CH299436A - Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Metallen. - Google Patents

Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Metallen.

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CH299436A
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Junghans Siegfried Dr Ing E H
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Junghans Siegfried Dr Ing E H
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/10Supplying or treating molten metal
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/12Travelling ladles or similar containers; Cars for ladles
    • B22D41/13Ladle turrets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description


      Anlage        zum    kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Metallen.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine  Anlage zum kontinuierlichen Giessen von  hochschmelzenden Metallen, insbesondere von  Eisen und Eisenlegierungen.

   Obgleich die  ersten in der     Literatur    bekannten Vorschläge  sich auf das kontinuierliche Giessen von Stahl  richteten und ihnen später     zahlreiche    weitere  Beschreibungen gefolgt sind, die sich mit dem  Bau von     Stranggiessmaschinenin    allen Einzel  heiten befassten,     wurden    die entscheidende Be  deutung, -aber auch die     Schwierigkeiten    der       kontinuierlichen    Zufuhr hochschmelzenden  Giessgutes nicht erkannt.

   Das mag auch damit  zusammenhängen, dass es bis heute nicht  gelungen ist, beim     Stranggiessen    von Stahl  über ein Versuchsstadium hinauszukommen  und man somit     fortlaufend    grösserer Mengen       geschmolzenen    Stahles überhaupt nicht be  durfte.

   Anderseits konnte das seit mehr als  einem Jahrzehnt in grösserem Umfange ein  geführte     Stranggiessen    von     Nicht-Eisen-          metallen        insoweit    keine     Anregung    geben, weil       Bereithaltung    und Zuleitung der vergossenen,  vergleichsweise     niedrigsch'melzenden    Metalle  keine     Schwierigkeiten    bereitet.  



  Die     erfindungsgemässe    Anlage zum konti  nuierlichen Giessen von hochschmelzenden  Metallen ist gekennzeichnet durch wenigstens  zwei Giessgefässe zum Befördern des Giessgutes  vom Zubereitungsort zum Giessort und zum  Giessen, die mit einem Wärmeschutz versehen  sind,     durch    Mittel zum Regeln des Metall  ausflusses aus den Giessgefässen, durch eine         Rinne    zwischen dem zu entleerenden Giess  gefäss und der Giessform, wenigstens eine  zweite gleichartige Rinne und durch Mittel  zum Auswechseln der ersten     Rinne    gegen eine  zweite     Rinne,    ohne den     Metallausfluss    aus dem       Giessgefäss    unterbrechen zu müssen.  



  Nachstehend werden Ausführungsbei  spiele der Anlage und ihrer Teile erläutert.  Es zeigen       Fig.    1 das Schema einer Anlage zum       kontinuierlichen    Giessen,       Fig.    2 eine Seitenansicht eines     Kipp-          gerüstes    mit einem Giessgefäss,     eitler        Giessrinne     und einer wassergekühlten Giessform;       Fig.    3 ist die Draufsicht zu     Fig.        2;_          Fig.        4-6    zeigen ein Giessgefäss in Seiten  ansicht, in     Vorderansicht    und in Draufsicht;

         Fig.    7 zeigt     die    Giessform nach     Fig.    4-6  von der Seite gesehen im Schnitt;       Fig.    8 zeigt die Giesspfanne nach     Fig.    4-7  von     oben,    bei     abgenommenem    Deckel;       Fig.    9 zeigt von der Seite gesehen eine  verbesserte Vorrichtung zum Kippen der  Giesspfannen; '       Fig.    10 zeigt die Vorrichtung nach     Fig.    9  von oben gesehen, jedoch ohne die Giesspfanne  und ihr     Einhängegerüst    ;

         Fig.    11 zeigt das Schema einer Giessanlage  mit zwei     auf    einer einzigen     Kokille    arbeiten  den Giessgefässen und     mit    einer auf einem       Rinnenwagen    fahrbaren Giessrinne;       Fig.    12 zeigt einen     Rinnenwagen    gemäss       Fig.    11 für sich     allein    in Seitenansicht;

             Fig.    13 und 14 zeigen den     Rinnenwagen     nach     Fig.    12 von oben und von einer Stirn  seite her, teilweise geschnitten nach der  Linie     I-II    in     Fig.   <B>13;</B>       Fig.    15     zeigt    eine Giessrinne von der Seite,  der Länge nach geschnitten;       Fig.    16 zeigt     die    Giessrinne nach     Fig.    15  in der Draufsicht;

         Fig.    17 zeigt eine andere Ausführungsart  einer     Giessrinne    von der Seite, der Länge nach       geschnitten;          Fig.    18 zeigt die Giessrinne nach     Fig.    17  in der Draufsicht;       Fig.    19 zeigt eine     Einzelheit    an der Mün  dung der     Giessrinne    nach den     Fig.    17 und 18.  Am Ort A wird das Giessgut in der     Besse-          mer-Birne    B zubereitet; am Ort C     wird    das  Giessgut in die wassergekühlte     Kokille    D ge  gossen und erstarrt dort zu dem Strang E.

    



  Zum Befördern des Giessgutes dienen       Pfannen    1,     die        eine    starkwandige     Isolierung    2  und     eine    gegen Angriff durch die Schmelze  widerstandsfähige Ausfütterung 3 besitzen.  Ein ebenfalls wärmeisolierter Deckel 4 dient  zum Abdecken der Pfanne, so dass gerade  noch die Spitze der Giessschnauze 5 frei bleibt.  



  Der Wärmeschutz des Gefässes 1 ist so  bemessen, dass das     Giessgut    während der Be  förderungsdauer, der Wartezeit und der Giess  dauer - letztere     kann    beispielsweise bei einem       Pfanneninhalt    von 2 t etwa 30 Minuten  betragen - auf der vorbestimmten Warm  halte- bzw. Giesstemperatur gehalten wird.  



  Die Transportgefässe 1 werden, nachdem  sie aus der     Bessemer-Birne    A     (Fig.    1) mit       flüssigem    Stahl gefüllt sind, in ein     Kipp-          gerüst    6     eingehängt,    mit dessen     Hilfe    das  Gefäss langsam oder schnell um die Spitze  der Schnauze 5 gekippt werden kann.  



  Das     Kippgerüst    6 ist für     die    Aufnahme  von zwei Gefässen 1 eingerichtet     (Fig.    2 und 3)  und weist zwei Winden 7 und 8 auf. Um  nach dem Entleeren der einen Pfanne die  zweite (volle) rasch vor die Giessform D  bringen zu können, ist das Kippgerät 6 auf  Rollen 9 und Schienen 10 fahrbar.  



       Zwischen    dem Giessgerät     1_und    der Giess  form D ist die Giessrinne 11 angeordnet und    auf dem Transporttisch 15 sind drei weitere  Rinnen 12, 13 und 14 in Vorrat gehalten.  



  Der Transporttisch 15 läuft mit Rollen  paaren 16 und 17 auf Schienen 18 und kann       mittels        Handrades    19, Kettenrades 20 und  Kette 21 bewegt werden. So kann z. B. an  Stelle der Giessrinne 11, wenn sie verschlackt  ist, die     Rinne    14 augenblicklich vor die Giess  form D und das Gefäss 1 gebracht werden,  ohne dass es notwendig ist, das Giessen zu  unterbrechen; dass eine geringe Menge Stahl  schmelze überfliesst, ist belanglos.  



  Der Transporttisch 15 ist, um die Rinne  in die genaue Lage zum Gefäss 1 und insbe  sondere das Auslaufende der Rinne zur Giess  form D zu bringen, auch quer zu seiner  Fahrrichtung auf die Giessform zu bzw. von  ihr weg verschiebbar. Dazu dienen die mit  den feststehenden Gewindemuttern 24 und 31  zusammenwirkenden     Gewindespindeln    23  und 30, von denen 23     mittels    des Handrades 22  und     die    Spindel 30 über das Getriebe 25, 26,  27, 28, 29 angetrieben     wird.    Die     Gewinde-          muttern    24 und 31 sind fest auf dem Gestell 32  angeordnet.  



  Die Giessrinne 11 steht mit ihrem     Einguss-          teil    ohne weitere Halterung auf dem ebenen  Tisch 15, zum Zweck, kleinere Korrekturen  an ihrer Einstellung zur Giessform durch Ver  rücken der     Rinne    auf dem Tisch bewirken  zu können.  



  Die in Betrieb befindliche Giessrinne 11       wird        möglichst    von allen Seiten mittels einer  Batterie von Gasbrennern 33 beheizt. Den  Metallspiegel in der     Rinne    deckt, soweit er  nicht offen bleiben muss, um das flüssige Me  tall eingiessen zu können, ein Deckel 34 ab.  In diesen Deckel ist ein elektrischer Heiz  körper 35 so     eingebaut,    dass er dicht über  den Kanal der Rinne und das Auslaufende  zu liegen kommt. Ein solcher Deckel mit  Heizung (34') kann schon auf die zunächst  zur Verwendung kommende Rinne aufgelegt  werden, um diese möglichst stark vorzu  wärmen; die Rinne 13 gelte im Beispielsfalle       für    bereits verbraucht.

   Ehe die     Rinnen    11-14       auf    den Transporttisch 15 kommen, werden      sie (z. B. 11', 12') in einem Ofen 36 (Fug. 1)  vorgewärmt.  



  Noch während das Gefäss 1 entleert wird,  kommt ein zweites gleiches Gefäss 1', das auf  der Anlage 37     vorgewärmt    ist, zur Birne B,  wird gefüllt, mit dem Deckel 4 versehen und  in die zweite     Einhängestelle    im     Kippgerüst    6  eingehängt, um sofort bereit zu sein, wenn  die erste Pfanne 1 entleert ist.  



  Die Rinnen 11 sind so gebaut, dass der  in der     Rinnensohle    angebrachte Binnen  auslauf 11b nur mit einem vom Giessstrahl  höchstens zur Hälfte gefüllten Querschnitt  betrieben werden kann. Der Auslauf 11 b dient  somit nicht als ein den     Durchfluss    begren  zendes Mittel und     die    Rinne ist an ihrem  Vorderende nur deshalb geschlossen, um bei       plötzlich    übermässiger Metallzufuhr vom Giess  gefäss das     Überschiessen.    des Giessstrahles und  die     Gefährdung    des     Bedienungspersonales    zu  vermeiden.  



  Der     höchstens    halb gefüllte Auslauf 11 b  der Rinne ermöglicht es nun, zur Oxydations  verhütung am Giessstrahl und in der     Rinne     dadurch beizutragen, dass man auf den Giess  spiegel E' so viel von einem oxydations  verhütenden     Mittel    gibt, dass dieses dem  Giessstrahl entlang hochgetrieben und durch  den freien Teil des Auslaufquerschnittes bis  in die     Rinne    hineingetrieben wird. Beispiels  weise beim genügenden Aufgeben von<B>01</B> auf  den Giessspiegel schlägt die Flamme am Giess  strahl entlang in die Rinne hinein und schützt  dabei wirksam den flüssigen Stahl.  



  Für die     Winden.    7 und 8 im Kippgerüst 6  und für dessen     Fahrbewegung    sind (nicht  gezeichnete) elektrische     Antriebs-        und    Steuer  mittel     vorgesehen    und zusammen mit den  Betätigungsorganen für die     Rinnen-Wechsel-          vorrichtung    in solcher Lage in der Nähe der  Giessform D angeordnet, dass der das Giessen  überwachende Bedienungsmann alle Ein  richtungen von seinem Standort aus bedienen  kann.  



  Eine im Rahmen der     vorbeschriebenen     Anlage besonders zweckmässige Bauart einer       Cxiesspfanne    ist in den     Fig.        4-8    dargestellt;  sie besteht aus der Pfanne<B>101</B> und dem    Deckel 102. Die Pfanne 101 ist aus einem  Mantel<B>103,</B> einer     Isoliersteinschicht    104 und  der feuerfesten     Ausmauerung    105 aufgebaut,  der Deckel 102 gleichermassen aus der eisernen  Mantelplatte 106, der Isolierschicht 107 und  der feuerfesten Schicht 108. Pfanne und  Deckel werden (nicht gezeichnet) für den  Gebrauch fest     miteinander    verbunden und  der Deckel     wird    nur abgenommen, wenn die  Pfanne neu zugerichtet werden muss.

    



  Der     Pfannenausguss        101a    beginnt un  mittelbar über dem     Pfannenboden    101b und  lädt weit aus bis zur Giessschnauze 101c. Der  Auslauf ist     rinnenförmig    schmal gehalten und  verengt sich nicht nur zur Schnauze<B>10l e</B>       hin,    sondern auch in der Tiefe, indem die       Seitenwandungen        101d    und 101 e (Fug. 8) ein  gezogen     sind,    zum Zwecke, das Giessmetall in  jeder     Kipplage    der Pfanne zusammenzuhal  ten,     damit    die     Badoberfläche    stets möglichst  klein bleibt.  



  Der Deckel 102 ist über dem letzten Stück  des     Pfannenauslaufes    101a und über der  Schnauze     101c        mit    einem     Schlitz        102u    ver  sehen, um den Ausfluss beobachten und ge  gebenenfalls sich     ansetzende    Schlacken mit  einer     Kratze    beseitigen zu können.  



  Im Deckel 102 ist, dem     Schlitz    102     a    gegen  über, die     Einfüllöffnung    102b angebracht; sie  ist so bemessen, dass die     Pfanne    bequem z. B.  aus der Birne B     gefüllt    und     anschliessend        die     Schlacke abgezogen werden kann.     Mit    109 ist  ein     Verschlussstück    bezeichnet, das nach dem  Entschlacken eingesetzt wird, insbesondere  um zu vermeiden, dass beim Giessen     Zugluft     von der     Giessschnauze    her über das Bad durch  die     Einfüllöffnung    streicht.

   Der unterhalb der       Einfüllöffnung    102 b     liegende    Rand der Pfanne  101 ist bei 101f zu einem     kurzen    Auslauf  geformt, um das     Abfliessen    der Schlacke zu  erleichtern.  



  Seitlich am Mantel 113 der Pfanne 101  sind zwei Arme 110 und 111 befestigt; an  ihnen sind die     Tragzapfen    112 und 113 für  den     Transport    der Pfanne angeordnet. Die  Arme 110 und<B>111</B> reichen mit ihren freien  Enden     110a    und 111     rz    bis zur Spitze<B>10l e</B>  der Giessschnauze und tragen dort     die    Kipp-      zapfen 114, 115, mit denen die Pfanne in das  Kippgerüst 6 am Giessort eingehängt wird.  



  Die Pfanne 1 hängt mit dem Zapfen 39       in    dem Kipplager 202 am Ständer 201 (Fug. 9,  10).5 deutet die Schnauze der Pfanne an;       darunter    befindet sich (Fug. 2) die zur Giess  form führende Rinne.  



  Zum Antrieb der Pfanne 1 dient die auf  Vor-     und    Rücklauf umsteuerbare Winde 203  mit Seilen     204/205,    Rollen<B>2206/207</B> und  Ständer 208. Das     Windenvorgelege    ist mit  209, 210 bezeichnet, eine Schneckenwelle       mit    211, 212 und<B>213</B> sind     Elektromotoren,     davon gehört Motor 212 zum Langsam  antrieb, 213 zum Schnellantrieb. Motor 212  treibt über den Riemen 214 und die Scheibe  215 auf die Eingangswelle 216 des stufenlos  regelbaren     Untersetzungsgetriebes    217. Die  Ausgangswelle 218 dieses Getriebes fluchtet  mit der Schneckenwelle 211 und beide Wellen  sind durch die Magnetkupplung 219 ver  bunden.

   Auf der     Schneckenwelle    211 sitzt die       Riemenscheibe    220, auf die über den Rie  men 221 der Motor 213 treibt.  



  Die     Wirkungsweise    des Aggregates ist  folgende  Während des stetigen Giessbetriebes, d. h.  wenn Giessmetall in vorbestimmter ge  nügender Menge an der Schnauze 5 der  Pfanne 1 ausläuft, treibt der     Langsam-An-          triebsmotor    212 über Riemen 214, Scheibe<B>215,</B>  Welle 216, Getriebe 217, Welle 218, Kupp  lung 219,     Schneckenwelle    211,     Vorgelege    210,  209 die Winde 203 an und diese kippt mit  gleichmässiger Geschwindigkeit     die    Pfanne 1.  Währenddessen läuft der     Schnellantriebs-          motor    213 leer mit.  



  Tritt plötzlich der Fall ein, dass die Giess  form rascher bzw. langsamer mit Giessmetall  gespeist werden muss, dann wird der     Schnell-          Antriebsmotor    213 eingeschaltet; da er bereits  leer mutgetrieben worden     ist,        kommt    er im  Sinne eines momentanen     Regelimpulses    rasch  auf     Touren.    Gleichzeitig mit der Einschaltung  des Betriebsstromkreises des     Schnellantriebs-          motors        wird    die Magnetkupplung 219 aus  gerückt.

   Da der Schnellantrieb immer nur  für     Bruchteile    von Minuten zum Einsatz    kommt, lässt man den     Langsam-Antriebs-          motor    währenddessen weiterlaufen, um so  mehr, als er beim     Wiedereinrücken    der Kupp  lung den vom Schnellantrieb herrührenden  Schwung abbremst.  



  Die     Fig.    11-l4 zeigen eine kreisbogenför  mige     Anordnung    der beiden Giesspfannen. Die  Achse der     Stranggiesskokille    D ist mit     Dl     (Fug. 11) bezeichnet. Auf die     Stranggiess-          kokille    arbeiten die beiden Pfannen 1 und 1'.  Zwischen der Kokille D und den Pfannen 1       und    1' ist der Schienenweg 301/302;303 ver  legt, wobei mit     301/302    die beiden Fahr  schienen und mit 303 eine     Spurschiene,    auf  die unten näher einzugehen ist, bezeichnet  sind.

   Mit 304 ist ein     Rinnenwagen    bezeichnet;  man sieht in     Fig.    11 den     Rinnenwagen    mit  der     Giessrinne    11 in Betriebsstellung vor der  Pfanne 1; zugleich ist in strichpunktierten       Linien    die Lage des     Rinnenwagens    vor der       Pfanne    1' und     weiterhin    der vom Giessort C  weggefahrene     Rinnenwagen    eingezeichnet.       Krümmungsmittelpunkt    des Schienenweges  im Bereich der     Kokille    D ist die Achse     Dl    der  Kokille und die Ausgüsse der Pfannen 1 und 1'  stehen radial zur Achse Dl.

    



  Der     Rinnenwagen    304 ist wie folgt auf  gebaut (Fug. 12-l4)  In einem Rahmen 306 sind die Achsen 307  und 308 befestigt; sie sind schräg zueinander  gestellt, zum Zwecke, beim Durchfahren des  um den     Giessort        herumführenden    gekrümmten  Teiles des Schienenweges 301-303 möglichst  keine     Schubkräfte    in den Lagern der Fahr  rollen 309-312 zu haben, damit der Rinnen  wagen an dieser Stelle leicht     bewegt    und  genau eingestellt werden kann.  



  Am Boden 306     a    (Fug. 14) des Rahmens 306  sind zwei Winkel     313/314    befestigt und auf  diesen mit senkrecht stehenden Achsen zwei       Spurr    ollen     315/316    (Fug. 11 und 14) ; (in     Fig.    12  und 13     sind    die Winkel     313/314    und die       Spurrollen    3151316 der besseren Übersicht,  halber weggelassen). Die     Spurrollen    greifen  in das nach unten offene     U-Profil    der Spur  schiene 303 ein.  



  Im Rahmen 306 ist, ihn der Länge nach  durchsetzend, die     Sperrwelle    317 gelagert; auf      ihren beiden freien Enden sind die Sperr  hebel 318     und    319 befestigt. In ihrer Längs  mitte trägt die Sperrwelle 317 einen Sperr  nocken 320, der in     Sperrschlitze        303a    an der  gegenüberliegenden Oberkante der Spur  schiene 303     eingeschwenkt    werden kann;  diese Sperrschlitze sind an vorbestimmten  Stellen des Schienenweges 301-303 ange  bracht, um den     Rinnenwagen    dort, z. B. vor  jeder Pfanne 1, 1', arretieren zu können.  



  Im Rahmen 306 ist quer zur Fahrrichtung  verschiebbar der Zwischenrahmen 321 ge  lagert; er ruht     mit    Schienen 322J323 auf  Rollen 324, 325, 326, 327, die im Rahmen 306  gelagert sind, auf. Der     Zwischenrahmen    321  ist seinerseits     Träger    der Plattform 328. Die  Plattform ist um das am Zwischenrahmen 321       mit        senkrecht    stehender Achse befestigte  Schwenklager 329     (Fig.    13) in seiner Ebene  schwenkbar; der     Schwenkzapfen    ist     mit    330  bezeichnet. Zur Abstützung der Plattform 328  sind im Zwischenrahmen 321 Stützrollen 331,  332, 333, 334, 335 gelagert.  



  Zur Verschiebung des Zwischenrah  mens 321 quer     zur    Fahrrichtung ist im Fahr  gestellrahmen 306, diesen der Länge nach  durchsetzend, die Schaltwelle 336 gelagert;  sie trägt an ihren     beiderends    des Wagens vor  stehenden freien Enden die Schalthebel 337  und 338 und ferner in ihrer     Längsmitte     Arme 339, 340, die parallel zur Welle 336  einen Bolzen 341 haltern, der in eine Ku  lisse 321a im     Zwischenrahmen   <B>321</B> eingreift.  



  An der Plattform 328 sind keine beson  deren Griffe zum Schwenken angebracht, weil  das Einstellen des Tisches zweckmässig über  die Giessrinne 11 erfolgt, die genügend schwer  ist, um die Plattform,     wenn    sie selbst     bewegt          wird,    mitzunehmen.  



  Zu einer     Stranggiessanlage,    wie in     Fig.    11  dargestellt, gehören zwei     Rinnenwagen,    um  beim Ausfall einer Rinne diese mit ihrem  Wagen sofort     wegfahren    und einen zweiten  Wagen mit einer dauernd vorgewärmten  Rinne     heranführen    zu können.  



  Die in     Fig.    15 und 16 gezeigte Giessrinne  besteht aus einem geschweissten Blechman  tel 401, der ein Auffanggefäss 402 und den         eigentlichen        Rinnenteil    403     tunfasst.    Der  Mantel     ist    an allen vom flüssigen Metall     be-          rührten    Stellen mit feuerfestem Material 404  ausgekleidet.  



  Die Sohle     402a    des Auffanggefässes 402  liegt etwas tiefer als     die        Sohle        403a    der  eigentlichen Rinne 403. In der Nähe des       Überganges    in diese ist im Auffanggefäss das  Wehr 405     angeordnet,    dessen Aufgabe es ist,  die Schlacke     zurückzuhalten,    die auf der       dahinter        befindlichen    Schmelze schwimmt.  



  Die Rinne 403 ist an ihrem Vorderende  bei 403b geschlossen und der Auslauf 406  befindet sich in der     Rinnensohle.    In     diese.    ist  ein Ring 407 aus feuerfestem Material ein  gesetzt und     die        Rinnensohle    führt aus dem  etwa waagrechten Teil     in    einer der gewollten  glatten     Strömung    entsprechenden     Xrüm-          mung    403e in den     Auslauf    über.  



  Der Abnutzung des Ringes durch Aus  brennen ist in der Weise Rechnung getragen,  dass dessen Wandstärke wenigstens an der  vom Metall     beaufschlagten    Stelle ent  sprechend der vorbestimmten Lebensdauer  der Rinne gehalten ist. Bei einer Ausführung  wurde beispielsweise festgestellt, dass die  Abnutzung in einer Stunde rund 8     mm    be  trägt.  



  Die eigentliche Rinne 403 ist gegenüber  dem Boden des Auffanggefässes 402 etwas  nach oben abgesetzt, d. h. es ist Sorge ge  tragen, dass der Abstand zwischen der Aus  lauf-Unterkante und der     Binnensohle..    mög  lichst     klein    und     ausserdem    die     Rinne    so. gebaut  ist, dass sie möglichst     dicht    an die Oberkante  der Giessform herangebracht werden kann.

         Dadurch        wird        vermieden,    dass das flüssige  Metall aus zu grosser Höhe in den flüssigen  Giesskopf in der Giessform fällt und     Luft    und  Schlacken in diesen     hineinreisst.    Sollte sich  trotz     dieser    Vorkehrungen     gelegentlich.    doch  ein     kleiner     Bart  am     Rinnenauslauf    an  setzen,     dann.    kann er durch Aufblasen eines  Sauerstoffstrahles leicht entfernt werden.  



  Das Auffanggefäss 402 ist seinem Fas  sungsvermögen wie     seiner    Form nach so  gestaltet, dass strömungstote Winkel ver  mieden sind, die     einlaufende    Schmelze viel-           mehr,    ohne     irgendwo    zu stagnieren oder unter       Wirbelbildung    im Gefäss umzulaufen, glatt  durchströmt.  



  Mit 403 ist das vordere Ende einer     Giess-          rinne    bezeichnet, wie sie in den     Fig.    15 und 16  im Ganzen dargestellt ist. Der     Metallzufluss    in  die     Rinne    wird so eingeregelt, dass die Mün  dung 501 niemals voll läuft, d. h. dass sich an  dem     Knie    403a     (Fig.    17) der Metallstrahl  ablöst     und    frei an tieferer Stelle auf die  gegenüberliegende Seite der Mündung fällt.  



  Wie insbesondere aus     Fig.    19 hervorgeht,       wird    die Mündung der Rinne von einem Ein  satzring 502 aus feuerfestem Werkstoff ge  bildet. Die     Durchflussöffnung    dieses Ringes       wird    von zwei Teilen     gebildet,    nämlich zur  einen     Hälfte        502a    vom     Einsatzring    502 selbst,  zur andern Hälfte 503a von einem Stab 503       mit        rinnenförmigem    Profil. Für den Stab 503  ist im Einsatzring 501 ein Schiebekanal 501 b  vorgesehen und zu seiner Halterung am  Vorderende der     Rinne    403 ein Klemm  halter 504.  



  Der Stab ragt nach beiden Seiten durch  den     Einsatzring    502 hindurch, nach unten  um     ein    kürzeres Stück 503b, nach oben um  ein     längeres    Stück 503c. Aufgabe     dea    kür  zeren Stückes 503 b ist es, den vom Knie 403 a       (Fig.    17) in schrägem     freiem    Fall auf  treffenden Metallstrahl aufzufangen und in  beruhigter Strömung in den durch     die    strich  punktierte Linie     El    angedeuteten Giessspiegel  der im übrigen nicht dargestellten     Kokille    D  zu leiten.

   Das- Stück<I>503b</I> des Stabes 503 ist       also    der vom flüssigen Metall     beaufschlagte     Teil der Mündung der     Rinne.    403. Der Ab  schnitt     502a    des Einsatzringes 502     wird    in  der Regel nicht vom flüssigen Metall berührt,  allenfalls am     Anfang    und am Ende des  Giessens,     wenn    das Metall mit geringer Ge  schwindigkeit strömt und der Metallstrahl  sich nicht am Knie 403a ablöst.

   Die Länge  des nach unten aus dem Einsatzring 502  herausragenden Teiles 503 b des Stabes 503  kann an dem     Klemmhalter    504 je nach den  Strömungsbedingungen und dem gewünsch  ten Abstand des     Stabendes    vom Giessspiegel  eingestellt werden.    Obgleich der Stab 503 aus hochhitze  beständigem     Werkstoff    besteht, wird er doch       mit    der Zeit verbraucht.

   Da die aus dem  Stab vom Giessmetall ausgewaschenen Teile  in den Guss     übergehen.,    wählt man für den  Stab 503 eine Stoffzusammensetzung, die für  den Guss     unschädlich    ist,     möglichst    also in die  Schlacke übergeht und oben     aufschwimmt.     Der Stab 503 wird also beim Giessen laufend  von oben her nachgeschoben, im gleichen  Masse     wie    er sich verbraucht, damit dem vom       Knie    403a her     auf    das Stück 503b fallenden  Metallstrahl eine nach Querschnitt und Länge  zur Erfüllung ihrer Aufgabe geeignete     Strö-          mungsleitfläche    zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Metallen wie Eisen und Eisenlegierungen, gekennzeichnet durch we nigstens zwei Giessgefässe zum Befördern des Giessgutes vom Zubereitungsort zum Giessort und zum Giessen, die mit einem Wärmeschutz versehen sind, durch Mittel zum Regeln des Metallausflusses aus den Giessgefässen, durch eine Rinne zwischen dem zu entleerenden Giessgefäss und der Giessform, wenigstens eine zweite gleichartige Rinne und durch Mittel zum Auswechseln der ersten Rinne gegen eine zweite Rinne,
    ohne den Metallausfluss aus dem Giessgefäss unterbrechen zu müssen. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Giessgefäss eine Pfanne ist mit einem nahe dem Pfannenboden beginnenden rinnenartig schmalen Ausguss für das Giessgut und diesem gegenüberliegend einem Ausguss für die Schlacke, da.ss ferner Mittel vorgesehen sind, um die Pfanne um das Ende des Ausgusses für das Giessgut kippen zu können, dass die Pfanne mit einem Deckel versehen ist,
    der bis zum Ende des Ausgusses für das Giessgut reicht, und dass über dem Schlackenauslauf eine verschliess bare Einfüllöffnung angebracht ist. 2. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel der Pfanne über dem Ende des Ausflusses für das Giessgut ein Beobachtungs schlitz angebracht ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Giessort wenigstens zwei Kippvorrichtungen für die Giessgefässe angeordnet sind. 4. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kippvorrichtungen in einem Doppelgerüst, das fahrbar ist, vereinigt sind. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Un- teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Tutel zum momentanen Verändern der Kipp- geschwindigkeit jeder Kippvorrichtung um ein Mehrfaches ihres Grundwertes vorgesehen sind. 6. Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeich net, dass neben einem der Erzeugung der Grund-Kippgeschwindigkeit dienenden An trieb ein zweiter schnellaufender Antrieb vor gesehen ist. 7.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Kippantriebe angeordnet sind, um auf eine gemeinsame Zwischenwelle der Kippvorrichtung zu treiben, und dass der schnellaufende Antrieb dem Antrieb zur Er zeugung der Grund-Kippgeschwindigkeit in bezug auf das Giessgefäss nachgeordnet ist, unter Zwischenschaltung einer Kupplung zwischen beide Antriebe, die beide Antriebe beim Einsatz des schnellaufenden Antriebes trennt, und dass der schnellaufende Antrieb ausserhalb seines Einsatzes leer mitläuft. B. Anlage nach Patentanspruch -und den Unteransprüchen 3 und 5 bis 7,
    gekenn zeichnet durch die Anordnung eines ersten Elektromotors, eines stufenlos regelbaren Un- tersetzungsgetriebes, das vom ersten Elektro motor angetrieben wird, einer Magnetkupp- hing zwischen der Ausgangswelle des Unter Setzungsgetriebes und einer Zwischenwelle der Kippvorrichtung, eines zweiten Elektromo tors und einer Riemenscheibe auf der Zwi schenwelle, auf welche Riemenscheibe der zweite Elektromotor treibt, wobei die Arbeits- stromkreise des zweiten Elektromotors und der Magnetkupplung so geschaltet sind,
    dass beim Antrieb mit Grundgeschwindigkeit der Arbeitsstromkreis des zweiten Elektromotors auf Leerlauf geschaltet 'ist und die Halte magnete der Kupplung unter Spannung stehen, während bei Schnellantrieb der Ar beitsstromkreis der Haltemagnete der Kupp lung unterbrochen ist. 9.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gebrauch befind- liche Giessrinne und die Reserverinnen auf einem in zwei zueinander senkrechten Rich- fungen verschiebbaren Tisch aufgestellt sind. 10. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Giessort eine Heizung für die Giessrinne von aussen und abnehmbare beheizte Deckel angeordnet sind.
    11. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Giess gefässen und der Giessform ein Schienenweg verlegt ist, auf dem mittels Wagen die Giess rinnen bewegt werden können. 12. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schienenweg um die Giessform in einem Bogen herumgeführt ist, dessen Krümmungs- mittelpiuikt mit der Achse der Giessform zu sammenfällt, während die Giessgefässe aussen am Schienenbogen mit radial zur Giessform gerichteten Ausgüssen angeordnet sind.
    13. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnenwagen eine quer zur Fahrrichtung verschiebbare und- zugleich in ihrer Ebene schwenkbare Plattform aufweisen. 14. Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Plattform auf einem mit Stützrollen versehenen Zwischenrahmen auf liegt, der zugleich das Schwenklager für einen an der Plattform angebrachten Schwenk zapfen trägt und seinerseits gegenüber dem Fahrgestell des Rinnenwagens verschiebbar ist. 15.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11, 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass im Fahrgestellrahmen eine diesen in Fahrrichtung durchsetzende schwenkbare Schaltwelle mit an beiden frei liegenden Enden angebrachten Schalthebeln gelagert und auf der Schaltwelle ein in eine Kulisse im Zwischenrahmen eingreifender Mitnehmer befestigt ist. 16.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Fahrgestellrahmen der Rinnenwagen eine diesen in Fahrrichtung durchsetzende schwenkbare Sperrwelle mit an den beiden freiliegenden Enden angebrachten Sperr hebeln gelagert und auf der Sperrwelle ein Sperrnocken befestigt ist, der mit Sperr schlitzen an ausgewählten Stellen des Schie nenweges in Eingriff gebracht werden kann.
    17. Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rinnenwagen auf flansch losen Rollen läuft und am Fahrgestell Spur rollen mit senkrecht zur Fahrebene stehenden Achsen angebracht sind, die in eine nach dem vorbestimmten Fahrweg gekrümmte Spur schiene eingreifen. 18. Anlage- nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Auslauf der Giessrinne Mittel zum Ablenken eines über schiessenden Giessstrahles in die vorgesehene Giessrichtung angebracht sind. 19.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne am Vorderende geschlossen und der Auslauf in der Rinnensohle angebracht ist. 20. Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 18 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Rinnenauslauf ein ausweehselbares, ringförmiges, feuerfestes Mundstück eingesetzt ist. 21.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 18, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffanggefäss der Giessrinne unter Vermeidung strömungstoter Winkel geformt ist. 22. Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 18 bis 21, gekennzeichnet durch einen wärmeisolierenden und beheiz baren Deckel, der die Giessrinne und das Auf fanggefäss bis auf eine Eingussöffnung abdeckt. wobei an der Unterseite des Deckels ein stab- förmiges, elektrisches Heizelement angeord net ist.
    23. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den aus der Giessrinne austretenden Metallstrahl ein Strömungsleit- und Beruhigungsmittel in Gestalt einer feuer festen Leitfläche mit offenem Leitquerschnitt wenigstens auf einem Teil des Fallweges des Metallstrahles vorgesehen ist. 24. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche ein Teil der Oberfläche eines Stabes ist, der in die in der Sohle der Giessrinne angebrachte Mündung hineinreicht.
    25. Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 23 und 24, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stab den vom ausströmen den Metall beaufschlagten Teil der Mündung der Giessrinne bildet. 26. Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 23 und 24, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab von unten durch die Mündung der Giessrinne hindurch nach oben weitergeführt und in seiner Längsrich- tung verschiebbar und feststellbar gehaltert ist. 27.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 24 bis 26, dadurch gekenn zeichnet, dass das Strömungs-Leit- und Be- ruhigLmgsmittel aus einem hochhitzebestän digen Stoff besteht, der in die auf dem Giess spiegel aufschwimmende Schlacke übergeht.
CH299436D 1949-07-25 1951-01-26 Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Metallen. CH299436A (de)

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