CH299157A - Druckmittelmotor, insbesondere für Scheibenwischer. - Google Patents

Druckmittelmotor, insbesondere für Scheibenwischer.

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CH299157A
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CH
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pressure medium
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snap device
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medium motor
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Inventor
Gmbh Robert Bosch
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Gmbh Robert Bosch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/10Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive pneumatically driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


      Druckmittelmotor,        insbesondere        für        Scheibenwischer.       Die Erfindung betrifft einen Druckmittel  motor, insbesondere für Scheibenwischer, der  mit hin- und hergehenden Arbeitskolben und  durch eine     Schnappeinrichtung    geschalteten  Steuerventilen für die Zu- und Ableitung des  Druckmittels zu bzw. von den     Motorzylindern     versehen ist. Bei bekannten Druckluft  motoren dieser Art werden die Ventile durch  eine Schnappfeder so geschaltet,     däss    der von  ihr auf die Ventile ausgeübte Schliessdruck  schon vor dem Umschalten stetig abnimmt, um  im Augenblick des     Umschaltens    den Wert Ö  zu erreichen.

   Dies bringt entweder die Ge  fahr mit sich, dass ein. Ventil unter dem Druck  der Luft vorzeitig öffnet, oder man muss, um  dies zu verhindern, besondere bauliche Mass  nahmen treffen, die den     Druckmittelmotor     verteuern und unhandlich     werden    lassen.  Ausserdem kann eine derartige Schnappein  richtung beim Abschalten des Motors unter  Umständen in der unmittelbaren Nähe des  Schnappunktes stehen bleiben, was zur Folge  hat, dass der Motor später nicht mehr von  selbst anlaufen kann.  



  Diese Nachteile sollen gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden sein, dass die  Schnappeinrichtung an einem die Ventile  schaltenden Waagebalken an Stellen angreift,  die sich während der Schnappbewegung ver  lagern, um den Schliessdruck auf das Ventil,  bis zum Augenblick des     Umschaltens        möglichst          konstant    zu halten. Dies ermöglicht billige und  einfache Ventile, die leicht ein- und ausgebaut    werden können und ohne     Druckmittelverlust     arbeiten, das heisst genau zu dem eingestell  ten     Zeitpunkt    umschalten.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung ist  in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des Motors bei abge  nommenem Deckel und teilweise einen Längs  schnitt,       Fig.    2 eine Ansicht des Deckels     mit    den  Steuerventilen und der Schnappeinrichtung  von der Kolbenseite her gesehen,,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch- ein Steuer  ventil in grösserem Massstab und       Fig.    4 ein Diagramm des     Ventil-Schliess-          druckes    in Abhängigkeit vom Kolbenweg.

    Das Gehäuse 1 des     Druckmittelmotors    be  steht im wesentlichen aus zwei gleichachsigen  und gleich grossen Zylindern 2 und 3, die  an ihren Stirnseiten durch. Dichtungen. 4 und  Scheiben 5 abgeschlossen sind. Letztere wer  den von Schrauben 6 an das Gehäuse 1 ge  presst. Im Innern des Gehäuses befindet  sich eine Kolbenstange 7 mit rechteckigem  Querschnitt, -auf deren beiden Enden Kolben  scheiben 8 und Dichtungen 9 aufgesetzt sind.  Die Dichtungen 9 besitzen in ihrer Mitte eine  Ausstülpung 10, mit welcher sie sich selbst  und die Kolbenscheibe 8 an einer     Einschnü-          rung    11 am Ende der Kolbenstange 7 fest  halten.

   Diese Ausstülpung dient zugleich     als     Anschlag zur Begrenzung der Kolbenbewe  gung an der Scheibe 5.     Eine    Ringfeder 12      drückt die     Dichtung    9 gegen die Zylinder  wand.  



  Quer zu seiner     Längsachse    ist in dem Ge  häuse 1 eine Welle 13 gelagert. Sie ragt auf  der in     Fig.    1 nicht sichtbaren Seite aus dem  Gehäuse 1 heraus und ist an dem dort vor  stehenden Ende mit einem Wischarm 14 ver  sehen. Eine Bohrung 15 führt von aussen  durch die Welle     13'nnd    über eine Querboh  rung ins Innere des Gehäuses 1. Ein Zahn  segment 16 ist auf der Welle 13 so befestigt,  dass es mit einer auf der Kolbenstange 7 an  gebrachten Verzahnung 17 zusammenarbeitet.  Zur Aufnahme des Zahndruckes dient dabei  eine Gleitfläche 18 am Boden des Gehäuses 1,  auf welcher die Kolbenstange 7 aufliegt.  



  In seiner Mitte weist das Gehäuse 1 einen  Flansch 19 auf. In diesem sind vier Gewinde  löcher 20 zur Befestigung eines Deckels 21       (Fig.    2) angebracht und zwei     Bohrungen    22       und    23, die sich in Bohrungen 24 und 25 fort  setzen, welche in der Nähe der Stirnseiten  in die Hohlräume der Zylinder 2 und 3 mün  den.  



  Die Kolbenstange 7 hat zwei Schlitze 26       und    27, welche auf einer Seite erweitert sind.  In jeder dieser Erweiterungen 28 ruht ein       Sechskantkopf    29 eines Bolzens 30, so dass die  ser sich nicht verdrehen, aber längs des Schlit  zes 26 bzw. 27 verschieben     kann.    Der Bolzen  30 ragt auf der zum Deckel 22 gerichteten  Seite aus der Kolbenstange 7 heraus und ist  mit einer Mutter 31 in der gewünschten Lage  an der Kolbenstange festgehalten.  



  Der Deckel 21 passt auf den Flansch 19  des Gehäuses 1: Er trägt auf seiner Innen  seite zwei gleiche     Fortsätze 32.    In diese Fort  sätze 32 sind zwei gleiche Ventile 33 und  34 eingesetzt. Der Schliesskörper des Ventils  34 besteht aus einer Hülse 35, deren Enden  36 und 37 Ventilsitze bilden. Die     Ventilhülse     35 besitzt in ihrer Mitte eine Querbohrung 38,  an ihrem einen Ende einen zylindrischen Teil  39 und einen Bund 40 und an ihrem andern  Ende einen     kegeligen    Teil 41, der von zwei  kleinen     Bunden        begrenzt    wird.

   Auf den     kege-          ligen    Teil 41 ist eine Dichtungshülse zum  Beispiel aus     Gummi    und auf den zylindri-    sehen Teil 39 eine Dichtungsscheibe 42 aus  demselben Werkstoff aufgeschoben. Die Ven  tilhülse ist in eine Sackbohrung 43 des Fort  satzes 32 eingesteckt; ihre Dichtungskörper  liegen dabei auf einer     kegeligen    Erweiterung  44 und einer     Ausdrehung    dieser Bohrung auf.  Sie ist beispielsweise mittels einer     haarnadel-          förmigen    Feder 45 befestigt, welche die Ven  tilhülse 35 gegen ihre Dichtflächen drückt und  sich dabei auch selbst in zwei Bohrungen im  Deckel 21 verspannt.

   In die Längsbohrung  der Ventilhülse 35 ist ein Stift 46 eingesetzt,  dessen Durchmesser kleiner als der Bohrungs  durchmesser ist. Auf die Enden dieses Stiftes  sind Kappen 47 und 48     aufgeklemmt,    die  auf ihrer zur Ventilhülse 35 gerichteten  Seite eine Dichtungsscheibe enthalten. Diese  Kappen mit ihren Scheiben dichten je  nach der Lage des Stiftes 46 das Ende 36  oder das Ende 37 der Hülse ab. Zwischen die  Kappe 48 und den Boden des Sackloches 43  ist eine Druckfeder 49 eingespannt, welche den  Stift 46 anzuheben sucht. Der untere Teil  des     Sekloches    43 ist durch eine Bohrung 50  mit einem Kanal 51 an der Aussenseite des  Deckels verbunden. Vom mittleren Teil des  Sackloches 43 führt eine Bohrung 52 zu einer  Öffnung 53, die bei aufgesetztem Deckel auf  die Bohrung 22 bzw. 23 des Gehäuses 1 passt.

    Der Kanal 51 durchzieht den Deckel 21 und  ist auf die für das Ventil 34 geschilderte  Weise auch mit dem Ventil 33 auf der andern  Deckelseite verbunden. Der Deckel 21 ent  hält etwa in seiner Mitte ein Auge 54 mit  einem Lager 55 für die Welle 13 und einem  unterhalb der Lagerbohrung befestigten Bol  zen 56. Auf diesem sitzen drehbar ein Waage  balken 57, eine Buchse 58 und ein Anschlag  hebel 59, seitlich festgehalten durch eine  Klemmfeder 60, die in eine Eindrehung des  Bolzens 56 eingreift. Der Waagebalken 57  enthält auf seiner Unterseite eine V-förmige       Einfräsung    61, die seitlich von auf den Waage  balken 57     aufgenieteten    Blechen 62 und 63  verdeckt wird.

   Durch diese wird ein Gabel  hebel 64 mit seinen Gabelenden in der     Ein-          fräsung    61 mit Spiel festgehalten, so dass er  nur eine beschränkte Kippbewegung gegenüber      dem Waagebalken ausführen, aber nicht. aus  der     Einfräsung    heraustreten kann.  



  Der Gabelhebel 64 trägt an seinem ein  fachen Ende einen Querstift 65; auf diesem  sind zwei Hebel 66 mit Schlitzen drehbar:  Diese Hebel sind mit ihrem freien Ende dreh  bar auf. einem Bolzen 67 gelagert, der an dem  Anschlaghebel 59 sitzt. Sie sind ausserdem  von einer schraubenförmigen Schnappfeder  68 umgeben, die sich auf dem Bolzen 67 und  dem Querstift 65 abstützt. Der Anschlaghebel  59 besitzt aufgebogene Seitenflanschen. Seine  Schwenkbewegung wird dadurch begrenzt, dass  diese Flanschen an Gummistücken 69 anschla  gen, die an den     Fortsätzen    des Deckels 21 be  festigt sind. Ein weiteres Auge 70 des     Dek-          kels    22 trägt einen Bolzen 71, auf dem ein  Treibhebel 72 drehbar befestigt ist.

   Dieser  trägt einen Bolzen 73, welcher an die Seiten  flanschen des Anschlaghebels 59 schlagen und  diesen dadurch mitnehmen kann. Der Treib  liebel 72 seinerseits wird von den Bolzen 30  der Zahnstange 7 hin- und herbewegt. Er  ist an seinem. freien Ende zugespitzt, um das  Eingreifen dieser Bolzen auch bei grossen  Ausschlägen zu ermöglichen.  



  Der Deckel 21 ist auf dem Gehäuse 1 be  festigt mit Hilfe von nicht dargestellten  Schrauben, die durch Löcher 74 des Deckels  hindurchgesteckt und in die Gewindelöcher 20  eingedreht sind. .An den Kanal 51 wird eine       Druckluftleitung    angeschlossen.  



  In     Fig.    4 bedeutet s den Weg der Kolben  und P den auf die Schliesskörper der Ventile  über die Stifte 46 ausgeübten Schliessdruck,  wobei über der     s-Achse    der Druck auf das  eine und unter der     s-Achse    der Druck auf das  andere Ventil dargestellt ist.  



  In der Lage nach     Fig.    2 hat der Waage  balken 57 den     Schliesskörper    des Ventils 34  freigegeben. Unter dem Druck der Feder 49  ist der Stift 46 angehoben; das Hülsenende 37  ist geschlossen. Damit ist die Druckluftzufuhr  zum Zylinder 2 des Motors abgesperrt. Dieser  Zylinder ist dabei durch die Bohrungen 24  und 22 im Gehäuse 1, die Bohrung 52 im     Dek-          kel    21, einen Teil     der    Sackbohrung 43; die       ()uerbohrung    38, die Mittelbohrung der Ven-         tilhülse    35 und über deren offenes Ende 36 an  das Gehäuseinnere angeschlossen.

   Die Druck  luft des Zylinders 2 ist somit in das Ge  häuseinnere     entwichen    und von dort durch die  Bohrung 15 ins Freie. Wird nun die Druck  luftzufuhr zum Motor über einen nicht dar  gestellten Hahn oder dergleichen geöffnet, so  strömt sie in den andern Motorzylinder 3 ein;       denn    der     Auslass    des Ventils 33 ist unter der  Wirkung der Schnappfeder 68 vom Waage  balken 57 mit einer bestimmten Kraft K ge  schlossen gehalten (Punkt     El    in     Fig.4).    Der  Gabelhebel 64 drückt nämlich in der gezeich  neten Stellung auf den Waagebalken 57 an  einer Stelle auf der dem Ventil 33 abgewand  ten Seite und zieht an dem Waagebalken an  einer Stelle auf der zum Ventil 33 hin liegen  den Seite.

   Infolge des Druckanstieges im Zy  linder 3 bewegt sich der Kolben dieses Zylin  ders samt der Zahnstange 7 gegen das andere  Zylinderende. Der Kolben durchläuft den  Hub a. Gegen Ende desselben nimmt der an  der Zahnstange 7 festgeklemmte Bolzen 30 den  Treibhebel 72 und dieser den Anschlaghebel  59 mit. Die Schnappfeder 68 wird dabei  immer mehr gespannt, bis der Bolzen 67, der  Querstift 65 und der Bolzen 56 in einer Linie  liegen. Damit ist der Punkt B in     Fig.    4 er-,  reicht.

   In dieser Stellung ist der auf den  Schliesskörper des Ventils 33 ausgeübte  Schliessdruck zwar etwas geringer als bei Hub  beginn, er ist aber immer noch beträchtlich  und für einen sicheren Abschluss ausreichend,  da die gesamte Druckkraft der gespannten  Schnappfeder 68 noch über das in     Fig.    2 rechte  Gabelende des Hebels 64 fast. senkrecht auf  den Waagebalken 57 einwirkt.  



  Bewegen sich nun die Kolbenstange 7, der  Treibhebel 72 und der Anschlaghebel 59 wei  ter, so springt der     Gabelhebel    64 um: Dabei  verlagern sich die Auflagestellen dieses Hebels  wechselseitig mit der     Wirkung,    dass dann der  Hebel mit seinem linken Gabelende auf der  Seite des Ventils 33 auf den     Waagebalken'        57-          drückt.    Gleichzeitig schnappt der Anschlag  hebel 59 gegen das andere Gummistück, und  die Schnappfeder 68 entspannt sich etwas und  drückt     niuz    mit der Kraft     K    auf das Ventil 34      (Punkt C). Dadurch wird das Hülsenende 36  geschlossen und das Hülsenende 37 geöffnet,  und zwar entgegen dem Druck der Feder 49.

    Die Druckluft strömt nun durch den Kanal 51  und die Bohrung 50 in den untern Teil der       Sackbohrung    43, von dort durch das Innere  der Ventilhülse 35 zur     Querbohrung    38 und  zu den     Bohrungen    52, 53, 22 und 24, die im  Zylinder 2 münden. Die Bewegung der Kol  ben kehrt sich deshalb um, und sie legen den  Hub     b    zurück. Dabei vollziehen sich die glei  chen Vorgänge wie     beim    Hub     a    in umgekehr  ter Richtung; über das Ventil 33 strömt Luft  aus, bei dem Punkt D schnappt der     Gabelhebel          wieder    zurück in die Anfangslage, und die  Bewegungsrichtung der Kolben kehrt sich  erneut um.  



       Während        des    ganzen Vor- und     Rückhubes     bleibt der     SchliessdrLick    der Ventile somit an  nähernd konstant. Zum Vergleich ist der Ver  lauf des Schliessdruckes der bekannten     Schnapp-          einriehtungen    gestrichelt in.     Fig.    4     eirege-          zeichnet.     



  Die Grösse des Hubes und damit der Wisch  winkel werden eingestellt durch Verschieben  der Bolzen 30. Bewegt sich die Kolbenstange  nach dem Umschalten der Schnappeinrichtung  aus irgendeinem     Grund    noch in der einge  schlagenen Richtung weiter, insbesondere  durch eine von aussen einwirkende Kraft, so       schwingt    der Treibhebel 72 aus dem Bereich  des Anschlaghebels heraus. Diese Weiterbewe  gung der Kolbenstange wird dann spätestens  begrenzt durch das Anschlagen der Kolben  dichtung am Zylinderende. Die von aussen  oder von der     Druckluft    herrührende Kraft  kann auf diese Weise nie auf die Gummi  stücke 69 wirken     und    diese verformen oder be  schädigen, was das Arbeiten der Schnappein  richtung beeinträchtigen würde.

   Die gesamte  Schnappeinrichtung und die Steuerventile  können bei abgenommenem Deckel auf rich  tiges Arbeiten und Dichtheit geprüft werden,.  indem man am Kanal 51 Druckluft zuführt       und    die     Schaltbewegung    von Hand auslöst.  



  In den Kanal 51 kann eine von Hand ver  stellbare Drosselschraube eingesetzt sein, die  die     Druckluftzufuhr    und damit die Arbeits-         geschwindigkeit    des     Druckluftmotors    regelt.  Auf das ins Führerhaus ragende Ende der  Welle 13 kann ein Handhebel aufgesetzt sein,  der es ermöglicht, den Wischhebel von Hand  zu bewegen.  



       Zwecknässigerweise    ist der     Durchlassquer-          schnitt    der Ventile auf der     Auslassseite    kleiner  als auf der     Einlassseite.    Dadurch wird das  Ausströmen der Luft verlangsamt und durch  Bildung eines Luftpolsters auf der     Auslass-          seite    ein zu hartes Arbeiten des Motors ver  hindert.

Claims (1)

  1. PATENTA11i SPRUCH Druckmittelmotor, insbesondere für Schei benwischer, mit hin- und hergehenden Arbeits kolben und durch eine Schnappeinrichtung geschalteten Steuerventilen für die Zu- und Ableitung des Druckmittels zu bzw. von den Motorzylindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappeinrichtung an einem die Ventile schaltenden Waagebalken an Stellen angreift, die sich während der Schnappbewegung ver lagern, um den Schliessdruck auf das Ventil bis zu dem Augenblick des Umschaltens mög lichst konstant zu halten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckmittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappein richtung auf den Waagebalken mit Hilfe eines übertragungsgliedes einwirkt, das mit dem Waagebalken beiderseits von dessen Dreh punkt jeweils mit Spiel verbunden ist, so dass es gegenüber diesem eine Kippbewegung aus zuführen und zu beiden Seiten des Drehpunk tes jeweils abwechselnd Druck- und Zugkräfte auf den @NTaagebalken auszuüben vermag. 2. Druckmittelmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Über tragungsglied als Gabelhebel ausgebildet ist, dessen Gabelenden in Aussparungen des Waagebalkens eingreifen..
    3 Druckmittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile je einen in eine Sackbohrung des Motor gehäuses von seiner Auslassseite her aus wechselbar eingesetzten Ventilkörper aufwei sen. 4. Druckmittelmotor nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappein richtung von der Kolbenstange des Motors unter Zwischenschaltung eines Treibhebels an getrieben wird, welcher mit der Schnappein richtung nur so lange im Eingriff bleibt, bis die TJmschaltung ausgelöst ist.
    5. Druckmittelmotor nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibhebel von zwei auf der Kolbenstange in deren Längsrichtung einstellbar befestigten Bolzen angetrieben wird. 6. Drucknittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile, die Schnappeinrichtung und der Druckmittel anschluss an einem abnehmbaren Gehäuseteil des Motors angeordnet sind. 7. Druckmittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg der Schnappeinrichtung durch elastische An sehläge begrenzt ist.
    B. Druckmittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassquer- schnitt des Druckmittels kleiner ist als der Einlassquersehnitt, damit auf der Auslassseite ein die Hubbewegung bremsendes Druckmit- telpolster entsteht. 9. Druckmittelmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittel durchlass an der Auslassseite jedes Ventils einen kleineren Querschnitt aufweist als der jenige an der Einlassseite..
CH299157D 1951-02-17 1952-02-08 Druckmittelmotor, insbesondere für Scheibenwischer. CH299157A (de)

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