CH299439A - Verfahren zur Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten.Info
- Publication number
- CH299439A CH299439A CH299439DA CH299439A CH 299439 A CH299439 A CH 299439A CH 299439D A CH299439D A CH 299439DA CH 299439 A CH299439 A CH 299439A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- plastic
- negative
- support body
- dependent
- models
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 22
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 12
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 16
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 16
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 4
- 239000002344 surface layer Substances 0.000 claims description 4
- ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J calcium sulfate hemihydrate Chemical compound O.[Ca+2].[Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O.[O-]S([O-])(=O)=O ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J 0.000 claims description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 3
- 239000007859 condensation product Substances 0.000 claims description 3
- 239000011505 plaster Substances 0.000 claims description 3
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 claims description 3
- OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L calcium sulfate Inorganic materials [Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 claims description 2
- 239000011507 gypsum plaster Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 3
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 3
- TWRXJAOTZQYOKJ-UHFFFAOYSA-L Magnesium chloride Chemical compound [Mg+2].[Cl-].[Cl-] TWRXJAOTZQYOKJ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 125000005442 diisocyanate group Chemical group 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- QGZNMXOKPQPNMY-UHFFFAOYSA-N [Mg].[Cl] Chemical compound [Mg].[Cl] QGZNMXOKPQPNMY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 239000001095 magnesium carbonate Substances 0.000 description 1
- ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L magnesium carbonate Chemical compound [Mg+2].[O-]C([O-])=O ZLNQQNXFFQJAID-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 229910000021 magnesium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000014380 magnesium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- 229910001629 magnesium chloride Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C7/00—Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Mold Materials And Core Materials (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur - Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten, wie sie in Giessereien und vorteil haft auch in andern technischen Betrieben be nutzt werden, wie z. B. zur Herstellung von aus Zement, Ton, keramischen Stoffen oder auch aus Steinmassen anzufertigenden Gegen ständen. Das Verfahren gestattet, eine mass genaue Reihenherstellung von Modellen bzw. Kernkasten durchzuführen; in der Regel reicht es nicht aus, nur ein einziges Modell herzustellen, sondern es sind eine ganze An zahl, gleicher Modelle erforderlich. Es ist z. B.
nicht mehr neu, auf aus Holz oder Steinmasse bestehenden IvIodellkörpern metallische Über= züge aufzubringen, beispielsweise aufzusprit zen oder auf elektrochemischem Wege aufzu legen, um die Modelle auf ihrer Oberfläche zu schützen oder die Lebensdauer der Modelle zu verlängern bzw. ihre Oberflächenbeschaffen heit zu verbessern. Dieses Verfahren ist aber in seiner Durchführung erschwert und auch kostspielig, wenn es sich um Modelle handelt, die eine komplizierte Gestaltung bzw. -Ober- fläehenausbildung aufweisen.
Um Modelle und Kernkasten in Reihen herstellung anfertigen zu können, ist ein Ver fahren bekanntgeworden, gemäss dem von einem Hauptmodell. zunächst ein Negativ in Form einer Kapsel erzeugt worden ist, die aus pulverförmigem Magnesit, Kalk und Chlor magnesium sowie Wasser besteht und in die die gleiche Masse eingegossen wird.. Die Kap sel wird dann entfernt und zur Herstellung weiterer Modelle gebraucht; die Lebensdauer beider ist jedoch verhältnismässig kurz. Es be steht ferner die Gefahr, dass die Kapsel be schädigt wird und die Abgüsse daher ungenau, werden.
Das vorliegende Verfahren ist dadurch ge- 4 kennzeichnet, dass die Oberfläche eines Stütz körpers, der kleinere Abmessungen als der anzufertigende Gegenstand aufweist, mit einem plastischen Kunststoff bedeckt wird, der aus einem Gemisch von Kondensationspro dukten aus Polyestern mit Diisocyanaten be steht. Ein solcher zeichnet sich durch äusserst geringe Affinität zu den Formwerkstoffen aus.
Das Verfahren nach der Erfindung ist nachstehend an Hand der beigefügten Zeich nung beispielsweise erläutert.
Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen ver schiedene Verfahrensstufen zur Herstellung eines Modelles.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen in analoger Dar stellung die Herstellung eines Kernkastens. Gemäss Fig. 1 wird um ein Modell a aus Holz oder einem andern Baustoff eine Stein masse b, die als Hauptbestandteil Magnesium chlorid aufweist, aufgebracht, vorzugsweise aufgegossen. Nachdem diese Masse erhärtet ist, wird der Steinmassenkörper b vom Modell a getrennt. Der Steinmassenkörper b bildet für das weitere Verfahren das sogenannte Negativ. Er kann gegebenenfalls auch durch einen gleichgestalteten und massgenauen Metall körper ersetzt werden, der von dem Körper b vorteilhaft durch Abgiessen gewonnen wird.
Der Körper b wird mit Gips oder einer andern gut bearbeitbaren, ursprünglich weichen, spä ter erhärtenden Masse ausgefüllt (Fig. 2). Von dem so erlangten Gipsmodell c wird eine Ober flächenschicht von einigen Millimetern (etwa 3 mm) entfernt (Fig. 3), bevor die Masse er starrt ist, und dadurch ein Stützkörper d (Fig. 4) gebildet. Das letztere kann gege benenfalls in Metall oder Kunststoff abge gossen werden. Der Stützkörper bzw. der von ;ihm -gebildete Abguss ist jedoch noch nicht fertig, sondern erhält noch eine Auflage aus einem. plastischen Kunststoff, der aus einem Gemisch von Kondensationsprodukten aus Polyestern mit Diisocyanaten besteht.
Um die sen Baustoff aufzubringen, wird über dem Stützkörper d das Negativ bin der früheren Lage angeordnet (Fig. 4). Es entsteht alsdann ein Zwischenraum e, der mit dem vorgenann ten Kunststoff ausgegossen oder in anderer bekannter Weise ausgefüllt wird.
Nach dem aushärten desselben ist das Modell endgültig fertig und kann nun benutzt werden, um entweder Giessformen beliebiger Anzahl her zustellen oder als Ausgangsmodell für weitere form- und massgenau gleiche Modelle zu die nen, die in Reihenherstellung erzeugt werden können. Vorteilhaft erscheint es, das Modell mit der noch nicht ausgehärteten aufgebrach ten Kunststoff-Auflage kurze Zeit einer Va- ; kuumbehandlung zu -unterziehen, -um etwa vor handene Gasblasen zu entfernen.
In entsprechender Weise spielt sich der Vorgang für die Anfertigung von Kernkasten ab. Dabei wird gemäss Fig. 5 zunächst jeweils die Hälfte f eines Kernkastens mit Stein massen g umgeben und nach dem Entfernen der Hälfte<I>f</I> der entstandene Raun mit Gips<I>h</I> (Fig. 6) ausgefüllt.
Von der so entstandenen Gipsform h wird eine Oberflächenschicht von einigen Millimetern entfernt, wie dies in Fig. 7 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Über den so- erhaltenen Stützkörper i oder einen von diesem gefertigten Abguss aus Metall oder Kunststoff wird alsdann das Negativ g in der früheren Lage gesetzt (Fig. 8) und der dabei entstehende Zwischenraum k - wieder mit Kunststoff ausgefüllt, beispielsweise unter Eingiessen dieses Baustoffes durch Kanäle m. Nachdem auch die andere Hälfte des Kern kastens in dieser Weise erzeugt worden ist, können beide Hälften zusammengesetzt wer den und dienen zur Anfertigung von Kernen oder bilden Ausgangsformen für genaue gleichartige weitere Kernkasten.
Der Kunststoff kann in seiner Zusammen setzung so gewählt werden, dass er verschieden hohe Härtegrade aufweist. Es ist ferner mög lich, Kunststoffe verschiedener Härtegrade für die Herstellung eines einzigen Modelles gleichzeitig zu verwenden, um beispielsweise vorstehende Ecken, Rippen, Augen möglichst widerstandsfähig zu erzeugen. Teile, die dem Verschleiss stark ausgesetzt sind, können eine geringere Härte haben, dagegen einen sehr hohen Widerstand gegen Angriff von Blas- oder Slingersand aufweisen.
Gegebenenfalls kann vor dem Ausfüllen des Zwischenraumes der Stützkörper mit einer 1Vletallhaut überzogen, vorzugsweise mit Metall besprüht werden, beispielsweise mit Stahl, um ihm eine höhere Verschleissfestigkeit zu geben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche eines Stützkörpers, der klei nere Abmessungen als der anzufertigende Ge genstand aufweist, mit einem plastischen Kunststoff .bedeckt wird, der aus einem Ge misch von Kondensationsprodukten aus Poly estern mit Diisoeyanaten besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoff auf gegossen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mittels eines Mo delles (cs) ein Negativ (b) aus Steinmasse her gestellt wird. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein aus Metall be- stehendes Negativ von dem Steinmasse-Negativ (b) hergestellt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Negativ mit Gips ausgegossen wird und dass zur Bildung des Stützkörpers (d) von der Oberfläche des so entstandenen Formlings (c) eine Ober- Flächenschicht von einigen Millimetern Stärke entfernt wird. 5.Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Stützkörper in seiner früheren Lage im Negativ eingesetzt wird, so dass es gegenüber letzterem einen Zwischenraum im Ausmass der entfernten Oberflächenschicht aufweist, und dass alsdann dieser Zwischenraum mit dem Kunststoff aus gefüllt wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, da-, durch gekennzeichnet, dass von dem Stüt7kör- per (d) eine metallische. Kopie durch Giessen hergestellt wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Kunst stoffen verschiedener Härtegrade, derart, dass an einigen Stellen. weicherer, an andern Stel len härterer Kunststoff vorhanden ist. B. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass vor dem Ausfül len des Zwischenraumes (e) der Stützkörper mit einer Metallhaut überzogen wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein aus Gips beste hender Stützkörper verwendet wird. 1(1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein aus Metall be stehender Stützkörper verwendet wird. 11.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein aus Kunststoff bestehender Stützkörper verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE299439X | 1952-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH299439A true CH299439A (de) | 1954-06-15 |
Family
ID=6091264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH299439D CH299439A (de) | 1952-01-14 | 1952-02-05 | Verfahren zur Herstellung von Modellen bzw. Kernkasten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH299439A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069339B (de) * | 1959-11-19 | |||
| US3192579A (en) * | 1963-01-22 | 1965-07-06 | British Ind Corp | Method of and a device for manufacturing composite molds |
-
1952
- 1952-02-05 CH CH299439D patent/CH299439A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069339B (de) * | 1959-11-19 | |||
| US3192579A (en) * | 1963-01-22 | 1965-07-06 | British Ind Corp | Method of and a device for manufacturing composite molds |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE832934C (de) | Verfahren zur Herstellung von Giessereiformen und Giessereikernen | |
| DE102018109620A1 (de) | Sandkern zur eliminierung von oberflächenzerfall | |
| DE719151C (de) | Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchter oder spezifisch leichter Gusskoerper | |
| EP0104269B1 (de) | Distanzfolie für den Formen- und Modellbau sowie ihre Verwendung | |
| DE2814352A1 (de) | Verfahren zur herstellung von und nach diesem verfahren hergestellte modelleinrichtungen | |
| US1887368A (en) | Process for molding asphaltic compositions and mold therefor | |
| DE338040C (de) | In Schalungsgerueste fuer Guss- und Stampfbetonwaende, Decken oder andere Bauteile einsetzbare Formen aus Papier | |
| AT33336B (de) | Verfahren zur Herstellung von Glashäfen aus angefeuchteter Hafenmasse. | |
| DE383573C (de) | Verfahren zur Herstellung von Modellen und Formen | |
| DE970423C (de) | Formmasse fuer Metall- und Eisenguss | |
| DE545123C (de) | Herstellung von Formen und Kernen fuer Metallgiessereizwecke | |
| DE188178C (de) | ||
| DE942255C (de) | Glanzbaustein und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE806468C (de) | Modellplatte fuer Formmaschinen | |
| DE2136404A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Formsand | |
| DE683301C (de) | Verfahren zum Herstellen von Leichtbausteinen | |
| DE861306C (de) | Verfahren zur Herstellung von formgebenden Teilen fuer Giessereizwecke | |
| DE557222C (de) | Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus nicht fliessfaehigen, aus Zement oder Beton bestehenden erdfeuchten Massen | |
| DE816125C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formen, besonders Pressformen | |
| DE1508625C (de) | Gießform fur Metalle | |
| AT38582B (de) | Verfahren zur Herstellung beiderseits verblendeter Platten für Bauzwecke. | |
| DE112024000893T5 (de) | Verfahren zur erzeugung von mustern mit 3d-effekt auf der oberfläche von halbzeugen und produkten aus trockenem schüttgut | |
| DE19706432A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken | |
| DE351543C (de) | Verfahren zur Herstellung von Modellen fuer Zahnersatzteile | |
| DE864377C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formstuecken aus Schmelzfluessen von Schlacke |