkung    der Feder 8     folgt    der Ventilkolben  dem     Piunpenkolben,    bis der Federteller 1.6  auf     die    Unterseite der Gehäusewand auf  trifft. Der     Ventilkolben        nimmt    dann die       strichpiunktlert    gezeichnete Lage 14' ein.

   Der       Pumpenkolben    bewegt sich weiter bis zu sei  nem obern Totpunkt, der durch die strich  punktierte Linie 4' angedeutet ist. Dabei ent  steht in dem Raum 19 zwischen den strich  punktiert gezeichneten Stellungen 14' und 4'  der beiden Kolben Unterdruck, unter dessen  Wirkung sich die Ventilplatte 14 anhebt, so  dass das Öl aus dem die Pumpe inngebenden  Raum durch die Bohrung 13 des Ventil  kolbens     in    den Raum 19 strömt.  



  Bei der Abwärtsbewegung des Pumpen  kolbens steigt der Druck     im    Raum 19 und  drückt die Ventilplatte 14 auf. die Stirn  fläche des     Ventilkolbens.    Der Pumpenkolben  4 schiebt das zwischen den beiden Kolben  befindliche Öl sowie den Ventilkolben nach  abwärts, bis letzterer die Druckleitung 20  freigibt, durch die das Öl zu den verschie  denen Schmierstellen der Maschine gepresst  wird. Diese eine Stellung der Steuerungsteile  ist     in.    der Zeichnung festgehalten.  



  Tritt     in    der Druckleitung eine Störung  auf, z. B. eine     Verstopfung,    die einen Druck  anstieg über das normale Mass zur Folge hat,  so hört die     Piunpe    auf zu fördern. In der  Druckleitung 20 herrscht dann derselbe  Druck wie bei der Abwärtsbewegung des         Pumpenkolbens.    Nenn     nun    der Ventilkolben  die     Druckleitung    20 freigibt,

   tritt kein Öl       aus    dem     Pumpenzylinder    in die     Druck-          leitiuig.    Beim Aufwärtshub des Pumpen  kolbens bleibt dasselbe Ölvolumen wie beim       Abwärtshub    zwischen den beiden Kolben. Da  nun im Pumpenzylinder kein Unterdruck  entsteht, kann auch kein Öl aus dem die  Pumpe umgebenden Raum angesaugt werden,  womit die Förderung der Pumpe aussetzt. Die  Pumpe arbeitet im Leerlauf und schiebt da  bei immer dasselbe Volumen Öl zwischen den  beiden Kolben im Zylinder hin und her. Erst       wenn    der Druck in der Druckleitung unter  den im Pumpenzylinder herrschenden sinkt,       beginnt    die Pumpe wieder zu fördern.

   Da  mit wird auf einfache Art. ein zu hoher  Schmieröldruck, der die Leitungen oder die  Pumpe beschädigen könnte, vermieden, ohne  Verwendung eines     LTberdruckventils.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe, insbesondere zur För derung von Schmieröl für Brennkraft- maschinen, gekennzeichnet durch zwei in einer gemeinsamen Zylinderbohrung (3) des Maschinengehäuses gleitende Kolben (4, 5), von denen der eine als Pumpenkolben (4) wirkt und der andere als Ventilkolben (5) ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kolbenpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (5) als Druck- und Überdruckventil aus gebildet ist iuid das Saugventil (14) enthält. 2.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Hub des Ventilkolbens durch einen Anschlag begrenzt ist. 3. Kolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugventil (14) als Plattenventil ausgebildet ist.
CH299032D 1951-04-21 1952-03-10 Kolbenpumpe, insbesondere zur Förderung von Schmieröl für Brennkraftmaschinen. CH299032A (de)

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