CH299440A - Spritzgussmaschine mit Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus den Gussstücken und zum Auswerfen der Gussstücke aus der Giessform. - Google Patents

Spritzgussmaschine mit Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus den Gussstücken und zum Auswerfen der Gussstücke aus der Giessform.

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CH299440A
CH299440A CH299440DA CH299440A CH 299440 A CH299440 A CH 299440A CH 299440D A CH299440D A CH 299440DA CH 299440 A CH299440 A CH 299440A
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CH
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piston
mold
injection molding
pressure medium
molding machine
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English (en)
Inventor
Nationalunternehmen T Rakovnik
Charvat Josef
Original Assignee
Tos Rakovnik Nationalunternehm
Charvat Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/22Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies
    • B22D17/2236Equipment for loosening or ejecting castings from dies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Spritzgussmaschine        mit    Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus  den Gussstücken und zum Auswerfen der Gussstücke aus der Giessform.    Bei Spritzgussmaschinen zur Herstellung  von Gussstücken mit von aussen zugänglichen  Ausnehmungen, bei denen die Kerne in der  Teilungsebene der Giessform herausziehbar an  geordnet sind, ist es erforderlich, nach dem  Öffnen der Giessform jeweils     zuerst    die Kerne  aus dem Gussstück herauszuziehen, bevor das  Gussstück mittels Auswerfern aus der Giess  form herausgeworfen wird. Umgekehrt ist es  vor dem Schliessen der Giessform notwendig,  zuerst die Auswerfer aus dem Innenraum der  Form zurückzuziehen und erst nachher die  Kerne in ihre Arbeitslage in die Form einzu  bringen.

   Die Bewegungen der Auswerfer  einerseits und der Kerne anderseits müssen  also in aufeinander abgestimmter Folge durch  geführt werden, wenn Beschädigungen an den  Auswerfern, den Kernen oder der Giessform  vermieden werden sollen.  



  Es sind Spritzgussmaschinen bekanntge  worden, bei denen die Auswerfer und die  Kerne unabhängig voneinander durch ge  trennte Steuereinrichtungen betätigbar sind.  An das Bedienungspersonal solcher Maschinen  werden aber verhältnismässig grosse Anforde  rungen hinsichtlich der     Aufmerksamkeit    ge  stellt, und es besteht stets die Gefahr, dass  das     Bedienungspersonal    die oben erwähnte  Reihenfolge der     Bewegungsvorgänge    nicht ein  hält und sieh daraus Betriebsstörungen er  geben.

      Bei andern bekannten     Spritzgussmaschi-          nen    ist eine automatische Steuerung der zum  Einsetzen und Ausziehen der Kerne dienenden  Vorrichtungen vorgesehen, wobei diese Steue  rung von der Bewegung eines das Schliessen  der Giessform herbeiführenden Kolbens ab  geleitet wird. Das Auswerfen der Gussstücke  aus der Giessform kann in diesem Falle auch  automatisch erfolgen, unter der Vorausset  zung, dass jeweils die Kerne auch tatsächlich  aus den Grussstücken herausgezogen worden  sind. Dies ist jedoch niemals gewährleistet, da  die Kerne manchmal im Gussstück kleben  bleiben können. Deshalb besteht auch bei die  sen bekannten Spritzgussmaschinen die Gefahr  von Betriebsstörungen und Beschädigungen im  eingangs erwähnten Sinn.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt die  angeführten Nachteile und betrifft eine Spritz  gussmaschine mit Einrichtung zum automati  schen Ausziehen der Kerne aus den     GTuf',')stük-          ken    und zum Auswerfen der     Gussstücke    aus  der Giessform.

   Der Erfindungsgegenstand  zeichnet sich dadurch aus, dass der bewegliche  Teil der Giessform am     Formenträger        unter     Zwischenschaltung eines hydraulischen Ge  häuses befestigt ist, welches einen mittels eines  Druckmediums verschiebbaren Kolben     beher-          bergt,

          der        mechanisch        mit        wenigstens        einem        -          Gussstück        Ausweriier        gekuppelt    ist und mittels  eines     Drucluuediums        mindestens        eine    Vorrich-      tung zum Einsetzen und Ausziehen wenigstens  eines Kernes steuert, und dass diese     Kern-          ziehervorrichtumg    bei ihrer Tätigkeit die Be  wegung des Kolbens mittels eines Druck  mediums derart kontrolliert,

   dass der Aus  werfer nur in die Wirklage gebracht werden  kann, wenn der Kern aus der Giessform aus  gezogen ist.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung  schematisch dargestellt, und zwar zeigt die ein  zige Figur einen Teil einer Spritzgussmasehine  teils im senkrechten Schnitt und teils in Sei  tenansicht.    Mit 1 ist in der Zeichnung ein nur teil  weise dargestellter Formenträger bezeichnet,  der auf nicht dargestellte Weise in waagrech  ter Richtung verschiebbar am Maschinenge  stell gelagert ist und in an sich bekannter  Weise mit Hilfe eines nicht gezeigten Schliess  kolbens bewegt werden kann. Unter Zwischen  schaltung eines hydraulischen Gehäuses 2 ist  der bewegliche Teil 3 der Giessform am     For-          menträger    1 befestigt.

   Mit 3' ist der fest  stehende Teil der Giessform bezeichnet, der an  einem Körper 4 befestigt ist, welcher die zur  Aufnahme des flüssigen Giessmaterials be  stimmte Spritzkammer 5 enthält. Der fest  stehende Teil 3' der Giessform weist eine Ein  spritzöffnang 6 auf, welche an eine mit der  Kammer 5 in Verbindung stehende Spritzdüse  7 anschliesst. Im Innern der Spritzkammer 5  ist ein Ausdrückkolben 8 verschiebbar ge  lagert, der in seiner normalen Lage die Mün  dung der Spritzdüse 7 verdeckt. Der Kolben  8 ist mittels einer Kolbenstange 9 mit einem  nicht dargestellten hydraulischen Zylinder  verbunden, der eine elastisch nachgiebige Ab  stützung des Kolbens 8 gewährleistet.

   Ein so  genannter Schlagkolben 10 kann auch in die       Spritzkammer    5     eingeführt    werden und ist  durch einen nicht dargestellten hydraulischen  Zylinder betätigbar. Die Wirkungsweise der  Kolben 8 und 10 beim Einspritzen des Giess  materials in die Giessform 3, 3' ist bei Spritz  gussmaschinen allgemein bekannt und wird  hier der Einfachheit halber nichtbeschrieben.    Im hydraulischen Gehäuse 2 ist eine Kam  mer 11 vorhanden, in welche ein verschiebbar  gelagerter Kolben 12 hineinragt. Dieser Kol  ben weist einen Kopf 13 auf, der sich in einer  teils in das Gehäuse 2 und teils in den For  menträger 1 eingearbeiteten Ausnehmung 20  befindet. Zwei Stangen 74 und 15 sind längs  verschiebbar und zur Bewegungsrichtung des  Kolbens 12 sowie des Formenträgers 1 par  allel verlaufend im Gehäuse 2 gelagert.

   Das  eine Ende dieser Stangen 14 und 15 ist fest  mit dem Kopf 13 des Kolbens 12 und das  andere Ende der Stangen     finit    einer Auswerfer  platte 18 verbunden, welche sich in einer hin  ter dem beweglichen Formteil 3 in das     Cle-          häuse    2 eingearbeiteten     Ausnehmung    17 be  findet. Die     Auswerferplatte    18 trägt zwei       Gussstück-Auswerfer    19, welche durch den       Formteil    3 hindurch in den     Innenraum    der       Griessform    eingreifen können. Es könnten  selbstverständlich auch mehr als zwei oder nur  ein einziger Auswerfer vorhanden sein.

   Die  Lage der Platte 18 auf den Stangen 14 und  15 ist einstellbar. In die bereits erwähnte     Aus-          nehmung    20 ragen auch zwei den Formen  träger 1     durchsetzende    Stangen 21 und 22  hinein; welche einerseits fest     finit    dem Maschi  nengestell verbunden und daher unbeweglich  sind und     anderseits    Anschläge bilden, gegen  welche der Kopf 13 des Kolbens 12 anliegen  kann, wie in der Zeichnung dargestellt ist.  Im     Formenträger    1 ist ein Ventil 24 unter  gebracht, das durch eine Feder 25 geschlossen  wird und mittels eines Betätigungsorgans 23  entgegen der Wirkung der Feder 25 geöffnet  werden kann. Das Betätigungsorgan 23 hat.

    die Gestalt einer längsverschiebbar geführten  Stange, deren freies Ende in die     Ausnehmang     20 hineinragt und zur Zusammenarbeit mit  dem Kopf 13 des Kolbens 12 bestimmt ist.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist  der Einfachheit halber ein einziger Kern 30       vorgesehen,    der mittels einer Vorrichtung 27  bis 29 in die Giessform 3, 3' eingesetzt oder aus  derselben ausgezogen     werden    kann. Diese       Kernziehervorrichtung    27 bis 29 ist mit Hilfe  nicht gezeichneter Tragorgane mit der aus  dem     Forment.räger    1, dem Gehäuse 2 und dem      beweglichen Formteil 3 gebildeten Einheit  verbunden und daher mit dieser Einheit in  waagrechter Richtung beweglich. Die Kern  ziehervorrichtung weist einen Zylinder 27 auf,  in welchem ein Hilfskolben 28 verschiebbar  gefühlt ist. Eine Kolbenstange 29 trägt an  ihrem freien Ende den Kern 30.

   Mit der  Kernziehervorrichtung ist ein Ventil 31 ver  bunden, das durch eine Feder 33 geschlossen  wird und mittels eines Betätigungsorgans 32  entgegen der Wirkung der Feder 33 geöffnet  werden kann. Das Betätigungsorgan 32 hat  die Form einer längsversehiebbaren Stange,  deren freies Ende so in den Zylinder 27 hin  einragt, dass der Hilfskolben 28 in seiner  obern Lage mit der Stange 32 zum Anschlag  kommt und dabei das Ventil 31 öffnet.    Aus einem nicht dargestellten Verteiler für  ein Druckmedium führt eine Rohrleitung über  ein Rückschlagventil 34 in den Raum 11 des  hydraulischen Gehäuses 2. Das Ventil 34  wird unter dem Einfluss einer Feder 35 stets  selbsttätig geschlossen. Von der Leitung 36  zweigt eine weitere Rohrleitung 37 ab, die zum  Ventil 31 führt, welches anderseits über eine  Rohrleitung 38 ebenfalls mit dem Raum 11 in  Verbindung steht.

   Das Ventil 31 wirkt im  Leitungszug 37/38 als Rückschlagventil. Eben  falls von der Leitung 36 ist eine Rohrleitung  39 abgezweigt, welche zum Ventil 24 führt,  das anderseits über eine Leitung 40 mit dem  oberhalb des Hilfskolbens 28 vorhandenen  Raum des Zylinders 27 verbunden ist. Durch  die beschriebenen, mittels zwei paralleler Li  nien     dargestellten    Rohrleitungen 36 bis 40  kann aus dlemn erwähnten Verteiler ein Druck  medium, z. B. eine Druckflüssigkeit, von ver  änderlichem Druck zugeleitet bzw. abgelassen  werden. In den unterhalb des Hilfskolbens  28 vorhandenen Raum des Zylinders 27 mün  det eine durch eine fette Linie dargestellte  Rohrleitung 41 ein, welche an einen nicht ge  zeichneten Behälter mit einem Druckmedium.  konstanten Druckes angeschlossen ist.

   Dieser  Druck ist in der Ruhelage der Maschine be  trächtlich höher als der Druck in den Leitun  gen 36 bis 40.    Wenn mit der beschriebenen     Apritzguss-          maschine    ein Gussstiück erzeugt werden soll, so  wird aus dem nicht dargestellten Verteiler in  Richtung des Pfeils S ein Druckmedium in  die Leitungen 36, 37     und    39 eingelassen und  der Druck dieses Mediums so gesteigert, dass  sich das Ventil 34 entgegen der     Wirkung    der  Feder 35 öffnet. Das     Druckmedium    strömt  daher in den Raum 11. Auch über die Lei  tung 37, das Ventil 31 und die Leitung 38  gelangt Druckmedium in den Raum 11, weil  der Hilfskolben 28 mittels der Stange 32 das  Ventil 31 in die Öffnungslage drückt.

   Der  Hilfskolben 28 befindet sich nämlich in der  dargestellten obern Lage im Zylinder 27, in  welche er durch die Wirkung des Mediums mit  konstantem Druck gepresst wurde. Das in den  Raum 11 einströmende     Druclnnedium    bewirkt  eine Verschiebung des Gehäuses 2 und der  damit verbundenen Teile in der Zeichnung  nach rechts, weil der Kolben 12 durch An  schlag an den Stangen 21 und 22 an einer     Be-          wegLing    nach der andern Seite verhindert ist.

   ,  Bei dieser Bewegung der aus dein Formen  träger     l.,    dem Gehäuse 2     lind    dem beweglichen  Formteil 3 bestehenden Einheit werden die  Auswerfer 19 aus dem Innenraum des Form  teils 3 zurückgezogen, bis nach dem hierfür  erforderlichen Hub     h    die     Auswerferplatte    18  am Boden der     Ausnehmung    17 anschlägt. Kurz  vor Vollendung des Hubes h kommt der Kopf  <B>1.3</B> des Kolbens 12 zum Anschlag an der Stange  23,     wodureh    das Ventil 24 entgegen der Wir  kung der Feder 23 gelüftet wird. Durch die  Leitungen 39 und 40 strömt jetzt das Druck  medium auch in den Raum oberhalb des Hilfs  kolbens 28.

   Der Druck im Leitungssystem 36  bis 40 ist nun höher als der konstante Druck  in der Leitung 41, weshalb der     Ililfskolben    28  nach unten gedrückt und der Kern 30 in  seine Arbeitslage bewegt, das heisst in den  Formteil 3 eingesetzt wird. Anschliessend wird  mit Hilfe des nicht gezeichneten Schliesskol  bens der     Formenträger    1 mit den damit ver  bundenen Teilen so weit nach rechts vorge  schoben, bis der bewegliche Teils 3 der Giess  form auf den feststehenden Teil 3' der Giess  form aufsitzt, wodurch die Form geschlossen      wird. Nachher kann in bekannter Weise das       Einspritzen    des flüssigen Giessmaterials in die  Form 3, 3' erfolgen.  



  Nach der Erzeugung des Gussstückes wird  mittels des nicht gezeichneten Schliesskolbens  der Formenträger 1 wieder so weit nach links  zurückgezogen, bis der Kopf 13 des Kolbens 12  auf den Stangen 21 und 22 anschlägt. Die  Giessform     wurde    hierbei in ihre beiden Teile  3 und 3' getrennt. Der Kolben 12 befindet sich  dabei immer noch in seiner bezüglich des  Gehäuses 2 ganz nach links geschobenen Lage,  so däss das Ventil 24 geöffnet ist. Nun wird  durch den erwähnten Verteiler das Druck  medium in dem Pfeil S entgegengesetzter Rich  tung abgelassen.

   Durch das offene Ventil  24 strömt das Druckmedium aus dem Raum  über dem Hilfskolben 28 ab, so dass der Hilfs  kolben 28     unter    dem Einfluss des konstanten  Druckes in der Leitung 41 in die dargestellte  Lage zurückgeschoben und der Kern 30 da  durch aus dem Gussstück herausgezogen wird.  Aus dem Raum 11 kann das Druckmedium  zunächst noch nicht abfliessen, weil dies die  beiden Ventile 31 und 35 verhindern. Die  Auswerfer 19 bleiben somit noch in ihrer un  wirksamen Lage.

   Wenn sich der Hilfskolben  28 der Kernziehervorrichtung so weit nach  oben bewegt hat, dass der Kern 30 voll  ständig aus dem erzeugten Gussstück ausge  treten ist, kommt der Hilfskolben zum An  schlag mit der Stange 32, so dass bei der  letzten Phase der     Aufwärtsbewegung    des  Hilfskolbens das Ventil 31 entgegen der  Wirkung der Feder 31 geöffnet wird. Jetzt  kann das Druckmedium aus dem Raum 11 über  die Leitungen 38 und 37 abfliessen. Der Kol  ben 12 wird dadurch entlastet, und er ermög  licht dadurch die weitere Rückwärtsbewe  gung der Einheit 1, 2, 3 um die Strecke h  nach links unter dem Einfluss des nicht dar  gestellten Schliesskolbens.

   Da der Kolben 12  durch die Stangen 21 und 22 gegen weitere       Bewegung    nach links gesichert ist, ergibt sich  eine Verschiebung der Auswerferplatte 18 mit  den Auswerfern 19 bezüglich des Gehäuses 2  nach rechts, so dass die Auswerfer in das  Innere des Giessformteils 3 eindringen und    das Gussstück auswerfen. Sämtliche beschrie  benen Elemente der Spritzgussmaschine be  finden sich nun wieder in ihrer Ausgangslage.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ist er  sichtlich, dass die Auswerfer 19 nur dann in  die Wirkungslage gelangen können, wenn das  Ventil 31 geöffnet wird, das heisst wenn die  Kernziehervorrichtung 27 bis 29 eine Lage  einnimmt, bei welcher der Kern 30 aus dem  Gussstück herausgezogen ist. Durch die Be  wegung dieser Kernzieherv orrichtung wird  also die Bewegung des Kolbens 12 kontrolliert,  während umgekehrt die Bewegung des Kol  bens 12 die Tätigkeit der Kernzieherv     orrich-          tung    steuert. Daraus ergibt sich der Vorteil,  dass der Kernzieher und die Auswerfer in  aufeinander abgestimmter Folge völlig zuver  lässig und automatisch arbeiten.

   Im Falle  des Versagens irgendeines der aktiven     Mecha-          nismen    kann deshalb weder eine Beschädi  gung der Giessform noch irgendeines andern  Bestandteils der Maschine auftreten. Zur  Steuerung ist bloss die Bedienung des er  wähnten Verteilers des Druckmediums von  veränderlichem Druck erforderlich. Ein wei  terer Vorteil liegt in der verhältnismässig ein  fachen Bauweise der Einrichtung, da beson  dere Gehäuse mit handbetätigten oder hydrau  lischen Auswerfern entfallen.  



  Je nach der Form der zu erzeugenden     Guss-          stücke    können selbstverständlich auch meh  rere Kerne mit zugeordneten     Kernziehervor-          richtungen    verwendet werden, wobei diese  Vorrichtungen so angeordnet. sein können, dass  die Kerne automatisch nacheinander ausge  zogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL: CH Spritzgussmaschine mit Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus den Gussstücken und zum Auswerfen der Guss- stücke aus der Griessform, dadurch gekenn zeichnet, dass der bewegliche Teil der Giess form am Formenträger unter Zwischenschal- tung eines hydraulischen Gehäuses befestigt ist, welches einen mittels eines Druckmediums verschiebbaren Kolben beherbergt,
    der mecha nisch mit wenigstens einem Gussstück-Aus- werter gekuppelt ist und mittels eines Druck mediums mindestens eine Vorrichtung zum Einsetzen und Ausziehen wenigstens eines Kernes steuert, und dass diese Kernziehervor richtung bei ihrer Tätigkeit die Bewegung des Kolbens mittels eines Druckmediums derart kontrolliert, dass der Auswerfer nur in die Wirklage gebracht werden kann, wenn der Kern aus der Giessform ausgezogen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spritzgussmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im hydraulischen Gehäuse (2) untergebrachte Kolben (12) bei seiner Bewegung mindestens ein Ventil (24) betätigt zur Steuerung eines Druckmediums, das einen zur Betätigung der Kernziehervorrichtung (27 bis 29) dienenden Hilfskolben (28) beaufschlagt. 2.
    Spritzgussmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der im hydraulischen Gehäuse (2) untergebrachte Kolben (12) in seiner Ruhelage und zu Beginn der Schliessbewegung des beweglichen Giessformteils unter dem Ein fluss eines Druckmediums gegen mindestens einen unbeweglichen Anschlag (21, 22) abge stützt ist, so dass bei der Bewegung der aus dem Formenträger (1), dem hydraulischen Gehäuse (2) und dem beweglichen Giessform teil (3) bestehende Einheit in bezug auf den Kolben (12) der Auswerfer (19) aus dem Innenraum der Giessform herausgezogen wird, und dass das Ventil (24) derart an der ge nannten Einheit (1, 2, 3) angeordnet ist, dass ein zu seiner Betätigung dienendes Organ (23) mit dem Kolben (12) zum Anschlag kommt und von diesem betätigt wird, knapp bevor die genannte Einheit (1, 2, 3)
    den zum Herausziehen des Auswerfers (19) erforder lichen Hub ausgeführt hat. 3. Spritzgussmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hilfskolben (28) der Kern ziehervorrichtung (27 bis 29) knapp vor Be endigung seiner Bewegung zum Ausziehen des Kernes (30) mit dem Betätigungsorgan (32) eines Ventils (31) zum Anschlag kommt und dieses dadurch öffnet, wobei das Ventil den Abfluss des Druckmediums aus dem hydrau lischen Gehäuse (2) und damit die Bewegung des darin untergebrachten Kolbens (12) in dem Sinn ermöglicht, dass der Auswerfer (19) in die Wirkungslage gelangt. ' 4.
    Spritzgussmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im hydraulischen Gehäuse (2) untergebrachte Kolben (12) einen Kopf (13) aufweist, wel cher mittels längsverschiebbarer Stangen (14 und 15) mit einer Auswerferplatte (18) ver bunden ist, die sich in einer Ausnehmung des Gehäuses (2) hinter dem beweglichen Teil der Giessform (3) befindet und mindestens einen Auswerfer (19) trägt.
CH299440D 1951-04-23 1952-04-19 Spritzgussmaschine mit Einrichtung zum automatischen Ausziehen der Kerne aus den Gussstücken und zum Auswerfen der Gussstücke aus der Giessform. CH299440A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108688083A (zh) * 2018-03-02 2018-10-23 台州市博纳模具有限公司 具有滑块抽芯机构的无腿塑料椅注塑模

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108688083A (zh) * 2018-03-02 2018-10-23 台州市博纳模具有限公司 具有滑块抽芯机构的无腿塑料椅注塑模
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