CH299415A - Einrichtung zur Auflage und Fixierung des Zählwerkwagens an Rundbaurechenmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Auflage und Fixierung des Zählwerkwagens an Rundbaurechenmaschinen.

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CH299415A
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  Einrichtung zur Auflage und     Fixierung    des     Zählwerkwagens    an     Rundbaurechenmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rund  baurechenmaschine, bei welcher der Zählwerk  wagen durch axiales Verschieben aus dem       Übertragui        bmswerk    und seiner Sperre     ausge-          rückt    und durch     nachfolgendes    Drehen     deka-          denweise        weitergeschaltet    werden kann.  



  Bei der bekannten     Rundbaurechenmaschine     in Kleinformat, deren wesentliche Konstruk  tion durch eine Reihe Patente (Herzstark) ge  schützt ist, liegt der     Zählwerkwagen    am in  nern Teil des feststehenden     Maschinenkörpers     auf, und das     Einrasten        des        Zählwerkwagens     erfolgt dadurch, dass ein oder mehrere, im       Maschinenkörper    sitzende Stifte in radial     ver-          iaufende        Ausnehmungen    des     Zählwerkwagen-          körpers    eingreifen.

   Diese     Ausnehmungen    die  nen aber hauptsächlich zur     Befestigung    der       Ziffernrollenaehsen,    welche     sternförmig    aus  einanderlaufen und mit ihren freien Enden  die Träger für den äussern     Abschlussring    des       Wagens    bilden, womit dieser beim Rechnen  mit der Maschine gehandhabt wird.  



  Durch den Umstand, dass die     Auflage    und  Fixierung des     Zählwerkwagens    nach innen       verlegt    ist, birgt die geschilderte, an sieh sehr  einfache und     zweckmässige    Bauart des     Zähl-          werkwagens    eine Anzahl Nachteile in sich.  



  So kann es durch robustes Bedienen des       Zählwerkwagens,    z. B. bei einem stärkeren  Druck auf dessen die Handhabe bildenden       Abschlussring,    zu einer elastischen Verbie  gung der     7.ahlenrollenachsen    kommen, da erst.    über diese Achsen die     Bedienungskraft    von  der Auflage des     Wagens    aufgenommen wird.  



  Derartige     Vorkommnisse    können die Re  chensicherheit beeinträchtigen.  



  Sind ferner bei der Herstellung der radia  len     Ausnehmungen    im     Wagenkörper    kleine  Teilungsfehler unterlaufen, so bringt es ein  solcher naturgemäss sich radial nach aussen  vergrössernder Fehler mit sich, dass die Lage  der     Zehnerschaltstifte    der an den     Achsenden     gelagerten Ziffernrollen zu den im Aussen  rand des     Maschinenkörpers    geführten     und     von den     Zehnerschaltstiften        beeinflussten    Zeh  nerschaltgliedern     nicht    ganz richtig ist.

   In  diesem Falle kann es vorkommen, dass der       Zehnerschaltstift    nicht präzise auf das Zeh  nerschaltglied (Schieber) auftrifft und so der  Rechensicherheit der Maschine schadet.  



  Der gleiche Nachteil ergibt sich,     wenn    der       notgedrungen    ziemlich nahe der Maschinen  mittelaxe im Maschinenkörper sitzende Fixier  stift in eine der die     Ziffernrollenachsen    be  inhaltenden     Ausnehmungen    mit Spiel ein  greift, dass es auch in     diesem    Falle zu einer  nicht ganz richtigen Stellung zwischen Zeh  nerschaltstift und dem durch diesen     beein-          flussten        Zehnerschaltglied    kommen kann.  



  Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass  der Fixierstift und die Auflagefläche für den       Zähhverkwagen    ziemlich     umzugänglich    sind  und die Herstellung der richtigen Höhe der  Auflagefläche eine sehr genaue Massarbeit er  fordert.      Um     nmi    eine elastische     Durchbiegung    der       Ziffernrollenaehsen    durch robuste Bedienung  des     Wagens    zu vermeiden, wird     dessen    Auf-.  Lage ganz an den Aussenrand des Maschinen  körpers verlegt.

   Diese Massnahme ist an sich  bereits bekannt, indem bei der Rundbau  rechenmaschine nach der     USA-Patentschrift          ATr.    703785 der     Zählwerk@vagen    mit seinem  äussern Gehäuserand gegen das Maschinen  gehäuse     abgestützt    ist. Ferner ist     es    nach die  ser Patentschrift an sich nicht mehr neu, die       Einrastung    des     Zähl.werkwagens    aussen vorzu  sehen.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass die  am Aussenrande des     Maschinenkörpers    vorge  sehenen Schlitze, in welchen die von den Zeh  nerschaltstiften der Ziffernrollen beeinfluss  ten     Zehnerschaltglieder    geführt sind, auch  die     Sperrasten    für einen am     Zählwerkwagen     vorgesehenen Sperrteil bilden, wobei der die  Sperrasten     begrenzende    Teil des Aussenran  des     des    Maschinenkörpers als Auflage für den       Zählwerkwagen    dient.

   Dadurch ist eine Durch  biegung der     Ziffernrollenachsen    auch bei     ro-          buster        Handhabung    des     Zählwerkwagens     praktisch     vermieden,    da die     Bedienungskräfte     von den     Ziffernrollenachsen    abgehalten und       unmittelbär    von dem Maschinenkörper auf  genommen werden.

   Ausserdem ist auch bei  etwaigen kleinen     Teilungsfehlern    in den ra  dialen     Ausnehmungen    des     Zählwerkwagen-          körpens,    in welchen die     Ziffernrollenachsen     sitzen, durch den Umstand,     da.ss    die     Füh-          rungsschlitze    der     Zehnerschaltglieder    gleich  zeitig die Sperrelemente für den Wagen bil  den, die richtige Stellung der     übertragungs-          und    Schaltglieder zueinander in jeder Deka  denstellung des     Zählwerkwagens    gewährlei  stet.  



  In der     Zeichnung    sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes an der bekannten     Rundbaurechen-          maschine    des     Systems    Herzstark veranschau  licht, und zwar zeigt:

       Fig.    1 ein     Bruchstück     einer solchen Rechenmaschine mit der     erfin-          dungsgemässen    Einrichtung in teilweise ge  schnittener     Seitenansicht,        Fig.2    einen Hori  zontalschnitt nach der Linie     11-II    in     Fig.1.            Fig.    3 einen     Teilschnitt    nach der Linie       III-111    in     Fig.    5,     Fig.    4 einen     Tei.lsclinitt     nach der Linie     IV-IV    in     Fig.    5,

   und     Fig.    5  einen Horizontalschnitt teilweise nach der  Linie     a-a    und teilweise nach der Linie     b-b     der     Fig.    3 bzw.     Fig.    4 der erfindungsgemässen  Einrichtung nach der zweiten Ausführungs  form.  



  Von der Rechenmaschine ist. nur so viel  dargestellt, als es das Verständnis der Erfin  dung erfordert.  



  Mit 1 ist der Unterteil der     Rechenmaschine     bezeichnet, welcher das bekannte Antriebs  werk und das Einstellwerk enthält. In dem  Unterteil ist der obere Teil des festen Ma  schinenkörpers 2 im Schnitt ersichtlich. Auf  dem     hülsenförmigen    Ansatz 3     desselben    ist  der Rundwagen 4 mittels seiner Hülse 5 dreh  bar und axial verschiebbar gelagert. In dem  Rundwägen 4 sind sämtliche Teile des Resul  tatzählwerkes und Umdrehungszählwerkes ein  gebaut, von welchen in der Zeichnung nur  eine Ziffernrolle 6, das mit dieser verbun  dene     Gbertragungszahnrä.dchen    7 und die  Achse 8, auf welcher diese Teile sitzen, dar  gestellt sind.

   Die Achsen 8 sitzen fest in  radialen     Ausnehmungen    9 des Rundwagen  körpers und tragen an ihren freien äussern  Enden den Ring 10, welcher den seitlichen  Abschluss des     Zählwerkwagens    sowie die  Handhabe bei .dessen Verstellung bildet.  



  In der Zeichnung ist noch ein Zehner  schaltschieber 11 zu ersehen, der von dem       Zehnerschaltstift    12 der gerade über ihm  stehenden Ziffernrolle 6 beeinflusst wird. Die       Zehnerschaltschieber    11 sind in gegen den  Umfang des Maschinenkörpers zu offenen  Schlitzen 13 des obern     Flansches    14 und des  in der     Zeichnung    nicht ersichtlichen, untern  Flansches des     Maschinenkörpers    2 in bekann  ter Weise geführt.  



  Gemäss der Erfindung bilden die Schlitze  13 gleichzeitig auch die Sperrasten für den       Zählwerkwagen,    an welchem der in einem der  Schlitze 13 möglichst spielfrei eingreifende  Sperrteil 15 vorgesehen ist.  



  Der Sperrteil 15 besteht bei dem veran  schaulichten     Ausführungsbeispiel    aus einem           riacli    innen springenden Ansatz eines Ringes  16, der in einer     Ausdrehtulg    des     Abschlussrin-          g        es        10        eingesetzt        und        durch        einen        Verschluss-          ring    17 festgehalten     ist.    Der Ring 16     weist     ausser dem Sperrteil 15 noch weitere,

   in     be-          .#t.immtem    Abstand voneinander entfernte An  sätze     1.8    auf, die aber mit Spiel in die Schlitze  13 eingreifen. Die Ansätze 18 bilden bloss das  Auflager, während der Sperrteil 15 zusätzlich       aiieh    als Auflager wirkt. Damit der Zählwerk  wagen mit den Ansätzen 15 und 18     direkt    am       _lussenrand    des Maschinenkörpers aufruht, ist  an der Unterseite des Flansches 14 ein Ring  19 befestigt..  



  Da der     Maschinenkörper    2 zwecks gerin  gen Gewichtes der Maschine aus Leichtmetall  besteht, ist der Ring 19 aus härterem Mate  rial hergestellt.  



       Gremäss    der zweiten     Ausführungsform    ist  der seitliche     Abschhussring    10 mit einem im  rechten Winkel nach innen gerichteten Flansch  22 versehen, womit der     Zählwerkwagen    auf  einer Abstufung des Flansches 14 am Maschi  nenkörper 2 aufruht. Der zum Einrasten des       Zählwerkwagens    bestimmte Sperrteil besteht  aus einem Ring 23, der mit einem nach innen  gerichteten Ansatz 24 in einen der Schlitze 13  im     Flansch    14 des     Maschinenkörpers    2 mög  lichst spielfrei eingreift.

   Der Ring 23 ist. offen  sowie federnd, damit er ein wenig     zusammen-          gedriickt    in die     Ausdrehung    25 des     Abschluss-          ringes    10 eingesetzt werden kann. Der Ring  23 wird im Ring 10 auf irgendeine     Weise     gegen Drehung gesichert. Statt des federnden  Ringes 23 kann der     Flansch    22 unten an einer  Stelle mit einer Nase versehen sein, weiche in  die Schlitze 13     spielfrei    eingreift.  



  Es sei noch erwähnt, dass bei beiden Aus  führungsbeispielen die Teile der Sperr- und  Auflageeinrichtung für den     Zählwerkwagen     von aussen unsichtbar angeordnet     sind.     



  Durch die beschriebenen Einrichtungen  werden die bereits eingangs     erwähnten    Vor  teile gegenüber der bekannten Einrichtung  zur     Wagenauflage        imd    Wagenfixierung erzielt.  



  Beim     dekadenweisen        Weiterschalten    des       Zählwerkwagens    wird dieser entgegen der  Wirkung der     Druckfeder    20 ausgehoben, so dass    die     Zalinrädehen    7 der Ziffernrollen 6 ausser  Eingriff mit den Zahnrädchen 21 des Übertra  gungswerkes     kommen.    Gleichzeitig werden auch  der Sperrteil 15 und die Ansätze 18 aus den  Schlitzen 13     ausgerückt,    worauf durch Dre  hen des Wagens die     dekadenweise    Verstellung  des Zählwerkes vorgenommen werden kann.  



  Durch den Umstand, dass bloss der Sperr  teil 15 die Feststellung des     Zählwerkwagens     bewirkt, wird die genaue     Einstellung    des Wa  gens leichter gestaltet, als wenn die Sperrung  durch alle drei Ansätze 15 und 18 erfolgt.  



  Die Wirkungsweise bei der     Einrichtung     nach den     Fig.    3 bis 5 beim     N\Teiterschalten    des       Zählwerkwagens    ist. die gleiche wie oben be  schrieben.

Claims (1)

  1. PATENTADDTSPRU CH Einrichtung zur Auflage und Fixientng des Zählwerkwagens an Rundbaurechenma- schinen, bei welchen der Zählwerkwagen durch axiales Verschieben aus dem übertra- giingswerk und seiner Sperre ausgerückt und durch nachfolgendes Drehen dekadenweise weitergesehaltet werden kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die am Aussenrande des Maschinenkörpers vorgesehenen Führungs schlitze (13) für die von den Zehnerschalt- stiften (12)
    der Ziffernrollen (6) beeinfluss- ten Zehnerschaltglieder (11) auch die Sperr- rasten für einen am Zählwerkwagen vorgese henen Sperrteil (16) bilden, wobei der die Sperrasten begrenzende Teil des Aussenrandes des 1@Taschinenkörpers als Auflage für den Zählwerkwagen dient. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Abschluss- ring (10) .des Zählwerkwagens (4) ein mit nach innen springenden Ansätzen (15 und 18) versehener Ring (16) eingesetzt ist, von welchen Ansätzen einer (15) als Sperrteil in die Schlitze (13) genau einpasst, hingegen die andern mit Spiel eingreifen und sämtliche. Ansätze (15 und 18) die Auflager für den Wagen bilden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (13) des Maschinenkörpers (2) unten durch einen Ring (19) überdeckt sind, auf welchem der Zählwerkwagen (4) mit den Ansätzen (15, 18) aufsitzt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zählwerk wagen mittels eines nach innen gerichteten Flansches (22) am Flansch (14) des Ma schinenkörpers abgestützt ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Sperrteil des Wagens den nach innen gerichteten Ansatz (24) eines offenen, federnden Ringes (23) bildet, der in eine Ausdrehung (25) des Zähl werkwagens eingesetzt ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Flansch (22;i am Alischlussring (10) mit. einer in einen der Schlitze (13) des Maschinenkörpers eingrei fenden Sperrnase versehen ist.
CH299415D 1951-01-20 1952-01-12 Einrichtung zur Auflage und Fixierung des Zählwerkwagens an Rundbaurechenmaschinen. CH299415A (de)

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