CH299526A - Vorrichtung zum Einführen von Tampon in Körperhöhlen. - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen von Tampon in Körperhöhlen.

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CH299526A
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CH
Switzerland
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tampon
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Inventor
Gmbh Amandi
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Gmbh Amandi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/26Means for inserting tampons, i.e. applicators
    • A61F13/266Insertion devices, e.g. rods or plungers, separate from the tampon

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Description


  
 



  Vorrichtung zum Einführen von Tampon in   Körperhöhlen.   



   Es ist bekannt, zur Erleichterung der Einführung von Tampon in Körperhöhlen, z. B. von Menstruationstampon, den gepressten   Wattepfropfen    in einer Hülse aufzubewahren und aus dieser zum Gebrauch mit einer zweiten konzentrisehen   Hülse    oder mit einer kolbenartigen Ausstossvorrichtung herauszusehie  hen.    Ganz abgesehen von dem erhöhten Materialverbrauch für die Haltehülse, kann sich diese unter Umständen beim Ansetzen an die empfindlichen Körperteile nachteilig aus wirken. Eine Haltehülse wird bei solchen Tampons erspart, bei denen ein Einführungsstäbehen aus   Holz,    Kunststoffen, Pappe oder dergleichen in eine untere   Höhlung    des Tamponkörpers eingesteckt wird.



   Die Handhabung dieser Einführung erschwert sich durch das dünne Stäbehen, so dass man auch vorgeschlagen hat, an diesem einen verbreiterten   Griff    vorzusehen, was aber wiederum die Herstellungskosten wesentlich erhöhte.



     Die    Erfindung bezweckt die Beseitigung der Nachteile dieser bekannten Einführungsvorrichtungen, und zwar besteht die Erfindung aus einer auf einen Finger aufsteckbaren und am obern Ende an den Tampon steckbaren Fingerverlängerung. Jede beliebige Formgebung und Materialien der als Schieber dienenden Fingerverlängerung sind denkbar.



  Diese muss nur auf der einen Seite auf einen Finger   aufsteekbar    sein und mit dem gegen überliegenden Ende in den Tampon eingesteckt oder aussen an diesen   angesteckt wérden    können. Am   zweckmässigsten    erweist sich eine Fingerverlängerung, welche aus einer nach vorn zu so weitgehend konisch verengten Hülse besteht, dass deren Spitze, die gegebenenfalls    verstärkt sein kann, in eine 1 Höhlung oder Aus-    sparung des Tampons einsteckbar ist. Eine Flachlegung ist bei Verwendung von Papier    oder Pappe möglich, so dass diese : Einfüh-      rungsvorrichtnng    ohne Vergrösserung der Verpackungen den Tampons beigelegt werden können.



   Eine solche Fingerverlängerung gestattet bei gegebenenfalls gleichzeitigem Festhalten mit zwei weiteren Fingern ein bequemes und den jeweiligen Verhältnissen entsprechendes, leicht lenkbares Einführen des Tampons in die   Körperhöhlen    mit einer Hand, ohne dass unangenehme Reibungen oder sonstige Störungen bei der Einführung und   Beschmutzungen    der Hand auftreten. Diese konische bzw. tütenförmig gestaltete, als Fingerschutz dienende Fingerverlängerung, z. B. aus Papier oder Pappe hergestellt, ist denkbar billig in der Herstellung und belastet die   GFestehungskosten    eines Tampons nur unwesentlich.



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar:
Fig. 1 ein Schaubild eines Tampons,
Fig. 2 einen Längsschnitt der Fig. 1,
Fig. 3 eine   Einführungsvorrichtung,     
Fig. 4 ein Schaubild gemäss Fig. 3 mit angesetztem Tampon,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen Tampon mit eingedrücktem Pressstempel,
Fig. 6 eine gleichartige Darstellung mit eingesetzter Fingerverlängerung.



   Der Tampon 1, welcher in den Zeichnungen als gepresster Menstruationstampon dargestellt ist, besitzt am   litern    Ende eine am besten eingepresste Höhlung 2, welche zur Aufnahme der Fingerverlängerung dienen soll   (Fig.    1 und 2). Die Fingerverlängerung besteht aus einer konischen bzw. tütenförmigen Hülse 3 (Fig. 3), die mit ihrer obern, zweckmässig verstärkten Spitze. in die Höhlung 2 des Tampons einsteckbar ist   (Fig.    4). Als Material können Papier, Pappe, Holzstoffmassen,   Kunststoffe    oder sonstige geeignete Materialien herangezogen werden. Es ist vorteilhaft, die   Fingerverlängerlmg    aus Papier oder Pappe zu fertigen und flach legbar zu gestalten. Die Fingerverlängerung kann auch aussen an den Tampon ansteckbar ausgebildet sein.



   Eine so geformte Hülse kann auf jeden beliebig starken Finger gesteckt werden, wie Fig. 4 zeigt, und beim Einführen kann man die Hülse gegebenenfalls mit zwei weiteren Fingern festhalten, im Bedarfsfalle auch den Tampon zu Beginn der Einführung.



   In einen Tampon 1, z. B. aus Watte beliebiger   Herkunft    und Zusammensetzung, z. B. in Ausbildung als Menstruationstampon, wird beim Vorpressen in einer Form, welche in Fig. 5 durch Schraffierung 4 angedeutet ist, mit einem an den   Presskolben    5 angesetzten Dorn 6 eine konisch nach innen zulaufende Aussparung 7 eingedrückt. Es ist auch möglich, die konischen Flächen des Dornes 6 leicht nach innen einzuwölben. Die Aussparung 7 dient zur Aufnahme der entsprechend spitz zulaufenden Fingerverlängerung 3.



   Beim Verwenden eines spitzen Dornes 6 ergibt sich kein Abreissen von der umgebenden Tamponwandung und somit eine Aufweitung des Tampons, sondern die beiden kegelförmigen Pressflächen heben sich ohne wesentlich in Erscheinung tretende Reibung und somit ohne Beeinträchtigung des Tampons voneinander ab. Ausserdem kann durch den spitzen Dorn des Pressstempels eine   Besehädiglmg    des in der Mitte aus dem Tampon herausragenden Bändehens nicht mehr eintreten. Durch die   Dornspitze    werden entweder das Bändchen zur Seite abgedrängt, oder die Spitze schiebt sich in das Bändchen gewebe ein, drückt die   Ge-    webefäden etwas auf die Seite, worauf das Bändchen nach dem Herausziehen des Dornes wieder in den früheren Zustand   zurückkehrt.   



  Ein Durchstossen von Fäden dürfte von einer Spitze kaum zu befürchten sein. Das Rückzugsbändehen des Tampons ist mit 8 bezeichnet. Dieses ragt unbeschädigt neben der Fingerverlängerung 3 aus dem Tampon heraus.



   Es ist auch möglich, am gegenüberliegenden obern Ende des Tampons, ebenfalls mit einem geeigneten, vornehmlich konisch zugespitzten Dorn, der am Pressformboden oder an einem Gegenkolben angesetzt ist, eine Aussparung einzuarbeiten, die weit nach innen rei  chen    kann. Durch diese können die Sekrete unmittelbar in das Tamponinnere gelangen, das heisst zusätzlich von innen nach aussen in den   Wattekörper    eingesaugt werden. Die Folge davon ist ein verstärktes und rascheres Aufquellvermögen des Tampons.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Vorrichtung zum Einführen von Tampon in Körperhöhlen, gekennzeichnet durch eine auf einen Finger aufsteckbare und am obern Ende an den Tampon steckbare Fingerverlängerung.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerverlängerung aus einer nach vorn zu so weitgehend konisch verengten Hülse besteht, dass deren Spitze in eine Höhlung des Tampons einsteekbar ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze der Fingerverlängerung verstärkt ist.
    S. Vorrichtimg nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerverlängerung aus Papier besteht und flaeh legbar ist.
    4. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fin gerverlängerung aus Pappe besteht und flach legbar ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Tampon eine der Spitze einer Fingerverlängerung angepasste konisch zulaufende Aussparung eingearbeitet ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerverlängerung aussen an den Tampon ansteekbar ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine zum Einstecken der Fingervcrlängenmg bestimmte Aussparung im Tampon mit einem an den Presskolben einer Tamponpresse angesetzten Dorn eingeprägt wird.
CH299526D 1951-02-01 1951-12-12 Vorrichtung zum Einführen von Tampon in Körperhöhlen. CH299526A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE299526X 1951-02-01
DE170851X 1951-08-17

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