CH299380A - Tropfkörpersohle einer biologischen Kläranlage. - Google Patents

Tropfkörpersohle einer biologischen Kläranlage.

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CH299380A
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    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/10Packings; Fillings; Grids
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    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
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Description


      Tropfkörpersohle        einer    biologischen Kläranlage.    Die     biologische        Klürung    von Fäkalien     wird     durch kleine Lebewesen in einem Raum durch  geführt, der mit porösem Material (Schlacken,  Filterlava) gefüllt ist.

   Bedingung für diese  Art von Klärung ist die Erhaltung dieser  zahllosen niederem und höheren Lebewesen,  wie Pilze,     Algen.,    Würmer,     Fliegenlarven.    usw.,  die von den     Schmutzstoffen    des Abwassers  leben und es dadurch     reinigen.    Der Zweck  der Erfindung ist, den Lebewesen die erfor  derliche Luftzuführung zu sichern und eine  volle biologische Reinigung des Abwassers zu  erhalten. Ein Belüftungssystem, das den zum  Erhalt dieser Lebewesen nötigen Sauerstoff  zuführt, muss sich demnach unter dem Filter  material befinden.  



  Bisher wurden Filterplatten, die aus ein  fachen     Eisenbetonbalken    bestehen, so auf dem  Boden des Tropfraumes aufgestellt, dass die  Luft vom     Kontrollschacht    der Kläranlage  durch     Öffnungen    in der Trennwand zwischen       Kontrollschacht    und Tropfraum unter diese  Filtersohlplatten strich und durch Zwischen  räume zwischen den einzelnen     Filtersohlplat-          ten    zum Filtermaterial gelangen konnte. Die  Güte der     Klärung    .der     Abwässer    hing also von  diesen Zwischenräumen ab.

   Gleichzeitig musste  durch diese     Zwischenräume,    die zur Belüf  tung des Filtermaterials dienten, das gerei  nigte Abwasser des     Tropfraumes    auf den  Boden desselben gelangen, um dem     Kontroll-          schacht    zugeführt werden zu können. Es dien  ten also diese gleichen Zwischenräume nicht  nur zur Belüftung des Tropfraumes, sondern  auch zum Abführen der     Abwässer.    Daraus  ergibt sich, dass die Klärung der Abwässer    nicht immer einwandfrei     durchgeführt    wer  den konnte.  



  Diese Nachteile sollen durch die Tropf  körpersohle einer biologischen Kläranlage  nach der Erfindung behoben werden. Diese  Sohle kennzeichnet sich     d'a@durch,    dass sie  zwei Arten von Filterplatten aufweist, von  denen die eine Art völlig rechteckig und die       and & e    an ihren beiden Längsrändern mit       Ausnehmungen    versehen ist.     .Die    verschie  denen Plattenarten     stehen        abwechselnd:

      derart       winklig    zueinander,     däss    die obern der durch  die genannten     Ausnehmungen    gebildeten  Längsschlitze der     Belüftung    des Tropfkörpers  -und die untern zum Abtropfen des Abwassers  dienen.  



  Für gewöhnliche Wasserfilteranlagen, die  nicht biologisch     arbeiten,    sind auch Rost  beläge bekannt, bei denen die     Roststäbe    in  gleicher Richtung schräg angeordnet sind, so  dass sich zwischen     den        Roststäben    schräge  Kanäle bilden, durch welche das Wasser un  behindert ablaufen kann.  



  Es ist ferner ein Rost für Filteranlagen  bekannt, beidem die Stäbe senkrecht angeord  net sind, wobei     sie    sich nach unten konisch.  verjüngen, so dass zwischen den Stäben nach  unten sich     erweiternde    Abstände gebildet  werden.  



  Ausserdem ist     eine        F'ilterrostfläche    be  kannt, bei welcher die     aneinandergereihten     Stäbe keilförmige     Durchflussöffnungen        bilden.     



       Alle        diese        Ausführungen        dzenen-lediglich    .  



       zum    Filtrieren von schmutzigem Wasser, ohne  dass eine     Belüftung    erforderlich wäre, wäh  rend die Erfindung eine     Tropfkörpersohle         einer biologischen Kläranlage betrifft und  eine Belüftung, die vom.     Wasserablauf    ge  trennt ist, bewirken soll.  



  Auf der Zeichnung sind erfindungsgemässe       Tropfkörpersohlen    von     Kläranlagen    in ver  schiedenen beispielsweisen Ausführungen dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Tropfkörpersohle    in schaubild  licher     Ansicht,          Fig.2    bis ö die beiden     Filterplattenarten     dieser Sohle in Draufsicht     und    Längsansicht,

         Fig.    6 einen Querschnitt in grösserem Mass  stab durch die Sohle nach     Fig.    1 und       Fig.7    und 8 Querschnitte in     grösserem     Massstab durch     Tropfkörpersohlen    etwas an  derer Ausführung.  



  Die gezeichneten     Tropfkörpersohlen    beste  hen aus den     Auflagebänken        a    und. den Filter  platten<I>b</I> und c. Die     Auflagebänke        a    sind mit  winkeligen     Ausnehmungen    d versehen, in  welche die Filterplatten b und c eingelegt  sind. Die     Filterplatten    b sind völlig recht  eckig, während die     Filterplatten    c an ihren  beiden Längskanten mit     Ausnehmungen    e  versehen sind.

   Durch     das        wechselweise    An  einanderlegen der Filterplatten b und c auf  die     Aufla.geh'änke        a        entstehen.    oben und unten  durch die     Ausnehmungen    e gebildete Längs  schlitze<I>f</I> und<I>g.</I> Die Filterplatten b     sind.    nach  den     Fig.1        bis    3 und' 6 so breit, dass sie über  die Platten c so weit hinausragen,     dass    sie mit  dem überragenden 'Teil h die     obern.    Längs  schlitze f in der !Senkrechten abdecken.

   Hier  durch     können    durch die obern Schlitze f keine  Abwasser tropfen, sondern sie     dienen    aus  schliesslich zur Belüftung des Tropfkörpers,       während.        durch    die untern Schlitze g das Ab  tropfen .der     Abwässer        erfolgt.    Die     Ausneh-          mungen    e der Platten c     könnten    auch     eine     andere Form als gezeichnet     bgsitzen.     



  Andere     Ausführungsfornm-eri    zeigen die       Fig.    7 und B. Hier sind die rechteckigen Plat  ten     b.    nur so breit,     dass    sie mit den Platten c  oben enden. Die Platten c sind in     Fig.    7  wenig schräg, in     Fig.    8     senkrecht    angeordnet.  Auch in diesen     gegenseitigen    Stellungen der  Platten b, c dienen     die    obern Schlitze f nur    zur     Belüftung,    während die     intern    Schlitze ,g  für den Wasserablauf dienen.

   Die Auflage  bänke 'könnten     statt    getrennt auch als Füsse  an     den        einzelnen    Platten ausgebildet sein.       Ebenso        könnten    je eine Platte b und c zu  sammen aus einem Stück in der erforder  lichen     Winkelstellung    hergestellt sein.  



  Die     zweckmäss'igerweise    aus     Eisenbeton    be  stehenden Platten sind vorteilhaft aus hoch  wertigem Zement, Kies,     Flusssand    in der Mi  schung 1:4 hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tropfkörpersohle einer biologischen Klär anlage; dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Arten von Filterplatten, von denen die eine Art völlig rechteckig, die andere an ihren bei den Längsrändern mit Ausnehmungen ver sehen ist, aufweist, und d ass die verschiedenen Plattenarten abwechselnd derart winklig zu einander stehen, -dass die obern der durch die genannten.
    Aitsnehmungern gebildeten Längs schlitze der Belüftung des Tropfkörpers und die untern zum Abtropfen des Abwassers dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tropfkörpersohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die völlig recht eckigen Filterplatten so breit sind, dass sie über die mit Ausnehmungen versehenen Fil terplatten hinausragen und die obern Längs schütze in der Senkrechten abdecken.
    2. Tropfkörpersohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Filterplatten in mit. winkligen Ausnehmungen versehenen Auflagebänken eingelegt sind:. 3. Tropfkörpersohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Füsse der Platten als Auflage bänke ausgebildet sind.
    4. Tropfkörpersohle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekcnnzeicb- net, dass je zwei verschiedenartige Platten zu sammen aus einem Stück hergestellt sind.
CH299380D 1943-09-18 1943-09-18 Tropfkörpersohle einer biologischen Kläranlage. CH299380A (de)

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